Mach' Mal Lauter Archiv
51 Episoden
54 Minuten
Emely Unger ( @washattestduan) „Was hattest du an?“ „War es zu einladend?“ „Hast du vielleicht unklare Signale gegeben?“ Fragen, die Betroffenen nach einer Tat oft gestellt werden. Wie kann es sein, dass Menschen, die Gewalt erfahren, anstelle von Fürsorge und bedingungslosem Schulterschluss Fragen bezüglich potenziell eigenem, zumindest Mitverschulden gestellt bekommen? Häufig kommt an dieser Stelle (vor allem in den Medien) auch ins Spiel, was zum Tatzeitpunkt getragen wurde. Ob das Outfit nicht „gewisse Signale“ gesendet habe, was von den Tätern missinterpretiert wurde, ob die Tat verhindert hätte werden können. Ansätze dieser Art entlasten den Täter und implizieren automatisch eine gewisse Teilschuld derer, die die Gewalt erfahren haben. Mit diesem Thema hat sich Emely von der Initiative „Was hattest du an“ intensiv auseinandergesetzt und eine Ausstellung konzipiert, in der Betroffene schildern, was sie zum Tatzeitpunkt anhatten. Es wird bildlich greifbar, in welchem Gegensatz die weitläufige Vorstellung, was getragen wurde, zur Realität steht - denn von Kleidern, über Pyjamas bis hin zu Stramplern ist alles dabei. Was Emely bisher erreicht hat, wie hoch die Nachfrage ist und wie die Reaktionen auf ihre Ausstellungen sind, und was sie in der Zukunft mit ihrer Initiative noch so plant und sie sich wünscht - das alles und noch viel mehr hört ihr in unserer Folge! In dieser Folge möchten wir erneut betonen, wie bedeutend es ist, den Betroffenen nicht nur Solidarität und Verständnis entgegenzubringen, sondern vor allem auch fest an ihrer Seite zu stehen. Viel Spaß beim Zuhören. Danke Emely, dass du bei uns zu Gast warst.
1 Stunde 7 Minuten
Mimi Harder (@foggermany) „Was man halt merkt, ist, entweder stehen sie ganz hinten oder man ist extrem und überrascht, dass sie ein gutes Zeugnis nach Hause bringen. “ In dieser Folge spreche ich mit Mimi von Foggermany. Future of Ghana Germany, ein Verein aus Hamburg, der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen aus der Community zu unterstützen, ihre Ziele zu finden und umzusetzen. Sei es zur Zeit der Schule, Ausbildung oder Berufsleben. Ob komplett begleitet oder einfach in der Möglichkeit, einen Safe Space zu haben, von denen es nicht mehr viele in Hamburg, aber auch in anderen Städten gibt. Mimi Harder ist Projektleiterin bei FoGG für Kooperationen national und international. Sie baut Verbindungen auf zu Organisationen und zu Menschen, studiert gerade zur Sozialraumentwicklung und entwickelt künstlerische Projekte, um die Historie von BiPoC in Deutschland einem breiteren Publikum sichtbar zu machen. Doch was für Visionen gibt es? Welche Wünsche sind da, um der Community und den Menschen die Sichtbarkeit zu geben, die sie bis jetzt nicht genug erfahren? - all das erfahrt ihr in dieser Folge.
1 Stunde 9 Minuten
Sara Buschmann (@solomuetter) „Die Strukturen sind für Singlemoms hoch driskiminierend.“ In dieser Folge spreche ich mit Sara Buschmann von Solomütter. Solomütter ist das digitale Zuhause für Singlemoms und setzt sich gegen die Diskriminierung von alleinerziehenden Müttern und ihren Kindern ein. Durch ihre private und persönliche Erfahrung fiel Sara recht schnell auf, dass die Rahmenbedingungen für alleinerziehende Frauen schwierig ausgerichtet und nicht stimmig sind - so entstand Solomütter. Wir sprechen in dieser Folge über strukturelle Hürden für alleinerziehende Mütter, über starke gesellschaftliche Versäumnisse und Vorurteile und über die konkreten Lösungsansätze von Solomütter. Warum Sara findet, dass gewisse Dinge, wie beispielweise Trennungen, mitgedacht werden müssen, wieso alleinerziehende Väter gesellschaftlich ganz anders als alleinerziehende Mütter gelesen werden und warum Solomütter längst noch nicht da ist, wo Sara hinmöchte und wie wir alle unterstützend sein können – all das erfahrt ihr in dieser Folge.
