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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Archiv

378 Episoden
50 Minuten
Zu Beginn des Podcasts geht es um die aktuelle Lage in Sjewjerodonezk, dort sind russische Truppen vorgedrungen. Auch die Lage in Charkiw und Cherson sind Thema. – Im ukrainischen Krementschuk ist ein Einkaufszentrum durch russischen Beschuss zerstört worden: War es Absicht? Bühler erklärt, dass hier Präzisionswaffen, also Luft-Boden-Marschflugkörper, eingesetzt wurden. – Die Angriffe auf zivile Ziele haben zugenommen. Nach wochenlanger Ruhe gab es auch wieder Luftangriffe auf Kiew. Bühler sagt, mit diesem Raketenbeschuss wolle die russische Kriegsführung Terror ausüben. – Wie könnte der Krieg enden? Der ukrainische Präsident Selenskyj hat von Kriegsende und vollständiger Rückeroberung gesprochen. Ist das möglich? Bühler betont, bei Putin sei kein Entgegenkommen erkennbar. Putin habe den Krieg bereits verloren: strategisch, wirtschaftlich, politisch. Die Last müsse aber das russische Volk tragen. – Hat die Ukraine eine Chance, den Krieg zu gewinnen? Ja. Aber nicht ohne Hilfe des Westens, sagt Bühler. – In Madrid findet der Nato-Gipfel statt. Generalsekretär Stoltenberg hatte im Vorfeld schon angekündigt, dass die schnelle Eingreiftruppe aufgestockt werden soll. Bühler erklärt, was das genau bedeutet: Es geht um eine „Neuorganisation des Verteidigungsdispositivs“. Existierende Truppen würden neu organisiert, die „Kaltstartfähigkeit“ erhöht. Truppenteile sollten nun bestimmten Nato-Regionen zugeordnet werden sollen. Es finde also eine Regionalisierung statt, was es bisher noch nicht gab. – Sollte Deutschland, wie von der FDP-Verteidigungspolitikerin Agnes Strack-Zimmermann,gefordert, 50 Marder-Schützenpanzer von der Bundeswehr an die Ukraine liefern? Bühler ist dagegen. Die Bundeswehr brauche ihre Mittel. Sie sollte kein Material aus aktiven Beständen abgeben. – Zum Schluss steht noch die Situation im Schwarzen Meer im Mittelpunkt und das Verhältnis Russland-Türkei, Stichwort: Vertrag von Montreux.
1 Stunde 8 Minuten
Ex-General Bühler erklärt, warum es sinnvoll ist, ukrainische Truppen jetzt aus Sjewjerodonezk im Osten des Landes abzuziehen. – Putin hat offenbar ein Führungsproblem: Es gibt Berichte über die Abberufung des russischen Oberbefehlshabers in der Ukraine, Dwornikow. – Waffen wie die nun gelieferten Panzerhaubitzen könnten das Blatt für die Ukraine wenden, sie könnten die Verteidigung des Donbass ermöglichen. – Wie Raketenwerfer und Panzerhaubitze funktionieren und wie sie eingesetzt werden: Auf die Munition kommt es an. Wie anfällig sind die Waffen und wie schützt man sie? – Die Ukrainer sammeln gerade Geld für den Kauf türkischer Kampfdrohnen: Was ist das für eine Drohne und was kann sie? – Der Transporthubschrauber NH90 und sein Problem der Materialerhaltung. Norwegen hat den Vertrag über die Beschaffung der Helikopter gekündigt. Wie steht es um Deutschland? – EU-Gipfel in Brüssel: Warum der Gipfel sein Ziel nicht erreicht. Stichwort: Westbalkan. Seit vielen Jahren bemühen sich etwa Nordmazedonien und Albanien vergeblich um die Aufnahme in die EU, Bulgarien blockiert. – G7-Gipfel in Elmau und NATO-Gipfel in Madrid: Welche Beschlüsse sind dort zu erwarten? – Hörerfragen: Warum greift in der Ukraine keine Militärmacht ein so wie damals die USA in Kuwait? Warum lässt sich Putin nicht ausschalten?
