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Everyone Counts - Transformation für Banken und Sparkassen

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Dr. Jürgen Weimann 197 Episoden Neueste vor 4 Tagen

Emotionaler Wandel in Führung, Management und Insights aus der Finanzwelt von Banken und Sparkassen

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09. März 2020

Episoden

41 Minuten
Dieses Mal doppelt Jürgen im Podcast: Jürgen Schmitt, vielen von euch auf LinkedIn als „der Bankbart” bekannt. Jürgen hat 22 Jahre lang Aktienderivate an der Börse gehandelt, bis am 11. Juni 2018 seine Rolle von einem Tag auf den anderen wegfiel. Was danach kam, ist eine der inspirierendsten Neuerfindungen, die ich in unserer Branche kenne. Er wurde Corporate Influencer, Content Creator, „Entdecker” der Deutschen Bank und inzwischen auch Autor. Wir sprechen über diesen Wendepunkt und darüber, wie man ihn durchsteht. Es geht um die Entstehung der Expedition Finance und um sein neues Buch „Der Bankbart”. Außerdem geht es um ein Thema, das uns beiden am Herzen liegt: finanzielle Bildung. Ich freue mich sehr, in diesem Jahr Medienpartner von Finance&Friends und dem legendären Sockenkalender zu sein. Alle Links findest du unten. Kernaussagen 1. Wendepunkte brauchen Zeit. Wer nach 22 Jahren plötzlich ohne Rolle dasteht, kann nicht in zwei Wochen sein neues Leben planen. Erst muss man „unten ankommen”, dann kann man nach vorne schauen. 2. Mut und Vertrauen wirken in beide Richtungen. Die Deutsche Bank hat Jürgen etwas völlig Neues zugetraut. Er hat sich im Gegenzug auf ein Leben eingelassen, für das er nie ausgebildet war. 3. Neue Rollen entstehen, wenn Organisationen sie zulassen. Jürgen hat sich seinen Job als „Discoverer” selbst geschaffen. Das gelang, weil die Führung schnell erkannt hat, welches Potenzial in der Idee steckt. 4. Finanzbildung beginnt bei den Basics. Profis sind oft „drei Stufen weiter” und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die einfache Erklärung ist kein „Low-Key”, sie ist der richtige Einstieg. 5. Wissen statt Werbung. Die Expedition Finance gibt keine Meinung vor und bewirbt keine Produkte. Gerade deshalb verbessert sie die Wahrnehmung der Bank und eröffnet Gespräche. 6. Social Media ist vor allem Social. Wer nur sendet, verschenkt die Wirkung. Zuhören, reagieren und Community-Management machen Nahbarkeit und Greifbarkeit aus. 7. Gemeinsam statt eigenes Süppchen. Finance&Friends bündelt Reichweite: 24 Partner ziehen sich gegenseitig ins Rampenlicht und machen finanzielle Bildung zum gesellschaftlichen Thema. 8. Finanzielle Bildung ist Aufgabe aller Unternehmen. Wer mit seinem Geld zurechtkommt, arbeitet anders. Davon profitiert jeder Arbeitgeber, nicht nur die Bankindustrie. Über meinen Gast Jürgen Schmitt ist seit über 33 Jahren in der Bank. Nach Abitur und Banklehre wechselte er nach Frankfurt, war zunächst in der Wertpapierabwicklung tätig und handelte anschließend 22 Jahre lang Aktienderivate. Sein Schwerpunkt war die Downside Protection. Nachdem seine Rolle 2018 wegfiel, entwickelte er zum 150-jährigen Jubiläum der Deutschen Bank die Expedition 150, heute Expedition Finance. Die Reihe umfasst inzwischen über 250 Filme zu Trends und Themen von morgen. Im Konzernverzeichnis steht er als „Discoverer”. Auf LinkedIn ist er als „der Bankbart” einer der bekanntesten Corporate Influencer der Finanzbranche. Er ist Mitinitiator von Finance&Friends und Autor von zwei Büchern. Jürgen Schmidt auf LinkedIn: [[Link]](https://www.linkedin.com/in/j%C3%BCrgen-schmitt-expedition/) [Hier kannst Du für finanzielle Bildung spenden](https://bcause.com/@FaF2026) [Hier findest Du das Buch von Jürgen.](https://link.amazon/B0hfyf7E4) Lass uns verbinden: [LinkedIN](https://www.linkedin.com/in/juergenweimann/) Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen [Abonnier hier meinen Newsletter.](https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/)
29 Minuten
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30 Minuten
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37 Minuten
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37 Minuten
