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Tarotika Archiv
105 Episoden
29 Minuten
Mit der Welt sind wir endlich da angekommen, wo wir hinwollten. Wir fühlen uns hier an diesem Punkt komplett glücklich und vollkommen zufrieden. Es ist der selige Zustand, in dem wir nichts vermissen. Wir finden uns wieder in der Beziehung, die wir uns gewünscht haben oder in der Arbeit, die uns erfüllt. Vielleicht haben wir einfach einen richtig guten Tag oder eine glückliche Woche. Unsere Freude hält 5 Minuten oder sie hält 2 Monate, beide Szenarien werden durch die Welt beschrieben. In diesem Moment ist ein Anteil von uns vollständig integriert und wir fühlen uns runder als Persönlichkeit. Die Welt ist das Annäherungsziel schlechthin, auf das wir zusteuern, egal, ob es sich um eine Beziehung oder eine kreative Tätigkeit handelt. Mit der Welt sind wir im Flow unserer Energie, wir fühlen uns verbunden und genau richtig mit dem, was wir tun.
19 Minuten
Diese Folge ist eine Imagination. In meiner praktischen Tätigkeit als Psychotherapeutin (in Ausbildung) wende ich häufig Imaginationen an. Diese Fantasiereisen dienen als klassischen Entspannungstechnik, beispielsweise vor dem Einschlafen, doch sie können auch als Mittel zur Reflektion angewandt werden. Im besten Falle nimmt man etwas mit aus dieser Fantasiereise: Ein ruhiges Gefühl, ein Bild oder einen Gedanken. Manchmal wird man überrascht von einem neuen Einfall oder einer Eingebung. Sollte es dir nicht gut gehen während der Imagination, dann brich einfach ab. Das ist immer in Ordnung. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß und interessante Erfahrungen! Deine Sarah.
Schließe nun deine Augen.
Richte dich gemütlich ein, egal ob du sitzt oder liegst. Du darfst dich bewegen und einrichten auf deinem Platz. Wenn du es brauchst, streck deine Arme oder deine Beine. Atme tief ein und aus. Entspanne deinen Rücken und deinen Bauch.
Vor deinem inneren Auge erscheint nun der äußere Rand eines Waldes. Wie sieht dieser Wald aus? Vielleicht stehen die Bäume dicht beieinander, vielleicht gibt es große Lücken.
Stehen hier Laubbäume oder Nadelbäume? Natürlich kann es auch ein Mischwald sein. Es gibt die unterschiedlichsten Wälder auf der Welt: Wälder in den Tropen, Wälder im warmen Süden und im hohen Norden. Wähle den Wald, der zu dir passt.
Welche Jahreszeit herrscht jetzt gerade? In manchen Wäldern beginnt der Frühling und der frostige Boden taut langsam auf. Vielleicht färbt der Herbst deinen Wald gelb und rot. Oder Schnee fällt sanft auf deinen winterlichen Wald. Falls die Jahreszeit für deinen Wald keine Rolle spielt, stelle dir vor, welches Wetter jetzt herrscht: ob es regnet oder die Sonne scheint.
Nun siehst du deinen Wald klar und deutlich vor dir. Es wird Zeit, hineinzugehen. Bewege dich langsam vorwärts, bis du die ersten Bäume direkt vor dir siehst. Der Boden ist nun anders. Die Erde ist bedeckt von kleinen Ästen, Laub und Steinen. Gehe die ersten Schritte hinein in deinen Wald.
Wie ist das Licht hier? Es kann dunkel sein oder hell. Vielleicht ist das Licht diffus oder man sieht alle Umrisse klar und deutlich.
Wie warm ist es hier? Im Sommer ist es im Wald meist kühler. Doch vielleicht ist dein Wald anders. Es darf genauso warm sein, wie es dir angenehm ist.
Welche Gerüche nimmst du wahr? Manchmal riecht es im Wald nach Pilzen, nach Erde oder einfach nach frischer Luft.
