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Gender & mehr - leicht gesagt! Archiv

36 Episoden
58 Minuten
In dieser Folge geht es um ein Forschungsprojekt, das anhand von ausgewählten Themenbereichen Vorstellungen und Einstellungen zum Körper, zur Geschlechtlichkeit und zu Genderrollen in den frühen Schriften von Judentum, Christentum und Islam untersucht. Mira Sievers und Univ.-Katharina Pyschny erzählten mir in dem Interview von der Mehrdeutigkeit und Interpretationsoffenheit der behandelten Texte, was es bedeutet in diesem Zusammenhang eine feministische Perspektive zu wählen, welche Themen in den frühen Schriften zu finden sind und was Intertheologie meint.

Weitere Informationen & Quellen:

Weitere Informationen zum Projekt und den Projektbeteiligten

Katharina Pyschny: Sexualität(en) im Alten Testament: Biblische und ikonographische Perspektiven

Theopodcast “Frühe Schriften: Mehr heiß, als fad” in Diesseits von Eden Gespräche über Gott & die Welt mit den Senior Fellows am 23.10.2023

Katharina Pyschny, Zwischenruf: Die Frau und das Böse, in: Heiliger Dienst 77/4, 2023, 295–296.

Mira Sievers, Gender in der islamischen Ethik: Zum Stand der Diskussion, in: El Omari, Dina/El Maaroufi, Asmaa/Amirpur, Katajun (Hg.), Eine Frage des Geschlechts? Islamisch-theologische Perspektiven für eine gendergerechte Theologie der Gegenwart, Baden-Baden 2023, 183–198.

Katharina Pyschny, Sex Sells. Kultische Prostitution im Alten Testament?, in: Siquans, Agnethe/Eder, Sigrid (Hg.), Ist die Bibel frauenfeindlich? Biblische Frauenbilder und was wirklich dahinter steckt, Stuttgart 2025, 143–149.

Mira Sievers, Intertheologie im Praxistest: Das Beispiel der Verhüllung in den frühen Schriften von Judentum, Christentum und Islam, in: Meireis, Torsten/Sievers,Mira/Wustmans, Clemens (Hg.), Intertheologie. XXXI. Werner-Reihlen-Vorlesung, Berlin/Boston 2025, 5–15.

Katharina Pyschny, Rollenmuster oder Musterrollen? Situative Präsenz von Frauen in alttestamentlichen Texten, in: Ehrlich, Carl/Geiger, Michaela (Hg.), Kanon, Kontext und Konfession (im Druck)
56 Minuten
In dieser Folge erzählt Elli Scambor über das Forschungs-und Praxisprojekt „Gender Equality and Quality of Life in Austria“ (2022-2025). Sie erklärt unter anderem, wie Care-Work mit Gewalt zusammenhängt, was „violencefollows power“ meint und welche Handlungsempfehlungen es gibt, um Geschlechterungleichheiten zu ändern.

Weitere Informationen & Quellen:

Institut für Männer- und Geschlechterforschung

Scambor, Elli, Bergmann, Nadja, Bacher-Posch, Oliver, Danzer, Lisa, Nikolatti, Ronja, Pretterhofer, Nicolas, Sauseng, Jayda & Veronika Suppan (2025). Mit Geschlechtergerechtigkeitzu Gewaltprävention. Gender Equality and Quality of Life Study Austria.

Broschüre 'Mit Geschlechtergerechtigkeit zu Gewaltprävention'

Scambor, Elli (2025). Warum wir über Männlichkeit und Care-Arbeit reden müssen. In: „Gemeinsam für eine fairsorgende Wirtschaft und Gesellschaft. Wege und Strategien“.

Scambor, Elli/ Holtermann, Daniel (2023). Ist Sorgearbeit nichts für Männer? In: Soziale Arbeit Kontrovers 31. Freiburg: Lambertus-Verlag.

„Halbe-Halbe führt zu weniger Gewalt in der Familie“, Artikel/Orf.at

„Studie: In gleichberechtigten Haushalten kommt es seltener zu Gewalt“, Artikel derstandard.at

Fraser, Nancy (2013). Struggle Over Needs: Outline of a Socialist-Feminist Critical Theory of Late –Capitalist Political Culture. In: Nancy Fraser (Ed), Fortunes of Feminism. From State-Managed Capitalism to Neoliberal Crisis. London: Verso, pp. 53–83.

Holter, Øystein. G./ Svare, Helge / Egeland, Cathrine (2009): Gender Equality and Quality of Life – A Nordic Perspective. Oslo: NIKK.
44 Minuten
In dieser Folge sprechen Anke Strüver und Vivien Breinbauer über das Forschungprojekt „Curare“ (Urban Cultures of Care). Dabei erfahren wir etwas zu urbanen Sorgepraktiken, Caring Communities und was das mit Karten zu tun hat.Anke Strüver ist Professorin für Humangeographie am Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz. Sie forscht, lehrt und publiziert seit 20 Jahren zu Fragen an der Schnittstelle von Geographie und Geschlecht, darunter aktuell Projekte zur verkörperten Umwelt- und Geschlechtergerechtigkeit, (Un-)Mapping Gender und Geschlechtergerechtigkeit in der nachhaltigen Stadtentwicklung. Bereits in Folge 9 gewährte sie einen Einblick in ihre spannende Forschung, damals zum Thema Geschlechtergerechte Stadtentwicklung in Smart City Kontexten.

