Ich bin so frei Archiv
67 Episoden
34 Minuten
“Sicherheit kennt kein Geschlecht, Sicherheit ist für alle gleich”, sagt Martina Rosenberg, Präsidentin des Bundesamtes für den Militärischen Abschirmdienst (BAMAD), einer der drei Nachrichtendienste auf Bundesebene. Wir diskutieren darüber, ob sich Frauen tatsächlich weniger mit den dunklen Seiten des Lebens, wie Rechtsextremismus, Sabotage oder gezielte Desinformation beschäftigen oder warum sonst insbesondere die Sicherheitsdienste Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Frauen haben. Frau Rosenberg spricht über ihren Arbeitsalltag: So trägt der MAD beispielsweise zur Absicherung von Großevents der Bundeswehr, wie den Zapfenstreich, bei, beschäftigt sich mit Drohnenabwehr über Liegenschaften der Bundeswehr aber auch der Sicherheit der Bundeswehrbrigade in Litauen. Bei dem Thema Gleichberechtigung beobachte Frau Rosenberg nicht die gewünschte Entwicklung, “wir sind zwar in einer Lage, in der wir Frauen in Führungspositionen haben wollen, jedoch teilweise unmögliches von ihnen verlangt wird”. Wir reden auch über den Film Barbie, Elternzeit bei der Bundeswehr, E-Roller fahren in Berlin, und warum sie nie übersehen wird. Hintergrundinformationen: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/weitere-bmvg-dienststellen/mad-bundesamt-fuer-den-militaerischen-abschirmdienst https://www.bundeswehr.de/de/organisation/weitere-bmvg-dienststellen/mad-bundesamt-fuer-den-militaerischen-abschirmdienst
26 Minuten
“Hey Svenja, stimmt das, dass die EU das macht?”, wird die 34jährige Svenja Hahn, die seit dem Jahr 2019 Mitglied im Europäischen Parlament ist, oft von ihren Freunden und Bekannten gefragt. Als Abgeordnete kann sie qualifizierte Antworten auf gezielt gestreute Desinformation von russischen Trollen geben. Wenn es zu verrückt klingt, stimmt die Information meist nicht. Zu ihrem Job sagt sie: “ Ich brenne für Europapolitik, es gibt keine Opposition und Regierung, sondern du musst immer wieder neue Allianzen bilden.” An dem Gesetz über künstliche Intelligenz hat sie die letzten Jahre mitgearbeitet. Das Gesetz verbietet unter anderem Social scoring, also dass Menschen sich “systemkonform” verhalten. Wir diskutieren auch darüber, warum junge Menschen Europa nicht für selbstverständlich halten, wieso wir nicht nur bei den Europawahlen über Europa reden sollten und Taylor Swift im Algorithmus. Svenja erklärt wie es sein kann, dass trotz Digital Service Act, eine Nichtsregierungsorganisation wie HateAid jetzt TikTok verklagt. Sie stellt fest, die Krise unser Zeit ist eine zwischen Autokratie und Demokratie, Europa müsse sich wandeln, um auch in Zukunft ein wichtiger wirtschaftspolitischer Akteur zu bleiben, auf den die Welt hört. Hintergrundinformationen https://www.svenja-hahn.eu Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Verein: www.ich-bin-so-frei.org Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/ Kontodaten: Ich bin so frei e.V. IBAN: DE 24830654080005361192 BIC: GENO DEF1SLR Volksbank/Skatbank
38 Minuten
„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, stellt die Psychologin und HR Managerin Laura Jacob im Interview fest und zitiert den deutschen Philosophen Schiller. „Mich motiviert es, Menschen bei Veränderungen zu begleiten.“ Das tut die frühere Partnerin von EY jetzt als Head of People, Culture and Communication bei Envu, einem Environmental Science Unternehmen, welches von Bayer ausgegliedert wurde und in dem es zuletzt deswegen sehr viel Wandel gab. Wir sprechen über kulturelle Einstellungen zu Veränderungen und mit welchen Assoziationen Menschen Veränderungen verbinden, denn davon hängt oft der Wille zum Wandel ab. Laura Jacob erzählt, dass sie in Asien eher gefragt wird, wie man Unternehmens-Ziele übertreffen kann, als in Europa. Sie berichtet auch von Treffen mit CEOs, in denen offen über Fehler gesprochen wird, warum sie in naher Zukunft trotz AI unersetzlich ist und und warum der Human Machine Collaboration Manager in Zukunft eine wichtige Rolle in der Arbeitswelt spielen wird. Außerdem sprechen wir über verschiedene Führungsstile und welcher ihr Favorit ist. Wir erfahren, welche Fähigkeiten Laura so weit gebracht haben, wie sie sich Ziele setzt und was sie mit zwei Stunden mehr am Tag machen würde.
