Inside Austria Archiv
100 Episoden
46 Minuten
Winter 1945 im Mühlviertel. SS und Teile der lokalen Bevölkerung jagen Häftlinge, die aus dem Konzentrationslager Mauthausen geflohen sind. Die meisten werden aufgespürt und ermordet. Die Nationalsozialisten nennen es zynisch die "Mühlviertler Hasenjagd".
Die damals 13-jährige Anna Hackl, geborene Langthaler, und ihre Familie gehören zu den wenigen Menschen in der Region, die sich den Befehlen der SS widersetzen. Zwei geflohene KZ-Häftlinge verstecken sie auf ihrem Bauernhof. Doch die Hilfe für die Verfolgten wird immer wieder lebensgefährlich – für die Männer ebenso wie für die Langthalers.
Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.
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34 Minuten
Am Morgen des 2. Februar 1945 ertönen Sirenen im oberösterreichischen Mühlviertel bei Linz. Über 400 Häftlinge sind in der Nacht aus dem nahegelegenen Konzentrationslager Mauthausen ausgebrochen, nun ruft die SS zur Hetzjagd auf die Flüchtenden auf. Ganz normale Nachbarn beteiligen sich, treiben die Menschen zusammen und ermorden sie. Doch einige wenige Menschen aus dem Mühlviertel widersetzen sich den Befehlen der Nazis. Anna Hackl, geborene Langthaler, ist eine der letzten Zeitzeuginnen der sogenannten »Mühlviertler Hasenjagd«. In Folge zwei dieser Serie erinnert sich die heute 94-Jährige, wie es am Morgen nach dem Ausbruch an die Tür ihrer Familie klopft. Ein Geflüchteter aus dem KZ bittet um Hilfe.
Die Familie nimmt ihn und einen weiteren Kameraden auf, versteckt sie auf dem Heuboden ihres Bauernhauses. Und bringt sich damit selbst in Lebensgefahr.
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38 Minuten
2025 neigt sich dem Ende zu – und damit auch das Gedenkjahr zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Ein Jahr, in dem auch daran erinnert wurde, wie schwer sich Österreich lange mit dem eigenen Anteil an den NS-Verbrechen tat. Lieber sah man sich als »erstes Opfer« statt als aktiver Teil eines Regimes, das Millionen Menschen ermordete.
Verantwortung daran trugen aber nicht nur österreichische Parteigänger und Wehrmachtssoldaten. Auch viele Zivilistinnen und Zivilisten wurden zu Tätern. Besonders deutlich wird das an einem Verbrechen, das von den Nationalsozialisten zynisch als »Mühlviertler Hasenjagd« bezeichnet wurde.
Im Kriegswinter 1945 gelang mehr als 400 Häftlingen des Konzentrationslagers Mauthausen – fast alle sowjetische Offiziere – die Flucht. Die extrem geschwächten Männer versuchten verzweifelt, die nahende russische Front zu erreichen. Doch Lager-SS und große Teile der lokalen Bevölkerung jagten sie erbarmungslos. Innerhalb weniger Tage wurden nahezu alle Geflohenen getötet.
Nur wenige Menschen im Mühlviertel widersetzten sich der angeordneten Verfolgung. Zu ihnen gehörte die Familie Langthaler, die zwei sowjetische KZ-Flüchtlinge unter Lebensgefahr bis Kriegsende versteckte.
In einer dreiteiligen Miniserie erzählen wir die Geschichte dieser Rettungsaktion. Dazu besuchen wir die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen. Und wir treffen die 94-jährige Anna Hackl, deren Familie damals zwei Flüchtlinge versteckte.
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Nur wenige Menschen im Mühlviertel widersetzten sich der angeordneten Verfolgung. Zu ihnen gehörte die Familie Langthaler, die zwei sowjetische KZ-Flüchtlinge unter Lebensgefahr bis Kriegsende versteckte.
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41 Minuten
Wanda Kuchwalek war die erste und – soweit bekannt – einzige Zuhälterin Wiens. Sie ist dabei aber keinesfalls weniger brutal vorgegangen als ihre männlichen Kollegen: Sie hat Frauen misshandelt und Sexarbeiterinnen ausgebeutet.
Heute wird sie in der Popkultur teilweise verklärt. Die bekannte Wiener Indie-Rockband »Wanda« hat sich beispielsweise nach Wanda Kuchwalek benannt. Autor und Subkultur-Experte Clemens Marschall hat ein Buch über die »Wilde Wanda« geschrieben, das gerade erschienen ist. Er räumt mit der Romantisierung von Kuchwalek auf – erzählt aber auch von den teilweise traumatischen Lebensumständen, durch die sie wurde, wer sie war.
