Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Archiv
37 Episoden
54 Minuten
Die Zahl psychisch Erkrankter ist hoch, die Wartelisten für Therapien und psychiatrische Hilfen sind lang oder geschlossen. Besonders die junge Generation braucht Hilfe und trifft in Deutschland auf ein überlastetes Gesundheitssystem. Ein drängendes Thema also, dem sich die Podiumsdiskussion in der Reihe „Akademie aktuell“ am 21. Mai 2026 in Hamburg im Gartensaal vom Hotel Basler Hof widmete. Unter der Überschrift „Hilfen in seelischer Not. Wie gut ist unser Gesundheitssystem aufgestellt?“ gab es zunächst eine Bestandsaufnahme: Wo steht das deutsche Gesundheitssystem, etwa auch im Vergleich mit dem englischen, wer findet leichter Hilfe bei psychischer Erkrankung, wer eher schwer. Immer wieder kreiste die Diskussion darum, wie mit den vorhandenen Ressourcen mehr Menschen seelisch gesund werden oder bleiben können. Welche Rolle dabei neue wissenschaftliche Erkenntnisse und digitale Therapieansätze in Form von Apps spielen, auch das diskutierten die Gäste auf dem Podium. Durch den Abend führte die NDR-Journalistin Birgit Langhammer. Auf dem Podium: • Prof. Dr. Sarah Hohmann, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) • Dr. Gitta Jacob, Head of Clinical Programs & R&D der GAIA AG • Prof. Dr. Tania Lincoln, Leiterin des Arbeitsbereichs Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Hamburg, Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg • Martin U. Müller, Redakteur beim Magazin „Der Spiegel“ Moderation: Birgit Langhammer, Journalistin, NDR Info Zur Veranstaltungsreihe: https://www.awhamburg.de/mediathek/akademie-aktuell.html Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html
54 Minuten
Wie kann sich das Zusammenspiel von Wissenschaft und Gesellschaft produktiv gestalten? Welche Erkenntnisse und welche Kommunikationsformate der Wissenschaft befördern eine informierte und demokratische Gesellschaft? Welche Rolle spielen dabei Medien und Politik, Gesetze und Akademien? Die Podiumsdiskussion am 16. Oktober 2025 beleuchtete diese und andere Fragen zum Thema kritisch und auch kontrovers. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Hamburg fand ein mehrteiliges Festkolloquium unter der Überschrift „Wissenschaft für die Gesellschaft“ statt. Mitschnitt vom 16. Oktober 2025 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Podiumsdiskussion • Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie, Universität Bielefeld • Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen • Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Podiumsdiskussion als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-adwhh-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-podiumsdiskussion.html Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html Weitere Podcast-Folgen und Videos zum Festkolloquium am 16. Oktober 2025: Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen (Abteilung „Ungleichheit, Transformation und Konflikt“); Impulsvortrag III: „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/36-impulsvortrag-prof-dr-steffen-mau Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-steffen-mau.html Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie, Universität Bielefeld; Impulsvortrag II: „Zur Legitimität und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der sozialen Arena“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/35-impulsvortrag-prof-dr-martin-carrier Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-martin-carrier.html Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina; Impulsvortrag I: „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ - abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/34-impulsvortrag-prof-dr-bettina-rockenbach Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-bettina-rockenbach.html Begrüßungsgespräch abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/33-begruessungsgesprach-zum-festkolloquium-2025 Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-begruessungsgespraech.html
22 Minuten
Impulsvortrag III: „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ Mit dieser Frage hat der Makrosoziologe Prof. Dr. Steffen Mau seinen Impulsvortrag für das Festkolloquium zum Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“ überschrieben. In dem Vortrag spürt er den Folgen nach, die zu beobachten sind, wenn Wissenschaftskommunikation grundsätzlich erwartet wird. Also, wenn, wie Mau es beschreibt, jede Wissenschaftlerin, jeder Wissenschaftler in der Pflicht stehe, eigene Forschung zu kommunizieren. Zumal viele Fördergelder davon abhingen. Mit der öffentlichen Kommunikation von Wissenschaft öffne sich laut Mau die Tür für – Zitat – „kritische Urteilsbildung über die Wissenschaft selbst“, und zwar nicht nach wissenschaftlich anerkannten Kriterien. Nach seinen Worten führe das auch zur „Delegitimierung und Entzauberung der Wissenschaft“. Zugleich möchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht am Rande stehen, sondern sich einbringen. Worauf es dabei ankommt, erläutert Steffen Mau am Ende seines Vortrags. Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“ aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Mitschnitt vom 16. Oktober 2025 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Impulsvortrag Prof. Dr. Steffen Mau als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-steffen-mau.html Profil Steffen Mau: https://www.mmg.mpg.de/1418003/steffen-mau Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html Weitere Podcast-Folgen und Videos zum Festkolloquium am 16. Oktober 2025: Podiumsdiskussion abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/37-podiumsdiskussion-zum-festkolloquium-2025 Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-adwhh-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-podiumsdiskussion.html Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie, Universität Bielefeld; Impulsvortrag II: „Zur Legitimität und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der sozialen Arena“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/35-impulsvortrag-prof-dr-martin-carrier Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-martin-carrier.html Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina; Impulsvortrag I: „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ - abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/34-impulsvortrag-prof-dr-bettina-rockenbach Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-bettina-rockenbach.html Begrüßungsgespräch - abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/33-begruessungsgesprach-zum-festkolloquium-2025 Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-begruessungsgespraech.html
21 Minuten
Impulsvortrag II: „Zur Legitimität und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der sozialen Arena“ Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Bielefeld Als Wissenschaftsphilosoph befasste sich Prof. Dr. Martin Carrier in seinem Impulsvortrag für das Festkolloquium zum Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“ mit grundlegenden Aspekten einer vertrauenswürdigen Wissenschaft. Welchen Beitrag kann Wissenschaft leisten, damit sie gehört wird? Laut Carrier sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso wie wissenschaftliche Institutionen zurückhaltend sein in politischen Fragen. Wissenschaft dürfe nicht in die „Nähe von Aktivismus“ gelangen, weil das den Weg öffne für populistische Strömungen. Carrier formuliert am Ende seines Vortrags eine ganze Reihe von Empfehlungen für die Wissenschaft. Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“ aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Mitschnitt vom 16. Oktober 2025 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Impulsvortrag Prof. Dr. Martin Carrier als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-martin-carrier.html Profil Martin Carrier: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/philosophie/abteilung/personen/carrier/ Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html Weitere Podcast-Folgen und Videos zum Festkolloquium am 16. Oktober 2025: Podiumsdiskussion abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/37-podiumsdiskussion-zum-festkolloquium-2025 Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-adwhh-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-podiumsdiskussion.html Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen (Abteilung „Ungleichheit, Transformation und Konflikt“); Impulsvortrag III: „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/36-impulsvortrag-prof-dr-steffen-mau Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-steffen-mau.html Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina; Impulsvortrag I „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ - abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/34-impulsvortrag-prof-dr-bettina-rockenbach Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-bettina-rockenbach.html Begrüßungsgespräch - abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/33-begruessungsgesprach-zum-festkolloquium-2025 Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-begruessungsgespraech.html
17 Minuten
Impulsvortrag I: „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ Eine zentrale Frage steht im Zentrum des Impulsvortrags von Prof. Dr. Bettina Rockenbach. Die Wirtschaftswissenschaftlerin leitet als Präsidentin seit März 2025 die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina. In ihrem Vortrag skizziert sie zunächst die historische Entwicklung der Leopoldina zur Nationalen Akademie. Seit 2008 gehört es zum Auftrag der Leopoldina, Politik und Gesellschaft unabhängig und evidenzbasiert zu beraten. Das sei „extrem wichtig“, so Rockenbach. Stets gehe es auch darum, den Erkenntnisprozess offenzulegen und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Festkolloquium „Wissenschaft für die Gesellschaft“ aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Mitschnitt vom 16. Oktober 2025 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Impulsvortrag Prof. Dr. Bettina