MY DATA IS BETTER THAN YOURS Archiv
346 Episoden
51 Minuten
In this episode of MY DATA IS BETTER THAN YOURS the host of the podcast, Jonas Rashedi, is talking to Brian Walker, Chief Strategy Officer at Bloomreach. Brian is based in the digital marketing world for a long time. He had different roles in the industry, for example at Amazon, Expedia, Accenture and SAP. Now he is CSO at Bloomreach, a Commerce Experience Cloud also owning a Customer Data Platform and supporting companies optimizing their product discovery process, the content solutions and the customer engagement. Jonas and Brian are talking a lot about personalization and data privacy. They explain the goal that e-commerce should have. For that, we need to make a trip down memory lane: In small cities there are “Tante Emma-Läden”, little shops everybody knew and loved shopping at. The salespersons there know you and know exactly what you want. Why does this not work in e-commerce? Brian feels certain: The customers are smarter than we are. So we need to find the right technology to please them. Brian and Jonas are also talking about the differences between the US, the European and the Asian Market and they conclude: You need to have the right strategy! For that, you need to ask the right questions and find well-trained people to support you. To Bloomreach: https://www.bloomreach.com/de To Brian: https://www.linkedin.com/in/briankwalker/ To the website of Jonas: https://www.jonas-rashedi.de To Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/
35 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Maximilian Rast, einem der drei Gründer von KLAR! Das Unternehmen hat sich auf die Fahne geschrieben, kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Daten zu vereinfachen und einen holistischen View auf die E-Commerce-Daten zu geben, der sonst nur größeren Unternehmen mit Enterprise-Lösungen möglich ist. Die Idee zur Gründung ist aus einem Problem geboren: Denn Max war selbst auf der Suche nach solch einem Tool, war begeistert von den Tools, die es bereits für andere Bereiche gibt aber vermisste eins im Bereich Data. Das sollte dabei schnell aufzusetzen, gering in den Maintenance Costs und im monatlichen Preis sein. Gemeinsam mit zwei Co-Foundern entstand dann vor 1,5 Jahren KLAR! – die „Single Source of Truth“. Die Eintrittshürden für den E-Commerce sind mittlerweile sehr gering – und alle sollen die Chance auf einen Daten-Überblick haben! Jonas und Max sprechen darüber, welche Schwerpunkte kleine und mittlere Unternehmen beim Auslesen und der Interpretation von Daten haben sowie darüber, dass sich viele Unternehmen für Data-Driven halten, es aber nicht wirklich sind. Max verrät zudem, welche Daten für ihn am interessantesten sind: Influencer Marketing Daten im Kohorten-System. Laut Max sehen viele Influencer nach vorne gleich aus, der Lifetime-Value ist gleichzeitig aber immens unterschiedlich. Zudem geht es in der Folge um UTM-Parameter, Analytics und Reports. Zur Webseite von KLAR!: https://www.getklar.com Zum LinkedIn-Profil von Max: https://www.linkedin.com/in/maximilian-rast/ Zur Webseite von Jonas: https://www.jonas-rashedi.de Zum LinkedIn-Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/
36 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Marius Garbowski, Teamleiter BI bei auxmoney. auxmoney ist jetzt seit 15 Jahren am Markt. Das Unternehmen vergibt Kredite, auch an Leute, die oft keine bekommen, z.B. Angestellte in der Probezeit, Studierende oder Selbstständige. Dazu agiert das Unternehmen als Vermittler zwischen Investoren und Anleger, die mit den Kreditanfragen gematcht werden. Dabei kommen natürlich jede Menge Daten zustande! Ein wichtiger Punkt für Marius und sein Team ist, wie mit Kund:innen und deren Segmenten umgegangen werden soll: Wann sollte man jemanden zurückrufen? Wer nimmt sein Telefon überhaupt ab? Wo lohnt sich ein Anruf? Diese und noch viele weitere Themen rund um die Customer Journey der Kund:innen bearbeitet Marius im mittlerweile 15-köpfigen BI-Team, welches im letzten Jahr nur halb so groß war. Daneben sitzt das Risiko-Team, welches auch viel mit Daten arbeitet und bei dem sich einige Überschneidungen ergeben. Natürlich kommt in einem Podcast mit Jonas Rashedi auch das Thema „Team Buffet oder Team Menü“ auf den Tisch. Marius‘ Abteilung stellt den unterschiedlichen Stakeholdern die Daten auch auf unterschiedlichen Wegen zur Verfügung. Das ist immer abhängig vom Skillset des Fachbereichs – können diese den Report selbst bauen? Dann bekommen sie beratende Unterstützung. Wenn sie noch nicht so weit sind, werden die Daten vorgefertigt und können dann von den Fachabteilungen genutzt werden. Alle haben dabei die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Jonas und Marius vergleichen die Strukturen und Organisationsformen, die Tools sowie die ETL- und ELT-Prozesse von Douglas und auxmoney. Dabei wird auch ein Blick in die Zukunft der Data-Welt geworfen! Übrigens: auxmoney ist gerade auf der Suche nach einem Product Owner! Zur Webseite von auxmoney: https://www.auxmoney.com Zum LinkedIn-Profil von Marius: https://www.linkedin.com/in/marius-garbowski-5a5410148/ Product Owner-Stelle bei auxmoney: https://auxmoney-gmbh.jobs.personio.de/job/552831?display=de Zur Webseite von Jonas: https://www.jonas-rashedi.de Zum LinkedIn-Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/
