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Lass uns über Politik reden Archiv

112 Episoden
31 Minuten
Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Nächstenliebe. In dieser Zeit möchte jeder seinen Nächsten etwas Gutes tun, kauft Geschenke, schreibt Weihnachtskarten und spendet für den guten Zweck. Viele engagieren sich aber auch über das ganze Jahr hinweg für andere und sind ehrenamtlich in zahlreichen Bereichen unserer Gesellschaft aktiv. Darum sprechen Anja Schöpe und Alexander Lorz in dieser vorweihnachtlichen Folge über das Ehrenamt. Sie beleuchten die unterschiedlichen Bereiche der ehrenamtlichen Tätigkeiten, diskutieren aktuelle Herausforderungen in der Entwicklung der Gesellschaft und überlegen, was insbesondere die Politik tun kann, um das Ehrenamt wieder attraktiver zu machen und gerade junge Menschen zur Teilnahme zu bewegen.
33 Minuten
Im Rahmen der Haushaltsberatungen des Hessischen Landtages wurden die Zukunftspläne der Landesregierung vorgestellt und diskutiert. Daher berichtet Alexander Lorz in dieser Podcastfolge von den signifikant gestiegenen Ausgaben für den Bildungsetat, die er als Hessischer Kultusminister vor den Abgeordneten erläutert hat. Konkret spricht er mit Anja Schöpe über die Schwerpunkte im Bildungsbereich wie den Ausbau der Ganztagsbetreuung, die Etablierung des Schulfachs „Digitale Welt“, die Stärkung der Bildungssprache Deutsch und die geplante Qualitätsoffensive im Mathematik-Unterricht. Nach dem Motto „Lass uns über Bildungspolitik reden“ diskutieren die beiden, wo aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Kultusbereich liegen und wie diese in Hessen angegangen werden sollen.
38 Minuten
Was ist eigentlich Generationengerechtigkeit? Und wie können sich die jüngeren Generationen in diesem Zusammenhang Gehör verschaffen? Über diese Fragen sprechen Alexander Lorz und Anja Schöpe in der aktuellen Folge mit Sebastian Sommer, dem Landesvorsitzenden der Jungen Union Hessen. Als Vorsitzender einer politischen Jugendorganisation weiß er genau, wie die Jugend der Politik ihre Ideen und Visionen vermitteln kann. Er vertritt die Auffassung, dass Generationengerechtigkeit darin besteht, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sowohl die Anliegen der Enkel wie auch die der Großeltern miteinander zu vereinen. Das Gespräch dreht sich darüber hinaus um die Demonstrationen der Klimabewegung, die Sinnhaftigkeit der Schuldenbremse sowie den Umgang der Politik mit den multiplen Krisen unserer Zeit. Auch die bevorstehenden Landtagswahlen und das Programm der CDU sind Thema in diesem Austausch mit dem kürzlich zum Landtagskandidaten nominierten Sommer.
34 Minuten
Wie kann es sein, dass sich 60% der Jugendlichen aktuell einsam fühlen? Und wie kommt es, dass wir in Zeiten der Sozialen Medien und des kontinuierlichen digitalen Kontakts mit der Außenwelt zunehmend vereinsamen? In dieser Folge sprechen Alexander Lorz und Anja Schöpe über die „Neue Einsamkeit“ und diskutieren, wohin diese führen könnte. Welche gesellschaftlichen und gesundheitlichen Folgen hätte eine Gesellschaft der Einsamen? Die beiden überlegen aber auch, welche Chancen in Phasen des Alleinseins liegen könnten, und natürlich, wo die Rolle der Politik in diesem Zusammenhang liegt.
39 Minuten
In einer Zeit der ökonomischen Unsicherheit sprechen Alexander Lorz und Anja Schöpe in dieser Folge mit Prof. Dr. Michael Hüther, Leiter des Instituts für Wirtschaft in Köln und einer der führenden deutschen Sachverständigen in Wirtschaftsfragen. Das Gespräch dreht sich unter anderem um die Kombination von Stressfaktoren, welche das deutsche volkswirtschaftliche Geschäftsmodell derzeit unter Druck setzen. So erläutert Hüther die konkreten Schwierigkeiten, die mit der Pandemie, dem russischen Angriffskrieg und dem allgegenwärtigen Klimawandel einhergehen. Er macht außerdem deutlich, wie die Politik auf diese Zeitenwende reagieren muss, um die wirtschaftliche Stabilität zu sichern. Im Angesicht von Inflation, gestörten Lieferketten und bedrohter Energieversorgung sind insbesondere eine verlässliche Infrastruktur sowie ein gutes Bildungsangebot von grundlegender Bedeutung. In der Diskussion wird deutlich: Trotz aller Kritik gibt es Lösungsperspektiven, die Grund zur vorsichtigen Hoffnung geben.