Rockenbach als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-bettina-rockenbach.html Profil Bettina Rockenbach: https://www.leopoldina.org/akademie/praesidentin-gremien/praesidentin Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html Weitere Podcast-Folgen und Videos zum Festkolloquium am 16. Oktober 2025: Podiumsdiskussion abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/37-podiumsdiskussion-zum-festkolloquium-2025 Video: www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-begruessungsgespraech.html Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen (Abteilung „Ungleichheit, Transformation und Konflikt“); Impulsvortrag III: „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/36-impulsvortrag-prof-dr-steffen-mau Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-steffen-mau.html Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie, Universität Bielefeld; Impulsvortrag II: „Zur Legitimität und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der sozialen Arena“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/35-impulsvortrag-prof-dr-martin-carrier Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-martin-carrier.html Begrüßungsgespräch - abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/33-begruessungsgesprach-zum-festkolloquium-2025 Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-begruessungsgespraech.html
24 Minuten
Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg sei ein – Zitat – „sehr wichtiges Puzzleteil“ in der gesamten Wissenschaftslandschaft und eine unentbehrliche Wertepartnerin: Gleich im Begrüßungsgespräch des Festkolloquiums zum Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“ erfuhr die Akademie zu ihrem 20-jährigen Bestehen viel Wertschätzung. Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal und Prof. Dr. Tilo Böhmann, Vizepräsident der Universität Hamburg, kamen am 16. Oktober 2025 mit Akademiepräsident Prof. Dr. Mojib Latif zum Begrüßungsgespräch auf die Bühne im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky. Begrüßungsgespräch mit • Maryam Blumenthal, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg • Prof. Dr. Tilo Böhmann, Vizepräsident der Universität Hamburg • Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Journalist für Bildung und Wissenschaft Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Begrüßungsgespräch als Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-begruessungsgespraech.html Veranstaltungsbericht zur Podiumsdiskussion im Rahmen des Festkolloquiums: https://www.awhamburg.de/magazin/festkolloquium-2025.html Weitere Podcast-Folgen und Videos zum Festkolloquium am 16. Oktober 2025: Prof. Dr. Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen (Abteilung „Ungleichheit, Transformation und Konflikt“); Impulsvortrag III: „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Krise?“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/36-impulsvortrag-prof-dr-steffen-mau Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-steffen-mau.html Prof. Dr. Martin Carrier, Seniorprofessor für Wissenschaftsphilosophie, Universität Bielefeld; Impulsvortrag II: „Zur Legitimität und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in der sozialen Arena“ – abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/35-impulsvortrag-prof-dr-martin-carrier Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-martin-carrier.html Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina; Impulsvortrag I: „Wie können wir die Legitimation unabhängiger wissenschaftsbasierter Politik- und Gesellschaftsberatung stärken?“ - abrufbar als Podcast: https://wissenschaft-als-kompass.podigee.io/34-impulsvortrag-prof-dr-bettina-rockenbach Video: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/20-jahre-akademie-festkolloquium-wissenschaft-fuer-die-gesellschaft-impuls-bettina-rockenbach.html • Imagefilm der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 2025: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/imagefilm-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg-2025.html • Imagefilm der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 2025 (DGS-Fassung): https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/imagefilm-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg-dgs-fassung.html • Imagefilm der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 2025, kurz: https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/imagefilm-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg-2025-kurz.html • Imagefilm der Akademie der Wissenschaften in Hamburg 2025, kurz (DGS-Fassung): https://www.awhamburg.de/mediathek/mediathek/video-mediathek/detailseite/imagefilm-der-akademie-der-wissenschaften-in-hamburg-kurz-dgs-fassung.html
38 Minuten