Laufe weiter. Hinter dir verschwindet langsam der Platz, an dem du deinen Wald betreten hast. Nun bist du vollkommen umgeben von der Natur in deiner Vorstellung: deinen Bäumen, deinen Pflanzen, deinen Tieren, deinem Boden.
Welche Pflanzen wachsen in deinem Wald? Es müssen nicht nur Bäume sein. Möglicherweise wachsen Sträucher hier, Farne, Walderdbeeren, Moos, Kräuter.
Welche Tiere gibt es hier? Meistens leben in einem Wald viele Insekten: Manche sieht man, andere nicht. Wenn du ein Insekt entdeckt hast, beobachte es für einen Moment.
Kleine Säugetiere kann man hier finden. Oder auch größere. Suche dir eines deiner Tiere aus und schau es dir an. Welche Farbe hat es? Wie groß ist es? Begleite dein Tier bei seinem Streifzug durch sein Zuhause. Sieh dir an, wie es sich bewegt und welchen Weg es wählt.
Nun wirst du wieder den Weg bestimmen. Denn es gibt in diesem Wald einen bestimmten Baum, den wir finden möchten. Dieser Baum ist der älteste Bewohner dieses Waldes. Er war als erstes hier und stand am Anfang alleine.
Nach und nach haben sich andere Bäume zu ihm gesellt, bis der innere Kern des Waldes entstand. Immer mehr Pflanzen, Bäume und Tiere kamen hinzu. Und nun gibt es diesen großen, stattlichen Wald, der so viele unterschiedliche Pflanzen und Tiere beherbergt. Sie sind alle so verschieden und gehören doch zum gleichen Wald, der ihr Zuhause ist.
(...)
Schließe nun deine Augen.
Richte dich gemütlich ein, egal ob du sitzt oder liegst. Du darfst dich bewegen und einrichten auf deinem Platz. Wenn du es brauchst, streck deine Arme oder deine Beine. Atme tief ein und aus. Entspanne deinen Rücken und deinen Bauch.
Vor deinem inneren Auge erscheint nun der äußere Rand eines Waldes. Wie sieht dieser Wald aus? Vielleicht stehen die Bäume dicht beieinander, vielleicht gibt es große Lücken.
Stehen hier Laubbäume oder Nadelbäume? Natürlich kann es auch ein Mischwald sein. Es gibt die unterschiedlichsten Wälder auf der Welt: Wälder in den Tropen, Wälder im warmen Süden und im hohen Norden. Wähle den Wald, der zu dir passt.
Welche Jahreszeit herrscht jetzt gerade? In manchen Wäldern beginnt der Frühling und der frostige Boden taut langsam auf. Vielleicht färbt der Herbst deinen Wald gelb und rot. Oder Schnee fällt sanft auf deinen winterlichen Wald. Falls die Jahreszeit für deinen Wald keine Rolle spielt, stelle dir vor, welches Wetter jetzt herrscht: ob es regnet oder die Sonne scheint.
Nun siehst du deinen Wald klar und deutlich vor dir. Es wird Zeit, hineinzugehen. Bewege dich langsam vorwärts, bis du die ersten Bäume direkt vor dir siehst. Der Boden ist nun anders. Die Erde ist bedeckt von kleinen Ästen, Laub und Steinen. Gehe die ersten Schritte hinein in deinen Wald.
Wie ist das Licht hier? Es kann dunkel sein oder hell. Vielleicht ist das Licht diffus oder man sieht alle Umrisse klar und deutlich.
Wie warm ist es hier? Im Sommer ist es im Wald meist kühler. Doch vielleicht ist dein Wald anders. Es darf genauso warm sein, wie es dir angenehm ist.
Welche Gerüche nimmst du wahr? Manchmal riecht es im Wald nach Pilzen, nach Erde oder einfach nach frischer Luft.
Laufe weiter. Hinter dir verschwindet langsam der Platz, an dem du deinen Wald betreten hast. Nun bist du vollkommen umgeben von der Natur in deiner Vorstellung: deinen Bäumen, deinen Pflanzen, deinen Tieren, deinem Boden.
