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117 Episoden
1 Stunde 6 Minuten
16.000 Menschen sind bereits Mitglied beim nonstop-Kino-Abo in Österreich und das Abo schafft etwas, womit Programmkinos lange Schwierigkeiten hatten: Es holt junge Menschen wieder in die Kino-Sessel.

Martin Kitzberger ist Geschäftsführer und Gründer von nonstop und er erzählt uns, wie sie eine Marke aufgebaut haben, die besonders junge Menschen anspricht. Außerdem geht es darum, wie sich eine ganze Branche verändert, wenn nicht mehr ein einzelnes Ticket gekauft wird, sondern ein ganzer Monat. Das Abo spricht nicht nur neue Zielgruppen an, sondern verändert sogar, welche Filme im Kino laufen.

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1 Stunde 14 Minuten
Hendrik Breitbarth verantwortet als Head of Digital Subscription das Abo-Geschäft für FUNKE-Regionalmedien wie WAZ, Hamburger Abendblatt oder Berliner Morgenpost. In dieser Folge bringt der die Ergebnisse ihrer spannendsten Tests mit, die Conversion und Abo-Umsatz zu Teil deutlich steigern konnten. Ihr erfahrt, wie man Preise am besten kommuniziert, wie man den Kauf-Button beschriftet und wie man Kündigungen bei Preiserhöhungen vermeidet.

Bei manchen Tests hilft es übrigens, wenn man die Paywalls auch sehen kann. In ein paar Tagen schicke ich zu diesem Podcast auch eine Newsletter-Ausgabe, die die besprochenen Screens dann auch zeigt. Wenn ihr den Newsletter noch nicht abonniert habt, könnt ihr das unter www.subscribe-now.de tun.

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1 Stunde 13 Minuten
Morten Wenzek ist beim Tagesspiegel für Audio, Video und Social Media verantwortlich und verrät uns, warum Facebook gerade ein Revival erlebt, warum TikTok bis auf eine Ausnahme kaum Abos bringt und warum er Memes für ein wichtiges Format im digitalen Journalismus hält.

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56 Minuten
Ich habe in meinem früheren Leben das Kundenbindungsprogramm "Freunde der ZEIT" mit aufgebaut und damals ist uns eine Herausforderung begegnet: Während man zwei unterschiedliche Versionen der Paywall oder zwei E-Mail-Kampagnen relativ einfach AB-Testen konnte, war es immer sehr schwierig den Effekt von Kundenbindungsmaßnahmen zu testen.

Bei Marketing-Kampagnen hat man relativ schnell Feedback: Jemand klickt auf das Angebot, jemand schließt ein Abo ab. Und dann konnte man schnell sagen, welche Kampagne mehr Abos einbringt.

Bei der Kundenbindung dauert das alles deutlich länger: Ob deswegen weniger Nutzer kündigen, ob sie länger bleiben, ob sie eher eine Preiserhöhung akzeptieren, kann man meist erst viele Monate später beurteilen.

Oft scheitert es dabei an Tools, Prozessen und vor allem Kapazitäten. Die Experimente sind zu aufwendig, Daten- und Entwickler-Ressourcen sind zu knapp.

Aber das muss nicht sein. Das Startup über das wir heute sprechen hat dieses Problem erkannt und bietet eine Lösung an. Subsets ist eine Experimentierplattform, mit der CRM-Teams selbständig Experimente aufsetzen können und dann messen, ob sie Retention, Engagement, Upsells oder andere Metriken verbessern. Zu ihren Kunden zählen The Atlantic, Hearst und die Daily Mail.

Judith Schrader ist dort für Growth verantwortlich und heute verrät sie uns, wie man bessere Experimente aufsetzt und welche Tests bei ihren Kunden wirklich etwas gebracht haben.

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54 Minuten
Wir haben es wahrscheinlich alle schon mal erlebt: Man sitzt den ganzen Tag in Meetings, schreibt eine Mail nach der anderen, aber am Ende des Tages fragt man sich, das alles etwas gebracht hat. Manchmal ist der beste Weg, um mehr zu erreichen, weniger zu machen - aber dafür muss man lernen, sich auf das Richtige zu fokussieren.

