Essen im Ohr - Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt Archiv
193 Episoden
57 Minuten
„Fußball ist mein Leben, meine Passion“ – kaum ein Satz beschreibt Marlon Irlbacher besser. In der neuen Folge von „Essen im Ohr“ ist der Sky Sport-Reporter zu Gast bei Host Mario Arlt und spricht über seinen Weg aus Essen in den Profifußball-Journalismus. Dabei erzählt er von seinen Anfängen auf den Fußballplätzen in Schönebeck und Bredeney, den ersten journalistischen Erfahrungen beim RevierSport und dem Moment, als sein Traum von einem Job bei Sky tatsächlich Wirklichkeit wurde. Außerdem gibt er Einblicke in seinen Arbeitsalltag zwischen Bundesliga, Transfermeldungen und dem Druck der schnellen Nachrichtenwelt. Natürlich geht es auch um seine Heimatstadt Essen und seine besondere Verbindung zu Rot-Weiss Essen. Irlbacher spricht über die emotionale Kraft des Fußballs, die einzigartige Atmosphäre an der Hafenstraße und das dramatische Saisonfinale von RWE, das ihn bis heute bewegt. Außerdem verrät er, warum ihn nicht nur die große Fußballbühne mit internationalen Stars begeistert, sondern auch die kleinen Momente auf den Amateurplätzen der Stadt. Eine Folge über Leidenschaft, Heimat, große Träume und die Antwort auf die Frage, warum Fußball so viel mehr ist als nur ein Spiel.
27 Minuten
Seit 70 Jahren ist der DARC-Ortsverband Essen L05 auf Sendung. Was 1956 mit Begeisterung für Funktechnik begann, hat heute noch viel mehr zu bieten. Über ihre Antennen haben die Hobbyfunker Kontakt in die ganze Welt. Wenn die Mitglieder des Vereins auf Sendung gehen, dann wissen sie ganz oft nicht, wer sich auf der anderen Seite meldet und welche Geschichten sie oder er zu erzählen hat. Rund 25 Aktive gibt es. Zwei davon sind Frauen. Für viele ist es die Herausforderung, auch mit ihrem eigenen Equipment, nicht nur vom Sitz des Vereins in Bredeney zu senden. Ob aus dem Grugapark oder von der Spitze einer Halde aus gehen sie On Air. Aber auch andere technische Fähigkeiten bringen sie Kindern und Jugendlichen bei. Für dieses Jahr wollen sie einen großen Wetterballon mit allerlei Funktechnik in den Himmel schicken. Davon erzählen sie bei dem Besuch von Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder in ihren Clubräumen am Voßbusch 4 in Bredeney. Per Funk geht es dabei einmal nach Barcelona. Auf der anderen Seite ein Mann, der ursprünglich aus Essen kommt. Das verrückte dabei ist: Diese Verbindung kommt ganz zufällig zustande.
1 Stunde 3 Minuten
Wie erkenne ich Alzheimer? Was kann ich tun bei einem Schlaganfallverdacht? Womit kann ich Parkinson vorbeugen? Ist Multiple Sklerose erblich? Und was ist eigentlich mit Post-Covid? In der Rubrik Gesundheit geht es in der aktuellen Folge gedanklich hinein in die Welt von Milliarden feiner Nervenzellen, ins Gehirn, den Darm oder das Rückenmark. Wir lernen bei Essen im Ohr Professor Dr. Christoph Kleinschnitz kennen, den Direktor der neurologischen Klinik des Uniklinikums Essen. Gemeinsam tauchen wir in der Stunde immer tiefer in die Welt der Neurowissenschaften ein, in die Forschung und faszinierende Fortschritte. Und jede Menge Erkenntnisse kommen beim Hören ganz von alleine – wie gut Schlaf für die tägliche "Müllabfuhr" im Gehirn ist zum Beispiel - oder warum das Erreichen der Rente ein kniffliger Moment für das Gehirn und die Gesundheit ist. Der Neurologe Christoph Kleinschnitz beschreibt die Faszination des menschlichen Nervensystems und des Gehirns und sagt, warum auch bei schweren Diagnosen Grund zur Hoffnung besteht.
