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Jetzt: Gemeinsam in die Zukunft Archiv

16 Episoden
46 Minuten
Ich freue mich sehr, dass ich zum Ender der 2. Staffel nochmals ein Interview mit dem Klimaforscher Reto Knutti machen konnte.


Ich schätze es sehr, wie er Zusammenhänge einfach und eingängig erklären kann. Wir sprechen in dieser Folge über die Rolle der Wirtschaft, die Herausforderungen und Chancen der Schweiz und als erstes wollte ich von Reto Knutti wissen, inwiefern sich die Situation seit unserem letzen Gespräch verändert hat:


 


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«Optimistischer als auch schon» was für ein schönes  Zitat für die letzte Folge der 2. Staffel von: Jetzt: Gemeinsam in die Zukunft.


Ich freue mich auf eure Gedanken, Erkenntnisse und gerne auch Feedbacks zur Folge oder auch zur ganzen Staffel.


Infos über mich und diesen Podcast findet ihr hier: www.gemeinsamindiezukunft.ch


Oder auch auf Instagram: https://www.instagram.com/judithwernli


Danke fürs Zuhören, teilen und gerne auch bewerten. Wir hören uns, bis bald.
52 Minuten
Was macht mir eigentlich Freude? Was mache ich gerne? Was nicht? Das sind Fragen, die wir uns häufiger stellen sollten, sagt Mathias Binswanger, einer der einflussreichsten Ökonomen der Schweiz.


Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtachaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und erklärt in dieser Folge, warum die Wirtschaft wachsen muss. Er ist aber auch davon überzeugt, dass wir das Wirtschaftssystem ändern können, ja müssen. Es dürfe nicht mehr nur um das maximale Wachstum und hohe Gewinne gehen, sondern verstärkt auch um andere Dinge wie z.B. die Nachhaltigkeit.


Wir sprechen auch über das Bruttonationalglück oder die Notwendigkeit, den Arbeitsalltag zu überdenken.


Ich habe für die Vorbereitung dieses Gesprächs viel über Mathias Binswanger gelesen und war mir gar nicht so sicher, wie zuversichtlich er ist. Darum fragte ich ihn gleich zum Einstieg: «Sehen sie sich als Optimist?»


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Was mir bleibt, ist Mathias Binswangers Aussage, dass das Wirtschaftssystem menschengemacht ist, und wir es gerade deshalb auch wieder ändern können.


Wie zuversichtlich seid ihr? Diskutiert gerne auch auf Instagram:


www.instagram.com/judithwernli


Die nächste Podcast-Folge ist gleichzeitig das Ende der 2. Staffel. Ich freue mich sehr auf meinen Gast, den Klimaforscher Reto Knutti.


Inputs und Infos über mich und diesen Podcast: www.gemeinsamindiezukunft.ch Danke fürs Zuhören und bis bald!️
1 Stunde 7 Minuten
Das Gespräch mit dem deutschten Historiker und Schriftsteller Philipp Blom beschäftigt mich: Er ist überzeugt, dass wir nicht von der Geschichte, sondern viel mehr von der Natur lernen sollen - ja, müssen. Wir Menschen stehen nicht über der Natur, wir sind Teil von ihr. Die Natur kann gut ohne uns, wir aber nicht ohne sie.


In dieser Folge sprechen wir über die kleine Eiszeit, die Gefahr des linearen Denkens, wie fest wir uns selbst überschätzen und wie wir ins Handeln kommen.


Ich bin sehr gespannt, was ihr von diesem Gespräch mitnehmen könnt.


Ich habe den Bestsellerautor Blom gleich am Anfang gefragt, ob wir nicht doch auch von der Geschichte lernen können.


 


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Eine etwas andere Folge von «Jetzt: Gemeinsam in die Zukunft». Philipp Blom, der zukunftsorientierte Historiker, der unser Selbstbild hinterfragt und - zum Glück! - trotzdem zuversichtlich bleibt.


Ja, wie fest überschätzen wir uns, wie falsch ist unser Selbstbild und warum haben wir so oft das Gefühl, wir können uns die Natur untertan machen?


