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Episoden

10 Minuten
Heute gibt es wieder eine kleine Geschichte. Nicht von mir, keine Angst. Es gibt eine Geschichte und die Geschichte hinter der Geschichte. Und natürlich ist morgen Halloween...
15 Minuten
Burn würde sagen "On the Road". Bei mir lag es irgendwo zwischen "Hinter den Kulisssen" und "Über den Tellerrand". Wie auch immer. Ich war gestern auf der Spiel in Essen. Und ich habe einen Beitrag dazu gemacht. Von der Messe direkt zu euch. In der Natur der Sache ist deshalb eine ungewohnt schlechte Tonqualität verankert. Aber das ist eben so, wenn man live von der Messe berichtet...
28 Minuten
Ja, warum geht der Buchhändler auf die Buchmesse? Was gibt’s da zu sehen? Warum geht speziell der Burn auf die Buchmesse? Gibt’s auf der Buchmesse auch noch Dinge und Bücher außerhalb der Romantasy? Wie hoch sind die Parkgebühren für die Buchmesse? Und was kostet eine Tasse Kaffee auf der Buchmesse? All diese Fragen werden euch hier in diesem Podcast beantwortet. Viel Spaß beim anhören...  
10 Minuten
Im heutigen Beitrag hört ihr nachgereicht zu den beiden letzten Folgen den Versuch einer popkulturellen Verortung der Phantastik in der Rock und Pop Musik, beziehungsweise der Musik in der Phantastik. Zwischen Rillen und Raketen: Phantastik in der Rock und Popmusik Manchmal reicht ein einziger Akkord, ein schwebendes Synth-Intro oder ein melancholisches Gitarrensolo, um Welten entstehen zu lassen. In unseren Podcast-Folgen sprechen wir oft über die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Film und Comic. Doch eine Facette wird im Diskurs über Phantastik, Fantasy und Science-Fiction erstaunlich oft unterschätzt: Die Musik als völlig eigenständiges, klangliches Worldbuilding. Besonders wer in den 1970er und 1980er Jahren sozialisiert wurde, erinnert sich an das Gefühl: Ein Album war damals nicht nur eine Ansammlung von Drei-Minuten-Singles. Es war ein immersives Gesamtkunstwerk. Wenn man das Gatefold-Cover aufschlug, die detaillierten Artworks anstarrte und die Nadel in die Rille senkte, begann ein Multikanal-Einfluss. Musik, visuelle Kunst und literarische Fantasie griffen nahtlos ineinander – ohne dass man zwingend ein Filmplakat oder eine Vorlage brauchte. Abseits von reiner Filmmusik (Highlander, Tag des Falken) oder direkten Buchadaptionen (Tales of Mystery and Imagination) gab es eine Fülle von Stücken, die völlig frei und eigenständig fantastische Kosmen entworfen haben. Hier sind einige herausragende Beispiele aus den 70ern und 80ern (und darüber hinaus), die diese Symbiose perfekt einfangen: Progressive Rock & Space Rock: Die großen Mythenbauer Eloy – Ocean (1977) Die deutschen Prog-Rock-Pioniere haben mit Ocean eines der immersivsten Konzeptalben der deutschen Musikgeschichte geschaffen. Es ist die eigenständige Mythologisierung des Niedergangs von Atlantis. Die ausdehnenden Klangteppiche, gesprochenen Passagen und majestätischen Orgel- und Synthesizer-Läufe schaffen eine Tiefenwirkung, die manchen Sci-Fi-Roman blass aussehen lässt. Hawkwind – Space Ritual (1973) Space Rock in seiner reinsten, rohsten Form. Hawkwind – eng verbunden mit dem Science-Fiction-Autor Michael Moorcock – erschuf keinen polierten Weltraum, sondern einen psychedelischen, dröhnenden Kosmos. Songs wie Space Is Deep vermitteln die unendliche, beängstigende Weite des Alls durch repetitives Riffing und Oszillatorengeräusche. Blue Öyster Cult – Fire of Unknown Origin (1981) BÖC waren vielleicht die