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30 Minuten
Grundtext: 1. Könige 19,1–14.18; Prediger 1,2–11; 12,13; Psalm 137,1–6; Klagelieder 5,21–22

Die Predigt startet mit aktuellen Studien zur Einsamkeit und Unzufriedenheit im Großraum Nürnberg und stellt drei existenzielle Fragen: „Bin ich allein?", „Was gibt meinem Leben Sinn?", „Wo gehöre ich hin?" Anhand der Geschichten von Elia, Salomo und der Israeliten in Babylon zeigt der Prediger, dass die Bibel nicht beim Benennen der Not stehen bleibt, sondern erzählt, wie Gott Menschen in ihrer Verzweiflung konkret begegnet – mit Stärkung, neuem Auftrag und Hoffnung auf Zugehörigkeit.

Wichtige Punkte:

Die Bibel verschweigt die Not nicht, sondern zeigt, wie Gott Menschen in ihrer Krise begegnet: Elia wird gestärkt, sein Blick geweitet (7.000 stehen noch) und neu ausgerichtet – die Gemeinde ist Gottes Antwort auf Einsamkeit

„Windhauch um Windhauch" (Prediger 1,2): Die Sinnsuche Salomos endet nicht in Besitz oder Leistung, sondern in der Ehrfurcht vor Gott; Jesus bietet in Johannes 10,10 Leben in Fülle – nicht als sorgenfreies Dasein, sondern als Beziehung mit Gott

Klagelieder 5,21: Klage und Zweifel sind erlaubt – „Oder hast du uns ganz verstoßen?" –, doch Hoffnung und Frage können gleichzeitig bestehen; die Gemeinde kann ein Vorgeschmack auf Gottes Heimat und ein Ort gelebter Zugehörigkeit sein

Konkretes Handeln: Nicht nur den ersten Teil der Geschichte (das Problem) sehen, sondern den zweiten Teil leben – jemanden anrufen, einladen, einen Ort schaffen, an dem andere willkommen sind

Datum: 10.10.2026

Prediger: Carsten Grellmann

Adventgemeinde Nürnberg – Hohe Marter (HoMa)

https://hohemarter.de

#Predigt #Bibel #Adventist #HoMa #Einsamkeit #Sinnsuche #Heimat #1.Könige #Prediger #Psalm137 #Klagelieder #Elija #Gemeinde #Zugehörigkeit #GottBegegnet
27 Minuten
Grundtext: Matthäus 7, 15-23; Galater 5, 19-23

Henri Haase nimmt den Erntedank als Ausgangspunkt, um Jesu Warnung vor falschen Propheten (Matthäus 7) in einen lebendigen, persönlichen Kontext zu setzen. Mit drei konkreten Früchten – Feige, Granatapfel und Passionsfrucht – veranschaulicht er verschiedene Persönlichkeitsstärken und lädt die Gemeinde ein, die eigene weiche, authentische Seite zu zeigen. Der scharfe Bibeltext wird nicht als Anklage, sondern als Einladung verstanden: Gott hat jeden Einzelnen mit einzigartigen Gaben gesegnet, die zum Tragen kommen sollen.

Wichtige Punkte:

Jesus warnt vor falschen Propheten in „Schafskleidern" – man erkennt sie an ihren Früchten; im Alltag bedeutet das: nicht jedem scheinbar guten Angebot blind vertrauen (Thermomix-Erlebnis als Illustration)

Drei Fruchttypen (Feige, Granatapfel, Passionsfrucht) stehen für unterschiedliche Persönlichkeitsstärken – jede Person trägt eine einzigartige Gabe, die im geschützten Raum der Gemeinde zur Entfaltung kommen darf

Die Einladung, die „harte Schale" abzulegen und die weiche, fruchtige Seite zu zeigen, damit andere daran Kraft und Erfrischung finden

Erntedank als Zeit, Gott nicht nur für materielle Segnungen, sondern besonders für die geistlichen Früchte und Gaben zu danken, die Er tief ins Herz gelegt hat

Datum: 03.10.2026

Prediger: Henri Haase

Adventgemeinde Nürnberg – Hohe Marter (HoMa)

https://hohemarter.de

#Predigt #Bibel #Erntedank #FrüchteDesGeistes #Matthäus7 #Galater5 #Adventist #HoMa #Dankbarkeit #Authentizität #Gemeindeleben
21 Minuten
Grundtext: Lukas 11, 11–13; Johannes 14, 16–17, 26; Johannes 16, 26–27; Jesaja 66, 13

Martin Wanitschek nimmt das Bild Jesu vom Vater, der seinem Kind keinen Stein oder eine Schlange gibt, als Ausgangspunkt, um die tiefe, emotionale Bindung zwischen Gott und seinem Kind aufzuzeigen. Anhand einer aktuellen Studie zur Synchronisation der Gehirnwellen von Vater und Säugling macht er erlebbar, wie stark die Vaterschaft Gottes uns prägt. Er zeigt: Auch irdische Eltern haben Grenzen – doch der Vater im Himmel kennt keine. Seine größte Gabe ist der Heilige Geist, der Tröster und Fürsprecher, der uns jeden Tag begleitet, unsere Tränen kennt und uns wie eine Mutter tröstet.

Wichtige Punkte:

Die enge Bindung zwischen Vater und Kind spiegelt Gottes Beziehung zu uns wider – er gibt uns das Beste, nie etwas Schlechtes (Lukas 11)

Auch irdische Eltern stoßen an ihre Grenzen – aber der Vater im Himmel kennt keine Schranke in seiner Liebe und gibt uns seinen Heiligen Geist

Der Heilige Geist ist der Tröster, Beistand und Fürsprecher, der uns jeden Tag begleitet, unsere Gedanken kennt und uns nie allein lässt (Johannes 14)

Wir sind nicht auf uns selbst angewiesen: Gott nimmt Anteil an unseren Tränen und möchte uns trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet (Jesaja 66, 13)

Datum: 26.09.2026

Prediger: Martin Wanitschek

Adventgemeinde Nürnberg – Hohe Marter (HoMa)

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18 Minuten
Grundtext: Josua 1, 6–9

Diese Predigt nimmt das Thema Mut als Einstieg und verbindet es mit dem ersten Schultag. Am Beispiel von Josua, der nach Mose plötzlich das Volk Israel allein anführen muss, zeigt die Predigerin, dass Mut nicht bedeutet, alles zu wissen oder der Stärkste zu sein. Gottes dreifache Zusage „Sei mutig und stark" wird als ermutigender Kompass verstanden, und das eigentliche Fundament ist nicht Perfektion, sondern das Versprechen: „Der Herr, dein Gott, ist mit dir, wohin du auch gehst."

Wichtige Punkte:

„Sei mutig und stark" – Gott wiederholt seine Zusage dreimal, denn ermutigende Worte braucht man manchmal jeden Tag aufs Neue

Mut heißt nicht, wie ein Löwe zu brüllen, sondern auch die Hand zu heben und „Ich verstehe das noch nicht" zu sagen

Gottes Versprechen ist nicht „Du wirst keine Fehler machen", sondern „Ich gehe mit dir" – der Weg wird nicht allein gegangen

Datum: 19.09.2026

Predigerin: Itje Mitrov

Adventgemeinde Nürnberg – Hohe Marter (HoMa)

https://hohemarter.de

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39 Minuten
Grundtext: 2. Timotheus 1,7; Matthäus 5-7 (Goldene Regel); Jakobus 4,7-8

Diese Predigt nimmt eine aktuelle Nachricht über einen 13-jährigen australischen Jungen als Einstieg, der seine Familie nach einem vierstündigen Schwimmkampf rettete. Der Prediger zeigt auf, dass Vorbereitung im Alltag – wie das Schwimmenlernen – uns in Extremsituationen das Richtige tun lässt. Das gleiche Prinzip gilt für den christlichen Glauben: Wir können nicht wissen, welche Situationen auf uns zukommen, aber wir können heute die Haltung entwickeln, die uns dann hilft.

Wichtige Punkte:

Der "Geist" im biblischen Sinne beschreibt keine statische Zugehörigkeit, sondern eine dynamische Haltungsrichtung – wohin bewege ich mich innerlich?

Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht (Mangel) gegeben, sondern einen Geist der Kraft (aus Schwäche durch Vertrauen), der Liebe (Ausweg aus dem Dramadreieck) und der Besonnenheit (Raum zwischen Reiz und Reaktion)

Wir sollen unser Leben aus der Perspektive der Fülle leben – was Gott uns bereits geschenkt hat – statt aus dem Mangel heraus zu agieren

Datum: 12.09.2026

Prediger: Wolfgang Dorn

Adventgemeinde Nürnberg – Hohe Marter (HoMa)

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Über diesen Podcast

Vielfältig, ausgewogen und bedürfnisorientiert – das ist die Adventgemeinde Nürnberg – Hohe Marter. Wir sind Teil der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. In unserem Predigtarchiv findest du alle Predigten und Themenreihen. Viel Freude beim Hören! Auf unserer Homepage gibt es weitere Infos über unsere örtlichen Veranstaltungen und Angebote.
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