Mit einer Doppel-Folge geht die erste Staffel des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ auf die Zielgerade: Akademiepräsident Prof. Dr. Mojib Latif und Young Academy Fellow Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner erläutern in zwei gut halbstündigen Gesprächen ihre Sicht auf das Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“. Valentiner beschäftigt als Rechtswissenschaftlerin unter anderem die Frage: Wie funktioniert Rechtswissenschaft als „Transformationstool“? Dana-Sophia Valentiner liegt über ihre Forschung hinaus Wissenschaftskommunikation besonders am Herzen. Unter anderem ist sie seit fünf Jahren Host von „Justitias Töchter“, dem „Podcast zu feministischer Rechtspolitik“ des Deutschen Juristinnenbundes. Als Young Academy Fellow hat Valentiner an der Arbeit der Akademie mitgewirkt, so insbesondere als Mitglied der Arbeitsgruppe „Wasserstoff für das norddeutsche Energiesystem“. Sie schätzt den interdisziplinären Austausch, den die Wissenschaftlerin auch aus ihrer eigentlichen Forschungsarbeit kennt. Als Professorin für Öffentliches Recht arbeitet sie an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg / Universität der Bundeswehr mit Schwerpunkt im öffentlichen Wirtschaftsrecht und im Recht der Transformation. Zu ihren Interessensgebieten gehören Grundrechte, das Recht der Verkehrswende und Legal Gender Studies. Wie auf diesen Feldern und bei den Themen Gleichberechtigung und Vielfalt eine „Wissenschaft für die Gesellschaft“ gelingen kann, auch davon berichtet Dana-Sophia Valentiner im Podcast. Für sie ist Recht „Hoffnungsträger und Transformationstool“ zugleich. „Wissenschaft für die Gesellschaft“: Unter dieser Überschrift steht das Jubiläumsjahr der Akademie zu ihrem 20-jährigem Bestehen. Dem Staffel-Finale vorausgegangen sind 14 Folgen, in denen es um ein breites Themenspektrum ging – von Klima- und Infektionsforschung über islamwissenschaftliche und archäologische Themen bis hin zu Einblicken in verschiedene Langzeitforschungsvorhaben im Akademienprogramm. Das Gespräch fand am 18. August 2025 statt. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Jubiläumsprogramm 2025 „Wissenschaft für die Gesellschaft“: https://www.awhamburg.de/magazin/jubilaeumsjahr-2025.html Arbeitsgruppe „Wasserstoff für das norddeutsche Energiesystem“: https://www.awhamburg.de/forschung/arbeitsgruppen/wasserstoff.html Podcast „Justitias Töchter“: https://justitias-toechter.podigee.io/ Mehr zu Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner: https://www.awhamburg.de/akademie/young-academy-fellows/detail/dr-iur-dana-sophia-valentiner.html
29 Minuten
Mit einer Doppel-Folge geht die erste Staffel des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ auf die Zielgerade: Akademiepräsident Prof. Dr. Mojib Latif und Young Academy Fellow Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner erläutern in zwei gut halbstündigen Gesprächen ihre Sicht auf das Thema „Wissenschaft für die Gesellschaft“. Latif blickt als Präsident und Klimaforscher aus verschiedenen Perspektiven auf die Frage: Welchen Beitrag leisten Wissenschaftsakademien? Als Akademiepräsident betont er das Engagement der Akademie im Jubiläumsjahr unter dem Motto „Wissenschaft für die Gesellschaft“. So nimmt die Akademie durch die Einrichtung und Betreuung zahlreicher Arbeits- und Projektgruppen auch gesellschaftliche Anliegen in den Fokus. Ziel des vielfältigen Angebots an kostenfreien Veranstaltungen ist es, die Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit für die Gesellschaft sichtbar zu machen und den gesellschaftlichen Diskurs aktiv zu fördern. Latif geht auch auf die bedeutenden Langzeitforschungsprojekte der Akademie ein: Sie liefern mit Blick auf das kulturelle Erbe der Menschheit wertvolle Erkenntnisse über Geschichte, Traditionen und deren Bedeutung für die Gegenwart. Wissenschaftsakademien bieten ihren Mitgliedern Freiräume, die sie nutzen können, zum Beispiel mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Wissenschaftsfreiheit. In diesem Zusammenhang berichtet der Akademiepräsident von der letzten Akademie-Klausur zum Thema „Vertrauen in die Wissenschaft“. So seien „Transparenz“ von Forschung und das Verständnis von Wissenschaft als Prozess zentral. „Wissenschaft für die Gesellschaft“: Unter dieser Überschrift steht das Jubiläumsjahr der Akademie zu ihrem 20-jährigem Bestehen. Dem Staffel-Finale vorausgegangen sind 14 Folgen, in denen es um ein breites Themenspektrum ging – von Klima- und Infektionsforschung über islamwissenschaftliche und archäologische Themen bis hin zu Einblicken in verschiedene Langzeitforschungsvorhaben im Akademienprogramm. Das Gespräch fand am 18. August 2025 statt. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Jubiläumsprogramm 2025 „Wissenschaft für die Gesellschaft“: https://www.awhamburg.de/magazin/jubilaeumsjahr-2025.html Jahresthema „Vielfalt“: https://www.awhamburg.de/forschung/publikationen/essays-1.html „Akademie aktuell“: https://www.awhamburg.de/mediathek/akademie-aktuell.html Arbeitsgruppen der Akademie: https://www.awhamburg.de/forschung/arbeitsgruppen.html Langzeitforschung der Akademie: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben.html Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu - Langzeitforschung in Hamburg“: https://www.awhamburg.de/magazin/ausstellung-zur-langzeitforschung-in-hamburg.html Mehr über Prof. Dr. Mojib Latif: https://www.awhamburg.de/mitglieder/ordentliche-mitglieder/detail/prof-dr-mojib-latif.html
