Sinnig und Stimmig Archiv
139 Episoden
18 Minuten
„Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.“ (Erasmus von Rotterdam, holl. Theologe und Humanist) Kennst du das auch diese Momente in denen du dich über dich selbst wunderst und denkst: Kann ich das wirklich tun? Spricht das nicht gegen jede menschliche Vernunft und ist einfach nur verrückt? Zu verrückt womöglich? Bin ich jetzt völlig übergeschnappt? Die Frage, die du dir in so einem Moment am besten immer stellen solltest, ist: Wer sagt das? Denn egal, ob zum Beispiel im Außen jemand ist, der dich von deinem ungewöhnlichen Verhalten abhalten will oder ob sich dein Verstand kritisch zu Wort meldet: die Beweggründe und Absichten, die hinter diesen Stimmen stehen, könnten deinem tieferem Glück im Wege stehen. Eine gute Freundin meint es vielleicht gut mit dir, hat aber womöglich eine ganz andere Vorstellung von dem, was glücklich macht und ist von ganz anderen Ängsten geplagt. Zudem ist es möglich, dass sich Menschen durch dein verrücktes, vielleicht auch mutiges Verhalten selbst daran erinnert fühlen, dass sie ihre eigenen Träume nicht leben - und das fühlt sich einfach nicht gut an: Denn wünscht sich in der Tiefe nicht jeder ein ganz besonderes, von Herzen erfülltes Leben? Und dein Verstand ist ebenfalls nicht der beste Ratgeber, wenn es um das Erfüllen der eigenen Herzenswünsche geht. Ihm ist es wichtig, dass du sicher bist und dass du möglichst wenig Energie aufwendest: er hat keinen Sinn für Abenteuer sondern freut sich über eingespielte Routinen, die kein Risiko bedeuten, sondern die Illusion vermitteln, dass das Leben stets kontrollierbar wäre. Wenn wir unserer Weiterentwicklung in Richtung Erfüllung jedoch einen kräftigen Schubser verpassen wollen, dann ist eine Verrücktheit dann und wann durchaus zu empfehlen. Diese unkonventionellen, dem Verstand widersprechenden Taten können dafür sorgen, dass du dich in der Kraft der Faszination, die diese ausstrahlen, ein ganzes Stück mehr zu dir selbst bewegst - und damit zu dem, wofür du hier bist auf dieser Welt. Und wer möchte das nicht? Deshalb lade ich dich herzlich dazu ein, dieser Episode meines Podcasts „Sinnig und stimmig“ zu lauschen. Viel Freude dabei und viele verrückte Ideen! Deine Marlene Die verwendete Quelle aus dieser Folge: - Wie du den Sprung in deine Selbstständigkeit schaffst. Interview mit Ann-Kristin Umlauf. Folge 198 des Podcasts: „Happy, Holy & Confident“ von Laura Malina Seiler, zu finden hier: https://lauraseiler.com/198-podcast-wie-du-den-sprung-in-deine-selbststaendigkeit-schaffst-interview-mit-ann-kristin-umlauf/. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
52 Minuten
„Ich habe mich eifrig darum bemüht, der Menschen Tun weder zu belachen, noch zu beweinen, noch zu verabscheuen, sondern zu begreifen.“ (Baruch de Spinoza, niederl. Philosoph aus dem 17. Jh.) Wir werden in unserem Leben immer wieder mit negativen Verhaltensweisen von Menschen konfrontiert, die entweder auf gesellschaftlicher Ebene großes Leid verursachen, oder die in unserem direkten Umfeld uns ganz konkret persönlich das Leben schwer machen. Doch so groß das Leid auch sein mag, das einzelne verursachen; und so schwierig es auch für dich zu ertragen sein mag, was dir oder anderen widerfahren ist: allein in die Verurteilung und langfristig in den Zorn darüber zu gehen und in die komplette Abwertung der Person zu flüchten, sorgt nur dafür, dass du ein Gefühl von Kummer und Leid weiterhin in dir trägst, das dir selbst mehr schadet als nützt. Es entsteht ein Gefühl von Misstrauen, Unverständnis und Ungerechtigkeit, das die Welt auf einmal als Ganzes auf uns ausstrahlt - und dies verhindert damit auch einen konstruktiven Umgang mit solchen Erlebnissen und Geschehnissen, der uns so viel mehr stärken und uns Möglichkeiten aufzeigen könnte, wie wir zukünftig solch negative Entwicklungen im Keim ersticken könnten. In dieser Folge möchte ich dich daher mit der Haltung vertraut machen, immer auch den Weg des Verstehens zu nutzen, um ein Gespür dafür zu bekommen, warum einzelne Menschen diese, uns zunächst völlig unverständlichen Verhaltensweisen an den Tag legen. Auf diese Art und Weise kann es dir gelingen, Ansatzpunkte zu entdecken, wie du in dir selbst einen friedvolleren Umgang damit findest und dich wieder besser fühlen kannst. Ich freue mich, wenn ich dich auf diesem manchmal nicht ganz leichten Weg unterstützen darf - lausche dafür gern dieser Episode. :) Herzlichst, Deine Marlene Die verwendete Quelle aus dieser Folge: Bushido mit Lars Amend: Bushido. München 2008. Schlink, Bernhard: Der Vorleser. Zürich 2010. Schnack, Dieter, Neutzling, Rainer: Die Prinzenrolle. Über die männliche Sexualität vom Jungen bis zum Mann. Hamburg 2006. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
061 | Wie du dich selbst davon überzeugen kannst, dass deine negativen Glaubenssätze nicht wahr sind
27 Minuten
