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Tarotika Archiv
105 Episoden
27 Minuten
Bei dieser Karte geht es viel ums Kümmern, um Care-Arbeit und das Vermitteln von Sicherheit und Wärme. In sich ruhend und verantwortungsbewusst ist die Königin der Münzen gut in der Lage, ihren Alltag zu strukturieren und lebenspraktische Entscheidungen zu treffen. Besonders emotional oder verkopft ist sie hierbei nicht. Sie orientiert sich am Anfassbaren und Materiellen, wobei sie stets körperliche Bedürfnisse im Auge behält. Eine Gefahr bei dieser Karte ist das sich-verlieren beim Kümmern um andere. Deshalb ist es wichtig für diese Königin, ihre eigenen Bedürfnisse nicht zu lange zu ignorieren.
37 Minuten
Der Ritter der Münzen ist zuverlässig, loyal und eine fleißige Arbeitsbiene, die sich nicht zu schade ist, anderen zuzuarbeiten. Dieser Ritter entscheidet sich für einen Weg und zieht seine Entscheidung bis zum Ende durch, Schritt für Schritt, egal, ob es ihm Spaß macht oder nicht. Das Motto ist also: "Slow and steady won the race." Wer übersprudelnden Enthusiasmus und feurige Leidenschaft erwartet, ist bei diesem Ritter falsch, denn er wird sich an die Regeln und Normen halten, die er vorfindet. Wer einen Freund, eine Freundin oder eine PartnerIn sucht, auf die Verlass ist und der man vertrauen kann, ist man dagegen genau richtig. Der Münz-Ritter geht keine vorschnellen Verbindungen ein sondern ist ein Freund für´s Leben.
32 Minuten
Beim Pagen der Münzen dreht sich alles um Sicherheit, Vertrauen und Genießen. Wir sind in einem kindlichen Modus (Alter 0-15), der bei allen Pagen zugrunde liegt. Die Vorweihnachtszeit ist ein wunderbares Beispiel für den Pagen der Münzen als große Kinder-und Genuss-Zeit. Im Alltag geht es bei dieser Karte um stabilisierende Rituale, ruhige Tage und eine vertrauensvolle Umgebung. Als Paar unternehmen wir etwas Schönes gemeinsam und erleben einen wunderbaren Tag. Wir gönnen uns etwas und mit dem Pagen gönnen wir uns so richtig. Es kann etwas Kleines wie ein Becher guten Tees oder etwas Großes wie ein Abendessen in einem tollen Restaurant sein. Wie auch immer, es passt zu unseren Bedürfnissen. Und um die geht es jetzt.
27 Minuten
Bei dieser Karte dreht sich alles um Werte und Reichtum. Es geht darum, dass wir wissen, was uns etwas wert ist. Und dass wir kämpfen um das, was für uns von Wert ist.
41 Minuten
Nachdem wir mit den 7 Münzen geduldig gewartet und mit den 8 Münzen ausdauernd gearbeitet haben, kommen wir nun mit den 9 Münzen an einen Punkt, an dem wir uns sicher fühlen. Im Fokus stehen bei dieser Karte berufliche Erfüllung, Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit. Es sieht gerade richtig gut aus für uns. Wir wissen, was wir wollen und was uns wichtig ist. Und wir sind bereit, für das, womit wir vollständig identifiziert sind, alles zu geben. Diese Karte ist absolut eine Karte des Erfolgs, des Vorankommens und Zufriedenheit, insbesondere im beruflichen Bereich. Wir kennen unsere Berufung und bekommen, was wir wollen.
20 Minuten
Bei den Acht der Münzen geht es um effizientes Arbeiten, Leistung und Ausdauer. Wir verschreiben uns einem Projekt und bleiben dabei. Hierbei gehen wir nach Plan vor, fokussieren uns auf Details und verfolgen ein klares Ziel. Um dieses zu erreichen, setzen wir uns jeden Tag aufs Neue mit unserer Arbeit auseinander. Wir sind fokussiert, motiviert, zielorientiert und fleißig. Man merkt schon, wie sehr der Leistungsaspekt bei dieser Karte im Vordergrund steht. Und genauso ist es hier auch. Begegnet uns diese Karte, dann sind wir in einem Modus, der uns antreibt. Wir wollen unbedingt etwas erreichen und sind bereit, den nötigen Preis zu bezahlen. Was wir uns jetzt am meisten wünschen, ist ein realistisches, erreichbares Ziel und eine genaue Gebrauchsanweisung, wie wir dieses planvoll erreichen können. In dem Sinne: Viel Erfolg und Kraft dabei!
