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Die hr2-Hörbar Archiv

100 Episoden
55 Minuten
Wir schauen heute zurück auf DAS Musikereignis in Sachen Folk, Weltmusik und Liedkunst: das Bardentreffen in Nürnberg, das von 30. Juli bis 2. August in Nürnberg stattgefunden hat. Mit Freshlyground, Systema Solar, The Green Apple Sea, Deitsch und mehr. "50 Jahre Bardentreffen“ war das Motto dieses Jahr. Vier Tage lang wurde die Nürnberger Altstadt mit ihren vielen Bühnen der Tummelplatz der internationalen Szene für globale Musik, Singer/Songwriter, Folk, Indie und Crossover-Spielarten. Wir lassen einige der dort gefeierten Acts noch mal Revue passieren. Zum Beispiel Freshlyground aus Südafrika, das vom HipHop beeinflusste Kollektiv Systema Solar aus Kolumbien, die portugiesische Fado-Sensation Joana Amendoeira, das australische Duo Charm of Finches und die Nürnberger Lokalmatadoren Green Apple Sea. Und, kleiner Tipp: zahlreiche spannende Mitschnitte vom Bardentreffen 2026 gibt's in der ARD Mediathek und bei ARTE.tv
55 Minuten
Zu seinem 70. Geburtstag am 15. Februar hat sich der Posaunist und Sänger ein opulentes Konzert im großen Saal der Berliner Philharmonie geschenkt. Mit Michael Wollny, Lars Danielsson, Wolfgang Haffner, China Moses und diversen Berliner Philharmonikern. Der Abend war aber nicht nur dem Jubilar gewidmet - sondern auch Landgrens großem Idol und Weggefährten, dem Jazzpianisten Joe Sample. Ein tolles Geben und Nehmen, auf dieser Aufnahme - und Jazz, wie er kommunikativer nicht sein könnte. In der ersten Hälfte des Abends spielten Mitglieder der ACT-Labelfamilie für "Mr. Red Horn", den Mann mit der roten Posaune. Und in der zweiten Hälfte tauchte Nils dann selber auf, auch am Gesangsmikro. Ein großes Fest, nachzuhören auf "Nils Landgren 70 - Jazz at Berlin Philharmonic". Weitere Highlights an der Hörbar heute sind u.a. die neapolitanische Sängerin Flo, das Crossover-Trio JMO (alias Brönnimann, Cissokho und Hason), die deutsche Soulmusikerin Joy Denalane sowie Starpianist Lang Lang.
55 Minuten
Kalabrien, Apulien und die Halbinsel Salento waren in der Antike griechisch besiedelt. Dort hat sich auch das Griko entwickelt, eine griechisch-italienische Sprache. Das Ensemble Amaryllis will deren Poesie und Musiktradition vor dem Vergessen bewahren. Amaryllis wurde vor vier Jahren vom Akkordeonisten Mattia Manco und vom Saiten-Spezialisten Samuel Mele gegründet. Ihr Ziel: die griechischen, byzantinischen und italienischen Einflüsse, die sich am "Zeh" und am Absatz des italienischen Stiefels treffen, in Musik zu gießen. Dafür sind die beiden Musikforscher tief in Archive gestiegen. In Kreta haben sie Mitmusiker*innen gefunden und vor Ort eine Session aufgezeichnet. Zeiten und Geschichte verschmelzen hier in poetischer Sehnsucht, bei Akkordeon und Lyra.
55 Minuten
Heute gibt’s mehrere Geburtstagsständchen für den deutschen Sänger und Songschreiber Stefan Stoppok. Der Musiker hat seinen 70. zwar schon am 21. Februar gefeiert, aber mit der ihm eigenen Großzügigkeit gleich mal das ganze 2026 zum Jubeljahr erklärt. Stoppok wirkt, als könne er gleichzeitig einen Gitarrenverstärker reparieren, einen rostigen Ford über den TÜV retten und dabei noch einen Song über die Absurditäten des Alltags schreiben. Über sich selbst sagt der Folk-Pop-Bluesman aus Essen: "Ich habe Jahrzehnte darauf hingearbeitet, dass ich es schaffe, unter'm Radar zu laufen." Zu seinem 70. Geburtstag hat sich die deutsche Musikszene für ein Tribute-Album versammelt. Musiker*innen wie Wolfgang Niedecken, Tokunbo, Schmidbauer & Kälberer, Ami Warning, Ringlstetter, Alin Coen und viele andere gratulieren - indem sie ihre liebsten Stoppok-Nummern covern. Außerdem heute an der Hörbar: der Madredeus-Star Rodrigo Leão, die Chansonnière Françoise Hardy, der Balafon-Meister Kélétigui Diabaté sowie MoZuluArt - drei afrikanische Stimmen aus Österreich.