38 Minuten
In this episode of MY DATA IS BETTER THAN YOURS the host of the podcast, Jonas Rashedi, is talking to Tatu Kuivalahti, Co-Founder of Custobar. Tatu founded Custobar, a CDP, with his companion, who owned a record store – sounds outdated, but the companion studied the segments of customers that liked this or that artist. To collect this data he coded the first version of Custobar, 7 years ago. Tatu was quite impressed, because it was intuitive and he saw the opportunities Custobar could deliver to small and midsize companies. In the beginning they called Custobar a Marketing Automation-Platform, but meanwhile it’s a lot more than that: Custobar is about Customer Data and a hybrid Platform, connecting a CDP with Marketing Automation. Jonas and Tatu talk a lot about the different use cases, in which a company needs a CDP and how it can help midsize companies to grow their purchases and conversions, improve their customer service and make personalized recommendations. To Custobar: https://www.custobar.com To Tatu: https://www.linkedin.com/in/tatu-kuivalahti/ To the website of Jonas: https://www.jonas-rashedi.de To Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/
41 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Christopher Gutknecht. Christopher ist bei Bergzeit, einem Onlineshop für Sportbekleidung für den Bereich Acquisition und Analytics zuständig. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Performance Marketing. Passend dazu geht es im Podcast sehr viel um die Themen Analytics, Google Analytics, Data-Produkte und Data Pipelines. Das Team von Bergzeit ist sehr stark aufgestellt, das merkt man schon daran, dass von den 350 Mitarbeiter:innen 100 Zugriff auf Google Analytics haben. Das Thema Self Service wird im Unternehmen großgeschrieben. Christopher versucht, für die verschiedenen Abteilungen, die er „Kunden“ nennt, immer die qualitativ hochwertigsten Daten zu sammeln und aufzubereiten. Dabei weist er aber auch auf Schwierigkeiten hin: Was macht man zum Beispiel, wenn bei der Analyse auffällt, dass in der Abteilung etwas schief läuft? Wie weist man die Abteilungen darauf hin, dass Prozesse und Daten-Analyse, die „schon immer so gemacht werden“ nicht ganz richtig sind und optimiert werden können? Christoph erzählt dabei auch ganz offen von Fails und Datenprodukten, die bei Bergzeit nicht funktioniert haben. Doch das gibt sehr viele Learnings, die auch für die Hörer:innen des Podcasts interessant sein können. Beispielsweise hat Bergzeit einen Relaunch gemacht und gemerkt, dass die impliziten Annahmen, die alle Beteiligten haben, zunächst niedergeschrieben werden müssen, damit die Integration von Daten fehlerfrei funktionieren kann. Zur Webseite von Bergzeit : https://www.bergzeit.de Zum LinkedIn-Profil von Christopher: https://www.linkedin.com/in/chrisgutknecht/ Zur Webseite von Jonas: https://www.jonas-rashedi.de Zum LinkedIn-Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/
39 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Patrick Marscholl, der bei Congstar für das Thema Customer Experience und Customer Journey verantwortlich ist. Patrick ist seit 2 Jahren bei Congstar und seitdem wird das Thema Customer Journey dort forciert. Das Ziel ist: Das bereits erfolgreiche Unternehmen stärker auf die Kund:innen ausrichten und näher an diese herankommen. Dafür werden Daten verknüpft, die bereits vorhanden sind. Insgesamt hat Patrick die Reisen der Kund:innen auf 11 Journeys heruntergebrochen. Dazu gehört z.B. Congstar als Marke, das Informieren, Bestellen, das Bezahlen der Rechnung und das Verlängern des Vertrags. Für diese einzelnen Journeys werden dann die richtigen KPIs gesucht. Denn die Daten, die man hat, kann man nutzen, um die Journey besser zu machen, dadurch das Produkt und letztendlich auch den Revenue! Congstar ist stark in Bewegung und auf einer Reise, um das richtige Vorgehen, die richtigen Calls und die richtigen Automatisierungsprozesse zu finden und umzusetzen. Wichtig ist Patrick dabei, immer alles mit Zahlen, Daten und Fakten belegen zu können und nicht nur nach dem Bauchgefühl zu handeln. Ein Kern-Markenwert ist dabei: Fairness. Das bedeutet aber nicht, alles zu tun, was der Kunde möchte, sondern auch für das Unternehmen fair zu handeln – schließlich muss dieses Geld verdienen. Der stetige Wechsel des Blickwinkels ist dabei das Geheimnis. Jonas und Patrick unterhalten sich außerdem über NPS und CES und wann welcher dieser Scores eingesetzt werden sollte, um lesbare und sinnvolle Ergebnisse zu erhalten.
