Ach, komm! - der Podcast für Körper, Seele, Herz und... Sex Archiv
314 Episoden
36 Minuten
Um es direkt vorwegzunehmen: Diese Episode von "Ihr fragt, wir antworten" ist ein absolutes Novum - entstanden aus einem echten Fail. Nach mehr als 200 Aufnahmen war Caros Aufnahme diesmal wirklich futsch, kurz vorm Podcast-Ende von ihrem Laptop geschluckt (mehr dazu im Podcast). Doch wir (1000 Dank an unseren genialen Cutter Mario :beten:) haben gerettet, was zu retten war: Entstanden ist eine durchaus persönlich gefärbte Episode rund um die rote Box, die wir kürzlich in einer Podcastdoppelfolge besprochen haben. Das Thema hat euch ganz offenbar schwer bewegt und einige Prozesse in Gang gesetzt. Heute legen wir noch mal nach zum Thema "Die Macht des Unterbewusstseins". Wir hoffen, euch gefällt diese ganz besondere Episode - trotz allem.
1 Stunde 9 Minuten
Was tun, wenn die Lust mehr oder weniger plötzlich futsch ist? Es gibt viele Phasen im Leben, die der Sexlust schwer zusetzen können. Das kann eine Schwangerschaft sein, Meno- oder Andropause, zu viel Stress im Alltag, die nachlassende Begierde des Partners, ermüdende Routinen ... Kurzum: Die Gründe sind vielfältig. Während manche die mangelnde Sexlust weniger stört, wollen sich wiederum andere erst gar nicht damit abfinden. Doch wie finde ich zurück in meine Lust? Die klinische Sexologin und Psychotherapeutin Dania Schiftan ist spätestens seit ihren Büchern "Coming soon" und "Keep it coming" Expertin in Sachen (weibliche) Lust. Für ihr neuestes Werk: "Das Comeback deiner Lust" hat sie ein ganz spezielles Mikrotraining entwickelt. Mit winzigen effektiven Übungen lässt sich mit nur drei Minuten täglich das Kribbeln zurückholen, so ihr Versprechen. Wie genau das aussieht, das erzählt die Schweizer Autorin heute bei uns im Podcast. Herzlich willkommen!
58 Minuten
Wie wurdest du aufgeklärt, und von wem? Konntest du wirklich all deine Fragen stellen? Das Thema sexuelle Aufklärung ist auch im Jahr 2024 hochsensibel. Wie gehen wir es an, was ist altersangemessen? Und wie viel Scham spüre ich selbst, wenn ich über Sexualität spreche? Fakt ist, das was unsere Kids im Netz zum Thema präsentiert bekommen, ist oft alles andere als altersangemessen, mitunter sogar verstörend. Das durfte Ann-Marlene selbst erfahren, als sie vor einigen Jahren als Referentin zum Thema von einem Hamburger Gymnasium gebucht wurde. Die Fragen der Schüler*innen hatten es in sich, mehr noch allerdings der scharfe Wind, der ihr im Vorfeld der Veranstaltung von ganz anderer Seite entgegen blies. Das Erlebte verfolgt sie bis heute - aus "gutem" Grund. Aber hört selbst ...
1 Stunde
Es ist ein enges Korsett, das vielen Frauen geschnürt wird: Spätestens ab einem gewissen Alter geht die Fragerei los: "Gibt es keinen Partner? Und was ist mit Kindern?" Und selbst wenn beides gegeben ist, dann geht es weiter: Wie du arbeitest Vollzeit? Und was ist mit deinen Kindern? Ach, du stillst nicht!?" Manchmal könnte man oder vor allem frau fast meinen, dass das Leben einzig und allein auf die Mutterschaft hin ausgerichtet ist. Doch immer mehr Frauen, auch unter unseren Hörerinnen, entscheiden sich ganz bewusst: "Nein. Ich will keine Kinder!". Die Berliner Autorin und Kulturwissenschaftlerin Sarah Diehl hat darüber ein viel beachtetes Buch geschrieben, das sich auch sechs Jahre nach dem Erscheinen immer noch gut verkauft: "Die Uhr, die nicht tickt - Kinderlos glücklich". Darüber hinaus bietet sie Workshops an, in denen Frauen ihrem (nicht) vorhandenen Kinderwunsch auf den Grund gehen können. Eine Erkenntnis, die sie persönlich aus all diesen Prozessen gezogen hat, ist: "So geil kann Leben sein, wenn ich mich frei von Erwartungshaltung mache." Heute ist sie unsere Gästin. Herzlich willkommen bei "Ach, komm"!.
