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Agathas Memories Archiv

172 Episoden
9 Minuten
Die letzte Kurzgeschichte vor dem fulminanten Comeback von Hercules Poirot: "Magnolia Blossom". Eine Frau, zwei Männer, ein tragischer Verlauf und vielleicht doch so etwas wie ein Neuanfang. Auch eine Emanzipationsgeschichte und sehr lesenswert.
9 Minuten
Ein einsames Haus, weit abgelegen, Regen und Nebel, eine fünfköpfige Familie mit einem komplizierten Beziehungsgeflecht, ein perfider Mordplan, ein Fremder, der plötzlich vor der Tür steht - lauter typische Zutaten von Agatha Christie in einer Kurzgeschichte vermengt, manche zum ersten Mal.
12 Minuten
1908 langweilt sich die 18jährige Agatha, als sie sich von einer Grippe erholt. So beginnt sie eine Kurzgeschichte zu schreiben, die ihr gefällt - die sie aber noch nicht veröffentlichen kann. 1926 holt sie das in überarbeiteter Form nach. Es ist eine tragische Dreiecksgeschichte mit einem Schuss Übernatürlichem, passt also gut in Agathas Werk 1925/26.
13 Minuten
In der Weihnachtsausgabe 1925 des Grand Magazin veröffentlicht Agatha eine Geschichte von sozialem Abstieg und märchenhaftem Wiederaufstieg. Eine Geschichte mit Mehrfach-Happyend, die ein irritierendes Bild von einer abgerutschten Mittelschicht-Familie zeigt, die sich für ihren wahren Stand zu schade ist.
24 Minuten
1926 wird das dramatischste Jahr in Agathas Leben werden, vor allem im Negativen, aber auch im Positiven. Anfang des Jahres deutet aber noch wenig darauf hin, auch wenn sich im Rückblick natürlich Vorzeichen finden lassen. Zunächst aber stelle ich die Biographie "Agatha Christie: An English Mystery" von Laura Thompson vor.
8 Minuten
Ein Geistlicher, ein Rechtsanwalt und ein Nervenarzt treffen sich in einem Nachtzug und unterhalten sich über einen spektakulären Fall von Schizophrenie. Der vierte Mann im Abteil schaltet sich ein und erzählt diese Geschichte als tragischen Alptraum. Wieder einmal Agatha Christie, wie wir sie kaum kennen.
14 Minuten
Wieder eine Geschichte aus der Reihe um Mr. Quin und Mr. Satterthwaite. Das rätselhafte Verschwinden eines jungen Ehemannes - und schon ist das Leben mehrerer Menschen in der Schwebe. Die beiden Detektive durchschauen den Zaubertrick und sichern nebenbei mal wieder das Glück zweier junger Liebender.
16 Minuten
1925 schreibt Agatha ganz andere Dinge als in ihrer späteren Zeit: So eine romantische Dreiecksgeschichte um einen jungen Maler zwischen zwei starken Frauen. Kein Happy End, ungewöhnliche Erzählstruktur, starke Bilder.
14 Minuten
Wieder einmal kehrt Agatha Christie 1925 zu Mr. Satterthwaite und Mr. Quin zurück. Die beiden klären aus der Distanz einen Mord an einer jungen Frau auf, für den der Täter eigentlich schon feststeht. Dabei stellt Mr. Quin die entscheidenden Fragen und schubst so Mr. Satterthwaite in Richtung der Lösung.
42 Minuten
Agatha Christie muss noch einen Roman schreiben, um aus ihrem Vertrag herauszukommen und sie schreibt ihr leichtfüßigstes Werk: eine fiktive Balkanmonarchie, ein ehrwürdiges Herrenhaus, Juwelendiebe, Morde, Geheimgang und Schatzsuche. Ein chaotisches Vergnügen - allerdings mit ärgerlichen Stereotypen über Balkanvölker und jüdische Finanziers. Trotzdem ein großer Genuss.
11 Minuten
1925 veröffentlicht Agatha Christie in den USA eine Geschichte über einen Mordprozess, der eine unerwartete Wendung nimmt. Leonard Vole soll eine alte Dame ermordet haben, alles spricht gegen ihn - auch wenn er seine Unschuld beteuert. Seine Frau könnte ihm ein Alibi geben, aber sie will das einfach nicht tun und wird zur "Zeugin der Anklage". 1957 von Billy Wilder wunderbar mit Marlene Dietrich verfilmt.
11 Minuten
Weihnachten 1924: Im Grand Magazine erscheint eine Kurzgeschichte Agathas über einen jungen Mann, der von seiner Verlobten dominiert wird - aber ein Geheimnis hat. Am Heiligabend besteht er ein Abenteuer und wird ein anderer, vielleicht auch endlich er selbst. Eine leichtfüßige Geschichte, brillant geschrieben.
11 Minuten
Mitten zwischen all den Geschichten um Tommy und Tuppence Beresford veröffentlicht Agatha Christie ein wahres Meisterwerk: Die Geschichte der Alix Martin, die sich unsterblich verliebt, heiratet - und dann kommen die Zweifel ...
19 Minuten
Zwei letzte Fälle für Tommy und Tuppence 1924: Die Stiefel eines Botschafters sorgen für Verwirrung und ein Spitzenagent aus Moskau wird zur Strecke gebracht. Tommy und Tuppence setzen sich zur Ruhe (vorerst). Parodiert werden Reginald Fortune und Hercule Poirot himself.
20 Minuten
Die Tochter eines Geistlichen, die offenbar in einem Spukhaus wohnt, bittet Tommy und Tuppence um Hilfe. Am Ende findet sie einen Schatz und kann heiraten. Eine Weihnachtsgeschichte und eine Hommage an einen der schrägsten Detektive des Goldenen Zeitalters: Roger Sheringham von Anthony Berkeley Cox