21 Minuten
Wie lässt sich Musikgeschichte neu schreiben? Für das Langzeitforschungsprojekt „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“ bedeutet das zunächst einmal, Biographien von verfolgten Musikerinnen und Musikern der NS-Zeit zu rekonstruieren und auch Geo-Daten der Lebenswege zu analysieren. Wie aber lassen sich die Biographien recherchieren? Welche Fragen erwachsen aus dieser Grundlagenforschung? Und mit welchen Zielen startet das noch neue Langzeitforschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg in die 18 Jahre lange Laufzeit? Diese und andere Fragen beantwortet Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Geiger in Folge 14 des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“. Die Zeit des Nationalsozialismus ist auch mit Blick auf die Musikgeschichte eines der düstersten historischen Kapitel. Die Musikgeschichtsschreibung sähe anders aus, hätte es den Terror des NS-Regimes nicht gegeben. Reichhaltige, aber bisher nicht ausgeschöpfte Quellen warten darauf erschlossen zu werden, um eben die Musikgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts zu revidieren, das heißt unter anderem, sie zu korrigieren und zu präzisieren. Gerade auch verfolgte und ermordete Personen können so mit ihrem Schaffen einen angemessenen Platz in der Musikgeschichte einnehmen. Die Forschung auf diesem Feld bekommt jetzt einen neuen Schub: Seit Beginn des Jahres 2025 gibt es an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg das neue Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: Das neue Projekt wird über 18 Jahre bis Ende des Jahres 2042 laufen. In Folge 14 des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ gibt Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Geiger Einblicke in die konkrete Arbeit, die Methoden und die übergeordneten Themen, die auf Basis der vorgenommenen Grundlagenforschung zu bearbeiten sind. So lassen sich voraussichtlich durch gruppenbiographische Erkenntnisse präzisere Aussagen treffen zu bestimmten Berufsgruppen beispielsweise im Bereich Komposition, Oper oder auch Jazz. Auf Grundlage der Geo-Daten in den recherchierten Biographien erfolgen raumzeitliche Analysen der Musikerverfolgung: Spezielle Kartographien machen so etwa sichtbar, wie sich Musikerinnen und Musiker auf der Flucht und im Exil gegenseitig beeinflusst haben. „NS-Verfolgung und Musikgeschichte. Revisionen aus biographischer und geographischer Perspektive“: So lautet der vollständige Titel des Langzeitforschungsprojekts, das im Rahmen des Akademienprogramms angesiedelt ist; Kooperationspartnerinnen sind die Universität Hamburg und die Hochschule für Musik und Theater München. Hier arbeitet Friedrich Geiger als Professor für Historische Musikwissenschaft. Die Forschung zu Musik in Diktaturen und im Exil gehört seit rund 30 Jahren zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Sie hören Auszüge aus dem Gespräch mit Professor Dr. Friedrich Geiger; die Podcast-Folge haben wir am 12. Mai 2025 aufgenommen. Neben der Gesprächsfassung unseres Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ bieten wir immer ein kürzeres Schlaglicht auf zentrale Aspekte der langen Gesprächsfassung. Durch den Podcast führt Dagmar Penzlin. Die langjährige Radiojournalistin ist Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/ns-verfolgung-und-musikgeschichte.html Zum Online-Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM): https://www.lexm.uni-hamburg.de/ Mehr über Prof. Dr. Friedrich Geiger: https://mw.hmtm.de/index.php/personen2/25-prof-dr-friedrich-geiger
1 Stunde 17 Minuten
Wie lässt sich Musikgeschichte neu schreiben? Für das Langzeitforschungsprojekt „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“ bedeutet das zunächst einmal, Biographien von verfolgten Musikerinnen und Musikern der NS-Zeit zu rekonstruieren und auch Geo-Daten der Lebenswege zu analysieren. Wie aber lassen sich die Biographien recherchieren? Welche Fragen erwachsen aus dieser Grundlagenforschung? Und mit welchen Zielen startet das noch neue Langzeitforschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg in die 18 Jahre lange Laufzeit? Diese und andere Fragen beantwortet Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Geiger in Folge 14 des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“. Die Zeit des Nationalsozialismus ist auch mit Blick auf die Musikgeschichte eines der düstersten historischen Kapitel. Die Musikgeschichtsschreibung sähe anders aus, hätte es den Terror des NS-Regimes nicht gegeben. Reichhaltige, aber bisher nicht ausgeschöpfte Quellen warten darauf erschlossen zu werden, um eben die Musikgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts zu revidieren, das heißt unter anderem, sie zu korrigieren und zu präzisieren. Gerade auch verfolgte und ermordete Personen können so mit ihrem Schaffen einen angemessenen Platz in der Musikgeschichte