38 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Alec Sproten, der die Datenwissenschaften von Breuninger leitet. Er nennt das Thema ganz bewusst Datenwissenschaften und nicht Data Science, weil er die wissenschaftliche Ebene der Data-Welt forcieren möchte. Dadurch entsteht zwischen den Beiden natürlich auch die Diskussion, ob man für Data ein Studium braucht oder nicht! Alec und Jonas sind sich da einig: Man braucht es nicht, das wissenschaftliche Lernen kann allerdings helfen. Das Thema Fachkräftemangel und Recruiting wird in diesem Zusammenhang auch besprochen. Alec hat es geschafft, ein Data-Team von 9 Mitarbeiter:innen in nur 3 Monaten aufzubauen. Das hat vor allem dadurch funktioniert, dass das Recruiting stark verbessert wurde: Es gibt bei Breuninger einen sehr engagierten Communtiy-Manager, der Breuninger als starke Marke für das Thema Recruiting etabliert hat, der Stellenbeschreibungen komplett neu aufgebaut und viele Bewerbungen dadurch generiert hat. Breuninger als 140 Jahre altes Geschäft und Douglas als 110 Jahre altes Geschäft lassen viele Vergleiche zu: Beide Unternehmen haben den Wechsel von Single-Channel zu Omni-Channel durchgemacht, beide haben eine ähnliche Data-Organisation aufgebaut und fahren eine ähnliche Daten-Strategie. Auch beim Thema Führung ähneln sich Jonas und Alec sehr – das garantiert einen spannenden und informativen Austausch! Bei Breuninger werden jede Menge Daten gemessen und verarbeitet: Von den E-Commerce-Daten bis hin zu den Daten aus den stationären Geschäften, um z.B. herauszufinden, wann, so, wie viel Personal gebraucht wird. Das sorgt dafür, dass sich Breuninger grade zu einer Data Driven Company entwickelt – sogar inklusive Customer Data Platform und eigenen Daten-Produkten wie dem Outfit-Recommender. Zur Webseite von Breuninger : https://www.breuninger.com/de/ Zum LinkedIn-Profil von Alec: https://www.linkedin.com/in/alec-sproten-dr-1661b73a/ Zum Newsletter von Breuninger: https://www.breuninger.com/de/newsletter Zur Webseite von Jonas: https://www.jonas-rashedi.de Zum LinkedIn-Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/
43 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Dr. Tillmann Grupp, Director Data bei Chrono24. Auf dem Marktplatz Chrono24 sind im Schnitt eine halbe Millionen Uhren unterwegs. Hier treffen sich Händler:innen und Privatverkäufer:innen mit Käufer:innen. Dabei arbeitet das Unternehmen mit einem sehr sicheren Modell, das Geld für die Uhr wird an die Händler:innen erst freigegeben, wenn die Kund:innen zufrieden sind. Auch das Thema Datenschutz wird bei Chrono24 groß geschrieben. Till wurde damals - vor 5 Jahren - “rausgelassen auf’s Datenmeer” - er war einer der ersten im Data-Team, bekam sehr viele Daten zur Verfügung gestellt, diese waren aber nicht sortiert und automatisiert. Seitdem gab es viele Data-Projekte: Ein sehr verlässliches Modell, wer was in nächster Zeit kaufen wird, die Preisentwicklung kann verfolgt werden und der Watch-Scanner. Dabei arbeitet Chrono24 mit einem sehr experimentierfreudigen Ansatz. Wichtig ist trotzdem: Besser 2 Sachen machen und die klappen, als 10 Dinge nur so halb zu starten. Dafür arbeitet das Team mit einer Ideenliste. Der Watch-Scanner, eines der aufwendigsten und gleichzeitig herausstechendsten Projekte von Chrono24, war z.B. schon sehr lange auf der Ideenliste. Doch das Thema wurde zunächst zur Seite gestellt. Denn das Ziel bei Chrono24 ist immer: Wenn wir es anfassen, dann soll es auch klappen können. Und dann soll es auch einen großen Impact haben, nicht nur eine Verbesserung um 10%. Auch die Themen Führung, Fachkräftemangel und Self Service werden in diesem Podcast behandelt.