60 Minuten
Russlands Exklave Kaliningrad spürt die Sanktionen der EU, denn Litauen als Transitland setzt die EU-Beschlüsse durch. Russland gibt sich erzürnt und droht. Ex-General Bühler hält das für Kriegsrhetorik, denn es handele sich um keine Blockade, weil der Seeweg frei sei. Außerdem komme der Schritt mit Vorankündigung und der Luftraum sei ja auch gesperrt. Zum Anfang des Podcasts geht es aber um die Lage im Donbass, wo Bühler mit noch heftigeren Kämpfen rechnet - vor allem um die ukrainischen Stellungen am Fluss Siwerskyj Donez. Er schildert die Situation der drei Ringe, die Russland zu schließen versucht, um der Ukraine die Versorgungswege abzuschneiden. Weitere Themen sind russische Meldungen, einen wichtigen Gefechtsstand vernichtet zu haben und dass die Ukraine Ölplattformen angreife. Was ist davon zu halten und welche Rolle spielt so etwas in einem Krieg? Großbritannien hat außerdem einen neuen Generalstabschef, der seine Soldaten darauf einstellt, in Europa zu kämpfen. Bühler hält das für eine Selbstverständlichkeit in einem Bündnis. Klartext ja, aber momentan nicht gerade glücklich. Am Ende beantwortet der Ex-General die Frage einer Hörerin, wie groß die Gefahr des Beschusses eigener Truppen ist. Wenn auch Sie eine Frage haben: Mail an General@mdraktuell.de oder per Telefon kostenlos unter 0800 6 373737
44 Minuten
Eine Ende des Krieges in der Ukraine ist derzeit nicht in Sicht. Wie könnte es aber aussehen? Könnten Volksabstimmung in den Regionen Donezk und Luhansk eine Lösung sein? Ex-General Bühler hält diesen Weg für diskutabel. Aber welche Bedingungen müssen dafür erfüllt werden? Und wie schwerwiegend ist der Unmut über Deutschland im Baltikum tatsächlich? Fragen an Ex-General Bühler: General@mdraktuell.de
51 Minuten
Im Donbass tobt eine brutale Schlacht, die ukrainischen Verteidiger wehren sich gegen eine Einkreisung durch die russische Armee in Sjewjerodonezk. Es tobt ein Kampf um jede Straße, jedes Haus. Ex-General Bühler schätzt die aktuelle Lage dort ein. Außerdem bewertet er das Versprechen des ukrainischen Präsidenten Selenskij, die Krim zurückzuerobern. Ist das mehr als Kriegsrhetorik? Wenig Verständnis hat Erhard Bühler für neue Äußerungen und Vorwürfe des Botschafters Melnyk, was die Solidarität mit ukrainischen Flüchtlingen und den Liefer-Termin für schwere Waffen betrifft. Stichwort schwere Waffen: Was hält der Ex-General von Rheinmetalls neuem Panzermodell "Panther"? Außerdem geht es in dieser Folge um die Nahrungsmittelkrise in der Welt, weil Getreide aus der Ukraine fehlt. Kann die Seeblockade im Schwarzen Meer durchbrochen werden? Bühler hält das für ein viel zu hohes Eskalationsrisiko. Und es gibt mehrere Hörer-Fragen rund um jetzige und künftige Kampfflugzeuge der Bundeswehr. Wenn auch Sie eine Frage haben, stellen Sie sie unter General@mdraktuell.de
48 Minuten
Ex-General Bühler beantwortet Fragen zum Ukraine-Krieg. Wird eigentlich an allen Frontabschnitten noch gekämpft oder gibt es irgendwo Stillstand? Welche Seite profitiert von einer zunehmenden Dauer des Krieges? Wäre es legitim, westliche Waffen zu liefern, um die russische Seeblockade zu durchbrechen? Kann den Ukrainern die Munition ausgehen? Wie lange dauert eigentlich die Produktion eines russischen Panzers? Haben auch Sie eine Frage, schreiben Sie an general@mdraktuell.de
41 Minuten
Der Krieg in der Ukraine entwickelt sich zum Stellungskrieg. Wie lange können die Ukrainer der russischen Übermacht noch standhalten? Wie hoch wird der Aufwand für die Russen sein, die eroberten Gebiete zu halten? Ist die Ukraine stark genug für eine Gegenoffensive? Wie definiert Ex-General Bühler einen Sieg der Ukraine? Kanzler Scholz ist in Litauen - dort gibt es viele offene Fragen zu klären. Ist sich die NATO in Sachen Truppenverstärkung einig? Stimmt das Bild von Deutschland als Bremser und Loser? Fragen und Anregungen zum Podcast bitte an general@mdraktuell.de
1 Stunde
Geht es beim Bundeswehr-Sondervermögen um Auf- statt um Ausrüstung? Ex-General Bühler erklärt, warum sich Luftwaffe, Heer und Marine ums Geld nicht streiten. Und: Warum fällt es manchen schwer, sachlich zu diskutieren?