Welche Pflanzen wachsen in deinem Wald? Es müssen nicht nur Bäume sein. Möglicherweise wachsen Sträucher hier, Farne, Walderdbeeren, Moos, Kräuter.
Welche Tiere gibt es hier? Meistens leben in einem Wald viele Insekten: Manche sieht man, andere nicht. Wenn du ein Insekt entdeckt hast, beobachte es für einen Moment.
Kleine Säugetiere kann man hier finden. Oder auch größere. Suche dir eines deiner Tiere aus und schau es dir an. Welche Farbe hat es? Wie groß ist es? Begleite dein Tier bei seinem Streifzug durch sein Zuhause. Sieh dir an, wie es sich bewegt und welchen Weg es wählt.
Nun wirst du wieder den Weg bestimmen. Denn es gibt in diesem Wald einen bestimmten Baum, den wir finden möchten. Dieser Baum ist der älteste Bewohner dieses Waldes. Er war als erstes hier und stand am Anfang alleine.
Nach und nach haben sich andere Bäume zu ihm gesellt, bis der innere Kern des Waldes entstand. Immer mehr Pflanzen, Bäume und Tiere kamen hinzu. Und nun gibt es diesen großen, stattlichen Wald, der so viele unterschiedliche Pflanzen und Tiere beherbergt. Sie sind alle so verschieden und gehören doch zum gleichen Wald, der ihr Zuhause ist.
(...)
33 Minuten
Mit dem Gericht wird eine Entscheidung getroffen, die für uns Gewicht hat. Es ist nun endlich der Moment gekommen, an dem wir zu uns selbst absolut ehrlich sind und uns dadurch zu größerer Freiheit verhelfen. Wir können nicht weglaufen und es auch vor uns selbst nicht verbergen. Unsere innere Wahrheit möchte gehört werden und dringt nun in unser Bewusstsein und damit auch nach außen. Mit dieser Karte werden die Themen "Entscheidung", "Prüfung", "Test", "Ehrlichkeit", "Wertung" und "letztes Hindernis" beschrieben. Es stellt sich die Frage nach "Ja oder Nein?", die dieses Mal auf jeden Fall beantwortet werden möchte. Ob wir wollen oder nicht: Es geht nun ans Eingemachte. Das Gericht strebt jedoch nicht danach, uns auf die Palme zu bringen und uns zu bedrängen. Vielmehr geht es beim Gericht darum, Blockaden endgültig aufzubrechen und die Knoten zu lösen, die uns beengen, damit wir in einen Zustand der Befreiung versetzt werden. Diese Befreiung winkt uns bereits mit der darauffolgenden Karte: "Die Welt", die gleichzeitig den Abschluss der großen Arkana des Tarots bildet. Vielen Dank für eure Mails! Schreibt mir gerne weiter, ich antworte auf jeden Fall :) Wenn mal die Veröffentlichung der nächsten Folge oder eine Antwort etwas länger dauert, liegt das alleine daran, dass ich im Sturm meines Chaos´, das mein Leben ist, nicht dazu komme. Ich möchte aber in jedem Falle weiter machen und auch jede Nachricht beantworten :)
Eure Sarah Mareike
(Mareikes.podcast@gmail.com)
Eure Sarah Mareike
(Mareikes.podcast@gmail.com)
34 Minuten
Wir befinden uns in einer Phase unseres Lebens, wo es um Spaß geht. Und das zurecht, wir haben einen langen und steinigen Weg hinter uns. Die Sonne beschreibt den perfekten Gegenpart zum Mond, der rezeptiv und intuitiv ist. Die Sonne ist optimistisch, vorwärtsstrebend und vor allem extrem selbstwirksam. "Ich schaffe das alles und ich mache es auch noch extrem gut", ist das Motto der selbstbewussten Sonne. Sie lässt sich nicht einfangen, nicht unterdrücken und bestimmt, wo es langgeht. Die Sonne strahlt eine natürliche Führungskraft aus und lädt dazu ein, sich um sie herum zu versammeln und um sie herum zu kreisen. Der große Schattenaspekt der Sonne ist Egoismus. So wie der Mond aufpassen muss, sich nicht in der Tiefe zu verlieren, muss die Sonne darauf achten, sich nicht in der Höhe zu verlieren. Es gibt einen schmalen Grat zwischen Freiheit und Rücksichtslosigkeit, den die Sonne unter Umständen nicht allzu ernst nimmt. Für Sonne und Mond gilt dementsprechend gleichermaßen: Nicht das Gegenstück aus dem Blick verlieren. Dann ist alles möglich und wir erleben einen Zustand des vollkommenen Glücks, des Ganz-Seins und der richtig, richtig guten Laune.
