Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen Archiv

305 Episoden
1 Stunde 36 Minuten
Bei uns brennt schon das dritte Lichtlein: im vorletzten Weihnachtsspecial reden wir über DEN amerikanischen Klassiker schlechthin, über Frank Capras Karriere und seinem Besuch auf einem Friedhof um die Leiche von Citizen Kane zu exhumieren. WHAT? Plor hat einen Hot Take dabei und Johannes ist erwartbar begeistert von diesem 40er Jahre Streifen, der genau das richige Maß an Sentimentalität hat - für einen Weihnachtsfilm. Wäre er doch nicht so unglaublich konservativ...
1 Stunde 21 Minuten
Weiter geht es mit unseren Christmas Specials: Dieses Mal nehmen wir uns einen absoluten Klassiker unserer Kindheit - und wahrscheinlich auch der Kindheit vieler unserer Zuhörenden vor: Kevin - Allein zu Haus aus dem Jahr 1990. Wir beleuchten kritisch, wie gut der Komödienklassiker in den letzten 30 Jahren gealtert ist. Wir reden über die ganzen Running Gags und Memes, die dieser Film in seiner langen Geschichte produziert hat. Wir beschäftigen uns mit Macaulay Culkin, dem schmalen Grat zwischen fantastischem Slapstick und absurder Grausamkeit, zwischen Weihnachtsfreude und Weihnachtskitsch, und beantworten wie immer die essentielle Frage: Wie gut funktioniert das Ganze hier als Weihnachtsfilm?
1 Stunde 13 Minuten
Was ist besser als ein Christmas Special? Vier Christmas Specials! Frei nach diesem Motto bringen wir euch dieses Jahr vier Episoden, die der schönsten Zeit des Jahres huldigen. Vier Episoden, vier weihnachtliche Filme. Los geht es mit dem Horrorklassiker Gremlins aus dem Jahr 1984, und weil es so schön ist, reden wir auch gleich noch über dessen Fortsetzung aus dem Jahr 1990. Können die beiden Filme einfangen, worum es eigentlich an Weihnachten geht? Wie feiern kleine Monster Weihnachten? Und passen Horror und Comedy überhaupt in diese sonst so besinnliche Zeit? Und damit hinein in eine wundervolle mussmansehen-Weihnachtszeit mit Johannes "The Grinch" Franke und Plor "Oh my god, I love Christmas so much!" Bayer.
1 Stunde 25 Minuten
Nach der Diskussion über das eher schwache Filmjahr 2022 in der letzten Episode, hat Johannes diese Woche einen weiteren aktuellen Film mitgebracht: Empire of Light von Sam Mendes. Hat das Drama über psychische Krankheiten, Rassismus und die Schönheit des Kinos das Zeug, ein Ausrufezeichen hinter das letzte Kinojahr zu setzen, während das heurige zu Ende geht? Wir werden es herausfinden...
1 Minute
The Banshees of Ineshirin (2023) ist der fünfte Langfilm von Martin McDonagh, für den er auf sein gut bekanntes Team aus "Brügge sehen … und sterben?" aus dem Jahr 2008 zurückgreift. Vor dem Hintergrund einer endenden Freundschaft stellt er die große Sinnfrage, beschäftigt sich mit Monotonie und Tod und findet dabei auch den ein oder anderen lustigen Moment... Achja, der irische Bürgerkrieg spielt vielleicht auch eine kleine Rolle. In den zugehörigen Top 3 reden wir über die besten Filme, die sich um das Ende von Freundschaften drehen.
1 Stunde 24 Minuten
Johannes hat heute einen seiner absoluten Lieblingsfilme mitgebracht: Breakfast at Tiffany's aus dem Jahre 1961 von Blake Edwards, basierend auf einer Vorlage von Truman Capote. Kann der Klassiker des witzig romantischen Kinos auch heute noch begeistern? Wie stehen wir zum Yellow Facing, Sexismus, zur Verharmlosung von minderjährigen Zwangsehen, wie sie in diesem Film zu finden sind. Und macht dies seine Rezeption kaputt oder wird er durch seinen Humor und Charme gerettet? Oder hat er vielleicht bei einer genaueren Analyse sogar mehr zu bieten als bloßen Feel Good RomCom-Wahnsinn? Dem versuchen wir hier auf den Grund zu gehen.