 

Vivien Breinbauer studierte Umweltsystemwissenschaften und ist Doktorandin an der Universität Graz. Bis Jänner 2025 arbeitete sie beim Forschungsprojekt CURARE mit und ist Teil der Forschungsgruppe urban HEAP (Health and Everyday Activities Take Place). Sie beschäftigt sich mit nachhaltiger Stadtentwicklung, Klimawandel und Sozialgeographie. In ihrer letzten Publikation schrieb sie über urbane Klimaproteste. Außerdem erhielt sie 2024 den Studienabschlusspreis des Bunds sozialdemokratischer Akademinker*innen in der Kategorie „Umwelt und Technik“.

 

Weitere Informationen & Quellen:

Breinbauer, Vivien; Franz, Yvonne; Lindsberger, Miriam; Saltiel, Rivka; Strüver, Anke (2024). Urban Cultures of Care: Mapping (Un)Care in Urban Everyday Life. In: User Experience & Urban Creativity. 6,1. 2024. 10-23. doi:10.48619/uxuc.v6i1.902

Fabricius, Jojo; Gabauer, Angelika; Hübl, Susanne; Lamprecht, Inga; Müller, Hannah; Saltiel, Rivka (2025). Polylog: Sorgende Stadt zwischen Utopie und Strategie. In: sub\urban. 13,1.2025. 202-214. doi:10.36900 

Franz, Yvonne & Strüver, Anke (Hg.) Special Issue “Public Urban Cultures of Care”. Urban Planning https://www.cogitatiopress.com/urbanplanning/issue/view/428. Lisboa. Cogitatio Press. 2025 - 2025. DOI: https://doi.org/10.17645/up.i428

Naumann, Matthias, Strüver, Anke (Hg.) Handbuch Mobile Methoden in der Sozial- und Raumforschung. Stuttgart. utb. 2025. doi:10.36198/9783838565132

Strüver, Anke; Franz, Yvonne (2025). Reclaiming the City Through Care: Public Urban Cultures of Care. In: UrbanPlanning. 10. 2025. 1-9. doi:10.17645/up.11108 

Verwey, Anna; Saltiel, Rivka (2025). Collective Resources of Social Reproduction and Care? Potentialities and Limitations of Urban Initiatives of Commensality. In: Urban Planning. 10. 2025. 1-22. doi:10.17645/up.9913 
1 Stunde 7 Minuten
Für diese Folge habe ich Heide Bruckner und Sarah Wack getroffen. Sie haben gemeinsam mit Anke Strüver und Ulrich Ermann eine Studie zu Gender und Geographie in der österreichischen Wissenschaft durchgeführt. Ich sprach mit ihnen über die "Leaky Pipeline", Mikroaggressionen und wie Gender wissenschaftliche Karrieren beeinflusst. Das Interview wurde in englischer Sprache geführt.

Weitere Informationen & Quellen:

Bruckner, Heide K; Wack, Sarah; Ermann, Ulrich; Strüver, Anke (2025). „Geographie mit Gender-Gaps: Geschlechterungerechtigkeiten im wissenschaftlichen Alltag in Österreich“, In: Mitteilung der Österreichischen Geographischen Gesellschaft, Vol. 166.

Zahlen zur Gleichstellung an österreichischen Universitäten finden sich unter https://unidata.gv.at/Pages/auswertungen.aspx

Zahlen, Daten und Fakten zur Chancengleichheit an der Universität Graz finden sich unter https://koordination-gender.uni-graz.at/de/services/publikationen-und-materialien/

Bono, F., De Craene, V., & Kenis, A. (2019). My best geographer’s dress: bodies, emotions and care in early-career academia. Geografiska Annaler: Series B, Human Geography, 101(1), 21–32. https://doi.org/10.1080/04353684.2019.1568200

Bruckner, H.K. & Bellante, L. (2025): Practicing intersectional food pedagogies in higher education: an autoethnography of two critical food studies professors. In: Food, Culture & Society. Online-Vorveröffentlichung – https://doi.org/10.1080/15528014.2025.2457280.

Maddrell, A., Thomas N. J. & WYSE S. (2019): Glass ceilings and stone floors: an intersectional approach to challenges UK geographers face across the career lifecycle. In: Geografiska Annaler: Series B, Human Geography, 101 (1), S. 7–20. – https://doi.org/10.1080/04353684.2018.1555670.

