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schuhkurier-Podcast Archiv

29 Episoden
47 Minuten
Als die Eltern von Stephan Stensky den Online-Shop Elbandi starteten, war die einhellige Meinung noch: Schuhe online verkaufen, das geht nicht! Heute wissen alle, wie gut das doch geht. Einfach ist es gleichwohl nicht. Mit seinem Unternehmen Boost it hilft Stensky deswegen Unternehmen dabei, nachhaltig wachsen zu können. Boost it berät Schuhhändler, ist aber auch in anderen Branchen tätig. Im Podcast-Interview mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke warnt er davor, sich zu sehr von einem Marktplatz oder einer Plattform abhängig zu machen. Bei den aktuellen Umwälzungen seien nicht mehr unbedingt die großen Online-Marktplätze die Gewinner. Wichtig sei daher ein Channel-Mix und eine klare Strategie und Positionierung, argumentiert Stensky. Mit den Dienstleistungen will Boost it Lösungen für bessere Sichtbarkeit im Internet anbieten. Darunter zählen Storytelling-Strategien, das richtige Maß beim Versenden von Newslettern und die systematische Kontrolle der Erfolgsparameter. Stensky gibt aber auch Tipps, wie jeder Händler selbst an seiner Online-Sichtbarkeit arbeiten kann: „Dabei geht es nicht darum, jeden Tag fünf Instagram-Posts zu verschicken, nur weil irgendein Guru das sagt.“
43 Minuten
Braucht es gleich eine ganze Druckerfarm? Und wie lassen sich die Mitarbeiter für das Thema begeistern? Zudem spricht er auch offen über den Generationswechsel im eigenen Unternehmen. Mit seinem Knowhow im Bereich 3D-Druck/additive Lösungen steht Lais Kriwat für eine neue Generation von Orthopädieschuhtechnikmeistern. Schon als Schüler testete er in Marke Eigenbau die Möglichkeiten und Chancen des 3D-Drucks aus. Im Gespräch mit den Redakteuren Tobias Kurtz und Laura Klesper spricht er zudem über seinen Einstieg in die Geschäftsleitung des elterlichen Betriebs.
35 Minuten
Das laufende Jahr werde keine großen Umsatzsteigerungen bringen, erklärt Achim Gabor im Podcast-Interview. Daher werde man auf Kostenstrukturen achten. Entlassungen seien aber nicht geplant – ganz im Gegenteil: Man suche händeringend Fachkräfte. Dass das Jahr herausfordernd bleiben wird, steht für Gabor fest: Er rechnet mit weiteren Insolvenzen im Handel und auch in der Schuhindustrie. Damit müsse man umgehen, so der Unternehmer. Eine Strategie ist für ihn die Erschließung neuer Exportmärkte. Mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke spricht Achim Gabor über die gerade zu Ende gegangene Orderrunde, über die Corona-Krise, über den inhabergeführten Fachhandel und die Perspektiven die er für Pius Gabor sieht.
44 Minuten
Der Hersteller Swing2Sleep produziert Federwiegen und andere Babymöbel zum Vermieten. Große Geräte, bestehend aus vielen Teilen, und regelmäßige Rücksendungen: Das Konzept bringt einen hohen Aufwand für die Logistik mit sich, den das Unternehmen irgendwann nicht mehr selbst übernehmen wollte. „Wir standen an einem gewissen Punkt im Wachstum vor der Wahl: Entweder wir bleiben jetzt bei der Größe, bei der wir sind, und schaffen nicht den nächsten Schritt, oder wir wagen es, die Logistik auszulagern“, erklärt Swing2Sleep-Geschäftsführer Maik Schwede in der elften Ausgabe des schuhkurier-Podcasts. Er entschied sich für den Service Fiege Now, mit dem das Logistikunternehmen Fiege seit rund eineinhalb Jahren Lösungen für kleinere Unternehmen anbietet. Die beiden schuhkurier-Redakteure Christopher Mastalerz und Petra Steinke haben im Podcast-Gespräch mit Vertretern beider Unternehmen, Head of Fiege Now, Julius Wegmann, und Maik Schwede und Patrick Blaschke von Swing2Sleep, über den Start der Zusammenarbeit geredet. Im Gespräch ging es um den Moment, in dem die Unternehmer das letzte Mal die Ware selbst versendet haben und Angst davor hatten, sie von nun an in fremde Hände zu geben. Sie erzählen, wie sie sich eigentlich schon für einen anderen Dienstleister entschieden hatten und nach einer spontanen Begegnung mit Julius Wegmann von Fiege überzeugt wurden. Dieser blickt derweil auf die ersten Monate von Fiege Now zurück und redet darüber, was es vom regulären Fiege-Angebot unterscheidet, was der Service kann und was nicht. Den schuhkurier-Podcast gibt es auf allen gängigen Podcast-Plattformen und bei schuhkurier.de.
45 Minuten
Andreas Schaller, Sprecher der Geschäftsführung beim Schuhhersteller Lloyd. Im Podcast-Interview mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke spricht er – natürlich – über Schuhe: Neben Herrenschuhen geht es dabei auch um Damenschuhe und das neue Segment der Fahrradschuhe, mit denen Lloyd vor kurzem gestartet ist. Es gibt einen Nachholbedarf bei klassischen Herrenschuhen, sagt Schaller – trotzdem glaubt er nicht an eine Rückkehr zur Zeit vor der Pandemie. Bei den Damenschuhen will er auf mehr modische Spitzen setzen, ohne die klassisch orientierte Kundin außen vor zu lassen. Und die Fahrradschuhe laufen, davon ist der Lloyd-Geschäftsführer überzeugt. Im Podcast-Gespräch geht es zudem um die Fragen, warum Schuhe nach Überzeugung Schallers zwingend teurer werden müssen, wie Konsumentinnen und Konsumenten noch mehr und vor allem nachhaltig begeistert werden müssen und was man bei Lloyd tut, um die Marke zu schützen.
44 Minuten
In Folge 9 des schuhkurier-Podcast spricht Ralf Balonier über ein von der Pandemie weitgehend unbeeindrucktes Segment: Kinderschuhe. Lockdown hin oder her: Die Kinderfüße wuchsen trotzdem, und Eltern standen vor der Frage, wie sie ihren Kindern unter erschwerten Bedingungen gute und passende Schuhe kaufen könnten. Die Kreativität des Handels war enorm. Füße wurden vor dem Geschäft vermessen, Schuhe per Fahrrad zu den Kunden gebracht. Und auch bei Salamander als Lieferant tat man laut Ralf Balonier alles, um der schwierigen Situation gerecht zu werden. Dennoch stellte und stellt Corona das Unternehmen vor enorme Herausforderungen, denn nach wie vor sind die Lieferketten gestört. Für die kommenden Monate ist rund um den Feuersalamander eine Menge geplant, darunter Aktionen im Handel und eine neue Folge der berühmten Comic-Abenteuer.
30 Minuten
In Folge 8 des schuhkurier-Podcast spricht schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke mit dem Hamburger Schuhhändler Marcus Höhne. „Erst, wenn Sie rundum glücklich mit Ihren neuen Schuhen sind, sind wir zufrieden“ – so heißt es auf der Homepage des Hamburger Schuhhauses Hittcher, das 1934 gegründet wurde und sich seitdem in Familienhand befindet. Seit dem Jahr 2000 führen Marko und Volker Höhne das Unternehmen mit derzeit rund 15 Filialen. Seit 2015 ist Markos Sohn Marcus als vierte Generation mit am Start. Neben zwei Fachgeschäften gehören Mono- und Duomarkenstores zum Portfolio des Schuhhaus Hittcher. Etabliert ist die Partnerschaft mit Gabor und Ecco. Vor zwei Jahren starteten die Höhnes die Partnerschaft mit dem US-Hersteller Skechers – ausgerechnet im ersten Pandemie-Jahr. Die Corona-Krise und die Folgen des Kriegs in der Ukraine bekommen die Höhnes und ihr Team nach wie vor hautnah mit – erst den Online-Boom und dann die massive Kaufzurückhaltung. Marcus Höhne spricht über Corona-Frust und Krisenmodus. Er erklärt, wie man in Hamburg Kräfte sammelte, um die aktuellen Herausforderungen nicht nur zu bewältigen, sondern daran zu wachsen.
46 Minuten
Solidus-Geschäftsführerin Yvonne Breinlinger-Scheuring und Sylvia Klemens, Vertriebsverantwortliche bei Waldläufer, waren in den vergangenen Wochen voll mit der Orderrunde beschäftigt. Da gab es genug Gesprächsstoff, einmal alle aktuellen Themen gemeinsam zu besprechen. Ernstere und lockere Themen wurden im Gespräch mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke diskutiert. In der siebten Folge des schuhkurier-Podcast erzählten die Expertinnen, wie sich die Marken in den kommenden Saisons aufstellen wollen und wie gut Mode und Komfort zusammen funktionieren können. Sie freuten sich über die gute Stimmung auf den Messen und die große Lust auf neue Kollektionen. Nach wie vor sind die Pandemie und angespannte Lieferketten aber wichtige Themen, mit denen man sich beschäftigen müsse. Hinweis: Das Gespräch wurde vor dem 24. Februar aufgezeichnet, weswegen der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen nicht besprochen wurden.