Ich freue mich immer über eure Mails!
mareikes.podcast@gmail.com
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mareikes.podcast@gmail.com
54 Minuten
Der Mond repräsentiert das weibliche Urprinzip im Tarot, welches passgenau zum männlichen Urprinzip (der Sonne) passt. Bei dieser Karte geht es darum, abzutauchen und uns ganz auf etwas einzulassen, was wir vermutlich noch nicht verstehen. Der Mond in unserem Alltag spricht von der Dunkelheit, der Nacht, dem Abend und dem, was im Schatten verborgen ist. Sie ist eine Karte der Geheimnisse, die uns sagt: "Hier liegt noch etwas verborgen, forsche weiter nach." Wird eine Frage gestellt und der Mond gezogen, heißt das meistens, dass sich noch mehr Fragen auftun. Auf diese Weise stiftet der Mond nicht selten Verwirrung. Für Desorientierung und einem Gefühl des konfus-Seins sorgt der Mond ebenfalls. Am Abend, in der Nacht und in unseren Träumen allerdings entfaltet der Mond seine volle Strahlkraft. Wenn wir uns auf den Mond einlassen, können wir seine enorme Anziehungskraft und seine Magie in vollen Zügen genießen.
38 Minuten
Der Stern ist die große Karte der Hoffnung. Dies ist der Moment, in dem wir das große Potenzial spüren, dass in dieser Beziehung, dieser Arbeit oder in uns selbst liegt. Indem wir unseren inneren Kompass aktivieren, können wir auf unserem Weg bleiben, selbst wenn es so dunkel ist, dass wir nichts wirklich erkennen können. Nachdem wir mit dem Turm eine wahrhaftige Katastrophe erlebt haben, können wir nun mit dem Stern einen neuen Weg gehen. Wir bauen neu auf und erschaffen sogar uns selbst neu, indem wir genau das tun, womit wir uns komplett identifiziert fühlen. Der Stern schlummert als gerade noch verborgener Schatz in der Situation, die sich vor uns auftut. Es kann auch ein schwieriger und steiniger Weg angedeutet sein, den wir nur dadurch beständig weitergehen können, weil uns unser Stern aus der Ferne lockt als das große, idealisierte Ziel, das wir anstreben. Der Stern spiegelt wieder, was uns in unserem Leben wirklich wichtig ist, woran wir glauben und was uns zu 100 % entspricht.
34 Minuten
Der Turm beschreibt eine Katastrophe oder etwas, das sich wie eine Katastrophe für uns anfühlt. Wir befinden uns in einer Zeit der Krise und des Zusammenbruchs. Wenn der Turm in unser Leben tritt, fühlt es sich nicht selten so an, als würde eine Bombe einschlagen oder als würde ein Orkan über uns hinwegfegen. Diese rasante, plötzliche und häufig überraschende Entwicklung haut uns förmlich um und es kommt uns so vor, als würde uns der Boden unter den Füßen weggezogen werden. Dennoch birgt der Turm immer auch eine große Chance für uns. Es wird Raum frei, der vorher nicht für uns zugänglich war und es ergeben sich Möglichkeiten, die wir uns nicht hätten erträumen können. Im besten Falle können wir eine Phase des Turmes so nutzen, dass wir später sagen: Es ist nun besser als davor, ich habe viel gelernt. Nichtsdestotrotz befinden wir uns während dieser Turm-Zeit in einer Notsituation. Es ist gerade jetzt besonders wichtig, Halt zu suchen in Beziehungen und in uns selbst und zu erspüren, was uns wirklich wichtig ist.