Viele Fragen, um die es auch in Philipp Bloms neuem Buch, «Die Unterwerfung», geht.


Und wie steht ihr zu diesen Fragen? Kommentiert und diskuitert gerne auch bei Instagram:


www.instagram.com/judithwernli


Mehr zum Bestellerautor und Historiker Philipp Blom findet ihr hier: www.philipp-blom.eu


Ideen, Inputs und Infos über mich und diesen Podcast hier: www.gemeinsamindiezukunft.ch


Ich freue mich sehr, wenn du den Podcast «Jetzt: Gemeinsam in die Zukunft» weiterempfiehlst, abonnierst und gerne auch bewertest.


Danke fürs Zuhören und bis bald!


 
48 Minuten
Ich bin grundsätzlich lieber FÜR etwas als GEGEN etwas. Ich finde, auch beim Klimaschutz ist es genauso wichtig, den Daumen nach oben zu halten, wenn etwas gut läuft, wie mit dem Finger auf Dinge zu zeigen, die nicht gut laufen. Darum befasse ich mich so gerne mit Biodiversität. Wenn ich mir wünsche, mehr Vögel, Insekten oder mehr Schmetterlinge bei mir im Garten oder auf dem Balkon zu haben, dann kann ich konkret etwas dafür tun. Ich kann die entsprechenden Gräser und Sträucher anpflanzen und schon kommen mehr Vögel. Oder ich kann den Rasen weniger mähen und einheimische Sträucher pflanzen. Es gibt so viele Möglichkeiten.


Die beiden Frauen, die ich in dieser Folge interviewe, sind sogar «Asphaltknackerinnen». Sie haben einen Ideenwettbewerb gewonnen und entsiegeln und begrünen nun die Stadt Zürich. Zwei tolle Macherinnen, die sich für mehr Biodiversität und für Klimaschutz und Klimaanpassung einsetzen. Bettina Walch und Isabella Sevidy haben sich beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF kennengelernt und gemeinsam das Projekt «Mission B» lanciert und geleitet. Die Idee war es, mit Unterstützung aus der Bevölkerung rund 800'000 Quadratmeter neue Naturfläche zu schaffen. Heute haben Isabella und Bettina mit «Plan Biodivers» ihre eigene Firma und möchten gemeinsam mit ihren Auftraggeber:innen die Biodiverstät in der Schweiz erhalten und fördern.


Weil Mission B der Anfang der Zusammenarbeit von Bettina und Isabella war und dieser Podcast nicht nur in der Schweiz gehört wird, sondern auch in Deutschland und Österreich, fragte ich zuerst, was das Projekt denn alles beinhaltete:


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Was für zwei tolle Frauen. Sie zeigen eben auch auf, dass niemand perfekt sein muss. Auch der eigene Garten oder Balkon nicht. Aber Teil der Lösung sein - das kann jede und jeder von uns.


Mehr Infos über diesen Podcast und über mich findet ihr unter www.gemeinsamindiezukunft.ch


Ich freue mich über Feedback und Stärnli bei Spotify. Und natürlich auch, wenn ihr meinen Podcast abonniert und/oder weiterempfehlt.


Hier findet ihr Infos zu  Isabella und Bettina: www.planbiodivers.ch


Isabella hat im Gespräch die solidarische Landwirtschaft erwähnt. Der GLÜCK-HOF in Baden ist so ein Projekt, wo Menschen zusammen gesunde Nahrungsmittel produzieren.


Infos findet ihr hier:


www.glueck-hof.ch


Merci velmol fürs Zuelose & Bis bald!


 


 
58 Minuten
In dieser neuen Folge geht es um innere und äussere Nachhaltigkeit.


Stress und Burnouts nehmen jedes Jahr immer mehr zu. Bea Albermann ist Ärztin und Klimaaktivistin. Sie sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der Gesundheit der Menschen und derjenigen des Planeten Erde. Wir sprechen darüber, wie wir achtsamer mit uns und der Umwelt umgehen können - oder müssen. 