49 Minuten
Der Aufstieg ist perfekt - die ETB Miners spielen nächste Saison in der 2. Bundesliga ProA. Und Trainer Lars Wendt war kurz danach bei uns im Radio Essen-Studio. Eigentlich wollte er nie Trainer werden. Eigentlich ist er hauptberuflich Sozialarbeiter beim Jugendamt Düsseldorf. Und eigentlich hätte er an diesem Morgen kein Eibrötchen mit Mayo im Auto essen sollen. In der neuen Folge "Essen im Ohr" sprechen wir über den Weg von der Regionalliga bis in die ProA, über seine Karriere als Profi-Basketballer in der 1. Bundesliga und das schwere Verletzungsende. Lars erzählt, wie er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Ole erfolgreich getrickst hat . Wir reden über amerikanische Spieler, die nach der Landung plötzlich einige Zentimeter kleiner sind, über Integration als Erfolgsrezept und darüber, warum es für Lars kein „Ich" gibt - nur ein „Wir".
1 Stunde 1 Minute
DekLart aus Essen bezeichnet sich als Graffiti-Artist. Er malt Bilder, designt Mode und zeigt seinen Erfolg online. Er sagt selbst von sich, dass er es vom Maurer zum Millionär geschafft hat. Trotz des weltweiten Erfolgs will Dennis Klapuschus, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, in Essen bleiben und sich für seine Stadt einsetzen. Wie, das hört Ihr in der neuen Folge vom Radio Essen-Podcast „Essen im Ohr“ mit Fabian Schulenkorf.
29 Minuten
In der neuen Folge des Radio Essen-Podcasts „Essen im Ohr“ besucht Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder den Direktor des GOP Varieté Christian Buddrus in seinem Theater im Nordviertel. Hier wird der größte Umbau in der Geschichte der Varieté-Kette stattfinden. Das GOP soll zu einem Leuchtturm-Projekt für ganz Europa werden. Mittlerweile hat sich im GOP Varieté Theater zum letzten Mal der Vorhang geschlossen und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn einen Vorhang wird er hier bald nicht mehr geben. Nach 30 Jahren zieht modernste Technik in den Saal des ehemaligen Ufa-Kinos ein und das ist noch längst nicht alles. In dem Theater in der nördlichen Innenstadt von Essen bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Im Foyer, im Barbereich und im großen Saal verschwindet der inzwischen etwas angestaubte rote Plüsch und macht Platz für einen komplett neuen Style. Inspiriert von ähnlichen Häusern auf der ganzen Welt soll etwas ganz Neues entstehen unter der Überschrift: Artistical. Dahinter steckt eine Mischung aus Varieté und Musical. Bis zu 30 Artisten und Musiker einer Live-Band werden jeweils neun Monate lang ein Programm zeigen. Im September soll es losgehen. Im Schnitt alle zehn Jahre wurde das GOP in Essen etwas aufgehübscht. Nach 30 Jahren ist es jetzt wieder soweit, doch das, was sich die Verantwortlichen dieses Mal vorgenommen haben, sprengt alle Grenzen. Das Theater wird einmal komplett entkernt. Die Tische im Saal verschwinden für über 100 zusätzliche Plätze. Fast wie in einem Kino sitzen die Besucherinnen und Besucher und werden zu einem Teil der Show. Die Gänge-Menüs gehören damit aber auch der Vergangenheit an. Dafür gibt es zum Beispiel im Saal eine Bar, die während der Show ein Teil der Bühne ist. Links und rechts sind Balkone, auf denen sich die Künstler und Musiker bewegen. Dazu werden LED-Bildschirme und Kugeln sowie eine XXL-Soundanlage im Saal eingebaut. Auch das Foyer und der Barbereich in der ersten Etage bekommen einen ganz neuen Look im Industrie-Design. Wie das GOP in Essen bald aussehen wird, hört Ihr in unserem Podcast. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf Eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an podcast@radioessen.de.
