In Folge 77 sind wir zurück mit einem Rundumschlag aus dem KI-Kosmos: OpenClaw, Agentic Coding mit Claude, der Hype um „Vibe Coding“ und die große Frage, ob gerade eine ganze Software-Ära kippt.
Wir sprechen über Peter Steinberger und OpenClaw: Warum das Tool so viral geht, warum plötzlich Mac minis ausverkauft waren und was es bedeutet, wenn Agenten per Sprache Workflows ausführen, lokal laufen und dabei potenziell Zugriff auf alles haben, inklusive Kreditkarte, Dateien und Passwörter. Datenschutz, Risiko, Komfort, das volle Spannungsfeld.
Dann tauchen wir in Claude Code ein und reden darüber, warum „Agentic Coding“ mehr ist als ein nettes Frontend-Spielzeug: Produktivitätssprünge, neue Autonomie im Bauen von Tools, und warum der Wert nicht mehr im Code liegt, sondern im Problemverständnis. Dazu die große These: AI is eating the software und was das für SaaS, Börse und Geschäftsmodelle bedeuten kann.
Zum Schluss wird’s herrlich schräg und gleichzeitig logisch: Moldbook, ein Social Network nur für KI-Agenten, und „Rent-a-Human“, bei dem KI Menschen für reale Tasks bezahlt. Roboter machen die Drecksarbeit? Vielleicht nicht sofort. Vielleicht managt die KI das Kapital und wir erledigen die physischen Aufgaben, weil Hände erstmal günstiger sind als Humanoide.
Themen dieser Folge:
OpenClaw: Agenten per Sprache, lokal, viral, mächtig
Privacy- und Security-Risiken bei „KI mit Vollzugriff“
Claude Code: Agentic Coding vs. Vibe Coding Tools
Produktivität: „Brutto zwei Tage, netto zwei Stunden“
SaaS Apocalypse: Wenn Standardsoftware zur Wegwerfware wird
Moldbook und Rent-a-Human: KI beauftragt Menschen, bezahlt in Krypto
Die Leitfrage: Wenn Code jederzeit generierbar ist, wo liegt dann der Wert?
Wenn du OpenClaw oder Claude Code schon nutzt: Schreib uns, was bei dir gut läuft und wo du Bauchschmerzen bekommst.
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