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30 Minuten
Der österreichische Unternehmer René Benko wurde im Oktober zu zwei Jahren Haft verurteilt – bislang nicht rechtskräftig. Ab dem 10. Dezember steht er erneut vor Gericht. Dieses Mal geht es um Bargeld, Schmuck und Luxusuhren, die Benko mutmaßlich versteckt haben soll, um sie vor der Justiz zu verbergen. Mitangeklagt ist auch seine Ehefrau Natalie Benko.
Im Interview mit Spiegel-Wirtschaftsredakteurin Kristina Gnirke sprechen wir darüber, was den Benkos nun droht. Und wir fragen, welche Verfahren im kommenden Jahr auf den gescheiterten Immobilientycoon zukommen könnten.
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33 Minuten
Anfang September verlassen die Augustiner-Chorfrauen Rita, Regina und Bernadette ihr Seniorenheim und besetzen ihr bisheriges Kloster Goldenstein bei Salzburg. Gegen den erklärten Willen ihres Kirchenoberen Markus Grasl. Inzwischen haben die 82, 86 und 88 Jahre alten frommen Frauen ihren Propst sogar angezeigt. Es geht um Täuschungsvorwürfe, Fragen des Respekt und Geld - sehr viel Geld. Sogar CNN, die BBC und die »New York Times« berichteten über diesen spektakulären Akt der Selbstbestimmung.
Zwei Monate nach ihrer Rückkehr in Kloster erzählen die betagten Nonnen in dieser Folge von »Inside Austria« ausführlich, was sie rebellieren ließ. E geht darum, inwiefern das mittelalterliche Ordensrecht mit modernen Persönlichkeitsrechten kollidiert. Und um die Frage, warum das Stift des Propstes die staatlichen Altersbezüge der Klosterfrauen kassiert.
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24 Minuten
Burschenschaften sind verschworene Männerbünde – jedenfalls in der Regel. In den meisten Studierendenverbindungen sind nur männliche Mitglieder zugelassen. Allerdings gibt es in Österreich und Deutschland auch einige Damenverbindungen. Wofür stehen sie? Wie unterscheiden sie sich von den Männerbünden? Und was hat es mit »matriarchalen Burschenschaften« auf sich?
Darüber sprechen wir im Interview mit der Politikwissenschaftlerin Judith Götz.
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Darüber sprechen wir im Interview mit der Politikwissenschaftlerin Judith Götz.
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36 Minuten
Im Oktober 2024 wird Walter Rosenkranz Nationalratspräsident. Übernehmen Burschenschafter damit die Macht in Österreich? Das Finale unserer Podcastserie über rechte Männerbünde.
Die Macht der Burschenschaften ist eine Produktion von Inside Austria.
Moderation, Recherche, Konzept und Skript: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth
Sounddesign und Produktion: Philipp Fackler
Redaktionelle Mitarbeit: Colette Schmidt, Veronica Habela, Fabian Schmid, Sandra Schieder, Maximilian Werner
Storytelling: Käthe Bergmann
Redigatur: Käthe Bergmann, Zsolt Wilhelm und Benjamin Braden
Weitere Infos zum FPÖ-Finanzskandal findet ihr hier: https://www.spiegel.de/ausland/fpoe-skandal-in-der-steiermark-die-bizarre-finanzaffaere-in-graz-a-a418ee57-961e-40df-b19d-f34cf45a5701
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Redaktionelle Mitarbeit: Colette Schmidt, Veronica Habela, Fabian Schmid, Sandra Schieder, Maximilian Werner
Storytelling: Käthe Bergmann
Redigatur: Käthe Bergmann, Zsolt Wilhelm und Benjamin Braden
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29 Minuten
Einmal im Jahr treffen sich FPÖ-Politiker und Burschenschafter zum Ball in der Wiener Hofburg. Feiern, Tanzen, Networking – der Termin zeigt die Nähe der Partei zu den Burschenschaften. Doch wie weit reichen die Seilschaften wirklich? Folge vier unserer Podcastserie über die rechten Männerbünde.