32 Minuten
Was können Kanada und Hessen voneinander lernen? Diese Frage diskutieren Anja Schöpe und Alexander Lorz im Nachgang einer Delegationsreise hessischer Bildungspolitikerinnen und -politiker. Mit dem Ziel, durch einen intensiven Austausch über die jeweiligen Bildungssysteme neue Impulse für die eigene Arbeit zu sammeln, wurde Alexander Lorz in seiner Funktion als Hessischer Kultusminister für eine Woche von kanadischen Partnern empfangen. Er berichtet von dieser Reise, in deren Rahmen unter anderem die Themen Digitalisierung und personalisiertes Lernen sowie das deutsche duale Ausbildungssystem von den Beteiligten betrachtet wurden. In der Podcastfolge werden außerdem die Unterschiede in der Ausbildung von Lehrkräften, die kulturellen Einstellungen und ihre Auswirkungen sowie die kanadische Zuwanderungspolitik thematisiert.
38 Minuten
In dieser Folge begrüßen Anja Schöpe und Alexander Lorz eine echte Glücksexpertin. Christine Stibi ist Initiatorin des Wiesbadener Glückstages und hat eine klare Antwort auf die Frage, ob man Glück lernen kann. Sie ist der Überzeugung, dass man sich die Fähigkeit glücklich zu sein aneignen kann und dass dieses Thema bereits in den Schulen aufgegriffen werden sollte. In der Podcastfolge erklärt sie, wo die Quellen eines glücklichen Miteinanders liegen und wie die Auseinandersetzung mit Glück unsere Resilienz in Krisenzeiten stärken kann. Auch für die Politik ist Glück ein wichtiges Gut, das es ernst zu nehmen gilt. So ist es laut Alexander Lorz das höchste politische Ziel, Bedingungen zu schaffen, in denen Menschen sich wohlfühlen und glücklich sein können.
30 Minuten
Die Schulpolitik ist eines der wenigen Politikfelder, das in der Hoheit der Länder liegt und daher besonders häufig in den Fokus von Diskussionen rückt. Zudem kann jeder auf eigene Erfahrungen aus der eigenen Schulzeit zurückgreifen und viele sind inzwischen selbst Eltern von Schulkindern. Auch dieser Aspekt sorgt dafür, dass Schulpolitik viel Stoff für emotionale Meinungsverschiedenheiten bietet. Alexander Lorz und Anja Schöpe sind beide beruflich in diesem spannenden Feld aktiv und werden tagtäglich mit den Herausforderungen dieses Politikbereichs konfrontiert. Anhand konkreter Beispiele geben sie einen Einblick in die Debatten im Hessischen Landtag, wo zum Beispiel die Ausgestaltung des Ganztagsausbaus immer wieder für hitzige Auseinandersetzungen sorgt. Alexander Lorz analysiert die Oppositionspolitik der SPD und Anja Schöpe berichtet von ihren eigenen Erfahrungen als Lehrerin. Sie sind sich einig, dass Schulpolitik zwar immer ein Streitthema sein wird, aber dafür auch von maßgeblicher Bedeutung für die Zukunft der nächsten Generationen ist.
28 Minuten
„Ich habe nichts zu bieten außer Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß“ – mit diesen Worten schwor Winston Churchill im Jahr 1940 die britische Bevölkerung auf die Entbehrungen im Krieg gegen Nazideutschland ein. Ehrlich und authentisch vermittelte er, dass nun eine Zeit der Strapazen, eine Zeit des Verzichts bevorstand. Das Thema Verzicht ist auch heute, im Angesicht des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, der steigenden Energiepreise, der anhaltenden Pandemiesituation und der Klimakrise, aktueller denn je. Von Seiten der Politik wird klar kommuniziert, dass die aktuelle Situation den Verzicht eines jeden Einzelnen erfordert. Kälteres und kürzeres Duschen, Reduktion des persönlichen Stromverbrauchs, Tempolimit und Maskenpflicht – alles Maßnahmen, die Freiheiten einschränken und Verzicht erfordern. Mit dem hochspannenden Thema Verzicht starten Anja Schöpe und Alexander Lorz in die zweite Staffel von „Lass uns über Politik reden“. Sie diskutieren darüber, ob es wirklich legitim ist, Verzicht von den Bürgerinnen und Bürgern zu erwarten. Und wie lange ist die Bevölkerung bereit zu verzichten?
58 Minuten
Ein spannender Gast bereichert in dieser Folge das Gespräch von Anja Schöpe und Alexander Lorz: Werner D’Inka, Journalist und ehemaliger Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Herr D’Inka kann auf 40 Jahre Erfahrungen bei der F.A.Z. zurückgreifen und beschreibt im Podcast, durch was sich das Rahmenkonzept dieser Zeitung von anderen unterscheidet. Auch über den Einfluss der Sozialen Medien auf die klassische Arbeit eines Journalisten tauschen sich die Gesprächspartner aus. Was bedeutet es heutzutage eigentlich, Journalist zu sein und wie genau definieren sich Medien in diesem Zeitalter der Digitalisierung? Das Thema leitet stringent über zum Aufgabenbereich des Kultusministers, wie Alexander Lorz mit einem Exkurs zur Förderung von Medienkompetenz in den Schulen verdeutlicht. Wie schwierig es ist, im Zielkonflikt zwischen schneller und faktenbasierter Berichterstattung die richtige Balance zu finden, wie wichtig die Trennung von objektiver Nachricht und subjektiver Meinung ist und in welche Richtung sich die Medienlandschaft entwickeln wird, sind weitere Fragen, die von Herrn D’Inka in dieser Folge aufgegriffen werden.