35 Minuten
„Am 3. Mai ist der Tag der Pressefreiheit, da publizieren wir immer unsere Rangliste der Pressefreiheit, die weltweit genau beobachtet wird. Es gab sogar schon Anfragen aus Ländern wie sie ihr Ranking verbessern könnten“, so Gemma Pörzgen, Vorstand der NGO Reporter ohne Grenzen. Wir sprechen über den Einsatz von Reporter ohne Grenzen durch die weltweite Dokumentation von Verhaftungen und Ermordungen von Journalisten und weiteren Verstößen gegen die Pressefreiheit, von Stipendien für verfolgte Journalisten aber auch ganz konkrete Unterstützung, wie anwaltliche Hilfe oder auch die Ausgabe von Schutzwesten für Journalisten in der Ukraine, die Reporter ohne Grenzen leistet. Gemma Pörzgen sagt zu der gesellschaftlichen Verantwortung von Journalisten: “Wir beobachten wie immer mehr Menschen bei den vielen schlechten Nachrichten die Berichterstattung einfach abschalten. Es gibt seit vielen Jahren in der Branche eine Diskussion über konstruktiven Journalismus, gleichzeitig haben wir als Journalisten eine Verpflichtung über die Welt zu berichten wie sie ist.” Zur Lage in Deutschland beobachtet sie persönlich: “Wir haben eine reaktionäre, konservative Stimmung im Land, das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Frauenbild. Auf der Positiv-Seite hat sich aber in den vergangenen Jahren bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie einiges in Deutschland getan.” Hintergrund: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/ Rangliste der Pressefreiheit 2024: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/rangliste-2024 Copyright Bild: Dietmar Gust Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/ Verein: www.ich-bin-so-frei.org Kontodaten: Ich bin so frei e.V. IBAN: DE 24830654080005361192 BIC: GENO DEF1SLR Volksbank/Skatbank
1 Stunde 12 Minuten
Live von der MSC 2024 im Salon Luitpold „Vertrauen ist eine Aussage über die Zukunft, deshalb vertrauen auch so viele Ex-Präsident Trump, er ist authentisch. In Zeiten von Dauerkommunikation ist es unmöglich sich permanent zu verstellen. Das Modell rationaler, emotionsloser Bürokrat oder Bürokratin hat ausgedient und überzeugt nicht mehr“, stellt die Zukunftsforscherin Dr. Florence Gaub fest. Als Side Event der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2024 diskutieren wir im Salon Luitpold über Wahrscheinlichkeiten zum Einsatz von Atombomben, begeben uns in den Apokalypse-Talk und sprechen über Informationshygiene. „Viele Entscheidungsträger wissen noch nicht einmal wie sie ihr Ortungssystem auf dem Handy ausschalten können, auch Angst vernebelt unseren Blick auf Risiken und führt zu Fehlentscheidungen. Medien zitieren und interpretieren Statistiken oft falsch. Das größte Risiko in Zeiten von Desinformation, befeuert durch generative KI ist daher der Mangel an Data und AI Literacy“, beobachtet die Statistikerin KI-Expertin Katharina Schüller. „Ein Grundkurs Data literacy könnte helfen.“ Zum Schluss wird es philosophisch. Dr. Florence Gaub kritisiert die Grundstimmung in Deutschland: „Entweder es bleibt wie es ist, oder wir sterben alle. Aber wie wollen wir sein?“ Hören Sie rein. Hintergrundinformationen https://www.stat-up.com/who-we-are https://www.ndc.nato.int/about/organization.php?icode=189 Podcast, Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ Kontakt@ich-bin-so-frei.org Gemeinnütziger Verein: www.ich-bin-so-frei.org Kontodaten: Ich bin so frei e.V. IBAN: DE 24830654080005361192 BIC: GENO DEF1SLR Volksbank/Skatbank; Auf Wunsch erfolgt Spendenquittung
