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Yoga, Meditation und spirituelles Leben Archiv

1293 Episoden
16 Minuten
Shatsampat sind die 6 Schritte zur Gelassenheit, die 6 edlen Tugenden der Gleichmut. Sukadev spricht in diesem Podcast darüber, wie diese Schritte im Alltag umsetzbar sind. Die sechs Tugenden sind: (1) Sama, die Übung der geistigen Ruhe; (2) Dama, Sinnesbeherrschung; (3) Uparati, das Meiden von nichtbeherrschbaren Situationen; (4) Titiksha, etwas aushalten können; (5) Shraddha, Vertrauen und Glaube; (6) Samadhana, die tief verwurzelte Gelassenheit. Sukadev zeigt anhand von drei Beispielen, wie du diese 6 Schritte nutzen kannst: Schokoladenkuchen, Auseinandersetzung mit einem Kollegen, Streit mit dem Partner wegen des Raustragens des Mülls.
34 Minuten
Wie lebt man Vedanta im täglichen Leben? Abschlussvortrag der Vortragsreihe „Viveka Chudamani – das Kleinod der Unterscheidung“. Leben aus dem Unendlichen und Ewigen. Mala, Vikshepa und Avarana – Überwindung der Selbstsucht, der Unruhe, des Schleiers der Unwissenheit. Vedanta im Alltag: Satchidananda Svarupoham – Meine Wahre Natur ist absolutes Sein, Wissen und Glückseligheit – das ist die Grundlage für uneigennütziges Dienen und für Arbeiten an Körper, Prana und Psyche. Vedanta hilft für ein erfülltes Leben. Ein bewusstes Leben und systematische spirituelle Praxis helfen der Verwirklichung des Jnana Yoga. Leben aus dem Geist von Vedanta machen das Leben großartig, freudevoll, liebevoll – führt zur Erfahrung der Einheit. Spirituelle Praxis macht Vedanta erfahrbar. Mitschnitt des letzten Vortrags im Rahmen des Samstag-Abend-Satsangs nach der Meditation während der Yogalehrer Weiterbildung Viveka Chudamani bei Yoga Vidya Bad Meinberg. 15. Teil der Vortragsreihe „Viveka Chudamani“.