36 Minuten
Warten, warten, warten. Die Sieben der Münzen haben viel mit Geduld zu tun und damit, die Dinge erst einmal reifen zu lassen. "Es ist noch nicht soweit", ist die Aussage, mit der wir hier konfrontiert werden. Gut passt hier das Bild einer Pflanze, die wir eingesät haben und die wir täglich gießen, in der Hoffnung, dass wir eines Tages ernten können. Es bringt nichts, den natürlichen Prozess des Wachsens beschleunigen zu wollen. Es bringt nichts, die Pflanze unter Druck zu setzen. Sie wird irgendwann Früchte tragen und wir werden ernten können, doch es. ist. noch. nicht. soweit. Bei den Ungeduldigen unter uns, zu denen ich auch zähle, kann diese Karte eine gewisse Frustration auslösen, die absolut verständlich ist. Im besten Falle können wir uns mit dieser Pause arrangieren, mit diesem Leerlauf anfreunden. Vielleicht gibt es sogar etwas Schönes oder Wertvolles, das wir in diesem Zustand des "langen Atems" finden können.
29 Minuten
Mit den sechs der Münzen erhalten wir ein Geschenk in Form einer Situation, einer Person oder eines Gegenstandes. Wir bekommen etwas, was wir jetzt gerade ganz dringend brauchen, weshalb wir automatisch Dankbarkeit empfinden. Diese Karte könnte sagen: "Zum Glück bist du da. Ich bin so froh, dass es dich gibt." Das Thema der Karte lautet: Geben und nehmen. Dabei geht es darum, gleichzeitig mit Großherzigkeit zu teilen und mit Freude Geschenke anzunehmen. Beide Seiten sollten sich hier unterm Strich in einem Ausgleich befinden. Wenn wir mit den sechs der Münzen in Kontakt kommen, ist mit einer positiven Überraschung zu rechnen. Wir bekommen die helfende Hand gereicht, die wir jetzt so dringend nötig haben. Oder wir sind diejenigen, die jemanden aufnehmen und einem anderen Menschen großzügig unsere Aufmerksamkeit schenken. Mit dieser schönen Karte verabschiede ich mich vorerst in meine Sommerpause. Im September werde ich mich wieder melden mit den "sieben der Münzen". Ich wünsche euch einen wunderbaren Sommer und bis zum nächsten Mal.
37 Minuten
Diese Karte spricht von Hunger, von Durst, von körperlichen oder psychischen Grundbedürfnissen und von Mangel. Jetzt gerade fehlt uns irgendetwas und wir erleben dieses Fehlen als Notlage. Wir können nicht mehr, der Tank ist leer. In irgendeiner Form kommen wir an die Grenzen des Aushaltbaren, sei es im körperlichen oder seelischen Sinne, denn wir halten schon eine ganze Weile diese chronische Belastung aus. Werden wir mit den fünf der Münzen in unserer Kraft gebrochen, dann fällt es verständlicherweise schwer, etwas Positives an dieser Situation zu erkennen. Oft merken wir erst im Nachhinein, manchmal auch Jahre später, dass auch in dieser Not etwas Wertvolles zu finden ist. Ob diese Phase nun uns oder unsere nächsten betrifft, ist eine andere Frage. Im besten Falle bringt die Schwere dieser Phase unser Mitgefühl für uns selbst und für andere zum Fließen.