Wroblewski, A. & Striedinger, A. (2018): Gleichstellung inWissenschaft und Forschung in Österreich. Unter Mitarbeit von Bildsteiner, R. & Englmaier, V. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), Wien. Hier anrufbar: https://pubshop.bmbwf.gv.at/index.php?article_id=9&sort=title&search%5Btext%5D=Gleichstellung+in+Wissenschaft+und+Forschung&pub=752
1 Stunde 2 Minuten
In dieser Folge spricht Anna Schwarzl über eine der bekanntesten Enzyklopädien: Wikipedia. Sie erklärt uns, wie man Wikipedianer*in wird, wie es um feministisches Wissen in der Wikipedia steht und welche Hürden es gibt, um dieses Wissen einzubringen.

Anna Schwarzl (sie/ihr) hat einen Bachelor in Soziologie und schloss ihr Masterstudium Interdisziplinäre Geschlechterstudien (Gender Studies) an der Universität Graz im Juli 2024 ab. In ihrer Studienlaufbahn engagierte sie sich sowohl im Bachelor als auch im Master ehrenamtlich in der Studienvertretung und sammelte erste Forschungserfahrungen in einem vom FWF geförderten Projekt zu politischen Eliten in Österreich. Sie wirkte außerdem in Kooperation mit dem Verein nowa Graz bei einem Projekt zur Gleichstellung am Arbeitsplatz mit und arbeitete als Projektmitarbeiterin und Jugendarbeiterin im Verein mafalda Graz. Seit September 2024 ist sie am Institut für Personalpolitik als Universitätsassistentin tätig. Zu ihren aktuellen Forschungsinteressen zählen Gender in Organisationen und sozialen Bewegungen sowie feministische Epistemologie. 

Weitere Informationen & Quellen: 

Schwarzl, Anna (2024). Macht und Geschlecht in der Wissensproduktion von Wikipedia: eine qualitative Untersuchung der Herausforderungen von Wikipedianerinnen* beim Einbringen von Wissen in einer offenen Organisation. Abschlussarbeit Master Interdisziplinäre Geschlechterstudien

Informationen zum Wikipedia FemNetz 

TypIn*frauen*schreiben*wiki Frauen in der Wikipedia sichtbarer machen, Schreibgruppe Graz

*

Ford, Heather; Wajcman, Judy (2017): ‘Anyone can edit’, not everyone does: Wikipedia’s infrastructure and the gender gap. Social Studies of Science 47 (4): 511–527. DOI: 10.1177/0306312717692172. 

Frasl, Beatrice (2021): Männer unter Männern über Männer: Der Gender-Gap auf Wikipedia. 

Gardener, Sue (2011): Nine Reasons Women Don’t Edit Wikipedia (in their own words). 

Kemper, Andreas; Schönwetter, Charlott (2015): Reproduktion männlicher Machtverhältnisse in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. In: Heilmann, Andreas; Jähnert, Gabriele; Schnicke, Falko; Schönwetter, Charlott; Vollhardt, Mascha (Hg.): Männlichkeit und Reproduktion. Wiesbaden: Springer Fachmedien, 271–290.

Reagle, Joseph; Rhue, Lauren (2011): Gender Bias in Wikipedia and Britannica. International Journal of Communication (5): 1138–1158. 

SPIEGEL Wissenschaft (2018): Nicht wichtig genug - Wikipedia verweigerte Nobelpreisträgerin einen Eintrag. 

Steinert, Hanna (2023): Feministische Kritik an und in der Wikipedia. kritische berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften 51 (1). DOI: 10.11588/kb.2023.1.92830.
55 Minuten
In dieser Folge erklärt uns Bianca Prietl, wie technische Veränderungen mit der Geschlechterordnung zusammenhängen, was ein Data Scientist ist und wieso Technik nicht so neutral ist, wie wir manchmal glauben. Wir sprechen über “Männliche Hegemonie im digitalen Zeitalter” (so auch der Titel ihres Vortrags im Rahmen der 10. ÖGGF-Tagung 2024) und darüber, dass wir nicht davon ausgehen sollten, dass technische Entwicklungen unausweichlich sind.  Bianca Prietl studierte Soziologie und Betriebswirtschaft an der Universität Graz. Neben ihren Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Instituten für Soziologie der Universität Graz, der RWTH Aachen und der TU Darmstadt verbrachte Bianca Prietl Forschungsaufenthalte an den international renommierten Zentren für Science and Technology Studies der NTNU Trondheim sowie der Virginia Tech. Seit Anfang 2023 ist sie Professorin für Geschlechterforschung mit Schwerpunkt Digitalisierung an der Universität Basel und ist dort Co Leiterin des Zentrums für Gender Studies. Zudem ist Bianca Prietl seit 2023 Teil des Leitungsgremiums des Forschungsnetzwerkes «Responsible Digital Society» der Universität Basel und im Board der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung aktiv. Neben grundlegenden Fragen der Geschlechtersoziologie und Feministischen Theorien fokussiert sie in ihrer Forschung das Verhältnis von Technik, Wissen und Geschlecht als ein Macht- und Herrschaftsverhältnis, zuletzt vor allem Kontext von Digitalisierung und Datafizierung.