57 Minuten
Musik ohne Grenzen wird im ARD Radiofestival sonntags zu später Stunde an der "Hörbar" serviert. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Neue Klassik oder Filmmusik - hier ist alles möglich, was gefällt und sich gut kombinieren lässt. Eine Stunde mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, die musikalisch scheinbar weit Auseinanderliegendes ganz nah zusammenrücken lässt, Genregrenzen überwindet und zum entspannten Zuhören einlädt. Ihr Barkeeper ist Martin Kersten (Musikauswahl & Moderation) Eine Produktion von hr2-kultur
56 Minuten
Die Hörbar am Samstag beamt Sie in wonnige Gefilde. Sei’s am Strand von Barcelona, auf die Malediven, nach Süditalien oder auf eine Veranda nach Nashville - entspannte Hörerlebnisse sind garantiert. Eine Stunde Sounds aus aller Welt, frisch handverlesen. Neue Musik liefert uns das Kollektiv The Ediacaran um den in Barcelona ansässigen Produzenten Bastian Kladny; sein Markenzeichen ist lässig mediterraner Groove, der auch Fans von Milky Chance gefallen wird. Hierzulande noch ein Geheimtipp: die Musikerin Umaisha aus den Malediven, jetzt in Chicago. Mit ihrem sanften Gitarrenfolk erzählt sie von einem Leben zwischen zwei Welten. Die süditalienische Cantautrice Cristiana Verardo hat im Frühjahr ein neues Album rausgebracht, mit innigen, kleinteiligen Songs zwischen Folk, Jazz und Elektronik. Für die Musikerin eine Art der positiven Selbstanalyse. Und: es gibt Neues von Lambchop! Das amerikanische Alternative-Kollektiv zwischen Indie und Americana bringt demnächst sein 17. Studioalbum raus - wir hören schon mal rein.
55 Minuten
Mit seinem neuen Album "Blind Spots - Still Looking" lädt der italienische Pianist Sergio Di Gennaro uns ein, genauer hinzuhören. Gemeinsam mit Bassist Ares Tavolazzi und Schlagzeuger Enzo Zirilli entsteht moderner Triojazz, der weniger auf Effekte als auf Atmosphäre, Balance und feine Zwischentöne setzt. Di Gennaros Kompositionen verbinden mediterrane Melodik mit improvisatorischer Offenheit, lassen Raum für Stille und entwickeln ihre Wirkung eher in langsamen Bewegungen als im großen Gestus. Außerdem in der Sendung: die kapverdische Sängerin Nancy Vieira im feinfühligen Dialog mit Fred Martins, Renaud García-Fons mit der lyrischen Klangvielfalt seines Kontrabasses und Zap Mama mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus afrikanischen Einflüssen und vokaler Fantasie. Dazu weitere Klangfarben von Habib Koité bis Kat Edmonson.
55 Minuten
Es ist einer dieser langen Augustabende, an denen man nirgendwo mehr hinmuss und doch gerne noch mal ein bisschen unterwegs wäre. Diese Hörbar machts möglich. Lucas Santtana und Flavia Coelho ziehen mit "Dans le sud" Richtung Süden, dorthin, wo die Hitze in den Gassen steht und das Tempo des Tages langsam einer großen Ruhe weicht. Auch das Orchestra Baobab bringt jene entspannte Weite mit, für die ihre Musik seit Jahrzehnten geschätzt wird - warm, gelassen und wie geschaffen für einen Sommerabend. Dazwischen öffnen sich unterschiedliche Landschaften: Anna Setton sorgt mit ihrem feinsinnigen brasilianischen Songwriting für leichte, luftige Farben, Calexico steuern ihren unverwechselbaren Sound zwischen Americana und Wüstenwind bei, während Gabrielle Cavassa in ihrer "Bossy nova" Coolness und Leichtigkeit verbindet Wenn schließlich Santiago Lara mit "Minuano" den Schlusspunkt setzt, wirkt das fast wie eine kühle Brise zum Ende eines langen Sommertages. Sommermusik nicht als Party-Soundtrack - eher Musik für offene Fenster, späte Gespräche und den Blick in den Abendhimmel.
55 Minuten
Der Komponist, Kabarettist, Produzent und Autor Janosa klingt wie einer, der ganz genau hinschaut und am Klavier dann seine pointierten Schlüsse zieht. Vergleiche mit Georg Danzer, Georg Kreisler, Bodo Wartke und Sebastian Krämer sind nicht fehl am Platz. Wenn Sie Kinder haben oder hatten, die "Ritter Rost" mögen, kennen Sie Felix Janosa schon: Die Musik zu dieser Kinder-Kultserie stammte von der ersten Band von Janosa. Seine jüngsten Projekte waren dann Bücher über die Beatles sowie eine Satire über KI-generierte Musik. Aber für sein neues Solo-Album "Elfenbeinkeller" setzt er sich einfach wieder ans Klavier. Lässt sich ab und zu von einer Klarinette begleiten. Singt feinsinnig, ironisch, witzig Texte über Verantwortung, Freiheit und die lange Nacht der Seele. Außerdem heute an der Hörbar: das Kölner Chanson-Duo toi et moi, die Hamburger Indie-Folkerin Deer Anna mit einer neuen Single, die jungen Blue Note-Allstars Out Of/Into, das Titi Winterstein Quartett - und viele andere mehr.