32 Minuten
Mit den Vier der Münzen wird ein sicherer, abgegrenzter Raum beschrieben, ähnlich wie eine Burg. Es geht also darum, sich abzugrenzen, Mauern hochzuziehen und eine Trennung zu vollziehen zwischen Innen und Außen. Das hat Vor- und Nachteile. Zum einen führt dies zu einer gewissen Übersichtlichkeit, man fühlt sich innerhalb der Mauern geschützt. Andererseits wird etwas anderes ausgegrenzt und nicht hinein gelassen. Diese Karte beschreibt neben unserem Wohnraum, der in der Regel nicht offen für alle ist, auch ein geschlossenes Familiensystem. Ob eine Familie nun 2, 3, 4 oder mehr Mitglieder hat, ist offen. Die Vier der Münzen machen jedoch klar, dass es sich nicht um ein offenes System handelt, sondern um ein klar definiertes, geschlossenes Gefüge. Ziehen wir innerhalb der Partnerschaft Mauern hoch, kann dies natürlich zu Problemen führen oder dazu, dass sich der andere Partner frustriert abwendet. Auch beim Thema Geld hat die Vier der Münzen ein eindeutiges Motto: Sparen und das Geld zusammenhalten. Alles in allem kann mit dieser Karte eine gewisse Enge einhergehen, die unter Umständen das Gefühl von Lebendigkeit einschränkt. Im besten Falle erleben wir hier den Schutz durch eine sichere Arbeitsstelle oder einer Familie, die zusammenhält.
28 Minuten
Mit den drei der Münzen sind wir Teil einer Arbeitsgemeinschaft, die ein gleiches Ziel verfolgt und einen gemeinsamen Plan hat, dieses Ziel zu erreichen. Es geht um Teamwork, um Fairplay und darum, sich gegenseitig zu unterstützen. Wir wissen: Wenn einer fällt, fallen alle. Mitgefangen, mitgehangen. Dementsprechend müssen wir jedes einzelne Teammitglied ernst nehmen und dafür sorgen, dass es allen gut geht. Als Bild eignet sich eine Seilschaft, die gemeinsam einen Berg erklimmen möchte. Alle wollen nach oben, aber es geht nur gemeinsam. Auch in unserem Alltag gibt es immer wieder Situationen, die wir nicht alleine meistern können. Wir brauchen die Expertise, die Kompetenz, die Fähigkeiten und Fertigkeiten von anderen, die uns unterstützen und denen wir im Gegenzug unsere Unterstützung anbieten. Das Motto der drei Münzen könnte lauten: Wir sind ein Team und wir schaffen das.
29 Minuten
Bei den zwei der Münzen geht es um Dualität und das Zusammenspiel zweier Seiten. Vielleicht erleben wir ein push-and-pull in einem Lebensbereich oder ein Auf und Ab der Gefühle. Wir befinden uns hier in einer unsicheren Lebensphase, die sich durch ein ständiges Ausprobieren, Anpassen und Einpendeln auszeichnet. Das Motto der zwei der Münzen könnte sein: "Trial and error" oder "just do it". In einer Partnerschaft stehen wir möglicherweise an einem Punkt, wo wir nicht wissen, wie es weiter gehen soll. In der Arbeit sind wir mitten in einem Bewerbungsverfahren oder wir machen ein Praktikum. In jedem Falle sind wir noch nicht ganz festgelegt, sondern sind im Forscher-Modus. Wir jonglieren mit den verschiedenen Optionen und sind noch auf der Suche nach unserer Mitte. Dieser Status kann uns unbefriedigend erscheinen, weil wir endlich ankommen wollen. Andererseits erleben wir große Freiheit und Leichtigkeit, die wir genauso genießen dürfen.
12 Minuten
Eine Imagination ist eine Fantasiereise und eine Entspannungsmethode. Im besten Falle nimmt man ein schönes Bild, ein gutes Gefühl oder auch einen neuen Impuls für sich mit.
Inhalte der Imagination:
Es gibt positive Überraschungen, Wirksamkeit, Ressourcenorientierung, neugierig bleiben
Schließe nun deine Augen.
Richte dich gemütlich ein, egal ob du sitzt oder liegst. Du darfst dich bewegen und einrichten auf deinem Platz. Wenn du es brauchst, streck deine Arme oder deine Beine. Atme tief ein und aus. Entspanne deinen Rücken und deinen Bauch.
Vor deinem inneren Auge erscheint nun eine Wüste.
Der heiße Sand leuchtet dir entgegen. Die Sonne scheint prall und gelb im wolkenlosen Himmel. Dunkle Schatten setzen sich scharf begrenzt ab, dort, wo die Dünen meterhoch sind.
Es ist ein heißer Tag. Zum Glück bist du genau richtig bekleidet. Du fühlst dich einigermaßen wohl in dieser dürren Hitze. Du wanderst entlang der Dünen und siehst dich um. Eine Kopfbedeckung schützt deine Augen, damit du nicht zu geblendet bist.
Du bist gut gewappnet gegen die Hitze und du kennst dich hier aus.
