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Essen im Ohr - Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt Archiv

193 Episoden
29 Minuten
Seit 100 Jahren sind in Essen Busse im Einsatz. Diese Geschichte lebendig hält die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG. In der neuen Folge "Essen im Ohr" besucht Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder den Verein und seinen Anderthalbdecker. Der historische Bus ist noch heute in Essen unterwegs. Vor fast vier Jahrzehnten gründete sich die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft EVAG in Essen. Seit diesem Zeitpunkt kümmern sich die rund 200 Vereinsmitglieder um die Geschichte der Busse und Straßenbahnen in Essen. In der Zwischenebene des U-Bahnhofs Hirschlandplatz gibt es ein kleines Museum und regelmäßig werden Sonderfahrten mit historischen Triebwagen und Bussen angeboten. Auch für private Veranstaltungen können die Fahrzeuge angemietet werden und es gibt einen TramShop mit Modellen, Geschenkartikeln und Infomaterial. Außerdem kümmert sich der Verein um die Pflege und Wartung seiner Fahrzeuge. Christian Boden und sein Team zeigen ihren historischen Anderthalbdecker. Der historische Bus des Essener Vereins wird auch Rucksackbus genannt. Vor über 50 Jahren wurde er zugelassen. Der Aufbau aus Holz, Metall und Glas kam aus Altenessen. Bus gefahren wird in Essen aber schon seit hundert Jahren. Die Busse waren damals noch mit Vollgummireifen. Entsprechend rumpelig waren die Fahrten im Jahr 1925 vom Hautbahnhof nach Heisingen. Dagegen ist der Anderthalbdecker schon sehr luxuriös mit weichgepolsterten Sitzen und sogar guter Aussicht. Dazu durfte im Obergeschoss sogar geraucht werden. Für Essen-im-Ohr-Host Timm Schröder wird auch mal der Motor des Busses gestartet und auch die Hupe gedrückt. Das klingt richtig schön. Viele schöne Geschichten gibt es über diesen Bus aus den vergangenen Jahren zu erzählen. Es ist nicht immer alles glatt gelaufen. Darum geht es in den nächsten 30 Minuten.
1 Stunde 6 Minuten
Kakerlaken, Motten, Silberfische, Wespen - die wollt Ihr alle nicht zuhause haben und auch nicht in Eurem Lieblingsrestaurant. Ein Mann, der diese Tiere mit Leidenschaft und großen Respekt bekämpft, wenn sie zu Schädlingen werden, ist der Essener Volker Skor. Er selbst bezeichnet sich als Tierfreund, hat eine kleine Malteserhündin namens Emma und erklärt im Essen im Ohr-Podcast, dass er gerne ganz konventionell später mal in einem Sarg beerdigt werden möchte, damit er den Krabbeltieren die Biomasse wiedergeben kann, die er ihnen im Leben genommen hat. Sein Unternehmen ist im ganzen Ruhrgebiet tätig und das nicht nur im Kampf gegen Bettwanzen, Flöhe oder Lebensmittelmotten. Als Desinfektoren sehen seine Mitarbeiter und er auch die schlimmsten menschlichen Geschichten, wenn sie etwa nach einem Lebensende in eine Wohnung müssen, in der sich die Leiche noch befindet oder zumindest bis kurz vor dem Einsatz befand. Daher eine Triggerwarnung für diese Folge: Es geht um Insekten, Gift, Betrug, Suizid und menschliche Überreste. Das ist nicht für jedes Nervenkostüm geeignet.
43 Minuten
Deutschland ist Basketball-Europameister – geil! Wie passend, dass am Dienstag (16. September) auch die Sport-Kategorie von Essen im Ohr aus dem sommerlichen Liegestuhl erwacht. Den Basketball-Hype nehmen wir hoffentlich direkt mit. Nächstes Jahr ist nämlich WM – in Berlin – diesmal sind aber nicht die Männer dran, sondern die Frauen. Eine der Botschafterinnen: Sonja Greinacher! Die gebürtige Essenerinnen lebt (inzwischen wieder) in Stadtwald. Ihre Karriere ist beendet, inzwischen arbeitet sie im Krankenhaus als Psychologin. Zu erzählen hat sie einiges, schließlich zog sie zusammen mit ihren Teamkolleginnen bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 über 8 Millionen Menschen vor die TV-Geräte. Sie brachte den 3x3-Basketball-Hype zum leben und holte die Goldmedaille nach Deutschland und nach Essen. Die erste Goldmedaille überhaupt, für den Deutschen-Basketball-Bund. Das haben die Männer noch nicht geschafft. Beinah wäre der Traum vom Titel in dieser noch jungen Sportart aber geplatzt. Drei Wochen vor dem ersten Olympia-Spiel brach sich Sonja Greinacher die Hand, in einem der letzten Vorbereitungsspiele. Das hielt sie geheim und zog durch. Das Ende ist bekannt. Wie sehr ihre Teilnahme aber auf der Kippe stand, verrät sie in der neuen Folge Essen im Ohr. Bei der Frauen-WM 2026 wird Sonja sehr wahrscheinlich die einzige Essenerin sein, auf dem Feld wird keine stehen. Warum? Seit 17 (!) Jahren gibt es hier in Essen kein Basketball-Mannschaften mehr für Frauen beim ETB Schwarz-Weiß. Das ändert sich genau jetzt! Ihr großes Ziel: Zusammen mit dem Verein den Mädchen-Basketball hier in Essen wieder aufzubauen. Damit es hoffentlich irgendwann wieder heißt: Basketball-Gold geht nach Essen!