einnehmen. Die Forschung auf diesem Feld bekommt jetzt einen neuen Schub: Seit Beginn des Jahres 2025 gibt es an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg das neue Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: Das neue Projekt wird über 18 Jahre bis Ende des Jahres 2042 laufen. In Folge 14 des Akademie-Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ gibt Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Geiger Einblicke in die konkrete Arbeit, die Methoden und die übergeordneten Themen, die auf Basis der vorgenommenen Grundlagenforschung zu bearbeiten sind. So lassen sich voraussichtlich durch gruppenbiographische Erkenntnisse präzisere Aussagen treffen zu bestimmten Berufsgruppen beispielsweise im Bereich Komposition, Oper oder auch Jazz. Auf Grundlage der Geo-Daten in den recherchierten Biographien erfolgen raumzeitliche Analysen der Musikerverfolgung: Spezielle Kartographien machen so etwa sichtbar, wie sich Musikerinnen und Musiker auf der Flucht und im Exil gegenseitig beeinflusst haben. „NS-Verfolgung und Musikgeschichte. Revisionen aus biographischer und geographischer Perspektive“: So lautet der vollständige Titel des Langzeitforschungsprojekts, das im Rahmen des Akademienprogramms angesiedelt ist; Kooperationspartnerinnen sind die Universität Hamburg und die Hochschule für Musik und Theater München. Hier arbeitet Friedrich Geiger als Professor für Historische Musikwissenschaft. Die Forschung zu Musik in Diktaturen und im Exil gehört seit rund 30 Jahren zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Das Gespräch fand am 12. Mai 2025 statt. Moderation: Dagmar Penzlin, Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/ns-verfolgung-und-musikgeschichte.html Zum Online-Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM): https://www.lexm.uni-hamburg.de/ Magda Spiegel im LexM: https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00002664 Sabine Kalter im LexM: https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00000960 Jazz-Label Blue Note: https://www.bluenote.com/ Christina Richter-Ibáñez: Mauricio Kagels Buenos Aires (1946-1957) => https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2662-9/Mauricio-Kagels-Buenos-Aires-1946-1957/ Mehr über Prof. Dr. Friedrich Geiger: https://mw.hmtm.de/index.php/personen2/25-prof-dr-friedrich-geiger
20 Minuten
Die griechischen etymologischen Wörterbücher beleuchten die antike und mittelalterliche Wissensgeschichte in Europa. Diese Etymologika zählen zu den bedeutendsten griechisch-byzantinischen Lexika. Bis in die Renaissance und Neuzeit hinein waren sie in Gebrauch. Eines der zentralen Etymologika ist das Etymologicum Gudianum. Es steht im Mittelpunkt des Langzeitvorhabens „Etymologika. Ordnung und Interpretation des Wissens in griechisch-byzantinischen Lexika bis in die Renaissance. Digitale Erschließung von Manuskriptproduktion, Nutzerkreisen und kulturellem Umfeld“. Ein langer Projekt-Titel, der umreißt, wie umfangreich die Grundlagenforschung sich hier über einen Zeitraum von 18 Jahren gestaltet. Es ist ein Langzeit-Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg in Kooperation mit der Universität Hamburg im Rahmen des Akademienprogramms. Der Projekt-Titel deutet es schon an, dass in dem Thema „Etymologika“ viele spannende Forschungsfelder stecken. Und der Name dieser griechisch-byzantinischen etymologischen Wörterbücher, eben der Etymologika, bezieht sich auf die Suche nach dem étymon, das heißt der wahren Bedeutung, eben der Essenz eines Wortes. Zu den zentralen Aufgaben dieses Forschungsprojekts gehört es, eine historisch-kritische Edition vom Etymologicum Gudianum zu erstellen. In diesem Zusammenhang entsteht eine Übersetzung des griechischen Originaltextes ins Englische. Eine vorläufige kritische Online-Edition ist seit Sommer 2024 zugänglich. Darüber hinaus wird ab 2026 Band für Band eine Buch-Edition vom Etymologicum Gudianum erscheinen. Wie bewältigt das interdisziplinär besetzte „Etymologika“-Team diese große Aufgabe? Wie ist die Quellenlage? Und welche Vorgehensweise hat sich bewährt? Fragen, die Professor Dr. Christian Brockmann in unserem Podcast „Wissenschaft als Kompass“ beantwortet: Er ist Professor für Klassische Philologie an der Universität Hamburg, seit 2021 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, und er leitet das „Etymologika“-Langzeitvorhaben. Sie hören Auszüge aus dem Gespräch mit Professor Dr. Christian Brockmann; die Podcast-Folge haben wir am 26. Juni 2024 aufgenommen. Neben der Gesprächsfassung unseres Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ bieten wir immer ein kürzeres Schlaglicht auf zentrale Aspekte der langen Gesprächsfassung. Durch den Podcast führt Dagmar Penzlin. Die langjährige Radiojournalistin ist Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „Etymologika“: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/etymologika.html Zur Online-Edition vom Etymologicum Gudianum: https://www.etymologika.uni-hamburg.de/en/resources/webapp-intro.html Ineke Sluiter: „Ancient Etymology: a Tool for Thinking" => https://www.academia.edu/23962217/ANCIENT_ETYMOLOGY_A_TOOL_FOR_THINKING_1 Suda On Line: Byzantine Lexicography => https://www.cs.uky.edu/~raphael/sol/sol-html/ Mehr über Prof. Dr. Christian Brockmann: https://www.awhamburg.de/mitglieder/ordentliche-mitglieder/detail/prof-dr-christian-brockmann.html
