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Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Archiv

305 Episoden
2 Stunden 50 Minuten
Endlich mal eine richtige Blockbusterepisode... Wir haben uns ja jetzt auch wirklich lange genug um uralte Schinken, experimentelle Masturbationen und Kuriositäten des Indie-Kinos gekümmert. Heute gibt es Popcorn satt. Und das dann auch gleich noch im Fantasygenre. Wir werfen einen Blick auf DIE beiden großen Fantasyfilm-Franchises der letzten 20 Jahre: Herr der Ringe und Harry Potter. Erste wird vertreten durch ihren Expositionsfilm The Fellowship of the Ring, Zweitere durch den jungen Nachzügler Fantastic Beasts and Where to Find Them. Natürlich vergleichen wir dadurch auch zwangsläufig die beiden großen J.s: J. R. R. Tolkien und J. K. Rowling, wir vergleichen Fantasy von vor 20 Jahren und heute, und wir sprechen über die Herausforderung, große fantastische Welten zu entwerfen. Unsere dazu passenden Top 3 beschäftigen sich mit Magie im Kino und mit den besten World Buildings. Haltet das Popcorn parat und freut euch auf eine Menge fantastischer Weltflucht...
1 Stunde 42 Minuten
Uff, heavy stuff and a very special episode... Wir sprechen über das Aufregerthema der letzten Wochen, die Amazon Studiocs Inclusion Policy und das dazugehörige Playbook. Es wurde schon viel darüber gesprochen und jeder und jede, der/die sich mit Filmproduktion und -Distribution auseinandersetzt, dürfte dazu eine Meinung haben. Wir wollen dennoch versuchen, neue Impulse für die Diskussion um Kunst und Identitätspolitik zu finden und dabei vielleicht auch ein wenig einer scheinbaren Mehrheitsmeinung zu widersprechen. Und so gehen wir die gesamte Inclusion Policy Punkt für Punkt durch, schwenken hin und wieder zum Playbook rüber und versuchen zu ergründen, worum es in den entsprechenden Texten geht und worauf wir uns als Publikum und Filmschaffende einstellen müssen. Wie immer höchst subjektiv, aber zumindest mit dem Versuch, ein wenig Sachlichkeit in den Diskurs zu bringen. Spoiler: Wir scheitern.
2 Stunden 25 Minuten
In dieser Woche haben wir zwei große Klassiker der filmischen Auseinandersetzung mit dem Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts vor uns. Dabei ist zumindest einer davon nicht einmal ein ein deutschsprachiger Film. Das Cabinet des Dr. Caligari von Robert Wiene spiegelt die Auseinandersetzung der Deutschen mit dem beginnenden Autoritarismus nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, und ist zugleich einer der ersten Horrorfilme und formvollendeten expressionistischen Filme überhaupt. Sein oder Nichtsein von Ernst Lubitsch setzt sich mit den Schrecken des Nationalsozialismus auf komödiantische Weise auseinander. In unseren passenden Bestenlisten üben wir uns in Nazi-Bashing und feiern die besten Schurken in der Geschichte des Kinos.
2 Stunden 56 Minuten
In dieser Woche haben wir uns zwei echte Klassiker der Filmgeschichte ausgesucht. Sowohl Billy Wilders Sunset Boulevard (1950) als auch Jean-Luc Godards Außer Atem (1960) tauchen regelmäßig in "Filme, die man unbedingt gesehen haben muss"-Listen auf. Und in der Tat handelt es sich auch darüber hinaus um Geschwister im Geiste: Beide Filme sind tief im klassischen amerikanischen Film Noir verwurzelt, beide Filme benutzen als Tableau eine Thrillerhandlung um diese dann - in dem einen Fall inhaltlich, in dem anderen ästhetisch - zu dekonstruieren, und beide Filme schätzen ihr Medium, schrecken aber auch nicht davor zurück, mit diesem hart ins Gericht zu gehen. In den zugehörigen Toplisten werfen wir einen Blick auf die besten Filme über Schauspieler*Innen und schauen uns die coolsten Typen der Filmgeschichte an.
