Die Rückfallzieher Archiv
289 Episoden
40 Minuten
Meigl ist hin und weg, kann seine Begeisterung minutenlang nicht in Worte fassen, drückt Guido im Aufnahmestudio an seine breite Brust, hat Tränen in den Augen und eine Wolldecke der Ergriffenheit und Vorfreude im Mund. Nein, es sind nicht die grandiosen Neuzugänge und Meister-Aussichten der Roten Bullen, die ihm, dem Sprachgewaltigen die Sprache verhagelt haben. Nein, es ist auch nicht die zu Herzen gehende Eloge von LVZ-Silberrücken Schäfer auf die Lebensleistung des am Cottaweg aussortierten Timo Werner, die Meigl vom Schemel gehauen hat. Und, nein, es geht auch nicht um Meigls Chemiker, die in den ersten beiden Regionalliga-Partien auf gewiefte Weise Anlauf genommen für die Hürde Chemnitz (nächsten Mittwoch), wo mindestens drei Punkte holen werden. Der Otto Reutter aus Leipzig-Leutzsch ist in Ausgabe 246 der Rückfallzieher durchdrungen von Dankbarkeit für ein brandneues Live-Stream-Angebot, das ihm seine Herzens-Zeitung, Meigls Leipziger Erfolgszeitung, ab sofort bietet. „Jetzt verpasse ich kein Regionalliga- oder Sachsenliga-Spiel mit Strahlkraft mehr, danke, liebe LVZ!“ Meigl weiter: „Wenn jetzt noch ein Co-Kommentator gefunden wird, der sich nicht in Selbstbeweihräucherung suhlt, dafür aber die fundamentale Bedeutung von Subjekt, Objekt, Prädikat intus hat, werden die Click-Zahlen in die Millionen gehen.“ Lateiner Guido, Co-Kommentator beim Freitag-Hit Markranstädt gegen Lipsia Eutritzsch: „Si tacuisses, philosophus mansisses ...“ Was so viel heißt wie: Hättest du geschwiegen, wärst du mein Freund geblieben …““ Weitere Themen der zwei lustigen Drei: Der Raketenstart des 1. FC Lok, wo Toni Wachsmuth zum Großwesir befördert worden ist. Der für RB extrem einträgliche Abflug von RB-Supermann Benjamin Sesko in die starken Arme von Manchester United. Und die Sonnabend-Generalprobe der Männer von Ole Werner beim ehemaligen Lois-Openda-Club RC Lens. Präsentiert werden die beiden sächsischen Herz-Buben von Manuela Luther, der Herrin und Gebieterin über das Gut Kahnsdorf, das, ja in Kahnsdorf am Hainer See zu finden ist. Wer dort feiern, heiraten, nächtigen und schwofen will, möge sich unter www.weddingvillage.de kundig machen. Ein Highlight: Am 24. August findet im Lutherschen Refugium und unter Mithilfe des legendäre DJs „Big T“ (Torsten Schulz) ein Benefizkonzert zugunsten der Elternhilfe für krebskranke Kinder statt. Lob, Lob oder Lob bitte an g.schaefer@lvz.de
42 Minuten
„Ich bin einen Tick zu früh weggegangen!“ Dieser Satz hat gesessen, schlug bretthart ein. In die Magengrube des FC Bayern, in die von RB Leipzig und auch in jene von Julian Nagelsmann selbst. Der Bundestrainer hat beim Trainer-Kongress in Leipzig eingeräumt, dass seine zwei wunderbaren Spielzeiten als Coach der Roten Bullen dringender Ausweitung bedurft hätten, sein 2021er Abgang zum FC Bayern nicht zu den besten Ideen des Superhirns des Trainer-Gilde gehört hat. „Endlich gibt es der Julian zu“, flötet Nagelmann-Jünger Meigl beim 248. Podcast mit tränenerstickter Stimme ins Mikro, „die Geschichte zwischen Julian und RB war 2021 noch nicht auserzählt. Der junge Mann hat leider, leider die Liebe und das Lametta am Cottaweg gegen ungeschorene Hecken und Schlaglöcher an der Säbener Straße getauscht.“ Guidos Replik zum Thema: „Wenn die RB-Großwesire gewollt hätten, wäre Nagelsmann nicht abtrünnig geworden. Der gute Julian war seinerzeit erstaunt, dass sein Wechsel-Wunsch auf überbordende Gegenliebe seitens Oliver Mintzlaff und Co. gestoßen ist und einzig und allein eine Frage der Ablöse war.