Mein heutiger Gast hat genau darüber gerade ein Buch geschrieben. Es heißt “Weniger machen, mehr schaffen” und ist gerade im Redline Verlag erschienen. Marina Schakarian berät seit 15 Jahren große Medienhäuser, Teams und Führungskräfte bei ihrer digitalen und organisatorischen Transformation. Zu ihren Auftraggebern zählen unter anderem das ZDF, ARD, NDR, MDR, WDR, BR und viele weitere. Außerdem ist Marina eine frühere Kommilitonin von mir, denn wir haben von 2012 bis 2015 zusammen in Mainz Medienmanagement studiert.

In unserem Interview gibt sie konkrete Tipps, wie man die richtigen Prioritäten setzt und wie man Teams emotional mitnimmt, wenn ein liebgewonnenes Projekt eingestellt wird, Und natürlich sprechen wir auch darüber, was das alles fürs Abo bedeutet. Eine meiner liebsten Erkenntnisse aus dem Gespräch ist, dass man alles vom Ende aus denken sollte - auch das Abo.

Ich wünsche euch erstmal viel Spaß beim Interview und danach kann ich euch natürlich noch das Buch ans Herz legen. Ihr könnt es hier kaufen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077257624
1 Stunde 12 Minuten
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich lese inzwischen nur noch sehr selten Magazine. Die meisten Situationen, in denen ich früher zum Magazin gegriffen hätte, zum Beispiel auf Bahnfahrten, auf dem Klo oder im Wartezimmer, wurden inzwischen von meinem Smartphone übernommen.

Aber wenn ich dann mal wieder ein Magazin in die Hand nehme, dann merke ich, wie bereichernd es ist, wenn man mal wieder konzentriert eine lange Geschichte liest, statt sich nur von einem Social Media Video nach dem anderen beballern zu lassen. Deswegen frage ich mich in letzter Zeit häufiger, ob Magazine nicht ein Revival verdient hätten - zumindest in meinem Leben - als Gegengewicht zu Social Media, das mir immer mehr das Gehirn frittiert.

Darum geht es auch viel im heutigen Interview, denn mein Gast ist Marie-Sophie von Bibra. Sie ist Chief Marketing Officer & MD Germany von Readly, der führenden deutschen App für digitale Magazine. Oder um genauer zu sein, von Cafeyn, der Firma, die das internationale Geschäft von Readly in diesem Jahr übernommen hat.

Wir sprechen darüber, wie man im Jahr 2026 noch Leser für Magazine begeistert, und ob das ePaper überhaupt noch eine Zukunft hat, oder schon am Aussterben ist. Außerdem fand ich es extrem spannend, dass Readly sehr genaue Daten darüber hat, wie Menschen Magazine wirklich lesen - also ein Thema, über das Redaktionen über Jahrhunderte nur rätseln konnten - und wir sprechen darüber, ob und wie Redaktionen diese Daten nutzen, um ihre Inhalte zu verbessern.

Am Schluss verrät Marie-Sophie dann auch noch, wie sie in den ersten drei Tagen nach der Registrierung schon prognostizieren, wie hoch der Lifetime Value eines Nutzern sein wird und warum das für sie ein Game Changer im Abo-Marketing war.

Ich habe mir jetzt auf jeden Fall wieder vorgenommen, wieder mehr Magazine zu lesen. Und vielleicht bekommt ihr beim Hören auch wieder Lust darauf.

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1 Stunde 7 Minuten
1.793 Medienpässe haben Krautreporter, Übermedien und Good Impact im Juli verkauft - also eine ganze Menge. Falls du dich jetzt fragst: Medien-was? dann solltest du dran bleiben.

Dahinter steckt eine neue Art, wie verschiedene Abo-Anbieter zusammen ein Bundle verkaufen. Gerade in Zeiten, in denen der eigene Teich vielleicht schon leergefischt ist und das Wachstum an seine Grenzen stößt, kann man damit noch einmal ganz neue Zielgruppen erreichen.

Möglich gemacht wurde das von meinem heutigen Gast. Michaël Jarjour war schon bei der Financial Times, bei Twitter und bei der NZZ - aber jetzt ist er unter die Gründer gegangen. Mit Trustfnd will er unabhängigen Medienmachern helfen, Kunden zu gewinnen.

