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100 Episoden
19 Minuten
Hat sich der mächtigste Mann in Österreichs Justizministerium im Oktober 2023 das Leben genommen? Neue Daten legen nahe, dass Christian Pilnacek in seiner Todesnacht womöglich nicht allein war.

Im Oktober 2023 wurde die Leiche von Christian Pilnacek, dem einst wohl mächtigsten Mann in Österreichs Justizapparat, in der Donau gefunden. Für Polizei und Staatsanwaltschaft stand schnell fest, Pilnacek habe Suizid begangen. Der Beame war nachts betrunken in eine Polizeikontrolle geraten, ihm drohte der Jobverlust. Daraufhin habe er sich in die Donau gestürzt – diese Erzählung machte nach seinem Tod schnell die Runde.

Doch bei den Ermittlungen des Todesfalls tun sich zahlreiche Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten auf. Der grüne Ex-Abgeordnete und Autor Peter Pilz hat sie in seinem Buch minutiös recherchiert. Er stellt infrage, ob sich der Justizbeamte Pilnacek tatsächlich selbst das Leben genommen hat.

Nun heizen neue Daten, ausgewertet aus Pilnaceks Smartwatch, die Spekulationen rund um den mysteriösen Todesfall neu an. Sie legen nahe, dass der verstorbene Justizbeamte in der Nacht seines Todes nicht allein am Ufer war. Über diese neuen Daten spricht Daniel Retschitzegger vom Podcast Thema des Tages mit Standard-Redakteur Fabian Schmid. 

Weitere Informationen dazu, warum der Staatsanwaltschaft Krems das Ermittlungsverfahren entzogen wurden, finden Sie hier: https://www.derstandard.de/story/3000000286425/die-fuenf-groessten-fehler-der-staatsanwaltschaft-krems-im-pilnacek-verfahren 

In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.

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36 Minuten
»Refugees Welcome« stand 2015 auf den Plakaten im Wiener Westbahnhof. Aus offenen Grenzen wurde jedoch schnell eine Politik der Abschottung. Wie es den Geflüchteten heute geht und was Österreich gelernt hat.

Im »Sommer der Migration« flüchten 2015 Hunderttausende Menschen nach Europa, die meisten vor Krieg und Hunger. Auch in Österreich suchen viele Schutz. Sie hoffen, dass Angela Merkels Worte »Wir schaffen das« halten, was sie versprechen.

Viele Österreicher und Österreicherinnen begegnen den Menschen mit Geschenken und offenen Armen. Diese »Willkommenskultur« haben viele in Erinnerung. Doch in Wahrheit ist bereits damals die Hälfte der Bevölkerung gegen die Aufnahme von mehr Geflüchteten, sagt Meinungsforscher Peter Hajek. Das hinterlässt Spuren – auch politisch.

Im zweiten Teil dieser Doppelfolge von »Inside Austria« sprechen wir mit einem Mann, der 2015 aus Afghanistan nach Wien flüchtete. Wir wollen wissen, wie willkommen sich die Geflüchteten damals gefühlt haben – und ob sie es heute tun. Außerdem blicken wir darauf, welche Parteien von der Migrationskrise 2015 profitiert haben und welche politischen Lehren Österreich aus der Extremsituation gezogen hat. Wären wir heute besser für eine weitere Fluchtbewegung gewappnet?

In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.

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Mehr Infos zum Thema:

Inside Austria »Sebastian Kurz‘ Aufstieg und Fall« 

Inside Austria mit Gerald Knaus: »Wie kommen deutsche Zurückweisungen in Österreich an?«

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29 Minuten
Sommer 2015. Hunderttausende Menschen flüchten aus Syrien, über die Türkei, den Balkan, Ungarn – und landen schließlich in Österreich. Viele wollen weiter nach Deutschland. Doch viele bleiben auch. Anfangs erwartet sie eine Welle der Hilfsbereitschaft. Des Optimismus. Doch bald kippt die Stimmung. Die Zuwanderung löst Ängste aus – von denen vor allem Rechtspopulisten politisch profitieren.

