artepod by artechock Filmmagazin Archiv
426 Episoden
7 Minuten
Der Eröffnungsfilm des DOK.fest München 2022 könnte angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und Putins Allmachtsfantasien zeitlich nicht besser platziert sein, kommt hier doch einer der letzten in Russland verbliebenen Putin-Kritiker zu Wort. Matthias Pfeiffer und Stefan Rutz diskutieren den ambitionierten Film.
6 Minuten
Die bereits in frühen Rick & Morty Staffeln und im letzten Spiderman ausgeführte Idee des Metaverse lässt sich auch über ein ganz normales Leben deckeln. Ob Dan Kwans und Daniel Scheinerts Umsetzung tatsächlich "alltagstauglich" ist, darüber sprechen Stefan Rutz und Felicitas Hübner.
13 Minuten
Nach seinem Meisterwerk über den DDR-Liedermacher "Gundermann" arbeitet Dresen auch in seinem neuen Film mit der Drehbuchautorin Laila Stieler zusammen, hat sich dieses Mal aber für ein deutsches Guantanamo-Thema entschieden. Christoph Becker und Sedat Aslan sprechen darüber, ob ihnen die Gratwanderung zwischen Komödie und Justizdrama gefallen hat.
7 Minuten
Catherine Corsinis hochpolitischer Blauwesten-Film und Hiobiade wagt immer wieder auch komödiantische Elemente zu intergrieren. Stefan Rutz und Christoph Becker diskutieren, ob dieses Experiment gelungen ist.
13 Minuten
Sean Baker hat mit seinem letzten Film "The Florida Project" zahlreiche Nominierungen und Preise gewonnen. Axel Timo Purr und Christoph Becker sprechen darüber, ob er mit seinem neuen Film über einen abgehalfterten Porno-Darsteller, der abgebrannt zurück in seine Heimatstadt in Texas geht, an diesen Erfolg anknüpfen kann.
10 Minuten
Nach seinem mauen Lehrerfilm "Frau Müller muss weg" versucht es Sönke Wortmann wie jeder braver Schüler einfach noch einmal. Und vielleicht ja mit dem kreativen Schub seiner erst vor ein paar Monaten sehr erfolgreich in den Kinos gestarteten Uni- und Culture/Cancel-Clash Komödie "Contra"? Christoph Becker und Axel Timo Purr unterhalten sich darüber.
9 Minuten
Mit der Verfilmung dreier Graphic-Novel-Kurzgeschichten von Adrian Tomine und der Drehbuchmitarbeit von Céline Sciamma erfindet sich Jacques Audiard noch einmal neu. Axel Timo Purr und Sedat Aslan ordnen den Film im Werk Audiards ein und sagen, was ihnen gefallen hat. Und was nicht.
6 Minuten
"Death of a Ladies' Man" hieß ein Album Leonard Cohens aus dem Jahr 1977, aber Matt Bissonnettes Film lässt sich nicht nur von diesem Album für seine Geschichte eines einsamen Mannes auf der Suche inspirieren. Felicitas Hübner und Matthias Pfeiffer haben den Film gesehen.
9 Minuten
Juho Kuosmanens "Trainmovie" erhielt 2021 zusammen mit Asghar Farhadis "A Hero" den "Großen Preis der Jury" in Cannes und hätte wegen seinem russischen Hauptdarsteller fast nur einen "limitierten" Kinostart bekommen. Dabei ist "Abteil Nr. 6" nicht nur wegen dieser Kontroverse der Film der Stunde, finden Christoph Becker und Axel Timo Purr
13 Minuten
Nach seinem erfolglosen Ausflug ins spanische Psycho-Thriller-Genre kehrt Asghar Farhadi für seinen neuen Film wieder in den Iran zurück. Ob er damit an alte Oscar-Erfolge anknüpfen kann, darüber debattieren Sedat Aslan und Axel Timo Purr
16 Minuten
Nach "Beginners" und "20th Century Women" führt Mike Mills sein beeindruckend autofiktionales Werk fort, fokussiert dieses Mal aber auf die Kinder und ihren Blick auf unsere Welt und Zukunft. Axel Timo Purr und Sedat Aslan erklären, warum ihnen Mills Film so gut gefällt.
13 Minuten
Kehrt Céline Sciamma mit ihrem "Familienfilm" zu ihren ersten Filmen zurück oder sind diese 72 Minuten "Poesie" nur ein "Zwischenwerk"? Sedat Aslan und Axel Timo Purr sprechen darüber.
15 Minuten
Nadav Lapids für die Goldene Palme 2021 nominierter (und dann mit dem Preis der Jury ausgezeichneter) Film sieht sich wie ein aktueller Kommentar zu Amnesty's gerade erschienenem Bericht über Israel. Doch AHEDS KNIE ist noch viel mehr als das, finden Axel Timo Purr und Sedat Aslan.
8 Minuten
In vielleicht keinem anderen seiner Filme hat Altmeister Pedro Almodóvar Politik und Privates mehr miteinander verwoben als in "Parallele Mütter". Aber nicht nur das ist Almodóvar und einer umwerfenden Penélope Cruz überragend gelungen, finden Christoph Becker und Felicitas Hübner.
21 Minuten
Michael Kranz' Dokumentation über Zwangsprostituierte in Bangladesch hat 2021 beim DEUTSCHEN DOKUMENTARFILMPREIS den FÖRDERPREIS und den PUBLIKUMSPREIS gewonnen. Felicitas Hübner spricht mit Kranz über die Entstehung seines Films, die Dreharbeiten in Bangladesch und die Schwierigkeiten zu helfen ohne dem „White Savior Complex“ zu unterliegen.