50 Minuten
In Essen spielen soziale Träger eine große Rolle: Sie kümmern und sorgen sich um Hilfsbedürftige und darum, dass manche gar nicht erst in eine Notlage kommen. Eines der größten Unternehmen dabei ist die Caritas-SkF-Essen gGmbH - kurz CSE. Was macht die CSE? Auf der Homepage steht: "Die Caritas-SkF-Essen bietet vielfältige Dienste und Einrichtungen in ganz Essen. Über 1.000 Mitarbeitende arbeiten in über 60 Einrichtungen an verschiedenen Standorten." Geschäftsführer Andreas Bierod nennt es so: "Wir sind mit Diensten unterwegs von pränatal bis postmortal", also von vor der Geburt bis über den Tod hinaus. Dazu gehören Angebote von Schwangerschaftsberatung und Kindertagespflege über Jugendhilfe und Obdachlosenhilfe bis Altenheim und Hospiz. Hier ein paar Beispiele der Einrichtungen der CSE: - Notschlafstelle "Raum_58" im Nordviertel - Beratungscontainer "StrichPunkt" für Frauen in der Sexarbeit auf dem ehemaligen Kirmesplatz an der Gladbecker Straße - Familienzentrum Hoppetosse im Südviertel - Caritas-Stift Lambertus in Stadtwald - Klassenzimmertheater in Essener Schulen Im „Essen im Ohr“-Podcast wollen wir hinter die Kulissen eines so großen Unternehmens schauen. Dafür haben wir den Geschäftsführer Andreas Bierod eingeladen. Der hat Host Fabian Schulenkorf über Klischees von Sozialarbeitern Rede und Antwort gestanden. Spoiler: Er trägt weder Birkenstocks noch andere Kork-Sandalen. Andreas Bierod hat aber Fragen beantwortet wie: - Wie versucht er, rund 1200 Mitarbeitende zufrieden zu stellen? - Schlüpft er selbst noch manchmal in die Rolle des Sozialarbeiters oder ist er mehr Mensch der Zahlen? - Wie bringt er es übers Herz, Hilfsangebote zu streichen und zu schließen? - Was wünscht Bierod sich für die CSE und die Menschen in Essen von der Politik? Das und vieles mehr hört Ihr in der neuen Folge vom Radio Essen-Podcast "Essen im Ohr". Mehr Infos zur CSE und ihren Angeboten bekommt Ihr auf www.cse.ruhr.
58 Minuten
„Essen im Ohr“ ist zurück aus der Sommerpause und macht seinem Namen gleich in der neuen Folge alle Ehre: HNO-Ärztin Dr. Shabnam Fahimi-Weber spricht dabei über Ohr, Nase, Hals und besondere OP-Anfragen.
33 Minuten
In der letzten „Essen im Ohr“-Spezialfolge ist Jörg Küpperfahrenberg, Oberbürgermeisterkandidat des Essener Bürger Bündnisses, zu Gast. Er beantwortet die Fragen von Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug – und vor allem Eure Fragen zu den wichtigsten Themen der Stadt. Im Gespräch erklärt Küpperfahrenberg, wo er noch Verbesserungspotenzial beim ÖPNV in Essen sieht, warum der Stadionausbau zur Attraktivität des Essener Nordens beitragen kann und dass man bei Drogenkriminalität konsequenter im gesamten Stadtgebiet mit Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst vorgehen müsse. Gleichzeitig betont er, wie wichtig es sei, Menschen zu unterstützen, die unverschuldet in die Obdachlosigkeit geraten sind. Außerdem spricht er über die Rüttenscheider Straße, die er im Grundsatz so lassen würde, wie sie aktuell ist – allerdings mit Verbesserungen zugunsten der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer. Zudem ist er überzeugt, dass eine offene und klare Kommunikation ein Schlüssel im Umgang mit Clankriminalität sein kann. Wie Jörg Küpperfahrenberg seine Ideen und Pläne für Essen umsetzen möchte, erzählt er im Podcast – mit klaren Worten, persönlichen Einblicken und eigenen Lösungsansätzen. Die komplette Folge findet Ihr überall, wo es Podcasts gibt.
