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Die Choreografin Archiv

118 Episoden
17 Minuten
Knacks sind  sind einzigartige intuitive Talente, die du von Geburt an mitbringst, für deine Umgebung aber nicht immer ganz angenehm sind, weswegen wir sie gern verstecken oder gar nicht erst nutzen. Heute stelle ich dir ein Experiment vor, wie du deinen Knacks auf die Spur kommen kannst und wie du sie dann in deine (künstlerische) Arbeit und deinen Alltag integrieren kannst. Für das Experiment brauchst du 2 Kinderfotos von dir und ein Team. Los geht’s! 

Empowered by possibility management, danke an Martina Riccarda Niklis.
17 Minuten
Jeder kennt sie: die Prokrastination. Doch kennst du auch die Präkrastination? Nicht jedes Gegenteil eines Übels ist ein Segen. Heute erzähle ich dir, was es damit jeweils auf sich hat. Dann schauen wir uns noch die Vorteile und Gefahren an, die das viel und wenig Zeit haben mit sich bringt und wie Etappenpläne und Zwischenschritte motivieren können.
26 Minuten
Inspiriert durch die Tor 4-Förderung der BASF, die mit der Frage nach einem „neuen WIR“ 6 Dreiergruppen ausgelost hat, um zusammen Kunst zu machen, spreche ich heute über 4 Formen des WIR, die m. E. alle nicht zuträglich sind für Kollaboration, und die das gemeinsame Schaffen eher hemmen als fördern. Es gibt  aus meiner Sicht ein „vereinnahmendes Wir“, ein „Verantwortung vermeidendes Wir“, eine „Wir sind als gleich - Wir-Illusion und ein vermeintlich „respektvolles Wir“. Das vereinnahmende Wir nutzend behaupte ich: Commitment ist das „neue Wir“ und das sollten WIR ;-) 

anstreben !

Scrum (83)

22 Minuten
Bei Scrum handelt es sich um ein Modell des agilen Projektmanagements, um Produkte zu entwickeln, deren Endergebnis noch nicht exakt festlegt ist, da man mit unbekannten Komponenten umgehen muss. In in sich abgeschlossenen Phasen Versionen erstellt ein Team Teilresultate und holt Feedback von Experten und der Zielgruppe ein, um auf der Basis weiterzuarbeiten oder ggf. auch eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Die sog. Iteration habe ich bereits im Kontext der 8-teiligen Feedback-Reihe vorgestellt.

Vorhaben, die mit der Scrum-Methode entwickelt werden, suchen häufig nach neuen Lösungen und müssen mit unvorhersehbaren Komponenten und noch unklaren Anforderungen klarkommen. Das allein trifft m. E. schon voll auf die Kunstentwicklung zu. Arbeiten wir jedoch partizipativ oder rezipientenorientiert haben wir noch mehr Unwägbares am Hals.

Der Scrum-Leitfaden wurde für die Software-Entwicklung erarbeitet. Ich widme mich in dieser Episode dem Agilen Manifest daraus. Es besteht aus 4 Grundwerten und 12 Prinzipien. Diese habe ich übersetzt, um Möglichkeiten der künstlerischen Projektentwicklung unter Einbeziehung der Perspektive und Expertise von Rezipienten aufzuzeigen. 
16 Minuten
„Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren ist teuflisch.“

Das Menschsein will nicht als Entschuldigung für unsere Irrtümer herhalten, sondern das Irren als Tugend unseres Menschseins verstanden werden. Tugend im Sinne der Tauglichkeit. Wozu also taugt uns der Irrtum bzw. das Scheitern (in der Kunstkreation und in unserem Leben)?

Fehlschläge befeuern unseren Willen dranzubleiben oder ermöglichen das Loslassen eines Vorhabens. Der Wille gibt uns die Kraft, den eingeschlagenen Weg bis zum Ende zu gehen oder den Auftrieb, diesen Weg zu verlassen.

Das Scheitern kann uns entschlossener und kämpferischer machen oder weiser.

Die Erfahrung des Scheiterns macht uns offen für Neues.

