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heise meets … Der Entscheider-Talk Archiv

190 Episoden
30 Minuten
Gisela Strnad ergründet im Gespräch mit Peter Ganten, Vorsitzender Open Source Business Alliance, warum Open Source der Schlüssel zu einer besseren Generation von Digitalisierung ist. Peter Ganten treiben die großen Fragen um. „Wie schaffen wir es, dass in den Wirtschaftssystemen der Zukunft nicht nur ein paar große Unternehmen vorgeben, in welchen Bereichen die anderen noch innovativ sein können?“ Staat und Wirtschaft müssten sich fragen, ob sie sich von diesen Unternehmen abhängig machen wollten. Dabei dürfe die Kontrolle über Daten, Kundeninformationen, Algorithmen oder Zahlungsflüsse aber nicht bei wenigen, kaum kontrollierbaren Unternehmen liegen, von denen alle anderen dann abhängig sind. „Viele in Wirtschaft, Politik und Verwaltung begeben sich trotzdem immer mehr in ein Abhängigkeitsverhältnis beispielsweise zu den Hyperscalern. Obwohl die Probleme gesehen werden und für immer mehr Menschen offenbar sind“, stellt Peter Ganten fest. Der Koalitionsvertrag zeige, dass die neue Regierung das Thema Open Source ernst nehme. Erste Maßnahmen sind im Umfeld der Öffentlichen Verwaltung erkennbar. So entwickelt Dataport derzeit auf Basis von Open Source Lösungen das „Projekt Phoenix“, eine Büro- und Kollaborationslösung vergleichbar mit Office 365. Auch in der Wirtschaft tue sich sehr viel. Autohersteller entwickeln auf Basis von Open Source und suchen hier dringend Mitarbeiter mit entsprechenden Kenntnissen. Aber auch der Handel, wie z.B. die Dieter Schwarz Stiftung (Kaufland) und Banken beginnen, intensiv mit Open Source Werkzeugen zu arbeiten. Wie geht es weiter? Peter Ganten denkt in langen Zeiträumen und wünscht sich Geduld von den Beteiligten, aber auch der Öffentlichkeit: „Wir dürfen nicht drei Monate nach Beschlussfassung einer Maßnahme „blühende Landschaften“ erwarten“.
32 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Dirk Pohla, Managing Director DACH, Appian Software Germany GmbH über das Thema Low-Code: Anwendungsentwicklung im Baukastenprinzip Low-Code ist mehr als ein Buzzword – denn Low-Code ist eine Technologie, die von Unternehmen zur Entwicklung neuer Prozesse und Anwendungen eingesetzt wird. Sie ermöglicht es Firmen, neue Anwendungen fast komplett ohne Programmierung über eine Art Baukastenprinzip zu entwickeln. Mit Hilfe wiederverwendbarer Komponenten und visueller Tools können rasch robuste unternehmenstaugliche Anwendungen erstellt und geändert werden. Bildlich gesprochen ist es eine Analogie zu „Legobausteinen“. Das Unternehmen Appian ist mehrfach als führend im Bereich Automatisierung und Low-Code ausgezeichnet und unterstützt Firmen bei der schnellen Erstellung von Anwendungen und Workflows über die Low-Code-Plattform. Die Mehrwerte für den Kunden: Geschwindigkeit in der Umsetzung, Flexibilität sowie Modifizierung und agile Arbeitsweisen. „Haben klassische Programmierungen im Umfeld des Geschäftsprozessmanagements noch 30 bis 80 Programmierer gebunden, sprechen wir heute mit Hilfe von Low-Code-Anwendungen nur noch von drei bis acht Personen – unter dem Gedanken des Fachkräftemangels eine notwendige Voraussetzung“, so Dirk Pohla im Gespräch mit Gisela Strnad. Doch das ist nicht alles: Umfangreiche Automatisierungsfunktionen der Low-Code-Plattform von Appian bieten Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeiter, Systeme, Daten, Bots und KI in einem einzigen Workflow zu orchestrieren. Letztlich kombiniert Appian die Schlüsselfunktionen Process Mining, Workflow und Automatisierung, die für eine schnellere Erledigung von Aufgaben erforderlich sind, in einer einheitlichen Low-Code-Plattform. Wie das genau geht und welchen Mehrwert Low-Code für Organisationen hat, erfahren Sie im heise Podcast mit Dirk Pohla. Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert
48 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Sven Gabor Janszky, Zukunftsforscher und Gründer von 2bAHEAD über das Thema: Wie entsteht Zukunft! Zukunft hat verschiedene Dimensionen, ob unternehmerisch oder persönlich. Jede Zukunft kann mit wissenschaftlichen Methoden prognostiziert werden. Die Deutschen sind Zukunftsskeptischer als Menschen in anderen Ländern. Die Zukunftsdenker der Welt sind nur einen Klick entfernt - https://janszky.de/top100/?heise – Schaffen Sie sich ein „Growth Mindset“ um eine positive Zukunftseinstellung zur bekommen. Welche Trendthemen erwarten uns in den nächsten Jahren – Quanten Computing, KI/AI u.a. Decision Making AI, Vollbeschäftigung, Metaversum, Genanalysen, Genreparatuten oder Künstliche Organe, nur ein kleiner Auszug aus den bereits erkennbaren Veränderungen. Kinder die heute Geboren werden haben eine gute Chance 120 Jahre alt zu werden. Zudem wird das „Brain Computer Interface“ immer greifbarer. Damit verbunden sind natürlich auch Gesellschaftliche Probleme die geklärt werden müssen. Wichtig ist nur, das wir wieder an der Zukunft arbeiten. Sven Gabor Janszky appeliert: „Die Triebkräfte unserer Eltern und Großeltern, das es unseren Kindern besser gehen soll als uns, ist in den 80er und 90er Jahren verloren gegangen. Wir müssen diese Kräfte wieder mobilisieren, da wir nicht auf dem Gipfel des Berges stehen, sondern im Tal und die Zukunft wird gut wenn wir den Berg wieder besteigen.“
34 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Anne Koark, Buchautorin und Fehlerkultur Spezialistin über das Thema – Scheitern will gelernt sein.  Lt. Anne Koark macht unsere Gesellschaft einen großen Fehler, sobald ein Mensch ins Leben eintritt. Wir sagen, dass man alles lösen kann. Aber keiner hat Muster, wie wir mit Scheitern umgehen. Fast jeder / jede hat unheimlich erhöhte Maßstäbe an sich selbst. Wichtig ist jedoch zu erkennen, dass man nicht perfekt ist und nicht perfekt sein kann. Zudem leben wir unseren Kindern das Unperfekt-Sein nicht vor. Resilienz ist das neue Modewort, wenn es um Scheitern geht. Resilienz ist wie ein Muskel, den man trainieren muss. Die Erfahrungen müssen dann in einem „Werkzeugkasten“ gepackt werden. Mit den Erfahrungen werden wir stärker. Lt. Anne Koark: „Muss man sich trauen, anders zu sein“. Wir sollten uns dabei mehr von Kindern inspirieren lassen. Kinder denken nicht darüber nach, wenn etwas nicht klappt, was andere darüber denken.  Aber auch wenn ich etwas verloren habe oder gescheitert bin, bin ich immer noch liebenswert, achtenswert und habe meine Fähigkeiten nicht verloren. „Man muss die Angst vor dem Verlieren verlieren und in jeder Situation authentisch bleiben, dann kann man sich selbst nicht verlieren.“ sagt Anne Koark.
36 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Stefan Imme, CDO Volkswagen Financial Services über „Mobilität von Morgen – wie mobil können wir werden?“   Das Auto als liebstes Kind der Deutschen durchläuft gerade einen Veränderungsprozess. Das Auto muss nicht mehr zwingend gekauft werden. Leasing und Mietangebote sind schon seit Jahren beliebt. Nun kommt ein neues Angebot dazu – Das Auto Abo - Der Nutzer bekommt alles im Paket und muss sich um nichts mehr selbst kümmern. Durch eine regelmäßige Nutzungsgebühr kann er das Auto seiner Wahl nutzen und entscheidet, wie lange. Lt. Stefan Imme: „Die neue Herausforderung für den Nutzer und Anbieter ist „Flexibilität“.“ Je nach Anforderung, finanziellen Mitteln oder Veränderungswille schließen Nutzer ihren persönlichen Abo Vertrag für ein Auto ab. Um Anmeldung, Versicherung, TÜV, Wartung usw. muss sich der Nutzer nicht mehr kümmern. Diese Dienstleistung übernimmt der Finanzdienstleister. Das Auto Abo erlaubt zudem den schnelleren Change zur eMobilität. Stefan Imme sagt: „Bei der eMobilität wird wie beim Smartphone sein, erst Skepsis, heute nicht mehr weg zu denken“.