1 Stunde 9 Minuten
Es gibt eine fünfte Dimension jenseits der menschlichen Erfahrung – eine Dimension, so gewaltig wie der Weltraum und so zeitlos wie die Ewigkeit. Es ist das Zwischenreich, wo Licht in Schatten übergeht, Wissenschaft auf Aberglaube trifft. Sie liegt zwischen den Fallgruben unserer Furcht und den lichten Gipfeln unseres Wissens. Dies ist die Dimension der Fantasie, das Reich der Dämmerung – das Sommerloch.
1 Stunde 45 Minuten
A very special episode... Um das Sommerloch zu stopfen haben wir uns ausnahmsweise nicht jeweils einen Film zugeworfen... sondern unzählige. In unserer 29. Episode sprechen wir über die Frühzeit des Films, die Anfangstage des Mediums, als es noch Experimentierkasten und Jahrmarktsattraktion war, lange bevor es Kinos oder das Fernsehen gab. Wir reisen zurück ins 19. Jahrhundert (und noch ein bisschen weiter in die Vergangenheit), wohnen den Präsentationen des Bioskops und Kinematographen im Jahr 1895 bei, streifen die Edison-Filmschmiede und lassen uns von den Skladanowskys, den Lumières und Georges Méliès verzaubern.
2 Stunden 58 Minuten
Es ist immer ein Erlebnis, wenn Johannes mit einem von Florian vorgeschlagenen Film überhaupt nichts anfangen kann. Bei Alejandro Jodorowskys surrealem Psychedelicfest The Holy Mountain aus dem Jahr 1973 ist das ganz besonders der Fall. Und so diskutieren wir munter über Sinn und Unsinn dieses verworrenen Kunstfilmklassikers, darüber, ob bizarre, abwegige Filme unterhaltsam sein können und wer Johannes die verlorene Lebenszeit zurückgibt. Bei Johannes' Vorschlag sind wir uns dagegen ziemlich einig: Sally Potters Literaturverfilmung Orlando aus dem Jahr 1993 ist nicht nur ein faszinierender Ritt durch die Epochen sondern auch heute, fast 100 Jahre nach der literarischen Vorlage und fast 30 Jahre nach ihrer Verfilmung brandaktuell. Es geht also zu wie immer: Wir lachen miteinander, diskutieren, streiten und versöhnen uns. Und Tee gibt es natürlich auch. Auch zwei Toplisten haben sich im Gespräch verirrt: Wir sammeln die besten Reisefilme und erfreuen uns an den spannendsten übernatürlichen Begebenheiten im Kino.
2 Stunden 46 Minuten
Von einer Zuhörerin sind zwei Filmwünsche reingeschneit, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Metafilm/Psychothriller Funny Games von Michael Haneke aus dem Jahr 1997 und das Fantasydrama In meinem Himmel von Peter Jackson aus dem Jahr 2009. Nicht nur genretechnisch sondern auch qualitativ nehmen wir die beiden Filme sehr unterschiedlich wahr. Einer kriegt das volle Lob und die volle Begeisterung ab, der andere sorgt für Stirnrunzeln und so manche Häme. Geschmäcker sind eben einfach verschieden, und das beweist sich in dieser Episode vielleicht mehr denn je. Natürlich gibt es auch wieder passende Toplisten: Wir sprechen über die Filme und Filmszenen, die wir als Zuschauer am brutalsten und am unangenehmsten fanden, und wir werfen einen Blick auf unsere liebsten Teenagerfilme. Wollt ihr uns auch einen Film vorschlagen, den wir gnadenlos zerreißen oder in unseren Himmel loben wollen? Dann schreibt uns unter florian@mussmansehen.de oder johannes@mussmansehen.de.
