Die hr2-Hörbar Archiv
100 Episoden
55 Minuten
Sie sind wieder da: Die Philharmonix! Drei Wiener und zwei Berliner Philharmoniker, dazu ein Pianist plus einen singenden Geiger - das ergibt zusammen eine Kapelle mit Charme, Witz und Weltklasse! Ihre kindliche Freude am Spiel hat sie auf den Titel "Sandbox" gebracht, ein ganzes Album voller überraschender Klangabenteuer von Pippi Langstrumpf über Mozart und Debussy bis hin zu den Beatles oder Star Trek. Wer mag da nicht mitspielen?! Heute an der Hörbar! Außerdem mixen wir diesmal einen Cocktail mit Zutaten aus Griechenland, Argentinien, aus dem Baltikum, Spanien, Österreich oder auch Kenia…
55 Minuten
Aus Brasilien, aus dem Nordosten des Landes, schwappt gerade ein neuer Sound zu uns herüber: Ein Mix aus Música Popular Brasileira, aus Indie-Idealismus, Bossa Nova und R&B. Eine ganze Welle von Künstlerinnen und Künstlern mischt mit - und einer von ihnen ist Bruno Berle aus Maceió, Alagoas. "Sem fronteiras" heißt sein neues Album - "ohne Grenzen", frisch aufgelegt an der Hörbar. Außerdem führt uns unsere Reise um den Globus nach Chile, nach Finnland, in den Senegal oder auch nach Italien.
55 Minuten
Café Carlyle - der Name verspricht Glamour - und SIE ist eine, die das Versprechen einlöst. Stella Cole, 27 Jahre jung und mit ihrer Jazz-Stimme seit ihrem Durchbruch während der Corona-Pandemie von Fans und Followern umjubelt, hat sich in den legendären Club an der New Yorker Upper East Side begeben, um mit ihrem Trio die ganz großen Klassiker vor Live-Publikum aufzunehmen. Mit ihrem neuen Album knüpft sie an ihre bisherigen Erfolge an - mit Jazz-Standars und Titeln aus dem Great American Songbook wie "Over the Rainbow" oder "Singing in the Rain". Wir dimmen das Licht an der Hörbar und fangen den Glamour ein! Außerdem: Klänge aus Brasilien, aus Island, Frankreich, Griechenland oder auch Südafrika in dieser Stunde mit Musik grenzenlos!
56 Minuten
Diese Hörbar packt den Koffer, schürt das Reisefieber und bleibt dabei doch ganz entspannt. Los geht es mit den Cats and Dinosaurs, der selbsternannten "radikalsten Swing-Band der Welt" aus Schweden. Dann führen uns die Mighty Oaks nach Tacoma in Richtung nordamerikanischer Weite und Päivi Hirvonen ins finnische Kallio. Dazwischen warten viele überraschende Begegnungen: der Pianist Alexis Ffrench nähert sich Burt Bacharach mit lyrischer Eleganz, Rio 18 imitiert den Sound lateinamerikanischer Radiostationen, die Südtiroler Formation Ganes sorgt für alpine Klangpoesie. Mit David Orlowsky und David Bergmüller wird es kammermusikalisch fein und Dobranotch verbindet Osteuropa und Klezmer-Traditionen. Eine Hörbar wie ein musikalischer Streifzug durch viele Landschaften und Kulturen.
55 Minuten
1980 traf sich ein ziemlich bunter Haufen von Musikern im niedersächsischen Northeim, nicht weit von Göttingen. Ihr Ziel war ein Studio, das damals unter Freunden handgemachter Musik schon einen exzellenten Ruf hatte: Pauler Acoustics, das Tonstudio von Günter Pauler, dem Gründer von Stockfisch-Records. Hannes Wader, Werner Lämmerhirt und andere Künstler der damals aufblühenden deutschen Folkszene gingen dort ein und aus. Der befreundete Produzent Carsten Linde, ein großer Liebhaber irischer und schottischer Folkmusik, hatte dieses Treffen organisiert, internationale Größen der Szene wie Alex Campbell, Finbar Furey oder Dick Gaughan waren gekommen, um eine Woche lang mit Wader & Co. Aufnahmesessions zu machen. Die Atmosphäre war freundschaftlich und kreativ, alle gaben ihr Bestes und am Ende hatte Günter Pauler mehr als genug Material auf Band. Manches - aber längst nicht alles - wurde damals unter dem Namen "Folk Friends (1+2)" veröffentlicht. Jetzt, nach über 45 Jahren, hat Pauler sein Archiv noch mal durchforstet und einige damals nicht auf Platte erschienene Tracks aus diesen Aufnahmesessions zum ersten Mal herausgebracht: "Folk Friends: Unforgettable" ist das Ergebnis, nicht nur ein Zeitdokument, sondern auch eine Sammlung zeitlos gültiger Folkmusik. Ein paar Kostproben daraus gibt’s heute an der Hörbar - wie immer bunt gemischt mit weiterer "Musik grenzenlos" aus der ganzen Welt.