Nun kommt die Zeit der Strategieklausuren. In dieser Folge teile ich meine Erfahrungen aus über 100 Strategieklausuren. Wir betrachten dies anhand der drei Phasen: **Phase 1 – Vorher** - Nicht die Agenda vom Vorjahr recyceln, nur mit neuem Datum - Der Ort sendet Subbotschaften: Wer über Zukunft sprechen will, hat im Haus mit Investitionsstau nichts verloren - Raumgröße ernst nehmen. Wer die Arme nicht bewegen kann, denkt nicht in die Weite - Zielsetzung vor Agenda: Was wollen wir gemeinsam erreichen, woran erkennen wir das? - Vorbereitungsaufgaben verteilen. An der Diskussionsgeschwindigkeit der Gruppen sieht man sofort, wer vorbereitet ist - Analysen und SWOT vorab verschicken, damit die Klausurzeit für Ableitung statt Information genutzt wird - Luft in der Agenda lassen. Was nicht ausdiskutiert wurde, kommt in der Umsetzung als Widerstand zurück **Phase 2 – Währenddessen** - Wer moderiert, nimmt nicht teil. Wer teilnimmt, moderiert nicht. Externe Moderation, notfalls jemand von außerhalb des Top-Managements - Konflikt ist ein Qualitätsmerkmal, kein Betriebsunfall. Revision, Controlling und Vertrieb blicken per Funktion unterschiedlich auf dieselbe Frage. Genau das ist der Wert - Die Frage der Moderation: Was wäre, wenn die Kollegin recht hätte? - Der Dramaturgie folgen, nicht dem Ablaufplan. Wenn das Team im Flow ist, wird nicht um 11:15 Uhr abgewürgt - Praktischer Tipp: Mit dem Hotel Zeitfenster statt Uhrzeiten vereinbaren. Niemand klopft, niemand serviert, die Pause beginnt, wenn das Thema fertig ist **Phase 3 – Danach** - Die Übersetzung der Ergebnisse ist selten ein kognitives, fast immer ein emotionales Problem - Kommunikationsprofis mitdenken: Visual Recording, Stimmungsbilder, ein 90-Sekunden-Video mit O-Tönen direkt nach der Klausur. Im Nachhinein wird das ungleich schwerer - Flughöhe halten: Arbeitspakete, Tagesschätzungen und Projektpläne gehören nicht in die Strategieklausur. Strategie ist zukunftsgerichtet und in Teilen abstrakt - Den Prozess nach der Klausur vorher planen, inklusive Vorstandskalender für die Kommunikation - Umsetzungsinstrumente sind Werkzeuge, keine Modeerscheinungen. BSC, Strategiehaus, Asana oder OKR – entscheidend ist, was zu Haus, Menschen und Phase passt - OKR sind aus meiner Sicht die wirkungsvollste Methodik und zugleich die schwierigste: in zehn Minuten erklärt, aber ein halbes bis ganzes Jahr, bis der Wechsel von Aktivitäts- zu Ergebnisorientierung wirklich verstanden ist - Und schon in der Klausur darauf achten, dass keine Linienaufgaben zu Projekten hochstilisiert werden **Sieben Fragen für Deine nächste Klausur** 1. Was ist der Auftrag und die Zielsetzung unserer Klausur? 2. Wen brauchen wir dafür? 3. Wo findet sie statt – und welche Subbotschaften sendet dieser Ort? 4. Wer moderiert, und ist diese Person wirklich unbeteiligt? 5. Welche Vorbereitung erwarten wir von den Teilnehmenden? 6. Wie kommunizieren wir die Ergebnisse emotional, über welche Kanäle, in welchem Zeitraum? 7. Welches Umsetzungsinstrument passt zu uns, und wie sieht das Umsetzungscontrolling aus? Hier ist die Folge zur [Macht des Konfliktes mit Dr. Reinhard K. Sprenger.](https://podcasts.apple.com/de/podcast/everyone-counts-transformation-f%C3%BCr-banken-und-sparkassen/id1506020653?i=1000491930069) Lass uns verbinden: [LinkedIN](https://www.linkedin.com/in/juergenweimann/) Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Lieb Lass uns verbinden: [LinkedIN](https://www.linkedin.com/in/juergenweimann/) Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen [Abonnier hier meinen Newsletter.](https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/)
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Über diesen Podcast

Die Finanzindustrie befindet sich in einem großen transformativen Wandel. Banken und Sparkassen stehen vor vielfältigen Herausforderungen und tiefgreifenden Veränderungen. Als Impulsgeber und Sparringspartner gehe ich in diesem Podcast den beiden Fragen auf den Grund, wie die Transformation im Business und Privatleben gelingt und wie Banken und Sparkassen den Wandel gestalten können. Und damit ein neues erfolgreiches Zeitalter einläuten. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch – denn Everyone Counts.
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