59 Minuten
Mit ein bisschen Verspätung melden wir uns zurück mit einer neuen Runde von "Ihr fragt, wir antworten". Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Mails und Nachrichten - und für euer Vertrauen! Darum geht es heute: Einer unserer Hörer hat sich intensiv mit unserer Gas-und-Bremse-Episode beschäftigt und das vorgestellte Sexdrive-Modell auf seine ganz eigene Art verfeinert. Nur so viel: Es geht um Bretter und Federn. :) Ein anderer Hörer hat sehr gute Erfahrungen mit dem Potenzmittel Tadalafil gemacht. Seit der "Konstanztherapie", so sagt er, fühle sich sein "Spürstab" wie um Jahrzehnte verjüngt an. Wie es überhaupt dazu kam, und was rund um die Einnahme von Potenzmitteln wichtig ist, darüber sprechen wir heute. Und dann ist da noch die Frage einer sehr jungen Hörerin. Mit Anfang 20 hatte sie, trotz Vorbehalten, ihr erstes Mal. Eigentlich lief alles ganz gut, wäre da nicht ein immer wiederkehrender Schmerz. Was also tun?
50 Minuten
In diesem Thema steckt Konfliktpotenzial - wenn auch nicht unbedingt auf den ersten Blick: Die Rede ist vom Sexdrive. Bei manchen ist er stark ausgeprägt, bei anderen weniger stark. So weit, so unproblematisch. Schwierig wird es meistens dann, wenn Paare eine stark unterschiedliche Sexlust haben. Sprich: Einer möchte deutlich mehr Sex als der andere. Nicht selten bleiben am Ende beide auf der Strecke, weil es kein Übereinkommen gibt, weil nicht drüber gesprochen wird oder allenfalls wenig konstruktiv gestritten. Deshalb fragen wir uns heute: Welche Faktoren zahlen auf den Drive ein? Ist er angeboren, kann er gelernt werden, ist er überhaupt veränderlich? Und was hat die rote Box damit zu tun, in die wir oftmals so ungern reinschauen. Ihr seht schon, Fragen über Fragen - auf die wir reichlich Antworten haben. Versprochen!
1 Stunde 1 Minute
Wenn einer weiß, was Frauen wirklich wollen, dann ist es unser heutiger Gast. Denn er ist quasi die "bezahlte Affäre". Wer ihn bucht, dem eröffnet sich ein völlig wertfreier Genussraum, "in dem alles sein darf". Zumindest fast! Denn wenn schon das Vorgeplänkel "zu schmierig" gerät, dann ist auch für ihn eine Grenze erreicht. Ihr merkt schon, das alles klingt nicht nach einem klassischen Nine-to-five-Job ... Sinan Huemer ist Tantra-Lehrer, Tantra Masseur und Tantra Escort. Was genau das bedeutet, und was er in seinem Job, der auch so etwas wie eine Lebensphilosophie für ihn ist, über männliche und weibliche Sexualität gelernt hat, darüber spricht er heute mit uns. Happy welcome, Sinan!
34 Minuten
So, ihr Lieben. Heute weichen wir einmal von unserem üblichen "Ihr fragt, wir antworten"-Kurs ab. Denn es gibt ein Thema, das offenbar gleich mehrere von euch bewegt - allen voran die Männer. Also haben wir die Fragen gebündelt und der Episode folgende, nun ja etwas Doktorarbeit ähnliche Überschrift verpasst: "Der Mann und sein Penis und was das für sein Gefühl der Männlichkeit bedeutet". Klingt sperrig, ist aber von uns sehr bekömmlich für euch aufbereitet. Versprochen!
