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Bruder Paulus´ Kapuzinerpredigt Archiv

178 Episoden
11 Minuten
12. Februar 2022, 17 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Kirche ist Herrengemeinde und wird es immer bleiben

Das Mahnwort des Apostels Paulus sitzt: Christus  i s t  auferstanden! - Um ihn herum sammelt sich die Kirche.

 

Bei aller Diskussion um die katholische Kirche darf das nicht vergessen werden: Die Kirche ist eine Stiftung. Sie lebt im Stifterwillen.

 

Die lebendige Gegenwart des Auferstandenen lässt sich von nichts aus der Kirche vertreiben. Er wird seine Kirche immer zusammenführen. Und erneuern. Und reinigen.

 

Weil Christus in der Mitte der Kirche ist, müssen die Schritte getan werden, die seit Jahrhunderten gelehrt werden als Freiheitsweg:

 

Die Sünde erkennen. Aufdecken. Selbstständig. Um Christi willen. Nichts zurückhalten.

Die Sünde bereuen. Sich schämen.

Wiedergutmachung ernsthaft beginnen. Entschädigen.

Die Sünde bekennen. Deutlich. Nicht allgemein. Fall für Fall.

Um Vergebung bitten. Jeder einzelne Sünde.

 

Und dann: Geduldig die Vergebung erwarten.

Und aushalten, dass Gott vielleicht vergeben kann. Aber Menschen nicht immer.
14 Minuten
30. Januar 2022, 9.30 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Öffentliches Ringen um die Entscheidung, weiter mit der katholischen Kirche das Evangelium zu verkünden

 

Welche vernünftigen Gründe kann es geben, trotzdem in der Kirche zu bleiben?

 

Oder bin ich nur zu bequem, den vor über 40 Jahren begonnenen Weg zu beenden?

 

Dienen die Methoden, die ich gelernt habe, eine Krise zu bestehen, nur dazu, möglicherweise schadenbringende Strukturen zu erhalten?

 

Ich gehe in dieser Predigt diesen Fragen nach. Vielleicht finde ich nicht die richtige Antwort, noch nicht, dafür ist eine Predigt auch nicht der richtige Ort.

 

Ich möchte aber mit den glaubenden jährlich suchen, wie ich mit Freude und Zuversicht weiter mit der katholischen Kirche die Zusage Gottes verkünden kann, dass er in aller Schuld und Sünde immer noch treu bleibt.

 

Dies scheint mir das wichtigste zu sein: in der Zuversicht und Hoffnung zu leben, die der Welt eingestiftet wurde in Jesus von Nazareth. Die von der Kirche angezeigt wird. Hinter der sie immer selber zurückbleibt. Und die doch ohne sie in der Welt nicht präsent sein könnte.

 

Das ist Anlass zur Demut. Im Gottesdienst ist nicht die versammelten derer, die es geschafft haben. Die prunkvolle Liturgie ist nicht selbst Separation, sondern die Feier der gestifteten Hoffnung. In der es immer neu wieder heißt: Hab Erbarmen Herr.

 

Ich freue mich auf Ihre Kommentare. Sprechen Sie mich ruhig an. Leiten Sie den Beitrag. Abonnieren Sie den Videokanal. Vielen Dank.
11 Minuten
15. Januar 2022, 17:00 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, zweiter Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C

Eine Auslegung des Evangeliums mit Blick auf die Passion bei Johannes

Wie kommt eine festgefahrene Entwicklung wieder in Gang?

Das Evangelium, dass in der katholischen Kirche an diesem Sonntag verkündet wird, gehört zu einem Dreiklang:

. Epiphanie (Dreikönigsfest): Man muss nicht Glauben gelernt haben, um die Herrlichkeit Gottes zu sehen; Gott zeigt sich selbstständig wie er will.

. Taufe des Herrn: Der christliche Gott ist kein Gottes außergewöhnlichen; Jesus reihte sich ein.

. Die Hochzeit zu Kana: das normale Lebens Wasser ist der Ort, an den Gott anknüpft.

Mich hat inspiriert, dass in diesem Abschnitt des Evangeliums der Evangelist Johannes von der Passion Jesu am Kreuz her denkt.

Und ich überlege mir: Ist das nicht auch ein guter Hinweis auf alles, wo wir denken, dass etwas festgefahren ist. Das Fest ist zu Ende. Die Krüge sind leer.

Antwort: Dann auf die Normalität vertrauen, sprich: Wasser.

Dann etwas Unmögliches tun: dieses Wasser nutzen, und nicht das, dass man eigentlich erwartet hat. Sondern das, was jetzt da ist.

Und vor allem: Denke daran, dass das Beste noch kommt. Und das alles was du erlebst, das zweitbeste ist.