„Glaube nicht alles, was du über dich denkst!“ (Byron Katie) Früher dachte ich, Spinnen wären gruselig und ekelig… Heute bin ich eine wahre Heldin, was die behutsame Rettung von Spinnen betrifft. Früher dachte ich, Nacktsein wäre peinlich… Heute finde ich es befreiend, mich nicht immer verhüllen zu müssen. Früher dachte ich, ich wäre unsportlich… Heute weiß ich, dass ich eine tolle Ausdauerläuferin bin. Früher dachte ich, ich würde den zu frühen Tod meines Vaters nie überwinden… Heute weiß ich, dass jede lähmende Trauer auch wieder vergeht. Früher dachte ich, dass ein Leben ohne Fernsehen echt langweilig wäre… Heute bin ich ohne sehr glücklich :) Früher dachte ich, andere wären schuld daran, wenn ich mich schlecht fühlte… Heut weiß ich, dass es an mir liegt, wie ich ein Situation annehme und bewerte. Früher dachte ich… Was dachtest du früher? Und was weißt du heute? In dieser Folge meines Podcasts verrate ich dir eine einfache, kleine Methode, wie du dich selbst davon überzeugen kannst, dass deine negativen Glaubenssätze über dich selbst nicht wahr sind. Wendest du sie an, so kann es dir gelingen, auf einmal die Perspektive bezüglich deiner Möglichkeiten zu verändern - Und dann passieren auf einmal Wunder! :) THINK BIG! Und sei herzlich Willkommen, dich von mir inspirieren und motivieren zu lassen. Ich freue mich auf dich, Deine Marlene Die verwendete Quelle aus dieser Folge: Katie, Byron mit Mitchell, Stephen: Lieben, was ist. Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können. 20. Aufl. München 2002. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
38 Minuten
„Schamhaftigkeit steht jedem gut; aber man muss verstehen, sie zu überwinden, ohne sie zu verlieren.“ (Charles-Louis de Secondat, Baron de Montesquieu französischer Staatstheoretiker und Schriftsteller) Schämst du dich häufig dafür, wie du bist? Bist du zu ungeschickt, zu hässlich, zu dumm, zu wenig, zu viel oder was auch immer dein Verstand dir da gerade einreden möchte? Hast du das Gefühl, vieles von dir verstecken zu müssen, damit du im Außen wirklich anerkannt und geliebt wirst? Vergleichst du dich mit all jenen, die es vermeintlich richtig gut drauf haben und bremst du dich damit selbst womöglich aus, in deine eigene Größe zu gelangen? Oder ist dir sogar bewusst, dass du dich vor dir selbst schämst, weil du eigentlich den inneren Drang verspürst, etwas an deiner Lage zu verändern, es aber immer wieder aufschiebst und nicht wirklich in die Tat umsetzt? Und was ist mit der Scham bezüglich all jener Gedanken und Taten, die du selbst als nicht zugehörig zu dir empfindest, weil sie nicht deinen Werten entsprechen - du sie aber dennoch immer wieder denkst und tust? Bist du wirklich so, wie du sein möchtest oder will dein Schamgefühl dir vielleicht ein guter Wegweiser sein? Oder schämst du dich dafür, dass du dich so schnell schämst? :) Scham ist ein menschliches Gefühl, das sehr unangenehm und belastend sein kann. Deshalb kann es hilfreich sein, wenn wir einen Weg finden, gelassener mit uns und unseren eigentümlichen Verhaltensweisen umzugehen, um dieses Gefühl in all jenen Situationen zu entkräften, in denen es uns nicht wirklich dienlich ist. Das Schamgefühl hat manchmal jedoch auch die positive Eigenschaft, uns einen Anstoß für Veränderungen zu geben, die uns glücklicher machen können und heilsam sind. In dieser Folge möchte ich dich dazu inspirieren, deinen für dich persönlich sinnvollsten Umgang mit dem Thema Scham zu finden. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Lauschen, Deine Marlene Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
51 Minuten
„Dass jede Nachricht ein ganzes Paket mit vielen Botschaften ist, macht den Vorgang der zwischenmenschlichen Kommunikation so kompliziert und störanfällig, aber auch so aufregend und spannend.“ (Friedemann Schulz von Thun in: „Miteinander reden “) Messenger-Dienste wie WhatsApp und Co. sind seit Jahren weit verbreitet und aus unserer heutigen, alltäglichen Kommunikationskultur kaum noch wegzudenken. Diese Art der Kommunikation ist schnell, einfach und zudem noch kostengünstig - und die Schwelle, zwischen Tür und Angel noch einmal schnell eine Nachricht abzuschicken, ist bei weitem nicht so hoch wie die für einen Anruf - kann doch der Empfänger schließlich selbst entscheiden, ob und wann er eine Nachricht liest und beantwortet. Folglich scheinen wir es hier also mit einer komfortablen und zugleich unaufdringlichen Möglichkeit zu tun zu haben, wie wir miteinander in Kotakt treten können. Doch wer solche Messenger-Dienste regelmäßig nutzt, weiß auch, dass dieses Medium eine Quelle für unerfreuliche Gesprächsverläufe und Missverständnisse werden kann, die diese Art des Austauschs schnell zum Fluch macht. Hinzu kommen die vermeintliche Pflicht, permanent erreichbar sein zu müssen sowie die Flut an zum Teil überflüssigen Nachrichten, die für unser Leben nicht wirklich gehaltvoll, sondern eher nervtötend und zeitraubend sind. In dieser Episode möchte ich dir deshalb näher bringen, wie du diesen Tücken der WhatsApp-Kommunikation sinnvoll begegnen kannst und wie du dir die Laune dabei nicht unnötig verderben lässt: Denn du hast dir ein freudvolles, entspanntes Leben verdient! :) Ich wünsche dir ganz viel Vergnügen beim Hören dieser Folge. Und teile mir doch sehr gern mit, welche Erfahrungen du mit dieser Art der Kommunikation bereits gemacht hast - das würde mich sehr freuen! Herzlichst, Deine Marlene Die verwendete Quelle aus dieser Folge: Schulz von Thun, Friedemann: Miteinander reden 1. Störungen und Klärungen - Allgemeine Psychologie der Kommunikation. 52. Aufl. Reinbek 2015. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