27 Minuten
Gisela Strnad spricht mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler über „Statistisch genesen, aber nicht gesund – Leben mit Long-Covid“ – Lt. Minister Thümler sind in Deutschland bislang ca. 900.000 Menschen an den Langzeitfolgen von Corona erkrankt. Dabei bedeutet Long-Covid, dass Covid-Patienten 4 Wochen nach einer Corona-Erkrankung und bei Post-Covid 12 Wochen noch Beschwerden haben. Beschwerden sind oftmals schnelle und schwere Erschöpfung, Kurzatmigkeit und Husten sowie Beeinträchtigung der Konzentrations- und Merkfähigkeit. Hilfe bekommen die Erkrankten in einer Covid-Ambulanz wie der Covid-Ambulanz der MHH Hannover. Auch Kinder leiden zunehmend an den Folgen von Corona - auch ohne Erkrankung. Bei Kindern zeigen sich Symptome wie Gewichtszunahme, Depressionen und motorische Unterentwicklung. Daher ist es schnellstens erforderlich, dass Kinder geimpft werden. Um mit Corona schnellstens in den Zustand einer Grippe zu kommen, müssen nahezu alle Menschen geimpft sein, nur dann haben wir eine Chance, wieder ohne Vorbehalte Spaß zu haben.
25 Minuten
Wie sorgt die BWI für die digitale Zukunftsfähigkeit der Bundeswehr? Und worauf kommt es dabei an? Diese Fragen diskutieren Gisela Strand und Matthias Görtz, CTO & Leiter Innovation & Technologie der BWI in unserem Podcast zum Thema „IT für Deutschland – innovativ, sinnstiftend, nachhaltig“. Die Herausforderung so der CTO ist es, dass ein sehr breites Spektrum von IT-Dienstleistungen abgedeckt werden, und die Software für die Streitkräfte modern, flexibel und zeitgleich sicher sein muss. Wie die BWI Innovationen in die Bundeswehr integriert, besprechen wir an einigen aktuellen Beispielen: ob automatisierte Auswertungen von Satellitendaten, virtuelle Lageräume oder Anwendungen im Umfeld von Quanten Computing – Matthias Görtz sucht mit seinem Team nach digitalen Lösungen, die den Arbeitsalltag der Nutzer erleichtern. Reichlich Ideen kommen dazu aus dem eigenen Kreis der 6.000 Mitarbeiter:innen, die so aktiv die Zukunftsfähigkeit unseres Landes mitgestalten. 
Ihr wollt erfahren, welche Digitalisierungstrends aktuell bei der Bundeswehr in Umsetzung sind und wie es ist in einer Bundesgesellschafft zu arbeiten? Dann hört in den folgenden Podcast.   Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert
33 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Jutta Eckstein, Buchautorin, Softwareentwicklerin und Coach über „Agil und BOSSAnova – Neuer Trend / neue Welle – was muss sich verändern!“. Jutta Eckstein sagt: „Agil ist cool und ich bin überzeugt, das es immer noch ein Trend ist. Es wird sich aber sicherlich niemand trauen zuzugeben, dass Software nicht agil entwickelt wird.“ Bei Agiler Software betreten alle Beteiligen „Neuland“. Agilität ist nicht nur in der Softwareentwicklung wichtig, auch in der Unternehmenswelt müssen wir agiler werden. Wir leben lt. Jutta Eckstein in einer „VUCA Welt“ – Volatil, Unsicher, Complex und Mehrdeutig (ambiguous), daher wird es immer schwieriger langfristige Pläne aufzustellen. Durch die immer notwendige Nachhaltigkeit muss in Zukunft ein stärkeres Bewusstsein geschaffen werden, das Software Nachhaltig entwickelt werden muss. 2030 wird die IT etwas 21 % des Stromverbrauches benötigen. Um auch weiterhin, Software in dem Masse entwickeln zu können, wie sie benötigt wird, müssen wir Frauen für den Beruf der Softwareentwicklerin begeistern. Nur dadurch können wir das Gap der offenen Stellen Mittel- und Langfristig verkleinern. „In den nächsten Jahren muss in der Softwareentwicklung, ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Diversität erfolgen“, sagt Jutta Eckstein.