1 Stunde 7 Minuten
Während immer mehr Menschen gegen das Online-Dating wettern oder berichten, sie seien Online-Dating müde, wagt die Soziologin Dr. Andrea Newerla einen positiven Blick auf die digitale Form des Kennenlernens. Wer offen reingeht, so ihre These, also nicht mit einer ganz konkreten Erwartungshaltung, der kann dort durchaus positive und tolle Erfahrungen sammeln. Wer hingegen davon ausgeht, dort den einen Menschen fürs Leben zu finden, nun ja ... Überhaupt, glaubt Newerla, dass es in Zeiten wie diesen nahezu unmöglich ist, dass ein Mensch nahezu alle Bedürfnisse seines Gegenübers bedient: sei es sexuell. emotional, freundschaftlich, perspektivisch etc. Warum also sollte man seine Aufmerksamkeit nicht streuen und mehrere Beziehungsmenschen haben. Da können Online-Dating-Portale und -Apps zum regelrechten Markt der Möglichkeiten werden - im positiven Sinne. Heute ist Newerla unsere Gästin. Happy welcome (again)!
50 Minuten
Für (viele) Kinder und Jugendliche ist das Smartphone (wie bei den meisten Erwachsenen auch) dieser Tage ein treuer und enger Begleiter. Ein Großteil des Privatlebens spielt sich auf Social-Media-Plattformen ab. Nicht nur der Austausch mit realen Freundinnen und Freunden. Auch viele rein virtuelle Kontakte werden dort geknüpft. Influencer*innen spielen im Leben des Nachwuchses oftmals eine große Rolle. Dasselbe gilt für die Inhalte, die sie verbreiten. Ein häufiges Thema hier: Die Idealisierung und Perfektionierung des eigenen Körpers. Welchen Einfluss die digitale Fokussierung aufs Körperliche auf die Entwicklung des Kindes nimmt, wo die Gefahren lauern, wie wir darüber in den Austausch kommen und was das Ganze mit Sexualität zutun hat, darüber sprechen Ann-Marlene und Caro heute - zwei Nicht-Digital-Natives auf den Spuren der großen weiten digitalen Welt.
1 Stunde 4 Minuten
Bis wohin ist es Genuss, und ab wann wird es zur Qual? Für viele Männer (und auch immer mehr Frauen) ist Pornoschauen alltäglich. Das Setting ist besonders, weil in vielen Fällen egozentrisch. Man(n) kann aus einer Fülle an Material und Genres auswählen: Wonach ist mir heute, wann und wie will ich diese Kunstform von Sexualität konsumieren? Masturbiere ich dazu, oder heute einfach mal nicht!? Wie lange zögere ich den Orgasmus hinaus? Diese niedrigschwellige, virtuelle Form von Sexualität nimmt für viele Menschen den Druck raus - in jeglicher Hinsicht. Umso größer ist die Gefahr, sich vollends darin zu verlieren. Mit jenen Menschen, für die das Pornoschauen zur Last geworden ist, hat Prof. Dr. Rudolf Stark zutun. Er verantwortet an der Universität in Gießen unter anderem das Pornlos-Projekt. Dafür hat der Systemneurowissenschaftler hunderte Interviews mit Männern geführt, die unter einer Pornografie-Nutzungsstörung (nach ICD-11) leiden, kurz Pornosucht genannt. Daraus abgeleitet hat sich eine neue, intensive Form der Therapie. Heute ist Prof. Stark unser Gast. Willkommen!