2 Stunden 18 Minuten
Wir erfüllen wieder einmal Publikumswünsche: In diesem Fall wurde uns der Italowestern Duck You, Sucker! aus dem Jahr 1971 ans Herz gelegt; und eine Zuschauerin wollte unbedingt, dass wir ihr an dem Animationsfilm The Nightmare Before Christmas erklären, was denn nun so toll an Tim Burton ist. Ironie der Geschichte, obwohl von Burton produziert und mit allen Trademarks des Gothic-Fantasy-Veteranen ausgestattet, stammt der Film gar nicht von Burton selbst. Außerdem sprechen wir ausführlich über die Mexikanische Revolution, werfen dabei auch gleich einen Blick auf unsere liebsten Revolutionsfilme und überlegen, welche Feiertagsfilme uns am meisten begeistert haben. Sollen wir auch mal einen Filmvorschlag von euch besprechen? Dann schreibt uns an johannes@mussmansehen.de oder florian@mussmansehen.de
3 Stunden 11 Minuten
In unserer 25. Episode schließen wir eine große Klammer um die 2010er Jahre. Relativ am Anfang des Jahrzehnts steht der große Oscargewinner, die nostalgische Verbeugung vor dem Stummfilm und Good Old Hollywood aus dem Jahr 2011, The Artist. Gegen Ende des Jahrzehnts haben wir einen dreckigen, schwarzhumorigen Post-Horrorstreifen vor uns, der Terrorfilm mit Sozialsatire kreuzt, US von Jordan Peele. In unseren passenden Bestenlisten suchen wir nach den besten politischen und sozialkritischen Filmen und denken darüber nach, was eine gelungene Hommage ausmacht.
3 Stunden 18 Minuten
In Folge 24 befinden wir uns wirklich in einer kompletten "Fish out of Water"-Episode. Weder Florian noch Johannes sind große Liebhaber der deutschen Fernsehunterhaltung, egal ob es sich um eine von Kritikern und Fans geschätzte Krimireihe wie den Tatort handelt oder um eine Romantikserie für ein sehr spezifisches Publikum wie Rosamunde Pilcher. Trotzdem wollen wir versuchen uns beiden Phänomenen unvoreingenommen und sachlich zu nähern. Zumindest mit "Murot - Wer bin ich?" haben wir auch einen eher experimentellen Vertreter der deutschen TV-Landschaft vor uns, spielt dieser doch mit Metaebenen und Selbstreferenzialität und könnte so durchaus auch Anschauungsmaterial für einen Hochschulkurs in postmoderner Kulturwissenschaft sein. Wie verhext dagegen ist ein traditioneller Pilcher-Film mit viel Herz Schmerz an der Südwestküste Englands. Passend zu den beiden Werken reden wir über unsere liebsten deutschen Filme und unsere liebsten deutschen TV-Produktionen, sowohl was Fiction als auch Non-Fiction betrifft. Wir listen einige Meisterwerke des selbstreferenziellen Kinos auf und kommen auch auf den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die GEZ zu sprechen.
2 Stunden 22 Minuten
Episode 23, mit etwas älterem und etwas neuerem Material. Wir sprechen über den Fantasyfilm Where the Wild Things Are von Spike Jonze aus dem Jahr 2009 und loten aus, ob dieser als Verfilmung eines Kinderbuchklassikers überhaupt für Kinder geeignet ist. Und wir reden über The General von Buster Keaton aus dem Jahr 1927 und ob dieser seinen Platz im National Film Registry zurecht verdient hat. In unseren dazugehörigen Toplisten geht es um die besten Kinderfilme überhaupt und das Beste, was die Stummfilmzeit zu bieten hat.