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9 Minuten
Sukadev spricht in diesem Podcast über Yoga und Gelassenheit. Er spricht darüber, wie wichtig Gelassenheit für Yoga ist. Das Wort Yoga heißt Harmonie, Verbindung, Einheit. Durch die Übung der Gelassenheit kommst du zu mehr innerer und äußerer Harmonie. Du kannst dich verbinden mit deinen Mitmenschen, mit der Natur. Schließlich erfährst du Einheit, die Einheit mit dem Göttlichen, die Erleuchtung. Sukadev ermutigt dich in diesem Podcast, dir bewusst zu werden: Warum willst du Gelassenheit entwickeln? Yoga hat viele Übungen, um Gelassenheit zu üben.
32 Minuten
Shankaracharya, auch Sankara genannt, war einer der größten Yoga Meister aller Zeiten. Er gilt insbesondere als Jnana Yoga Vedanta Guru. Er lebte von 788-820 n.Chr. Sukadev erzählt hier die Sankara Vijaya, die Lebensgeschichten von Shankaracharya. Er erzählt die Lebensgeschichte weniger historisch-kritisch, sondern mehr als Lehrrede für interessierte Schüler. Denn das Leben eines großen Meisters verkörpert letztlich seine Lehren. Lausche diesem humorvollen und doch tiefsinnigen Vortrag, der dir Shankaracharya und seine Vedanta-Lehren sehr nahe bringt. Sehr hilfreich für alle, welche das Vedanta-Studium mit Bhakti, Hingabe, erleichtern wollen. Mitschnitt eines Vortrags im Rahmen des Samstag-Abend-Satsangs nach der Meditation während der Yogalehrer Weiterbildung Viveka Chudamani bei Yoga Vidya Bad Meinberg. 14. Teil der Vortragsreihe „Viveka Chudamani“. Mehr Infos zu Vedanta und Seminare zum Thema Jnana Yoga und Vedanta.
14 Minuten
Sukadev spricht über Upeksha bzw. Upekka, die Gelassenheit im Buddhismus. Teil 5 der Podcastreihe "Der Königsweg zur Gelassenheit". Im Buddhismus ist Upeksha die vierte der 4 Brahmvihara, der vier himmlischen Verweilzuständen, der vier Unermässlichen. Die vier sind Maitri (Liebe, Verbundenheit), Karuna (Mitgefühl, Empathie, Einfühlungsvermögen), Mudita (Mitfreude mit anderen) und Upeksha. Upeksha bedeutet Gelassenheit insbesondere alle Menschen als gleich zu betrachten. Upeksha bedeutet, nichts als seinen Besitz anzusehen. Upeksha bedeutet gleichmäßige Liebe zu allen und allem zu haben. Gelassenheit kommt hier also aus Liebe und Mitgefühl heraus: Jeder Mensch liebenswert. Jeder Mensch ist wertvoll. Aus diesem Geist der Liebe und der Akzeptanz kannst du Gelassenheit üben. Die meisten Gründe, sich aufzuregen, kommen ja aus dem Umgang mit anderen Menschen. Andere verhalten sich nicht so, wie man es gerne hätte. Menschen tun nicht das, was man meint, was sie tun sollten. Um Gelassenheit im Umgang mit anderen zu entwickeln, ist Upeksha der vierte Schritt: (1) Entwickle Maitri, Liebe, Verbundenheit, das Gefühl Freund des anderen zu sein (2) Entwickle Karuna, Mitgefühl, Mitleid: Der andere empfindet vielleicht Leiden, ihm geht es nicht so gut (3) Entwickle Mudita, Mitfreude: Freue dich, dass der andere das bekommt, was er braucht (4) Dann folgt Upeksha: Entwickle gleichmäßige Liebe zu allen und allem. Sukadev zeigt anhand von 3 Beispielen, dass das ganz praktisch im Alltag sein kann: Nörgelnder Kollege, kritisierender Chef, unverschämter Kunde.
1 Stunde 1 Minute
Höchste Verwirklichung und die Schritte dahin. 13. Teil der Vortragsreihe zum „Viveka Chudamani – das Kronjuwel der Unterscheidung". Sukadev geht zunächst auf Fragen ein: Wie überwindet man Widerstände beim Pranayama? Was ist besser: Nichtanhaften oder Entsagen? Eine Frage, welche ja ein Hauptthema auch in der Bhagavad Gita ist. Dann behandelt Sukadev Verse aus dem Viveka Chudamani: 108-110: Maya, die Ursache der Welt des Scheins. 111-119 Die drei Gunas. 124-136 Die Höchste Seele. Diese Verse über die Höchste Seele, Atman, bedürfen keiner Interpretation. So liest Sukadev diese letzten Verse einfach vor und lässt ein paar Minuten, um in die Stille zu gehen.

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9 Minuten
Sukadev spricht über das Gelassenheitsgebet. Teil 4 der Vortragsreihe/Podcastreihe: Der Königsweg zur Gelassenheit. Das Gelassenheitsgebet lautet: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Dieses Gebet wird manchmal christlichen Mystikern aus dem Mittelalter, insbesondere dem Heiligen Franziskus zugeschrieben. Das Gebet ergibt sich auch aus den Lehren der Stoiker. Es wurde so ausformuliert von dem Theologen Reinhold Niebuhr. Populär wurde es durch die Anonymen Alkoholiker, welche das Gelassenheitsgebet zu einem wichtigen Baustein machten, um vom Alkohol loszukommen. Was heißt das im Alltag? Wie kannst du das Gelassenheitsgebet nutzen? Denn das Gebet ist etwas sehr Praktisches im Alltag. Darüber spricht Sukadev in diesem Podcast.
46 Minuten
Was ist Prana, die Lebensenergie? Welche Manifestationen von Prana gibt es? Wie können wir geschickt mit dem Prana umgehen? Wie funktioniert der Geist? Welche Teile hat der menschliche Geist? Wie kann man geschickt mit seinem Geist umgehen? Darüber spricht Sukadev sehr kurz anhand einiger Verse aus dem Viveka Chudamani von Sankara bzw. Shankaracharya. Ausführlicher geht Sukadev ein auf die Frage: Wie löst man sich aus der Identifikation? Er zeigt drei Wege aus: (1) Subjekt-Objekt-Analyse (2) Analyse des Beschränkten, um sich davon zu lösen (3) Geschickter Umgang mit dem Beschränkten, um es dann zu transzendieren. Zu all dem kann das Studium des Viveka Chudamani verhelfen. Leider fehlen 3 Vorträge aus der Reihe – ein Kabel war locker und das Aufnahmegerät hat leider 3 Mal nichts aufgenommen. Wir bezeichnen das dennoch als 12. Teil der Vortragsreihe zum „Viveka Chudamani – das Kronjuwel der Unterscheidung“, obgleich es eigentlich der 15. war. Es fehlt die Ananda-Sukha Viveka sowie die Sat-Asat, die Satya-Mithya und die Nitya-Anitya Viveka. Du musst also doch das ganze Seminar mal in Bad Meinberg besuchen. Suche unter Seminar-Übersicht nach „Viveka Chudamani“.