1 Stunde 3 Minuten
Tommy Toalingling (@toalingling) „Poste nichts, was du nicht auch in der Schule ans schwarze Brett hängen würdest“ Diese Folge bietet ein großes Portfolio an Themen und Impulsen. Tommy ist Youtuber und Visionär. Einer seiner Schwerpunkte: Social-Media-Workshops für Kinder und Jugendliche. Er spricht in dieser Folge über seine ganz persönlichen Beweggründe, gibt Einblicke in die Arbeit eines YouTubers, spricht über die Gefahren von Social Media und über niedrigschwellige Lösungsansätze. Ein feuriger Diskurs mit kleinen Aufregern, großen Lachern, persönlichen Momenten und ganz vielen Infos zum Mitnehmen. Warum Tommy, wenn er könnte, in der Vergangenheit anrufen würde, wieso er nicht im Takt klatschen kann und mit wem er bald Salsa tanzen wird - all das erfahrt ihr in dieser Folge.
52 Minuten
Dan Thy Nguyen (@danthynguyen) "Ich fordere radikale Menschlichkeit." Vor zweieinhalb Jahren, mitten in der Pandemie, sprach ich zum ersten Mal mit Dan Thy. Es wurden zwei Folgen daraus, in denen wir über Kunst, Diskriminierung, persönliche Verletzungen und verschiedene Kreuzungen des Lebens sprachen. Was macht Dan Thy heute? Wie sehr haben ihn die letzten Jahre verändert und vielleicht auch geprägt? Wie steht es um sein Festival „fluctoplasma“? Wir sprechen über Politik, Kunst und Entwicklung. Ein nachdenkliches Gespräch mit einem warmherzigen und hartnäckigen Menschen, der sich nicht abschütteln lässt. Ein fleißiger Künstler, der Eichhörnchen hoch provokant findet, weil sie damit protzen, wie fleißig sie sind und er selbst ständig denkt, er müsse mehr machen. Danke Dan Thy.
1 Stunde 17 Minuten
Jasmin (@_jasminst_) TW: Tod, Schule „Die wollen ihre Fehlhaltung gar nicht anpassen. Und ja, es landet dann undosiert bei den Kindern.“ In dieser Folge spreche ich mit Jasmin Stillger über ihre Arbeit als Erzieherin in einer Schule. Jasmin betreut die Kinder, nach ihrem regulären Schulunterricht, und begleitet sie durch den Nachmittag. Ihr begegnen Schicksale, viele Fragen, Sorgen, Neugierde und das Bedürfnis nach Sicherheit. Jasmin kämpft mit veralteten Strukturen, überholten Schulkonzepten und Kolleg:innen, die sich schwer damit tun, ihre Worte und Ansichten zu überdenken und zu korrigieren. Am Ende landen diese Missstände bei den Schüler:innen und zu oft ist niemand da, der sie adäquat auffängt. Die Institution Schule: Ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche nicht nur Schulstoff lernen, sondern einen Großteil ihres Tages verbringen. Ein Ort, der Zuflucht bedeuten kann. Ein Ort der vielen ersten Male, ein Ort der Prägung. Jasmin und ich sprechen über Hilfestellungen für Lehrer:innen, Stigma und Vorurteile gegenüber Lehrkräften. Wir schauen uns Fallbeispiele an und debattieren über Handlungsoptionen und neue Ansätze. Eine spannende und lehrreiche Folge mit einer Prise Humor und schmerzlichen Wahrheiten. Danke Jasmin!
56 Minuten
Daphne Sagner (@daphneivana) TW - Gewalt „Das passiert dir wirklich? Ja! Das passiert mir wirklich. Und das weißt du!“ Daphne ist laut! Weil sie es muss. Sie würde gerne nicht laut sein müssen, würde gerne andere Dinge tun. Sie würde gerne, aber sie kann nicht. Daphne Sagner ist Moderatorin und Presenterin. Sie nutzt ihre Stimme, geht bewusst in Konfliktdialoge um Sensibilisierung zu generieren, stellt Fragen, bleibt aufmerksam. In dieser Folge sprechen wir über „racial profiling“ und Daphnes Erfahrungen. Was genau ist racial profiling? Was brauchen Betroffene von nicht Betroffenen? Diese Fragen gucken wir uns in der heutigen Folge genauer an. Warum Daphne manchmal zu streng zu sich ist, was tanzen für sie bedeutet, was ihr, ihr 50 Jahre älteres ICH gerne sagen würde und warum Daphne bei einer Frage besonders nachdenklich wird - all das erfahrt ihr im heutigen Podcast. Danke Daphne.
1 Stunde 13 Minuten
Magdalena Blüchert (Stiftungsvorständin) „Die Gesellschaft braucht einen Heilungsprozess“ In dieser Folge spricht Magdalena Blüchert über das letzte Jahr, über die Säulen der Stiftung und den Ausblick für das Jahr 2023. Wir sprechen über „Gewalt im Alltag 2022“ und die Resonanz zur diesjährigen Veranstaltung, die über drei Tage ging. Eine informative, nahbare Folge, mit feinen Nuancen und klaren Aussichten. Das neue Jahr kann kommen!