“ Ach ja: Nagelsmann will mit Germany bei der WM 2026 Weltmeister werden. Nach Stand der Dinge werden dazu schrecklich wenige RB-Spieler etwas beitragen dürfen. Möglicherweise wird der Gewinn der Deutschen Meisterschaft (laut Meigl eine unausweichliche Fügung, weil sich RB fantastisch verstärkt hat) Nagelsmanns Fokus nach LE richten. Weitere Themen der Rückfallzieher: Das glorreiche Trainingslager der Roten Bullen in Donaueschingen, das RB-Freundschaftsspiel gegen Bergamo und der zweite Spieltag in der Regionalliga Nordost mit Chemie in Greifswald und Lok gegen Altglienicke. Präsentiert werden Meigl und Guido von der wunderbaren Manuela Luther, die sich nach vielen Jahren als „Hostessen-Mutti“ (Luther) unter anderem bei RB Leipzig neu orientiert hat und als Pächterin des legendären Gut Kahnsdorf am Heiner See Akzente setzt. Wer sich oder das Leben feiern und an Ort Stelle nächtigen will - kein Problem. Wer im weltberühmten Idyll 20 Kilometer vor den Toren Leipzigs den Bund der Ehe schließen will - Frau Luther schnürt Rundumsorglospakete vom Feinsten. www.weddingvillage.de
49 Minuten
Wie schafft man drei Aufstiege, Herr Kaiser? Und wie holt man drei Top-Spieler an einem schnöden Mittwoch, Herr Schäfer? Dominik Kaiser und Marcel Schäfer bringen Glanz in die Hütte RB-Ikone Dominik Kaiser, 36, beglückt die Rückfallzieher, bringt Glanz in Meigls und Guidos nachtschattig-prähistorische Hütte am Peterssteinweg. „Domme“ war 2012 der erste und äußerst kostengünstige Königstransfer der Roten Bullen, stieg von der Bundesliga (Hoffenheim) hinab in den finsteren Keller der vierten Liga, knipste dort zusammen mit Daniel Frahn und Co. das Licht an, schaffte es mit RB in vier Jahren bis in die Champions League. Verdienter Lohn: 2018 wurde DK24 in einem beifallumrauschten Abschiedsspiel gen Bröndby und Alex Zorniger (Wahlspruch: „Nicht ohne meinen Domme!“) verabschiedet. Dass Uns-Guido beim 2018er Match erst in sein Trikot geschossen werden musste und dann in einem sechsminütigen Einsatz Bemitleidenswertes zeigte, gehört zur Wahrheit jenes Matches. 2023 kehrte der zweifache Familienvater Kaiser zurück in den RB-Schoß, hat just seinen Vertrag als Leiter des Career Centers bis 2027 verlängert. Kaisers Abteilung kümmert sich um jene talentierten RB-Kicker, die es noch nicht in den Hochglanz-Kader der Rasenballer schaffen, aber zu gut sind, um z.B. weiter in der hauseigenen U19 zu kicken. Siehe Verteidiger Jonathan Norbye, der just an Zweitligist Arminia Bielefeld verliehen wurde, um sich für höhere Aufgaben am Cottaweg zu stählen. Kaiser, gebürtiger Mutlanger und Erdverbundenheit in Person, spricht über seine eigene Karriere und drei Aufstiege, seine erste Begegnung mit einem 19-jährigen dänischen Neuzugang, den Spaßfaktor in den Trainingslagern mit seinem Förderer Alexander Zorniger und so weiter. Weil Meigl und Guido auf Promis und Infos aus erster Hand stehen, sind sie auch bei RB-Sportvorstand Marcel Schäfer vorstellig geworden, um sich in Sachen der drei erlesenen Mittwoch-Neuzugänge Andrija Maksimovic, Yan Diomande und Johan Bakayoko schlau zu machen. Wie ist es möglich, drei Top-Kicker an einem einzigen Mittwoch zu verpflichten, Herr Schäfer? Dominik Kaiser & Marcel Schäfer in den Hauptrollen, Meigl & Guido als staunendes Beiwerk: Ja, dieses 45-minütige Hörspiel ist ein Muss! Präsentiert werden die Rückfallzieher von der international und regional glänzend vernetzten Leipzig-Dependance von Engel & Völkers, Wer hochkarätig (ver)mieten, (ver)kaufen will, ist bei Christian Roccas Saxonia Metropol GmbH am Dittrichring, in der Mädler-Passage, in Dresden und Radebeul an der richtigen Adresse. Lob, Lob oder Lob bitte an g.schaefer@lvz.de
45 Minuten
44 Minuten