42 Minuten
„Du brauchst nicht immer einen Plan, manchmal reicht es zu atmen, zu vertrauen, den Dingen ihren Lauf zu lassen und zu beobachten was passiert…“ (Mandy Hale, Autorin) Wer etwas erreichen möchte, der sollte immer möglichst bald ins konkrete Handeln kommen und nicht nur permanent und endlos davon reden und träumen - denn Träume sind bekanntlich Schäume. Diesen Spruch haben wir sicherlich alle schon einmal auf die eine oder andere Art und Weise gehört. Deshalb entwickeln wir meist auch ganz schnell ein schlechtes Gewissen, wenn wir nicht schon einen genauen Plan aufgestellt haben, welche einzelnen kleinen Etappenziele wir denn als nächste Schritt für Schritt in die Tat umsetzen wollen. Doch was ist, wenn wir zwar schon eine genaue Vorstellung davon haben, was wir uns erträumen und wo wir hinmöchten - wenn wir allerdings keinen blassen Schimmer haben, wie wir das jemals erreichen können? Wie häufig wurde dir schon gesagt: „Hey, das hört sich ja alles schön und gut an - aber lass doch mal lieber die Kirche im Dorf.“ Und so neigen wir folglich nicht selten dazu, lieber unsere hoch gesteckten Ziele ad acta zu legen und lieber den Spatz in der Hand zu behalten als die Taube auf dem Dach anzustreben. Ich möchte, dass du dir wieder zutraust, groß zu träumen und dich nicht davon abbringen lässt, nur weil du dir im Moment noch nicht konkret vorstellen kannst, wie das funktionieren soll. Ich möchte dir zeigen, dass es sich lohnt, der Freude zu folgen und zunächst einmal loszugehen - unabhängig davon, ob es gerade realistisch erscheint oder nicht. Die richtige Richtung und der daraus sich ergebende, zielführende Weg zeigt sich genau dann, wenn wir uns entspannen, zwischendurch auch mal darauf vertrauen, dass sich zur richtigen Zeit die richtigen Hilfen und Wegweiser zeigen werden und wenn wir uns wieder mehr auf uns und unsere innere Weisheit verlassen. Wenn du darüber mehr erfahren und deinem Zugang zu deiner inneren Stimme wieder ein Stückchen näher kommen möchtest, dann freue ich mich von Herzen, wenn du dieser neuen Folge meines Podcasts „Sinnig und Stimmig“ lauschst. Du bist viel mächtiger, als du denkst - du musst nur losgehen, in dich hineinspüren und vertrauen…. Let’s go! Ich freue mich auf dich, Deine Marlene Die verwendeten Quellen aus dieser Folge: Hale, Mandy: The Single Woman: Life, Love, and a Dash of Sass Gebundene Ausgabe – 13. August 2013. Hüther, Gerald: Rettet das Spiel! Weil Leben mehr als funktionieren ist. München 2016. Walsch, Neale Donald: Gespräche mit Gott. Ein ungewöhnlicher Dialog. Band 1. 22. Aufl. München 2006. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
32 Minuten
„Thank you for all the doubts and for all the questioning, for all the loneliness and for all the suffering. For all the emptiness and the scars it left inside, it inspired in me an impetus to fight. For the conviction, for the purpose found along, for the strength and courage that in me I’ve never known. And if ist seems to you that my words are underserved I write this in gratitude for whatever good it serves.“ (aus dem Song „Gratitude“ von VNV Nation) Wer es gerade schwer im Leben hat, dem fehlt es manchmal an dem Glauben daran, selbst etwas an seiner Situation verändern zu können. Doch genau wir selbst sind es, die letztendlich alles in unserem Leben bewegen und kreieren können. Du kannst dich von einen auf den anderen Moment in das Vertrauen bringen, dass all das, was dir in deinem Leben passiert, nicht gegen, sondern für dich ist - egal, wie düster es momentan auch aussehen mag: Die Kunst des Lebens besteht darin, Glitzer auf das Unerfreuliche zu streuen und dir damit wieder die Chance zu geben, das Positive darin für möglich zu halten und folglich für dich auch darin finden und erkennen zu können! Und glaub mir: In der Erwartung, dass da noch etwas ganz Großes für dich vorgesehen ist und letztendlich dann doch all deine Erfahrungen damit ihren Sinn hatten, lebt es sich deutlich hoffnungsvoller und glücklicher. Lass dich von mir gern zu diesem Thema durch 3 persönliche Beispiele aus meinem eigenem Leben inspirieren. Fühl dich dafür herzlich eingeladen, der neuen Folge meines Podcast „Sinnig und Stimmig“ zu lauschen - ich freue mich auf dich, Deine Marlene Die verwendeten Quellen aus dieser Folge: Brahm, Ajahn: Der Elefant, der das Glück vergaß: Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden. München 2015. „Gratitude“ von VNV Nation - aus dem Album: „Automatic“, 16.09.2011. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
39 Minuten