55 Minuten
Der Kardiologe Prof. Dr. Oliver Bruder ist durch und durch Essener. Aufgewachsen ist er in Essen-Huttrop, an der Grenze zu Steele - da hat er auch am Carl-Humann-Gymnasium sein Abitur gemacht. Dann ging es an die Uni in Essen für das Medizinstudium. Nebenbei hat er im Tischlerei-Familienbetrieb mitgearbeitet, um sich das Studium zu finanzieren. Das Interesse an der Medizin begleitet ihn schon seit der Kindheit. Heute ist er einer von drei Chefärzten für Kardiologie und Angiologie im Contilia Herz- und Gefäßzentrum und ärztlicher Direktor des Elisabeth-Krankenhauses in Essen. An der Ruhr-Universität in Bochum ist er außerdem Professor. Im Podcast spricht er über Herzgesundheit und seinen Alltag als Kardiologen, sein Engagement für die "1.000 Herzen Initiative" und über seine Leidenschaft für Sport. Im Gespräch mit Christian Pflug wird schnell klar, dass vor allem Bewegung wichtig ist, um das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte oder andere Herzkrankheiten zu senken. Oliver Bruder macht in seiner Freizeit selbst leidenschaftlich gerne Sport und unterstützt mit seinem Engagement für die "1.000 Herzen Initiative" Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche. Außerdem erklärt der Kardiologe, welche Auswirkungen ein gebrochenes Herz auf die Herzgesundheit haben kann, wie auch Medizin-Laien mit Hilfe von Defibrillatoren Leben retten können und was für ihn als Arzt das schönste Kompliment ist. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf Eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an podcast@radioessen.de.
1 Stunde 35 Minuten
Wir feiern fünf Jahre „Essen im Ohr“ – und damit steht der Radio Essen-Podcast quasi kurz vor seiner Einschulung. Die haben aber alle bisherigen Gäste unseres Podcasts schon hinter sich. Die Gästeliste reicht dabei von Oberbürgermeister Thomas Kufen, Pfarrer Gereon Alter, den 257ers, Doc Caro und essendiese über René Pascal, Kamrad und Polizeipräsident Andreas Stüve bis hin zur „dicksten Domina Deutschlands“, Walentina Doronina, dem blinden Essener Jan sowie Frida Gold, Ralf Richter, Werner Hansch, Uwe Koschinat und dem meistgehörten Podcast mit den Freerunning Schlappen. In all den Jahren waren viele Menschen aus unserer Stadt bei uns im Podcast zu Gast. Doch unsere Gäste müssen nicht berühmt sein oder im Fernsehen auftreten. Sie brauchen keine großen Klickzahlen. Viele Menschen in Essen haben großartige Persönlichkeiten und viel zu erzählen, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt und neugierig ist. Vier Beispiele davon gibt es in der Jubiläumsfolge von „Essen im Ohr“ zu hören. Sie gehören zu den Essenerinnen und Essenern, die sich auf unseren Aufruf beworben haben und Gast im Podcast werden wollten. Herausgekommen sind vier schöne Mini-Folgen. Kassandra aus Rüttenscheid ist Pflegeberaterin und spricht zum Beispiel über die Bauch- und die Herz-Mama. Frank aus Borbeck ist mit Helmut Kohl und Bill Clinton geflogen und stand als Praktikant im Blitzlichtgewitter. Jaqueline sorgt mit ihrer Ruhrpottschnauze und einem Helfersyndrom für gute Laune. Für ein Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele sorgt hingegen Claudia aus Schonnebeck und der Ayurveda.
41 Minuten
Lost Places in Essen: Für die neue Folge vom Radio Essen-Podcast „Essen im Ohr“ hat Host Fabian Schulenkorf einen Urbex-Explorer (Entdecker von Lost Places) in einen Bunker begleitet. Davon gibt es noch immer viele in Essen. Wie in diesem Fall gibt es auch noch Relikte aus der Zeit zu finden, in der der Bunker erbaut wurde. Was für Sicherheitsrisiken es gibt und wie man sich selbst und die Lost Places schützt, hört Ihr in dieser Folge.