2 Stunden 28 Minuten
In unserer zweiundzwanzigsten Episode treten nicht nur Großbritannien und USA gegeneinander an, sondern auch zwei sehr unterschiedliche Blockbustersparten. Yesterday von Danny Boyle ist der Inbegriff eines RomCom-Märchens mit Feel Good Garantie. The Dark Knight ist der Inbegriff des düsteren, realistischen und dennoch mainstreamtauglichen Superheldenfilms. Aber beide Filme können auch mehr. Yesterday ist eben nicht nur romantische Komödie sondern auch tiefe Verbeugung vor der Musik und Songwriterkunst der Beatles. The Dark Knight ist nicht nur Superheldenepos sondern auch ein psychologisch extrem tiefgründiges Thrillerdrama mit einem der faszinierendsten Schurken der Filmgeschichte. Genug Redestoff geben sie allemal beide her. Und dann sind da natürlich noch unsere Toplisten. In dieser Episode tauschen wir uns über unsere liebsten Superhelden und Superheldenfilme aus und werfen einen Blick auf die faszinierendsten alternativen Realitäten im Kino.
3 Stunden 1 Minute
Pathos, Spaß, Action und Kitsch stehen im Fokus unserer 21. Episode. Mit Moonraker aus dem Jahr 1979 haben wir den wohl am meisten überzeichneten, schrägsten James Bond Film überhaupt vor uns. Wie im Himmel aus dem Jahr 2004 auf der anderen Seite ist eine pathetische Ode auf das dörfliche Leben und die Macht der Musik. Wird Johannes an der trashigen - bei Bond-Fans allgemein unbeliebten - Bond-Variante ähnlich diebische Freude haben wie Plor? Und wie kommt Plor mit der transzendentalen Sentimentalität des schwedischen Publikumshits zurecht? Dem werden wir in unserer aktuellen Diskussion auf den Grund gehen. Natürlich gibt es auch wieder ein paar redaktionelle Filmempfehlungen. In den Bestenlisten dieser Episode schauen wir auf die Meisterwerke des Agentenfilms und Spionagethriller-Genres und auf die schönsten filmischen Liebeserklärungen an die Musik.
2 Stunden 56 Minuten
Wie macht man einen Podcast, in dem sich zwei Leute über Filme streiten, noch besser? Ganz einfach, indem man daraus (wenn auch nur temporär) einen Podcast macht, in dem sich drei Leute über Filme streiten. Für unsere zwanzigste Jubiläumsfolge haben wir uns einen Gast eingeladen; Maja, mit der wir in der Vergangenheit so manchen Filmabend durchgerockt haben. Und wenn ihr glaubt, dass die Filmgeschmäcker von Johannes und Florian schon weit auseinander liegen, dann könnt ihr euch diese Woche auf einen wirklich epischen Schlagabtausch einstellen. Maja liebt eskapistische Filme, Filme die Spaß machen, Ablenkung und Freude bieten. Und was bietet schon mehr Eskapismus als ein gewaltiges, monumentales Bollywood-Musical? Richtig, für uns hat unser Gast einen Film mit Sharukh Khan im Gepäck, Happy New Year, die Bollywood-Version von Ocean's 11 aus dem Jahr 2014. Und wie kann man die Sehgewohnheiten einer Freundin der cineastischen Leichtigkeit und des Eskapismus so richtig gut herausfordern? Richtig, mit einem schweren, symbolträchtigen und depressiven Werk: Melancholia von Lars von Trier aus dem Jahr 2011. Es läuft auf eine große Schlacht hinaus: Gut gegen Böse, sprödes europäisch geprägtes Arthaus-Kino gegen vergnügter, publikumswirksamer indischer Blockbuster. Existenzialistischer Pathos gegen eskapistischen Kitsch. Sharukh Khans Bauchmuskeln gegen Lars von Triers Gehirnspeck. Entsprechend episch sind auch unsere Toplisten: Wir schauen auf die Filme, mit denen wir unseren Gast wohl am meisten ärgern könnten. Wir sprechen über unsere liebsten Guilty Pleasures und Maja bringt als Gastgeschenk noch einen ganzen Blumenstrauß an Sharukh Khan Filmen und Bollywood-Musicals mit.
Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen

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Wir lieben Filme und wir lieben es, über Filme zu diskutieren. Die Sache ist nur, wir haben einen sehr unterschiedlichen Filmgeschmack. Daher drückt jeder von uns dem jeweils anderen für die aktuelle...