Das bewahrt davor, zu denken, eine Entwicklung sei am Ende. "Wir haben das Projekt zu Ende gebracht."

Das ist wahrscheinlich der Grund für manches festgefahrene Entwicklung: Dass es zu viele Menschen gibt, die denken, dass sie alles getan haben.

Nein, immer noch ist etwas zu tun.

Jede Antwort bringt neue Fragen zur Welt.

Jede Lösung die wir finden, zeigt uns, was wir noch nicht gefunden haben an Lösungen.

Demut im Handeln.

"Was er euch sagt, das tut!" sagt Maria in dem Text des Evangeliums.

Das heißt doch: Lass andere Ideen gelten.

So kommt eine festgefahrene Entwicklung wieder in Gang.
15 Minuten
9. Januar 2022, 11 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, Taufe des Herrn, Lesejahr C

Ein Blick auf die Offenbarungsfeste Epiphanie und Taufe des Herrn sowie das Evangelium des kommenden Sonntags, die Hochzeit zu Kana

Der Glaube der Christen ist: Gott will sich der Welt begreifbar machen. In Jesus Christus unüberwindbar und einmalig. Nach seiner Auferstehung durch Menschen, die durch die Taufe in Christus neue Menschen sein möchten. Mich bewegt, dass Gottes auf jene abgesehen hat, die nicht religiös erzogen worden sind (Epiphaniefest), auf die, die ganz normal in der Reihe stehen können (Taufe des Herrn) und dass er in den Wassern des Lebens, mit denen jeder zu kämpfen hat, den Wein schenkt, das Leben trotz allem zu feiern. Ich bin in diesen Tagen gerne verbunden mit den Schwestern und Brüdern der orthodoxen Kirche, für die diese drei Ereignisse eine Einheit bilden.

Hören Sie mir gerne zu und sagen Sie mir, was sie dazu denken. Was Ihnen dazu einfällt. Liken Sie! Und abonnieren Sie den youtube-Kanal.

 

Wer ältere Personen kennt, die lieber über Telefon meine Predigt hören: Hier ist der Telefonzugang  +49 345 4 83 41 77 57
9 Minuten
2. Januar 2022,8 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 2. Sonntag nach Weihnachten

Gott verschafft meinen Grenzen Frieden. Eine Auslegung zu einigen Sätzen der heutigen Liturgie
15 Minuten
24. Dezember 2021, 19.30 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, Heilige Nacht

Weihnachten meint: Komm aus dich raus, lass dich nicht in Erwartungen einsperren, gestalte mit!
15 Minuten
19. Dezember 2021, 20 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 4. Advent, Lesejahr C

Über starke Frauen im Lukasevangelium und die Kraft Gottes, die eine Jungfrau zu Mutter macht. Auch heute.
12 Minuten
12. Dezember 2021, 17 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 3. Advent, Lesejahr C

Geistliche Zurüstung zur Feier des Advents mit den Gebeten der Kirche zu diesem dritten Adventssonntag
16 Minuten
5. Dezember 2021, 11 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 2. Advent, Lesejahr C

Wie wir zu starken Stimme in der Gesellschaft werden - wie Johannes der Täufer
14 Minuten
21. November 2021, 20 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, Christkönigssonntag, Lesejahr B

Im Ursprung der Schöpfung gebunden, dem Vollender aufrecht entgegengehen und dabei der Menschheit und der ganzen Schöpfung in Wahrheit und Liebe dienen
12 Minuten
14. November 2021, 20 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 33. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Christus hat alle Zusammenbrüche der Welt in seinem Zusammenbruch am Kreuz durchlebt und Richtung Auferstehung geöffnet
10 Minuten
23. Oktober 2021, 17 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 30. Sonntag im Jahreskreis B

Zum Sonntag der Weltmission und zur Tattoo-Aktion in unserer Liebfrauenkirche
10 Minuten
17. Oktober 2021, 11 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 29. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Die Vergöttlichung des Suchens als Trost und Beistand für Priester und Laien. Predigt zur Verabschiedung von P. Stefan Maria Huppertz als Rektor der Liebfrauenkirche und aus der Kapuzinergemeinschaft in Liebfrauen
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12. Oktober 2021, 19.30 Uhr Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, Vortrag in der Reihe „Alles hat seine Zeit“

Über die Jahre zwischen 50 und 70
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10. Oktober 2021, 11 Uhr, Liebfrauenkirche Frankfurt am Main, 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B

Kleine Mystagogie des Eröffnungsteils der Eucharistiefeier
Bruder Paulus´ Kapuzinerpredigt

Bruder Paulus´ Kapuzinerpredigt

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