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Digitacheles KI Archiv

145 Episoden
59 Minuten
Lukas Menges ist Managing Partner Technology bei W3 digital brands, einer jungen Web-Agentur in Konstanz am Bodensee. Wenn er ein Angebot schreibt, nennt er einfach nur eine Zahl. OK, vielleicht noch ein paar inhaltliche Punkte. Aber das wars dann auch schon.

 

Lukas ist davon überzeugt, dass Zufriedenheit nicht käuflich ist. Er gibt seinen Kunden und Kundinnen eine Art Zufriedenheitsversprechen. Und das sei mehr wert als Geld. Der Betrag, den er aufruft, ist lediglich die kaufmännische Basis. Sie soll beiden Seiten eine gute Zusammenarbeit ermöglichen.

 

Das Zwischenmenschliche ist elementar für Lukas: "In den ersten zehn Minuten weißt du, ob der Kunde kommt". Ehrlichkeit und Offenheit seien die wichtigsten Firmenwerte. "Ich kann nur erzählen und Referenzen zeigen. Ich kann es nicht beweisen". Seiner Erfahrung nach nutzen wir viele Sinne, um Vertrauen zu bilden. Wesentlich seinen Transparenz und wertebasierte Kommunikation; "Ehrlich sein und im Zweifel auch mal einen vertrieblichen Nachteil in Kauf nehmen".

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IT-Recht

1 Stunde 2 Minuten
Andreas Mundanjohl ist auf IT-Recht spezialisiert. Er ist in einem Umfeld unterwegs, "wo es hinderlich ist, der typische Anwalt zu sein". Vor allem Pragmatismus ist gefragt. Denn seine Klientel besteht in der Regel aus sehr strukturierten Menschen.

 

Das wichtigste Anliegen von Andreas ist es, einen spürbaren Wertbeitrag zu leisten. Und das ist für einen Anwalt nicht immer leicht. Ein agiles Mindset ist da sehr hilfreich: Wenn er in rechtsrelevante Themen frühzeitig eingebunden ist. Und wenn Vertrauen herrscht in einem fachübergreifenden Team.

 

Die Königsdisziplin ist es dann, rechtliche Aspekte nicht als Einschränkung, sondern als Chance zu begreifen. Zum Beispiel mit einem pro-aktiven Marketing. Jens und Ekkehard stimmen zu – in dieser Folge wird das eine oder andere Juristen-Klischee lachend beerdigt. 

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IT und Poesie

56 Minuten
Jürgen Artmann ist Geschäftsführer der Accso GmbH, eines erfolgreichen IT-Dienstleisters mit 200 Mitarbeitenden in Darmstadt. Und: Jürgen ist Poet! Er schreibt Gedichte und Prosa, vor allem Kurzgeschichten.

 

Es selbst nennt sich "Hobbyautor". Das ist untertrieben, denn der zweifache Familienvater mit Wohnsitz in Straßburg schreibt seit 2020 und ist in dieser kurzen Zeit schon vielfach veröffentlicht worden. Eines seiner Gedichte hat es bis nach Japan geschafft.

 

Als Schüler des Schriftstellers und Drehbuchautors Bodo Kirchhoff beobachtet Jürgen Artmann alltägliche Dinge aus seinem Leben. "Du merkst Geschichten an, ob sie erlebt sind". Seine Texte teilt er auch in seinen Business-Netzwerken. Und er bekommt immer wieder Feedback, das ihn motiviert.

 

Berühren seine Geschichten? Das könnt ihr gerne selbst herausfinden: In dieser Folge gönnt uns der Autor zwei Kostproben.

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Zeitdruck

1 Stunde 5 Minuten
Zeitdruck scheint Jens und Ekkehard allgegenwärtig. Geht es darum, nichts verpassen zu wollen? Ist die virtuelle Omnipräsenz falsch verstandenes Pflichtbewusstsein? Und allen scheint es ähnlich zu gehen. Das ist sicher nicht erst seit Corona so. Auf jeden Fall aber hat Corona den gefühlten Zeitdruck um ein Vielfaches verstärkt.