In dieser zweiteiligen Serie von »Inside Austria« möchten wir herausfinden, wie die Fluchtbewegung von 2015 Österreich verändert hat. Wir sehen uns an, wie gut die Integration funktioniert – und welche Probleme es gibt. Wir wollen aber auch wissen, wie Rechte die Fluchtbewegung für sich nutzen. Ob wir heute besser gerüstet wären – und wie es den Menschen, die damals nach Österreich gekommen sind, heute geht.

Im ersten Teil blicken wir auf die Herausforderungen, die die Fluchtbewegung 2015 mit sich gebracht hat. Was ist damals passiert – und welche Probleme beschäftigen Österreich bis heute?

In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.

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Mehr Infos zum Thema:

SPIEGEL Spitzengespräch live mit Angela Merkel und Markus Feldenkirchen

Inside Austria Folge »Die Geschichte von Abubakar D. – zwischen Bandenkrieg und Terror«

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40 Minuten
Eine Affäre rund um einen Spitzendiplomaten sorgt in Österreich für Schlagzeilen. Der Mann im Außendienst soll über Jahre einen frauenfeindlichen Sado-Maso-Blog betrieben haben. Inzwischen ist er von seinem Posten als EU-Botschafter zurückgetreten. Aber hinter den Kulissen brodelt es weiter.

Denn offenbar führte der Diplomat seinen Sado-Maso-Blog nicht nur privat, sondern auch während seiner Arbeitszeit – von Dienstgeräten aus. Genau dadurch könnte eine massive Sicherheitslücke entstanden sein, über die womöglich einer der größten Hacks in der Geschichte des österreichischen Außenministeriums möglich wurde. Intern sollen diese Vorwürfe längst bekannt gewesen sein. Trotzdem kam der Diplomat jahrelang ungeschoren davon. Warum? Gab es ein Netzwerk im Außenministerium, das ihn schützte? Darüber sprechen wir in dieser Interviewfolge von Inside Austria.

In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.

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40 Minuten
Inside Austria ist noch für eine Woche in der Sommerpause, dafür wiederholen wir hier unsere Miniserie über den Skandalfußballspieler Marko Arnautović. Die wurde kürzlich sogar mit einem Preis ausgezeichnet: Dem Sports Media Austria Award. Wir freuen uns sehr und hoffen, Ihnen gefällt die Serie genauso gut wie der Jury :)

Hinweis: Wir hatten versehentlich die falsche Folge an dieser Stelle hochgeladen und bitten, den Fehler zu entschuldigen!

Er galt schon immer als Fußball-Wunderkind, doch eine lange Karriere im Profifußball hat ihm kaum jemand zugetraut. Marko Arnautović sorgte abseits des Fußballplatzes für Schlagzeilen mit nächtlichen Autorennen oder angeblichen Disko-Schlägereien. Heute gilt er als einer der erfolgreichsten Fußballer Österreichs.

In einer »Inside Austria« Miniserie erzählen wir die Geschichte des Fußballrebellen, der sich von den Betonplätzen eines Wiener Vorstadtbezirks in die höchsten Ligen des europäischen Fußballs gespielt hat. Ein Weg zwischen Hoffnungsträger und Problem-Kicker, bei dem immer wieder die Frage auftaucht: Wird Marko Arnautović als einer der größten Fußballer Österreichs in Erinnerung bleiben – oder scheitert er an sich selbst?

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47 Minuten
Inside Austria verabschiedet sich kurz in die Sommerpause, dafür wiederholen wir in den nächsten zwei Wochen unsere Miniserie über den Skandalfußballspieler Marko Arnautović. Die wurde kürzlich sogar mit einem Preis ausgezeichnet: Dem Sports Media Austria Award. Wir freuen uns sehr und hoffen, Ihnen gefällt die Serie genauso gut wie der Jury :)

Hinweis: Wir hatten versehentlich die falsche Folge an dieser Stelle hochgeladen und bitten, den Fehler zu entschuldigen!