Weitere Informationen & Quellen:

Mehr über Bianca Prietl erfahren Sie hier: https://genderstudies.philhist.unibas.ch/de/personen/bianca-prietl/ 

Prietl, Bianca (2023). “Wider den Mythos von neutraler Technik”, in: UNI NOVA – Das Wissenschaftsmagazin der Universität Basel, online hier nachzulesen.

Prietl, Bianca, Vortrag “Das Geschlecht der Datafizierung. MachtWissen im digitalen Zeitalter”, im Rahmen der Innsbrucker Gender Lecture, 25. April 2023, online hier nachzuhören. 

Prietl, B., Raible, S. (2024). “The Politics of Data Science: Institutionalizing Algorithmic Regimes of Knowledge Production”, in Algorithmic Regimes. Methods, Interactions, and Politics. Amsterdam: Amsterdam University Press (Digital Studies), pp. 241–263. Abrufbar unter https://www.jstor.org/stable/jj.11895528.14.

Robak, Brigitte (1992). Schriftsetzerinnen und Maschineneinführungsstrategien im 19. Jahrhundert. In: Wetterer, Angelika (Hrsg.): Profession und Geschlecht. Über die Marginalität von Frauen in hochqualifizierten Berufen. Frankfurt a.M./New York: Campus. S. 83-100.

Schwartz-Cowan, Ruth (1976). The "industrial revolution" in the home: Household technology and social change in the 20th century. Technology and Culture, 17(1): 1-23.

D'Ignazio, Catherine  & Klein, Lauren F. (2023). Data Feminism. Cambridge: The MIT Press.

Benjamin, Ruha (2024). Imagination: A Manifesto. New York: W. W. Norton & Company. 
1 Stunde 10 Minuten
Für diese Folge habe ich mich mit Susanne Sackl-Sharif und Sabine Klinger getroffen, beides Forscherinnen* hier in Graz. Ich sprach mit ihnen über KI in der Sozialen Arbeit und was das Ganze mit Gender zu tun hat. Wir hören von ihrem Forschungsprojekt „AI@youthwork“ und erfahren wie immer auch etwas über die Forscher*innen selbst. Außerdem bekomme ich die Frage beantwortet, was ich denn meinem Vater am besten über diese Forschung erzählen sollte.

Sabine Klinger ist Universitätsassistentin am Arbeitsbereich Sozialpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft an der Universität Graz sowie Lektorin an der FH JOANNEUM im Studiengang Soziale Arbeit. Sie lehrt, forscht und publiziert zu den Themen Diversität, qualitative Sozialforschung, Partizipation, Gender und Feminismus sowie Digitalisierung. Aktuell leitet sie an der Universität Graz die Forschungsprojekte digi@youthwork: Entwicklung und Erprobung eines Lehrgangs für digitale Kinder- und Jugendarbeit (2023-2025) und ai@youthwork: Zukunftsszenarien zur Anwendung von Artificial Intelligence in der Kinder- und Jugendarbeit.

Susanne Sackl-Sharif studierte Soziologie und Musikwissenschaft und ist als Senior Scientist an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sowie an der Universität Graz beschäftigt. Ihre Arbeitsschwerpunkte in Lehre und Forschung liegen in den Bereichen Digital Literacies, Digitalisierung der Arbeitswelt, populäre Kulturen, politische Partizipation und feministische Wissenschaftssoziologie. Aktuell ist sie mit Sabine Klinger am Projekt ai@youthwork beteiligt sowie an anderen Forschungsprojekten u.a. als Principal Investigator im Projekt „Understanding Youth Participation and Media Literacy in Digital Dialogue Spaces“ (The Research Council of Norway, 2020-2024).

Weitere Informationen & Quellen:

Mehr über Sabine Klinger erfahren Sie hier: https://online.uni-graz.at/kfu_online/wbforschungsportal.cbshowportal?pPersonNr=96246

Mehr über Susanne Sackl-Sharif erfahren Sie hier: http://sackl-sharif.net/

Sabine Klinger, Andrea Mayr, Esther Brossmann-Handler, Waltraud Gspurning, Susanne Sackl-Sharif, Doris Prach & Eva Nenninger (2022). Digitalisierung in der Sozialen Arbeit. Handlungsempfehlungen für die Arbeitspraxis. Universität Graz. Downloadbar unter: https://digital-at-socialwork.uni-graz.at/de/toolbox/

Klinger, S.,Mayr, A., & Sackl-Sharif, S. . (2022). Digitalization of Social Work Practice: Contrasting Service Structures and Target Groups. Forum Qualitative Sozialforschung Forum: Qualitative Social Research, 23(2). https://doi.org/10.17169/fqs-22.2.3851

Susanne Sackl-Sharif, Sabine Klinger, Andrea Mayr & Esther Brossmann-Handler (2023). Aneignungsmöglichkeiten von Digital Literacies im Feld der Sozialen Arbeit. Perspektiven von Fachkräften und Handlungsempfehlungen für Organisationen. In: Der Pädagogische Blick, 31/4, S. 238-248.