 

Ganz klar: Bei all dem Druck braucht es Ruhephasen. Wir müssen die Dinge auch mal reflektieren, mal die größeren Muster erkennen können. Wo es diesen Raum nicht gibt, geht ein wertvoller Schatz an Beobachtungen unter. Firmen antworten mit unternehmensweiten Resilienz-Initiativen. Dabei wäre es schon toll, einfach mal runterzukommen und sich einzustimmen auf den nächsten Termin.

 

An Tagen mit wenigen Kalendereinträgen kann Jens unglaublich produktiv sein, sagt er. Allerdings gilt auch: "Ich kann oft alleine die Dinge nicht gut reflektieren." Es braucht Zeit-Inseln, wo sich Menschen ohne Agenda treffen und darüber sprechen, was sie gerade bewegt. So, wie früher an der Kaffeemaschine eben. "Zeitdruck" ist mal wieder eine Folge voller Selbstoffenbarungen. Und mit coolen Life Hacks.

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Schockstarre

51 Minuten
Nach einer mehrwöchigen Kriegspause melden sich Jens und Ekkehard zurück. Mit Ohnmacht und Angst: Wie gehen wir mit dieser Situation um? Weitermachen wie bisher? Mit einem schlechten Gewissen, weil wir privilegiert sind? Darf man noch Skifahren gehen?

 

Das Unvorstellbare dringt in unsere heile Welt ein. In Form von Nachrichten, Bildern, über die Erzählungen unserer Freunde, Kolleginnen und Bekannten. Wackelige Handyfilme, die Partisanenkämpfe in den Gassen zeigen. Wohnblöcke brennen, Menschen verlieren ihr Leben. Abstrakt, wie in einem Computerspiel. Nur langsam scheinen diese Eindrücke als Wahrheiten in unser Bewusstsein vorzudringen.

 

Mit Spenden und Hilfsaktionen bekämpfen wir Symptome. Doch was ist die Ursache? Der krude Wille eines Menschen, der sich die Vergangenheit zurück wünscht? Warum sind wir als Weltbevölkerung schon wieder nicht in der Lage, etwas gegen einen von der Wirklichkeit losgelösten Machthaber auszurichten? Und welchen Ausgang wird das nehmen?

 

Zurück bleibt Fassungslosigkeit. Die Worte fehlen. Eine ungewohnt düstere Folge von Digitacheles.

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Selbermachen

59 Minuten
Warum machen wir Dinge selbst, die von externen Dienstleistern potenziell besser gemacht werden könnten? Ist es Geiz? Die Angst vor Kontrollverlust? Glauben wir, dass wir es selbst am besten können?

 

Jens und Ekkehard streifen durch ihre Selbermacherthemen, beruflich wie privat, von der Website über Datenschutz und Vertrieb bis zum Recruiting, vom Wasserhahn bis zur Jalousiensteuerung. Die Hürden und der potenzielle Nutzen bei der Arbeit mit Externen sind von Thema zu Thema sehr unterschiedlich.

 

Der Antrieb fürs Selbermachen liegt aber ganz woanders, entdecken die beiden: Es geht darum, zufriedene Menschen um sich zu haben. Die Menschen im Umfeld Entscheidungen treffen zu lassen. Das Mitmachen, das sich Einbringen, das selbst Gestalten ist es, das Zufriedenheit schafft. Das stolz macht. Vielleicht sogar ein bisschen glücklich.

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57 Minuten
"Agile hilft, mit Ungewissheit klar zu kommen", sagt Adam Janosch, der rappende Agile Coach aus Köln. Mit Songs wie "Systemtheorie", "Product Owner Song" und "Retro" will er Agile Methoden wie Scrum unterhaltsam erklären.

 

"Im Jahrhundert der Komplexität" sind Ungewissheit und Wandel auf der Tagesordnung. Dass wir Widerstand empfinden, ist regelmäßig zu beobachten. Der Rapper mahnt Geduld mit Gewohnheiten und Mustern an und empfiehlt, in kleinen Schritten vorzugehen.

 

Jens und Ekkehard fragen den Experten, woran agile Teams scheitern können und wie sie sich am besten davor schützen. Und natürlich gibt Adam auch einige Hörproben zum besten!