Er galt schon immer als Fußball-Wunderkind, doch eine lange Karriere im Profifußball hat ihm kaum jemand zugetraut. Marko Arnautović sorgte abseits des Fußballplatzes für Schlagzeilen mit nächtlichen Autorennen oder angeblichen Disko-Schlägereien. Heute gilt er als einer der erfolgreichsten Fußballer Österreichs.

In einer »Inside Austria« Miniserie erzählen wir die Geschichte des Fußballrebellen, der sich von den Betonplätzen eines Wiener Vorstadtbezirks in die höchsten Ligen des europäischen Fußballs gespielt hat. Ein Weg zwischen Hoffnungsträger und Problem-Kicker, bei dem immer wieder die Frage auftaucht: Wird Marko Arnautović als einer der größten Fußballer Österreichs in Erinnerung bleiben – oder scheitert er an sich selbst?

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43 Minuten
Österreich hat eine der höchsten Teilzeitquoten in der EU, das belastet die Staatskasse. Warum entscheiden sich so viele gegen Vollzeit, und wie macht man sie ihnen wieder schmackhaft?

Darüber sprechen wir in dieser Folge von Inside Austria mit zwei Gästen: Carmen Treml vom wirtschaftsliberalen Thinktank Agenda Austria forscht zu Bildung und Arbeitsmarkt, Eva Eberhartinger von der WU Wien ist Expertin auf dem Gebiet der Steuerpolitik. Sie erklären, ob die Österreicherinnen und Österreicher tatsächlich zu faul für Vollzeitarbeit sind und warum Steuerreformen dabei helfen könnten, die Teilzeitquote zu verändern.

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25 Minuten
Eine teure Party in Tirol und ein hartnäckiger Hotelier wurden dem Reality-TV-Star zum Verhängnis, nun drohen ihm bis zu drei Jahre Haft. »Inside Austria« rekonstruiert Ochsenknechts mutmaßliche notorische Zechprellerei.

Vor Jimi Blue Ochsenknechts harter Landung war Party: Ende 2021 feiert der Reality-

TV-Star seinen Geburtstag in einem Tiroler Hotel: Après-Ski, noble Suiten, edles Essen – und am Ende eine offene Rechnung über fast 14.000 Euro. Es folgen ein europäischer Haftbefehl, die Festnahme am Hamburger Flughafen und eine Fahrt im Gefängnisbus bis nach Österreich. Dort muss der einstige Kinderstar jetzt auf den Gerichtsprozess warten

Warum wurde Ochsenknecht wie ein Schwerverbrecher behandelt, weil er mutmaßlich eine Rechnung nicht beglichen haben soll?

Der geschädigte Tiroler Hotelier Wilhelm Steindl spricht über das monatelange Katz- und Mausspiel, das Ochsenknechts Festnahme vorausging. Und es geht um weitere mutmaßliche Straftaten des einstigen Kinderstars: Lukas Eberle vom SPIEGEL und Oliver DasGupta vom STANDARD erklären, was hinter der mutmaßlichen Masche des Schauspielers steckt.

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51 Minuten
»Inside Austria« macht Sommerpause, daher gibt es heute eine Folge des neuen STANDARD-Podcasts »CEO« – über eine der einflussreichsten Frauen der österreichischen Wirtschaft und Politik.

Brigitte Ederer hat als Staatssekretärin den EU-Beitritt Österreichs verhandelt und hautnah erlebt, wie »nicht alle sehr erfreut waren, dass wir gekommen sind«. Als Vorständin beim deutschen Industrieriesen Siemens war sie später verantwortlich für weitreichende Entscheidungen und Zehntausende Angestellte. Heute sitzt Ederer in mehreren Aufsichtsräten – unter anderem bei ÖBB, Boehringer Ingelheim und Osram – und ist damit eine der einflussreichsten Wirtschaftstreibenden Österreichs.