57 Minuten
Nein, Kenji Hövels berlinert nicht als er im Podcast-Studio von Radio Essen Platz nimmt. Dennoch hat der Berliner Handballtrainer viel zu erzählen. Von seiner Frau aus Ostwestfalen, die ihren Mann auch mal liebevoll "Hövels" nennt und mit der es öfter Mal zum Streit über die Aussprache mancher Wörter kommt. Aber auch von seinem Wechsel zum TUSEM Essen. Der Verein, im kalten Dezember tief im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga. Bedenkzeit gab es wenig, gefühlt über Nacht ging es mit seiner Frau und der gemeinsamen sechs Monate alten Tochter in ein Airbnb in Essen. Inzwischen fühlt sich der 32-Jährige hier sehr wohl: "Die Stadt bringt Charme mit. Es ist sehr grün, mit dem Grugapark oder dem Baldeneysee. Mir fehlt es hier an Nichts. [...] Auch die Leute haben mich sehr herzlich empfangen und sehr gut aufgenommen." Zeit für eine Essener Currywurst war aber noch nicht. Klar ist, die Verantwortung ist jetzt eine ganz andere als zu Spielerzeiten. "Ich habe nicht nur die Verantwortung für eine Mannschaft und einen Verein, sondern auch als Familienvater. [...] Aber nur weil etwas schwer ist, ist es nicht der richtige Weg zu sagen, 'ich mach's nicht." Im Gespräch mit Host Mario Arlt wird schnell klar, wieso Kenji Hövels in der schwierigen sportlichen Situation beim TUSEM Essen auf Anhieb etwas bewegen konnte.
52 Minuten
Wenn kleine Babys sie anlachen – oder auch mal anpinkeln – und Jugendliche am Ende doch noch brummelnd „Danke“ sagen, dann merkt Dr. Nicole Treptau, warum sie ihren Beruf so liebt. In der aktuellen Folge des Podcasts „Essen im Ohr“ wird deutlich, wie viel Freude sie als Kinderärztin an ihrer Arbeit hat. Seit 2011 führt sie ihre Praxis im Essener Stadtteil Bredeney – und fühlt sich dort genau richtig. Aufgewachsen ist Nicole Treptau in Gronau, an der niederländischen Grenze. Ihre Ausbildung machte sie an der Uniklinik Münster. Anschließend blieb sie in der Kinderklinik, wo sie sich unter anderem auf Neonatologie und Kinderdiabetologie spezialisierte. Später zog sie mit ihrem Mann ins Ruhrgebiet, arbeitete im Elisabeth-Krankenhaus in Essen und half dort, die Kinderdiabetologie aufzubauen. 2011 wechselte Nicole Treptau schließlich in eine Praxis im Essener Süden – dort ist sie bis heute tätig. Besonders liebt die Kinderärztin die kleinen und großen Momente mit ihren Patientinnen und Patienten: „Dass man einfach jeden Tag wirklich gerne in die Praxis geht und sagt: Ja, ich hab' da auch Spaß dran. Und das haben Sie als Kinderarzt. Das ist es einfach so. Wenn die kleinen Babys sie anlachen oder auch mal anpinkeln. Wenn die Jugendlichen dann da sitzen und zum Schluss dann doch brummelnd rausgehen und "Danke" sagen. Dann haben Sie viel erreicht," so Treptau. Im Podcast spricht sie außerdem darüber, wie sehr sich das Elternsein verändert hat. Früher war vieles selbstverständlicher, heute sind Eltern oft deutlich verunsicherter. Einen „Elternführerschein“ für bestimmte Themen findet sie deshalb durchaus spannend. Gleichzeitig gibt sie aber Entwarnung: zehn bis zwölf fieberhafte Infekte während der Kindergartenzeit sind völlig normal. Viele Kinderkrankheiten treten außerdem saisonal auf – zum Beispiel Influenza oder die Hand-Mund-Fuß-Krankheit – und gehen regelmäßig durch Kitas und Schulen. Zu den ansteckendsten Krankheiten gehören Masern und Windpocken, gegen beide wird aber konsequent geimpft. Woran erkennen Eltern, dass hinter einem harmlosen Infekt vielleicht doch mehr steckt – und wann sollte man dringend zum Arzt gehen? Welche Warnzeichen sollte man ernst nehmen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Dr. Nicole Treptau in der aktuellen Folge des Podcasts „Essen im Ohr“. Dabei spricht sie auch über eines ihrer Fachgebiete: die Kinderdiabetologie. Immer wieder beeindruckt sie, wie gut Kinder mit einer chronischen Erkrankung umgehen können. „Kinder können sich unglaublich gut anpassen. Und das sehen wir nicht nur im Positiven, das sehen wir ja leider auch im Negativen. Wenn man Missbrauch und so etwas anguckt, wie viel Kinder ertragen und bei diesen Erkrankungen kommen Kinder da sehr schnell gut mit zurecht.“ Außerdem erzählt Treptau im Podcast, wie sich der Praxisalltag in den vergangenen Jahren verändert hat und warum Kinder oft widerstandsfähiger sind als Erwachsene denken. Wer wissen möchte, worauf man bei Infekten achten sollte und wie Kinder mit chronischen Erkrankungen umgehen, findet viele Antworten in dieser Folge. In der Rubrik "Gesundheit" geht es um körperliche und seelische Krankheiten – von der Harnröhre bis zum Ohr, von der Psyche bis zur Bauchspeicheldrüse. Erfahrene Medizinerinnen und Mediziner aus Essen kommen zu Wort. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an podcast@radioessen.de. In unserer Folge zum Podcast-Jubiläum könnt Ihr sogar selbst zum Gast werden!