Als erstes wollte ich von Bea Albermann wissen, warum ihr als Ärztin die Klimakrise so wichtig ist.


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Ideen, Inputs und Infos über mich und diesen Podcast findet ihr hier: www.jetztgemeinsamindiezukunft.ch


Mehr über Bea Albermann hier: www.instagram.com/bea_utifulworld


Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge.


Wir hören uns in zwei Wochen.


Ich freue mich, bis dann.
1 Stunde 4 Minuten
Die neue Podcastfolge liegt mir sehr am Herzen. Warum? Weil mein Gast ein Vordenker, Visionär und vor allem Macher ist. Aussagen wie «Das wird nicht funktionieren» oder «Das geht nicht» treiben Martin Jucker erst richtig an. Der Landwirt und Unternehmer ist überzeugt: Die Landwirtschaft ist Teil der Lösung.


 


Martin Jucker geht gerne neue Wege. Ihm und seinem Bruder Beat gehören die Jucker Farm in Seegräben sowie drei weitere Bauernhöfe.


 


In dieser Folge von «Jetzt: Gemeinsam in die Zukunft» rede ich mit Martin Jucker über die Zukunft der Landwirtschaft, warum Instagram und Tiktok so wichtig sind, was die Pflanzenkohle so wertvoll macht, und warum er überzeugt ist, dass sich die Schweizer Landwirtschaft auf das Premium-Segment konzentrieren sollte.


 


Als erstes habe ich Martin Jucker gefragt, was seine Vision von Landwirtschaft ist.


 


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Ideen, Inputs und Infos über mich und diesen Podcast findt ihr hier: www.jetztgemeinsamindiezukunft.ch


 


Mehr über meinen Gast, hier: www.juckerfarm.ch


 


Was denkt ihr: Was braucht es, damit die Landwirtschaft wirklich Teil der Lösung ist?


Kommentiert und diskutiert gerne auch bei Instagram www.instagram.com/judithwernli


 


Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge.


Wir hören uns in zwei Wochen. 


Ich freue mich, bis dann.


 


 


 
1 Stunde 5 Minuten
«Jetzt: Gemeinsam in die Zukunft» ist zurück. Ich freue mich sehr auf die 2. Staffel. Wie kommen wir vom Reden ins Handeln? Diese Frage stelle ich mir persönlich immer wieder. Und die Frage, die ich rund um meinen Podcast am häufigsten höre, ist: «Was kann ich tun?». Ich denke, der wichtigste Schritt ist, einfach mal anzufangen. Und zwar nicht an einem Ort, wo es eine unglaubliche Herausforderung ist, sondern dort, wo die Schwelle tief ist und die Effizienz gross. Darum stelle ich in dieser Podcastfolge den Foodwaste in den Mittelpunkt.


 


In der Schweiz werden vom Acker zum Teller 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen - pro Jahr! Oder anders gesagt: Wir werfen einen Drittel aller Lebensmittel weg. Lebensmittel verschwenden bedeutet auch, eine Menge Geld zu verschwenden. Wie du Geld sparst und gleichzeitig viel für die Umwelt tust, erfährst du in dieser Podcastfolge mit Mirco Buri. Ich hoffe sehr, dass wir dir ein paar wertvolle Tipps mitgeben können.


Zum Einstieg wollte ich von Mirco Buri wissen, was Foodwaste genau ist.


 


Was nimmst du dir aus dieser Folge mit? Ich freue mich auf deine Erkenntnisse, Gedanken und gerne auch weitere Tipps rund um Foodwaste. Kommentiere gerne auf Instagram, Facebook, TikTok und LinkedIn @judithwernli.