1 Stunde 22 Minuten
Episode 148: Stand by Me - Stephen King der Romantiker
1 Stunde 29 Minuten
Endlich wieder Charlie Chaplin... oder Charles Chaplin, wie Johannes nicht müde wird zu betonen. Dieser Charles ist nämlich spätestens in den 1940ern alt und weise und auch irgendwie Auteur geworden. Und das schlägt sich auch in einem seiner letzten Filme, "A King in New York" aus dem Jahr 1957, nieder. Diese Tragikomödie ist aus gleich mehrerer Hinsicht spannend. Chaplin verarbeitet hier nämlich seine nicht so prallen Erfahrungen mit den USA während der McCarthey-Ära, das ganze aus dem selbstgewählten Asyl in Europa heraus. Und so mischen sich Begeisterung für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit Verbitterung, mit satirischem Biss und mit dem für Chaplin typischen Sendungsbewusstsein. Nicht nur das, Chaplin besetzt hier seinen Sohn in einer prominenten Rolle, lässt sich von jungen Frauen verführen, das Gesicht liften und versucht sich in Shakespeare-Rezitation und Whiskey-Werbung. Ob hier Komik oder Tragik dominieren, gilt es herauszufinden, ebenso, wie weit Chaplin mit seiner Konsumkritik, Amerikakritik und Auseinandersetzung mit dem Kommunismus geht. In unseren Bestenlisten widmen wir uns den besten (oder auch nervigsten) altklugen Kindern im Kino und Fernsehen.
1 Stunde 25 Minuten
In dieser Episode reden wir über einen der jüngsten deutschen Kultfilme, Victoria aus dem Jahr 2015, dessen 140 Minuten in einem einzigen Take, ohne Schnitte, gedreht wurden. Handelt es sich dadurch bei Sebastian Schippers Werk um einen reinen Gimmick-Film oder hat er mehr zu bieten als seinen beeindruckenden Entstehungsprozess? Dem gehen wir auf den Grund, während wir über Berliner Nächte, Improvisationskunst, glaubhafte Charaktere und Coolness im deutschen Film plaudern.
1 Stunde 11 Minuten
Diese Woche knöpfen wir uns eine der großen Broadway-Verfilmungen der 60er Jahre und eines der berühmtesten Comedy Duos Amerikas vor: Jack Lemon und Walter Matthau in The Odd Couple aus dem Jahr 1968. Können uns die Sitcom-Oneliner und der Broadway-Slapstick auch heute noch unterhalten? Wie schlägt sich das Bühnenstück auf der Leinwand und wie schlagen sich Jack Lemon und Walter Matthau in ihrem ersten gemeinsamen Auftritt? Was gibt es zu der Serie sowie späteren Auflagen des Odd Couples zu sagen, und was haben Lemon und Matthau sonst noch gemeinsam auf die Leinwand gebracht?  In der passenden Top 3 reden wir über unsere liebsten Filmfreundschaften.
1 Stunde 33 Minuten
Wir haben wieder einen Gast: Yugen vom Indiefilmtalk-Podcast ist zu Besuch und hat uns etwas mitgebracht: Den Anime-Klassiker Ghost in the Shell aus dem Jahr 1995. Aber nur über diesen zu reden, wäre ein bisschen zu einfach. Und so knöpfen wir uns auch das Remake aus dem Jahr 2017 mit Scarlett Johansson vor.  In unserem Gespräch geht es um die vielen verschiedenen Facetten, sowohl des Originals als auch seiner "Amerikanisierung". Und so reden wir nicht nur über seine beeindruckende Ästhetik sondern auch über die typischen Cyberpunk-Themen wie Künstliche Intelligenz, Mensch-Maschinen und Maschinenmenschen sowie die komplexe Politik dystopischer Zukunftsentwürfe.
