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Tierschutz-Update Archiv

91 Episoden
8 Minuten
Während die Klimakrise, die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine wüten, werden die Nahrungsmittel in Ländern wie Indien und Uganda immer knapper und teuerer. Das betrifft aber nicht nur Menschen, sondern auch ihre Tiere: So sind etwa die Kosten für Futtermittel, Dünger und Tiermedikamente gestiegen, berichtet die „Welttierschutzgesellschaft“. Und wenn die Nutztiere nicht mehr artgerecht verpflegt werden können, gefährdet das den Lebensunterhalt der Menschen. Die „Welttierschutzgesellschaft“ fordert deshalb, Tiere in Katastrophen mitzudenken. Aber wie sieht das konkret aus? Darüber spricht Hanna Hindemith in diesem „Tierschutz-Update“ mit Christoph May von der „Welttierschutzorganisation“.
6 Minuten
Tintenfische gelten als extrem intelligent und etwas mysteriös – aber auch als Delikatesse. Ein spanisches Unternehmen möchte nun auf Gran Canaria die erste Aquafarm für Oktopusse in Betrieb nehmen. 3.000 Tonnen Krakenfleisch soll so jedes Jahr erzeugt werden. Aber für die cleveren Meeresbewohner, die dort gezüchtet werden, bedeutet das großes Leid. Tierschutzorganisationen wie „Peta“ protestieren deswegen gegen die Krakenfarm. In diesem „Tierschutz-Update“ spricht Hanna Hindemith mit der „Peta“-Meeresbiologin Tanja Breining darüber, warum Aquakulturen aus Tierschutzsicht verwerflich sind.
8 Minuten
Der CHIO in Aachen ist von zwei tragischen Unfällen überschattet worden: Das Pferd Allstar B der britischen Reiterin Rosalind Canter prallte während des Geländeritts der Vielseitigkeit mit dem linken Vorderbein gegen ein Hindernis, als es den Sprung verweigerte – und musste eingeschläfert werden. Auch im „Grand Prix Special“ der Dressurreiter kam es zu einem Zwischenfall: Das Pferd Quantaz der Deutschen Isabell Werth biss sich auf die Zunge und blutete aus dem Maul. Werth wurde disqualifiziert und musste ihren Durchlauf abbrechen. „pferde.de“-Expertin Harriet Jensen war beim CHIO vor Ort und ordnet die Fälle in diesem „Tierschutz-Update“ im Gespräch mit Hanna Hindemith ein. Außerdem: Illegaler Welpentransport gestoppt. Und: „Uckermarkleitung“ wird gebaut – trotz Protesten von Vogelschützer*innen.
3 Minuten
Gerade in der Ferienzeit werden Hunde immer wieder ausgesetzt. Ein häufiger Grund: Viele Besitzer sind überfordert von ihren Tieren – vor allem, wenn es finanziell eng wird oder die Vierbeiner verhaltensauffällig werden. Die Hundeverhaltenstherapeutin Nadine Seeger hat ein Notfalltelefon für verzweifelte Hundehalter ins Leben gerufen. Ihre Mission: Hunde vor dem Aussetzen zu bewahren. Die Notfall-Hotline ist am 09. Juni zwischen 10 und 15 Uhr unter der Nummer 0211/78178985351 erreichbar. Weitere Informationen gibt es hier.
3 Minuten
Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat ein neues Tierwohllabel vorgestellt. Es soll Verbraucher:innen über die Haltungsbedingungen von sogenannten Nutztieren informieren. Zunächst soll es bundesweit für Schweinefleisch verpflichtend – später aber auch auf andere Produkte ausgeweitet werden. Bei Tierschützer:innen kommen die Pläne indes nicht gut an. „Peta” etwa kritisiert die Maßnahme als „Greenwashing”. Außerdem: Das Veterinäramt entzieht Frau ihre elf Pferde. Und: New Yorker Gericht entscheidet, dass Elefant Happy keine Person ist. Außerdem: Das Veterinäramt entzieht Frau ihre elf Pferde. Und: New Yorker Gericht entscheidet, dass Elefant Happy keine Person ist.
6 Minuten
Am 21. Juni wird nicht nur die Sommersonnenwende gefeiert – es ist auch der erste Tag des Hundefleischfestivals in Yulin. Jedes Jahr bieten Händler in der chinesischen Stadt eine Woche lang das Fleisch der Tiere an, die bei uns in Deutschland als beste Freunde der Menschen gelten. Tausende Hunde werden für die Feierlichkeiten geschlachtet. Und die Bedingungen für die Hunde sind oft schrecklich. Immer wieder kursieren Fotos in den Medien, die zeigen, wie sie in Netzen zusammengebunden oder in viel zu kleine Käfige gesperrt werden. Obwohl in vielen Teilen Chinas eine strenge Corona-Politik gilt, wird das Festival auch in diesem Jahr gefeiert werden. Aber in welchem Ausmaß? Und was tun Tierschützer, um die Hunde zu befreien? Darüber spricht Hanna Hindemith in dieser Ausgabe des „Tierschutz-Updates“ mit Sebastian Margenfeld von der Tierschutzorganisation „Animal Hope and Wellness e.V.“
6 Minuten
Der illegale Welpenhandel ist ein Milliardenbusiness. Die Tiere werden von unseriösen Vermehren massenweise und unter schlimmsten Bedingungen gezüchtet, viel zu früh von ihren Müttern getrennt und aus Osteuropa nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz geschmuggelt. Dort bieten die Händler die jungen Hunde für viel Geld an – zum Beispiel auf Online-Plattformen. In der Schweiz hat die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten” nun mit einigen Kooperationspartnern einen Meilenstein gegen den illegalen Welpenhandel erreicht: Das Kontrollsystem „VeriPet” soll die Besitzer*innen aller Hunde transparent machen und den Machenschaften der Welpen-Mafia so einen Riegel vorschieben. Aber wie funktioniert „VeriPet” überhaupt? Und wann wird es auch in Deutschland eingeführt? Darüber spricht Hanna Hindemith in diesem „Tierschutz-Update” mit Daniela Schneider von „Vier Pfoten.
3 Minuten
Eine neue Studie der Tier- und Artenschutzorganisation „IFAW“ zeigt, wie sehr Tiere im Krieg leiden. Von Hof- und Haustieren bis hin zu Zoo- und Wildtieren, haben alle mit den Folgen der menschlichen Konflikte mit Waffen zu kämpfen, so die Autor*innen. „Die Lebensbedingungen und das Schicksal von Tieren und Menschen sind eng miteinander verknüpft“, sagt „IFAW“-CEO Azzedine Downes. „Neben der humanitären Hilfe, die natürlich Priorität hat, brauchen wir dringend ein nachhaltiges und effektives Maßnahmenpaket zum Schutz der Tiere“. Nun hofft der „IFAW“ auf Änderungen aus der Richtung der Politik. Außerdem: „Peta“ kritisiert Lego für ihr neues Spielzeugset „Bauernhof“. Und: In Mexiko werden Stierkämpfe in der größten Arena des Landes verboten.
7 Minuten
Regional, umweltverträglich, fair gehandelt – solche Dinge werden beim Einkauf immer wichtiger. Knapp zwei Drittel der Deutschen fordern von Unternehmen, dass sie nachhaltig produzieren. Das hat der Nachhaltigkeitsindex des Marktforschungsinstituts GfK ergeben. Es gibt aber Unternehmen, die gehen noch einen Schritt weiter: Sie engagieren sich für den Tier- und Artenschutz. So zum Beispiel das Modelabel „Espero“ aus Hessen. Wer dort ein T-Shirt oder einen Hoodie kauft, der unterstützt mit seinem Einkauf Organisationen, die sich für bedrohte Tierarten einsetzen. Aber wie funktioniert das überhaupt? Und warum ist es wichtig, dass sich Unternehmen für Tiere engagieren? Darüber spricht Hanna Hindemith in diesem „Tierschutz-Update“ mit Tim Weinel, dem Gründer von „Espero“.
3 Minuten
Fast 40 Retter*innen waren auf der us-amerikanischen Halbinsel Cape Cod im Einsatz, um sieben gestrandete Delfine wieder zurück ins Meer zu befördern. Die Meeressäuger waren angespült worden und kamen wegen der Ebbe nicht wieder zurück ins tiefere Wasser. „Die Delfine schienen munter und in guter Gesundheit, aber für den Tag war Sonnenschein und viel Wärme angesagt, also mussten wir sie schnell wieder ins Wasser verfrachten“, sagt Misty Niemeyer, von der Artenschutzorganisation „IFAW“ über die Rettung. Darum geht es in diesem „Tierschutz-Update“. Außerdem: Australien investiert in Koala-Schutz. Und: Deutsches Primatenzentrum vom freigesprochen.