48 Minuten
Seit Jahrzehnten engagiert sich Ellen Menne in Essen. Vor allem in ihrem Stadtteil Überruhr: In der Flüchtlingshilfe, in der Kirchengemeinde, im Schulausschuss, und und und. Ihr größtes Projekt: Der jährliche Bücherbasar. Jetzt hat sie für ihr Engagement das Verdienstkreuz am Bande verliehen bekommen. Was sie motiviert, erzählt Ellen Menne bei "Essen im Ohr". Angefangen hat alles in der Flüchtlingshilfe, damals für Menschen, die aus dem ehemaligen Jugoslawien kamen. "Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich auch immer genügend Leute motivieren konnte, mitzumachen. Wenn wir da die Nachbarn überfallen haben, wenn wir wieder Bettwäsche brauchten oder Wäsche oder Möbel, da haben wir uns einen Wagen geliehen [...]. Wir waren also gut aufgestellt und haben uns wie die Heuschrecken da über Überruhr verteilt. Und die, die da mitgewirkt haben, das waren so unglaublich viele, die waren einfach nur klasse. Noch heute sprechen wir darüber, wie schön das war. Und heute [...] stürzen wir uns alle auf den Bücherbasar". Im Radio Essen-Podcast "Essen im Ohr" erzählt die 77jährige, dass sie keinen Beruf mehr, sondern nur noch eine Berufung hat. Sie hat sich schon in vielen Bereichen engagiert: Nicht nur in der Flüchtlingshilfe, sondern auch in verschiedenen Gremien der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung, im Schulausschuss, für den öffentlichen Bücherschrank in Überruhr-Hinsel, bei der kfd, im Weltladen und sie organisiert seit 1993 einen Bücherbasar. Für Ellen Menne ist ihr Engagement selbstverständlich: "Das kommt irgendwie von innen. Wir sind von Zuhause gewöhnt, zu gucken, wo Not ist. Und da ist das ganz normal, dass man sich da engagiert." Ihr besonderes Talent ist, dass sie auch alle anderen Menschen, denen sie begegnet, überzeugt, sich zu engagieren. Nicht nur ihre ganze Familie und ihre Freunde sind dabei, auch den Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen hat sie mit an Bord geholt für den Bücherbasar. Für ihr jahrzehntelanges Engagement ist sie im September 2025 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. In Essen engagiert sich nach einer Studie auf dem Jahr 2024 jeder Zweite. Sei es als Sporttrainer im Verein, im Altenheim, der Kirche oder am Bücherschrank. Und das ist gut und wichtig, sagt Ellen Menne. "Ehrenamtlich ist auch, wenn Leute aus dem Stadtviertel hergehen, ordnen den Bücherschrank neu oder heben irgendetwas auf, damit es nicht so fludderig aussieht. [...] Ich kenne ganz viele, die irgendetwas auf die Bahn bringen, bei uns werden zum Beispiel Bingonachmittage angeboten im Bürgertreff oder verschiedene andere Sachen [...]. Da kriegt keiner Geld für, das machen Leute alle ehrenamtlich [...]. Das ist unglaublich, was die so leisten." Sie wünscht sich, dass sie mit dieser Podcastfolge mehr Menschen erreicht, die Lust haben, sich zu engagieren. "Wenn ganz Viele etwas machen, könnte so viel Gutes geschaffen werden."