35 Minuten
Dr. Daniela Kroslak ist eine der ranghöchsten Deutschen bei den Vereinten Nationen (VN) und war zuletzt stellvertretende Leiterin der VN- Mission in Mali (MINUSMA). Sie erzählt von Karaoke im Jemen, den Wechseln zwischen Wissenschaft und Praxis (sie war auch an der Universität und bei der International Crisis Group tätig) und wie sie vom Ende ihrer Mission in Mali erfahren hat. Über die Vereinten Nationen sagt sie: „Im Moment versucht die Organisationen die Krisen in der Welt zu managen, aber sie spiegelt nicht wieder wie sich die Machtverhältnisse in der Welt verändert haben. Es bedarf einer grundlegenden Reform.“ Wir sprechen auch über was Friedensmissionen leisten können und wie sich Friedensmissionen in Zukunft wandeln sollten, damit sie zu den Erwartungen und tatsächlichen Fähigkeiten passen. Dr. Kroslak berichtet über die schnellere Bereitschaft Kriegsmittel einzusetzen, fehlende Krisenlösungsmechanismen, den rohen Ton in der Politik, aber auch den spannenden Austausch im internationalen Kontext. Hintergrundinformationen: https://minusma.unmissions.org/en/leadership Podcast: Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/ Verein: www.ich-bin-so-frei.org Kontodaten: Ich bin so frei e.V. IBAN: DE 24830654080005361192 BIC: GENO DEF1SLR Volksbank/Skatbank
36 Minuten
„Wir haben eine Bedrohungslage in Deutschland, die mir Sorgen machen. Alleine die Schäden in der Wirtschaft durch Cyberkriminalität belaufen sich auf 206 Mrd. Euro im Jahr“, sagt die Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner. „Das Thema hat noch nicht die notwendige Aufmerksamkeit, das BSI hat daher das Konzept der Cybernation ins Leben gerufen. Die Umsetzung liegt in der Wirtschaft, die Erkenntnisse in der Wissenschaft, wir können das nicht alleine als Staat schultern, es geht nur durch Kooperation.“ Wir sprechen im Interview darüber, wie Claudia Plattner zu ihrem Amt kam, was sie motiviert und was sie mit zwei Stunden mehr am Tag machen würde. Wir diskutieren auch über Erpressung von Firmen aus dem Ausland und die schwierige Strafverfolgung, Desinformation und die Verantwortung bei dem Schutz kritischer Infrastruktur. Für den Berufsweg rät sie jungen Menschen: „Wartet nicht bis ihr soweit seid, ihr werdet nie so weit sein. Einfach reinspringen und schwimmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es jemand anders besser macht, ist nicht so wahnsinnig groß.“ Hintergrundinformationen: https://www.bsi.bund.de https://de.linkedin.com/company/bsibund https://www.instagram.com/bsi_bund Podcast: Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://twitter.com/Zoe_vF https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/ Verein: https://www.ich-bin-so-frei.org/ Kontodaten: Ich bin so frei e.V. IBAN: DE 24830654080005361192 BIC: GENO DEF1SLR Volksbank/Skatbank
52 Minuten