Wir sprechen darüber, warum man mehr zusammenarbeiten muss, wie man Creator und Traditionsverlage zusammenbringt, auch wenn sich beide Seiten kritisch beäugen und wie man sich unahängiger von sozialen Netzwerken macht, die von dubiosen Milliardären betrieben werden. Und über viel mehr.

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48 Minuten
Die Online-Medien haben sich in den letzten 10 Jahren extrem verändert: Damals konnte man noch fast alles kostenlos lesen und finanziert wurde das ganze mehr oder weniger erfolgreich über Werbeeinnahmen. Seitdem haben aber fast alle großen Privatmedien Paywalls hochgezogen, die gefühlt von Monat zu Monat härter werden. Eine gängige These in der Branche ist: Wer Qualitätsjournalismus machen will, muss den primär von den Lesern finanzieren lassen.

Mein heutiger Gast ist da ganz anderer Meinung: Florian Harms ist Chefredakteur von t-online und Geschäftsführer der Ströer News Publishing GmbH, denn hinter t-online steckt mit Ströer einer der größten deutschen Werbevermarkter. Als Florian 2017 zu t-online kam hat er sich zum Ziel gesetzt, die Marke radikal neu aufzustellen und zu einem neuen Leitmedium zu machen.

Von Florian wollte ich wissen, wieso er glaubt, dass Werbung auch weiterhin eine gute Finanzierung für News ist, wie er mit der wachsendem Abhängigkeit von Google, Meta und Co umgeht, wie er den journalistischen Output mit KI steigern will und wie er mit Interessenskonflikten zwischen Werbekunden und Lesermarkt umgeht. Außerdem sprechen wir darüber, warum er seine Nächte opfert, um den täglichen Newsletter Tagesanbruch zu schreiben und warum er jetzt auch unter die Podcaster gegangen ist.

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71 Sekunden
Seit einem Monat gibt es nun das Buch zu diesem Podcast und wenn du es noch nicht hast, kannst du eines von fünf Exemplaren gewinnen.

Alles, was du dafür tun musst, findest du hier:

https://www.linkedin.com/posts/lennartschneider_ich-verlose-f%C3%BCnf-b%C3%BCcher-im-wert-von-je-3999-activity-7483053119673778177-0sth

(Falls du nicht auf LinkedIn bist, oder zu schüchtern für einen Kommentar bist, schreib mir einfach eine Mail)

P.S.: Wenn du das Buch schon gelesen hast, freue ich mich über eine kurze Bewertung oder Rezension auf Amazon. Das hilft dabei, dass noch mehr Menschen das Buch entdecken.

Dauert nur 30 Sekunden und bedeutet mir viel. ️
1 Stunde
Heute geht es im Podcast um Sky. Ihr wisst schon: der PayTV-Sender, der früher mal Premiere hieß, zu dem auch der Streamingdienst Wow gehört und der kürzlich von RTL übernommen wurde.

Mein Gast ist Verena Marziw. Sie ist als Head of Product PR dafür zuständig, wie die vielen Produkte von Sky in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Wir sprechen darüber, was Product PR überhaupt ist und warum Pressearbeit durch KI nicht nur besser messbar wird, sondern auch viel wichtiger, weil sie maßgeblich dazu beiträgt, wie das eigene Angebot in LLMs vorkommt. Verena sagt sogar, dass alles, was man jetzt als GEO, also Generative Enginge Optimization, bezeichnet, im Grunde PR ist. Wie das ihren Job verändert, und warum das auch Produkt- und Marketing-Verantwortliche interessieren sollte, erfahrt ihr in dieser Episode.

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NEU: Subscribe Now als Buch
1 Stunde
Heute geht es mal wieder um die Schnittmenge zwischen Newslettern und Abos. Mein Gast ist Christoph Zimmer, Chief Product Officer beim Spiegel.

Wir sprechen unter anderem darüber:

Warum Newsletter für den Spiegel so wichtig sind.

Wie sie mit den Extra-Newslettern kleine digitale Magazine aufgebaut haben, die die Marke Spiegel erweitern und lebensnaher machen sollen.

Warum sie seit kurzem unter dem Namen “The German View” auch einen englischen Newsletter auf der Plattform Substack verschicken.

Und ob Newsletter auch für die kommenden Generationen noch ein relevanter Kanal sein werden.