35 Minuten
Mike Rohleder – vielen besser bekannt als Musiker „Mike“ von den 257ers – will Oberbürgermeister von Essen werden. Als Kandidat für DIE PARTEI ist er zu Gast in unserer „Essen im Ohr“-Spezialfolge und stellt sich den Fragen von Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug – und vor allem Euren Fragen – zu wichtigen Themen. Im Gespräch wird schnell deutlich: Rohleder möchte in Essen etwas bewegen. Er sieht im Essener Norden großes Potenzial und findet, dass insbesondere der Stadthafen deutlich stärker genutzt werden sollte. Auch der Stadionausbau könnte seiner Meinung nach die Attraktivität des Nordens erhöhen, dennoch ist es ihm wichtig, auch andere Sportstätten in der Stadt zu fördern. Beim Thema Drogenproblematik setzt er darauf, mit den Betroffenen zu sprechen statt über sie. Die Rüttenscheider Straße lässt er unverändert, hat aber eine eigene Idee für besondere Parkplätze auf der Rü – gegenseitige Rücksichtnahme ist hier für ihn der Schlüssel. Besonders am Herzen liegt ihm zudem ein kostenloser ÖPNV. Wie Mike Rohleder seine Ideen und Pläne für Essen umsetzen möchte, erzählt er ausführlich im Podcast – mit vielen persönlichen Einblicken und überraschenden Ansätzen. Die komplette Folge findet Ihr überall, wo es Podcasts gibt.
34 Minuten
In der sechsten „Essen im Ohr“-Spezialfolge steht FDP-Oberbürgermeisterkandidat Heiko Müller Rede und Antwort – sowohl den Fragen von Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug als auch Euren Hörerfragen zu wichtigen Themen. Er spricht unter anderem darüber, dass er den Stadionausbau an der Hafenstraße unterstützt, die Veränderungen an der Rüttenscheider Straße für unnötig hält und findet, dass jede und jeder selbst entscheiden sollte, mit welchem Verkehrsmittel er oder sie unterwegs ist. Außerdem erzählt er, dass er sich schon vor seiner politischen Karriere für den Kampf gegen Clankriminalität einsetzt, das Sicherheitsgefühl in Essen stärken möchte und gegen einen Mietpreisdeckel oder eine Mietpreisbremse ist. Zu all diesen Punkten gibt er nicht nur seine Meinung ab, sondern erklärt auch, wie er diese Themen als Oberbürgermeister konkret angehen will – falls er zum mächtigsten Mann der Stadt gewählt wird. Das alles und noch viel mehr Einblicke gibt es in der kompletten Folge – überall da, wo es Podcasts gibt!
33 Minuten
Liesa Schulz kandidiert als Oberbürgermeisterin für die Linke und ist ebenfalls zu Gast in unserer „Essen im Ohr“-Spezialfolge. Dort stellt sie sich den Fragen von Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug – und vor allem Euren Fragen – zu wichtigen Themen. Im Podcast betont sie, wie wichtig ihr soziale Gerechtigkeit ist. Sie kritisiert, dass die von der Polizei in der Innenstadt installierten Kameras das Drogenproblem nicht lösen, sondern lediglich verlagern. Beim Stadion an der Hafenstraße spricht sie sich zwar grundsätzlich für einen Ausbau aus, findet jedoch, dass das Geld derzeit besser in andere Sportstätten oder weniger populäre Sportarten in der Stadt investiert werden sollte. Außerdem fordert sie eine dringend notwendige Verkehrswende, eine bessere ÖPNV-Anbindung für abgelegenere Stadtteile und den Ausbau von Fahrradstraßen an geeigneten Orten in Essen. Wie die OB-Kandidatin der Linken all diese Herausforderungen angehen möchte, verrät sie ebenfalls – mit vielen spannenden Einblicken in ihre Vorstellungen und Visionen. Die komplette Folge gibt es überall, wo es Podcasts gibt.