1 Stunde 43 Minuten
Wir begrüßen Johannes zurück von einer großen New York Reise. Und so nehmen 50% des Podcast-Personals die aktuelle Episode mit einem massiven Jetlag auf. Und das ausgerechnet mit Martin Scorseses New Hollywood Klassiker Taxi Driver aus dem Jahr 1976. Wir versuchen zu ergründen, wie der von Robert De Niro verkörperte Travis Bickle zu einer Ikone der toxischen Männlichkeit werden konnte, wir sprechen über die Ambivalenz des Protagonisten, über den vom Film angeteaserten aber nicht zum Ende deklinierten Rassismus und natürlich auch über die Atmosphäre dieses Thrillerdramas, irgendwo zwischen Großstadtalptraum, radikalem Subjektivismus, Gesellschaftsporträt und pessimistischer Selbstermächtigungsparabel.  Passend zur berühmtesten Szene von Taxi Driver reden wir in unseren Bestenlisten über die großartigsten Spiegelszenen der Filmgeschichte und versuchen dabei, das Horrorgenre - so weit es geht - zu umschiffen.
1 Stunde 8 Minuten
Wir lieben ja alle das amerikanische Indepenpendent Kino der 90er Jahre... okay, zumindest Johannes und Plor lieben es. Und eine seiner größten Ikonen ist Jim Jarmusch mit seinen melancholischen wie trockenen Dramen und Tragikomödien. In Dead Man aus dem Jahr 1995 begleitet er einen sterbenden - besser gesagt, wie der Titel schon verheißt - einen bereits toten Mann. Wir sprechen über die Atmosphäre dieses düsteren Spiritual Western, über seine kafkaesken Seiten, seine Referenzen an klassische Poesie und darüber wie er seinem Protagonisten im Laufe der Handlung eine Entwicklung gibt. In unserer Top 3 geht es passenderweise um die besten, oder viel mehr die längsten Sterbeszenen der Filmgeschichte.
1 Stunde 19 Minuten
Dreimal haben wir uns bereits in unserem Podcast mit Alfred Hitchcock auseinandergesetzt. Dabei haben wir uns vor allem mit seinen amerikanischen Filmen der 50er Jahre auseinandergesetzt. Dieses Mal reisen wir weit zurück in die Vergangenheit... weit weit zurück. Im Jahr 1927 entstand mit The Lodger einer der wenigen Stummfilme Hitchcocks, den der Großmeister selbst als seinen ersten echten Hitchock-Film bezeichnet hat. Wir tauchen tief hinein in die Schaffensphase des jungen Alfred Hitchcock, irgendwo zwischen deutschem Expressionismus und britischer Suspense. Gleichzeitig versuchen wir aber auch sein -   eher nicht so bekanntes - Frühwerk in den Kontext seines Gesamtschaffens einzuordnen. Wo stand Alfred Hitchcock 1927? Wo sollte er danach in den 30ern als wichtigster britischer Regisseur stehen? Wie ging es weiter, nachdem er 1940 in die USA aufgebrochen war? Wie wurde er dann zum wichtigsten Thrillerregisseur Hollywoods? Und dann geht es auch schon wieder zurück, immer mit der Frage im Nacken: Welche typischen Hitchcock-Trademarks finden wir in diesem spannenden Frühwerk? In unserer Top 3 schauen wir auf die besten Filme, bei denen Mieter und Untermieter im Mittelpunkt stehen.
1 Stunde 26 Minuten
Es wurde schon das ein oder andere Mal im Podcast angesprochen: Plor ist nicht der größte Tim Burton Fan. Johannes dagegen liebt den schrulligen Düsterromantiker zwischen Indie- und Popcornkino sehr. Umso spannender die Frage: Wie verhält es sich mit seinem 2003er Film Big Fish, der zu einer Zeit entstand, als Burtons größte Kritikerfolge bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hatten und er mit dem Remake von Planet der Affen einen eher durchwachsen rezipierten Blockbuster gedreht hatte? Wir sprechen über die Grenzen von Wahrheit und Lüge, Fantasie und Realität, persönliche Verantwortung und Spaß am Geschichtenerzählen... und kommen dabei zu erstaunlichen Urteilen ...und sind dabei für unsere Verhältnisse ungewöhnlich salty.
Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen

Der mussmansehen Podcast - Filmbesprechungen

Wir lieben Filme und wir lieben es, über Filme zu diskutieren. Die Sache ist nur, wir haben einen sehr unterschiedlichen Filmgeschmack. Daher drückt jeder von uns dem jeweils anderen für die aktuelle...