In dieser Folge schaue ich gemeinsam mit der Sozial-Unternehmerin Anna-Lena von Hodenberg zurück auf die inspirierendsten Momente der Staffel 2. Meine Highlights: Die Medienberaterin Eva Christiansen über unausweichliche Fragen, die Frauen in der Öffentlichkeit begegnen und wie Frau am besten mit ihnen umgeht. Celia Pelaz, die Vorständin eines Rüstungsunternehmens berichtet über die eigene Erkenntnis, jetzt einfach gut genug für die Aufgabe zu sein. Die Fotografin Laurence Chaperon redet über ihren Erfolg und die Notwendigkeit nicht stehenzubleiben. Die Modedesignerin und vierfach Unternehmerin Anja Gockel hat mir erklärt, wie viel uns als Frauen entgeht, wenn wir trotz Paygap nicht am Berufsleben teilnehmen und die Filmproduzentin Johanna Bergel berichtet über die Kommentare von westdeutschen Frauen und Männern zu ihrer Entscheidung als Mutter in die Universität zu gehen und früh Kinder zu bekommen. Die Speaking-Coach Barbara Bosch gibt Tipps wie wir uns sicher als Expertin fühlen und wie wir auf Fragen, die wir gerade nicht beantworten können, reagieren und von der Modesignerin Esther Perbandt hören wir über Mode als Schutzmantel, wenn wir mit komplizierten Menschen zu tun haben. Die Zukunftsforscherin Dr. Florence Gaub macht uns Mut Pionierin zu sein und der Personalmanager Florian Staßfurth verrät uns, was für eine Zukunft er sich für seine Tochter wünscht und natürlich viele viele mehr. Kurzum: Die Folge mit Schmunzel und Inspirations-Garantie. Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://twitter.com/Zoe_vF https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/ und nun auch der Verein: https://www.ich-bin-so-frei.org/
31 Minuten
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27 Minuten
„Mit der Geburt meiner Tochter haben sich meine Prioritäten verändert“, sagt Florian Staßfurth, Gründer von HaysD@Ds. Die Initiative betrachtet die Bedürfnisse von Vereinbarkeit und Familie aus Papa-Sicht. „Denn“, so Florian Staßfurth, „Vereinbarkeit wird stereotypisch aus Perspektive der Frau gedacht, überhaupt nicht aus Männersicht. Dabei haben Väter ähnliche Bedürfnisse und Sorgen. Hier brauchen wir einen Kulturwandel.“ Auch aus Personaler-Sicht ist die Thematisierung von Väterwünschen sinnvoll, Staßfurth ist Abteilungsleiter Finance, Procurement & HR Permanent bei Hays: Durch die Unterstützung für Familienzeit können Unternehmen Fachkräfte an sich binden und mehr Flexibilität durch verschiedene Arbeitszeitmodelle schaffen. Wir sprechen über die Einkommensgrenze bei Paaren mit Anspruch auf Elterngeld, Gegenwind von Reaktionären und wie Männer Frauen in männer-dominierten Runden unterstützen können. Florian Staßfurth hebt hervor: „Ich wünsche mir für meine Tochter, dass sie in der Arbeitswelt der Zukunft keine sexistischen Sprüche erfährt oder ihr Aussehen beurteilt wird.“ https://www.linkedin.com/in/floriansta%C3%9Ffurth/ Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://twitter.com/Zoe_vF https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/
42 Minuten
„Migration ist das natürlichste der Welt, das gab es schon immer, Staatsgrenzen sehr viel später“, sagt die Migrationsforscherin Dr. Raphaela Schweiger. Die Leiterin des Migrationsprogramm der Robert Bosch Stiftung hebt hervor: „281 Mio. Menschen weltweit leben außerhalb ihres Herkunftslandes. Sie tun das sehr geordnet und aus guten Gründen. In der Presse dominiert allerdings nur das emotionalisierte Asylthema.