35 Minuten
Weiter, weiter, immer weiter geht's mit unserer kleinen Rubrik "Ihr fragt, wir antworten". Wer hätte das gedacht, dass wir so lange von euren vielen Fragen und Anregungen zehren können, ohne uns zu wiederholen ... Und darum geht es heute: Eine Hörerin beschäftigt, was an dem Mythos dran ist, dass Frauen vor allem durch langsame Penetration zum Orgasmus kommen, während die Männer es vermeintlich härter mögen. Stimmt das wirklich? Und dann ist da noch die Frage nach dem vaginalen und dem klitoralen Orgasmus, was spielt der dabei für eine Rolle? Eine andere Hörerin befindet sich in einer neuen Partnerschaft. Ihr Freund hat zwei Kinder mit in die Beziehung gebracht. Sie hatte das Thema Kinderwunsch bislang nicht auf der Agenda. All das wäre auch gar nicht so herausfordernd, würde der neue Partner nicht noch so eine enge Verbindung zu seiner Ex und Mutter der Kinder haben. Das geht soweit, dass er mit der Ex und den Kindern gemeinsame Wochenenden verbringt, und er und die Mutter seiner Kinder sich sogar ein Zimmer teilen. Für unsere Hörerin ist an der Stelle eine Grenze überschritten. Zu Recht? Und zu guter Letzt haben wir so tolle Vorschläge von euch für einen neuen Untertitel für Ach, komm! zugeschickt bekommen. Heute präsentieren wir euch unseren Favoriten. Ach ja, und dann ist da noch die Sache mit dem Glück ... Aber hört selbst!
52 Minuten
Das Hirn rattert 24/7 - zumindest fast: Ich darf nicht vergessen, die Medikamente aus der Apotheke abzuholen, das Geschenk für den Kindergeburtstag zu besorgen, die Wäsche muss spätestens morgen gewaschen werden, sonst stehen wir ohne da - und ja, was ist überhaupt mit unserer Beziehung? Schon ewig hatten wir keinen Abend zu Zweit mehr ... Viele Frauen (und manche Männer) kennen dieses Gedankenkarussell. Mit der Familiengründung wachsen die Aufgaben. Das verlangt vor allem vielen Müttern einiges ab. Der Mental Load, wie man diese unsichtbaren (und meist wenig wertgeschätzten) Aufgaben des "Familienmanagements" nennt, droht so manche regelrecht zu erdrücken. Und manchmal oder auch des Öfteren kommt's zum Overload. Dass da kaum noch Raum für Sex bleibt, ist selbstredend. Doch wie kommen wir raus aus diesem Teufelskreis? Wieso sind es vor allem die Frauen, die unter der Doppelbelastung aus Job und Familienalltag leiden? Und was können wir dagegen tun?
1 Stunde 6 Minuten
Spätestens seit dem Kino-Blockbuster "Fifty Shades of Grey" war BDSM in aller Munde - und damit salonfähig. Zumindest vorübergehend. Inzwischen ist der Hype wieder abgeebbt, das Thema damit aber keineswegs vom Tisch. Ganz im Gegenteil, wie wir von unserer Gästin Karina Kehlet Lins erfahren. Die dänische Paar- und Sexualtherapeutin ist nicht nur eine gute Freundin von Ann-Marlene, sondern auch Expertin in Sachen BDSM, oder Kink, wie man heute eher sagt. Inzwischen kämen schon Paare zu ihr, die mit sich haderten, weil sie eben einfach nur auf normalen Sex stehen. Kink sei ja schließlich en vogue. Oder etwa nicht? Ob das wirklich der Fall ist, was als kinky gilt, welche Spielarten es gibt, was der Unterschied zum Fetisch ist und letztlich die Frage aller Fragen, woher diese besonderen Vorlieben kommen, darüber sprechen wir heute. Wir hören uns!
1 Stunde 4 Minuten
Diese Episode ist gleich im doppelten Sinne ein Tabubruch, denn heute sprechen wir nicht nur über Sex, was für viele nach wie vor einem Tabu gleichkommt, sondern auch über Sexualbegleitung. Was in unter anderem in den Niederlanden längst eine anerkannte Praxis ist, steckt hierzulande noch in den Anfängen fest. Alte und pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit einer Behinderung in ihrer Sexualität zu begleiten, da wird meist nur hinter vorgehaltener Hand drüber gesprochen - wenn überhaupt. Oftmals werden diesen vulnerablen Personengruppen erst gar nicht mit Sexualität in Verbindung gebracht. Wir wollen das heute ändern und haben uns dafür die Pionierin der Sexualassistenz, Nina de Vries, eingeladen. Sie ist seit vielen Jahren mit vollem Herz in diesem Job zuhause, gibt Seminare und betreibt Aufklärung, heute mit uns gemeinsam. Herzlich willkommen!
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