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2 Minuten
Ich habe ein Buch geschrieben: Subscribe Now ist ein Praxisleitfaden für alle, die neu ins Abo-Management einsteigen, oder noch etwas dazulernen möchten. Ich sammle darin Erkenntnisse aus rund 100 Podcast-Interviews und Best Practices der weltweit führenden Abo-Unternehmen.

Jetzt vorbestellen

Am 24. Juni möchte ich mit euch anstoßen und den Launch meines Buchs feiern. Ab 18 Uhr lade ich im SPACE von nextMedia.Hamburg zur Buchpremiere ein. Die Teilnahme ist kostenlos und Frisbii Media spendiert uns freundlicherweise ein kleines Catering. Ich freue mich auf euch!

Wenn du dabei sein möchtest, kannst du dich hier anmelden:

https://tally.so/r/pb4b6Z
1 Stunde 17 Minuten
Gunnar Lott war Chefredakteur der renommierten Videospielzeitschriften GameStar und GamePro und inzwischen verdient er sein Geld mit einem eigenen Podcast: "Stay Forever" ist ein aufwendig produzierter Podcast über Retro-Games und Technik und begeistert hunderttausende Hörer - inklusive mir. Finanziert ist er ausschließlich von den Unterstützern und obwohl die meisten Inhalte kostenlos sind und das Team kaum für das Abo wirbt, zahlen 8.000 Mitglieder, um das Projekt zu unterstützen.

Wir sprechen darüber:

Wie man mit Podcasts Abonnenten gewinnt

Wie sich Unterstützermodelle von Abos unterscheiden

Warum Gunnar jährlich 2.000 Geburtstagskarten für die Abonnenten schreibt

Wie sie bei der GameStar eines der ersten Paid Content-Modelle in Deutschland aufgebaut haben

Wie sie als kleines Medienunternehmen organisiert sind

Warum Qualität über allem steht, auch wenn das manchmal ineffizient ist

Warum sie ihren Newsletter als hochwertiges Magazin verstehen

und vieles mehr …

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55 Minuten
Victoria Weber ist Unternehmerin und Host des fantastischen Podcasts Creatorway. Wir sprechen darüber, wie man sich unabhängig von Social Media macht, denn auch Creator stellen gerade immer mehr fest, dass sie sich nicht mehr darauf verlassen können, ihre Follower dort zuverlässig zu erreichen und dass Sponsoren und Werbedeals nicht die verlässlichste Einnahmequelle sind. Deswegen versuchen sie, ihre Zielgruppen auf eigene Kanäle zu holen, und sich über Memberships und Abos zu finanzieren. Diese Herausforderungen klingen doch sehr vertraut und wir sprechen auch darüber, was klassische Medien von den Strategien der Creator lernen können.

Diese Episode empfiehlt Victoria
1 Stunde 12 Minuten
Wahrscheinlich gibt es kaum eine politische Entscheiderin in Berlin, Brüssel, London, Paris oder Washington die nicht POLITICO liest. Das Portal wurde 2007 in Washington gegründet und gehört schon lange zu den spannendsten digitalen Medienhäusern der Welt.

Die Newsletter und Briefings zu Themen wie Energie, Klima oder Handel geben entscheidende Updates zu Gesetzgebungsprozessen für alle, die daran mitarbeiten, davon betroffen sind oder sie beeinflussen möchten.

Im Interview verrät Deutschlandchef Cecil von Busse⁠, warum ihre Newsletter so beliebt sind und warum sie neben den reinen News neue Produkte entwickeln, die sich an der täglichen Arbeit ihrer Kunden orientieren.

Außerdem erzählt er wie sie im ersten Jahr ihr ganzes Werbebudget in die Launchparty gesteckt haben und dann kreativ werden mussten, um ohne Geld Kunden zu gewinnen.

Was ich am spannendsten fand war, wie POLITICO den eigenen Content als Marketinginstrument einsetzt. Die kostenlosen Newsletter und Podcasts sollen die Nutzer nämlich gar nicht an eine Paywall führen, sondern vor allem die Marke bekannt machen. Der Verkauf findet dann nicht über die Website, sondern im persönlichen Gespräch statt. Und damit funktioniert die Abo-Akquise bei POLITICO komplett anders, als bei den meisten anderen Verlagen.

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