»Ich befürchte, dass der Kapitalismus mich mehr verändert hat als ich ihn«, sagt sie in der zweiten Folge des »CEO«-Podcasts. Im Gespräch mit Petra Stuiber, stellvertretende Chefredakteurin des »Standard«, verrät Ederer außerdem, wie sie es in einer männerdominierten Branche an die Spitze geschafft hat, warum der Aufstieg auch »viele Narben« hinterlassen hat und was der schönste Teil ihrer Karriere war.

»CEO« ist der STANDARD-Podcast mit den führenden Wirtschaftstreibenden Österreichs. Wir fragen, wie sie zu den Führungskräften ihrer Branche wurden und was sie von ihrer Arbeit gelernt haben. Und wir erfahren, wie sie über aktuelle ökonomische und politische Entwicklungen denken.

Moderation: Gerold Riedmann & Petra Stuiber; Gestaltung und Redaktion: Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth; Musik: Maximilian Bleß; Feedback an: podcast@derStandard.at.

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39 Minuten
Die österreichische Moderatorin Kathi Steininger wirft Sean Combs vor, sie vor rund 20 Jahren in Wien vergewaltigt zu haben. Gegen den Musiker, auch bekannt als »P. Diddy«, ist gerade ein aufsehenerregender Prozess in New York zu Ende gegangen. Im Podcast erzählt Kathi Steininger, warum sie nach so vielen Jahren ihr Schweigen gebrochen hat. Und wir sprechen darüber, warum Betroffenen von sexueller Gewalt so häufig Hass entgegenschlägt, wenn sie sich gegen mächtige Männer zur Wehr setzen.

Zum Videopodcast Shortcut über den Prozess gegen Sean Combs geht es hier: https://www.spiegel.de/panorama/missbrauchsvorwuerfe-gegen-sean-diddy-combs-bericht-aus-dem-gerichtssaal-in-new-york-a-8ccbab83-9724-4a5d-b58d-b1e1a6c14884 

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39 Minuten
Bei spektakulären Ermittlungen in Wien taucht immer wieder ein Name auf: Abubakar D. Der 25-jährige Mann Tschetschene steht wegen eines Bankraubs vor Gericht, ihm drohen bis zu 15 Jahren Haft. Doch seine Geschichte wird Kriminalisten wohl noch Jahre beschäftigen. Denn Abubakar D. gilt als Schlüsselfigur in den Wiener Untergrund: Von Straßenschlachten zwischen Jugendbanden bis zum geplanten Taylor Swift-Attentat. Er pflegte Kontakte zu Islamisten, Straßengangs und Terrorverdächtigen. Wer ist der Mann, bei dem so viele Fäden zusammenlaufen?  Darüber sprechen wir in dieser Live-Folge von Inside Austria. Wir rekonstruieren die Geschichte von Abubakar D., die zeigt, wie eng Bandenkriege, islamistischer Terror und organisierte Kriminalität in Wien beieinander liegen. Die Episode wurde bei der langen Nacht des Journalismus im Wiener Volksgarten aufgezeichnet.

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42 Minuten
Seit März steht eine Frau an der Spitze von Österreichs Außenministerium: Beate Meinl-Reisinger von den liberalen Neos. Und wegen der multiplen internationalen Krisen - Israel, Iran, Russland - sind gerade alle Augen auf sie gerichtet. Anders als ihr Vorgänger Alexander Schallenberg von der konservativen Volkspartei verfügt sie über kaum diplomatische Vorerfahrung. Ist sie die richtige für den Job?

In dieser Folge von »Inside Austria« geht es um Österreichs neuen Kurs in der Außenpolitik. Wir fragen, warum sich Österreichs internationale Rolle mit Beate Meinl-Reisinger verändern könnte. Und ob ihr Stil vergleichbar mit der feministischen Außenpolitik der ehemaligen deutschen Außenministerin Annalena Baerbock ist.

