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Episoden

28 Minuten
In der fünften und im finalen Teil unserer Reihe zur Nachhaltigkeit geht es um ganz konkrete Erfolgsgeschichten, und zwar im Großen wie im Kleinen. Dr. Noemi Bender ist Leiterin der Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Universitätsklinikum Heidelberg, wo sie Treibhausgasbilanzen für das gesamte Klinikum erstellt und Nachhaltigkeitsstrategien für mehr als 20.000 Mitarbeiter:innen entwickelt. Dr. med. Sandra Seseke möglicherweise die erste niedergelassene Urologin in Deutschland, die eine CO2-Fußabdruck Erhebung für ihre Praxis durchgeführt hat. Sie hat z.B. festgestellt, dass die Hauptemissionsquellen in der Mobilität liegen und kleine Maßnahmen wie kompostierbare Handschuhe oder Recycling-Materialien bereits einen deutlichen Unterschied machen können. Als Klimahack im Klinikum, der sofort umsetzbar ist, empfiehlt Bender etwa die Abschaltung der Versorgung mit Narkosegas in den Operationsbereichen in nicht benötigten Zeiträumen. Eine Hausaufgabe für die DGU haben die Expertinnen auch noch: Die Fachgesellschaft solle Ihren Mitgliedern doch ein paar konkrete Vorschläge machen, wie diese ihren CO2-Abdruck in Klinik oder Praxis vermindern können.
24 Minuten
Ohne Digitalisierung keine Nachhaltigkeit? Im vierten Teil unserer Reihe Nachhaltigkeit in der Urologie geht es ganz um die Digitalisierung. Dazu hat Christian Wülfing gleich drei Gesprächspartner eingeladen. Die Transformationsberaterin Carolin Kröger sieht in Digitalisierung und Nachhaltigkeit aus zwei Seiten einer Medaille. Dr. Eddie Groen vom Fraunhofer IESE empfiehlt, einfach heute schon mit der Nachhaltigkeit zu beginnen und damit andere im Team zu begeistern.Und Ludger Franzaring spricht von seiner 92-jährigen Mutter. Denn jede nachhaltige Digitalisierungsstrategie verpufft, wenn die neuen Tools nicht angenommen werden.
33 Minuten
Im dritten Teil unserer Reihe zur Nachhaltigkeit geht es um den CO2-Fußabdruck. Dazu hat sich Christian Wülfing zwei Expertinnen eingeladen: Sara Krüger von ELIS Deutschland und Matthias Albrecht von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit. Die wichtigsten CO2-Verursacher im Gesundheitswesen sind die Lieferkette (etwa 20%) , der Energieverbrauch (15%) sowie Medikamente und Medizinprodukte (20%).Anders als in der vorherigen Folge sind sich beide Gäste diesmal einig, dass Mehrweg doch ein bisschen besser ist als Einweg. Digitalisierung und optimierte Gebäudetechnik spielen aber ebenfalls eine große Rolle. Der erste Schritt für alle ist immer der gleiche. Die eigenen Prozesse analysieren und messbar machen, damit der Erfolg der Nachhaltigkeitsmaßnahmen auch sichtbar wird.
31 Minuten
Im zweiten Teil unserer Reihe zur Nachhatligkeit geht es um die Gretchen-Frage, die auch den normalen Konsumenten beschäftigt: Was ist besser, Einweg oder Mehrweg? Dazu hat sich Christian Wülfing Gesprächspartner eingeladen, die dazu passenderweise ganz unterschiedliche Meinungen haben: Moritz Göldner, Juniorprofessor für Digitalisierung im Gesundheitswesen, legt überzeugend dar, dass Mehrwegprodukte ökologisch günstiger sind, da sie den CO2-Ausstoß um 30-50% reduzieren. Aline Mittag, Senior Managerin Sustainability beim Klinikbetreiber Asklepios, betont wiederum, dass die Wiederaufbereitung von Produkten Zeit, Chemikalien und Energie benötigt. Hagen Loertzer trägt Erfahrungen aus seiner Klinik bei, in der etwa die Sterilisation auch nicht mehr direkt vor Ort ist und die Instrumente deshalb hin- und her transportiert werden müssen. Einig sind sich alle, dass die Entscheidung zwischen Einweg- und Mehrwegprodukten erstaunlich kniffelig ist, da sie den gesamten Lebenszyklus des Produkts berücksichtigen muss - von der Herstellung über Transport, Nutzung bis zur Entsorgung. Und dann kommt, wie immer im Gesundheitssystem, auch der Kostendruck dazu, der die Umstellung auf nachhaltigere Produkte erschwert.Trotz aller Komplexität: Sie wissen am Ende dieses Gesprächs mehr als zuvor.
25 Minuten
Warum beschäftigt sich die DGU in einer fünfteiligen Serie mit dem Thema Nachhaltigkeit? Zum einen sagen gut vier von fünf DGU-Mitgliedern, dass es and er Zeit ist, dass sich das Fach der Frage stellt. Und die Zahlen geben ihnen recht: Fünf Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland stammen aus dem Gesundheitssystem. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Urologie besprechen in diesem Podcast ein illustrer Kreis: Dr. med. Christian Eggersmann ist Vorsitzender der 2025 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit in der DGU. Dazu kommen Prof. Dr. med. Bernd Wullich, Der als Kongresspräsident 2025 die Nachhaltigkeit schon als den Fokus des Kongresses gemacht hat, und Prof. Dr. med. Susanne Krege die als aktuelle Kongresspräsidentin mit dem Motto „Dem Leben eine Zukunft geben“ die Nachhaltigkeit weiter in den Mittelpunkt rückt. Zusammen mit unserem Gastgeber Christian Wülfing diskutiert die Gruppe über Herausforderungen und Möglichkeiten für Nachhaltigkeit in Kliniken und Praxen, wobei allen eines klar ist: Die Fachgesellschaft muss hier als Vorbild dienen und ihre Mitglieder sensibilisieren, anstatt auf regulatorische Vorgaben zu warten.
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Über diesen Podcast

Deutschlands Top-Urologen on air: DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing kennt sie (fast) alle und holt das Who’s who der Urologie ans Mikro. Im DGU-Podcast von urotube geht’s ums Fach – in Klinik und Praxis – und auch mal ums Persönliche. Der Podcast für die urologische Community erscheint ab sofort in regelmäßiger Folge. Mehr auf www.uro-tube.de
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„UROlogisch!“

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