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Agrarpolitik - der Podcast Archiv

144 Episoden
18 Minuten
Am Montag, 28. Februar 2022, beginnt die Frühlingssession der eidgenössischen Räte. Der Blick ins Sessionsprogramm lässt uns eine vielfältige und zuweilen emotionale agrarpolitische Debatte erwarten. Nicht ganz abschliessend aber recht umfangreich deshalb unsere Übersicht.

Schön, dass Sie da sind und viel Vergnügen mit dieser Folge.

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Folge aufgezeichnet am 18. Februar 2022

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29 Minuten
Heute gehen wir mit Eve-Marie Engels, Professorin im Ruhestand philosophisch-ethischen Überlegungen zur Nutzung und Haltung von Tieren auf den Grund. Ein Gespräch über den richtigen Umgang mit Tieren, warum empfindungsfähige Wesen besonderen Schutz benötigen, wo die Grenzen der Nutzung liegen und welche ethischen Grundpositionen im Diskurs vertreten werden.

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Folge aufgezeichnet am 7. Februar 2022

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25 Minuten
Heute im Gespräch: Kaspar Jörger. Der Tierarzt sagt, dass es Schweizer Nutztieren gut bis sehr gut geht. Er leitet den Bereich Tierschutz beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen uund erklärt im Gespräch mit Andreas Wyss, wie sich der Tierschutz in der Schweiz entwickelt hat; warum Nutztierhaltung eigentlich immer einen Kompromiss zwischen Nutzen und Schützen eingeht; und wo der Handlungsbedarf zur Weiterentwicklung der rechtlichen Grundlagen am grössten ist.

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Folge aufgezeichnet am 25. Januar 2022

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26 Minuten
Das Schweizer Stimmvolk wird bald über die Massentierhaltungs-Initiative abstimmen. Die Initiative verlangt mehr Auslauf und mehr Liegeflächen, kleinere Gruppen- und Bestandesgrössen, schärfere Importrestriktionen und eine Tierhaltung, die den Vorgaben des Biolandbaus von 2018 genügt. Der Bauernverband wehrt sich gegen die Initiative: Sie sei unnötig, denn schliesslich gehören die Schweizer Tierhaltung und die Tierschutzbestimmungen zu den weltweit fortschrittlichsten.

Schon jetzt wird deutlich, dass unter dem Brennglas des Abstimmungskampfes ein paar wenige und immergleiche Argumente übrig bleiben. Damit die vertiefende Debatte nicht zu kurz kommt, widmen wir uns in der fünften Staffel von Agrarpolitik – der Podcast deshalb dem lieben Vieh. Wir gehen der Frage nach, wie wir als Gesellschaft mit Tieren umgehen, welche Politik wir für Tiere machen und was eigentlich gut wäre - für uns und für die Tiere.

Auftakt macht Ruedi Zweifel, Direktor vom Geflügel-Kompetenzzentrum Aviforum in Zollikofen BE. Er erklärt uns, dass die Höchstbestände agrarpolitisch hergeleitet wurden, warum es die ideale Gruppengrösse nicht gibt, und warum heute nur noch wenig Hühner regelmässig im Auslauf stehen (das war früher besser).

Folge aufgezeichnet am 11. Januar 2021

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28 Minuten
Die fünfte Folge der vierten Staffel «Schöne neue Welt – Potenzial und Risiken neuer Technologien» zum Thema Züchtungsmethoden und Akzeptanz in der Bevölkerung.

Unser Gast: Lukas Golder, Co-Leiter und Verwaltungsratspräsident vom Meinungsforschungsinstitut gfs.bern. Golder und sein Team haben im Auftrag von Swiss-Food die Akzeptanz von neuen Züchtungsmethoden untersucht. Die Studie ist eine der ersten ihrer Art. Sie zeigt, dass die Offenheit gegenüber Technologie wächst, je mehr die Menschen über mögliche Potenziale und Risiken wissen. «Grundsätzlich steht nicht nur der Schaden im Vordergrund, sondern auch der potenzielle Nutzen», sagt Golder dazu. Ein Gespräch über Ängste, Akzeptanz und neue Technologien - und über mögliche Resultate einer Abstimmung zu neuen Züchtungsmethoden.