Beranek, Angelika (2021). Soziale Arbeit im Digitalzeitalter. Eine Profession und ihre Theorien im Kontext digitaler Transformation. Weinheim: Beltz Juventa.

Steiner, O., Tschopp, D. Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit. Sozial Extra 46, 466–471 (2022). https://doi.org/10.1007/s12054-022-00546-4

Ernst, Waltraud. 2024. „Gender Als Escape Room – Künstliche Intelligenz Als Katalysator“. Open Gender Journal 8 (Juni). https://doi.org/10.17169/ogj.2024.221.
5 Minuten
Caroline Hammer erklärt den Begriff bzw. das Konzept von "Reproduktiver Gerechtigkeit". Mehr zum Thema gibt es in Folge 19 und Folge 23!
53 Minuten
In der 23. Folge von „gender & mehr – leicht gesagt“ geht es erneut um reproduktive Gerechtigkeit. Diesmal erfahren wir von Caroline Hammer wie das Recht darauf ein Kind zu haben, verstanden werden kann, welche Reproduktionstechnologien gerade erforscht werden und welche ethischen Fragen sich daraus ergeben. Martina Schmidhuber spricht über die Ethik der Elternschaft: Wer kann ein guter Elternteil sein? Wer soll ein Elternteil werden dürfen? Darüber hinaus bekommen wir eine Antwort auf die Frage, was es bedeutet sich wissenschaftlich mit ethischen Fragen auseinanderzusetzen.

Caroline Hammer studierte Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur in Wien und „Angewandte Ethik“ an der Uni Graz. Sie arbeitetete an der Science, Technology and Society Unit der TU Graz zu Technikfolgenabschätzung von Genome Editing Anwendungen bei Pflanzen- und Tierzucht. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sie sich u.a. mit Fragen der Reproduktionsmedizin bzw. Reproduktionstechnologien und für welche Zwecke diese zum Einsatz kommen und kommen sollten.

Martina Schmidhuber absolvierte ihr Doktoratsstudium der Philosophie an der Universität Salzburg. Danach forschte und lehrte sie zu medizinethischen Themen an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Universität Bielefeld und an der Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie sich im Fachgebiet „Ethik und Theorie der Medizin“ habilitierte. Seit 2019 ist sie Professorin für Health Care Ethics an der Universität Graz. In ihren Forschungsprojekten widmet sie sich ethischen Herausforderungen bei Menschen mit Demenz, Menschen mit seltenen Erkrankungen (insbesondere der seltenen Erkrankung Multisystematrophie), Queer- und trans*Personen sowie Young Carers.

Weiterführende Literatur & Medien:

Dionisius, Sarah C (2021). Queere Praktiken der Reproduktion. Wie lesbische und queere Paare Familie, Verwandtschaft und Geschlecht gestalten. Bielefeld: transcript Verlag. [open access]

Hammer, Caroline (2022). Zur Bedeutung der Unterschiede zwischen PID und PND. Eine ethische Analyse. (Abschlussarbeit)

Holzleithner, Elisabeth et al. (2020). Elternschaft und Familie jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit. GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Sonderheft 5. Barbara Budrich Verlag. [open access]

Kalender, Ute (2022). Queer-feministische Perspektiven auf Reproduktionstechnologien. In N. Glade & C. Schnell (Hg.), Perfekte Körper, perfektes Leben?: Selbstoptimierung aus der Perspektive von Geschlecht und Behinderung (pp. 177-190). Bielefeld: transcript Verlag. 

Kyere, Anthea (2021). Reproduktive Gerechtigkeit – Eine Einführung. Online Beitrag vom Gunda Werner Institit/Heinrich Böll Stiftung.

Ross, Loretta J & Solinger, Rickie (2017). Reproductive Justice: An Introduction. Oakland, CA: University of California Press.

Sänger, Eva (2018). Reproduktionstechnologien: Herausforderungen für die feministische Geschlechterforschung. In: Kortendiek, B., Riegraf, B., Sabisch, K. (eds) Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung. Geschlecht und Gesellschaft, vol 65. Springer VS, Wiesbaden.

Mona Motakef: „Queering the family?” Elternschaft und Familie jenseits von Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit. Podcast Innsbrucker Gender Lectures, 24. April 2024.