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Moderation, Recherche, Konzept und Skript: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth
Sounddesign und Produktion: Philipp Fackler
Redaktionelle Mitarbeit: Colette Schmidt, Veronica Habela, Fabian Schmid, Sandra Schieder
Storytelling: Käthe Bergmann
Redigatur: Käthe Bergmann, Zsolt Wilhelm und Benjamin Braden
Unsere Serie über Jörg Haider findet ihr hier: https://www.spiegel.de/ausland/joerg-haider-der-fpoe-chef-der-den-rechtspopulismus-erfunden-hat-podcast-a-80ebcd10-aa6e-4432-9f3d-725f5f357922
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36 Minuten
Sind Burschenschaften nur stramm konservativ oder vertreten sie eine rechtsextreme Weltanschauung? Um das herauszufinden, rekonstruieren wir einen Skandal, der das Verbindungsmilieu bis heute prägt. Außerdem beleuchten wir, wie einflussreich Burschenschaften in Deutschland sind – und welche Rolle dabei die AfD spielt. Folge drei unserer Podcastserie über rechte Männerbünde.
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Moderation, Recherche, Konzept und Skript: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth
Sounddesign und Produktion: Philipp Fackler
Redaktionelle Mitarbeit: Colette Schmidt, Veronica Habela, Florian Diekmann, Ann-Katrin Müller
Storytelling: Käthe Bergmann
Redigatur: Käthe Bergmann, Zsolt Wilhelm und Benjamin Braden
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Storytelling: Käthe Bergmann
Redigatur: Käthe Bergmann, Zsolt Wilhelm und Benjamin Braden
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35 Minuten
In dieser Folge betreten wir einen Ort, der Außenstehenden normalerweise verborgen bleibt: das Verbindungshaus der Burschenschaft Libertas in Wien. Zwischen Altbauten und Cafés öffnet sich die Tür zu einer Welt voller Rituale und mit einer dunklen Geschichte. Wir treffen den Vorsitzenden der deutschnationalen, schlagenden Verbindung – und erfahren, dass er einst mit Walter Rosenkranz studiert und gefochten hat.
Alexis Pascuttini, Aussteiger aus einem schlagenden Corps, erzählt von seinem Alltag in der Verbindung – von strengen Hierarchien, Seilschaften und altertümlichen Bräuchen. Doch was passiert, wenn die Traditionen hinterfragt werden? Und was wird in der Verbindung totgeschwiegen?
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Die Macht der Burschenschaften ist eine Produktion von Inside Austria.
Moderation, Recherche, Konzept und Skript: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth
Sounddesign und Produktion: Philipp Fackler
Redaktionelle Mitarbeit: Colette Schmidt, Veronica Habela
Storytelling: Käthe Bergmann
Redigatur: Käthe Bergmann, Zsolt Wilhelm und Benjamin Braden
Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.
Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at
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Alexis Pascuttini, Aussteiger aus einem schlagenden Corps, erzählt von seinem Alltag in der Verbindung – von strengen Hierarchien, Seilschaften und altertümlichen Bräuchen. Doch was passiert, wenn die Traditionen hinterfragt werden? Und was wird in der Verbindung totgeschwiegen?
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32 Minuten
Ein Burschenschafter besetzt das zweithöchste Staatsamt in Österreich: Walter Rosenkranz. Wie der politische Aufstieg des FPÖ-Politikers begann – Folge eins unseres Podcasts über die rechten Männerbünde.
Deutschnationale Männerbünde, deren Mitglieder Fechtkämpfe austragen: Burschenschaften wirken aus der Zeit gefallen. In Österreich allerdings sind Verbindungsmänner tief in die Politik vorgedrungen. Dutzende Mitglieder schlagender Studentenverbindungen sitzen für die rechtsradikale FPÖ im Parlament. Und seit 2024 ist mit Walter Rosenkranz ein rechter Burschenschafter österreichischer Nationalratspräsident – das zweithöchste Staatsamt. Übernehmen rechte Verbindungsmänner die Macht in Österreich? Wie gefährlich ist ihr Einfluss auf die Politik?
»Inside Austria« durchleuchtet in dieser Serie die Netzwerke der Burschenschaften: Ein Team von SPIEGEL und STANDARD zeichnet nach, wie Walter Rosenkranz vom »Fuchs« in einer Burschenschaft zum Nationalratspräsidenten aufstieg. Ein ehemaliger FPÖ-Politiker berichtet über seine Zeit in einer schlagenden Verbindung. Und eine umstrittene Burschenschaft gibt einen Einblick in ihr Verbindungshaus mitten in Wien. Zu Wort kommen außerdem Expertinnen und Autoren, die seit Jahren zum Verbindungsmilieu recherchieren.
In Folge eins erzählen wir, wie Walter Rosenkranz als junger Student zur umstrittenen Burschenschaft Libertas kommt. Und wir treffen einen Aussteiger aus einer schlagenden Verbindung.