„Die Menschen, die Probleme als einen Teil des menschlichen Lebens anerkennen und Glück nicht an einer mehr oder minder nur eingebildeten Problemfreiheit messen wollen, sind die intelligentesten Wesen, die wir kennen und zugleich auch die seltensten.“ (Dr. Wayne W. Dyer, 1940 - 2015, war ein US-amerikanischer Psychologe und Autor) Wie oft habe ich schon gedacht: Mensch, das schaffe ich einfach nicht! Ich wünsche es mir so sehr, dieses Ziel zu erreichen - aber dann tauchen immer wieder Hürden und Hindernisse auf, die mir als so groß und kompliziert erscheinen, dass ich einfach nicht weiß, wie ich sie überwinden soll. Und das zermürbt mich… Und dann beginnt meine Energie immer mehr zu schwinden und das Ziel scheint immer weiter und weiter entfernt… manchmal mache ich sogar Rückschritte und dann bin ich besonders frustriert, weil ich das Gefühl habe, ich bin meilenweit von meinem Traumleben entfernt - dann male ich mir in den schillerndsten Farben mein grauenvolles Leben aus, das vor mir liegt und das trostlos dahin plätschert und mich irgendwann an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringt - denn es ist das Leben eines gescheiterten Menschen, der einmal große Träume hatte. Und dabei hatte doch alles einmal so hoffnungsvoll und energetisch angefangen… Kennst du solche Augenblicke auch? Hast du auch manchmal das Gefühl, dass du zwar doch eigentlich genau weißt, wie es geht, du dich aber dann dennoch auf einmal auf einem Floß befindest, das genau in die entgegengesetzte Richtung treibt? Dann kann ich dich beruhigen - denn genau das ist der Prozess, den ein erfolgreicher Mensch bestimmt tausendfach schon erlebt hat. Das Entscheidende jedoch ist: er hat diesen Zustand nicht nur erlebt, sondern auch überwunden und damit erfolgreich gemeistert! Du musst dir das wie eine Prüfung vorstellen, die das Leben dir stellt: Und die entscheidende Prüfungsfrage, die all deine Energie in Bewegung setzen soll und wird, ist: „Wie sehr willst du es wirklich?“ Wenn du diese Frage aus vollem Herzen mit „So sehr, dass ich jetzt keine Ausreden mehr, sondern endlich Lösungen finde!" beantwortest, dann hast du diese Prüfung bestanden und dich nicht verunsichern lassen. Wie sagt Lars Amend immer so schön: Aufgeben ist keine Option! Und genauso ist es auch! Also: Hör auf zu jammern, krempel' die Ärmel hoch, kneif deine Pobacken zusammen und leg los! Denn nur du kannst all die Steine, die dir im Weg liegen, zur Seite schaffen - und manchmal steht sogar noch auf dem einen oder anderen der Steine, die du dabei beiseite räumst, eine kleine hilfreiche Botschaft für dich darauf, die dir den weiteren Weg erleichtern wird… Und für den Anfang kannst du dich ja sehr gern erst einmal von mir mit dieser neuen Folge meines Podcasts „Sinnig und Stimmig“ ein wenig motivieren lassen. Ich freue mich, wenn ich dein liebevoller Arschtritt sein darf :) Von Herzen, Deine Marlene Die verwendeten Quellen aus dieser Folge: Dyer, Dr. Wayne W.: Der wunde Punkt: Die Kunst, nicht unglücklich zu sein. Zwölf Schritte zur Überwindung unserer Problemzonen. 40. Edition Hamburg 2013. Rosling, Hans: Factfulness - Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Berlin, 11. Aufl. 2019. - Tracy, Brian: Ziele: Setzen, verfolgen, erreichen. Frankfurt 2014. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
1 Stunde 9 Minuten
„Solange die Menschen eine Weltsicht haben, die wesentlich negativer ist als die Wirklichkeit, können schon bloße statistische Daten dazu beitragen, ihre Stimmung aufzuhellen. Es ist tröstlich und auch inspirierend, zu erfahren, dass die Welt in Wirklichkeit besser ist, als man dachte. Eine neuartige Glückspille, völlig kostenlos online erhältlich!“ (Hans Rosling, 1948 - 2017 war Wissenschaftler und Professor für internationale Gesundheit in Stockholm) Durch unseren technischen Fortschritt, die voranschreitende Pressefreiheit auf globaler Ebene und eine zunehmende Vielfalt von Medien werden wir tagtäglich mit Neuigkeiten aus aller Welt überschüttet. Ein Großteil der Informationen, die wir dabei erhalten, sind eher negativer Natur: Ob Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen, Flugzeugabstürze, Amokläufe, Korruption und Menschenhandel, Kriege, Hungersnöte oder wie ganz aktuell jetzt auch die Pandemie, die unsere ganze Welt in Atem hält: Leid und Elend scheinen allgegenwärtig und dominieren unsere Medien deutlich. Kein Wunder also, dass viele Menschen angesichts dieser Informationslage nicht gerade positiv in die Zukunft blicken, was die globale Entwicklung betrifft - doch ist es wirklich so schlimm um unsere Welt bestellt, wir wir vermuten? Hans Rosling beweist mit seinem Buch „Factfulness - wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“, dass dem nicht so ist. Wir Menschen haben eine überdramatisierte Weltsicht, die sich instinktiv auf allen Ebenen unserer Entscheidungsfindung widerspiegelt. Er zeigt auf, dass die real vorliegenden Fakten wie z. B. die Datenlage bezüglich der Aspekte Armut, Bevölkerungswachstum, Kindersterblichkeit, Bildung und Gesundheitsvorsorge eine deutlich positive Sprache sprechen und bei weitem nicht so besorgniserregend ist, wie wir häufig befürchten - ganz im Gegenteil: Es gibt durchaus Grund zur Freude und Hoffnung - so zeigt er auf, dass es zahlreiche positive Entwicklungen gibt, über die wir einfach nur nicht genügend Bescheid wissen - beziehungsweise unser Wissen diesbezüglich leider (bisher noch) nicht in unsere Urteile über die Gesamtsituation