56 Minuten
Die griechischen etymologischen Wörterbücher beleuchten die antike und mittelalterliche Wissensgeschichte in Europa. Diese Etymologika zählen zu den bedeutendsten griechisch-byzantinischen Lexika. Bis in die Renaissance und Neuzeit hinein waren sie in Gebrauch. Eines der zentralen Etymologika ist das Etymologicum Gudianum. Es steht im Mittelpunkt des Langzeitvorhabens „Etymologika. Ordnung und Interpretation des Wissens in griechisch-byzantinischen Lexika bis in die Renaissance. Digitale Erschließung von Manuskriptproduktion, Nutzerkreisen und kulturellem Umfeld“. Ein langer Projekt-Titel, der umreißt, wie umfangreich die Grundlagenforschung sich hier über einen Zeitraum von 18 Jahren gestaltet. Es ist ein Langzeit-Forschungsprojekt der Akademie der Wissenschaften in Hamburg in Kooperation mit der Universität Hamburg im Rahmen des Akademienprogramms. Der Projekt-Titel deutet es schon an, dass in dem Thema „Etymologika“ viele spannende Forschungsfelder stecken. Und der Name dieser griechisch-byzantinischen etymologischen Wörterbücher, eben der Etymologika, bezieht sich auf die Suche nach dem étymon, das heißt der wahren Bedeutung, eben der Essenz eines Wortes. Zu den zentralen Aufgaben dieses Forschungsprojekts gehört es, eine historisch-kritische Edition vom Etymologicum Gudianum zu erstellen. In diesem Zusammenhang entsteht eine Übersetzung des griechischen Originaltextes ins Englische. Eine vorläufige kritische Online-Edition ist seit Sommer 2024 zugänglich. Darüber hinaus wird ab 2026 Band für Band eine Buch-Edition vom Etymologicum Gudianum erscheinen. Projektleiter Prof. Dr. Christian Brockmann gibt im Podcast „Wissenschaft als Kompass“ Einblicke in die Welt der griechisch-byzantinischen Etymologika und die zu leistende Grundlagenforschung. Brockmann ist Professor für Klassische Philologie an der Universität Hamburg und seit 2021 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Das Gespräch fand am 26. Juni 2024 statt. Moderation: Dagmar Penzlin, Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „Etymologika“: https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/etymologika.html Zur Online-Edition vom Etymologicum Gudianum: https://www.etymologika.uni-hamburg.de/en/resources/webapp-intro.html Ineke Sluiter: „Ancient Etymology: a Tool for Thinking" => https://www.academia.edu/23962217/ANCIENT_ETYMOLOGY_A_TOOL_FOR_THINKING_1 Suda On Line: Byzantine Lexicography => https://www.cs.uky.edu/~raphael/sol/sol-html/ Mehr über Prof. Dr. Christian Brockmann: https://www.awhamburg.de/mitglieder/ordentliche-mitglieder/detail/prof-dr-christian-brockmann.html
21 Minuten
Ob Hochzeitsgaben und Scheidungen, ob Verkaufsschreiben und Schuldscheine, ob Freilassungsurkunden und sogenannte Selbstverkäufe: Im frühmittelalterlichen Westeuropa hat man angesichts dieser und anderer Anlässe so genannte Formulae genutzt. Formulae sind Musterdokumente bzw. Vorlagen für juristische Texte. So etwa für Urkunden, Briefe und für Protokolle. Um die Formulae zu verstehen und bei Fragen an die frühmittelalterliche Geschichte nutzen zu können, braucht es eine wissenschaftlich hervorragende Edition der Formulae. Das Langzeitvorhaben „Formulae – Litterae – Chartae“ erarbeitet eine solche Neuedition seit Anfang 2017 im Rahmen des Akademienprogramms in Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Diese Grundlagenforschung sorgt zudem dafür, dass die wertvollen Musterdokumente eine moderne Neuedition auch in digitaler Form erfahren. Wie geht das interdisziplinär besetzte Team vor? Und was macht Formulae überhaupt so spannend? Fragen, die Professor Dr. Philippe Depreux in Folge 12 unseres Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ beantwortet. Das Forschungsprojekt leistet durch die historisch-kritische Edition wichtige Grundlagenforschung, um in puncto Geschichtsschreibung zu, wie Depreux es formuliert, „genaueren Einschätzungen“ zu gelangen. Die Formulae erlauben darüber hinaus neue Antworten auf Fragen der Sozial-, Rechts- und Mentalitätsgeschichte, auch der Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Sie hören Auszüge aus dem Gespräch mit Professor Dr. Philippe Depreux; die Podcast-Folge haben wir am 15. Januar 2024 aufgezeichnet. Neben der Gesprächsfassung unseres Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ bieten wir immer ein kürzeres Schlaglicht auf zentrale Aspekte der langen Gesprächsfassung. Durch den Podcast führt Dagmar Penzlin. Die langjährige Radiojournalistin ist Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „Formulae – Litterae – Chartae“: • https://www.formulae.uni-hamburg.de/ • https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/formulae-litterae-chartae.html Mehr über Prof. Dr. Philippe Depreux: https://www.awhamburg.de/mitglieder/ordentliche-mitglieder/detail/prof-dr-philippe-depreux.html Essay von Prof. Dr. Philippe Depreux: Historische Wahrheit im Spannungsfeld von Fakten, Deutung und Mythos => https://www.awhamburg.de/essays/historische-wahrheit.html Prof. Dr. Alice Rio: Legal Practice and the Written Word in the Early Middle Ages. Frankish Formulae, c.500–1000