40 Minuten
Der ukrainische Botschafter ist zufrieden: Deutschland liefert Iris-T, Cobra, MARS II. Ex-General Bühler erklärt, wofür die Systeme dienen, erneuert aber seine Bedenken, Waffen aus aktiven Bundeswehrbeständen zu liefern.
51 Minuten
In der Ostukraine baut die russische Armee offenbar immer mehr Druck auf ukrainische Soldaten auf. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die Lage im Donbass als äußerst schwierig. Es sei dort die "maximale Kampfkraft der russischen Armee" versammelt. Der ehemalige NATO-General Erhard Bühler ordnet die militärischen Erfolge der Russen in der Ostukraine ein. Er erläutert außerdem mögliche Gründe, warum die Ukrainer Sjewjerodonezk nicht aufgeben. Weiteres Thema: Warum das 100-Milliarden-Euro-Paket für die Modernisierung und Neuausrichtung der Bundeswehr möglicherweise nicht ausreichen wird. Bühler nennt es eine „gute Anschubfinanzierung“. Fragen an Ex-General Bühler: general@mdraktuell.de
1 Stunde 6 Minuten
Die russische Armee hat ihre Angriffe im Osten der Ukraine weiter intensiviert. Nach Angaben des Bürgermeisters von Sjewjerodonezk starben dort seit Kriegsbeginn bereits 1.500 Menschen. Präsident Selenskyj wirft Moskau "Völkermord" im Donbass vor und er räumt ein, dass die russischen Truppen seien in Bezug auf Ausrüstung und Soldatenzahl den Ukrainern deutlich überlegen seien. Ex-General Bühler erklärt die derzeitige Stärke der Russen in der Ost-Ukraine. Er erwartet aber weiterhin einen Stellungskrieg. Außerdem geht es um die Vorwürfe aus Polen, Deutschland würde Panzer nicht liefern und um das Sondervermögen für die Bundeswehr. Bühler fordert, dass es noch vor der Sommerpause auf den Weg gebracht wird.
47 Minuten
Im ersten Kriegsverbrecherprozess in der Ukraine ist ein russischer Soldat zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte zugegeben, einen unbewaffneten Zivilisten erschossen zu haben. Sein Anwalt will Berufung einlegen. Es war der erste Prozess wegen russischer Gräueltaten in der Ukraine. Ex-General Bühler erklärt, warum er das frühe Urteil für wichtig hält. Weitere Themen: Was wird aus Odessa? Und: Was ist dran am Panzer-Streit zwischen Polen und Deutschland?
54 Minuten
Russland setzt angeblich den Kampfpanzer "Terminator" in der Ukraine ein. Kreml-Unterstützer feiern ihn als "Wunderwaffe". Ex-General Erhard Bühler erklärt, warum er Zweifel an solchen „Wundern“ hat. Außerdem beantwortet er Hörerfragen: Kann man wirklich damit rechnen, dass im Kreml rationale Entscheidungen fallen? Warum blockiert die Türkei den NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands? Und: Gefangenenaustausch – dürfen ausgetauschte Soldaten gleich wieder in den Kampf geschickt werden?
49 Minuten
Sie harrten wochenlang und zum Teil schwer verletzt im eingekesselten Stahlwerk in Mariupol aus. Nun konnten etwa 260 ukrainische Soldaten das belagerte Gelände verlassen, sie gingen in russische Gefangenschaft. Ex-General Erhard Bühler erklärt, warum das ein humanitärer Lichtblick ist. Weitere Themen: Die ukrainische Armee erzielt Erfolge bei Charkiw. Welche Konsequenzen ergeben sich dadurch für die Russen? Welche Bedeutung hat die umkämpfte Schlangeninsel? Und: Wird Erdogan die NATO-Aufnahme von Finnland und Schweden verhindern?
1 Stunde 1 Minute
"Die NATO kann keine Bedrohung für Russland sein", sagt Ex-General Bühler. Er erklärt, wie lange der Beitritt Finnlands und Schwedens noch dauert und warum hier nur wenige Ukrainer an der Panzerhaubitze geschult werden.