Erstklassisch mit Mischke - Klassik hautnah Archiv
142 Episoden
58 Minuten
„Im Großen und Ganzen blicke ich sehr zufrieden auf diese Zeit.“ Vor knapp zwei Jahren trat Thomas Hengelbrock vorzeitig und offenkundig verstimmt von seinem Posten als Chefdirigent des NDR-Elbphilharmonie Orchesters zurück. Nun ist er wieder zurück in Hamburg, mit seinen Balthasar-Neumann-Ensembles gibt er in dieser Saison vier Konzerte, vorwiegend in der Laeiszhalle. Was seit dem Rücktritt passiert ist, wie es ihm geht und welche Pläne er hat – all das berichtet er in der aktuellen Folge des Klassik-Podcast vom Hamburger Abendblatt.
50 Minuten
„Ich verspüre keinen Druck von außen, der stärker wäre als meine eigene Selbstkritik.“ Für Alan Gilbert beginnt die Hamburger Konzertsaison mit einem dreiwöchigen Marathon. Als neuer Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchester stellt sich der gebürtige New Yorker in mehreren Konzerten seinem Publikum vor. Viele dürften ihn noch aus seinen elf Jahren als Ersten Gastdirigenten des Orchesters kennen, bei dem er nun die mit Spannung erwartete Nachfolge von Thomas Hengelbrock antritt. Welche Zieler er hat, berichtet der Amerikaner in der aktuellen Folge des Klassik-Podcast vom Hamburger Abendblatt.
48 Minuten
„Es muss eine perfekte Balance entstehen, das kommt nicht von heute auf morgen.“ Dass Yaara Tal und Andreas Groethuysen seit 1985 als Klavierduo weltweit erfolgreich sind, belegt die Richtigkeit dieser These. Sie haben sich auf Repertoire-Spezialitäten spezialisiert – ob nun vierhändig und nebeneinander an einem Klavier oder jeweils zweihändig an zwei Klavieren. Auch privat sind sie ein Paar. Was den Reiz an dieser Tasten-Teamarbeit ist, berichten die beiden in der aktuellen Folge des Klassik-Podcast vom Hamburger Abendblatt.
57 Minuten
„Wenn gewisse Soprane in gewissen Lagen singen, denkt man, man wird taub.“ Das hat den Bariton Bo Skovhus nicht davon abhalten können, eine internationale Karriere zu machen. Das telefonische Angebot, als junger Student schon einen „Don Giovanni“ in Wien zu singen, hatte er zunächst für einen Scherz seiner dänischen Freunde gehalten. An der Hamburger Staatsoper ist er im September in Karin Beiers Inszenierung von Schostakowitschs „Die Nase“ zu erleben. Wie sein Verhältnis zur Tuba ist und was er in Wien davon hat, Kammersänger zu sein, das berichtet Skovhus in der neuen Folge des Klassik-Podcast vom Hamburger Abendblatt.
56 Minuten
Obwohl Ton Koopman seit Jahrzehnten weltweit zu den Meistgenannten gehört, wenn es um fachkundigen Umgang mit den stilistischen Besonderheiten von Barockmusik geht – einen Künstlernamen hat er sich trotzdem zugelegt: Auf „Antoine Marchand“, die französische Übersetzung seines holländischen Namens, taufte Koopman 2003 sein eigenes Plattenlabel. Er ist Organist, Cembalist, Dirigent, Musikwissenschaftler, Sammler und Raritäten-Ausgraber. Vor allem aber ist der 74-Jährige ein riesiger Bewunderer von Johann Sebastian Bach (seit langem weltbekannt) und dem fast ein halbes Jahrhundert früher geborenen Dieterich Buxtehude (immer noch zu unbekannt). Bruckner-Sinfonien sind Koopman zu lang, mit Wagner wird er nicht warm, und weil es nun mal nicht anders ging, verschuldete er sich jahrelang für ein Aufnahme-Projekt.
58 Minuten
"Es ist ein Beruf, der Höchstleistungen fordert, der keine Schmerzen und keine Grenzen kennt.“ Als Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker spielt Albrecht Mayer seit 1992 in einem der berühmtesten und besten Orchester der Welt. Das ist die eine Seite seines Jobs. Es gibt aber auch noch den Solisten Albrecht Mayer, der immer wieder interessante Raritäten für seine CDs und Konzerte kombiniert. Und wie er trotz einer langen Nacht mit Heavy Metal und Joints die Stelle bei den Berliner Philharmonikern bekam, erzählt der Musiker in der zweiten Folge des Klassik-Podcasts vom Hamburger Abendblatt.
55 Minuten
„Ich versuche Kinder zum Lachen zu bringen und Erwachsene zum Weinen.“ Das Motto für seine Konzerte passt zur Karriere des Geigers Christian Tetzlaff. Er übt erstaunlich wenig, spielt lieber eine moderne Geige statt einer alten Stradivari und findet Stille in der Musik wichtig. Wie das Erzählen durch Noten sein Leben prägte und prägt, erzählt der in Hamburg geborene Geiger in der ersten Folge des neuen Klassik-Podcasts vom Hamburger Abendblatt.