Irrtümer sind Etappen auf dem Weg zum Verständnis. Denn was wir wissen, wissen wir aus Erfahrung. Wenn ich nie irre, kann ich nicht sicher sein, ob meine Annahmen korrekt sind. Um diese Aussage besser zu begreifen, hab ich ein Experiment für dich. 
36 Minuten
Die Choreografin Mirjam Neuling spricht heute mit mir über Cluster Movement bzw. Schwarmphänomene als Technik für wirkungsvolle choreografische Bilder. Sie hat 8 Wochen mit einer mexikanischen generationenübergreifenden Gruppe aus Laien und Profis gearbeitet. Heute berichtet sie über ihr Vorgehen und schildert das Potenzial und ihre Faszination dieser Technik.

Außerdem gebe ich ich dir noch Experimente mit auf den Weg, wie du im öffentlichen Raum deine Wahrnehmung für dieses Phänomene schulen kannst, um sie für deine Kreation zu nutzen und auch, wie du Schwarmbewegung initiieren kannst, um zu forschen, was warum sich wie auswirkt.
24 Minuten
Ausdrucksebenen und Stilmittel helfen uns, eine Gestaltung zu einer ästhetischen Gestaltung werden zu lassen. M. E. braucht es dazu die Meisterschaft auf mindestens einer von 3 Ebenen: formale Vollkommenheit, funktionale Virtuosität oder inhaltliche Kommunikationsfähigkeit. Ob die künstlerische Gestaltung dann auch als diese wahrgenommen wird, hängt von der betrachtenden Person ab. Diese kann die künstlerische Gestaltung auf verschiedenen Ebenen wahrnehmen und für sich auswerten: auf der Illustrationsebene, der Abstraktionsebene oder auf der Konzeptebene. Ich schlage Dir ein Experiment vor, wie Du diese verschiedenen Möglichkeiten erforschen kannst. 
22 Minuten
Wir gestalten in jedem Moment immerzu unser Leben. Das Geschehen gestaltet sich in der Zeit entweder wie von selbst (unbewusst) oder das Geschehen wird gestaltet, indem wir wahrnehmen, Entscheidungen fällen und handeln (bewusst).

Doch was macht eine bewusste Gestaltung aus? Wann nimmt eine Gestaltung Gestalt an? Wie wird eine unbewusste Gestaltung zu einer bewusst wahrgenommen Gestalt?

Heute stelle ich Dir die 4 Phasen vor, die durchlaufen werden, bis eine Möglichkeit Gestalt annimmt. Wir schauen auf die Architektur einer Gestalt, welche Ebenen sie aufweist und untersuchen das Gestalterische in Routinen, Ritualen und Zeremonien.
44 Minuten
Der Kunst - und Kulturbetrieb hat sich längst entschieden: Gendern gehört nicht nur zum guten Ton, sondern wird als ungeschriebene Regel, längst in Schrift und Wort vorausgesetzt. 