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55 Minuten
Wie schnell du entscheidest, scheint eine Sache des Typs zu sein – und von Art und Reichweite der Entscheidung abzuhängen.

 

Jens und Ekkehard bekennen sich beide spontan zu schnellen Entschlüssen. Im Gespräch kommt es dann doch auf den Tisch: Ekkehard hadert mit Konsumentscheidungen. Jens nimmt sich über Nacht Zeit, wenn sein Votum Bewerbende betrifft. Einig sind sich die beiden darin, kaum Entscheidungsreue zu empfinden. Auch dann nicht, wenn andere entschieden haben.

 

Dein schneller Entschluss kann Gruppenprozesse gehörig beschleunigen. Du findest heraus, ob Einzelne echte Präferenzen haben oder einfach unentschlossen sind. Ekkehard verrät einen Life Hack, wie du die Gruppe mitnimmst.

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1 Stunde 12 Minuten
"Das ist aber ein schönes Bild!" – was um alles in der Welt könnte an diesem Satz gewalttätig sein?

 

Es ist das Urteil, das in sich schon die Möglichkeit seines Gegenteils trägt. Wer urteilt, bewertet und agiert nicht auf Augenhöhe. Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist es dagegen, eine wertschätzende Verbindung aufzubauen. Sie will Orientierung geben statt zu bewerten. Im Kern geht es um Bedürfnisse und Gefühle.

 

"Alles, was wir tun, machen wir, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen", sagt Peter Baum. Er ist Trainer für gewaltfreie Kommunikation. Der Ingenieur befasst sich schon seit 10 Jahren mit diesem Thema und leitet Projekte für Erwachsene und Kinder.

 

In dieser Folge von Digitacheles verblüfft er Jens und Ekkehard: Es geht um Giraffensprache und Wolfssprache. Um Urteile, Vorwürfe, Pseudogefühle und Selbstempathie. Um richtige und falsche Strategien. Es gibt herzlich viel zu lachen. Und vor allem: zu lernen!

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Pandemomat

47 Minuten
"Was hat die Pandemie mit den Menschen gemacht?", hat sich die Diakonie Deutschland gefragt und eine Langzeitstudie in Auftrag gegeben. Herausgekommen sind acht Corona-Typen, von den Ausgebrannten bis zu den Zuversichtlichen.

 

Mit einem Online-Selbsttest unter pandemomat.de soll man herausfinden können, zu welcher der Kategorien man gehört. Jens und Ekkehard haben sich dem Test unterzogen. Ihre Bilanz ist vergnüglich ernüchternd.

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Magic Sales

58 Minuten
Wie verkauft man etwas, das es noch nicht gibt?

 

Du verkaufst nie einen Gegenstand oder eine Dienstleistung. Sondern immer das Erlebnis – das vorweggenommene Ergebnis des Kaufs. Es geht darum, Gefühle zu triggern. Wertvorstellungen wachzurufen. Gemeinschaft zu vermitteln. Risiken zu relativieren und neu zu framen.

 

Der Gegenstand der Begierde entsteht im Kopf. Selbst wenn es ihn physisch noch gar nicht gibt.

 

Davon leben Marken. Und die Menschen, die diese Magie beherrschen. Jens und Ekkehard machen einen Rundgang von der Tupper Party über Crowd Funding bis hin zur Customer Co-Creation. Und sie bringen ihre Beobachtungen auf den Punkt: Es gibt eine Handvoll einfacher Prinzipien für die Magie des Verkaufens.

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Backstage

55 Minuten
Hand aufs Herz: Wer wollte nicht auch schon mal einen Podcast aufnehmen? Dazu braucht es verblüffend wenig Technik. Auf ein paar Dinge sollte man allerdings achten. Die erste Folge im neuen Jahr vermittelt einen Einblick, wie Digitacheles entsteht.

 

Marius Rohne kommt zu Wort, unser Mann hinter den Kulissen. Der begeisterte Podcast-Hörer ist 28 Jahre alt und studiert Design an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München. Sein Schwerpunkt ist UI-Design, er filmt, fotografiert und spielt Schlagzeug. Und seit zig Folgen schneidet er unseren Podcast, hört kritisch zu, holt auch aus einer mittelguten Tonspur noch echte Emotionen heraus und gibt uns unermüdlich Tipps, wie wir unser Setup optimieren.