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Deutschnationale Männerbünde, deren Mitglieder Fechtkämpfe austragen: Burschenschaften wirken aus der Zeit gefallen. In Österreich allerdings sind Verbindungsmänner tief in die Politik vorgedrungen. Dutzende Mitglieder schlagender Studentenverbindungen sitzen für die rechtsradikale FPÖ im Parlament. Und seit 2024 ist mit Walter Rosenkranz ein rechter Burschenschafter österreichischer Nationalratspräsident – das zweithöchste Staatsamt. Übernehmen rechte Verbindungsmänner die Macht in Österreich? Wie gefährlich ist ihr Einfluss auf die Politik?
»Inside Austria« durchleuchtet in dieser Serie die Netzwerke der Burschenschaften: Ein Team von SPIEGEL und STANDARD zeichnet nach, wie Walter Rosenkranz vom »Fuchs« in einer Burschenschaft zum Nationalratspräsidenten aufstieg. Ein ehemaliger FPÖ-Politiker berichtet über seine Zeit in einer schlagenden Verbindung. Und eine umstrittene Burschenschaft gibt einen Einblick in ihr Verbindungshaus mitten in Wien. Zu Wort kommen außerdem Expertinnen und Autoren, die seit Jahren zum Verbindungsmilieu recherchieren.
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30 Sekunden
Deutschnationale Männerbünde, deren Mitglieder Fechtkämpfe austragen: Burschenschaften wirken aus der Zeit gefallen. In Österreich allerdings sind Verbindungsmänner tief in die Politik vorgedrungen. Dutzende Mitglieder schlagender Studentenverbindungen sitzen für die rechtsradikale FPÖ im Parlament. Und seit 2024 ist mit Walter Rosenkranz ein rechter Burschenschafter österreichischer Nationalratspräsident – das zweithöchste Staatsamt. Übernehmen Verbindungsmänner die Macht in Österreich? Und wie gefährlich sind sie?
Ab Samstag, dem 4. Oktober, startet hier unsere fünfteilige Inside Austria Serie »Die Macht der Burschenschaften«. Darin durchleuchten SPIEGEL und STANDARD die politischen Netzwerke der Männerbünde, sprechen mit einem Aussteiger und zeigen, was in den Verbindungshäusern passiert.
Spiegel+ Abonnenten können alle fünf Folgen auf einmal hören. Unter spiegel.de/podcastburschenschaft findet ihr ab dem 4. Oktober alle 5 Folgen. Dort könnt ihr auch ein Probeabo für 1 Euro pro Woche abschließen.
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1 Stunde 9 Minuten
Hans Peter Haselsteiner ist Bauunternehmer und Milliardär - und einer der einflussreichsten Männer in Österreichs Wirtschaft. Er hat das Land aber auch als Politiker und Sponsor liberaler Parteien geprägt. Als Investor der Signa-Gruppe von René Benko ist er zudem in die größte Insolvenz der letzten Jahrzehnte in Österreich verwickelt.
Über all das spricht Haselsteiner mit Gerold Riedmann, Chefredakteur des Standard, im Podcast CEO. Haselsteiner erzählt aus seinem bewegten Leben, vom Tod seines Sohnes. Über Macht, Politik und persönliche Niederlagen.
Falls ihr euch wundert, warum wir hier auf dem Kanal noch mal was anderes spielen als sonst: Wir sind gerade in der Endphase einer besonderen Produktion. Die startet nächste Woche. Kleiner Hinweis: Es geht um verschworene Männerbünde und einen mächtigen Politiker.
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Falls ihr euch wundert, warum wir hier auf dem Kanal noch mal was anderes spielen als sonst: Wir sind gerade in der Endphase einer besonderen Produktion. Die startet nächste Woche. Kleiner Hinweis: Es geht um verschworene Männerbünde und einen mächtigen Politiker.
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41 Minuten
Jan Marsalek – einer der meistgesuchten Männer Europas. Mutmaßlicher Betrüger in einem milliardenschweren Finanzskandal. Seit mehr als fünf Jahren ist er untergetaucht. Jetzt ist klar: Marsalek lebt in Moskau – scheinbar unauffällig. Tatsächlich aber: im Dienst des russischen Geheimdienstes.
Reporter:innen vom SPIEGEL und vom STANDARD haben seine Spuren verfolgt. Sie führten zu Agentennetzwerken, bis ins ukrainische Kriegsgebiet – und zu Handys aus dem österreichischen Innenministerium. Die ganze Geschichte – wie Marsalek vom Wirecard-Wunderkind zu einem russischen Agenten wurde – erzählen Sandra Sperber und Roman Lehberger im SPIEGEL-Recherchepodcast Firewall.
Fall ihr mehr Folgen von Firewall hören wollt: Den Podcast findet ihr bei Spotify, Applepodcasts und auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
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