“ Sie plädiert dafür in der politischen Kommunikation von der Notstands-Dramatik wegzukommen und mehr auf das Geschaffte und die Geschichten hinter den Schicksalen zu blicken. Einige Staaten wird es aufgrund des Klimawandels nicht mehr geben, erklärt sie, darunter die Inselstaaten Tuvalu, Kiribati und die Marshallinseln. Deren EinwohnerInnen brauchen in den nächsten Jahren Lösungen, die ihre Bedürfnisse in dieser schwierigen Situation in den Mittelpunkt stellen. Nur ist der Klimawandel kein offizieller Fluchtgrund. Wir reden über mögliche Lösungen. Wir unterhalten uns auch über die EU-Asyldebatte, Großbritanniens Deal mit Ruanda, digitale Rechte von Flüchtlingen (Stichwort: Tracking von Telefondaten) und ihre zukünftige Auszeit an der Yale University. Hintergrundinformationen: https://www.bosch-stiftung.de/de/node/1657 https://twitter.com/r__schweiger?lang=de https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-40690-5 Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://twitter.com/Zoe_vF https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/
35 Minuten
1 Millionen US$ Preisgeld hätte die Modedesignerin Esther Perbandt fast bei einer Reality Show gewonnen. Die Berlinerin war im Jahr 2020 zweitplatzierte bei der Reality Show „Making the Cut“ (mit Heidi Klum und Tim Gunn, Amazon). Rückblickend sagt sie dazu: „Ich bereue nichts, es war mir wichtiger mir treu zu bleiben.“ Mit diesem Anspruch an sich selbst wurde sie zur Gewinnerin der Herzen. Ihren Stil beschreibt sie so: „Ich möchte, dass Kunden in meiner Kleidung zwei cm wachsen und sich stark fühlen. Für mich habe ich es perfektioniert einen Schutzmantel zu stricken, der mich für den Alltagskampf wappnet. Das möchte ich an meine Kunden weitergeben“, erklärt sie ihre vornehmlich in Schwarz gehaltene Mode. Esther macht nicht nur Mode, sondern sie inszeniert auch: In der Volksbühne, mit dem „Astro Noir Lab“ im Kulturforum Berlin, als Sängerin, Performerin oder mit dem red carpet looks bei der Premiere von „Matrix – Resurrections“ in San Francisco. Wir sprechen darüber, ob sich ihr Beruf finanziell lohnt, wie viel Marge ihr pro Treppenstufe in ihrem Berliner Laden in Berlin-Mitte entgeht, wie viel Zeit sie mit kreativen Prozessen verbringt und wann und ihr die besten Ideen kommen. Hintergrundinformationen Esther Perbandt Shop: Almstadtstraße 3, 10119 Berlin https://www.estherperbandt.com/de https://www.amazon.de/Making-The-Cut-Season-1/dp/B08BYY6YK7 https://www.estherperbandt.com/de/blogs/news/my-personal-diary-of-the-matrix-resurrections-premiere-san-francisco Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://twitter.com/Zoe_vF https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/
33 Minuten
Barbara ist Public Speaking Expert und Coach. Sie hilft Menschen ihre Botschaften so zu formulieren, damit sie nicht nur das Publikum begeistern können, sondern sich auf der Bühne auch wohlfühlen. Früher hatte Barbara große Angst vor dem öffentlichen Auftritt. Im Interview erzählt sie, wie sie diese Furcht überwunden hat und ihre Berufung lebt. Sie berichtet von ihrer Selbstständigkeit und gibt Tipps für die perfekte Rede, also zum Beispiel darüber nachzudenken welches Geschenk man dem Publikum heute machen kann. Anstatt sich Sorgen zu machen, wie man wirkt. Barbara sagt: „Alle, wirklich alle, haben Angst bei einem Vortrag bei der Fragerunde im Anschluss etwas nicht zu wissen. Ich habe mittlerweile keine Angst mehr vor Fragen. Ich bin an dem Punkt angekommen, wo ich jede unbeantwortete Frage als eine Chance sehe mit Menschen in Kontakt zu treten oder etwas zu lernen.“ Sie teilt noch mehr aus ihrer Trickkiste. So fragt sie sich vor wichtigen Entscheidungen: Was würde mein Vorbild Michelle Obama tun? Wenn ihr also auf der Suche nach Tipps oder Inspiration für Eure nächste Rede seid, dann hört gerne rein! Hintergrundinformationen https://www.barbarabosch.com https://www.linkedin.com/in/barbara-bosch Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://twitter.com/Zoe_vF https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/