27 Minuten
Nach über 30 Jahren in der Schuh- und Sportartikelbranche will sich Hans-Hermann Deters doch mehr seiner Freizeit widmen. Er scheidet zum Ende des Monats als Geschäftsführer bei Sport 2000 aus und geht in den Ruhestand. In der sechsten Ausgabe des schuhkurier-Podcasts blickt die langjährige Führungskraft bei Reebok und Ara gemeinsam mit Chefredakteurin Petra Steinke auf die Zeit zurück. Er erzählt, wie er sich als Führungskraft immer als Trainer einer Mannschaft gesehen hat und er das Potenzial seiner Mitarbeiter entfalten wollte. Er vergleicht Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Branchen und erzählt, welche Herausforderungen er anfangs noch unterschätzt hat. Doch um nur nostalgisch in die eigene Vergangenheit zu schauen, dafür ist es zu interessiert an allen Themen des Business, von dem es wohl auch im Ruhestand nicht ganz loslassen können wird. Wie die Branchen sich für eine erfolgreiche Zukunft aufstellen müssen und wofür er zukünftig privat mehr Zeit einplanen will, auch darüber redet er im Podcast-Interview auf schuhkurier.de und allen gängigen Podcast-Playern.
36 Minuten
Das Netzwerk Inkota wurde vor 50 Jahren in der DDR gegründet, um über die Mauer hinweg auf Ungerechtigkeiten in der Welt zu schauen. Die zugehörige Initiative Change Your Shoes setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Schuh- und Lederwarenbranche ein. Referent Berndt Hinzmann erzählt im Interview mit schuhkurier-Redakteurin Laura Klesper davon, wo es seiner Meinung nach bei Schuhherstellern in sozialen und nachhaltigen Fragen Nachholbedarf gibt.
45 Minuten
Zusammenarbeit – aber wie? Für das Jahr 2022 haben die Verbundgruppen SABU und ZUSA aus der Schweiz eine Kooperation ins Leben gerufen. Dabei geht es um Ware, Marketing und mehr. Wie genau sich die beiden Chefs die Zusammenarbeit vorstellen, welche gemeinsamen Pläne sie für ihre Gruppen haben und wie eng die Verzahnung in der Zukunft gestaltet werden soll, verraten sie im Gespräch mit schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke. Eines steht für beide ganz klar im Vordergrund: die Stärkung des Handels, um den Endkunden ein gute und inspirierendes Einkaufserlebnis bieten zu können.
35 Minuten
Ines Imdahl ist Geschäftsführerin und Inhaberin des Instituts Lönneker & Imdahl Rheingold-Salon. Die studierte Psychologin berät Unternehmen auf Basis von verhaltenspsychologischen Erhebungen und betreibt Marktforschung mithilfe von qualitativen Umfragen über ihre Konsumneigungen. In der dritten Ausgabe des schuhkurier-Podcasts hilft sie im Gespräch mit Chefredakteurin Petra Steinke dabei, zu verstehen, welche Strategien wir uns zurecht legen, um in der Pandemie und den sich immer wieder ändernden Regeln Halt zu finden. Die Expertin erklärt, wie sich das auf den Konsum auswirkt, und was nach dem Überstehen der Corona-Krise davon übrig bleibt.
54 Minuten
Der Schuhhändler Ingo Hänel führt in zweiter Generation das Filialunternehmen Schuh Beck und ist der Gast der zweiten Folge des schuhkurier-Podcasts. Er ist Aufsichtsratsmitglied der ANWR Group und erweiterte das Filialportfolio seines Unternehmens seit letztem Jahr von zehn auf 15 Geschäfte. Im rund einstündigen Gespräch mit Chefredakteurin Petra Steinke verrät er, was die schlimmsten aber auch schönsten Momenten waren, die er während der Pandemie erlebte. Er erzählt von den besonderen Herausforderungen einer Geschäftseröffnung in der Pandemie, wann er sich besonders hilflos fühlte aber auch vom familiären Zusammenhalt, den die Händlerinnen und Händler in dieser schwierigen Zeit beweisen.
36 Minuten
Pünktlich zum 75. Jubiläum von schuhkurier startet die Redaktion ein neues Format: den schuhkurier-Podcast! Mit Interviews und Berichten bildet der Podcast Debatten und relevante Themen in der Schuhbranche ab. Interessante Gäste kommen zu Wort – auch aus branchenfremden Bereichen. Zum Start spricht Chefredakteurin Petra Steinke mit Gerrit Heinemann, Professor für Betriebswirtschaftslehre, Management und Handel an der Hochschule Niederrhein. Er beschäftigt sich damit, welche Probleme den stationären Handel herausfordern, aber auch welche Chancen er hat. Im Interview erzählt er, wie sich der Handel aufstellen muss, um nicht nur die Pandemie zu überstehen, sondern auch darüber hinaus wettbewerbsfähig zu bleiben.