1 Stunde 6 Minuten
Ob Hochzeitsgaben und Scheidungen, ob Verkaufsschreiben und Schuldscheine, ob Freilassungsurkunden und sogenannte Selbstverkäufe: Im frühmittelalterlichen Westeuropa hat man angesichts dieser und anderer Anlässe so genannte Formulae genutzt, um Besitzverhältnisse und Status-Änderungen zu dokumentieren. Formulae sind Musterdokumente bzw. Vorlagen für juristische Texte: für Urkunden, Briefe und etwa für Protokolle. Die Formulae erlauben Einblicke in den frühmittelalterlichen Alltag, in die Sozial-, Rechts- und Mentalitätsgeschichte, auch in die Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Um die Formulae zu verstehen und nutzen zu können bei Fragen an die frühmittelalterliche Geschichte, braucht es eine wissenschaftlich hervorragende Edition der Formulae. Das Langzeitvorhaben „Formulae – Litterae – Chartae“ erarbeitet eine solche Neuedition seit Anfang 2017 im Rahmen des Akademienprogramms in Trägerschaft der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Das Projekt sorgt zudem dafür, dass diese wertvollen Musterdokumente eine moderne Neuedition auch in digitaler Form erfahren. Wie geht das interdisziplinär besetzte Team vor? Und was macht Formulae überhaupt so spannend? Fragen, die Professor Dr. Philippe Depreux in unserem Podcast „Wissenschaft als Kompass“ beantwortet: Er ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg, seit 2022 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und er leitet das Langzeitvorhaben „Formulae – Litterae – Chartae. Neuedition der frühmittelalterlichen Formulae inklusive der Erschließung von frühmittelalterlichen Briefen und Urkunden im Abendland (ca. 500 – ca. 1000 n. Chr.)“. Das Gespräch fand am 15. Januar 2024 statt. Moderation: Dagmar Penzlin, Referentin für Kommunikation an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr zum Langzeitvorhaben „Formulae – Litterae – Chartae“: • https://www.formulae.uni-hamburg.de/ • https://www.awhamburg.de/forschung/langzeitvorhaben/formulae-litterae-chartae.html Mehr über Prof. Dr. Philippe Depreux: https://www.awhamburg.de/mitglieder/ordentliche-mitglieder/detail/prof-dr-philippe-depreux.html Essay von Prof. Dr. Philippe Depreux: Historische Wahrheit im Spannungsfeld von Fakten, Deutung und Mythos => https://www.awhamburg.de/essays/historische-wahrheit.html Prof. Dr. Alice Rio: Legal Practice and the Written Word in the Early Middle Ages. Frankish Formulae, c.500–1000 => https://www.cambridge.org/core/books/legal-practice-and-the-written-word-in-the-early-middle-ages/A954FF2483168E5C5134A37920D7A4BE
23 Minuten
Seit September 2022 hat sich eine neue Protestbewegung in Iran formiert. Zum wiederholten Mal lehnen sich Menschen in Iran gegen das unerbittlich strenge Regime ihres Landes auf, gegen die damit verbundene Unterdrückung von Menschenrechten. „Frau Leben Freiheit“: Diese jahrzehntealte feministische Parole aus dem Kurdischen hat sich in Iran seit dem 19. September 2022 zum Leitgedanken der Proteste entwickelt, nachdem die junge iranische Kurdin Jîna Mahsa Amini in Polizeigewahrsam gestorben ist. Wie ist diese Protestbewegung einzuordnen mit Blick auf die iranische Geschichte? Und: Welche Überzeugungen aus dem zwölferschiitischen Islam prägen die Islamische Republik Iran und den dortigen Umgang mit Menschenrechten? Sie hören Auszüge aus dem Gespräch mit Professorin Dr. Anja Pistor-Hatam; die Podcast-Folge haben wir am 7. Juli 2023 aufgezeichnet. Neben der Gesprächsfassung unseres Podcasts „Wissenschaft als Kompass“ bieten wir immer ein kürzeres Schlaglicht auf zentrale Aspekte der langen Gesprächsfassung. Anja Pistor-Hatam ist Professorin für Islamwissenschaft und Geschäftsführende Direktorin des Seminars für Orientalistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Als Forscherin hat sie einen historischen Schwerpunkt gerade mit Blick auf Iran und das Osmanische Reich, ausgehend vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Außerdem gehören zu Ihren Forschungsschwerpunkten unter anderem der zwölferschiitische Islam und die Konstruktion von Minderheiten in Iran bzw. in der Islamischen Republik Iran. Seit 2011 ist Anja Pistor-Hatam Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Wissenschaft als Kompass. Der Podcast der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts.html Mehr über Prof. Dr. Anja Pistor-Hatam: https://www.awhamburg.de/mitglieder/ordentliche-mitglieder/detail/prof-dr-anja-pistor-hatam.html Essay von Prof. Dr. Anja Pistor-Hatam: Ein „Haus der Gerechtigkeit“ für Iran - Die Verfassungsrevolution von 1906–11 im Zeichen der Gerechtigkeit => https://www.awhamburg.de/essays/iran-verfassungsrevolution.html