Dieser Weg ist dir bekannt. Und du weißt, was du brauchst, um in dieser Wüste zurecht zu kommen. Du hast etwas zu Trinken bei dir und ein wenig Essen.
Die vielen Wanderschaften hier haben dich zäh gemacht.
Deine Muskeln sind stark, deine Atmung perfekt an die Anstrengung angepasst.
Doch etwas ist anders heute, das spürt du. Du merkst, dass etwas in der Luft liegt, ein Flimmern oder eine Spannung. Da ist diese besondere Stimmung, die du dir noch nicht so recht erklären kannst. Als wärst du verabredet, doch du weißt noch nicht, mit wem oder womit.
Heute schaust du dich mehr um als gewohnt. War dort hinten nicht eine eigenartige Farbe im Sand? Welche Farbe ist in deiner Wüste aufgeflackert?
Für einen Moment bleibst du stehen und schärfst deinen Blick. Da ist tatsächlich etwas, keine 100 Meter weg von dir. Du beschließt, herauszufinden, wer oder was dich hier in deiner Wüste besucht.
Als du näherkommst, erkennst du, dass etwas Unmögliches geschehen ist in deiner Wüste. Ein kleiner Fluss ist hier entstanden, der gestern noch nicht da war.
Ein gesunder Strom mit einem ordentlichen Wasservorrat, nicht zu groß und nicht zu klein, genau perfekt. Wie breit ist dein Fluss? Und wie tief?
Wanderer und Nomaden haben sich entlang des Flusses bereits eingefunden. Manche haben Tiere dabei. Das Wasser ist trinkbar, viele füllen ihre Flaschen. Es wird sich unterhalten und ab und zu wird gelacht.
Das bunte Flackern kommt von den Kleidern der Wanderer und aufgehängten Tüchern, die vor der Sonne schützen. Einer hat ein farbenfrohes Zelt aufgebaut, unter dem man sitzen kann.
Keiner bemerkt dich, als du dich dem bunten Treiben näherst. Du kommst ganz nah an deinen Fluss heran. Welche Farbe hat er?
Einer der Wanderer, ein Pilot, erzählt gerade einem Freund, dass der Fluss durch die gesamte Wüste fließt. Von dem einen Rand zum anderen. „Es ist sein Wunder!“, ruft er aus und trinkt etwas.
Die Luft hier an deinem Fluss ist anders, nicht mehr ganz so trocken. Es ist auch etwas kühler.
Was möchtest du nun tun an deinem Fluss? Möchtest du baden? Oder an seinem Ufer entlangwandern? Oder möchtest du dir selbst ein Zelt aufbauen und dich niederlassen? Ich gebe dir nun Zeit, um zu tun, wonach dir ist. (2 Minuten)
Nun ist es Zeit, deine Wüste und deinen Fluss zu verlassen. Nimm dir ruhig etwas mit von hier, zum Beispiel ein Gefäß mit Sand oder Wasser. Oder etwas ganz anderes, ein Symbol vielleicht.
Atme ein paarmal tief durch und bewege nun langsam deine Hände und Zehen. Lass dir etwas Zeit, zurück zu kommen von dieser Reise. Bewege jetzt die Arme und Beine, strecke dich, wenn du möchtest. Langsam kannst du deine Augen öffnen und mit deiner Aufmerksamkeit zurück in diesen Raum kommen.
Inhalte der Imagination:
Es gibt positive Überraschungen, Wirksamkeit, Ressourcenorientierung, neugierig bleiben
Schließe nun deine Augen.
Richte dich gemütlich ein, egal ob du sitzt oder liegst. Du darfst dich bewegen und einrichten auf deinem Platz. Wenn du es brauchst, streck deine Arme oder deine Beine. Atme tief ein und aus. Entspanne deinen Rücken und deinen Bauch.
Vor deinem inneren Auge erscheint nun eine Wüste.
Der heiße Sand leuchtet dir entgegen. Die Sonne scheint prall und gelb im wolkenlosen Himmel. Dunkle Schatten setzen sich scharf begrenzt ab, dort, wo die Dünen meterhoch sind.
Es ist ein heißer Tag. Zum Glück bist du genau richtig bekleidet. Du fühlst dich einigermaßen wohl in dieser dürren Hitze. Du wanderst entlang der Dünen und siehst dich um. Eine Kopfbedeckung schützt deine Augen, damit du nicht zu geblendet bist.