Ideen, Inputs und Infos über mich und diesen Podcast findest du unter diesem Link: www.gemeinsamindiezukunft.ch


Wir sprechen in der Folge auch über den Leitfaden zur Foodwaste-Minimierung, den die ZHAW für das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit erstellt hat. Der Leitfaden zeigt, wie lange die Lebensmittel über das sogenannte Mindest-Haltbarkeitsdatum hinaus noch konsumierbar wären:


https://www.zhaw.ch/de/ueber-uns/aktuell/news/detailansicht-news/event-news/zwei-neue-leitfaeden-fuer-die-vermeidung-von-lebensmittelverlusten/


Und hier geht es zur erwähnten (öffentlichen) Facebook-Gruppe «Rettet die Ernte vor dem Müll - CH „Be Aware And Share“»: https://www.facebook.com/groups/148513952601653/?ref=share


Tolle Rezepte und Ideen sowie Aktionen rund um Foodwaste findet ihr auch bei Mirko Buri:


https://instagram.com/burimirko?igshid=YmMyMTA2M2Y=


Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge. Ich würde mich sehr darüber freuen.
35 Minuten
Wie können wir dafür sorgen, dass handwerkliche Berufe wieder mehr wertgeschätzt werden? Wie überzeugen wir besonders Eltern, die nicht in der Schweiz aufgewachsen sind, davon, dass ihren Kindern dank unseres dualen Bildungssystems auch mit einer Berufslehre alle Wege offenstehen? Und: Was heisst eigentlich «schulisch schlecht»?


In dieser Spezialfolge meines Podcasts geht es um Berufe von morgen. Braucht es Handwerksberufe überhaupt noch? Wir stärken Eltern, Betriebe, Verbände und Lehrpersonen junge Menschen?


Marianne Kuhn, eine langjährige Realschullehrerin, wünscht sich, dass Lehrlingsausbildner:innen sie fragen, was dieser Schüler oder jene Schülerin gut kann. Die Noten alleine sagen laut Marianne Kuhn nämlich nur wenig über die Fähigkeiten und den Charakter von Menschen aus.


«Wer nach unserer heutigen Definition schlecht in der Schule ist, ist noch lange kein unbegabter Mensch», ergänzt Roger Wehrli, der stellvertretende Leiter der Abteilung Allgemeine Wirtschaftspolitik & Bildung bei der Economiesuisse. Der Fachkräftemangel und Berufe der Zukunft sind für den Experten vom Dachverband der Schweizer Wirtschaft ein grosses Thema.


Eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt, lautet: «Sind die Vorteile, Chancen und Möglichkeiten unseres dualen Bildungssystems ausreichend bekannt?»


Damit starte ich das Interview mit Roger Wehrli.


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Ich fände es wichtig, dass bei der Berufswahl noch mehr darauf geachtet wird, welchen Sinn diese Entscheidung nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern auch für sein Umfeld und damit für die ganze Umwelt hat.


Wenn mir bewusst ist, dass ich mit meiner Tätigkeit einen riesigen Beitrag für das Klima und die nächste Generation leiste, fühlt sich das gleich ganz anders an: viel positiver. Das motiviert mich noch mehr, meine beruflichen Weichen zu stellen - auch wenn sie mich vielleicht an einen Ort führen, den ich bisher nie in Betracht gezogen hatte, weil ich gar nicht wusste, dass es ihn gibt - und, vor allem, welch grossartige Möglichkeiten mir sich dort bieten.


Ich bin sehr gespannt, wie euch diese Podcast-Folge gefällt, und freue mich auf eure Gedanken, Erkenntnisse und Anregungen auf meiner Website oder Instagram.


 


Hier sind noch ein paar weiterführende Links:


www.find-your-future.ch


www.goforwood.ch


Bildungsoffensive Gebäude: www.energieschweiz.ch/bildung


Darüberhinaus findet ihr hier einen Podcast, der sich intensiv mit dem Thema Berufsbildung beschäftigt:


https://open.spotify.com/episode/763m02Hlr0gJ2zvTimujj5?si=Hy9-JLO3S9CHAQgVZ4BWfg


 


Ich freue mich, wenn du meinen Podcast weiterempfiehlst, abonnierst oder bewertest. Das verhilft ihm und dem Thema zu mehr Aufmerksamkeit.


Wir hören uns wieder am Mittwoch in einer Woche. Dann geht es um das Thema «Mieten und tauschen statt kaufen».