Kinderlos, meine Wahl – ARTE Dokumentation

Information über Kostenübernahme für medizinisch unterstützte Fortpflanzung durch den IVF-Fonds, Österreich, Stand: 17. Juni 2024

VERANSTALTUNGSTIPP: Die ÖGGF Tagung können Sie auch online besuchen! Caroline Hammer, Elif Gül und Doris Leibetseder präsentieren im Rahmen dieser Tagung ihre Forschung am Freitag den 20.9.2024 um 11:30. Weitere Informationen und das gesamte Programm finden Sie hier: oeggf2024.at

Informationen zu geschlechtersensibler/-gerechter/ inklusiver Sprache:

Begriffserklärungen der Trans* Inter* Beratungsstelle München

Information der Universität Wien zu geschlechterinklusiver Sprache mit vielen Links zu Leitfäden, zuletzt abgerufen am 2.9.2024
57 Minuten
In der 22. Folge von „gender & mehr - leicht gesagt!“ geht es um das Buch „Global Perspectives on Anti-Feminism: Far-Right and Religious Attacks on Equality and Diversity”, das 2023 erschienen ist. Ich habe mit den Herausgeberinnen und Autorinnen Judith Goetz und Stefanie Mayer über Antifeminismus, Antigenderismus, den Status Quo und mögliche Gegenstrategien gesprochen.

Judith Goetz ist Literatur- und Politikwissenschaftlerin, Gender-Forscherin, Rechtsextremismus-Expertin und Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU). Zurzeit ist sie als Universitätsassistentin im Fachbereich Politische Bildung und Soziale Ungleichheit am Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Innsbruck angestellt. Thematisch beschäftigt sie sich mit feministischen Theorien, Anti-Feminismus, Gedenkkultur, politischer Bildung und der Bekämpfung von Rechtsextremismus. 2024 erhielt sie den Maria Ducia sowie den Johanna Dohnal Förderpreis.

Stefanie Mayer studierte Politikwissenschaft mit einer Fächerkombination Frauenforschung, Zeitgeschichte und Publizistik, an der Universität Wien und schloss das Studium mit einer Dissertation zu Debatten um Rassismen und Antirassismus im weißen feministischen Aktivismus in Wien ab. Sie ist zurzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konfliktforschung in Wien und außerdem als Lehrende an unterschiedlichen Institutionen, wie bspw. der FH Campus Wien tätig. Sie beschäftigt sich mit Anti-/Rassismus, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Anti-Feminismen, Anti-Genderismus, feministischen und postkolonialen Theorien.

  

Weiterführende Quellen:

⁠Mehr zu Judith Goetz⁠

⁠Mehr zu Stefanie Mayer⁠

Global Perspectives on Anti-Feminism: Far-Right and Religious Attacks on Equality and Diversity on JSTOR

Judith Goetz "Frauen*rechte und Frauen*hass" Lesung und Diskussion

Feminist Theorizing - Activism, Academia and back again – Vortrag von Stefanie Mayer

Wie Queerfeindlichkeit und Antifeminismus mit autoritären Bestrebungen verbunden sind – Beitrag von Stefanie Mayer und Judith Goetz (derstandard.at)
49 Minuten
Diese zweiteilige Sonderausgabe von „Gender & Mehr: leicht gesagt“ widmet sich anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Geschichte der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz.

Im zweiten Teil erzählen wichtige Akteurinnen aus der Geschichte der Koordinationsstelle über Projekte und Maßnahmen, Entwicklungen und die Wichtigkeit von Gleichstellungsarbeit.

Zu Wort kommen Barbara Hey, Ada Pellert, Ilse Wieser, Renate Augusta, Ute Riedler, Roberta Maierhofer, Renate Dworczak und Katharina Scherke.

Die Ko-Stelle der Universität Graz bleibt dran!

Mit Stand Juni 2024 wird die Ko-Stelle von Barbara Hey geleitet und ist organisatorisch der Vizerektorin für Internationalisierung und Gleichstellung: Univ.-Prof. Mireille van Poppel, PhD zugeordnet.

Die Geschlechterforschung ist an der Universität derzeit stark vertreten: durch die Professorin für Geschlechtersoziologie Libora Oates-Indruchová, den 2020 neu eingerichteten Arbeitsbereich Kultur- und Geschlechtergeschichte, betrieben unter der Leitung von Heidrun Zettelbauer, den 1994 eingerichteten Fakultätsschwerpunkt „Frauen- und Geschlechterforschung“ an der katholisch-theologischen Fakultät, dem Elisabeth-List-Fellowship-Programm für Geschlechterforschung und vieles mehr. Auch der Podcast „gender & mehr“ zeigt die Vielfalt der Geschlechterforschung an der Universität Graz. Also unbedingt auch andere Folgen anhören!

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Wir möchten uns bei folgenden Personen für ihre wertvolle Zeit und die spannenden Gespräche bedanken: Roswith Roth, Silvia Ulrich, Irmtraud Fischer, Barbara Hey, Ada Pellert, Ilse Wieser, Renate Augusta, Ute Riedler, Roberta Maierhofer, Renate Dworczak und Katharina Scherke.

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Weitere Informationen & Quellen:

Homepage der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung

Homepage des Büros des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen

Tabellarischer Überblick über die Geschichte der Ko-Stelle der Universität Graz

Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Graz

Alumni im Porträt: Barbara Hey

30 Jahre volle Power: "KO-Stelle" feiert Jubiläum - Artikel

Statistische Daten zu Frauenanteilen u.s.w. sind unter https://unidata.gv.at/ abrufbar.