Du bist gut gewappnet gegen die Hitze und du kennst dich hier aus.
Dieser Weg ist dir bekannt. Und du weißt, was du brauchst, um in dieser Wüste zurecht zu kommen. Du hast etwas zu Trinken bei dir und ein wenig Essen.
Die vielen Wanderschaften hier haben dich zäh gemacht.
Deine Muskeln sind stark, deine Atmung perfekt an die Anstrengung angepasst.
Doch etwas ist anders heute, das spürt du. Du merkst, dass etwas in der Luft liegt, ein Flimmern oder eine Spannung. Da ist diese besondere Stimmung, die du dir noch nicht so recht erklären kannst. Als wärst du verabredet, doch du weißt noch nicht, mit wem oder womit.
Heute schaust du dich mehr um als gewohnt. War dort hinten nicht eine eigenartige Farbe im Sand? Welche Farbe ist in deiner Wüste aufgeflackert?
Für einen Moment bleibst du stehen und schärfst deinen Blick. Da ist tatsächlich etwas, keine 100 Meter weg von dir. Du beschließt, herauszufinden, wer oder was dich hier in deiner Wüste besucht.
Als du näherkommst, erkennst du, dass etwas Unmögliches geschehen ist in deiner Wüste. Ein kleiner Fluss ist hier entstanden, der gestern noch nicht da war.
Ein gesunder Strom mit einem ordentlichen Wasservorrat, nicht zu groß und nicht zu klein, genau perfekt. Wie breit ist dein Fluss? Und wie tief?
Wanderer und Nomaden haben sich entlang des Flusses bereits eingefunden. Manche haben Tiere dabei. Das Wasser ist trinkbar, viele füllen ihre Flaschen. Es wird sich unterhalten und ab und zu wird gelacht.
Das bunte Flackern kommt von den Kleidern der Wanderer und aufgehängten Tüchern, die vor der Sonne schützen. Einer hat ein farbenfrohes Zelt aufgebaut, unter dem man sitzen kann.
Keiner bemerkt dich, als du dich dem bunten Treiben näherst. Du kommst ganz nah an deinen Fluss heran. Welche Farbe hat er?
Einer der Wanderer, ein Pilot, erzählt gerade einem Freund, dass der Fluss durch die gesamte Wüste fließt. Von dem einen Rand zum anderen. „Es ist sein Wunder!“, ruft er aus und trinkt etwas.
Die Luft hier an deinem Fluss ist anders, nicht mehr ganz so trocken. Es ist auch etwas kühler.
Was möchtest du nun tun an deinem Fluss? Möchtest du baden? Oder an seinem Ufer entlangwandern? Oder möchtest du dir selbst ein Zelt aufbauen und dich niederlassen? Ich gebe dir nun Zeit, um zu tun, wonach dir ist. (2 Minuten)
Nun ist es Zeit, deine Wüste und deinen Fluss zu verlassen. Nimm dir ruhig etwas mit von hier, zum Beispiel ein Gefäß mit Sand oder Wasser. Oder etwas ganz anderes, ein Symbol vielleicht.
Atme ein paarmal tief durch und bewege nun langsam deine Hände und Zehen. Lass dir etwas Zeit, zurück zu kommen von dieser Reise. Bewege jetzt die Arme und Beine, strecke dich, wenn du möchtest. Langsam kannst du deine Augen öffnen und mit deiner Aufmerksamkeit zurück in diesen Raum kommen.
27 Minuten
Wir wenden uns nun den kleinen Arkana zu und beginnen bei den Münzen, die die Basis und die materielle Grundlage bilden. Mit den Münzen befinden wir uns in den Themenbereichen Zuhause, Heimat, Sicherheit, Geborgenheit, finanzielle Grundlage und generell allem Handfesten. Der Ort und die Menschen, wo wir uns zuhause fühlen, werden durch das Ass der Münzen beschrieben. Auch die Befriedigung der körperlichen Grundbedürfnisse (Schlaf, Nahrung, Wärme, etc.) sind hier gemeint. Wenn eine Partnerschaft durch das Ass der Münzen geprägt ist, zeichnet sich diese Beziehung durch große Vertrautheit aus und ein Gefühl, genauso sein zu können, wie man wirklich ist. Hier hätten wir in der Partnerschaft unser Zuhause gefunden, was sich durchaus durch ein tatsächliches Zusammenleben ausdrücken kann. Das Ass beschreibt außerdem Anfänge, also die Momente, in denen Ideen Wirklichkeit und manifest werden.
