Angelesen! Audio-Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Archiv
99 Episoden
18 Minuten
In dieser Folge von „ANGELESEN! Dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr“ stellen wir das Buch von Tim Bouverie „Mit Hitler reden. Der Weg vom Appeasement zum Zweiten Weltkrieg“ vor.
Der Autor hinterfragt in diesem Buch die britische Außenpolitik des Premierministers Neville Chamberlain gegenüber Hitler und Deutschland in den bis 1939.
Chamberlains Appeasement-Politik (Beschwichtigungspolitik) wird vorgeworfen, Deutschlands aggressive Außenpolitik missverstanden zu haben und damit dem Weg in den von Hitler gewollten Zweiten Weltkrieg Vorschub geleistet zu haben.
Das Buch
Es erschien 2019 in englischer Sprache und in der deutschen Übersetzung 2021 im Rowohlt Verlag, Hamburg.
Der Autor
Tim Bouverie ist ein britischer Historiker und Journalist. Er arbeitet für den Sender Channel 4 und schreibt regelmäßig für britische Tageszeitungen.
Text: Christoph Kuhl
Gelesen von: Christoph Jan Longen
Der Autor hinterfragt in diesem Buch die britische Außenpolitik des Premierministers Neville Chamberlain gegenüber Hitler und Deutschland in den bis 1939.
Chamberlains Appeasement-Politik (Beschwichtigungspolitik) wird vorgeworfen, Deutschlands aggressive Außenpolitik missverstanden zu haben und damit dem Weg in den von Hitler gewollten Zweiten Weltkrieg Vorschub geleistet zu haben.
Das Buch
Es erschien 2019 in englischer Sprache und in der deutschen Übersetzung 2021 im Rowohlt Verlag, Hamburg.
Der Autor
Tim Bouverie ist ein britischer Historiker und Journalist. Er arbeitet für den Sender Channel 4 und schreibt regelmäßig für britische Tageszeitungen.
Text: Christoph Kuhl
Gelesen von: Christoph Jan Longen
17 Minuten
Das Buch „Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie“ erschien erstmals 1993 im Verlag C.H. Beck und hat seither mehrere Ausgaben erlebt. Aktuell ist es in einer Taschenbuchausgabe von 2018 erhältlich.
Es widmet sich der Geschichte der ersten deutschen Demokratie und schildert Deutschlands Weg von der gescheiterten parlamentarischen Demokratie hin zur Nationalsozialistischen Diktatur.
Der Autor
Heinrich August Winkler ist Historiker. Von 1991 bis zu seiner Emeritierung 2007 hatte er einen Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin inne.
Text: Christoph Kuhl
Gelesen von: Heiner Möllers
Es widmet sich der Geschichte der ersten deutschen Demokratie und schildert Deutschlands Weg von der gescheiterten parlamentarischen Demokratie hin zur Nationalsozialistischen Diktatur.
Der Autor
Heinrich August Winkler ist Historiker. Von 1991 bis zu seiner Emeritierung 2007 hatte er einen Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin inne.
Text: Christoph Kuhl
Gelesen von: Heiner Möllers
20 Minuten
In dieser Folge von ANGELESEN! Dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr stellen wir das Buch von Henner Fürtig, "Geschichte des Irak. Von der Gründung 1921 bis heute" vor. Es erschien im Jahr 2016 im C. H. Beck Verlag.
Der Autor
Henner Fürtig ist ein deutscher Historiker und Orientalist und war bis zu seiner Emeritierung 2018 Professor für Nahost-Studien bzw. Außereuropäische Geschichte (Schwerpunkt Vorderer Orient) an der Universität Hamburg.
Das Buch
Ist der Irak ein gescheiterter Staat? Im Norden kontrollieren Kurden und Islamisten riesige Gebiete und führen Krieg gegeneinander. Im Süden rivalisieren Schiiten und Sunniten um die Macht, und zwischen diesen Fronten werden Minderheiten wie Christen oder Jesiden aufgerieben. Henner Fürtig zeigt, dass die Ursachen für die gegenwärtigen Konflikte historisch weit zurückliegen. Die koloniale Staatsgründung von 1921 hat ein ethnisch und religiös heterogenes Gebilde hervorgebracht, das mit verschiedenen Ideologien und Staatsformen experimentierte, bis 1979 Saddam Hussein seine brutale Diktatur aufbaute. Das Buch erläutert, warum die amerikanische Invasion von 2003 die Probleme der Region noch vervielfacht hat, und fragt nach den Chancen für eine Rückkehr zum Frieden.
