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Episoden

48 Minuten
Zeitenwende. Ein Wort, das seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ständig zu hören ist. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Begriff? Es wird wieder über Wehrdienst diskutiert, über Verteidigungsausgaben und darüber, wie Deutschland im Ernstfall tatsächlich geschützt werden kann. Welche Auswirkungen hat die Zeitenwende nicht nur auf die Bundeswehr, sondern auch auf uns als Gesellschaft? Wie denken die Menschen in Deutschland über Militär, Krieg und die eigene Verteidigungsbereitschaft? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der Friedens- und Konfliktforscherin Prof. Dr. Nicole Deitelhoff. Außerdem gibt Dr. Timo Graf vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Einblicke in die langjährige Bevölkerungsumfrage zum Militär.
1 minute
Was bedeutet es, an der NATO-Ostflanke zu dienen – dort, wo die Grenze zwischen Frieden und möglicher Bedrohung spürbar nah ist? Diese Frage wird für rund 500 Soldatinnen und Soldaten aus dem nordhessischen Schwarzenborn nun Realität. Denn sie sind ab Januar 2026 in Litauen stationiert. Warum und wie Hessen dort einen wichtigen Teil zur Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft der NATO leistet, erklärt in dieser Folge Oberstleutnant Sebastian Hagen, Kommandeur des Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn. Wie der Alltag im NATO-Camp aussieht und wie die litauische Bevölkerung die Bundeswehr wahrnimmt, darüber erzählt Hauptmann Maximilian Jost, Jugendoffizier aus Frankfurt. Er war bereits für einige Monate in Litauen stationiert und kennt die sicherheitspolitische Bedeutung der Mission.
1 Stunde 17 Minuten
Ist Frieden nur die Abwesenheit von Krieg – oder geht es noch darüber hinaus? Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gehen wir zum Abschluss unserer Podcast-Reihe mit vier sehr unterschiedlichen Gesprächspartnern in die kontroverse Diskussion. Mit dabei sind der FAZ-Journalist Lorenz Hemicker, die Theologin und ehemalige Vorsitzende der evangelischen Kirche Margot Käßmann, außerdem Karl-Martin Unrath, evangelischer Militärpfarrer bei der Bundeswehr, sowie der hessische Friedensforscher Dr. Niklas Schörnig. Die Vielfalt der behandelten Themen geht von realpolitischen über philosophische Fragen bis hin zur Wirksamkeit friedensfördernder Maßnahmen.
1 Stunde 34 Minuten
Mit dem Out-of-Area-Urteil von 1994 bestätigte das Bundesverfassungsgericht die Legitimität bewaffneter Einsätze auch außerhalb des NATO-Bündnisgebietes. Seitdem beteiligt sich die Bundeswehr bei zahlreichen Auslandsmissionen zur internationalen Krisenprävention und Konfliktbewältigung. Über den Beitrag der Bundeswehr zum internationalen Krisenmanagement sprechen wir in dieser Folge mit Generalmajor Dirk Faust, Kommandeur der Division Schnelle Kräfte. Anschließend geben der Kampfhubschrauberpilot Christoph und Oberfeldarzt Michael Sprenger ganz persönliche Einblicke in ihre Einsätze in Mali. Herr Sprenger klärt zudem über die Auswirkungen von Extremsituationen während der Einsätze und über den Umgang mit Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) auf. Zum Ende der Folge erklärt die Politologin und Peacekeeperin Eva-Maria Velickovic, welche völkerrechtlichen Grundprinzipien eine militärische und humanitäre Intervention in einem souveränen Staat erlauben. Außerdem berichtet sie über ihre Erfahrungen bei zivilen Hilfseinsätzen in den Krisengebieten.
56 Minuten
In Deutschland obliegt der Katastrophenschutz primär den jeweiligen Bundesländern und ist demnach Aufgabe des Landes Hessen. Bei Naturkatastrophen wie dem Hochwasser im Ahrtal oder Waldbänden sowie bei der Corona-Pandemie kann jedoch auch die Hilfe der Bundeswehr angefordert werden. Unter welchen Voraussetzungen und in welcher Form das Militär bei der Amts- und Katastrophenhilfe unterstützt, erklärt in dieser Folge der Kommandeur des Landeskommando Hessen Brigardegeneral Olaf von Roeder. Außerdem berichtet Michael Ohms, Oberstleutnant der Reserve, in seiner Funktion als Leiter des Kreisverbindungskommandos Darmstadt-Dieburg über die Zusammenarbeit der militärischen und zivilen Kräfte. Zudem sprechen wir mit Dr. Tobias Bräunlein, Abteilungsleiter des Katastrophenschutzes im Hessischen Innenministerium, unter anderem über staatliche Bevorratung und Schutzkonzepte, den Ausbau der Warnsysteme in Hessen sowie über die Notwenigkeit des privaten Selbstschutzes.
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Über diesen Podcast

Der Podcast „Wir Hessen und die Bundeswehr“ nimmt euch mit in die Welt der Sicherheitspolitik und bietet Einblicke in die Arbeit und Aufgaben des deutschen Militärs. Wir diskutieren über fundamentale Fragen der Friedenssicherung und die sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21.Jahrhunderts. Außerdem berichten hessische Soldatinnen und Soldaten über ihre Einsätze im Ausland, bei der Landes- und Bündnisverteidigung sowie der Amts- und Katastrophenhilfe.
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„Wir Hessen und die Bundeswehr“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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