1 Stunde 19 Minuten
„Ich habe keine Ansprüche. Ich brauche nichts. Ich habe alles.“ Annika ist 21 Jahre alt. 21 Lebensjahre. Wenn du diese Folge hörst, wirst du vielleicht denken: „so viel Erfahrung in so wenig Jahren?“ „Ja!“ - lautet die Antwort. Manchmal macht das Leben die Rechnung ohne dich. So war es auch bei Annika und Johannes. Allerdings bestimmen sie, wie hoch sie ist. Johannes und Annika lernten sich im Reitstall kennen. Sie verliebten sich, verbrachten Zeit miteinander, waren glücklich. Durch einen Unfall vor drei Jahren ist Johannes heute schwer mehrfach behindert. Viele Komplikationen, viele Fragezeichen, ewiges Warten, eine ständige Ungewissheit. Zweimal Koma, viele Wochen der Angst und die lauteste Frage immer dabei: „schafft Johannes das?“ Johannes schafft das! Und wie er es schafft. In dieser Folge erfahrt ihr, wozu wir Menschen fähig sind, wenn wir keine Wahl haben. Ihr hört einer Frau zu, die ganz leise und bescheiden darüber spricht, wie sie es durch diese schwierige Zeit geschafft hat. Sie spricht über ihren Johannes, wie ich es selten von Menschen gehört habe. Er ist ihr bester Freund, ihr Verbündeter, ihre große Liebe. Johannes und Annika – ein Team, so warm und liebevoll. Eine Geschichte, die schmerzt. Das Schicksal kann ein harter Gegner sein. Liebe allerdings auch! Danke Annika! Danke Johannes!
1 Stunde 1 Minute
„Ich kann meine Situation ja nun mal nicht ändern. In mir funktioniert etwas nicht und darauf habe ich keinen Einfluss“ Leonie kam per Kaiserschnitt zur Welt. Nach ihrer Geburt fiel schnell auf, hier stimmt etwas nicht. Sie wurde behandelt, danach schien alles gut. Mit 5 Monaten ging es erneut ins Krankenhaus zu einer Kontrolluntersuchung. Ab hier verändert sich der Weg für Leonie und ihre Eltern. Die Ärzte diagnostizieren das kaudale Regressionssyndrom, ein komplexes Fehlbildungssyndrom. Wie Leonies erste Lebensjahre verliefen, welches kleine, unerwartete Wunder ihre Mutter zu Tränen rührte, wie Leonie mit einer künstlichen Blase lebt, welch schmerzlichen Weg sie bis hierhin gehen musste, was sie antreibt, traurig macht und welches ihr liebstes Musical ist, all das erfahrt ihr in dieser Folge. Eine witzige, freche und smarte junge Frau, die genau weiß, wer sie ist, was sie will und wohin sie gehen wird. Danke Leonie!
1 Stunde 7 Minuten
Ebba ist Schauspielerin und Sängerin, verheiratet, seit einem Jahr Mama von Fiona. Die Geburt ihres Kindes verändertere Ebbas Leben schlagartig. Bis hier hin völlig normal, so könnte man meinen. Doch Ebba ist schwer krank. Eine Erkrankung, die nur gefunden wurde weil Ebba ihre kleine Tochter zur Welt brachte. PAH – Pulmonal arterielle Hypertonie lautet, nach etlichen Irrwegen, die Diagnose. Lungenhochdruck. Eine gefährliche und seltene Erkrankung. In dieser Folge erzählt uns Ebba wie sich ihr Leben verändert hat. Wie die Diagnose gestellt wurde, was ihre Symptome waren, was für sie in all der Zeit das Schlimmste war und warum sie zeitweise die Funktion ihrer Sprache in Zahlung geben musste. Eine bewegende Folge, ehrlich und aufrichtig, mit einer wichtigen Sidestory – „die Krankheit ist vermeintlich so selten, dass Ärzte und Ärztinnen lange nicht wussten, wonach sie suchen müssen.“ Danke Ebba!
57 Minuten
„Ja, ich bin wütend!“ Eine Emotion, die sich nicht mit einem sachlichen Diskurs verträgt. Etwas, das, besonders wenn Frauen sich an ihr bedienen, negativ konnotiert ist. Wut! Die Frage ist: geht nicht beides? Und vor allem, ist es nicht sogar unbedingt nötig, beides zu platzieren, wenn wir von Kinder- und Jugendschutz sprechen? Sonja Howard ist Kinderschutzexpertin. „Im Zweifel für das Kind“, so lautet Sonjas klare Forderung. Wir sprechen in dieser Folge über Behördenversagen, über Machtmissbrauch in vermeintlichen Schutzräumen für Kinder und Jugendliche, über mangelhafte Sensibilisierung und große Versäumnisse. Aber auch über Lösungsansätze, großartige Vereine und Hilfsangebote. Eine Folge mit Wucht und voller klarer Worte. Der Name ist Programm. Mach‘ mal lauter – für diejenigen, die darauf angewiesen sind, dass wir brüllen! Viel Spaß beim zu hören.