46 Minuten
Der Teufel ist die vermutlich härteste Karte im Tarot, denn sie beschreibt einen Zustand des Getrenntseins, der Spaltung und der Qual. Ich kann hier leider wenig Positives schreiben, auch wenn der Teufel natürlich auch seine Berechtigung hat. Wenn wir es schaffen, unseren Schatten zu begegnen und die richtigen Schlüsse aus diesem höllischen Zustand zu ziehen, gehen wir gestärkt und womöglich geheilt daraus hervor. Wenn der Teufel in Beziehungen auftritt, gehe ich von toxischen Dynamiken (häufig) oder im schlimmsten Fall von einer tatsächlich toxischen Beziehung (seltener) aus. Werden wir uns unserer Schatten in der Beziehung bewusst, ist das erst einmal gut, denn es bedeutet, dass wir wachsen können. Wenn wir uns allerdings gemeinsam in unseren Schatten-Themen "verheddern", uns gegenseitig quälen und keinen Weg finden, uns zu helfen, handelt es sich um eine toxische Beziehung. Beim Teufel geht es viel um Sucht. Toxische Beziehungen können süchtig machen, genauso wie Substanzen, pathologisches Spielen, Kaufen, übermäßiger Medienkonsum, Sport und vieles, vieles mehr. Auch unsere Gedanken können uns verführen, wenn wir dazu neigen, zu glauben, was gar nicht stimmt. Beim Teufel werden wir mit unserem Schmerz, unseren Traumata und unseren verdrängten Anteilen konfrontiert. Woran wir leiden, wird schonungslos an die Oberfläche geholt. Keine Karte für besonders gute Laune, könnte man meinen. Doch es gibt eine große Chance, die im Teufel versteckt ist. Wir haben nun wirklich die Möglichkeit, uns unseren tief vergrabenen Wunden zuzuwenden und sie zu heilen. Was wir dafür brauchen, ist Mut und Ehrlichkeit. Es lohnt sich!
29 Minuten
Diese Karte ist was für Harmoniebedürftige. Bei der Mäßigkeit geht es um Ausgleich, Befriedung, eine perfekte Balance und das Vermeiden von Extremen. Kommt die Mäßigkeit, wirkt sie häufig wie ein Trost oder ein Pflaster. Die Aussage ist: "Es ist alles gut, mach dir keine Sorgen." Für die Ungeduldigen unter uns, zu denen ich auch zähle, bedeutet diese Karte häufig eine Aufforderung dazu, etwas ruhiger und abwartender zu sein. Wir dürfen eine Situation auch betrachten ohne einzugreifen. Meist liegt bei der Mäßigkeit ein weiter Weg hinter uns. Als Bild bietet sich hier folgendes an: Wir haben lange Zeit und unter erheeblicher Anstrengung einen großen Stein einen noch viel größeren Berg hinaufgerollt. Nun sind wir auf der anderen Seite angelangt und wollen, dass der Stein den Berg wieder hinabrollt. Er beginnt sich zu bewegen, doch es geht uns einfach nicht schnell genug. Wir drehen durch angesichts dieser behäbigen Geschwindigkeit und fangen an, den Stein anzuschieben, auf dass er sich doch endlich schneller fortbewegte. Die Mäßigkeit schreitet hier ein und sagt: "Hey, es ist alles gut, du hast deinen Teil getan. Nun lass den Stein einfach mal rollen, er nimmt schon irgendwann an Fahrt auf. Du darfst nebenher laufen und zusehen, wie das Ding von ganz alleine rollt!"