30 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Peter Burghardt, Gründer und Geschäftsführer von Techconsult über „ITK Research in Deutschland“. Spezifische ITK Daten für Deutschland gab es viele Jahre nicht. Deutschland ist mittelständig geprägt und die in den Neunzigern sehr oft global erhobenen Marktzahlen passten nicht unbedingt zum Deutschen Markt. Ein Beispiel: Der ERP Markt war damals, wie heute global durch einige wenige Anbieter dominiert, in Deutschland - mit seinen mittelständischen Branchen – entfiel der ERP-Marktanteil in den Neunzigern aber auf ca. 70 % sonstige Anbieter. Das passte nicht zum weltweiten Bild. So galt es für das Unternehmen den lokalen Research-Schwerpunkt noch mehr in den Fokus zu stellen. Bedarfe und Problemfelder der Business-Verantwortlichen, ITK -Entscheider oder auch -Anwender lassen sich nicht 1:1 aus einem internationalen Trendportfolio ableiten. ITK-Anbieter, wie -Anwender profitieren von der umfangreichen Datenbasis des Unternehmens und den individuellen Analysen. Über Business Development-Projekte unterstützt techconsult ITK-Anbieter dabei Kundensegmente zu bewerten und die Nutzenargumente sowie richtigen Wege zum Kunden zu finden. Marktanalysen helfen aber nicht nur ITK-Anbietern sondern zeigen auch den Anwenderunternehmen Defizite auf, für die sie bisher möglicherweise nicht sensibilisiert waren. Die stark mittelständisch geprägte Landschaft in Deutschland nimmt neue Technologien und Innovationen nicht selten erst auf, wenn die Notwendigkeit zu Veränderungen groß ist. So unterstützt techconsult Anwenderunternehmen auch in der Bedarfsanalyse - wie z.B. im Umfeld der Digitalisierung - und der Auswahl passender Umsetzungspartner.
37 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Andreas Weiss – eco – Verband der Digitalwirtschaft und Member in der Gaia-X AISBL. Festzustellen ist, Gaia-X ist keine neue Cloud Plattform und wird auch nicht der neue europäische Hyperscaler. Andreas Weiss stellt klar „Die Fragestellung ist, wie gehen wir mit Mechanismen wie Daten-Souveränität, Innovationsförderung und Datenverfügbarkeit in Zukunft um?“ – Wir müssen dezentrale Verarbeitungsmechanismen bedenken, die weiter gehen als ein zentralistischer Cloud-Einsatz. Inhaltlich arbeiten Hyperscaler sehr gut. Die Probleme entstehen, wenn mit verschieden Anbietern von Cloud-fähigen Services gearbeitet werden soll, hier muss ein gemeinsamer Nenner über Interoperabilität und Portabilität gefunden werden. Erst Projekte wie z.B. Catena-X für die Autoindustrie zeigen erste Anwendungsmöglichkeiten.