Hey, Barbara & Pellert, Ada (2001). Frauenförderung = Hochschulreform! Dokumentation der gleichnamigen Tagung. Graz: Koordinationsstelle für Frauenforschung und Frauenstudien, Graz.

Hey, Barbara (2003). Das Programm "Potenziale, Barrieren und Chancen. Frauen an der Universität" der Grazer Universitäten. Graz: Interuniversitäre Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung Graz.

Hey, Barbara; Rath, Anna & Wieser, Ilse (2010). Qualität messen und sichern: Werkstattberichte aus zehn Jahren universitärer Frauenförderung in Graz. Graz: Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung.

Hey, Barbara (2023). „Die Koordinationsstellen für Frauenforschung, Geschlechterstudien und Gleichstellung“, in: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Hg.), Von der Geschlechterpolitik zur diversitätsorientierten Gleichstellungspolitik im österreichischen Hochschul- und Forschungsraum, S. 42-51. Wien.

Schmidlechner,Karin M. (2017). „Frauen(um)wege zur Bildung“, in: Karin M. Schmidlechner, /Anita Ziegerhofer/Michaela Sohn-Kronthaler/Ute Sonnleitner/Elisabeth Holzer (Hgg.), Geschichte der Frauen in der Steiermark: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, S. 119-142. Graz: Leykam.
42 Minuten
Diese zweiteilige Sonderausgabe von „gender & mehr - leicht gesagt!“ widmet sich anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Geschichte der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung.

Im ersten Teil werfen wir einen Blick auf die Geschichte der Ko-Stelle bis zur Jahrtausendwende. Es geht um die Projektgruppe „Interdisziplinäre Frauenstudien“, die offene Arbeitsgruppe des Akademischen Senates der Karl-Franzens-Universität Graz „Frauen an der Universität“, den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKGL) und vieles mehr.

Zu Wort kommen Roswith Roth, Silvia Ulrich, Irmtraud Fischer und Barbara Hey.

Der zweite Teil folgt in Kürze - stay tuned!

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Wir feiern das Jubiläum am 19. September 2024 - weitere Informationen dazu finden sich hier.

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Wir möchten uns bei folgenden Personen für ihre wertvolle Zeit und die spannenden Gespräche bedanken: Roswith Roth, Silvia Ulrich, Irmtraud Fischer, Barbara Hey, Ada Pellert, Ilse Wieser, Renate Augusta, Ute Riedler, Roberta Maierhofer, Renate Dworczak und Katharina Scherke.

Weitere Informationen & Quellen:

Homepage der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung

Homepage des Büros des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen

Tabellarischer Überblick über die Geschichte der Ko-Stelle der Universität Graz

Geschichte des Frauenstudiums an der Universität Graz

Alumni im Porträt: Barbara Hey

Statistische Daten zu Frauenanteilen u.s.w. sind unter https://unidata.gv.at/ abrufbar.

Frakele, Beate; List, Elisabeth & Pauritsch, Gertrude (1987). Über Frauenleben, Männerwelt und Wissenschaft: Österreichische Texte zur Frauenforschung. Wien: Verlag für Gesellschaftskritik.

Hey, Barbara (2023). „Die Koordinationsstellen für Frauenforschung, Geschlechterstudien und Gleichstellung“, in: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Hg.), Von der Geschlechterpolitik zur diversitätsorientierten Gleichstellungspolitik im österreichischen Hochschul- und Forschungsraum, S. 42-51. Wien.

List, Elisabeth & Pauritsch, Gertrude (1994). „Projektgruppe ‚Interdisziplinäre Frauenstudien‘ an der Karl-Franzens-Universität Graz“, in: Gertraud Seiser/Eva Knollmayer (Hg.), Von den Bemühungen der Frauen in der Wissenschaft Fuß zu fassen, S. 187-196. Wien: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung.

Pauritsch, Gertrude; Frakele, Beate & List, Elisabeth (1988). Kinder machen: Strategien der Kontrolle weiblicher Fruchtbarkeit. Wien: Wiener Frauenverlag.  

Pauritsch, Gertrude (1994). „Offene Arbeitsgruppe des Akademischen Senates der Karl-Franzens-Universität Graz – Frauen an der Universität“, in: Gertraud Seiser/Eva Knollmayer (Hg.), Von den Bemühungen der Frauen in der Wissenschaft Fuß zu fassen, S. 197-201. Wien: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung.

Schmidlechner, Karin M. (2017). „Frauen(um)wege zur Bildung“, in: Karin M. Schmidlechner/Anita Ziegerhofer/Michaela Sohn-Kronthaler/Ute Sonnleitner/Elisabeth Holzer (Hgg.), Geschichte der Frauen in der Steiermark: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, S. 119-142. Graz: Leykam.

Simon, Getrud (1990). Die heilige Familie: Von Sinn und Ansinnen einer Institution. Österreichische Texte zur Frauenforschung. Wien: Wiener Frauenverlag.