25 Minuten
Diese zweite große Karte der Veränderung befreit uns aus engen Strukturen. Und das nicht plötzlich und ganz unerwartet, sondern nach einem längeren Prozess der Entwicklung. Etwas wird unwiederbringlich zurückgelassen und etwas Neues entsteht. Es ist demnach gut möglich, dass wir diese Transformation mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachten. Zu trauern um das, was war und nicht wieder kommt, gehört ebenso zum Tod wie die Begrüßung des Neuen und Aufregenden. Ein gutes Beispiel für den Tod ist die Pubertät. Ein Mensch, der älter wird, wächst und sich verändert, wird nie wieder in das alte Ich zurückkehren können. Die Kindheit ist irgendwann vorbei, doch dafür ist viel Neues da. Metamorphosen, die mit dem Tod beschrieben werden, finden nicht plötzlich und unerwartet statt. Es handelt sich vielmehr um langsame und sanfte Übergänge, die jedoch trotzdem gewissermaßen radikal sind. Was wir nun brauchen, ist Mut, um in unsere neue Größe hineinzuwachsen und um dieses neue Sein anzunehmen. Wachstumsschmerzen sind jedoch erlaubt und dürfen da sein!
35 Minuten
Mit dieser Karte lernen wir, anzunehmen was ist und das Kämpfen einzustellen. Wir stoßen an unsere Grenzen und kommen mit unseren bisherigen Lösungsversuchen einfach nicht weiter. Es ist nun Zeit, das "Gegen-den-Strom-schwimmen" einzustellen und uns dem Fluss des Lebens hinzugeben. Wir können uns sicher sein, dass wir wieder ins Handeln kommen werden, egal, an welchen Strand wir gespült werden. Zeiten des "Gehängten" sind nicht einfach im Leben, da meist ein langer, zermürbender Kampf vorausgeht. Die gute Nachricht ist, dass wir in dem Moment, in dem wir loslassen können und uns den Umständen ergeben, wieder in unsere inneren Frieden finden. Es gibt Dinge, die wir nicht ändern können und Situationen, die sich unserer Kontrolle entziehen. Doch wir dürfen uns selbst vertrauen und uns in Fremdvertrauen üben, wenn wir in Zeiten des "Gehängten" uns unseren Freunden, Partnern oder unserem Glauben anvertrauen.
28 Minuten
Mit dieser Karte setzen wir uns mit den Gesetzmäßigkeiten des Lebens auseinander. Wir lernen Regeln und Gesetze kennen, die uns sowohl als ausgesprochen oder unausgesprochen, geschrieben oder ungeschrieben begegnen können. Es geht außerdem um ein inneres Gefühl von Gerechtigkeit und wir stellen uns die Frage: Was halte ich für richtig? Wir lernen unsere Grenzen und die der anderen kennen und müssen aufpassen, wenn wir unsichtbare Linien übertreten oder auf unsere Grenzen keine Rücksicht genommen wird. Im Bereich Arbeit ist die Gerechtigkeit mit allerhand Berufen verknüpft: Dem Arbeiten bei Gericht (Richter, Anwältin, Rechtspflegerin, etc.), Berufsbetreuern, Hütern des Gesetzes (Polizei, Kontrolleure, etc.), und vielen mehr. Bei allem Einhalten von Gesetzen und Regeln müssen wir uns jedoch auch immer wieder fragen, ob wir unsere Grenzen zu eng gesteckt haben. Wenn wir versuchen, es allen recht zu machen und uns zu sehr anpassen, können Gefühle von Druck, Enge und Gefangen-Sein uns die Luft abschnüren. In diesem Fall wäre es vielleicht ratsam, die eigenen Begrenzungen zu erweitern und mehr Raum einzunehmen, selbst wenn wir andere enttäuschen müssen. Falls ihr Fragen habt oder etwas ergänzen mögt, bin ich per Mail erreichbar (mareikes.podcast@gmail.com)
1 Stunde 4 Minuten
(Gruppe 1) 2:15 - Walnuss
(Gruppe 2) 22:25 - Zimtrinde
(Gruppe 3) 42:55 - Tee
Dies ist die erste "Pick-a-card"-Folge. Ihr wählt eine Zahl (1,2,3) oder eines der drei Gegenstände aus (Walnuss, Zimtrinde, Tee) und hört euch an, was sich bei dieser Gruppe für eine Legung ergeben hat. Dies ist eine Möglichkeit, sich die Tarot-Karten legen zu lassen. Ich hoffe, bei deiner Legung ist etwas für dich mit dabei.
