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Erstklassisch mit Mischke - Klassik hautnah Archiv

142 Episoden
53 Minuten
Daniel Ottensamer stammt aus einer Wiener Klarinetten-Dynastie mit drei Philharmonikern in unterschiedlichen Orchestern. Als er für ein Konzert mit den hiesigen Philharmonikern in Hamburg war, ging es also, wenig überraschend, vor allem um ein Thema.
59 Minuten
Für Christoph Eschenbach wäre ein Leben ohne Musik als Mittelpunkt wohl weder möglich noch sinnstiftend. Ein Gespräch mit dem Ex-NDR-Chefdirigenten über das Lesen von Musik, über seine Einstellung zum Glück und zur Heimat.
1 Stunde 7 Minuten
Der Geiger Leonidas Kavakos spricht das Leben mit Musik, über den tieferen Sinn von Konzerten und die Perfektion seiner Stradivari-Violine.
1 Stunde
: Der Theater- und Opern-Regisseur Christoph Marthaler ist ein Meister im Umgang mit Eigenwilligkeiten. In seinen Stücken wird rührend gesungen, ausdauernd gewartet und wunderbar geschwiegen. Ein Gespräch über Musik, Humor und Gärprozesse.
51 Minuten
Viel erreicht, weltweit gefeiert, aber dennoch: Die Geigerin Julia Fischer mag sich nicht verbiegen, um nur ja nicht anzuecken. Ein Gespräch über Karrierewege, über Selbstvermarktung und Geigenunterricht.
30 Minuten
Als Igor Levits Karriere begann, war er Pianist. Das ist er nach wie vor, aber inzwischen auch ein populärer Kultur-Aktivist. Das letzte Jahr hat viele Spuren hinterlassen. Ein Gespräch über Höhen und Tiefen, über Konzerte und Perspektiven.
58 Minuten
Als Intendant Markus Hinterhäuser im letzten Sommer die Salzburger Festspiele trotz Corona nicht absagte, passierte: nichts. Das berühmteste Klassik-Festival der Welt zeigte der Welt, was möglich ist. Monate später organisiert und hofft er erneut.
59 Minuten
Sobald ein Flügel in der Elbphilharmonie oder der Laeiszhalle zum Einsatz kommen soll, ist Gerrit Glaner nicht allzu weit entfernt. Doch auf einer der Bühnen dort wird man ihn in seiner Berufs-Funktion nur sehr selten erleben. Sein Platz ist eher hinter den Kulissen, aber dennoch mittendrin: Gemeinsam mit Konzerttechnikern von Steinway sorgt Glaner seit 2002 dafür, dass das Instrument sich so benimmt, wie es der Solist oder die Solistin des Abends möchte und braucht. Kein einfacher Job, vorsichtig ausgedrückt, aber „wunderschön“.
1 Stunde 2 Minuten
Heftiges Schneetreiben vorm Fenster, der Staubsauger des Nachbarn, zwischendurch klingelt die Tochter auf dem Handy durch. Alltag also, in der Nähe von Boston, wo die US-amerikanische Geigerin Hilary Hahn mit ihrer Familie lebt. Und ebenso entspannt wie weit ausholend davon berichtet, wie es so ist in ihrem Virtuosinnen-Leben, nach einer freiwillig begonnenen Auszeit, die im letzten Jahr durch Corona unfreiwillig dramatisch anders wurde.
42 Minuten
„Die Bratsche bestätigt einen nicht. Die gibt einem eher eine Frage als ei-ne Antwort.“ Nils Mönkemeyer muss es ja wissen. Er hat als Geiger begonnen, ist aber schnell auf die tiefere Brat-sche umgestiegen, die nicht direkt das Image eines umwerfenden Virtuosen-Instruments hat. Eine Freundschaft fürs Leben seitdem, eine beeindruckend vielseitige Karriere. Und Mönkemeyer verfügt über mehr als genügend Humor, um sich durch blöde Sprüche über seine Seelenverwandte nicht aus dem Takt bringen zu lassen.
51 Minuten
Man probt und probt und am Ende ist Premiere? Auch diesmal nicht, immer noch nicht. Die Sopranistin Elsa Dreisig sollte ursprünglich am 24. Januar in der Hamburger Staatsoper die Titelpartie in Massenets „Manon“ singen. Corona stutzte diesen Spiel-Plan auf nur eine einzige Vorführung, einen Live-Stream, immerhin. Ihr Auftritt als Fiordiligi in der sensationellen „Così fan tutte“, die im letzten Sommer bei den Salzburger Festspielen vor halbvollem Haus möglich gemacht wurde, gab Dreisigs ohnehin steiler Karriere einen weiteren Schub. Glücklich ist die Wahl-Pariserin oft – aber: mit sich zufrieden? Ganz anderes Thema.
56 Minuten
„Mein Problem war immer: zu viele Ideen.“ Für den Musiker Jörg Widmann hieß das in den vergangenen Jahrzehnten, dass er sich seine Zeit wirklich gut einteilen musste. Widmann ist als Komponist enorm gefragt und erfolgreich, ebenso als Klarinettist, und seit einigen Jahren dirigiert der 47-Jährige auch noch. Für die Elbphilharmonie-Eröffnung maßschneiderte er dem Raum das riesig besetze Oratorium „ARCHE“. Vor einigen Monaten aber, mitten in diesem Karriere-Lauf, kam die Vollbremsung durch Corona. Doch weil Widmann so viel zu erzählen hat, kamen wir erst später in unserem Gespräch für „Erstklassisch mit Mischke“ auf dieses Thema.
52 Minuten
Dieses Gesicht, die sehr lebendigen Augenbrauen, diese Locken, diese Brille – fast alles hin und wieder kaum noch zu sehen auf dem Laptop-Monitor, weil das Gegenüber so gern in Stereo von sich erzählt, nicht nur mit gesprochenen Worten, sondern auch mit pausenlosen, beidhändigen Gesten. Wäre da nicht diese Stimme und das Tempo, beides typische Erkennungsmerkmale von Rolando Villazón, der immer so viele Dinge machen und erleben möchte, dass er unentwegt im höchsten Gang unterwegs ist. Gerade eine neue CD mit lateinamerikanischen Liedern und Harfen-Begleitung durch Xavier de Maistre, kürzlich der inzwischen schon dritte Roman, am Horizont die Herausforderung, als Intendant im Januar eine Mozartwoche in Salzburg auf die Bühnen stellen zu wollen. Viel Gesprächsstoff also für diese Runde von „Erstklassisch mit Mischke“, und großer Spaß auch.
52 Minuten
Erstklassisch mit Mischke - Klassik hautnah

Erstklassisch mit Mischke - Klassik hautnah

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