55 Minuten
Beim Projekt FATHERS treffen vier Musiker aufeinander, die den Jazz der Gegenwart auf unterschiedliche Weise prägen: Schlagzeuger Nate Smith, Keyboarder Kiefer, Bassist CARRTOONS und Produzent Kenny Beats. Ihr Debütalbum für Blue Note entstand aus einer spontanen Studiosession in Los Angeles, entwickelt aber eine erstaunliche Geschlossenheit. Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk und elektronische Klangideen greifen organisch ineinander, die Musik behält ihre Leichtigkeit. Nicht virtuose Selbstdarstellung, sondern die gemeinsame Idee steht im Vordergrund: Grooves entwickeln Sogkraft, Improvisationen erwachsen aus dem Song, und selbst komplexe Ideen wirken unmittelbar zugänglich. In der Hörbar hören wir einige Titel aus dem selbstbetitelten Blue Note Debüt. Außerdem in der Sendung: italienische Erzählkunst mit Vinicio Capossela, französisches savoir vivre bei der Paris Combo und eindrucksvolle Klangwelten von Tigran Hamasyan. Ein Mix zwischen Groove, Poesie und musikalischer Neugier.
57 Minuten
Musik ohne Grenzen wird im ARD Radiofestival sonntags zu später Stunde an der "Hörbar" serviert. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Neue Klassik oder Filmmusik - hier ist alles möglich, was gefällt und sich gut kombinieren lässt. Eine Stunde mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, die musikalisch scheinbar weit Auseinanderliegendes ganz nah zusammenrücken lässt, Genregrenzen überwindet und zum entspannten Zuhören einlädt.
55 Minuten
Wenn Barack Obama, Bruce Springsteen und Billie Eilish sich auf Deiner Kondolenzliste eintragen, hast Du nicht alles falsch gemacht in Deinem Musikerleben. Leider hat Glen Hansard nichts mehr davon. Der irische Musiker ist letzte Woche bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Die meisten Menschen weltweit dürften ihn als Oscar-Gewinner kennen. Den bekam er 2007 zusammen mit Marketa Irglova für den Originalsong "Falling Slowly" im Film "Once". Hansard hat der anschließende Rummel um seine Person eher gestört. Der Mann aus Dublin machte lieber weiter Musik in seinem Lieblings-Pub um die Ecke und wurde von irischen Traditionalisten dafür gefeiert. So wie an jenem Dienstag im "Wren’s Nest". Das Unglück passierte auf der Heimfahrt, Hansard starb im Alter von nur 56 Jahren. Wir erinnern an ihn mit einigen seiner schönsten Songs, bleiben aber auch unserem Motto "Musik grenzenlos" wieder treu mit Musik u.a. von Uusikuu, Liana Flores, Sväng oder Cheikh Lô.
55 Minuten
Putumayo legt einmal mehr eine jener sorgfältig kuratierten musikalischen Weltreisen vor, für die das Label seit Jahrzehnten geschätzt wird. Im Mittelpunkt stehen Stimmen, Songs und Geschichten: Singer-Songwriterinnen und Songwriter aus Europa, Afrika und Lateinamerika zeigen, wie viel Ausdruckskraft in reduzierten, akustischen Arrangements steckt. Entstanden ist eine Sammlung intimer Lieder über Heimat, Liebe, Familie und das Leben selbst. Aus dieser Klangreise hören wir heute unter anderem die britische Sängerin Oriana Bohème mit ihrer zarten Hommage an die kapverdische Musik, die tunesische Liedermacherin Nawel Ben Kraïem mit einer poetischen akustischen Version von "Ala Jalek", den brasilianischen Songpoeten Gustavito, die katalanische Singer-Songwriterin Anna Andreu, die britische Folkstimme Annie Baylis sowie das estnische Duo SADU - Musik grenzenlos eben!