Der Autor
Henner Fürtig ist ein deutscher Historiker und Orientalist und war bis zu seiner Emeritierung 2018 Professor für Nahost-Studien bzw. Außereuropäische Geschichte (Schwerpunkt Vorderer Orient) an der Universität Hamburg.
Das Buch
Ist der Irak ein gescheiterter Staat? Im Norden kontrollieren Kurden und Islamisten riesige Gebiete und führen Krieg gegeneinander. Im Süden rivalisieren Schiiten und Sunniten um die Macht, und zwischen diesen Fronten werden Minderheiten wie Christen oder Jesiden aufgerieben. Henner Fürtig zeigt, dass die Ursachen für die gegenwärtigen Konflikte historisch weit zurückliegen. Die koloniale Staatsgründung von 1921 hat ein ethnisch und religiös heterogenes Gebilde hervorgebracht, das mit verschiedenen Ideologien und Staatsformen experimentierte, bis 1979 Saddam Hussein seine brutale Diktatur aufbaute. Das Buch erläutert, warum die amerikanische Invasion von 2003 die Probleme der Region noch vervielfacht hat, und fragt nach den Chancen für eine Rückkehr zum Frieden.
15 Minuten
In dieser Folge von ANGELESEN! Dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr stellen wir ein Kapitel zum Irakkrieg im Jahr 2006/2007 aus dem Buch von Lawrence Freedman „Command. The Politics of Military Operations from Korea to Ukraine” vor. Das Buch erschien im Jahr 2022 im britischen Allen Lane Verlag.
Der Autor
Sir Lawrence David Freedman (geboren 1948) ist Politikwissenschaftler und Militärhistoriker aus Großbritannien. Er ist Professor emeritus des renommierten Kings´s College in London.
Das Buch
Lawrence Freedmans „Command. The Politics of Military Operations from Korea to Ukraine” erschien im Jahr 2022 im britischen Allen Lane Verlag.
Der Autor
Sir Lawrence David Freedman (geboren 1948) ist Politikwissenschaftler und Militärhistoriker aus Großbritannien. Er ist Professor emeritus des renommierten Kings´s College in London.
Das Buch
Lawrence Freedmans „Command. The Politics of Military Operations from Korea to Ukraine” erschien im Jahr 2022 im britischen Allen Lane Verlag.
20 Minuten
In dieser Folge von „ANGELESEN! Dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr“ stellen wir das Buch von Christopher L. Elliott, „High Command. British Military Leadership in the Iraq and Afghanistan Wars” vor.
Es erschien erstmals im Jahr 2015 bei Oxford University Press.
Christopher Leslie Elliott ist ein Offizier der Pioniertruppe und Generalmajor a.D. des britischen Heeres. Er war u.a. militärischer Berater des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Bosnien und Herzegowina und bei den Friedensverhandlungen von Dayton 1995 eingebunden. 2002 wurde er verabschiedet.
Danach war er zeitweilig in der Rüstungsindustrie tätig sowie „Commissioner“ (Bevollmächtigter) des Royal#en Hospital Chelsea in London.
Elliott war zeitweise auch Gastprofessor an der Universität Cranfield in Großbritannien sowie Research Fellow im “Changing Character of Warfare Programme” der Fakultät für Geschichte der University of Oxford. Seine eigenen Forschungen zur Rolle des britischen Oberkommandos während der Kriege im Irak und in Afghanistan mündeten im hier besprochenen Buch „High Command“.
Es erschien erstmals im Jahr 2015 bei Oxford University Press.
Christopher Leslie Elliott ist ein Offizier der Pioniertruppe und Generalmajor a.D. des britischen Heeres. Er war u.a. militärischer Berater des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Bosnien und Herzegowina und bei den Friedensverhandlungen von Dayton 1995 eingebunden. 2002 wurde er verabschiedet.
Danach war er zeitweilig in der Rüstungsindustrie tätig sowie „Commissioner“ (Bevollmächtigter) des Royal#en Hospital Chelsea in London.