Die Rückfallzieher sind nach diversen Schweigeseminaren, Schrotkuren, Becken-Boden- und Töpfer-Kursen zurück - und glänzen beim Comeback mit der hohen Kunst der Weglassung. Will heißen: Die selbstverliebten Podcast-Giganten labern sich diesmal keinen Wolf, kreisen nicht in epischer Breite um sich selbst, sondern lassen einen wahren Fußball-Liebhaber und weltweit anerkannten Kenner der Szene über Fußball, Gott, Ole Werner, Nick Woltemade, Marco Rose, Jürgen Klopp, Tim Thoelke und die Welt philosophieren. Sein Name: Arnd Zeigler. Seine Mission: Freudespender in Sachen Fußball. Der Stadionsprecher des SV Werder Bremen, Buchautor und Comedian mit eigenem Bühnen-Programm ist Hebamme der ikonischen WDR-Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“, schmückt und adelt Podcast-Ausgabe 243. Der gebürtige Bremer zeigt Meigl und Guido, was alles möglich ist, wenn man Ahnung hat von der Materie und des Hochdeutschen mächtig ist. Arnd, 59, der unlängst den Kupfersaal gerockt hat, hält große Stücke auf RB-Neu-Trainer Ole Werner und dessen Werder-Nachfolger Horst Steffen, hätte sich durchaus auch Marco Rose an der Weser vorstellen können. Weitere Themen beim Talk mit dem glänzenden Erzähler Arnd: Die krude Erfindung namens Klub-WM, die attaraktive EM der Fußballerinnen, die Urgewalt Oliver Burke und das gewisse Etwas, das Werder-Legende Wynton Rufer hatte. Präsentiert werden die Rückfallzieher von der international und regional glänzend vernetzten Leipzig-Depandance von Engel & Völkers, Wer hochkarätig (ver)mieten, (ver)kaufen will, ist bei Christian Roccas Saxonia Metropol GmbH am Dittrichring und in der Mädler-Passge an der richtigen Adresse. Rocca ist übrigens Fan des HSV, der kurz vor der Ehe-Schließung mit Yussuf Poulsen steht. Lob, Lob oder Lob bitte an g.schaefer@lvz.de
10 Minuten
39 Minuten
Rhöntropfen, Rhönrad und der neue RB-Hirte: Meigl und Guido erhellen ihre Fan-Gemeinde Meigl und Guido sind unzertrennlich, unternehmen einmal im Jahr außerhalb des Podcast-Studios etwas miteinander. 2024 haben sie einen Espresso - jeder einen - genommen. Bei Tschibo. Wortlos. Meigl hat sich hinterher Wollsocken gekauft, Guido lange U-Hosen. Alles wortlos. Am Sonnabend gehen die Rückfallzieher wieder zusammen aus. Diesmal so richtig. Ab 18 Uhr schauen sie sich im Cineplex den wunderbaren Film „Der Wettkampf meines Lebens“ mit den ehemaligen DHfK-Superschwimmern Axel Mitbauer und Matthias Pechmann an. Es geht um Rekorde, Verrat, Flucht und die eiskalte Ostsee. Guido hat die 78 Minuten vorab sehen dürfen und empfiehlt: Hingehen, unbedingt! Meigls vorletzter Kinofilm hieß „Rocky 4“, der letzte „Neundreiviertel Wochen“ mit einer Frau Basssinger. Das nur der Vollständigkeit halber. Nach dem Cineplex-Erweckungserlebnis eilen Meigl und Guido via Tandem ins China White, wo das Champions-League-Endspiel Paris gegen Inter Mailand an die staubige Keller-Wand gebeamt wird. Meigl tippt wie immer auf ein Unentschieden. Ja, in der 245. Ausgabe der Rückfallzieher menschelt es, wird auf sensible Weise besprochen, wer neuer RB-Trainer wird und wie viele davon nötig sind, um all die Bewerbchen am irrlichternden Cottaweg zu befrieden. Meigl und Guido freuen sich unbändig, dass die Roten Bullen im fernen Brasilien neue Märkte, Getränke und gelenkschonende Tanzschritte erschlossen haben. Und die Hörspiel-Giganten outen sich als Anhänger des Turnfestes, gewähren tiefe Einblicke über die Unterschiede zwischen Rhöntropfen und Rhönrad, Band und Keule. Präsentiert werden die von Demut durchdrungenen Rückfallzieher von den weltweit erfolgreichen Männlein und Weiblein von Just Naturstein in Hartha. Wer von einem Bad oder einer Küche mit Natursteinen träumt - der Showroom in Hartha lässt keine Wünsche offen. Just-Boss Mirko Adam glaubt übrigens an ein enges Pariser 1:0 gegen Inter. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