Zur Folge über Österreichs Neutralität geht es hier: https://www.spiegel.de/ausland/was-wenn-oesterreich-nato-mitglied-waere-podcast-a-58fd11bd-648e-4374-8dd1-345d85c309b9 

Korrekturhinweis: In der Folge heißt es, dass die Neutralität seit 1955 in der Verfassung steht. Tatsächlich ist das Gesetz ist ein einfaches Verfassungsgesetz, kein Bestandteil der Verfassung. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. 

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47 Minuten
Geht es nach Innenminister Alexander Dobrindt, sollten Asylsuchende auch an der Grenze nach Österreich zurückgewiesen werden. Der Migrationsforscher Gerald Knaus erklärt im Podcast, warum das aber nur selten passiert.

Deutschland und Österreich teilen sich eine rund 800 Kilometer lange Grenze von Tschechien bis an den Bodensee. Geht es nach Innenminister Alexander Dobrindt, müssten Asylsuchende an den Übergängen dort systematisch zurückgewiesen werden. Daran will Dobrindt auch nach dem Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichts festhalten, das die Zurückweisung von drei Somaliern auf deutschem Staatsgebiet für rechtswidrig erklärt hatte.

Praktisch aber, sagt der Migrationsforscher Gerald Knaus, werden Asylsuchende auf deutschem Boden nach wie vor nur selten zurückgewiesen. Das gelte sowohl an der österreichischen als auch an der polnischen oder tschechischen Grenze. »Das Ganze ist ein bisschen ein Theater, eine Farce«, so Knaus. 

Im Podcast »Inside Austria« spricht der Migrationsexperte darüber, wie die deutsche Debatte zur »Asylwende« in Österreich wahrgenommen wird. Wie sinnvoll nationale Alleingänge wie Zurückweisungen oder verstärkte Grenzkontrollen überhaupt sind. Und warum Österreich – trotz scharfer politischer Rhetorik in der Migrationspolitik – verhältnismäßig viele Asylsuchende aufgenommen hat.

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26 Minuten
Nach dem verheerenden Amoklauf in Graz beschäftigen neben dem Schock und der Trauer viele Menschen im Land die Frage, wie es zu der Tat überhaupt kommen konnte. Bundespräsident Alexander Van der Bellen formulierte es bei seinem Besuch in der Steiermark in dieser Woche so: »Wie ist es möglich, dass ein 21-Jähriger Kurz- und Langwaffe besitzt und die Möglichkeit hat, entsprechende Munition zu kaufen und damit dieses grässliche Massaker anzurichten?« Österreich hat eines der liberalsten Waffenrechte in ganz Europa, der Täter besaß die Schrotflinte und die Glockpistole, mit der er zehn Menschen und anschließend sich selbst erschoss, völlig legal. Sollten die Waffengesetze verschärft werden?

In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir den Amoklauf in Graz. Und wir fragen, ob es in Österreich zu einfach ist, an eine Waffe zu kommen.

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Hilfsangebote rund um das Thema Suizid finden Sie hier: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/suizid-hilfe-und-selbsthilfe-bei-gedanken-um-tod-auch-anonym-a-919068.html 

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31 Minuten
Mehr als eine Woche ist es her, dass das Schweizer Bergdorf Blatten von einem Bergrutsch verschüttet wurde. In Österreich ist das Mitgefühl für die rund 300 Bewohnerinnen und Bewohner, die von einem auf den anderen Tag ihr Zuhause verloren haben, groß. Vor allem, weil sich viele in Österreich fragen, ob ein solches Unglück auch in den Ostalpen passieren könnte. Und, wie gut das Land auf so ein Unglück vorbereitet wäre.  Darum geht es diese Woche bei »Inside Austria«.

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Österreichs Politik und Skandale