unserer Welt miteinfließt. Selbst Menschen, die von Berufs wegen mit diesen Themen besser vertraut sein müssten wie z. B. Politiker, Nobelpreisträger, Investmentbanker oder Wirtschaftsexperten sind kaum besser über die Verbesserungen in diesen Bereichen, die sich durch einfach nachzuprüfende Fakten bestätigen lassen, informiert. Fatal daran ist, dass auf Grundlage solch falscher Annahmen über den Zustand unserer Welt womöglich global die falschen Entscheidungen getroffen werden (könnten) - und dass wir auch in unserem Alltag durch diese pessimistisch geprägte Grundhaltung dazu neigen, unser Leben und die damit verbundenen Möglichkeiten der Einflussnahme eher pessimistisch einschätzen. Doch wie Rosling schon betont: „Es ist tröstlich, dass die Welt in Wirklichkeit besser ist, als man dachte.“ Genau aus diesem Grunde möchte ich dir in der neuen Episode von „Sinnig und Stimmig“ einige dieser ermutigenden Wahrheiten über unsere Welt vorstellen. Einiges wir dich erstaunen und vieles wirst du bisher vermutlich nicht gewusst haben. Allen Fakten gemeinsam ist jedoch, dass du durch ihre Kenntnis vermutlich eine positivere Perspektive auf unsere Welt entwickeln wirst! Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Freude mit dieser bisher längsten Folge meines Podcasts. :) Alles Liebe, deine Marlene Die verwendeten Quellen aus dieser Folge: Rosling, Hans: Factfulness - Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Berlin, 11. Aufl. 2019. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
25 Minuten
„Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung. “ (Jiddu Krishnamurti) Es gibt Momente im Leben, da strömt alles gleichzeitig auf dich ein: Während du gerade versucht, eine Arbeit hochkonzentriert zu erledigen, kommt dein Kind weinend auf dich zugelaufen, um von dir getröstet zu werden. Zudem hast du gerade über Whatsapp erfahren, dass ein guter Freund einen Herzinfarkt hatte - und das Telefon klingelt auch schon das dritte Mal hintereinander, ohne dass du bisher überhaupt eine Sekunde Zeit dafür gehabt hättest, um nachzuschauen, wer dich denn da so dringend erreichen möchte. Ganz zu schweigen von all den sorgenvollen Gedanken, die dir aufgrund einiger anstehender Entscheidungen durch den Kopf gehen und die dir schon seit einigen Tagen den Schlaf rauben. Und so richtig wohl in deiner Haut fühlst du dich gerade auch nicht, weil du dich durch den Stress der letzten Tage körperlich etwas vernachlässigt hast - die Haare stehen dir förmlich zu Berge, die Bauchrolle scheint heute noch praller als sonst und durch deine chronische Müdigkeit könntest du glatt als Zombie im nächsten Horrorfilm durchgehen. Manchmal ist einfach alles zu viel - und du kommst an deine Belastungsgrenze. Genau für solche Momente ist es (überlebens-)wichtig, geeignete Routinen zu entwickeln, die dich dann wieder Schritt für Schritt erden und zurück in deine Mitte bringen können. In dieser Folge möchte ich dir daher einige Elemente der Achtsamkeitspraxis an die Hand geben, die du in einem solchen Fall konkret anwenden kannst, um dich wieder zu stärken. Verlier’ nie den Mut und glaub’ immer fest daran, dass du auch diese Momente des Lebens erfolgreich bewältigen und daran wachsen kannst. Herzlichst, deine Marlene Die verwendeten Zitate aus dieser Folge und ihre Urheber: „Atme und lass sein.“ (Jon Kabat-Zinn) (* 5. Juni 1944 in New York) ist emeritierter Professor an der University of Massachusetts Medical School in Worcester. Er unterrichtet Achtsamkeitsmeditation, um Menschen zu helfen, besser mit Stress, Angst und Krankheiten umgehen zu können. „Achtsamkeit bedeutet, dass wir ganz bei unserem Tun verweilen, ohne uns ablenken zu lassen.“ (Dalai Lama ) Der gegenwärtige 14. Dalai Lama ist der buddhistische Mönch Tenzin Gyatso. „Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung. “ (Jiddu Krishnamurti) ( 12. Mai 1895 in Madanapalle, Indien; † 17. Februar 1986 in Ojai, Kalifornien) war ein indischer Philosoph und Theosoph. „Dein Ziel ist es nicht, mit deinem Verstand zu kämpfen, sondern den Verstand zu beobachten.“ (Swami Muktananda) ( am 16.5.1908 geboren nahe Mangalore in Karnataka, Indien.) war Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre einer der bekanntesten und einflussreichsten Yoga Meister und Gurus. „Sei in diesem Moment glücklich, das ist genug. Wir brauchen nicht mehr, als diesen Moment.“ (Mutter Teresa). 26. August 1910 in Üsküb, Osmanisches Reich (heute Skopje, Nordmazedonien); † 5. September 1997 in Kalkutta, Indien) war eine indische Ordensschwester und Missionarin. Weltweit bekannt wurde sie durch ihre Arbeit mit Armen, Obdachlosen, Kranken und Sterbenden, für die sie 1979 den Friedensnobelpreis erhielt. In der katholischen Kirche wird Mutter Teresa als Heilige verehrt. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
37 Minuten