19 Minuten
Diese Folge ist eine Imagination. In meiner praktischen Tätigkeit als Psychotherapeutin (in Ausbildung) wende ich häufig Imaginationen an. Diese Fantasiereisen dienen als klassischen Entspannungstechnik, beispielsweise vor dem Einschlafen, doch sie können auch als Mittel zur Reflektion angewandt werden. Im besten Falle nimmt man etwas mit aus dieser Fantasiereise: Ein ruhiges Gefühl, ein Bild oder einen Gedanken. Manchmal wird man überrascht von einem neuen Einfall oder einer Eingebung. Sollte es dir nicht gut gehen während der Imagination, dann brich einfach ab. Das ist immer in Ordnung. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß und interessante Erfahrungen! Deine Sarah.
Schließe nun deine Augen.
Richte dich gemütlich ein, egal ob du sitzt oder liegst. Du darfst dich bewegen und einrichten auf deinem Platz. Wenn du es brauchst, streck deine Arme oder deine Beine. Atme tief ein und aus. Entspanne deinen Rücken und deinen Bauch.
Vor deinem inneren Auge erscheint nun der äußere Rand eines Waldes. Wie sieht dieser Wald aus? Vielleicht stehen die Bäume dicht beieinander, vielleicht gibt es große Lücken.
Stehen hier Laubbäume oder Nadelbäume? Natürlich kann es auch ein Mischwald sein. Es gibt die unterschiedlichsten Wälder auf der Welt: Wälder in den Tropen, Wälder im warmen Süden und im hohen Norden. Wähle den Wald, der zu dir passt.
Welche Jahreszeit herrscht jetzt gerade? In manchen Wäldern beginnt der Frühling und der frostige Boden taut langsam auf. Vielleicht färbt der Herbst deinen Wald gelb und rot. Oder Schnee fällt sanft auf deinen winterlichen Wald. Falls die Jahreszeit für deinen Wald keine Rolle spielt, stelle dir vor, welches Wetter jetzt herrscht: ob es regnet oder die Sonne scheint.
Nun siehst du deinen Wald klar und deutlich vor dir. Es wird Zeit, hineinzugehen. Bewege dich langsam vorwärts, bis du die ersten Bäume direkt vor dir siehst. Der Boden ist nun anders. Die Erde ist bedeckt von kleinen Ästen, Laub und Steinen. Gehe die ersten Schritte hinein in deinen Wald.
Wie ist das Licht hier? Es kann dunkel sein oder hell. Vielleicht ist das Licht diffus oder man sieht alle Umrisse klar und deutlich.
Wie warm ist es hier? Im Sommer ist es im Wald meist kühler. Doch vielleicht ist dein Wald anders. Es darf genauso warm sein, wie es dir angenehm ist.
Welche Gerüche nimmst du wahr? Manchmal riecht es im Wald nach Pilzen, nach Erde oder einfach nach frischer Luft.
Laufe weiter. Hinter dir verschwindet langsam der Platz, an dem du deinen Wald betreten hast. Nun bist du vollkommen umgeben von der Natur in deiner Vorstellung: deinen Bäumen, deinen Pflanzen, deinen Tieren, deinem Boden.
Welche Pflanzen wachsen in deinem Wald? Es müssen nicht nur Bäume sein. Möglicherweise wachsen Sträucher hier, Farne, Walderdbeeren, Moos, Kräuter.
Welche Tiere gibt es hier? Meistens leben in einem Wald viele Insekten: Manche sieht man, andere nicht. Wenn du ein Insekt entdeckt hast, beobachte es für einen Moment.
Kleine Säugetiere kann man hier finden. Oder auch größere. Suche dir eines deiner Tiere aus und schau es dir an. Welche Farbe hat es? Wie groß ist es? Begleite dein Tier bei seinem Streifzug durch sein Zuhause. Sieh dir an, wie es sich bewegt und welchen Weg es wählt.
Nun wirst du wieder den Weg bestimmen. Denn es gibt in diesem Wald einen bestimmten Baum, den wir finden möchten. Dieser Baum ist der älteste Bewohner dieses Waldes. Er war als erstes hier und stand am Anfang alleine.