57 Minuten
Musik ohne Grenzen wird im ARD Radiofestival sonntags zu später Stunde an der "Hörbar" serviert. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Neue Klassik oder Filmmusik - hier ist alles möglich, was gefällt und sich gut kombinieren lässt. Eine Stunde mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, die musikalisch scheinbar weit Auseinanderliegendes ganz nah zusammenrücken lässt, Genregrenzen überwindet und zum entspannten Zuhören einlädt. Ihr Barkeeper ist Martin Kersten (Musikauswahl & Moderation) Eine Produktion von hr2-kultur
55 Minuten
"Myr" ist das ukrainische Wort für Frieden. Unter diesem Zeichen steht auch die Folk-, Soul- und Jazz-Begegnung des ehemaligen Embryo-Mitglieds Eugen De Ryck mit der ukrainischen Sängerin Tetianka und dem eigens für diese Platte gegründeten Ensemble MYR. "Wenn es diesem Album gelingt", so Eugen De Ryck, "neben seiner musikalischen Qualität auch etwas von der menschlichen Geschichte hörbar zu machen, die hinter seiner Entstehung steht, dann hat es seinen wichtigsten Zweck erfüllt." Es ist die reale Geschichte der Jazz-, Folk- und Klassiksängerin Tetianka Yuriivna, die mit Sohn und Schwester nach dem russischen Angriff aus der Ostukraine geflohen ist. Bei einem Friedensfestival trifft sie auf den deutschen Gitarristen und Songschreiber Eugen De Ryck. Der hat früher mal bei der Krautrock- und Weltmusikband Embryo Gitarre und Saz gespielt. Er steht für Offenheit und Musik ohne stilistische Grenzen und ist tief bewegt von Tetianka. Ihr gemeinsames Album erzählt von Trauer, Stärke, Hoffnung. Weitere Gäste an der Hörbar sind heute u.a. Lucas Santtana & Chico César, die irische Folkband Ye Vagabonds, der US-Bluesman Keb‘ Mo‘, die sambische Fusionmusikerin Yvonne Mwale und Buena Vista-Legende Rubén González.
56 Minuten
Heute mit fünf Wikingern, mit melankomischen Chansons, wundersamen Fischen und anderen Merkwürdigkeiten aus allen Winkeln dieser Erde. Das Leben ist ein Cartoon singt der Cantautore Gerardo Balestrieri - und Erna Rot hat sich da eindeutig für die Sonnenseite entschieden. Wir mixen wieder am Hörbar-Tresen, diesmal u.a. mit Zutaten aus Schottland über Dänemark, Italien oder auch Brasilien und Frankreich. Wie immer gut geschüttelt!
55 Minuten
Jon Batiste ist heute unser Piano-Man, der Mann, der gelegentlich schon mal Michelle Obama Klavierunterricht gibt. Grenzen gibt’s für Jon Batiste nicht, schon gar nicht am Piano, da ist die Klaviatur scheinbar unendlich… 2024 hat er angefangen mit seinen "Piano Series", damals mit seinem Album "Beethoven Blues". Und jetzt, in diesem Sommer, bringt er gleich die nächsten drei Folgen auf einen Streich heraus: "Black Mozart", "Monk Meditations" und "Monk Movements". Wir hören rein! Außerdem geht’s über Venedig und Wien nach Norwegen und wir begeben uns in den Dschungel auf die Spuren der Baka…
57 Minuten
Musik ohne Grenzen wird im ARD Radiofestival sonntags zu später Stunde an der "Hörbar" serviert. Ob Globale Musik, Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Neue Klassik oder Filmmusik - hier ist alles möglich, was gefällt und sich gut kombinieren lässt. Eine Stunde mit handverlesenen Zutaten aus aller Welt, die musikalisch scheinbar weit Auseinanderliegendes ganz nah zusammenrücken lässt, Genregrenzen überwindet und zum entspannten Zuhören einlädt.
55 Minuten
Verfolgung, Flucht und Exil - was das bedeutet, machen vom 20. August bis zum 6. September 2026 die "Tage des Exils" in Frankfurt erfahrbar. Über 50 Veranstaltungen nähern sich dem Thema in Gegenwart und Vergangenheit - und eine besonders berührende Geschichte über Migration und Identität gibt’s beim Tsirk Dobranotch: Akrobatik, jiddischer Humor und virtuose Musik erzählen von Wanderschaft, Exil und kultureller Selbstbehauptung. Ein ganzer Koffer voller Poesie wird beim Tsirk Dobranotch ausgepackt - und die Instrumente dieser fantastischen Klezmer-Kapelle natürlich auch! Wir stimmen schon mal darauf ein: Dobranotch an der Hörbar!