„Wer sich mit zwei Dingen gleichzeitig beschäftigt, verrichtet keine gut. “ (Zitat wird (fälschlicherweise?) Publilius Syrus, einem römischen Autor aus dem 1. Jh. v. Chr. zugeschrieben) Kennst du auch diese Situationen, in denen du dich am liebsten klonen möchtest, um all das, was an Aufgaben auf dich einströmt, bewältigen zu können? Hinzu kommen täglich tausende (neue) Gedanken, die unsere Aufmerksamkeit einfordern und Beachtung finden wollen. Kein Wunder also, dass wir immer wieder versuchen, viele Dinge gleichzeitig zu erledigen - denn wenn sie uns eh gerade im Kopf herumschwirren oder akut aktuell gerade an uns herangetragen werden, dann scheint es naheliegend zu sein, sich sofort damit zu befassen, bevor man sie womöglich wieder vergisst. Doch so nachvollziehbar dieser Gedanke ist - leider ist das Multitasking - also die Fähigkeit, verschiedene Aufgabenstellungen, die auf unterschiedliche Ziele ausgerichtet sind und konzentriertes Denken bzw. fokussierte Denkphasen erfordern, gleichzeitig zu erledigen - nur eine schöne Illusion - denn wir können uns mehreren Tätigkeiten, die unserer konzentrierten Aufmerksamkeit bedürfen, immer nur nacheinander widmen. Wer also meint, durch Multitasking schneller, effektiver und verlässlicher seine Aufgaben erledigen zu können, ist auf dem Holzweg. Mit dieser Folge möchte ich dich dazu animieren, dich selbst mehr und mehr in Achtsamkeit zu schulen, was die Verrichtung all deiner Tätigkeiten betrifft: Denn der weise Spruch „Weniger ist manchmal mehr“ trifft hier voll zu: Je fokussierter du dich auf eine einzelne Sache konzentrierst, desto effektiver und effizienter und vor allem auch stressfreier arbeitetest du. Deine Entscheidungen sind besser durchdacht, deine Kommunikation funktioniert fehlerfreier und leidet weniger unter Missverständnissen und deine Ergebnisse werden einfach nachhaltiger und besser sein. Ich kann dir nur sagen: Vertraue von nun an auf das SIngle-Tasking als dem besserem Weg - und lasse dich dafür sehr gern von mir in dieser Folge inspirieren. Ich freue mich auf dich :) Herzlichst, deine Marlene Quellen zu dieser Folge: Han, Byung-Chul: Die Zeit- und Aufmerksamkeitstechnik Multitasking stellt keinen zivilisatorischen Fortschritt dar. Zitat aus seiner Schrift: Die Müdigkeitsgesellschaft. Zu finden hier: http://www.werhatdasgesagt.de/philosophie-zitate/byung-chul-han-zitate/muedigkeitsgesellschaft/die-zeit-und-aufmerksamkeitstechnik-multitasking-stellt-keinen-zivilisatorischen-fortschritt-dar/; zuletzt aufgerufen am 12.05.2021. Hofmann, Elke: Multitasking – Mythos oder machbar? Zu finden hier: https://www1.wdr.de/wissen/mensch/multitasking-102.html; zuletzt aufgerufen am 12.05.2021. Keller, Gary: The one thing. Die überraschend einfache Wahrheit über aussergewöhnlichen Erfolg. München 2017. Hieraus vor allem: Teil 1: Märchen, die uns in die Irre führen. Kapitel 5: Mit Multitasking schaffe ich mehr. Multitasking funktioniert nicht. Aus: Die Karrierebibel. Zu finden hier: https://karrierebibel.de/multitasking/.; zuletzt aufgerufen am 12.05.2021. Pontes, Ulrich: Sind wir wirklich fähig zum Multitasking? Aus: Das Gehirn. Zu finden hier: https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/sind-wir-wirklich-faehig-zum-multitasking; zuletzt aufgerufen am 12.05.2021. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
46 Minuten
Ein Kind, das auf die Welt kommt, ist voller Neugier auf das Leben. Zunächst beginnt es, sich selbst zu entdecken und ist bei jeder kleinen Einzelheit ganz entzückt von dem, was es da wahrnimmt. Es ist neu, aufregend und wird mit voller Aufmerksamkeit begutachtet. Ebenso lernt es Stück für Stück seine Umwelt kennen: Zunächst seine engsten Bezugspersonen, von denen es gerade zu Beginn des Lebens besonders abhängig ist. Und selbstverständlich ist es demnach von besonderer Bedeutung, ob das Kind ein Wohlwollen als Reaktion auf die eigenen Verhaltensweisen wahrnimmt, oder ob es spürt, dass das eigene Verhalten unwillkommen ist. In diesem Moment beginnt jeder kleine Mensch, sich zu „verwickeln“ - denn von nun an beeinflussen nicht mehr allein die Entdeckerfreude, der Genuss und das eigene Bauchgefühl, was das Kind ausprobiert und welches Verhalten es immer wieder an den Tag legt, sondern im hohen Maße auch die Reaktionen und Bewertungen der Eltern - denn das Kind möchte sich geliebt, verbunden und sicher fühlen. Und die Eltern, die ja selbst in ihren Bezugssystemen verstrickt sind, haben nie gelernt, das Kind bedingungslos so zu lieben, wie es ist. Es beginnt damit der Prozess des „Sich Anpassens an“ eine Gesellschaft, die bestimmte Regeln vorgibt, wie man sich zu verhalten hat. Die Normen und Werte werden zum Teil ganz bewusst weitergegeben wie zum Beispiel in der Schule: Das, was die Kinder später für die erfolgreiche Bewältigung ihres Lebens benötigen, scheint klar und für alle gleich zu sein, denn die Individualität jedes Einzelnen mit seinen ganz besonderen Stärken und Vorlieben kommt dabei deutlich zu kurz. Wir lernen, dass es gut ist, wenn alle möglichst ein bestimmtes, von außen vorgegebenes Ziel erreichen - und sollte dieses verfehlt werden, gibt es dafür eine schlechte Bewertung. Und auch unbewusst werden viele Verhaltens- und Sichtweisen weitergegeben: Denn was zum Beispiel als angesagt, schön oder erfolgreich gilt, entscheidet in der Regel die vermeintliche Mehrheit - und es handelt sich dabei meist um ein Ideal aus einem Durchschnitt aller Individuen, dem kaum jemand