40 Minuten
In dieser Folge sprechen Anja Schöpe und Alexander Lorz über geschützte Räume, insbesondere im akademischen Bereich. Innerhalb dieser Räume herrscht eine Art Spannungsfeld zwischen freiem, akademischem Diskurs und zunehmender Sensibilität. Während eine angeregte Debattenkultur neue Sichtweisen eröffnet und kreative Ideen fördert, werden diesen Debatten innerhalb der Gesellschaft vermehrt Grenzen gesetzt. Stichworte wie „Political Correctness“ und „Wokeness“ sind Ausdrücke einer Entwicklung, in der das Individuum aus der persönlichen Empfindlichkeit heraus immer häufiger ganze Themenbereiche für „tabu“ erklärt. Was die daraus entstehende Sprachlosigkeit für die Demokratie bedeutet, diskutiert das Duo anhand von Beispielen wie dem Gendern oder der Corona-Pandemie.
49 Minuten
Ein Thema, das in der Pandemie maßgeblich an Bedeutung gewonnen hat und seither in Gesellschaft und Politik mit Nachdruck diskutiert wird, ist das Thema Resilienz. Wie schafft es ein Individuum und wie schafft es die Gesellschaft nach einer Krise in einen Zustand des Gleichgewichts zurückzukehren? Besonders spannend für die Politik ist die systemische Resilienz und wie das System auf einen exogenen Schock, wie beispielsweise die Corona-Pandemie, reagiert. Dabei stellt sich insbesondere die Frage, in welchem Maß Entscheidungen dezentralisiert und Autonomie übertragen werden können und wo hingegen eine klare Führung benötigt wird. Wie wichtig es ist, hier die richtige Balance zu finden, diskutieren Anja Schöpe und Alexander Lorz am Beispiel des Bildungssystems. Auch über die Qualitäten und Arten von Resilienz sowie über das Verhältnis zwischen Resilienz und Sensibilität sprechen die beiden.
30 Minuten
Nachdem in der vorhergegangenen Folge bereits angeklungen war, welch wichtige Rolle ein glaubhaftes und zuverlässiges Auftreten in der Politik spielt, ist Authentizität das Oberthema dieser Ausgabe. In der Politik ist Authentizität essenziell, um zunächst die Partei und dann die Bürgerinnen und Bürger von den eigenen Standpunkten überzeugen zu können. Die Folge beleuchtet daher die unterschiedlichen Dimensionen der Authentizität sowie Idealismus und den Wunsch nach Gestaltungsmacht, der viele Politiker – insbesondere Jungpolitiker – motiviert. Auch die Rolle der Sozialen Medien und die Inszenierung über diese Plattformen diskutieren Anja Schöpe und Alexander Lorz.
44 Minuten
Um Fehltritte, Rück- und Seitentritte dreht sich die achte Folge von „Lass uns über Politik reden“. Noch mehr als in der freien Wirtschaft haben Rücktritte in der Politik häufig einen symbolischen und persönlichen Charakter. Im Gespräch über enttäuschte Erwartungshaltungen, misslungene Krisenkommunikation und den Selbstreinigungsmechanismus der Demokratie ergründen Anja Schöpe und Alexander Lorz Gründe und Folgen von Mandatsniederlegungen. Von plagiierten Doktorarbeiten über Urlaubsreisen während einer Flutkatastrophe – anhand einiger Beispiele wird deutlich, wie sehr sich die gesellschaftliche Bewertung und folglich die Konsequenzen von Fehltritten verändert haben.
52 Minuten
In der siebten Folge des Podcasts dürfen Anja Schöpe und Alexander Lorz erneut einen Gast begrüßen: Bundesfamilienministerin a.D. Dr. Kristina Schröder. Sie gibt unter anderem einen kurzen Rückblick auf die eigene politische Laufbahn, vom Anfang in der Jungen Union Wiesbaden bis zum Anruf von Angela Merkel, der ihre Lebenspläne grundlegend verändern sollte. Nun, da ihre parteipolitische Karriere hinter ihr liegt, findet Kristina Schröder klare, oft auch kritische Worte für das politische Geschehen, welches sie nun von außen beurteilen kann. Das führt im Podcast zu einer angeregten Diskussion über den Umgang mit der Corona-Pandemie, das Verhältnis von Politik und Wissenschaft sowie die Herausforderungen des Klimawandels. Daran angelehnt wird auch das Thema Eintrittswahrscheinlichkeiten und Risikobereitschaft erörtert.