Falls du Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren über meine Mail-Adresse: mareikes.podcast@gmail.com.
(Gruppe 2) 22:25 - Zimtrinde
(Gruppe 3) 42:55 - Tee
Dies ist die erste "Pick-a-card"-Folge. Ihr wählt eine Zahl (1,2,3) oder eines der drei Gegenstände aus (Walnuss, Zimtrinde, Tee) und hört euch an, was sich bei dieser Gruppe für eine Legung ergeben hat. Dies ist eine Möglichkeit, sich die Tarot-Karten legen zu lassen. Ich hoffe, bei deiner Legung ist etwas für dich mit dabei.
Falls du Fragen hast, kannst du mich gerne kontaktieren über meine Mail-Adresse: mareikes.podcast@gmail.com.
36 Minuten
Wir sind nun an einem Punkt in unserem Leben angelangt, an dem wir mit der Tatsache konfrontiert werden, dass wir nicht alles kontrollieren können. Beim Rad geht es zum einen um schicksalhafte, unvorhersehbare Veränderungen, die uns direkt betreffen. Zum anderen geht es um unpersönliche Gegebenheiten, die uns als Menschen allgemein betreffen, wie beispielsweise der natürliche Reife- und Alterungsprozess. Klar ist in jedem Falle, dass wir nicht direkt beeinflussen können, was passiert. Beim Wagen (7) haben wir uns für eine Richtung entschieden und bewusst einen Weg gewählt, wobei uns das Ziel klar vor Augen lag. Beim Wagen haben wir uns gefragt: "Wo gehe ich hin?". Beim Rad ist die Frage: "Was kommt zu mir?". Wir lehnen uns zurück, trinken Tee und nehmen eine beobachtende Haltung ein. Welche Menschen laufen uns derzeit über den Weg? Was ist uns quasi "vor die Füße gefallen"? Das Rad vermittelt ein Gefühl von Fügung, von Geführt-Sein und davon, in die richtigen Bahnen gelenkt zu werden. Das, was geschieht, passt perfekt in unser Leben, genauso wie Zahnräder, die füreinander gebaut worden sind und exakt ineinander greifen. Nicht alles, was das Rad uns bringt, erfüllt uns mit Freude, doch sicherlich mit Demut. Denn uns wird bewusst, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind, dass sich auch unter Umständen unserem Empfinden von Logik und Sinnhaftigkeit entzieht. Wir sind niemals unabhängig und wir sind keine vereinzelten Wesen auf dieser Welt, deren Ziel es sein sollte, sich von anderen unabhängig zu machen. Wir sind auf allen Ebenen verbunden, verknüpft und verschaltet und das ist genau das, was das Rad uns in dieser Lebenssituation so eindrücklich vor Augen führt.
1 Stunde 16 Minuten
Über den Dächern von Bayreuth war es stiller geworden und es schossen nur noch vereinzelt Raketen über den Nachthimmel. Weit oben zwischen den Sternen, die durch die klare Luft hinunterblitzten, erschien ein kleiner weißer Punkt, der auf den ersten Blick ebenfalls wie ein Stern aussah.
Doch der weiße Punkt wurde größer und größer, bis klar erkennbar war, dass es sich nicht um einen Stern, sondern vielmehr um ein glänzend weißes Objekt in der Größe einer kleinen Hütte handelte.
Dieses Objekt hatte die Form einer Kapsel mit spitz zulaufenden Enden, wobei es an seiner breitesten Stelle in der Mitte einen Durchmesser von gut vier Metern hatte.