Mitschnitte aus einer Yogalehrer Weiterbildung im September 2012 bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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12 Minuten
Meister Eckhart und die Entwicklung von Gelassenheit: Meister Eckhart hat vielleicht den Begriff Gelassenheit in die deutsche Sprache eingeführt. In jedem Fall hat er den Begriff Gelassenheit populär gemacht. Meister Eckhart war Dominikanermönch, lebte 1260-1328. Auch wenn er in seinen letzten Jahren wegen Häresie angeklagt wurde und vom Papst einige seiner Aussagen als Irrlehre bezeichnet wurden, hatte er großen Einfluss auf die spätmittelalterliche Mystik und Spiritualität, vor allem im deutschsprachigen Raum. Gelassenheit war für Meister Eckhart ein ganz zentraler Begriff. Gelassenheit heißt für Meister Eckhart insbesondere das "Lassen", das "Loslassen": Werde dir bewusst: Gott ist wichtig. Das Materielle, das Ich, die eigenen Wünsche etc. sind nicht so wichtig. Indem du die Dinge des Lebens in die richtige Perspektive bringst, kannst du gelassen umgehen. Gelassenheit ist aber nicht Selbstzweck: Sie hilft der Gotteserfahrung. Die Prinzipien der Lehren von Meister Eckhart sind auch für Nicht-Gläubige, auch für Atheisten hilfreich: Mache dir bewusst, was dir wirklich wichtig ist. Dann kannst du bei den vielen Kleinigkeiten des Alltags gelassener sein. Dieser Podcast ist der dritte Teil der Podcast Reihe "Der Königsweg zur Gelassenheit" mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.
44 Minuten
Es gibt nur eine unendliche Wirklichkeit. Es gibt nur ein Selbst. Alle Wesen sind Ausdruck des gleichen Bewusstseins. Erfahre dieses eine und Ewige in der Meditation und im Alltag. Liebe ist ein Weg, Einheit zu erfahren. Entwickle Liebe in allen Wesen. Und auch in der relativen Liebe erfahre die Einheit und Verbundenheit. Bleibt die Frage: Wie wird aus dem Einen Vielheit? Aus einem viele? Und: Wie löst man sich von Verhaftungen?

Elfter Teil der Vortragsreihe zum „Viveka Chudamani – das Kronjuwel der Unterscheidung“.

Mitschnitte aus einer Yogalehrer Weiterbildung im September 2012 bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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15 Minuten
Gelassenheit entwickeln, wie geht das? Die alten Griechen und Römer haben sich auch damit beschäftigt. Insbesondere für die Stoiker war Gelassenheit von großer Bedeutung. Stoische Ruhe, stoische Gelassenheit sind bis heute sprichwörtlich. Begründet wurde die Stoa als Lebensphilosophie von Zenon von Kition um 300 v. Chr. Bekannteste Vertreter waren Cicero, Seneca und Mark Aurel (Marcus Aurelius). Für die Stoa galten zwei Grundsätze: (1) Mach dein Glück nicht abhängig von dem, was du nicht beeinflussen kannst (2) Tue deine Pflicht unabhängig von deinem Mögen/Nichtmögen, deinen Wünschen und Abneigungen. Ein wichtiger Satz dafür, den Stoiker sich immer wieder sagen: "Es ist unerheblich, es spielt keine Rolle".
31 Minuten
Dritter Teil der Atma-Anatma Viveka, der Unterscheidung zwischen dem wahren Selbst und dem scheinbaren Ich. Hier kommt die Antwort auf die Frage: Wer bin ich? Die Antwort ist: Ich bin. Ich bin nicht irgendetwas. Ich bin. Anders ausgedrückt: Meine wahre Natur ist SAT – unendliches, ewiges Sein. Ich bin bewusst – unendliches Bewusstsein (Chid). Ich bin Wonne (Ananda) – denn wenn ich ganz bei mir bin, bin ich glücklich. Wenn ich die Identifikationen loslasse, bin ich glücklich. Daher: Ich bin Satchidananda, unendliches absolutes Sein, Wissen und Glückseligkeit.