32 Minuten
in dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi ein zweites Mal mit Ole Bossdorf, VP Data & Analytisc bei Project A. In der letzten Folge ging es um Greenfields und den Aufbau von Tool-Stack, Data-Organisation und Unternehmenskultur bei Start ups, jetzt geht es um diese Themen bei gestandenen Unternehmen, sogenannten Brownfield-Unternehmen. In Ole’s Fall sind das die Unternehmen, in denen Project A durch Private Equity Co-Investing involviert ist und die Unterstützung bei der Digitalisierung brauchen. Bei Brownfield gibt es viel mehr kulturelle Schwierigkeiten und es ist sehr viel wichtiger als bei Start ups, das Timing richtig zu wählen. Ole versucht, mit Samthandschuhen vorzugehen und den Drahtseilakt zwischen der Ablösung von Legacy-Systemen und dem „Mitnehmen“ von Mitarbeiter:innen zu meistern. Denn diese müssen erstmal verstehen, warum und wie Änderungen passieren und was für Auswirkungen diese haben. Quick Wins helfen dabei, sowohl Mitarbeiter:innen als auch Entscheider:innen zu überzeugen. Die ersten Schritte in Richtung neue Tools helfen oft schon dabei, dass Mitarbeiter:innen nicht mehr den Großteil ihrer Zeit mit Excel-Listen verbringen, sondern durch den hohen Automatisierungsgrad plötzlich Zeit haben für Dinge, die ihnen Spaß machen. Beim Updaten von Legacy-Systemen und einem höheren Digitalisierungsgrad geht es nicht um den Abbau von Arbeitsplätzen sondern darum, Mitarbeiter:innen wieder neue Aufgaben zu geben, sodass diese ihre Stärken nutzen und sich und das Unternehmen weiterentwickeln können. Ole und Jonas diskutieren zudem die Frage: Ist es jetzt schon zu spät? Können Unternehmen jetzt noch aufholen, wenn sie den Schritt in Richtung Digitalisierung und intelligente Data-Nutzung noch nicht gemacht haben?
39 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Ole Bossdorf. Ole arbeitet als VP Data & Analytics bei Project A, einem Risikokapitalgeber mit stark operativem Fokus. Der Unterschied zu anderen VC-Funds? Project A hat neben dem Investment-Team 100 Mitarbeiter:innen, die in operativen Teams die Investments unterstützen. Dabei gibt es den Unterschied zwischen Greenfield und Brownfield, also Start up-Investitionen und Konzern-Investitionen. Teilweise investiert Project A somit in vielversprechende, sehr früher Unternehmen, die teilweise nur ein MVP vorlegen können, aus einem kleinen Team bestehen und spannende, innovative Gedanken haben. Das Ziel ist: Der Wert des Anteils am Unternehmen soll wachsen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Investitionen in gestandene Unternehmen, die etablierte Geschäftsmodelle haben. Dabei profitieren die Unternehmen stark von dem Support, den das Project A-Team im Bereich Digitalisierung gibt. Um dieses Thema wird es in einem späteren Podcast nochmal genauer gehen. Jonas und Ole tauschen sich darüber aus, wie ein Data-Team im Start up am besten aufgebaut werden soll und was die ersten Data-Hires für Fähigkeiten haben sollten. Das Schöne bei Greenfield-Investitionen ist: Es gibt eine grüne Wiese, Daten müssen erstmal gesammelt werden und Prozesse können frisch und neu bestimmt werden. Doch wann braucht man nun den ersten Data-Hire? Ole ist sich sicher: Zunächst geht es nur darum, Daten in den verschiedenen Abteilungen zu sammeln und zu verarbeiten. Doch schnell kommen Unternehmen dann an den Punkt, an dem die Daten der Abteilungen stark voneinander abweichen. Dann ist ein Data-Hire unverzichtbar, die/der auch das Thema Governance bearbeitet, damit alle die „gleiche Sprache“ sprechen. Zudem besprechen Ole und Jonas das erste Toolstack, das ein Start up braucht, sowie die Fähigkeiten, die Data Analysten haben müssen.