 

In dieser Folge plaudert Marius aus dem Nähkästchen: Wer sich von Fachausdrücken wie De-Noiser, Kompressor oder Limiter nicht einschüchtern lässt, kann so den einen oder anderen Anfangsfehler vermeiden. Im besten Fall inspiriert diese Folge mit Tipps zu Hardware, Software und den richtigen Einstellungen zum Selbermachen!

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Sterben

1 Stunde 23 Minuten
"Sterben ist etwas sehr Analoges." Markus Müller ist Jurist, Gründer, Verbandsvorsitzender. Er war Europachef von Blackberry. Er hat eine Tantramassagepraxis geleitet. Und seit seiner Ausbildung zum Hospizhelfer widmet er sich ehrenamtlich Sterbenden und Angehörigen.

 

"Man braucht nicht immer Lösungen, um zu helfen. Der Tod ist final, das lässt sich nicht lösen. Es geht darum, da zu sein". Markus hat schon viele Mensch auf dem letzten Weg begleitet. Es braucht Mut und Offenheit, um sich diesem Thema zu stellen. Das Unbekannte schafft Angst. Es lohnt sich also, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, ist er überzeugt.

 

Jede Woche schaut Markus dem Tod in die Augen. Er lebt heute voller, intensiver, sagt er. Seine Sprache ist frei von Schnörkeln, jeder Satz ein Statement. "Zeit bekommt eine andere Wichtigkeit". Die Schwerpunkte seines Lebens haben sich geändert: "Wir sind geneigt, die Dinge zu tun, die von außen gelobt werden, nicht das, was wir tun wollen." Autsch.

 

"Mal rausziehen aus dem Tagesgeschäft und das eigene Leben von oben angucken", lautet die Empfehlung von Markus. "Die eigenen Werte betrachten". Und die Konsequenzen ziehen – aber das sagt er nicht, das lässt der Menschenkenner in der Schwebe. Er selbst jedenfalls lebt es so.

 

Diese Folge von Digitacheles ist länger. Jede einzelne Minute lohnt sich. Versprochen!

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Isch glotz TV

57 Minuten
Am Anfang gab's drei Kanäle. Je mehr Kanäle und je privater das Fernsehen, desto dröger ist es geworden. Für viele Zeitgenossen gilt bis heute: Zappen, bis der Arzt kommt. Ekkehard spricht von einer "Zeittötungsmaschine", wenn's um lineares Fernsehen geht. 

 

Aber Fernsehen ist auch ein Stück Zeitgeschichte, ob's um DDR-Produktionen oder um Live-Bilder vom Mauerfall oder dem Angriff auf die Twin Towers geht. Oder einfach um den besten Tatort aller Zeiten.

 

In dieser Folge von Digitacheles liegen echte Leidenschaft, viel Vorurteil, warme Erinnerungen und auch ein paar Fakten auf dem Tisch: Ein ebenso launiger wie persönlicher Rückblick auf 50 Jahre TV-Geschichte.

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49 Minuten
Darfst du offen für politische Parteien eintreten, wenn du beruflich eine Leitungsfunktion hast? Wenn du Führungskraft in einem Unternehmen bist?

 

Wo fängt politische Beeinflussung an - schon mittags, bei der Frage nach veganem Essen? Oder erst dann, wenn du eine klare Wahlempfehlung gibst? Was ist übergriffig, was geht gerade noch durch? Und wie reagierst du, wenn andere im Unternehmen politisieren?

 

OK, privat wirst du dich ja wohl noch politisch engagieren dürfen. Oder? Was ist schon privat in Zeiten von Social Media? Auch Plattformen wie Facebook, Instagram und Tiktok werden zunehmend im Business-Kontext genutzt.

 

Vielleicht ist der Schlüssel eine differenzierte, ausgewogene Argumentation - jenseits von Ideologien und Glaubenssätzen. Eine offene Grundhaltung, die auch Andersdenkende einschließt und den Diskurs als beflügelnd begreift.

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Wahrheiten zur Digitalisierung. Staffel 2: Künstliche Intelligenz