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Oya im Ohr Archiv
34 Episoden
26 Minuten
Die folgenden Beiträge von Elisabeth Voß, Shelley Sacks, Andreas Weber und Renate Börger sind Ermutigungen – auf den zweiten Blick. Sie machen Mut, sich mit dem zu verbinden, wovor wir intuitiv zurückschrecken. Angeregt zu dieser Übung hat uns das 2013 erschienene Buch »Die Rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels« der Kulturwissenschaftlerin Hildegard Kurt und der transdisziplinären Künstlerin Shelley Sacks. Als »Tote Zonen« bezeichnen die beiden Autorinnen Situationen, in denen »der komplexe Horror unserer Zeit zutage tritt«. Dieser Horror, der uns täglich aus den Medien, auf jeder Straße und in jedem Supermarkt entgegenschlägt, legt sich in seiner Selbstverständlichkeit und Allgegenwart als kollektive Betäubung auf die gesamte Gesellschaft. »Indem wir uns sozusagen in das Phänomen hineindenken«, schreibt Hildegard Kurt, können wir »die Wahrnehmung ent-automatisieren. Und zu Erkenntnis kommt es dann in einer Art Dialog mit dem Phänomen selbst.« – Aus diesem Dialog kann Lebendigkeit entstehen.
Tote Zonen von Andreas Weber, Elisabeth Voß, Renate Börger, Shelley Sacks, gelesen von Anna von Gruenwaldt, Jana Gebauer und Thomas Meier, erschienen in Ausgabe #27/2014
Tote Zonen von Andreas Weber, Elisabeth Voß, Renate Börger, Shelley Sacks, gelesen von Anna von Gruenwaldt, Jana Gebauer und Thomas Meier, erschienen in Ausgabe #27/2014
18 Minuten
Die Zapatistas verteidigen seit Jahrzehnten ihre subsistente Lebensweise im mexikanischen Chiapas. Vor 25 Jahren hatte Oya-Autorin Friederike Habermann sie im Lakandonischen Urwald besucht. Nun erzählt sie vom Gegenbesuch einer zapatistischen Delegation, die vergangenen Sommer verwandte Projekte in Europa bereiste.
Drückerkaffee für die Kaffeebauern aus dem Urwald von Friederike Habermann, gelesen von von Friederike Habermann, erschienen in Ausgabe #66/2021
Drückerkaffee für die Kaffeebauern aus dem Urwald von Friederike Habermann, gelesen von von Friederike Habermann, erschienen in Ausgabe #66/2021
21 Minuten
Wir zivilisierten Menschen sind einem fatalen Irrtum aufgesessen, meint der Biologe und Philosoph Andreas Weber: Tagtäglich verdrängen wir den Umstand, dass wir sterblich und somit essbar sind. Wir versuchen, uns durch Monumente, Türme, die in den Himmel ragen, Satellitenketten und immer noch mehr Konsum zu verewigen, anstatt uns daran zu erinnern, dass wir in einem stofflichen Sinn immer schon unsterblich sind. Materie vergeht nicht, sondern wandelt unentwegt ihre Form, und Natur folgt nur einem Bedürfnis: tiefere Fruchtbarkeit in Gegenseitigkeit – als solche gelingt auch Kultur, und so wird Gemeinschaft lebendig.
Essbar sein von Andreas Weber, gelesen von Anna von Gruenewaldt, erschienen in Ausgabe #51/2018
Essbar sein von Andreas Weber, gelesen von Anna von Gruenewaldt, erschienen in Ausgabe #51/2018
15 Minuten
Ein Porträt der aus Russland stammenden Clownin Jekaterina Moshaeva alias »Clown Antoschka«, die mit ihrem tragisch-komischen Clownstheater und in zahlreichen sozialen Initiativen seit Jahrzehnten über Grenzen und Fronten hinweg Herzen und Köpfe berührt.
Kopfüber im Leben von Elena Rupp, gelesen von Armin Huwald, erschienen in Ausgabe #15/2012
Kopfüber im Leben von Elena Rupp, gelesen von Armin Huwald, erschienen in Ausgabe #15/2012
32 Minuten
Commons-Vordenkerin Silke Helfrich (1967–2021) erkundet Eigentum, Besitz und Beziehungshaftigkeit aus Perspektive des Gemeinschaffens und birgt die Beziehungshaftigkeit des Habens.
Haben nahe dem Sein von Silke Helfrich, gelesen von Tabea Heiligenstädt, erschienen in Oya, Ausgabe #56/2019
Haben nahe dem Sein von Silke Helfrich, gelesen von Tabea Heiligenstädt, erschienen in Oya, Ausgabe #56/2019
16 Minuten
Die wohl ältesten Anbausysteme der Menschheit dürften Waldgärten gewesen sein. Ein Blick zurück in die Zukunft.
Am Anfang war die Esskastanie von Florian Hurtig, gelesen von Jochen Schilk, erschienen in Ausgabe #51/2018
Am Anfang war die Esskastanie von Florian Hurtig, gelesen von Jochen Schilk, erschienen in Ausgabe #51/2018
19 Minuten
In den kleinen Hobbithäusern im Südwesten von Wales gedeiht eine andere Welt – das »Gesetz der einen Erde« ermöglicht ressourcenleichte Subsistenzprojekte im ganzen Land. Bauen auf der einzigen Erde von Anja Marwege, gelesen Maria König, erschienen in Ausgabe #69/2022
18 Minuten
Handeln durch nicht Handeln – wie kann »Lassenskraft« gesellschaftspolitisch fruchtbar werden? Oya-Redakteur Matthias Fersterer stellt anhand biografischer Erlebnisse Reflexionen über die Kraft des Seinlassens, des Bleibenlassens, des Verweigerns, des Desertierens an.
Es lebe die Lassenskraft!, verfasst und gelesen von Matthias Fersterer, erschienen in Ausgabe #42/2017
Es lebe die Lassenskraft!, verfasst und gelesen von Matthias Fersterer, erschienen in Ausgabe #42/2017
16 Minuten
Lara Mallien aus der Oya-Redaktion war zu Besuch bei zwei Menschen, die Verstorbene und Hinterbliebeneauf ihrem Weg ins Unbekannte begleiten und dabei Worte für etwas finden, das sich unserer Alltagssprache entzieht.
Worte für das Unfassbare, verfasst von Lara Mallien, gelesen von Katharina Vadersen, erschienen in Ausgabe #11/2011
Worte für das Unfassbare, verfasst von Lara Mallien, gelesen von Katharina Vadersen, erschienen in Ausgabe #11/2011
17 Minuten
Andrea Vetter und Matthias Fersterer aus der Oya-Redaktion blicken auf das evolutionäre Verhältnis von Menschen und Behausungen zurück, erläutern warum wir eine ganze Ausgabe der Beschäftigung mit unserer gebauten Umgebung gewidmet haben – und warum dies wie von selbst zu Fragen nach Giftstoffen und alter Handwerkskunst führt.
Von Andrea Vetter und Matthias Fersterer, gelesen von Marlon Rommel, erschienen in Oya, Ausgabe #58/2020
Von Andrea Vetter und Matthias Fersterer, gelesen von Marlon Rommel, erschienen in Oya, Ausgabe #58/2020
12 Minuten
Oya-Redakteurin Luisa Kleine, die ein halbes Jahr in Kopenhagen in der schwimmenden Stadt »Flydende By« von dem lebte, was andere wegwarfen, geht in diesem Lehrstück der Frage nach, was wir wirklich, wirklich brauchen – und folgert: Von Wohlstandsabfall zu leben, ist zwar sehr gut möglich, aber keine Lösung des globalen Müllproblems.
Verfasst und gelesen von Luisa Kleine, erschienen in Oya, Ausgabe #58/2020
Verfasst und gelesen von Luisa Kleine, erschienen in Oya, Ausgabe #58/2020
17 Minuten
Die Welt wäre ärmer ohne die in der Reihe »Einfälle statt Abfälle« erschienenen Bauanleitungen von Christian Kuhtz, schrieb Oya Redakteur Jochen Schilk in Ausgabe 6 von Oya. Ein Jahrzehnt darauf blickt er auf das bisherige Wirken des Selberbaumeisters Christian Kuhtz zurück.
Verfasst und gelesen von Jochen Schilk, erschienen in Oya, Ausgaben #6/2011 und #59/2020
Verfasst und gelesen von Jochen Schilk, erschienen in Oya, Ausgaben #6/2011 und #59/2020
20 Minuten
Wie sieht eine Utopie aus, die nicht auf ausbeuterischem Eroberungsdenken, sondern auf der Verbundenheit von Menschen und Orten gründet? Oya-Redakteur Matthias Fersterer schreibt über einige Ahnungen der Literatin Ursula K. Le Guin, die in ihrem Roman »Always Coming Home« eine Post-Kollaps-Gesellschaft des guten Lebens skizziert.
Von Matthias Fersterer, gelesen von Jana Gebauer, erschienen in Oya, Ausgabe #53/2019
Von Matthias Fersterer, gelesen von Jana Gebauer, erschienen in Oya, Ausgabe #53/2019
19 Minuten
Aliens, Reichsbürger und Weltverschwörungen: Andrea Vetter und Fabian Scheidler zeigen, wie die Megamaschine paranoische Weltbilder gebiert und warum es wichtig ist, Komplexität auszuhalten.
Teil 1 von Andrea Vetter, Teil 2 von Fabian Scheidler, gelesen von Anja Marwege, erschienen 2017 in Oya, Ausgabe #45.
Teil 1 von Andrea Vetter, Teil 2 von Fabian Scheidler, gelesen von Anja Marwege, erschienen 2017 in Oya, Ausgabe #45.
13 Minuten
Oya-Autorin Sabrina Gundert porträtierte Zühâl Mohren, die als Lachyogatrainerin, Kindertrauerbegleiterin und Hospizhelferin zwischen den Welten vermittelt.
Von Sabrina Gundert, gelesen von Armin Huwald, erschienen in Oya, Ausgabe #21/2013
Von Sabrina Gundert, gelesen von Armin Huwald, erschienen in Oya, Ausgabe #21/2013