35 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Dr. Niels Ohlsen, Data Team Lead bei Traum-Ferienwohnungen. Bei Traum-Ferienwohnungen kann man Unterkünfte und Ferienwohnungen mieten. Das Besondere: Es gibt kein Kommissionsmodell, sondern eine Jahresgebühr für die Vermieter, sowie eine bessere Kontrolle über die Zusage von Buchungen. Niels kommt eigentlich aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und hat in diesem Bereich auch promoviert. Data war aber sein Traumjob, weshalb er erst bei einer Online Apotheke arbeitete und dann bei Traum-Ferienwohnungen als Analyst startete. Er gibt spannende Tipps zum Toolstack und den Aufbau einer Data-Organisation. Denn er konnte in diesem Bereich schon einige Erfahrungen sammeln und bewertet gemeinsam mit Jonas, welche Tools und welcher Aufbau des Teams gerade für den Anfang besonders spannend und effizient ist. Niel’s wichtigster Tipp: Starte direkt mit den richtigen Tools! Vor allem, wenn Ihr die ersten “Data-Hires” seid, dann müsst Ihr schnell Ergebnisse zeigen und überzeugen. Dafür könnt Ihr u.a. erstmal die Low-Hanging-Fruits pflücken. Außerdem sprechen Jonas und Niels über das Thema, das die Data-Welt zurzeit besonders berührt: Den Fachkräftemangel. U.a. aus diesem Grund hat Niels sein Team auf englisch umgestellt und gibt viele Möglichkeiten zur Remote-Arbeit. Ein weiterer Diskussionspunkt: Braucht man ein Studium für einen Job im Data-Bereich?
38 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Stefan Hoffmann, der seit 10 Jahren in der Outletcity Metzingen als Managing Director fungiert. Stefan ist schon ein “alter Hase” im Digital Business, er war früher bei O2, bei 1&1 sowie bei Maxdome. Dieses Wissen kommt im Podcast ganz klar raus, gepaart mit starken modernen und innovativen Ansätzen. Das Besondere an der Outletcity Metzingen? Zum stationären Outlet, in dem 150 Marken vertreten sind, gibt es noch einen zusätzlichen Onlineshop. Dieser ist ein geschlossenes System, eine Registrierung ist notwendig. Dadurch sind schon viele Daten über die angemeldeten Kund:innen verfügbar! Zudem bietet die Outletcity eine App, in der auch Kassenbons hochgeladen werden können. Diese hat schon 750.000 Downloads, und 20% der Einkäufe werden digital gemessen. Und: Bewegungsdaten sammelt das Outlet auch! Über 500 Sensoren, u.a. an den Türen sorgen dafür, dass das große Data-Team von Outletcity die Kund:innen noch besser ansprechen kann, denn sie wissen: Was mögen die Kund:innen am liebsten? Was essen sie gerne? Welche Marken lieben sie? Welche Produkte kaufen sie online, welche vor Ort? Das besondere Einkaufserlebnis, das dadurch entsteht, spiegelt sich auch darin wider, dass Stefan und sein Team Check-in Möglichkeiten während der Pandemie eingesetzt haben. Und dieses Gefühl, besonders gut behandelt zu werden, sollen auch die Marken bekommen. Diese haben Zugriff auf einige Daten (natürlich datenschutzkonform) und werden durch die Auswertung der Daten und daraus entstehenden Maßnahmen supported. Zum Schluss gibt es natürlich noch einen Einblick in die Zukunft der Daten!
37 Minuten
In dieser Podcast-Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Claus Hänle, Managing Partner bei forbeyond, einem der führenden Spezialisten im Bereich von Product Information Management (PIM) und Product Experience Management (PXM). Der Wahl-Hamburger erzählt davon, wie wichtig Produktdaten sind und wie sich der Blick auf Produktdaten in den letzten Jahren verändert hat. Denn früher waren sie underrated, ein staubiges, “unsexy” Ding, mittlerweile sind sie aber zu Recht hoch gerated. Vom hässlichen Entlein zum Schwan. Claus und Jonas sprechen darüber, dass diejenigen, die Produktdaten verantworten, sich als Dienstleister verstehen sollten. Die Kunden sind die Mitarbeiter:innen im Unternehmen. Meist errichten Unternehmen zunächst die Daten initial, diese werden dann aber nicht mehr ausreichend gepflegt. Die Reifegradentwicklung des Unternehmens erzwingt aber, dass diese Pflege stattfinden muss, genauso wie es neue Entwicklungen tun: Vegan, nachhaltig und Co. waren früher nicht so wichtig in den Produktdaten, wie sie es heute sind. Auch die Zusammenarbeit zwischen Händlern und Lieferanten ist beim Thema Produktdaten extrem relevant, aber gleichermaßen knifflig. Claus zeigt auf, wie forbeyond dabei vorgeht, den Daten-Dialog zwischen Händlern, Herstellern und Organisationen zukunftssicher aufzubauen. Außerdem spricht Claus seine Top 3 Fehler mit Produktdaten an: Zu “intern” denken. Produktdaten generieren ihren Wert in der Customer Experience. Zu technologisch denken. Es geht um weitaus mehr, als die Einführung einer Software. Zu klein denken. Nicht nur das IST, sondern auch die Unternehmens-Strategie muss berücksichtigt werden.
37 Minuten
In dieser Podcastfolge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Marius Eversberg, Head of Business Intelligence bei Netcologne. Marius kommt ursprünglich aus der Beratung und hat dadurch einen spannenden Blick auf das Vorgehen von dem lokalen Internetanbieter. Und dieser ist wahnsinnig weit entwickelt: Self-Service und Realtime stehen auf der Tagesordnung. Und auch bei Recruiting und Ausbildung steht Netcologne ganz vorne: Ein eigenes Ausbildungsprogramm sowie eine BI-Community werden gepflegt, wodurch die Mitarbeiter:innen sich austauschen, voneinander lernen und am Zahn der Zeit bleiben. Marius erzählt zudem von den verschiedenen Usecases und der Etablierung neuer Produkte, sowie der Nutzung von Daten - denn bei Netcologne geht es nicht nur um Kundendaten, sondern auch um technische Daten für Rechenzentren und Glasfaser.
41 Minuten
In dieser Folge von MY DATA IS BETTER THAN YOURS spricht Jonas Rashedi mit Steven Burkhardt. Steven ist seit knapp zwei Jahren bei O2, Telefónica und dort Head of Digital Analytics & Performance Management. O2 hat vor anderthalb Jahren damit begonnen, eine CDP (Customer Data Platform) im Unternehmen zu etablieren. Denn: O2 hat etwa 50 Millionen Kunden und etliche Produkte und Kanäle. Diese sollen durch die CDP zentral zur Verfügung gestellt werden, sodass eine bestmögliche Kundenansprache und Customer Experience ermöglicht werden kann. Wie so oft ist die Entwicklung durch: Von Single-Channel zu Multi-Channel zu Omni-Channel, angetrieben. Dabei ist O2 vor allem Identification Management und Datenschutz wichtig, genauso wie die Frage: Wo hole ich welche Consents ein? Vor der Einführung der CDP gab es einzelne Einwilligungen für einzelne Kanäle, jedoch keine, um diese Kanäle in der CDP zu bündeln. Das war sehr viel Arbeit und wurde auch von Steven zunächst unterschätzt. Doch er hatte viel Unterstützung, sowohl von Kolleg:innen, als auch vom Vorstand. Jonas und Steven unterhalten sich darüber, wie Datenprojekte im Unternehmen durchgesetzt werden können und welche Tipps und Tricks es gibt, um Management und Vorstand von den zunächst trockenen Themen zu überzeugen, die aber im Nachhinein einen großen Impact für die Nutzer:innen und Kund:innen hat. Hieraus entsteht eine sehr intensive Diskussion darüber, wie man die “Data People an den Tisch holt”, denn auch die wollen “zur Party eingeladen werden”. Steven gibt zum Ende noch seine Wins und Fails aus der Einführung der Customer Data Platform preis. Zudem spricht er über Recruitment und darüber, ob O2 als Arbeitgeber durch die CDP attraktiver geworden ist.