9 Minuten
Mäuse, Fische, Ratten Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen, Hunde, Affen – sie alle leiden im Namen der Wissenschaft in Laboren. An den Tieren sollen Medikamente, Chemikalien oder andere Inhaltsstoffe auf ihre Unbedenklichkeit und Wirksamkeit für Menschen getestet werden. Obwohl die Übertragbarkeit der Testergebnisse auf Menschen immer wieder von Experten angezweifelt wird, leiden in Europa jedes Jahr mehr als 12 Millionen Tiere bei Experimenten – auch für Kosmetik wie Schminke oder Shampoo. Aber wie sehen diese Experimente aus und warum werden sie durchgeführt, obwohl sie grausam und umstritten sind? Darüber und über eine Europäische Bürgerinitiative gegen Tierversuche spricht Hanna Hindemith in diesem „Tierschutz-Update“ mit Dr. Gaby Neumann von „Ärzte gegen Tierversuche“.
4 Minuten
Im Sommer 2015 verschwanden drei goldene Löwenäffchen aus einem Gehege des Krefelder Zoos. Jetzt müssen sich zwei Männer dafür vor Gericht verantworten: Ein 69-Jähriger Hobbyzüchter als Hauptangeklagter und ein 39-Jähriger, der laut Anklage sein Komplize beim Affen-Diebstahl gewesen sein soll. Dem 69-Jährigen aus Oberhausen wird vorgeworfen, die seltenen Affen auf dem Schwarzmarkt verkauft zu haben. Er soll auch falsche Artenschutzbescheinigungen beantragt und die Tiere vernachlässigt und gequält haben. Nun drohen ihm bis zu vier Jahre Haft. Die Äffchen sind bis heute verschwunden. Außerdem: Bundesumweltministerium will Import von Jagdtrophäen verbieten. Und: So schützt Hessen bedrohte Schleiereulen.
4 Minuten
58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3,2 Millionen Rinder – so viele Tiere werden der Tierrechtsorganisation „Peta“ zufolge jedes Jahr in Deutschland geschlachtet. Ein Großteil unserer Gesellschaft betrachtet Hühner, Schweine und Rinder als Nutztiere und damit als Lieferanten für Eier, Fleisch und Milch. Tierschützer*innen sehen das anders: Für sie sind Tiere fühlende Lebewesen, die intensive Beziehungen zueinander führen und das Recht auf ein friedliches Leben haben. Immer mehr Menschen steigen aus genau diesen Gründen auf eine vegetarische oder vegane Ernährung um. Aber macht es für die Tiere wirklich einen Unterschied, wenn wir keine tierische Produkte konsumieren? Ist der Verzicht auf Fleisch Tierschutz? Darüber spricht Hanna Hindemith in diesem „Tierschutz-Update“ mit der Influencerin Byevelina, die sich mit veganer und vegetarischer Ernährung und Tierschutz beschäftigt.
5 Minuten
Die Tierschutzorganisation „Peta“ setzt sich zusammen mit zehn bekannten Influencern wie Marvin Wildhage, Tobi.you und Lucy Lacht dafür ein, Tierversuche europaweit zu verbieten. In einem emotionalen Video sieht man, wie die Stars reagieren, als sie das erste Mal Szenen aus einem Tierversuchslabor sehen. Sie wenden den Blick ab, einige weinen. Mit der Aktion soll Aufmerksamkeit geschaffen werden für eine EU-Bürgerinitiative, die das Ziel hat, Tierversuche abzuschaffen. Sobald die Aktivisten eine Millionen Unterschriften gesammelt haben, muss sich die EU-Kommission mit dem Anliegen beschäftigen. In diesem „Tierschutz-Update“ spricht Hanna Hindemith mit Anne Meinert von „Peta“ über die Initiative und das Video. Außerdem: Seit Ausbruch des Kriegs sind 28.000 Flüchtlingstiere aus der Ukraine nach Deutschland gekommen. Und: Die Igel sind aus dem Winterschlaf zurück
3 Minuten
Heute ist Ostermontag, deswegen beschäftigt sich Tierschutz-Expertin Hanna Hindemith in dieser Ausgabe des „Tierschutz-Updates“ ausschließlich mit guten Nachrichten. Zum Beispiel mit einem ganz besonderen Projekt aus Rumänien, bei dem die Organisation „Animal Society“ tiergestützte Therapie mit Therapiehunden für die Kinder von Geflüchteten aus der Ukraine anbietet. Ganz besonders: Die Therapiehunde sind ehemalige Streuner, die von der Tierschützern ausgebildet wurden. Außerdem: John Travolta adoptiert nach Oscar-Verleihung Tierschutz-Welpen. Und: Wartburg schafft Eselreiten ab.