wirklich entspricht. Dass wir uns permanent miteinander vergleichen ist so zum Normalzustand geworden - und mühsam beginnen einige von uns sich im Erwachsenenalter wieder Schritt für Schritt zu „entwickeln“ von all jenem, was eigentlich gar nicht wirklich zu ihnen gehört. Mit dieser Episode meines Podcasts möchte ich ein kleines Stück dazu beitragen, indem ich dich mit einigen Gedanken stärken möchte, die dir zeigen sollen, warum es so wertvoll ist, dein Leben auf deine eigene, ganz besondere Art und Weise zu leben. Und anhand einiger persönlicher Beispiele möchte ich dir veranschaulichen, dass es gar nicht so schwierig sein muss, es einfach „anders“ zu machen - und nicht selten führt uns genau dieser Weg in unseren größten, persönlichen Erfolg - und in unsere Freiheit. Ich freue mich von Herzen, wenn du hineinhörst und die Folge an alle weiterempfiehlst, denen sie weiterhelfen könnte. :) Herzlichst, deine Marlene Quellen zu dieser Folge: Beck, Tobias: Beziehungscheck: Wie glücklich macht dich dein Umfeld? Für: Greator: Inspiration, Motivation und Erfolg. Zu finden zum Beispiel hier: https://www.youtube.com/watch?v=ayhfGiTLVKM , zuletzt aufgerufen am 10.05.2021. Beck, Tobias: Flow-Erlebnis. Für: Greator: Inspiration, Motivation und Erfolg. Zu finden zum Beispiel hier: https://www.youtube.com/watch?v=LYYF-otjLno , zuletzt aufgerufen am 10.05.2021. Tolle, Eckhart: Eine neue Erde. Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung. München 2005. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
42 Minuten
„Dein Wert liegt darin, wer du bist, nicht was du hast. “ (Thomas Edison) Manchmal scheint es wie verflixt: Es fällt uns immer wieder auf, was wir alles nicht können, was uns fehlt und was wir doch nun wirklich hätten besser wissen und machen können. Wir sind Meister darin, uns selbst zu verurteilen und haben sensible Antennen dafür, wo wir unseren Optimierungsbedarf sehen - und nicht zuletzt durch Erziehung in unserem Elternhaus, durch unsere Schulzeit und später auch im Beruf haben wir gelernt und erfahren, dass wir uns permanent verändern und anpassen müssen, um „richtig“ zu sein und uns gut und geliebt zu fühlen. Doch müssen wir das eigentlich wirklich? Ist das die Lösung für ein zufriedenes, entspanntes Leben? Glücklicherweise kann ich dir ganz klar darauf antworten: Nein, dem ist nicht so! Dieses Gefühl der Unzulänglichkeit kannst du nämlich selbst abstellen - denn wenn es dir gelingt, deinen Fokus immer wieder ganz bewusst auf deine Stärken, auf deine guten Eigenschaften und auf deine Erfolge zu lenken, dann wirst du auf einmal erkennen und auch spüren, dass das, was dir im Außen begegnet viel weniger Macht auf deine emotionale Gefühlslage hat, wenn du dir darüber bewusst bist, was alles wundervoll an dir ist. Und ist dieser innere Prozess erst einmal in Gang gesetzt, dann wirst du nach dem Gesetz der Anziehung ebenso im Außen ganz wunderbare Situationen und Menschen in dein Leben ziehen :) Es lohnt sich also ganz eindeutig, hier aktiv zu werden und der Selbstverurteilung ein Ende zu machen. In dieser Folge gebe ich dir deshalb ein paar Ideen an die Hand, wie du ganz bewusst immer wieder das Gute in und an dir erkennen kannst. Anhand meines eigenen Beispiels mache ich dir in einem kleinen Selbstexperiment vor, wie es konkret aussehen kann, seine Stärken, Erfolge und die guten Eigenschaften anzuerkennen und sich dadurch selbst wieder in die Power zu bringen. Sei es dir wert, dich selbst für all das wertzuschätzen, das dich einzigartig und besonders macht - denn nur so kann es dir gelingen, dich und die Menschen und dein gesamtes Umfeld glücklicher und zufriedener zu machen. Es lohnt sich! Lass dich also gerne von meinem Beispiel anstecken und mach es mir einfach nach - denn du hast vieles in dir, was endlich wieder nach außen dringen und leuchten möchte! Ich freue mich auf dich, Deine Marlene Quellen zu dieser Folge: Ilka Brühl: Podcast: Du bist wunderbar - Folge 83: Erkennst du deine eigenen Erfolge nicht an? Zu finden hier: https://www.ilka-bruehl.de/podcast/ - On the way to new work - Der Podcast über neue Arbeit. Folge 183 mit Ranghild Struss, Gründerin und Inhaberin Struss und Claussen, Personal Development. Zu hören zum Beispiel hier: https://open.spotify.com/episode/0ZEuzn7rad5sc8kkPR9eE9?si=t6ZC9f4aR5aXqreo8Mylmg&nd=1 Laura Malina Seiler: Podcast: Happy, Holy & Confident, Power-Talk-Folgen: zum Beispiel: - Folge 71: Lebe Deine Wahrheit: https://lauraseiler.com/171-5-minuten-powertalk-fuer-dein-higher-self/ Oder: Folge 269: PowerTalk für einen positiven Start in den Tag: https://lauraseiler.com/269-podcast-powertalk-fuer-einen-positiven-start-in-den-tag/ Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
45 Minuten