Elliott war zeitweise auch Gastprofessor an der Universität Cranfield in Großbritannien sowie Research Fellow im “Changing Character of Warfare Programme” der Fakultät für Geschichte der University of Oxford. Seine eigenen Forschungen zur Rolle des britischen Oberkommandos während der Kriege im Irak und in Afghanistan mündeten im hier besprochenen Buch „High Command“.
20 Minuten
In dieser Folge von ANGELESEN! Dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr stellen wir das autobiografische Buch von H. Norman Schwarzkopf, „Man muss kein Held sein“ („It doesn’t take a hero“) vor.
Es erschien in der deutschen Übersetzung im Jahr 1992 im Bertelsmann-Verlag.
H. Norman Schwarzkopf war ein General der US-Streitkräfte. Er war u.a. von 1988 bis 1991 Kommandeur des United States Central Command und Befehlshaber der Koalitionstruppen im Zweiten Golfkrieg um Kuwait.
General H. Norman Schwarzkopf war im 2. Golfkrieg (1991) der Oberkommandierende des US Central Command (CENTCOM). Dies ist eines von mehreren die gesamte Welt abdeckenden regionalen Militärkommandos der USA. Es ist unter anderem für den Nahen Osten und die Arabische Halbinsel zuständig. Schwarzkopf führte dieses Kommando von 1988 bis 1991 im Rang eines 4-Sterne-Generals und zugleich als letzte Station einer abwechslungsreichen, 35 Jahre währenden Karriere in der US-Army. Die Lebensstationen des 1934 geborenen und 2012 im Alter von 78 Jahren verstorbenen Generals spiegeln die militärische Geschichte der Vereinigten Staaten über den gesamten Zeitraum des Kalten Krieges.
Es erschien in der deutschen Übersetzung im Jahr 1992 im Bertelsmann-Verlag.
H. Norman Schwarzkopf war ein General der US-Streitkräfte. Er war u.a. von 1988 bis 1991 Kommandeur des United States Central Command und Befehlshaber der Koalitionstruppen im Zweiten Golfkrieg um Kuwait.
General H. Norman Schwarzkopf war im 2. Golfkrieg (1991) der Oberkommandierende des US Central Command (CENTCOM). Dies ist eines von mehreren die gesamte Welt abdeckenden regionalen Militärkommandos der USA. Es ist unter anderem für den Nahen Osten und die Arabische Halbinsel zuständig. Schwarzkopf führte dieses Kommando von 1988 bis 1991 im Rang eines 4-Sterne-Generals und zugleich als letzte Station einer abwechslungsreichen, 35 Jahre währenden Karriere in der US-Army. Die Lebensstationen des 1934 geborenen und 2012 im Alter von 78 Jahren verstorbenen Generals spiegeln die militärische Geschichte der Vereinigten Staaten über den gesamten Zeitraum des Kalten Krieges.
17 Minuten
In dieser Folge von ANGELESEN! Dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr stellen wir das Buch von Martin Kröger „Der Erste Weltkrieg im Nahen Osten“ vor.
Es erschien 2022 in der vom ZMSBw herausgegebenen Reihe „Kriege der Moderne“ im Reclam Verlag.
Der Historiker Martin Kröger ist als Referent im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes tätig und hat schwerpunktmäßig zur Geschichte des Auswärtigen Dienstes und zur deutschen Außenpolitik seit 1871 geforscht.
Zum Buch
Der Nahe Osten gehört zu den weniger bekannten Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Das Osmanische Reich, Bündnispartner Deutschlands und Österreichs, führte ab 1914 Krieg gegen Russland und brachte die Briten an den Rand einer Niederlage.
Weil nur wenige Deutsche an der Seite der Türken kämpften, sind die nahöstlichen Fronten nicht so in Erinnerung geblieben wie der Krieg im Westen. Doch auch dort waren die Kämpfe außerordentlich gewaltsam.
Martin Kröger stellt die Ereignisse an jenen fernen Orten, die sonst nur am Rande behandelt werden, in den Mittelpunkt und zeigt, wie die türkische Niederlage das politische Gefüge des Nahen Ostens bis heute prägt.
Es erschien 2022 in der vom ZMSBw herausgegebenen Reihe „Kriege der Moderne“ im Reclam Verlag.
Der Historiker Martin Kröger ist als Referent im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes tätig und hat schwerpunktmäßig zur Geschichte des Auswärtigen Dienstes und zur deutschen Außenpolitik seit 1871 geforscht.