Folge aufgezeichnet am 8. November 2021

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31 Minuten
Die vierte Folge der vierten Staffel «Schöne neue Welt – Potenzial und Risiken neuer Technologien» bleibt beim Thema neuen Züchtungsmethoden und Genomeditierung .

Unser Gast heute: Roland Peter, seit 2019 Leiter Forschungsbereich Pflanzenzüchtung bei Agroscope. Ein Gespräch über Grundlagenforschung mit neuen Züchtungsmethoden, die Möglichkeiten in der praktischen Anwendung und die dafür notwendige Regulierung.

Folge aufgezeichnet am 26. Oktober 2021

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26 Minuten
Der Nationalrat will das Gentech-Moratorium der Schweiz um weitere vier Jahre verlängern. Neue Züchtungsmethoden wie die Genomeditierung sollen ausserdem dem Moratorium unterstellt werden. Auf den ersten Blick ist die Erweiterung ein logischer Schritt. Auf den zweiten Blick ist die Sachlage etwas komplizierter. Dass es Lösungen gibt, zeigt der Blick nach Deutschland und in die EU. 

Agrarpolitik - der Podcast ist im gewohnten Format zurück . Mit Kai Purnhagen, Agrarrechts-Professor an der Universität Bayreuth und Co-Direktor der Forschungsgruppe für deutsches und europäisches Lebensmittelrecht, spricht Andreas Wyss über neue Allianzen und ungewisse Mehrheiten, den Umgang mit der nicht-nachweisbarkeit von Technologie und entwickelt einen Vorschlag für das weitere Vorgehen.

Folge aufgezeichnet am 12. Oktober 2021

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65 Sekunden
Agrarpolitik - der Podcast aus der Wandelhalle fasst während der Session einmal pro Woche die wichtigsten Beschlüsse der eidgenössischen Räte zusammen. Wir schaffen einen Überblick über die agrarpolitischen Aktualitäten und betten die jeweiligen Vorstösse ein. Und wir zeigen, wie es weitergeht.  

Hier können Sie den exklusiven Podcast aus der Wandelhalle abonnieren: https://www.agrarpolitik-podcast.ch/s...

Hier finden Sie mehr zu Agrarpolitik - der Podcast: https://www.agrarpolitik-podcast.ch

Die nächste reguläre Folge Agrarpolitik - der Podcast erwartet Sie nach der Session auf diesem Kanal. Bis bald und danke, dass Sie dabei sind!
26 Minuten
Agrarpolitik - der Podcast, heute mit Jürg Guggisberg von der Softwarefirma Barto über Datenerfassung und -bewirtschaftung in der Landwirtschaft. 

Im Gespräch wird deutlich, dass  Daten in der Landwirtschaft vor allem erhoben werden, weil sie für den Vollzug benötigt werden und dass der Bund nur mit einer gesetzlichen Grundlage Daten erfassen kann. Neue Programme und Anwendungen müssen kontrollkompatibel sein. Und sie werden dann angewendet, wenn sie die Arbeit wirklich erleichtern.

Folge aufgezeichnet am 24. August 2021.

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24 Minuten
Die Lieblingsmaschine von Nadja El Benni heisst Roboty. Die Leiterin des Agroscope-Forschungsbereichs Wettbewerbsanalyse und Systembewertung untersucht unter anderem den Einfluss der Digitalisierung auf Landwirtschaftsbetriebe wie auch den Sektor. Mit Andreas Wyss redet sie in der neuen Folge Agrarpolitik - der Podcast über Ansprüche, Chancen und mögliche Nutzen der Digitalisierung in der Landwirtschaft und über agrarpolitische Lücken - und sie erklärt, warum der Anwendung von Roboty kaum Grenzen gesetzt sind.

Folge aufgezeichnet am 9. August 2021.

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28 Minuten
Die Grüne Nationalrätin Christine Badertscher ist Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats. Sie fragt sich oft, ob es sinnvoll ist, die Landwirtschaft in allen Details zu regulieren. Badertscher plädiert deshalb für eine entspanntere Debatte und tiefere Erwartungen  und gemeinsame Lösungsfindung auf hoher Flughöhe, damit das Gesamtsystem nicht aus den Augen verloren geht. Einen möglichen Weg dafür sieht sie in einer Ernährungsstrategie, die als Gesamtstrategie die ganze Land- und Ernährungswirtschaft in die Pflicht und Verantwortung nehmen könnte.