 
44 Minuten
Wie können wir den Fachkräftemangel stoppen? Das ist das Thema dieser Podcastfolge.


Jedes vierte kleine oder mittlere Unternehmen in der Schweiz kämpft mit dem Fachkräftemangel. Die Tendenz steigt, wie Studien zeigen. Experten gehen davon aus, dass in der Schweiz bis 2030 eine halbe Million Arbeitskräfte fehlen.


Für diese Entwicklung gibt es primär zwei Gründe: Einerseits scheiden die Babyboomer nach und nach aus der Arbeitswelt aus. Gleichzeitig ergreifen weniger Jugendliche einen Beruf.


Darüberhinaus entsprechen die Qualifikationen der Berufsleute oft nicht den Profilen von zukunftsfähigen Jobs. Wenn wir es schaffen, diese Berufsbilder bekannter und für junge Leute interessanter zu machen, haben wir eine grosse Chance, das Fachkräftemanko mittelfristig zu bremsen und langfristig zu stoppen.


Darüber spreche in dieser Folge mit Petra Nöthiger Sie ist Gebäudetechnikplanerin und teilt ihr Wissen über Lüftungssysteme, Wärmepumpten oder Kältemaschinen gerne mit anderen Leuten. Ein grosses Anliegen ist ihr die Nachwuchsförderung. Sie sagt: «Mit gesundem Optimismus kann man mehr erreichen, als ständig hervorzuheben, was schlecht läuft - und nichts dagegen zu tun.»


Mein zweiter Gesprächspartner ist Roger Wehrli. Als stellvertretender Leiter der Abteilung Allgemeine Wirtschaftspolitik & Bildung versorgt er Politikerinnen und Politiker im Interesse von Unternehmen mit Informationen und Inputs. Der ausgebildete Ökonom ist unter anderem in den Themenbereichen Raumplanung, Bildung und Forschung aktiv.


Eine Frage, die mich sehr beschäftigt, lautet: Die Schweiz will bis 2050 klimaneutral sein. Aber wer montiert uns die Photovoltaik auf die Dächer? Wer saniert die Gebäude? Wer ersetzt die Fenster?


Mit dieser Frage starte ich das Interview mit Roger Wehrli.


 


Diese zwei Folgen liegen mir speziell am Herzen. Ich bin sicher: Je mehr Sinn jemand in seinem Beruf sieht, desto mehr Wertschätzung bringt er oder ihr ihm entgegen. Und mit desto mehr Begeisterung wirkt er oder sie beim Bau des Hauses der Zukunft mit.


 


Wer auch immer für wen auch immer woran auch immer arbeitet, sollte sich bewusst sein: Mit meiner Tätigkeit leiste ich einen unbezahlbaren Beitrag für das Klima und damit für die nächste Generation.


 


Ich bin sehr gespannt, wie euch diese Podcast-Folge gefällt, und freue mich auf eure Gedanken, Erkenntnisse und Anregungen auf meiner Website oder Instagram.


 


Hier sind noch ein paar weiterführende Links:


Bildungsoffensive Gebäude: www.energieschweiz.ch/bildung


www.verein-triebwerk.ch


www.anforderungsprofile.ch


www.zukunftsgeschichten.ch


www.vssm.ch/de/vssm-bildungscoach www.rentastift.ch


 


Ich freue mich, wenn du den Podcast weiterempfiehlst, abonnierst oder auch bewertest. Das verhilft ihm und dem Thema zu mehr Aufmerksamkeit.


Wir hören uns wieder am Mittwoch in einer Woche.


 


 
50 Minuten
 

Juhui: Das erste halbe Dutzend meiner Podcasts ist voll! In der 6. Folge geht es um nachhaltiges Investieren. Geld in zukunftsgerichtete Unternehmen zu stecken, gehört zu den effektivsten Methoden, um die Umwelt dauerhaft zu verbessern.


 


Wenn ihr Geld in ein Geschäft investiert, kauft ihr normalerweise Aktien dieser Firma. Je mehr Leute solche Papiere erwerben, desto höher steigt der Wert des Unternehmens. Das heisst: Die Firma hat immer mehr Geld zur Verfügung. Sie kann also wachsen und ihre finanziellen Mittel verstärkt für eine nachhaltige Zukunft einsetzen.