55 Minuten
Ryko war eigentlich Rapper, Musiker, Punkrocker. Die meisten kennen den Essener aber wegen seiner Videos auf TikTok und Instagram. Unterhemd, Schnäuzer, Vokuhila und das Wort „Langen“ - Ein Missionar des Ruhrgebiets? So einfach ist das nicht, erklärt der bescheidene Ryko im Podcast. Der Grundstein für eine steile Karriere ist aber gelegt: Eine immer größer werdende Followerschaft, Auftritte mit Bands und Comedians wie Kuult und den 257ers den Freerunnning Schlappen, Björn von Morgenstern, Markus Krebs und vielen anderen.
59 Minuten
Im Juli 2024 hat Marc-Nicolai Pfeifer seinen Dienst an der Hafenstraße in Essen angetreten. Dass er es an die Spitze eines Vereins im Profifußball geschafft hat, kann kein Zufall sein. Und das zeigt die neue Folge vom Radio Essen-Podcast "Essen im Ohr". Hier gibt der 45-Jährige spannende Einblicke in seinen Weg, der ihn bis zum Vorstandsvorsitzenden von Rot-Weiss Essen geführt hat. "Ich wusste schon seit Kindesbeinen, dass ich Manager im Fußball werden will. Ich habe auch bei einem Profiverein in der Jugend Fußball gespielt, wusste aber auch da schon, dass mein Weg nicht der des Profifußballers ist." Der Schlüssel zum Erfolg? Mehr machen, als die Anderen. Wer dem gebürtigen Ludwigsburger zuhört, der versteht seine Art und Außenwirkung besser. Es wird schnell klar, welch großer Ehrgeiz in Marc-Nicolai Pfeifer steckt. Der Mann ist auf Erfolg getrimmt, das wird schnell klar, gibt aber auch spannende private Einblicke. Als Ältester unter insgesamt fünf Geschwistern, die im Bereich der Medizin oder der Pharmazie arbeiten, drehte sich bei ihm alles um den Fußball. Schon früh beschäftigte er sich mit Merchandising oder Lizensierung. Statt Fifa auf der Playstation gings an den PC, um Fußball Manager zu spielen. Welches Ziel Rot-Weiss Essen in dieser Saison noch erreichen will, warum Tom Moustier nicht in Essen gehalten wurde und wer Marc-Nicolai Pfeifer auf seinen Weg geprägt hat, hört Ihr in der kompletten neuen Folge "Essen im Ohr".
1 Stunde 2 Minuten
Schreien, Schlagen, Verweigern – normalerweise Dinge, die ein Oberarzt auf seiner Station nicht erleben will. Simon Kurzhals erlebt das aber immer wieder, denn er ist leitender Oberarzt einer geschützten allgemeinpsychiatrischen Akutstation bei den Evang. Kliniken Essen-Mitte. Im Podcast erzählt er aus seinem Arbeitsalltag und dass es ohne Zwangsmaßnahmen manchmal nicht geht. Und wie man mit traumatisierten, depressiven oder schizophrenen Menschen umgeht und ihnen helfen kann. Wir klären die Frage, ob es sowas gibt wie „Erste-Hilfe-Maßnahmen“, denn Herzmassage oder stabile Seitenlage helfen bei einem Menschen mit Wahnvorstellungen oder Ängsten nicht – aber was kann ich als Mitmensch überhaupt tun und wie gefährlich kann das sein? Außerdem steht der Psychiater regelmäßig Rede und Antwort bei Instagram zum Thema Notfallhilfe bei psychischen Erkrankungen. Seine Erfahrungen als Arzt für psychiatrische Notfälle sind spannend, vor allem wenn es um Unterschiede bei Männern und Frauen geht oder was die Ursachen für psychische Störungen sein können. Moderator Christian Pflug fragt nach, wie viel vererbt werden kann und was eher durch Prägung und Ereignisse in der Kindheit um im Leben ausgelöst wird. Vor allem knifflig ist die Frage: Wie erkenne ich eine psychische Erkrankung bei mir selbst – kann ich selbst merken, wenn etwas nicht stimmt, wenn Ängste „nicht mehr normal“ oder Verhalten und Stimmungen gefährlich – auch für andere - sind? In der Rubrik „Gesundheit“ geht es um körperliche und seelische Krankheiten – von der Harnröhre bis zum Ohr, von der Psyche bis zur Bauchspeicheldrüse. Erfahrene Mediziner:innen aus Essen kommen zu Wort.
Essen im Ohr - Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt
"Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt"