Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Der SIDpodcast Podcast

Episoden

1 Stunde 20 Minuten
In den vergangenen Jahren war Nachhaltigkeit in vielen Stadtwerken vor allem durch neue Berichtspflichten geprägt. Doch inzwischen hat sich das Bild verändert. Gemeinsam mit Anna Droste-Heiderich von den Netzwerkpartnern werfen wir einen Blick darauf, warum das Thema heute weniger laut diskutiert wird, welche Rolle CSRD, VSME und die neue Greenwashing-Richtlinie spielen und weshalb Nachhaltigkeit weit mehr ist als ein Bericht.

Die Folge zeigt, wie sich der Fokus vieler Stadtwerke von regulatorischen Anforderungen hin zu konkreten Strategien, Dekarbonisierung und praktischer Umsetzung verschiebt. Eine ehrliche Bestandsaufnahme darüber, wo kommunale Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit heute wirklich stehen.

Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an hi@sid.earth

Vielen Dank, dass Du uns hörst

Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an hi@sid.earth

Vielen Dank, dass Du uns hörst
1 Stunde 20 Minuten
Hier kommt die sechste Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting. 

Ein Flughafen ist mehr als Start- und Landebahnen. Er ist eine kleine Stadt. Rund um die Uhr betriebsbereit, hochgradig vernetzt, energieintensiv und auf maximale Zuverlässigkeit ausgelegt. Allein der Flughafen Frankfurt verbraucht so viel Strom wie eine mittelgroße deutsche Stadt.

Doch wie dekarbonisiert man ein solches System, ohne seine Stabilität zu gefährden?

Darüber sprechen wir mit Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, und Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner, Geschäftsführer des House of Energy.

Im Mittelpunkt steht die Transformation einer kritischen Infrastruktur, die gleichzeitig funktionieren und sich verändern muss. Fraport verfolgt das Ziel, die eigenen Treibhausgasemissionen bis 2045 auf Netto-Null zu senken. Der Weg dorthin führt über Energieeffizienz, Elektrifizierung, Photovoltaik, Grünstrom und neue Formen des Energiemanagements.

Gleichzeitig macht das Gespräch deutlich, dass die Verantwortung eines Flughafenbetreibers Grenzen hat. Fraport kann die Infrastruktur am Boden gestalten, Energiebedarfe absichern und Emissionen des eigenen Betriebs reduzieren. Die Dekarbonisierung des eigentlichen Flugverkehrs liegt dagegen maßgeblich bei Airlines, Herstellern, Kraftstoffanbietern und politischen Rahmenbedingungen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion ist die Frage, wie Innovation unter realen Betriebsbedingungen gelingt. Der Flughafen wird dabei zum Reallabor für neue Technologien, intelligente Ladestrukturen und sektorübergreifende Energiesysteme. Immer wieder zeigt sich dabei ein Spannungsfeld, das viele Transformationsprojekte prägt: Zwischen ambitionierten Zielen und praktischer Umsetzbarkeit liegen oft regulatorische, technische und wirtschaftliche Herausforderungen.

Die Diskussion macht deutlich: Dekarbonisierung entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen. Sie ist das Ergebnis vieler hundert Entscheidungen, die in einem laufenden System getroffen werden müssen. Der eigentliche Wandel findet dabei nicht in Visionen statt, sondern im täglichen Betrieb.

 

Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an hi@sid.earth

Vielen Dank, dass Du uns hörst
1 Stunde 1 Minute
Hier die fünfte Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting.

Ausgangspunkt dieser Folge ist ein konkreter Vorfall: der Ausfall zentraler Strominfrastruktur in Berlin infolge eines gezielten Angriffs. Der Fall zeigt, wie verwundbar selbst hochentwickelte Stromsysteme sein können und wo die Grenzen klassischer Resilienzansätze liegen.

Im Gespräch mit Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner und Dr. Christof Spangenberg geht es um die grundlegende Frage: Wie muss ein Stromsystem aufgebaut sein, damit es auch unter gezielten Störungen handlungsfähig bleibt?

Dabei wird deutlich: Vollständige Sicherheit ist keine realistische Zielgröße. Stromnetze sind offen, komplex und in der Fläche verteilt. Angriffe lassen sich nicht vollständig verhindern. Der Fokus verschiebt sich deshalb von der Vermeidung hin zur Begrenzung von Schäden.

Ein zentraler Punkt ist die Unterscheidung zwischen struktureller und operativer Resilienz. Während strukturelle Maßnahmen darauf abzielen, große Schadensrisiken im Netzdesign zu reduzieren, geht es operativ um die Fähigkeit, im Störungsfall schnell zu reagieren und Versorgung zumindest teilweise aufrechtzuerhalten.

Hier kommt ein zweiter Gedanke ins Spiel: die Rolle dezentraler Infrastruktur. Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektrofahrzeuge entstehen derzeit im großen Maßstab. Im Normalbetrieb sind sie Teil der Energiewende. Im Krisenfall könnten sie zur Rückfallebene werden, vorausgesetzt, sie lassen sich koordinieren und nutzen.

Damit verschiebt sich die Diskussion. Weniger Fokus auf immer mehr klassische Absicherung, mehr Aufmerksamkeit für neue Systemlogiken. Technisch ist vieles bereits möglich. Die eigentlichen Herausforderungen liegen in Steuerung, Regulierung und der Frage, unter welchen Bedingungen auf dezentrale Ressourcen zugegriffen werden kann.

Die Folge macht deutlich: Resilienz ist kein Zustand, sondern ein Abwägungsprozess. Zwischen Kosten, Sicherheit und Komplexität. Und sie entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch das Zusammenspiel von Netzstruktur, dezentralen Ressourcen und neuen Steuerungsmodellen.

Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an hi@sid.earth

Vielen Dank, dass Du uns hörst
1 Stunde 24 Minuten
Hier die vierte Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting. 

Europa verliert industrielle Substanz. Nicht durch einen großen Bruch, sondern schrittweise. Weniger Neuinvestitionen, mehr Verlagerung, ein wachsender Abstand im globalen Wettbewerb. Das ist keine These, sondern eine Entwicklung, die sich in vielen Branchen beobachten lässt.  

Diese Folge des SIDpodcasts entstand im Kontext der jüngsten Tagung des Europäischen Rates. Das Gespräch wurde parallel dazu geführt und greift genau die Themen auf, die dort verhandelt wurden.  

Im Zentrum steht eine Frage, die derzeit viele energiepolitische Debatten prägt: Kann Europa klimaneutral werden und gleichzeitig ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleiben?

Prof. Dr. Angelika Niebler bringt die politische Perspektive ein. Sie beschreibt die Zielsetzung der Klimaneutralität und die Notwendigkeit, bestehende Regelwerke anzupassen. Ihre Position folgt dabei einer klaren Linie: Klimaschutz bleibt gesetzt, muss aber stärker mit Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Realität verbunden werden.

Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner verschiebt den Blick auf die Umsetzung. Er beschreibt die strukturellen Probleme des Systems. Erneuerbare Erzeugung wurde schneller ausgebaut als Netze und Speicher. Die Folge sind steigende Systemkosten und wachsende Komplexität. Gleichzeitig ist ein regulatorisches Geflecht entstanden, das Investitionen verlangsamt und die Steuerbarkeit des Systems erschwert.

Hinzu kommt der internationale Vergleich. Während Europa stark über CO2-Preise und Regulierung steuert, setzen andere Regionen stärker auf direkte Förderung und günstigere Energie. Für viele Unternehmen wird der Standortvergleich damit zur zentralen Entscheidungsgröße.

Das Spannungsfeld dieser Diskussion ist kein ideologisches. Es ist ein Umsetzungsproblem. Planungssicherheit fehlt. Infrastruktur wächst nicht im gleichen Tempo wie die politischen Ziele. Instrumente wie Emissionshandel und CO2-Grenzausgleich stehen gleichzeitig unter Anpassungsdruck.

Die Diskussion macht deutlich: Der eigentliche Konflikt verläuft nicht zwischen Klimaschutz und Industrie. Er liegt zwischen Anspruch, Tempo und Umsetzbarkeit.  

Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an hi@sid.earth

Vielen Dank, dass Du uns hörst
50 Minuten
Die Wärmewende kommt – aber viele Stadtwerke zögern noch. Im Gespräch mit Stephan Wilforth (enwarp) geht’s um Sanierungschecks, Telefonbots, Netzplanung und die Frage: Wie bleibt man als Stadtwerk relevant?

Eine Folge über Mut, Daten und die Kunst, endlich ins Tun zu kommen.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Der SIDpodcast erzählt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und die Energiezukunft gestalten. Timo Eggers spricht mit Verantwortlichen aus Stadtwerken, Städten und Kommunen, mit Entscheider:innen aus Politik und Wirtschaft sowie mit Unternehmen, die mit ihren Ideen und Technologien die Transformation möglich machen. Im Mittelpunkt stehen Digitalisierung, Innovationen, nachhaltige Geschäftsmodelle und die Herausforderungen der Energiewende. Es geht um technologische Entwicklungen, neue Formen der Zusammenarbeit und konkrete Handlungsoptionen. Um das, was funktioniert. Um das, was uns herausfordert. Und um die Frage, wie wir die Energiezukunft gemeinsam gestalten. Der SIDpodcast wurde gemeinsam von Timo Eggers und Matthias Mett entwickelt. Während Timo die regulären Gespräche führt, begleitet Matthias Mett ausgewählte Sonderreihen zu Digitalisierung, digitalen Architekturen, IT Systemen und Daten in der Energiewirtschaft. Storytelling, das Orientierung schafft, Ambivalenz zulässt und zum Mitgestalten einlädt.
Podcast melden

„Der SIDpodcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz