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Agathas Memories Archiv

172 Episoden
16 Minuten
In "The Last Seance" ist das Übernatürliche Realität. Und gleichzeitig ist die Geschichte eines begabten Mediums und seines tragischen Schicksals der Aufhänger für die Behandlung von Lieblingsthemen Agathas: Zerstörerische Mutterliebe und gutmeinende, schwache Männerfiguren.
11 Minuten
Ein weiterer Teil der Miniserie von 1926 und 1927 um Mr. Satterthwaite und Mr. Quin. Eine düstere Familiengeschichte mit scheinbar übernatürlichen Elementen, vor allem einer Seance, die nicht plausibel ist. Es ist alles drin, was die Geschichten um Mr. Quin und Mr. Satterthwaite auszeichnet, aber es funktioniert nicht richtig.
13 Minuten
Im Februar 1927 erscheint "The Edge", eine tragische Kurzgeschichte rund um Eifersucht, Ehebruch und die Frage, was mit der Wahrheit geschehen soll. Wer mag, kann nach Parallelen zur Krise Agathas 1926 suchen. Abgesehen davon glänzt diese doppelte Dreiecksgeschichte mit differenzierter Charakterisierung. Es endet alles, wie so oft, in einer Katastrophe.
16 Minuten
Februar 1927: Wieder eine Geschichte um Mr. Quin, der wieder einmal die Welt von Liebenden in Ordnung bringt. So gut wie keine Ermittlungen, nicht viel mehr Handlung, starke Charaktere, düstere Landschaft und einige von Agathas Lieblingsthemen. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen - aber sicher geht es anderen ganz anders.
21 Minuten
Im Januar 1927 veröffentlich Agatha, die dringend Geld braucht und an einer Schreibblockade leidet einen Roman und eine Kurzgeschichte. "The Big Four" ist eine Zusammenstellung von Poirot-Geschichten und sicher kein Meisterwerk. "The Soul of the Croupier", eine Kurzgeschichte um Mr. Quin, ist interessant, aber nur im Kontext. Agatha Christie findet sich neu.
9 Minuten
Die letzte Geschichte, die Agatha Christie im turbulenten Jahr 1926 veröffentlicht, lässt wieder Mr. Satterthweite und Mr. Quin ermitteln. Sie wird erst nach ihrem Tod in Buchform veröffentlicht und das nicht grundlos, weil sie die Stärken dieses Detektivduos nicht ausspielt.
12 Minuten
Während Agatha Christie durch Verschwinden und Wieder-Auftauchen fast ganz England in Atem hält, erscheint "Wireless", eine kleine, feine Kurzgeschichte, die sicher ungefähr ein Jahr früher erschienen ist. Die Moral: Verbrechen lohnt sich nicht - und wird manchmal zum Bumerang.
22 Minuten
Am 3. Dezember 1926 verlässt Agatha ihr Haus, niemand weiß, wohin. Am 14. Dezember trifft sie ihr Noch-Ehemann in einem Hotel in Yorkshire. Bis heute ist ungeklärt, was in dieser Zeit passiert ist und warum. Eine Spurensuche beginnt, an der eine ganze Nation teilnimmt.
19 Minuten
1926 veröffentlicht Agatha Christie ihren bislang erfolgreichsten Roman. Aber im gleichen Jahr bezieht die Familie ein Haus, das kein Glück bringt, Agathas Mutter stirbt und ihr Mann verlangt die Scheidung. Ein schreckliches Jahr ...
13 Minuten
Im September 1926 veröffentlicht Agatha Christie "Swan Song". Es geht darum um eine tragische Geschichte zwischen Liebe, Eifersucht und Rache, die im Opernmilieu spielt. Dass die Hauptperson in der Rolle der "Tosca" brilliert, ist dabei kein Zufall.
11 Minuten
1926 verpasst Agatha Christie einer humoristischen Kriminalgeschichte einen Helden namens James Bond. Aber die Hauptfigur von "The Rajah's Emerald" ist grundverschieden von Ian Flemings Geheimagenten, der 1957 seinen ersten Auftritt haben wird. Hier ist James Bond ein unsicherer, aber geistesgegenwärtiger junger Mann, der mit Witz und Zufall einen wertvollen Diamanten sicherstellt.
13 Minuten
"The Lonely God": 1910 geschrieben, damals fand Agatha Christie keine Zeitschrift, die das veröffentlichen wollte. 1926 bringt sie es nun überarbeitet heraus. Natürlich ein geringeres Kaliber als "The Murder of Roger Ackroyd", aber eine kleine, charmante, sentimentale Geschichte. Einsamkeit und Kunst bewegten Agatha schon damals.
40 Minuten
Eine Spoilerfolge, denn die schuldige Person wird gleich am Anfang verraten. Ansonsten einiges über Agathas riskanten Wettstreit mit uns Leserinnen und Lesern und den exzellenten Indizien, die hier alle in die Irre führen, außer natürlich Hercules Poirot.
35 Minuten
1926 erscheint in Buchform "The Murder of Roger Ackroyd", ein brillantes Verwirrspiel um den Mord an einem Unternehmer. Er passiert in einem kleinen Dorf, wo sich zufällig Hercules Poirot zur Ruhe gesetzt hat. Natürlich aktiviert er seine kleinen grauen Zellen und klärt den Fall auf spektakuläre Weise. Spoilerfreie Folge mit einem Exkurs zu Mah Jong.
15 Minuten
Dank der unterschiedlichen Veröffentlichungsstrategien kommen die Leser:innen in den Vereinigten Staaten in der Genuss einer Geschichte mit Hercules Poirot, während er im Vereinigten Königreich noch Gemüse züchtet. "The Under Dog" ist eine lange, klassische Kriminalerzählung, die unspektakulär ist, aber gut unterhält. Und irgendwie ist es schön, dass der exzentrische Belgier wieder da ist.