literarisch versierteste Hard-Rock-Band ihrer Zeit. Stücke wie Veteran of the Psychic Wars (in Zusammenarbeit mit Michale Moorcock geschrieben) entwerfen das düstere Psychogramm eines kosmischen Kriegers. Es ist düster, melancholisch und voller erzählerischer Substanz. Synth-Pioniere & Post-Punk: Dystopien und digitale Welten Gary Numan / Tubeway Army – Replicas (1979) Noch bevor Blade Runner im Kino lief, baute Gary Numan mit Replicas die klangliche Blaupause für den Cyberpunk. Inspiriert von Philip K. Dick, erzählt das Album von einer kalten, von Machinen-Menschen („Replicas“) und Patrol-Bots beherrschten Stadt. Numans unterkühlter Gesang auf sägenden Minimoog-Synthesizern war pures Sci-Fi-Worldbuilding. John Foxx – Metamatic (1980) Nach seinem Ausstieg bei Ultravox schuf John Foxx ein radikal minimalistisches, elektronisches Meisterwerk. Tracks wie Underpass klingen wie die Akustik von Beton, Neonlicht und digitaler Entfremdung. Eine ästhetische Parallelwelt, die perfekt zu den düsteren Dystopien der 80er-Jahre-Literatur passt. Heavy Metal: Die Heroic Fantasy der späten 70er & 80er Rainbow – Rising (1976) Mit Dio am Mikrofon und Ritchie Blackmore an der Gitarre erfand Rising das Genre des Epic Metal mit. Das zentrale Epos Stargazer – unterstützt vom Munich Philharmonic Orchestra – erzählt die Geschichte eines Zauberers, der ein Volk versklavt, um einen Turm aus Stein zu bauen, von dem aus er fliegen will. Das Schlagzeug-Intro, das orientalisch angehauchte Riff und Dios Stimmgewalt erschaffen ein Fantasy-Epos von gewaltiger Dramatik. Der Faden zieht sich weiter: Moderne Weltenbauer Dass dieses Prinzip kein Relikt der Vinyl-Ära ist, beweisen Künstler der jüngeren Popkultur, die das Multikanal-Konzept aufgreifen und neu definieren: Daft Punk (Discovery / Interstella 5555): Das französische Duo nutzte nicht nur Roboter-Persona für ihr eigenes Storytelling, sondern verwandelte das komplette Album Discovery zusammen mit Anime-Legende Leiji Matsumoto in den Stummfilm-Sci-Fi-Epos Interstella 5555. Gorillaz: Damon Albarn und Jamie Hewlett haben die Trennung zwischen realer Band und fiktiver Comic-Welt komplett aufgehoben. Die Gorillaz sind ein visuelles und musikalisches Universum mit eigenen Charakteren, eigener Lore und fortlaufender Handlung. Die Antwoord: Radikales, dystopisches Worldbuilding am Rand der Popkultur. Durch die Überzeichnung der „Zef“-Kultur, gepaart mit verstörender Alien- und Cyberpunk-Ästhetik, erschaffen sie ein extrem eigenständiges, fast schon Albtraum-haftes Phantasma. Für mich ist Musik in der Phantastik kein passives Beiwerk. Sie ist der Beschleuniger meiner eigenen Vorstellungskraft. Ein Buch liefert die Worte, ein Comic das Bild – aber die Musik erzeugt die Resonanzfrequenz, die beides im Kopf zum Leben erweckt.  
18 Minuten
Das heutige Mini-Hörbuch gibt es in zwei Versionen. Die erste habt ihr wahrscheinlich schon gehört, die zweite ist heute dran. Ich hatte es bereits bei Folge 1 erwähnt: Prolog und Epilog unserer kleinen Geschichte sind jeweils (fast) gleich. Wir hatten erst überlegt, beide gleichzeitig online zu stellen, aber so kann ich besser Content schinden ;). Übrigens erfahrt ihr heute auch, welcher Song Vorbild oder Ideengeber zu dieser geschichte war. Euch allen viel Spaß mit Version 2 unseres neuen Mini-Hörbuchs! 
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Unser wöchentlicher Mini-Podcast um den Laden, das Leben und das ganze Universum…
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