57 Minuten
Wie nennt man das, wenn vier klassisch ausgebildete Musikerinnen und Musiker in einem Wirtshaus Musik machen? Genau: Boaznklassik. Jedenfalls, wenn diese Vier aus Oberbayern kommen. Da sagt man zur Wirtschaft nämlich auch Boazn, und wer nicht glaubt, dass im Umfeld von Weißwurst, Brezn und einem Humpen Weißbier auch richtig witzige, gekonnte und virtuos vorgetragene Musik entstehen kann, der hat die NouWell Cousines noch nicht gehört! Das holen wir heute nach, denn die nächste Generation aus der berühmten Musikerfamilie Well (u.a.: Biermösl Blosn, die Wellküren und die Wellbuam), die mit Matthias, Maresa, Maria und Alex als NouWell Cousines firmiert, hat ein neues Livealbum veröffentlicht. Und das hat es in sich: bayrische Volksmusik trifft auf Streichquartett trifft auf Balkan und Klassik - Boaznklassik eben! Das und noch viel mehr Musik grenzenlos gibt’s in dieser Ausgabe der Hörbar.
1 Stunde 1 Minute
Musik ohne Grenzen wird im ARD Radiofestival sonntags zu später Stunde an der "Hörbar" serviert. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Neue Klassik oder Filmmusik - hier ist alles möglich, was gefällt und sich gut kombinieren lässt. Eine Stunde mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, die musikalisch scheinbar weit Auseinanderliegendes ganz nah zusammenrücken lässt, Genregrenzen überwindet und zum entspannten Zuhören einlädt.
58 Minuten
Leichtigkeit, Sommergefühle, unwiderstehliche Dance-Sounds oder Musik wie flauschige Wölkchen - all das haben wir heute drin, in unserem bunten Hörbar-Cocktail am Wochenende. Mit Marcos Valle, Norah Jones, Alin Coen, Nubya Garcia und vielen anderen mehr. In den Mix gehört als Grundlage das echte Brasil-Feeling: 1968 veröffentlicht der Sänger und Komponist Marcos Valle sein Bossa Nova-Album "Samba ‘68“ mit englischen Texten, einem harmonischem Stimmduett und hochkarätiger Produktion.
58 Minuten
Pit Baumgartner von De-Phazz hat für sein Projekt "belooped" Zugriff auf das Archiv der "Musik Produktion Schwarzwald" erhalten, dem kultigen ersten deutschen Jazzlabel. Jetzt darf er Oscar Peterson, Ella Fitzgerald und George Duke ganz offiziell remixen! Heimlich hat er sich (wie viele Remixer und Sampler) eh schon immer gern bei den legendären MPS-Aufnahmen bedient und Schnipsel für seinen digitalen Dancefloor gemopst. Aber was machte MPS damals so besonders? Einmal: die klangliche Qualität. Dann: die Passion der Betreiber um den MPS-Gründer und Produzenten Hans Georg Brunner-Schwer. Und der Umgang.
55 Minuten
Das neue, fünfte Album des 31-jährigen Isländers heißt "Half Sun". Mit flirrender, leichthändig gespielter E-Gitarre und im Jazzquintett-Format erforscht es laut Mikael widersprüchliche Gefühle. Tipp für Fans von Filmmusik, Post-Rock und Impressionismus! Musik war ihm in die Wiege gelegt: Mikael Mánis Vater besaß einen Plattenladen, ein eigenes Label und eine Sammlung von an die 10.000 LPs, die daheim rauf und runter liefen. Zwar fing Mikael mit Klavier an, aber dann schenkte ihm sein Onkel eine Gitarre. Seither spielt er die - tupfend, klangmalerisch, als würde er imaginierte Filme vertonen. Mit diesem Sound spricht er die Jazz-Crowd an, die sein Album "Guitar Poetry" beim Label ACT kauft, aber auch Jüngere, die sein Stück "Tie Your Hopes Down" schon 1,3 Millionen mal auf Spotify gestreamt haben.
57 Minuten
Der südafrikanische Pianist, Komponist, Philosoph und Heiler beschreibt seine Musik als Ritual, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begegnen. Auf seinem neuen Album "The Myth We Choose" formt er mit vielen Gästen das Bild einer besseren Welt. Wir erschaffen unsere Mythen selber, argumentiert Makhatini. Dabei sind Songs und Musik essenziell: “Ich hatte immer das Gefühl”, schreibt er, dass Songs direkt zu uns sprechen, uns ansehen." Und wenn unsere Musik die Zeit überdauert, fährt er sinngemäß fort, wenn sie "gewählt" wird, wie Makhatini sagt, "dann entwerfen wir heute die Mythen der Zukunft."