Zehnter Teil der Vortragsreihe zum „Viveka Chudamani – das Kleinod der Unterscheidung“.

Mitschnitte aus einer Yogalehrer Weiterbildung im September 2012 bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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19 Minuten
Gelassenheit ist heutzutage wichtiger als jemals zuvor. Wie kannst du Gelassenheit entwickeln? Wozu ist es gut, Gelassenheit zu haben? Wie kann dir Gelassenheit helfen? Darüber erfährst du hier in diesem Podcast. Dies ist der erste Teil einer Serie von Podcasts, die Sukadev Bretz zur Vorbereitung seines Buchs "Gelassenheit" entwickeln macht. Sei gespannt auf die weiteren Folgen. Mehr Informationen unter http://www.yoga-vidya.de. Diese Podcastreihe "Gelassenheit entwickeln" ist zusätzlich zu den gewohnten Folgen dieser Yoga Vidya Satsang Podcast Reihe, die weiterhin Freitags um 15h erscheinen werden. Es wird also in nächster Zeit jede Woche zwei Podcasts geben in diesem Kanal. Noch eine Anmerkung: Zum vollständigen Gelassenheits-Podcast gehören auch Übungsanleitungen. Diese findest du aber nicht hier in diesem Satsang-Podcast: Hier gibt es nur die Vorträge. Wenn du auch die Übungen haben willst, dann gehe auf http://y-v.de/Gelassenheits-Podcast - da findest du die gesamte Podcast-Reihe zum Thema Gelassenheit entwickeln.
24 Minuten
Wer bin ich? Hier kommt die Fortsetzung der Atma-Anatma-Viveka, der Unterscheidung zwischen dem Selbst und dem Nichtselbst: Identifiziere dich nicht mit Nation, Persönlichkeit, Fähigkeiten. Humor als Weg, Identifikationen schwächer werden zu lassen. Interpretation Verse 50-56 Viveka Chudamani: Ein spiritueller Aspirant heiligt seine ganze Familie. Spirituelle Praxis ist nicht egoistisch, sondern hilft vielen Menschen.

Neunter Teil der Vortragsreihe zum „Viveka Chudamani – das Kleinod der Unterscheidung“.

Mitschnitte aus einer Yogalehrer Weiterbildung im September 2012 bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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44 Minuten
Wer bin ich? Das ist eine ganz besonders wichtige Frage. Um diese Frage zu beantworten, gibt es eine Vedanta Methode: Die Atma-Anatma Viveka, die Unterscheidung zwischen dem Selbst und dem Nichtselbst. Grundlage ist die Subjekt-Objekt-Analyse, die Unterscheidung zwischen dem Wahrnehmenden und dem Wahrgenommenen. So gelangst du schrittweise zum Ablegen von Identifikationen, von „Ego“ und „Mein“. Durch das Ablegen von Identifikationen, von Selbst- und Fremdbildern, wird wahres Annehmen und wahre Liebe möglich. Durch das Loslassen des Vergänglichen verschwindet die Angst. Schließlich erfährst du deine wahre Natur als absolutes Sein, Wissen und Glückseligkeit.

Kommentare zum Viveka Chudamani von Sankara bzw. Shankaracharya, ab Vers 46.

Achter Teil der Vortragsreihe zum „Viveka Chudamani – das Kleinod der Unterscheidung“.

Mitschnitte aus einer Yogalehrer Weiterbildung im September 2012 bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

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