 


Aktien zu kaufen ist nicht kompliziert. Dafür gibt es Banken und Apps. Vorher gibt es rund um das nachhaltige Investieren jedoch einiges zu klären, zum Beispiel:


Wo und bei welchen Firmen investiere ich? Wann lohnt sich eine Investition für die Umwelt und mein Portemonaie? Was hat es mit dem "Greenwashing" auf sich?


 


Ich habe für diese Podcastfolge mit Patrizia Laeri gesprochen. Sie ist Mitgründerin der ersten Schweizer Finanz- und Medienplattform Ellexx. Diese ist vor allem für Frauen gedacht, die ihr Geld nachhaltig anlegen wollen.


 


Zusätzlich traf ich mich mit Reto Ringger von der Globalance Bank in seinem Büro in Zürich. Er ist ein absoluter Pionier auf dem Gebiet des nachhaltigen Anlegens. Ringger gründete vor 27 Jahren die Firma SAM und bot mit ihr als einer der Ersten weltweit nachhaltige Anlagefonds an. Heute berät der Ökonom, Gründer und CEO der Bank Globalance unter anderem andere Banken im Bereich Nachhaltigkeit. Es freut mich sehr, dass er sein Wissen und seine Einschätzungen mit uns teilt.


Zum Einstieg wollte ich von ihm wissen, wieso es so wichtig sei, dass immer mehr Menschen nachhaltig investieren.


Ich bin sehr gespannt, wie dir das Interview gefällt und freue mich auf deine Erkenntnisse, Gedanken und Anregungen zur Folge. Kommentiere sehr gerne auf Instagram: www.instagram.com/judithwernli


Dann hier die versprochenen Links: www.ellexx.com


www.globalance.com


Und hiergeht es zum WWF Leitfaden für Bankkundinnen und Kunden: https://www.wwf.ch/sites/default/files/doc-2017-09/2017-08-Leitfaden-fuer-Bankkunden.pdf


Ideen, Inputs und Infos über mich und diesen Podcast findet ihr unter diesem Link: www.gemeinsamindiezukunft.ch


Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge. Wir hören uns wieder am Mittwoch in einer Woche. Ich freue mich, bis dann.
49 Minuten
Hoffentlich seid gut ins neue Jahr gestartet. Ich setze gerade einen Vorsatz in die Tat um, den ich schon vor einiger Zeit gefasst habe: In diesem Januar ernähre ich mich ausschliesslich vegan.  Vegane Produkte boomen. Davon profitiert unsere Umwelt: Fachleuten zufolge ist mehr pflanzliche Ernährung der schnellste und stärkste Hebel gegen die globale Erwärmung.


Nie war es einfacher, sich pflanzlich zu verpflegen als heute. In der Schweiz werden immer mehr vegane Produkte angebaut. Dass diese Art von Landwirtschaft funktioniert und sich erst noch wirtschaftlich rechnet, weiss Sarah Heiligtag. 


Sie ist Philosophin, Bäuerin - und eine landwirtschaftliche Pionierin: In der Nähe von Zürich gründete sie den veganen Bauernhof Hof-narr mit. Kindern und Erwachsenen, die sie dort besuchen, erzählt sie, woher die über 100 Tiere kommen, wie sehr die Schweine die Menschen mögen oder auch, worauf man bei einer veganen Ernährung achten muss.


Weil sich immer mehr Bäuerinnen und Bauern für vegane Landwirtschaft interessieren, bietet Sarah Beratungen für all jene an, die aus der Nutzierhaltung aussteigen wollen. Ihr TransFARMation-Konzept weist Wege zu einer noch nachhaltigeren Landwirtschaft.


Über 75 Betriebe haben mit Sarahs Hilfe schon auf Vegan umgestellt. Das Interview zeigt, was alles möglich ist, wenn man wirklich will. Ich wünsche dir viel Freude beim Anhören. 