Zum Buch
Der Nahe Osten gehört zu den weniger bekannten Schauplätzen des Ersten Weltkriegs. Das Osmanische Reich, Bündnispartner Deutschlands und Österreichs, führte ab 1914 Krieg gegen Russland und brachte die Briten an den Rand einer Niederlage.
Weil nur wenige Deutsche an der Seite der Türken kämpften, sind die nahöstlichen Fronten nicht so in Erinnerung geblieben wie der Krieg im Westen. Doch auch dort waren die Kämpfe außerordentlich gewaltsam.
Martin Kröger stellt die Ereignisse an jenen fernen Orten, die sonst nur am Rande behandelt werden, in den Mittelpunkt und zeigt, wie die türkische Niederlage das politische Gefüge des Nahen Ostens bis heute prägt.
18 Minuten
In dieser Folge von „ANGELESEN! Dem Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr“ stellen wir das Buch von Volker Ullrich „Deutschland 1923. Das Jahr am Abgrund“ vor.
Es erschien 2022 im Verlag C. H. Beck.
Zum Buch
Das Krisenjahr 1923 erschütterte die Weimarer Republik. Nach der Besetzung des Ruhrgebietes durch französische und belgische Streitkräfte verkündete die Reichsregierung des „passiven Widerstand“. Dieser staatlich verordnete Generalstreit führte zur wirtschaftlichen Katastrophe, der Inflation, die die Währung in Deutschland zusammenbrechen ließ. Als dieser Widerstand aufgegeben und die Währung stabilisiert wurde, entwickelten sich in Bayern sowie in Sachsen und Thüringen teils gewaltbereite Protestbewegungen, der „Hitler-Putsch“ vom 8./9. November 1923 dürfte die bekannteste sein.
Volker Ullrich beschreibt in seinem Buch dieses Krisenjahr, ordnet es in einen größeren Zusammenhang ein und schildert Entwicklungen, die heute nur noch wenigen so bekannt sein dürften.
Der Autor
Der Historiker und Journalist Volker Ullrich war lange für die Wochenzeitung Die Zeit tätig und hat eine Reihe von Büchern zur deutschen Geschichte zwischen 1871 und 1945 veröffentlicht.
Text: Christoph Kuhl
Gelesen von: Heiner Möllers
Es erschien 2022 im Verlag C. H. Beck.
Zum Buch
Das Krisenjahr 1923 erschütterte die Weimarer Republik. Nach der Besetzung des Ruhrgebietes durch französische und belgische Streitkräfte verkündete die Reichsregierung des „passiven Widerstand“. Dieser staatlich verordnete Generalstreit führte zur wirtschaftlichen Katastrophe, der Inflation, die die Währung in Deutschland zusammenbrechen ließ. Als dieser Widerstand aufgegeben und die Währung stabilisiert wurde, entwickelten sich in Bayern sowie in Sachsen und Thüringen teils gewaltbereite Protestbewegungen, der „Hitler-Putsch“ vom 8./9. November 1923 dürfte die bekannteste sein.
Volker Ullrich beschreibt in seinem Buch dieses Krisenjahr, ordnet es in einen größeren Zusammenhang ein und schildert Entwicklungen, die heute nur noch wenigen so bekannt sein dürften.
Der Autor
Der Historiker und Journalist Volker Ullrich war lange für die Wochenzeitung Die Zeit tätig und hat eine Reihe von Büchern zur deutschen Geschichte zwischen 1871 und 1945 veröffentlicht.
Text: Christoph Kuhl
Gelesen von: Heiner Möllers
19 Minuten
In dieser Folge von „ANGELESEN! Das Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr“ stellen wir das Buch von Manfred Hildermeier „Die rückständige Großmacht. Russland und der Westen“ vor.
Es erschien im Jahr 2022 im Verlag C.H Beck.
Manfred Hildermeier ist Professor für Russische und Sowjetische Geschichte an der Universität Göttingen.
Text: Heiko Biehl
Gelesen von: Christoph Jan Longen
Es erschien im Jahr 2022 im Verlag C.H Beck.
Manfred Hildermeier ist Professor für Russische und Sowjetische Geschichte an der Universität Göttingen.
Text: Heiko Biehl
Gelesen von: Christoph Jan Longen
Angelesen! Audio-Buchjournal des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Das ZMSBw stellt Bücher zur (Militär-)Geschichte vor