43 Minuten
Verzwergung am Cottaweg? Meigl fordert Mett-Igel, Sterni-Bier, Medizinbälle und Quälix Magath! Podcast-Gigant Meigl ist nach dem 0:0 der Roten Bullen in Bremen und den beklagenswerten Folgen (adieu, Königsklasse) nahezu ehrlich besorgt, warnt in Ausgabe 243,5 der Rückfallzieher vor einer „Verzwergung am Cottaweg“, nennt die eierabschreckenden Beispiele TSG Hoffenheim und Manchester United. Jetzt, so Meigl, bestehe die Gefahr, dass der Flügelverleih aus Fuschl am See das RB-Trainingszentrum einebnet und eine Kart-Bahn ins Auenwald-Idyll pflanzt. „Als logische Verlängerung der Kleinmesse.“ Um das Anrücken der österreichischen Bull-Bau-Planierrauben - und Abrissbirnen zu verhindern, brauche die RB-Spielwiese „neues Saatgut, eine neue Herde und einen neuen Hirten“. Meigl: „Es müssen Sportler her, die man nicht zu den Leibesübungen tragen muss, die auch privat auf 18er Schraubstollen unterwegs sind auf Topfschnitt stehen. Männer wie Andy Schiemann!“ Chemiker Hoffmann erinnert mit tränenerstickter Stimme an den Leutzscher Fußball-Gott, der Waden und Willen aus Stahl und zum Frühstück einen 1,5-Kilo-Mett-Igel und eine Molle Sterni hatte. Der kurz vorm Spiel seines FC Sachsen in der Kabine des legendären Kunzesportparks das Wort ergriff, nix sagte, aber mit einem beinharten Bäuerchen die Rustikal-Richtung vorgab. Und wer, bitte schön, soll diese neue, stählern-heldenhafte RB-Generation, die keine Salatblätter lutscht und Sterni mag, trainieren, fragt Guido, der nicht nur bei Meigl mit seinen schaumgebremsten Artikeln über die RB-Krise unangenehm aufgefallen ist. „Felix Magath muss es machen“, ballt Meigl Gesicht und Faust, „der würde das Vakuum auf der Leipziger Doppel-Sechs heute noch mit über 70 füllen. Mit Hornbrille aufm Kopp und zwei Medizinbällen unterm Arm. Magath bringt denen das Laufen bei. Der würde Dir auch das kritische Schreiben einbläuen.“ Bliebe die Frage nach der finanziellen Umsetzbarkeit der radikalen Kader-Umbaumaßnahmen, denn: Von 23 RB-Spielern müssen 24 vom Acker. Guido erinnert in diesem Zusammenhang an ein Känguru, das große Sprünge machen will, aber beim Blick in den Beutel feststellen muss: leer, es muss bei einem kleinen Hüpferlie bleiben. Weitere Themen von Meigl und Guido vorm finalen RB-Ritt gegen den VfB Stuttgart: Sinn und Unsinn der in einem rauchgeschwängerten Schweizer Hinterzimmer erfundenen Conference Lüg. Und dass der 1. FC Lok Meister wird und Chemie die Klasse hält, wird ebenfalls besprochen. Präsentiert werden die Rückfallzieher von den weltweit erfolgreichen Männlein und Weiblein von Just Naturstein in Hartha. Wer von einem Bad oder einer Küche mit Natursteinen träumt - der Showroom in Hartha lässt keine Wünsche offen. Just-Boss Mirko Adam glaubt an das Gute im RB-Leib und an ein 1:0 der Roten Bullen gegen Stuttgart. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
45 Minuten
Die Vorhersagen von Meigl und Guido haben das gewisse Nichts, treffen maximal im Abstand zweier Schaltjahre einmal zu. Jüngstes Beispiel des Versagens: Die von völliger Unkenntnis, stabiler Ignoranz und unendlicher Liebe zu RB Leipzig und sich selbst durchdrungenen Podcast-Herren waren sich sicher, dass Zsolt Löws Männer mit wehender Löwenmähne und riesigen Reißzähnen in Frankfurt am Main vorstellig, bei der SGE zubeißen und triumphieren werden. Es folgte eine zahnlose 0:4-Lockenlegung, die Taktik-Guru Meigl knallhart an Löws Umstellung von Viererkette auf Fünferkette festmacht. „Löw, Jürgen Klopp und Co. wollten Marco Rose ja die Viererkette reinsingen. Und was war in Frankfurt zu bestaunen? Die Auferstehung von Marcos vergilbter Fünferkette.