Sich bewusst werden, was wir wie konsumieren, erachte ich als sehr wichtig. Ob vegan oder nicht, ist natürlich eine Entscheidung, die jeder und jede für sich selber fällen muss. Ich bin sehr gespannt, wie dir das Interview gefällt und freue mich auf deine Erkenntnisse, Gedanken und Anregungen zur Folge. Kommentiere sehr gerne auf Instagram www.instagram.com/judithwernli


Ideen, Inputs und Infos über mich und diesen Podcast findet ihr unter diesem Link: www.gemeinsamindiezukunft.ch


Mehr Infos zu Sarah Heilgtag: www.hof-narr.ch


Wenn du den Podcast abonnierst, verpasst du keine Folge. Wir hören uns wieder am Mittwoch in einer Woche. Ich freue mich, bis dann.


 


 
51 Minuten
Es ist mir eine grosse Freude, in dieser Folge mit meiner ehemaligen Dozentin Katrin Muff zu sprechen. Sie ist die Direktorin des «Institute for Business Sustainability» in Luzern. Dort wird gelehrt, welche Rolle Unternehmen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft spielen. Oder auch: wie Firmen gewinnbringend Lösungen für soziale Probleme erarbeiten können. 


In dieser Folge erfährt ihr:


warum Greenwashing nicht nur schlecht ist, wieso Küchentischgespräche mit der Familie so wichtig sind, dass vielleicht bald niemand mehr eine Waschmaschine besitzt und weshalb wir so viel gewinnen, wenn wir Herausforderungen gemeinsam anpacken.


Mehr Informationen über das innovative Abfallprojekt findest du hier: www.prisma-innovation.ch


Zum Insititute of Business Sustainability gehts hier entlang: www.theibs.net


Ich freue mich auf eure Gedanken, Anregungen und Kommentare auf Instagram www.instagram.com/judithwernli


Ideen, Inputs und Infos über mich und diesen Podcast findet ihr unter diesem Link www.gemeinsamindiezukunft.ch


Wir hören uns wieder im neuen Jahr. Ich freue mich auf alles, was kommt!


 


 
34 Minuten
Wir wissen, was für die Umwelt am besten wäre - und handeln trotzdem nicht danach. Warum ist das so?

Antworten auf diese und andere Fragen hat der Psychiater, Mediziner, Forscher und Erfinder Bertrand Piccard. Er fuhr 1999 als erster Mensch mit einem Ballon um die Erde. Der «Breitling Orbiter 3» wurde mit einer Mischung aus Gas und Heissluft angetrieben.


Mit André Boschberg und mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne als Partnerin gründete er die Non Profit-Stiftung Solar Impulse. Sie unterstützt aktuell rund 1300 Start-ups und andere Unternehmen bei Projekten, die einerseits die Umwelt schützen und andererseits wirtschaftlich sind. Und sorgte dafür, dass 2016 das erste Solarflugzeug unseren Planeten umrunden konnte. Damit wurde aus Piccards Vision, der Menschheit das enorme Potenzial erneuerbarer Energien aufzuzeigen, Realität. 


Ich traf Bertrand Piccard an einer Veranstaltung, die ich moderieren durfte, und wusste sofort: er ist ein absoluter Wunschgast für meinen Podcast. Einen Gesprächstermin zu finden, war nicht ganz einfach. Immerhin zählt Piccard zu den einflussreichsten Stimmen, wenn es um die Themen «Fortschritt» und «Nachhaltigkeit» geht. Entsprechend voll ist seine Agenda. Am Ende klappte es aber doch. 


Wir trafen uns im Gebäude der Stiftung Solar Impulse in Lausanne. Unsere Themen waren


qualitatives Wachstum, was uns davon abhält, nachhaltiger zu handeln, die Geschichte der Solarenergie, wie sich nachhaltige Geschäftsmodelle am besten durchsetzen und weshalb es sich lohnt, die Wohnung auf nicht mehr als 20 Grad zu heizen.


Weitere Infos zu Piccards Stiftung findet ihr unter:  www.solarimpulse.com.