In 3 Kapiteln betrachte ich dieses Thema heute nicht unter der Fronten bildenden Fragestellung „Gendern: ja oder nein?“, sondern versuche mit Hilfe des Philosophen Kant aus dem 18 Jahrhundert und dem zeitgenössischen Hirnforscher Gerald Hüther  einen anderen Blick auf das Thema zu werfen, indem ich dem dem Würdebegriff auf den Grund zu gehe und schließlich zur radikalen Selbstverantwortung aus dem Possibility Management komme. Genderstreitigkeiten sind “Niederes Drama“ (Karpman): ein Opfer-Täter-Retter-Spiel, bei dem sich beide Parteien als Opfer fühlen. Wie können wir dieses destruktiven Teufelskreis in hohes Drama zu verwandeln? Meiner Ansicht nach müssen wir dafür einen einen Blick zu wagen bzw. Blicke gewährten, was eigentlich hinter dem Bedürfnis der Gendersprache liegt. Ich wende mich in dieser Episode einem heiklen Thema zu und hoffe, dass die Betrachtung als Chance verstanden und nicht als Ignoranz oder Intoleranz missverstanden wird.
47 Minuten
Im Gespräch mit der Tanzschaffenden Ari Hoffmann schlagen wir in dieser Episode einen großen Bogen vom Hühnerkollektiv zum Gnadenhof für alte Künstler - und das ist erst der Anfang für eine Kreativitätsschmiede im Herzen der ländlichen Pfalz. Nach ihrem Tanzstudium in den USA  kehrt sie mit einem anderen Tanzverständnis nach Deutschland zurück. Seither erforscht und initiiert sie Möglichkeiten, wo und wie Bewegung - viel weiter gefasst als Bühnen- und Freizeittanz -  für eine Gesellschaft Sinn stiften kann. 
25 Minuten
Heute möchte ich Dir meine Landkarte der Entfaltungsmöglichkeiten vorstellen. Sie ist eine Mischung aus dem Johari-Fenster, ein Modell von Joseph Luft und Harry Ingham und dem 4 Stufen-Kompetenz-Modell, das von dem Management-Trainer Martin M. Broadwell entwickelt wurde. Die Landkarte der Entfaltungsmöglichkeiten hilft uns dabei, Entscheidungen zu treffen, woran wir in unserem Team arbeiten möchten, wofür wir Zeit investieren und wofür nicht. Die beiden Momentaufnahmen am Ende der Folge, helfen dem Team dabei, sich gegenseitig bei der Potenzialentfaltung und bei Lernprozessen zu unterstützen. 
33 Minuten
Netzwerke und auch unbezahlte künstlerische Investitionen haben einen immensen Wert, der sich um ein Vielfaches in Form von Geld, geldwerten Leistungen, Nutzen von Ressourcen sowie Ersparnis von Zeit und Kapazitäten auszahlt. Heute erzählte ich Dir von meinen Erfahrungen und Ergebnissen. Ich werde außerdem darauf eingehen, warum wir auch mit unserem Wissen, Erfahrungen und künstlerischen Ideen nicht zurückhalten sollten, und wie geteilte Werte für alle einen Mehrwert generieren, den wir allein nicht erzielen können.
28 Minuten
Wir widmen uns noch einmal dem Thema Effizienz und Effektivität. Ich spreche über Zeitmanagement, über die Vor - und Nachteile davon viel oder wenig Zeit für etwas zu haben und wir schauen uns Edward’s und das Parkinsonsche Gesetz an sowie den Begriffe Prokrastination.

Außerdem empfehle ich einvernehmliche Vereinbarungen als Basis für effektive und effiziente Zusammenarbeit. In dem Zusammenhang stelle ich am Ende noch kurz zwei einfache Methoden vor, wie man schnell ein Stimmungsbild der Gruppe  erhält, um darauf basierend Entscheidungen treffen zu können.
22 Minuten
Heute widmen wir uns dem Unterschied zwischen Effizienz - die Dinge richtig tun und Effektivität - die richtigen Dinge tun. Was ist dran und wie macht man es? Wir müssen die Balance finden, mit der Situation und den vorhandenen Mitteln so umzugehen, dass uns effiziente Strategien maximal unterstützen, um ein effektives Ergebnis zu erhalten. Dafür gibt es nicht immer die optimale Lösung. 

Außerdem stelle ich Dir 9 Möglichkeiten für mehr Effizienz und Effektivität vor, die bei mir sehr gut funktionieren.  
20 Minuten
Heute stelle ich Dir das 5 Körpersehen vor, das hauptsächlich auf der Unterscheidung der 4 Körper nach dem Gestaltpsychologen Wolfgang Köhler basiert. Dieser spricht von einem physischen, mentalen, emotionalen und energetischen Körper. Das Possibility Management (Clinton Callahan) ergänzt diese vier noch um den archetypischen Körper. Heute möchte ich Dich einladen, das Wahrnehmen mit den 5 verschiedenen Körpern als Experiment auszuprobieren, um einen anderen Zugang zu Kunstwerken zu entdecken, denn Tanz gibt mehr her, als nur angeschaut zu werden und Musik gibt mehr her, als nur angehört zu werden. Vielleicht - falls Dir generell der Zugang zu einer bestimmten Kunstform fehlt - kann Dir das 5-Körpersehen überhaupt erst zu einer persönlichen Lesart verhelfen. Mit diesem 5 Körpersehen ermutige ich alle, sich getrost über das, was eine:e Künstler:in ausdrücken möchte hinwegzusetzen und das Kunstwerk zu benutzen, für sich selbst das Beste herauszuholen. Die Künstlerin ist in ihrem Schaffen ebenso frei, wie der Rezipient in seiner Interpretation. 
Die Choreografin

Die Choreografin

Über Kunst und von der Kunst Unternehmer und Mensch zu sein