“ Guido nimmt Meigls flachen Flachpass mit flacher Hühnerbrust an und veredelt den Erguss des Ur-Chemikers um diesen unwiderstehlichen Vorschlag: „Die RB-Bosse sollten nach der Saison in Roses Markleeberger Schlossgarten vorstellig werden, gedeckten Apfelkuchen mitbringen, Roses Ring küssen, um Vergebung bitten und dann Marcos Vor - und Nachnamen plus XXL-Herz in den Rasen mähen. Rose muss zurück ins Amt!“ Stargast Jan-Age Fjörtoft war ob der Nicht-Leistung der einst gefürchteten Roten Bullen in Frankfurt mindestens überrascht, glaubt aber an die fidelen Kräfte einer lautstarken und knüppelharten Trainingswoche. RB werde gegen die Bayern ein anderes, entschlosseneres Gesicht zeigen. Meigls Schlussfolgerung: „Entschlossen in die nächste Pleite, ich tippe 4:1 für die Bayern, Kane macht drei Dinger.“ Guido sagt, dass Kane kein einziges Ding machen und RB ein 0:0 holen wird. Präsentiert werden Meigl, Guido und Jan-Age Fjörtoft von Smile Eyes, dem Augen-Laserzentrum auf Champions-League-Niveau. Laszlo Kiraly und Ilya Kotomin verhelfen auch leitenden RB-Kräften zu einem Leben ohne Brille, begradigen jeden Knick in der Optik, straffen schlaffe Lider. Kritik, Lob, Anregungen? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
43 Minuten
„Cesc Fabregas kommt nicht!“ Der leibhaftige Fabrizio Romano erhellt Meigls und Guidos Tal der Ahnungslosen Wer über die Strahlkraft des legendären italienischen Transfergottes Fabrizio Romano fabuliert, wer niederkniet vor all den weltexklusiven Stories an der Spieler- und Trainerfront, die der einzig Wahre im Stundentakt in die Welt entlässt, trägt Eulen nach Athen, weiße Socken und Sandalen. Tausendsassa Romano weiß im internationalen Fußball nicht weniger alles. Und alles vor allen anderen. Berühmte Club-Chefs berühmter Clubs sind überrascht, wenn der Hansdampf Romano mittags um 12 Uhr exakt jenen berühmten Neuzugang benamst, den der berühmte Club-Boss erst um 12.05 Uhr auf einer verschwiegenen Autobahnraststätte in Lotte, Milano, Como oder sonstwo gefügig machen wird. Rückfallzieher Guido ist weit weg von diesen Weihen, aber lernwillig und dicke Tinte mit seinem italienischen Vorbild, hängt beim Erfolgspodcast der Leipziger Erfolgszeitung zusammen mit Meigl an den Lippen des live und in Farbe zugeschaltetet Fabrizio Romano. Dessen unzweideutige Kunde beim Thema „Wer wird neuer Trainer der Roten Bullen, die gegen Kiel Rote Nullen waren?“: RB-Wunschkandidat Cesc Fabregas hat noch nicht fertig in Como, werkelt bereits eifrig an der neuen Saison, kommt nach Romanos immer zutreffenden Infos nicht nach Leipzig! Diese Hiobsbotschaft versetzt insbesondere Cesc-Fan Meigl („Wer bei Real und Manchester City gespielt hat, muss was können“) einen herben Schlag in die Magengrube. „Jetzt muss es der Danny machen, der ist zweite Sahne!“ Meigl spricht von dem in Leipzig sozialisierten Danny Röhl, der Sheffield Wednesday im Sommer verlassen wird und günstig zu haben wäre. Guido sagt, dass die aktuelle Combo, die am Sonnabend bei der SGE ran muss, dringender innerer Einkehr, der Läuterung und Erneuerung bedarf. „Das Team vom 1:1 gegen Kiel würde auch unter einem Triumvirat Jürgen Klopp, Pep Guardiala und Heino in Frankfurt nix holen“, keilt der sonst handzahme RB-Fanboy und Haflinger-affinen Schäfer derb aus. „Aber Heino könnte in der Kabine wenigstens für Erdbeeren sorgen und den Diven beim Legen der Frisur helfen.“ Weitere Themen der Rückfallzieher: Keine. Präsentiert werden die Meigl, Guido und Fabrizio Romano von Smile Eyes, dem Augen-Laserzentrum auf Champions-League-Niveau. Laszlo Kiraly und Ilya Kotomin verhelfen auch Schiedsrichtern zu einem Leben ohne Brille, begradigen jeden Knick in der Optik, straffen schlaffe Lieder. Kritik, Lob, Anregungen? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
46 Minuten