Ich freue mich auf eure Gedanken, Anregungen und Kommentare auf Instagram: (www.instagram.com/judithwernli).


Ideen, Inputs und Infos über mich und diesen Podcast findet ihr hier:  www.gemeinsamindiezukunft.ch.


Und hier noch der Link zum Christbaum im Topf: www.tannenbaum-mieten.ch


Ich wünsche euch eine tolle Zeit und freue mich auf den nächsten Mittwoch. 


 
58 Minuten
Was für eine Woche! Herzlichen Dank für alle eure Feedbacks, Anregungen und Ideen. Es macht so viel Freude zu hören und zu lesen, was ihr alles aus der ersten Folge mitnehmen konntet. Viele von euch haben mir geschrieben, dass es genau das jetzt braucht: positive Geschichten, einen konstruktiven Ansatz und ein grosses Miteinander. 


Genau da machen wir heute weiter. Ich freue mich sehr, dass einer der weltweit führenden Klimaforscher, Reto Knutti, sich für uns Zeit genommen hat. Der 48-Jährige Berner kann noch so komplizierte Zusammenhänge einfach und eingängig erklären. Ich spreche mit ihm über erneuerbare Energien, kognitive Dissonanz, positive Geschichten und wie wir in der Klimakrise die richtigen Worte finden.


Ich habe mit Reto Knutti am frühen Morgen in seinem Büro an der ETH abgemacht. Er holte uns zuerst einen Kaffee und beim Kafi startete dann auch gleich unser Gespräch. Ich wollte nämlich wissen, ob das  «Käfeli» ein Biofilter-Kafi oder ein Kapsel-Kafi ist…


*


Ich freue mich auf deine Gedanken, Erkenntnisse und Feedbacks zur Folge. Kommentiere gerne auf


Instagram: https://www.instagram.com/judithwernli.


Weiter Infos auch hier: www.gemeinsamindiezukunft.ch


Den Podcast von Barbara Gobeli findet ihr hier:


https://open.spotify.com/episode/6ua757213ZhRMwUR0c8rGr?si=tWU3tzXJRWC3pMkn7bg4xg


Ich wünsche euch eine schöne Woche und bis Mittwoch.


 
45 Minuten
Wenn du lieber über Lösungen als über Probleme nachdenkst, bist du hier genau richtig. In diesem Podcast erzählen Menschen, die Visionen in Taten umsetzen,  Wirtschaftsführer:innen, Umweltfachleute oder Menschen wie du und ich, warum es sich lohnt, sich für die Zukunft einzusetzen. Dieser Podcast ist mein privates Herzensprojekt. Ich betreibe ihn unabhängig von Personen, Firmen und Organisationen.  Ich bin Judith Wernli. Ich bin Journalistin und Moderatorin beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Für mich ist Nachhaltigkeit nicht ein Trend, sondern ein Wert, den mir mein Vater schon als Kind mitgeben hat. Er führte eine Zimmerei und Fensterfabrik und benutze nur Holz aus Schweizer Wäldern. Ich werde nie vergessen, wie schonungsvoll und demütig mit diesen Ressourcen umging. 

In der ersten Folge darf ich in meinem Podcast einen absoluten Wunschgast begrüssen: den deutschen Arzt, Autor und Kabarettisten Eckart von Hirschhausen. Er ist auch Gründer der Stiftung  «Gesunde Erde – Gesunde Menschen». Genau das ist seine Botschaft: Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde.


Ich spreche mit Eckart über gute Luft, die Schweizer Banken, Zukunftsvisionen und darüber, was ein ein gutes Leben ausmacht. Er war gerade in der Schweiz. So konnten wir uns am  Sonntagmorgen in einem Hotel in Brunnen am Vierwaldstättersee treffen. 


Ich weiss, wie voll sein Terminkalender ist. Deshalb fragte ich ihn als Erstes, wie ich zu der Ehre komme, dass er mir spontan für ein Gespräch zusagte.


Mehr zu Eckart von Hirschhausen findest du hier: www.hirschhausen.com