Es flog lautlos und war sehr viel schneller als ein Auto oder gar ein Flugzeug. Mit dieser enormen Geschwindigkeit flog es direkt auf die große Wiese zu, die fünfhundert Meter weit entfernt war von Bennis Haus.
Die Kapsel bremste lautlos und abrupt und blieb zwei Meter über der gefrorenen Wiese vertikal in der Luft stehen. Über dem Boden schwebend, sah es aus wie ein gigantischer weißer Luftballon, mit dem einzigen Unterschied, dass es auch nach oben hin spitz zulief.
Ein leises Zischen war zu hören und eine Klappe öffnete sich vorne an der Kapsel. Aus der Öffnung blickte ein junger Mann mit schwarzen, zerzausten Haaren.
Er streckte sich und sprang mit einer eleganten Bewegung hinunter auf den eisigen Boden. Sein Blick war auf die Stadt gerichtet, die Fenster und die Straßen beleuchtet, unschuldig und unwissend.
Das gefrorene Gras knirschte leise unter seinen nackten Füßen, als er ein paar Meter in Richtung Siedlung lief. Dann blieb er stehen und schaute wie gebannt zu den Lichtern der Stadt, die sich in seinen großen, dunklen Augen spiegelten.
Die dünne Schneedecke reflektierte das Licht des Mondes, der hell auf die Wiese schien. Abgesehen vom Boden und der Kapsel hinter ihm war alles dunkel. Der Wald im Hintergrund setzte sich schwarz ab vor dem dunkelblauen Himmel.
Der junge Mann lief noch ein Stück weiter, zum Rand der Wiese, und fixierte die Fenster vor sich, von denen eines Bennis gehörte. Er seufzte leise und ein kleines Lächeln erschien auf seinen Lippen.
Endlich war Casta angekommen.
Doch der weiße Punkt wurde größer und größer, bis klar erkennbar war, dass es sich nicht um einen Stern, sondern vielmehr um ein glänzend weißes Objekt in der Größe einer kleinen Hütte handelte.
Dieses Objekt hatte die Form einer Kapsel mit spitz zulaufenden Enden, wobei es an seiner breitesten Stelle in der Mitte einen Durchmesser von gut vier Metern hatte.
Es flog lautlos und war sehr viel schneller als ein Auto oder gar ein Flugzeug. Mit dieser enormen Geschwindigkeit flog es direkt auf die große Wiese zu, die fünfhundert Meter weit entfernt war von Bennis Haus.
Die Kapsel bremste lautlos und abrupt und blieb zwei Meter über der gefrorenen Wiese vertikal in der Luft stehen. Über dem Boden schwebend, sah es aus wie ein gigantischer weißer Luftballon, mit dem einzigen Unterschied, dass es auch nach oben hin spitz zulief.
Ein leises Zischen war zu hören und eine Klappe öffnete sich vorne an der Kapsel. Aus der Öffnung blickte ein junger Mann mit schwarzen, zerzausten Haaren.
Er streckte sich und sprang mit einer eleganten Bewegung hinunter auf den eisigen Boden. Sein Blick war auf die Stadt gerichtet, die Fenster und die Straßen beleuchtet, unschuldig und unwissend.
Das gefrorene Gras knirschte leise unter seinen nackten Füßen, als er ein paar Meter in Richtung Siedlung lief. Dann blieb er stehen und schaute wie gebannt zu den Lichtern der Stadt, die sich in seinen großen, dunklen Augen spiegelten.
Die dünne Schneedecke reflektierte das Licht des Mondes, der hell auf die Wiese schien. Abgesehen vom Boden und der Kapsel hinter ihm war alles dunkel. Der Wald im Hintergrund setzte sich schwarz ab vor dem dunkelblauen Himmel.
Der junge Mann lief noch ein Stück weiter, zum Rand der Wiese, und fixierte die Fenster vor sich, von denen eines Bennis gehörte. Er seufzte leise und ein kleines Lächeln erschien auf seinen Lippen.
Endlich war Casta angekommen.