Nach und nach haben sich andere Bäume zu ihm gesellt, bis der innere Kern des Waldes entstand. Immer mehr Pflanzen, Bäume und Tiere kamen hinzu. Und nun gibt es diesen großen, stattlichen Wald, der so viele unterschiedliche Pflanzen und Tiere beherbergt. Sie sind alle so verschieden und gehören doch zum gleichen Wald, der ihr Zuhause ist.
(...)
Schließe nun deine Augen.
Richte dich gemütlich ein, egal ob du sitzt oder liegst. Du darfst dich bewegen und einrichten auf deinem Platz. Wenn du es brauchst, streck deine Arme oder deine Beine. Atme tief ein und aus. Entspanne deinen Rücken und deinen Bauch.
Vor deinem inneren Auge erscheint nun der äußere Rand eines Waldes. Wie sieht dieser Wald aus? Vielleicht stehen die Bäume dicht beieinander, vielleicht gibt es große Lücken.
Stehen hier Laubbäume oder Nadelbäume? Natürlich kann es auch ein Mischwald sein. Es gibt die unterschiedlichsten Wälder auf der Welt: Wälder in den Tropen, Wälder im warmen Süden und im hohen Norden. Wähle den Wald, der zu dir passt.
Welche Jahreszeit herrscht jetzt gerade? In manchen Wäldern beginnt der Frühling und der frostige Boden taut langsam auf. Vielleicht färbt der Herbst deinen Wald gelb und rot. Oder Schnee fällt sanft auf deinen winterlichen Wald. Falls die Jahreszeit für deinen Wald keine Rolle spielt, stelle dir vor, welches Wetter jetzt herrscht: ob es regnet oder die Sonne scheint.
Nun siehst du deinen Wald klar und deutlich vor dir. Es wird Zeit, hineinzugehen. Bewege dich langsam vorwärts, bis du die ersten Bäume direkt vor dir siehst. Der Boden ist nun anders. Die Erde ist bedeckt von kleinen Ästen, Laub und Steinen. Gehe die ersten Schritte hinein in deinen Wald.
Wie ist das Licht hier? Es kann dunkel sein oder hell. Vielleicht ist das Licht diffus oder man sieht alle Umrisse klar und deutlich.
Wie warm ist es hier? Im Sommer ist es im Wald meist kühler. Doch vielleicht ist dein Wald anders. Es darf genauso warm sein, wie es dir angenehm ist.
Welche Gerüche nimmst du wahr? Manchmal riecht es im Wald nach Pilzen, nach Erde oder einfach nach frischer Luft.
Laufe weiter. Hinter dir verschwindet langsam der Platz, an dem du deinen Wald betreten hast. Nun bist du vollkommen umgeben von der Natur in deiner Vorstellung: deinen Bäumen, deinen Pflanzen, deinen Tieren, deinem Boden.
Welche Pflanzen wachsen in deinem Wald? Es müssen nicht nur Bäume sein. Möglicherweise wachsen Sträucher hier, Farne, Walderdbeeren, Moos, Kräuter.
Welche Tiere gibt es hier? Meistens leben in einem Wald viele Insekten: Manche sieht man, andere nicht. Wenn du ein Insekt entdeckt hast, beobachte es für einen Moment.
Kleine Säugetiere kann man hier finden. Oder auch größere. Suche dir eines deiner Tiere aus und schau es dir an. Welche Farbe hat es? Wie groß ist es? Begleite dein Tier bei seinem Streifzug durch sein Zuhause. Sieh dir an, wie es sich bewegt und welchen Weg es wählt.
Nun wirst du wieder den Weg bestimmen. Denn es gibt in diesem Wald einen bestimmten Baum, den wir finden möchten. Dieser Baum ist der älteste Bewohner dieses Waldes. Er war als erstes hier und stand am Anfang alleine.
Nach und nach haben sich andere Bäume zu ihm gesellt, bis der innere Kern des Waldes entstand. Immer mehr Pflanzen, Bäume und Tiere kamen hinzu. Und nun gibt es diesen großen, stattlichen Wald, der so viele unterschiedliche Pflanzen und Tiere beherbergt. Sie sind alle so verschieden und gehören doch zum gleichen Wald, der ihr Zuhause ist.
(...)