1 Stunde 8 Minuten
„Ich kann sehr rau sein. Eben weil früher so viele Menschen gegangen sind.“ Jay ist 27 Jahre alt. Bis hierhin war ihr Leben bewegt. Im besten aber auch im schmerzlichsten Sinne. Wer Jay sieht, sieht Facetten und Tiefe. Wer sie nicht sehen will, sieht einen Stereotyp. Seit sie ein kleines Kind war, irritieren sie Menschen mit der Frage nach ihrem Geschlecht. Ein Kind, das völlig mit sich im reinen war, wird zur Projektionsfläche einer beschränken und krankenden Gesellschaft! Der Schulbesuch wird zum Spießrutenlauf, Einsamkeit ein gewohnter Umstand und aus dem Kind, das sich nicht in Frage gestellt hätte, wird eine junge Erwachsene, die verlernen musste zu fühlen, um am Leben bleiben zu können. Jay ist 27! Mutig, bissig, im besten Sinne deutlich! Heute fühlt sie. Heute lebt sie! Heute ist sie laut! Eine nachdenkliche, schöne und witzige Frau, bei der es sich lohnt, ganz genau hinzusehen! Warum Jay sich selbst, hier und da, als rau bezeichnet, welche Ballsportarten sie beherrscht, was ein Schiggy ist und wieso ein Koala absolut nichts mit einer Giraffe zu tun hat, all das erfahrt ihr in dieser Folge. Viel Spaß beim Zuhören!
33 Minuten
„Das Leben bietet immer mehr Möglichkeiten als der Tod“ Lieber Marco, lieber fremder Freund, lieber Papa zweier Kinder und Mann von Nina. Lieber Goofy: Diese Folge gehört dir! Die Beschreibung zur Folge heute sieht ganz anders aus. Aber sie ist eben auch anders. Meine Worte richte ich heute nicht nur an unsere Zuhörenden, sondern ganz besonders an dich, lieber Marco. DANKE! Dass du mich ein bisschen in dein Leben hast schauen lassen. Dass du Worte findest, obwohl dir die Fertigkeiten kaum noch zur Verfügung stehen. Dass du laut bist, obwohl dich dein Körper zur Ruhe zwingt. Dass du aufstehst, für alles, was dir wichtig ist, obwohl du sitzen bleiben musst. Du bist im fünften Jahr deiner ALS Erkrankung! Eine erdrückende Wahrheit. Wut, Ohnmacht und Resignation sind spürbar. Sie gehören zu deinem Leben. Du jonglierst so gut du kannst, hältst aus, was kaum auszuhalten ist. Du Krieger! Und doch ist diese Erkrankung nicht das Erste was ich sehe, wenn ich dich anschaue. Ich sehe einen Quatschkopf. Einen Komiker. Ich sehe einen Sportler, der sich immer neue Grenzen steckt, der mutig und bissig bleibt. Ich sehe einen kreativen Kopf, der sein drittes Kinderbuch rausbringt. Einen Mann, der die Welt auf eine Weise ansieht, die ich sonst nur von Kindern kenne. Ungefiltert. Echt! Ich sehe einen liebenden Ehemann und loyalen Freund. Einen freundlichen Zeitgenossen, frechen Nachbarn, mutigen Sohn! Ich kann dich sehen! Lieber Marco, danke für dein Vertrauen und diese Folge. Danke lieber Max, dass du Marco deine Stimme leihst. Ich liebe diese Folge und ich liebe es, wie viel wir gemeinsam lachen. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 4 Minuten
„In der Schwulen Community wird viel diskriminiert. Ich würde mir wünschen, dass sich das ändert und wir mit Kategorien brechen.“ In dieser Folge spreche ich mit Bon Markel, bekannt aus der dritten Staffel Prince Charming. Passend zum Pride month, spreche ich mit Bon über sein Outing, seine ersten Gehversuche innerhalb der Community, seine Teilnahme an Prince Charming und seinen empathischen Freund Max. Wir sprechen über seine schmerzliche Jugend und den Weg heraus aus dieser schwierigen Zeit. Passend zur Veröffentlichung des neuen Cast von Princess Charming, gucken wir uns die Teilnehmerinnen an und tauschen uns über das Format an sich, Staffel eins und Klischees aus. Eine leichte, kurzweilige Folge mit einem warmen, herzlichen Menschen, dessen Herz genau da schlägt, wo es schlagen soll. Am absolut richtigen Fleck! Danke, Bon!