30 Minuten
Andreas Lojewski ist Mitglied der AfD in Essen und möchte Oberbürgermeister der Stadt werden. In unserer „Essen im Ohr“-Spezialfolge stellt er sich den Fragen von Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug – und vor allem Euren Fragen – zu wichtigen Themen. Er beschreibt sich dabei selbst als sehr konservativ und ordnet sich innerhalb seiner Partei, die laut Verfassungsschutz als „rechtsextremistischer Verdachtsfall“ gilt, in der Mitte ein. Im Podcast erklärt er, dass er den Ausbau des Stadions an der Hafenstraße befürwortet, den ÖPNV in Essen ausbauen möchte und die aktuelle Verkehrsführung auf der Rüttenscheider Straße beibehalten würde. Außerdem fordert er, dass Polizei und Ordnungsamt stärker gegen Clankriminalität vorgehen, obdachlosen Menschen zu einem geregelten Tagesablauf verholfen wird und beim Thema zugeparkte Gehwege härter und schneller durchgegriffen wird. Wie er diese Themen konkret angehen möchte und welche Vorstellungen er zum Beispiel für Essen in zehn Jahren hat, verrät er ebenfalls – mit vielen Einblicken in seine Pläne. Die komplette Folge gibt es überall, wo es Podcasts gibt.
34 Minuten
Inga Marie Sponheuer möchte als Kandidatin der Grünen Oberbürgermeisterin von Essen werden. In unserer „Essen im Ohr“-Spezialfolge stellt sie sich den Fragen von Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug – und vor allem Euren Fragen – zu wichtigen Themen. Im Podcast sagt sie, dass sie grundsätzlich nicht gegen den Ausbau des Stadions an der Hafenstraße ist, aber für einen sofortigen Ausbau den Zeitpunkt für falsch hält, da andere Projekte dringender gefördert werden sollten. Sie ist meist mit dem Fahrrad unterwegs und betont, wie wichtig sichere Radwege und eine gerechte Aufteilung des Verkehrsraums zwischen Fußgängern, Rad, Auto und ÖPNV sind. Beim Thema Drogenproblematik spricht sie sich für das Konzept von Konsumräumen aus, anstatt Betroffene weiter zu verdrängen. Für die Rüttenscheider Straße wünscht sie sich eine Einbahnregelung – mit klarer und offener Einbindung von und Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern. Wie die OB-Kandidatin der Grünen all diese Herausforderungen angehen möchte, verrät sie ebenfalls – mit vielen spannenden Einblicken in ihre Vorstellungen und Visionen. Die komplette Folge gibt es überall, wo es Podcasts gibt.
35 Minuten
Julia Klewin ist Oberbürgermeisterkandidatin der SPD und stellt sich in unserer „Essen im Ohr“-Spezialfolge den Fragen von Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug – und vor allem Euren Fragen – zu wichtigen Themen. Dabei erzählt sie unter anderem, dass sie für den Stadionausbau ist und von einer autofreien Rüttenscheider Straße träumt. Am liebsten ist sie in der Stadt mit dem Fahrrad oder in Rüttenscheid zu Fuß unterwegs. Außerdem setzt sie sich für mehr Sicherheit im gesamten Stadtgebiet ein, betont die Bedeutung sichererer Radwege und gibt zu, dass sie oft von den vielen Baustellen in Essen genervt ist. Wie sie all diese Herausforderungen als Oberbürgermeisterin angehen möchte, verrät sie natürlich ebenfalls – mit vielen spannenden Einblicken in ihre Pläne. Das alles und noch viel mehr Details gibt es in der kompletten Folge – überall da, wo es Podcasts gibt!
33 Minuten
Thomas Kufen ist der amtierende Oberbürgermeister der Stadt Essen und tritt bei der kommenden Kommunalwahl bereits zum dritten Mal als OB-Kandidat der CDU an. In unserer „Essen im Ohr“-Spezialfolge beantwortet er die Fragen von Radio Essen-Chefredakteur Christian Pflug – und vor allem Eure Fragen zu den wichtigsten Themen der Stadt. Im Podcast erklärt Kufen unter anderem, warum er den Stadionausbau für die richtige Entscheidung hält, wieso dabei trotzdem andere Projekte nicht zu kurz kommen sollen und weshalb wir uns in Essen in den nächsten Jahren auf noch mehr Baustellen einstellen müssen. Außerdem spricht er über die notwendige Verkehrswende – mit einem besonderen Fokus auf sichere Schulwege –, über das Drogenproblem in Essen und welche Angebote in den vergangenen Monaten und Jahren bereits geschaffen wurden, um dagegen vorzugehen. Wie Thomas Kufen seine Vorstellungen für die Zukunft Essens gestalten will, erzählt er im Podcast – mit klaren Positionen und persönlichen Einblicken. Die komplette Folge findet Ihr überall, wo es Podcasts gibt.