Unterholzer, Carmen & Wieser, Ilse (1996). Über den Dächern von Graz ist Liesl wahrhaftig. Wien: Wiener Frauenverlag.
71 Sekunden
Wir arbeiten gerade fleißig an einer Special-Ausgabe über die Geschichte der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Universität Graz. Anlass ist das 30 jährige Jubiläum am 13. Juni 2024.

Unsere nächste reguläre Folge zum Thema Globaler Anti-Feminismus erscheint am 2. Juli!

> Weitere Informationen zu der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung
36 Minuten
Unterschiedliche Statistiken deuten darauf hin, dass der Großteil der True Crime Konsument*innen Frauen sind. Ist das wirklich so? Und was können die Gründe dafür sein? In dieser Folge gibt Corinna Perchtold-Stefan Antworten auf diese und andere Fragen und stellt ihr Forschungsprojekt "Horror als kreative Emotionsregulation – Kann „True Crime“ Konsum Frauen dabei helfen, adaptiver mit Angst und Bedrohung im Alltag umzugehen?" vor.

Interviewpartnerin Corinna Perchtold-Stefan studierte Psychologie und spezialisierte sich auf biologische Psychologie, also den Zusammenhang zwischen Gehirn und Körperreaktionen mit menschlichen Erleben und Verhalten. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Malevolenter Kreativität – also Kreativität, die darauf abzielt, anderen zu schaden, Psychopathologie und Emotionsregulation. 2019 erhielt sie den Frauenpreis der Naturwissenschaftlichen Fakultät für herausragende wissenschaftliche Leistung. Zurzeit ist sie als PostDoc an der Universität Graz und Lehrende an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz tätig.

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Weiterführende Links:

Mehr über Corinna Perchtold-Stefan

Homepage Biologische Psychologie Graz – Forschungsfeld True Crime

Beitrag von Corinna Perchtold-Stefan beim Symposium Inge St zu Gehirn & Gewalt (2023)

ARD: Quarks (2024) – True Crime: Was macht das mit unserer Psyche?

Barbara Karlich – Talk um 4 (2024) – Faszination Verbrechen

MDR (2023) – Warum Frauen echte Verbrechen lieben

Der Standard (2023): Warum wir uns True Crime ansehen, obwohl es uns Angst macht.

Vicary, A. M., & Fraley, R. C. (2010). Captured by True Crime: Why Are Women Drawn to Tales of Rape, Murder, and Serial Killers? Social Psychological and Personality Science, 1(1), 81-86. https://doi.org/10.1177/1948550609355486

Harrison, M.A., Frederick, E.J. Interested in serial killers? Morbid curiosity in college students. Curr Psychol 41, 3768–3777 (2022). https://doi.org/10.1007/s12144-020-00896-w
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Schätzungen zufolge leidet etwa jede zehnte Frau an Endometriose. Grund genug diesem Thema eine Folge zu widmen. Diese Folge beschäftigt sich also mit Endometriose und mit „narrativer Medizin“. Außerdem erfahren wir, was diese Themen mit Aktivismus und Kunst zu tun haben können.

Interviewpartnerin Alekszandra Rokvity hat Anglistik/Amerikanistik studiert und als studentische Mitarbeiterin am Institut für Amerikanistik gearbeitet. Derzeit ist sie Doktorandin an der Universität Graz und hat ein Promotionsstipendium in Kanada absolviert, wo sie auch als Gastdozentin tätig ist. Sie hat auch in Vietnam und Serbien unterrichtet. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Endometriose im Gesundheitssystem. Im Moment arbeitet als Junior Fellow bei dem Forschungsprojekt „In/Visible Endometriosis: Menstruation, Menopause, and Narrative Medicine“.  

Projektwebseite „In/Visible Endometriosis: Menstruation, Menopause, and Narrative Medicine“.

Symposium „Endometriosis (R)Evolution: Making the Invisible Visible”, 23-24. Mai 2024 in Graz

Autorinnen der „Sick Lit: Endometriosis Literary Series”: Abby Norman, Emma Bolden, Kylie Maslen, Tracey Lindeman, Silvia Young

Vortrag von Alekszandra Rokvity für das Wirth Institut (University of Alberta): Endometriosis in Social Discourse: Mental Health and Work Productivity (youtube.com)

TEDxMedUniGrazWomen Talk von Alekszandra Rokvity „Get Loud: Let’s Talk About Endometriosis”

Umfangreiche Informationen zu Endometriose: https://www.eva-info.at/ (Endometriose Vereinigung Austria)

Endoheroes Selbsthilfegruppe Steiermark: Treffen einmal monatlich,  endometriose.graz@gmail.com,

Instagram: https://www.instagram.com/endoheroes.stmk/

Zertifiziertes Endometriosezentrum an der Frauenklinik Med Uni Graz:

Leitung: Priv.-Doz.in Dr.in Monika Wölfler

Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Auenbruggerplatz 14, 8036 Graz

endometriosezentrum@uniklinikum.kages.at