39 Minuten
In meiner Mode geht es um Offenheit und um die Befreiung der Gesellschaft von Traditionen, die uns einengen“, erzählt die Modedesignerin Anja Gockel, die nun seit fast 30 Jahren nachhaltige Mode ‚Made in Germany‘ produziert. Wir reden über den Unterschied zwischen farbig und bunt und was ihre Mode bewirken soll: Frauen sollen sich ermutigt fühlen, zu sein wer sie sind, plus noch ein bisschen mehr. Ihr Rat an junge Frauen: „Wenn Ihr einen Wunsch auf Familie habt, lasst Euch bloß nicht von eurem Partner davon abhalten beruflich aktiv zu sein. Wir haben vier Kinder und drei Unternehmen und alle helfen mit. Es gibt nicht besseres als zu Hause eine glückliche Mutter zu haben.“ Über ihr Geschäftsmodell sagt sie: „Unsere Mode hält, das ist nachhaltig. Wir werfen nichts weg, das wäre in Deutschland viel zu teuer. Kundinnen kommen auch noch nach fünf Jahren zu uns und wir ersetzen dann die Knöpfe.“ Wir unterhalten uns auch über Teamwork, ihre Kooperation mit Heidi Klum, GNTM und über ihr neuestes Projekt: Paris 44, der Raum für Ästhetik. Hintergrundinformationen https://www.paris44.com https://anja-gockel.com Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://twitter.com/Zoe_vF https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/
24 Minuten
“When you are the only woman in the room, people will remember you. You have to see the positive side”, says Celia Pelaz, Member of the Management Board and Chief Strategy Officer at Hensoldt. Hensoldt is a German company with 6500 staff in 19 different countries, that develop high tech sensor and cyber security solutions. Hensoldt develops for example the sensors that serve as the eyes and ears of airplanes and provides high tech radars, that makes air traffic control possible. Their systems support and protect military and security forces in air, sea and land missions. “Obviously today diversity is the key to success, so we have set ourselves hard targets, by 2024, we want to have 35% women in leadership positions, so we will be more women in the room” she adds. We talk about her fascination for technology, her respect and gratitude for the armed forces and role models. When asked about how she made to the top, Celia, who is an industrial engineer by training explains: “I wanted to lead because I wanted to change things. I sometimes felt a lack of respect. I realized that if I want to change things, I need to work hard and move up the ladder.” We also discuss what has changed since Russia’s aggression against Ukraine and the “Zeitenwende” in Germany. “The understanding for our industry has altered. In the past defence issues were put aside, defence was seen as a bad thing. Now the whole industry is perceived more as a necessity.” We talk about modern leadership, work life balance and self-doubt. Her advice: “At some point you simply have to know that you are good enough. In this, you are probably your biggest enemy.” To learn more: https://www.hensoldt.net Feedback, Comments etc.: Gästewünsche, Kommentare: https://www.instagram.com/ich.bin.so.frei/ https://twitter.com/Zoe_vF https://www.linkedin.com/in/dr-zoé-von-finck-81b32857/