„Du kannst immer mit dem Jetzt zurechtkommen, doch nie mit der Zukunft - und das musst du auch nicht. Die Antwort, die Kraft, die richtige Handlung oder die Mittel werden da sein, wenn du sie brauchst - nicht früher und nicht später. “ (Eckart Tolle) Erschöpfungszustände, depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit sind schleichende Prozesse, die sich manchmal mehr und mehr in unser Leben hineinmogeln, ohne dass wir so recht den Auslöser für diese Entwicklung festmachen können. Nicht selten ist wohl der Umstand dafür verantwortlich, dass wir in unserem Alltag immer wieder etwas tun (müssen), das wir eigentlich nicht tun wollen: Denn auszuhalten, dass zwischen dem, was wir für richtig halten und dem, was wir letztendlich dann aber praktisch wirklich umsetzen, eine auffällige Lücke existiert, ist eine sehr energiezehrende Angelegenheit. Dieses Gefühl der Unstimmigkeit sorgt so immer mehr für eine Lebens-Unlust - kein Wunder also, dass wir uns am liebsten immer häufiger im Bett verkriechen wollen, weinerlich werden und uns schnell überfordert fühlen. Ebenso fällt es uns häufig schwer, unsere Grenzen selbstachtsam zu setzen oder zu erkennen, wie wir unsere als unangenehm empfundene Situation tatkräftig positiv verändern können. Kennst du dieses Gefühl auch? Und fühlst du dich in solchen Situationen auch manchmal so hilflos und einsam? In dieser Folge schildere ich dir aus aktuellem Anlass ganz offen und ehrlich einen Erschöpfungszustand, den ich jüngst ganz massiv am eigenem Leibe erlebt habe und auch immer einmal wieder erlebe - ich weiß also, wovon ich rede. Ich bin deutlich der Überzeugung, dass es so hilfreich sein kann, offener mit diesem Thema umzugehen - denn wahrscheinlich betrifft dieses Problem wesentlich mehr Menschen in unserer Gesellschaft, als wir uns vielleicht vorstellen können. Deshalb ist es auch so wertvoll, über solche Themen immer wieder ganz ehrlich und offen in den Austausch zu gehen: wir können uns so gegenseitig Mut machen, wenn es eben mal nicht so läuft, wie wir es uns wünschen. Wir können gemeinsam Lösungen finden für das, was im Argen liegt und finden so in unsere Selbstwirksamkeit zurück. Und wir können dann letztendlich auch die Erkenntnis gewinnen, dass diese Erschöpfungszustände uns den Weg in ein besseres Leben weisen, mit dem wir uns „sinniger und stimmiger“ fühlen. Ich freue mich daher von Herzen, wenn ich dich mit dieser Episode auf diesem Weg ein wenig unterstützen kann - das wäre einfach wundervoll! Alles Liebe, Deine Marlene Quellen zu dieser Folge: - Carsten Gregersens YouTube-Channel findest du hier: https://www.youtube.com/channel/UCeX9WEuvFhHDrNTHi48zm7w - Laura Malina Seiler: Podcast: Happy, Holy & Confident, Folge 302: : https://lauraseiler.com/302-podcast-wie-beginne-ich-meinen-spirituellen-weg-die-ersten-5-schritte/ - Schäfer, Bodo: Ich kann das. Eine Geschichte über die 3 Worte, die unser Leben verändern. München 2021. (gratis dazu gibt es das erwähnte Video-Coaching, das du dir über einen Code herunterladen kannst) - Will Smiths Instagram-Account findest du hier: (ich beziehe mich hier auf die Posts vom 03. und 04.05.2021): https://www.instagram.com/willsmith/?hl=de Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de
43 Minuten
„Persönlichkeitsentwicklung und Selbstliebe - das ist alles auf dem Vormarsch - und das ist so toll - aber wo bleiben die Kinder? (…) Warum müssen wir erst groß werden, um therapiert zu werden, anstatt dass wir einfach von Anfang an an uns glauben? “ (Ilka Brühl) In dieser Folge hört ihr den zweiten Teil des wunderbaren Interviews, das ich mit der Mutmacherin Ilka Brühl geführt habe und in dem der Fokus vor allem auf dem Wohl unserer Kinder liegt. Du wirst erfahren, wie es uns gelingen kann, schon unsere Kleinsten so zu stärken, dass sie sich zu selbstbewussten und sich selbst liebenden Heranwachsenden und Erwachsenen entwickeln können. So wirst du zum Bespiel einige Anregungen kennenlernen, anhand derer du für dich selbst überprüfen kannst, ob du deine Vorbildfunktion gegenüber (deinen) Kindern verantwortungsbewusst wahrnimmst, indem du Werte wie Menschenliebe, Respekt, Hilfsbereitschaft und die Freude an der Vielfalt vorlebst. Und auch die Frage, wie du selbst mit eigenen Schwächen umgehst, kann (deine) Kinder nachhaltig positiv prägen, indem du ihnen durch dein eigenes Verhalten aufzeigst, dass Fehler im Leben dazugehören dürfen und kein Mensch perfekt sein muss, um geliebt und anerkannt zu werden. Diese Episode ist wirklich ein wahres Elixier für all jene, die sich in der Tiefe mit dem Ziel auseinandersetzen möchten, wie wir ganz bewusst dazu beitragen können, dass unsere Kinder zu verantwortungsvollen und glücklichen Menschen heranwachsen. Hör’ also sehr gern hinein - es lohnt sich! Herzlichst, Deine Marlene I Quellen zu dieser Folge: Hier findest du Ilka: auf Instagram: @ilkabruehl: https://www.instagram.com/ilkabruehl/?hl=de - Ihren Podcast „Du bist wunderbar | Dein Mutmach-Podcast“ kannst du dir auf allen bekannten Plattformen anhören, zum Beispiel hier: https://open.spotify.com/show/3x6sHqrgdOgEyBDr2yaAV3 Ihre Webseite: https://www.ilka-bruehl.de Ilkas Bücher findest du hier: Brühl, Ilka: Milo, der Naschkater. 2020. Brühl, Ilka: Anders schön. Wie ich lernte, mich selbst zu lieben. Mannheim 2021. Für weitere Infos über mich und meinen Podcast besuche mich gern auf: https://www.marlenetimm.com oder bei Instagram @sinnigundstimmig: https://www.instagram.com/sinnigundstimmig/ Für Fragen und Anregungen erreichst du mich über eMail: sinnigundstimmig@mail.de