37 Minuten
Frank Stommel, Entschärfer von um die 200 Bomben alleine in Essen, ist zu Gast in der neuen Podcast-Folge "Essen im Ohr". Er spricht über seine Faszination für Munition, wie verrückt man als Entschärfer sein muss und warum eigentlich jede gefundene Bombe gesprengt werden müsste. Das B-Wort gilt bei uns in der Radioredaktion als Unglückswort. Wenn wir es zu oft sagen, kommt die nächste Entschärfung bestimmt sehr bald, heißt es bei uns. Darauf können wir heute keine Rücksicht nehmen, denn wir haben einen bombenmäßigen Gast in unserer aktuellen Podcastfolge Essen im Ohr: Den Entschärfer Frank Stommel. In dieser Ausgabe wird das B-Wort zwangsläufig ein paar Mal fallen ? Frank Stommel ist seit Anfang 2025 im Ruhestand. In seiner aktiven Zeit hat er alleine in Essen um die 200 Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg entschärft. Im Moment ist der gelernte Tischler gefühlt noch im Urlaub, an den Ruhestand gewöhnt hat er sich noch nicht. Mit uns hat er gesprochen über seine Faszination für Munition, wie verrückt man sein muss, um Entschärfer zu werden und warum er eigentlich jede gefundene Bombe in Essen sprengen müsste. "Wir sollen ja eigentlich sprengen, das ist die erste Wahl, wir sollen ja nicht entschärfen. Weil man kennt den Zustand innerhalb der Bombe nicht [...] und deswegen hat man uns angewiesen, wir sollten eigentlich, erste Wahl sprengen. Aber wenn ich jede Bombe in Essen sprengen würde - irgendwann lassen die uns nicht mehr rein." In der neuen Podcast-Folge lernen wir Frank Stommel besser kennen. Er erzählt, wie er als Tischler angefangen und dann bei der Bundeswehr seine Faszination für Munition entdeckt hat. Privat, wie im Beruf, strahlt Frank Stommel eine unglaubliche Ruhe aus. Seine Hobbys sind Angeln und Landschaftsfotografie, dafür braucht es genauso ruhige Hände wie bei der Entschärfung eines Blindgängers aus dem zweiten Weltkrieg. Bei Essen im Ohr - Menschen verrät er, dass er, wenn es mal wieder länger gedauert hat mit einer Entschärfung, bis zu 2 Liter Kaffee getrunken hat und sehr dankbar war, wenn die Feuerwehr oder Hilfsorganisationen die Gulaschkanone ausgepackt haben. Das alles und noch viel mehr Einblicke in die Arbeit hinter der Bombenentschärfung gibt es in der kompletten Folge - überall da, wo es Podcasts gibt!
1 Stunde 10 Minuten
"Uwe, Uwe, Uwe" - Egal ob im Stadion oder auf dem Trainingsplatz, wo RWE-Cheftrainer Uwe Koschinat hinkommt, wird er von den Rot-Weiss Essen-Fans gefeiert. Die Rufe seines Vornamens sind fast schon Kult geworden. In kürzester Zeit hat es der Trainer geschafft, sich in die Herzen der Fans zu coachen. Wie hat Uwe Koschinat das geschafft? Das ist nur eine von vielen Fragen, die Podcast-Host Mario Arlt dem Trainer in der neuen Folge "Essen im Ohr" gestellt hat In der neuen Podcast-Folge lernen wir Uwe Koschinat besser kennen. Er berichtet vom Wrestling als überraschendes Hobby und seinen Anfängen als Trainer - beim Basketball, nicht im Fußball. Politisch wird's nur bei der Frage nach dem besseren Bier, Kölsch oder Stauder? Keine einfache Frage für einen Mann aus Koblenz, der sieben Jahre bei Fortuna Köln gearbeitet hat. Bei Essen im Ohr Sport gehen wir in die Tiefen des Trainergeschäfts ein. Eine Arbeit mit Menschen und Schicksalen, wie Koschinat erzählt. Welche Rolle spielt die Sympathie zwischen Trainer und Spielern? Warum hat er Musik vor dem Spiel verboten? Natürlich sprechen wir auch über die neue Saison. Wie ist es gelungen, Marvin Obuz zurück an die Hafenstraße zu holen? Was soll auf dem Transfermarkt noch passieren? Und dann ist da ja auch noch das Pokalspiel gegen Borussia Dortmund. Glaubt der Trainer an einen Sieg? Das alles und noch viel mehr Einblicke in den Trainerjob bei Rot-Weiss Essen gibt es in der kompletten Folge.
Essen im Ohr - Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt

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