Folge aufgezeichnet am 12. Juli 2021

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25 Minuten
Felix Wirz ist Lobbyist. Er vertritt gesellschaftliche Interessen - in der Umweltpolitik, im Gesundheitswesen und ab und zu in der Agrarpolitik. Wirz' Firma politimpuls führte die Ja-Kampagne für die Pestizidverzichts-Initiative. Seit 20 Jahren ist Felix Wirz Geschäft der (besten) Argumente - er kennt Akteure und Mechanismen in Bundesbern und sagt: "Der Massnahmenplan sauberes Trinkwasser ist die realpolitische Dividende der letzten Jahre."

Andreas Wyss hat sich mit Wirz unterhalten. Er wollte unter anderem wissen, was eine erfolgreiche agrarpolitische Reform auszeichnet und was Felix Wirz machen würde, wenn er für ein paar Tage lang Bundesrat wäre.

Folge aufgezeichnet am 28. Juni 2021

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36 Minuten
Am 13. Juni 2021 versenkte das Schweizer Stimmvolk beide Agrarvorlagen: Die Trinkwasser-Initiative mit 60,7 Prozent, die Pestizidverbotsinitiative mit 60,6%. Die Stimmbeteiligung war hoch, die Erleichterung in bäuerlichen Kreisen gross. Ebenfalls abgelehnt wurde überraschend das CO2-Gesetz.

Wir versuchen, die Abstimmungsresultate vom 13. Juni 2021 einzuordnen. Deshalb stellt für einmal Hansjürg Jäger die Fragen, Andreas Wyss antwortet.

Diese Folge wurde am 16. Juni 2021 aufgezeichnet.

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29 Minuten
“Ich bin sehr stark mit dem Gefühl aufgewachsen, dass die Umwelt bedroht ist”, sagt Bettina Dyttrich. Im Radio hörte sie vom Reaktorunglück in Tschernobyl, vom Waldsterben und dem Chemieunfall in Schweizerhalle.

Heute schreibt die Journalistin und freie Autorin für die Wochenzeitung WOZ über Agrarzukunft, umstrittene Initiativen, Klimawandel das CO2-Gesetz und gesellschaftspolitische Themen. Den Auftrag dazu hat sie sich selbst gegeben. Sie folgte den agrarpolitischen Debatten der frühen Nullerjahre und war weder mit der Position des Bauernverbandes noch jener der von Peter Bodenmann geprägten SP wirklich zufrieden. “Das hat mich dazu motiviert, herauszufinden, was eine Position wäre, mit der ich einverstanden bin - und das war gar nicht so einfach.”

Für ihren Artikel “Angeklagt: Kuh, Schaf und Geiss” erhielt sie 2017 den Medienpreis des Bauernverbandes. Ein Gespräch über Wiedersprüche in der Agrarpolitik, den Einfluss der SVP auf den Bauernverband, Klimanotstand und die Berichterstattung über die Landwirtschaft.

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Folge Aufgezeichnet am 31. Mai 2021
26 Minuten
In der dritten Staffel geht Andreas Wyss der Frage nach,  was das Scheitern der Agrarpolitik 2022+ über das politische System der Schweiz zeigt. Im Gespräch mit dem Historiker Peter Moser wird dabei deutlich, dass die Industrialisierung, zwei Weltkriege und die Grüne Revolution bis heute auf die politischen Diskussionen wirken.

Der Historiker Peter Moser ist Leiter des Archivs für Agrargeschichte (AfA). Die Landwirtschaft kennt er auch aus der Praxis. Die Geschichte zu kennen, helfe den Menschen selbständiger zu denken, eigenständiger zu handeln und damit die Gegenwart vernünftiger zu gestalten, sagt Moser. Das von ihm initiierte Archiv für Agrargeschichte erschliesst Quellen aus dem Agrar- und Ernährungssektor und stellt sicher, dass die wissenschaftliche Forschung zur Agrar- und Ernährungsgeschichte der Schweiz auch auf der europäischen Ebene wahrgenommen und diskutiert wird. Mehr zum Agrararchiv

Folge aufgezeichnet am 17. Mai 2021.