26 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Steffen Winkler, CSO der Business Unit Automation bei der Bosch Rexroth AG, zum Thema: „Per App durch die Automatisierungswelt“ Maschinenbau ist heute Softwareentwicklung. Dies hat Auswirkungen auf die Automatisierungstechnik: Komplexe, starre und proprietäre Systeme haben ausgedient. Moderne Automatisierungslösungen müssen Offenheit, Flexibilität und Skalierbarkeit bieten. Bosch Rexroth hat mit ctrIX AUTOMATION einen Paradigmenwechsel vollzogen und eine offene Automatisierungsplattform mit App-Technologie sowie Ökosystem geschaffen. Quasi das „Smartphone“ der industriellen Automatisierung. Es handelt sich dabei um ein Gesamtsystem, bestehend aus Soft- und Hardware, zur flexiblen Gestaltung von zentralen und dezentralen Automatisierungstopologien. Mit der damit verbundenen ctrIX World hat Bosch Rexroth derzeit das am schnellsten wachsende Ökosystem der Automatisierungsindustrie geschaffen. Hier wird Domänenwissen vereint und es entstehen Automatisierungslösungen in Co-Creation. Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert
30 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Dr. Phillipp Ramin, Gründer und Geschäftsführer Innovationszentrum Industrie 4.0 und stellvertretender Geschäftsführer des MÜNCHNER KREISES e.V. über „Industrie 4.0 – 10 Jahre danach / Status quo und Wandlungsfähigkeit“. „Industrie 4.0“ ist ein neuer deutscher Brand geworden und hat damit „Made in Germany“ gefördert. Die Kehrseite, die internationalen Marktbegleiter werden extrem professionell und Deutschland gerät immer mehr unter Druck. Lt. Dr. Ramin muss Deutschland Kundenzentrierter werden. Die Diskrepanz besteht derzeit noch darin, in dem was „sie möchten“ und in dem was Sie bereit sind zu geben. Der Mitarbeiter wird dabei oftmals nur als Hygienefaktor gesehen und Wandlungsprozesse kommen nur langsam voran. Wege daraus werden im Handbuch „Digitale Kompetenzentwicklung“ aufgeführt. Es zeigt aber auch auf, dass das mittlere Managend oft der Flaschenhals im Unternehmen ist. Lt. Dr. Phillipp Ramin kommt Erfolg vor allem aus einer unternehmerischen Geisteshaltung.
25 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Christoph Maier, CEO Thomas-Krenn.AG über „Rightsizing in der Server-Technologie – was nicht passt, wird passend gemacht!“. „Individualisierte Hardware ist ein entscheidender Mehrwert für pfiffige Lösungen“ sagt Christoph Maier. Dabei können eigene individualisierte Hardwarelösungen bei immer komplexer werdenden Infrastrukturen ressourcenschonender agieren als Cloudlösungen. Cloud bildet oft nur die Erweiterung des Hardwareangebotes. Hardware muss an den unterschiedlichsten und oftmals an widrigsten Orten eingesetzt und installiert werden, hier ist Standardhardware oftmals nicht einsetzbar. Über einen Onlineshop können Kunden individuelle Hardware-Produkte, wie auch Engeneering-Sonderlösungen bestellen und mit Experten verfeinern. Qualität spielt dabei eine große Rolle und muss auch den weltweiten Vergleich nicht scheuen. Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert
32 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Dr. Rainer Ballnus, Leiter Stabsstelle Digitalisierung bei der Senatorin für Kinder und Bildung, über die Herausforderungen der Einführung eines digitalen landesweiten Schulsystems. Schule von 0 auf 100 zu digitalisieren funktioniert nicht, es handelt sich um einen längeren Prozess, den die Verantwortlichen in den vergangenen Jahren versäumt haben, bzw. teilweise aktiv verhindert haben. Nur Endgeräte anzuschaffen, ohne an die notwendige Infrastruktur zu denken wird scheitern. Bremen hat innerhalb von 1 ½ Jahren alle Lehrer und Schüler, insgesamt 100.000 Endgeräte, in ein zentral verwaltetes digitales Schulsystem überführt. Dieses war mit Unterstützung der Politik in Bremen und der Offenheit von Lehrern und Eltern möglich. Lehrer sind oft nicht IT Affine und müssen in der Umsetzung an das Thema „Digitale Schule“ herran geführt werden. Die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen wie Betreuung und Support sind daher dringend erforderlich. Es spricht nichts mehr dagegen auch in andern Bundesländern „Digitale Schule“ flächendeckend umzusetzen. Das Beispiel Bremen zeigt einen Weg auf.
29 Minuten
Gisela Strnad spricht mit Stefan Schäfer, Leiter Global Produktmarketing, OVHCloud über die „Datensouveräne europäische Cloud, geht das heute schon?“ Sichere Datensouveräne europäische Cloud Anbieter gibt es heute bereits, einer der Anbieter ist OVHCloud. Im Gespräch wird u.a. dargestellt, was die Vorteile einer Europäischen Cloud sind. Zudem erfahren sie mehr über Wassergekühlte Datacenter und Server und die damit verbundene Nachhaltigkeit, sowie was die Vorteile einer Open Source basierten Cloudlösungen von OVHCloud sind. OVHCloud ist einer der 22 Founder der Europäischen Initiative GAIA-X und spielt hier an vorderster Reihe mit. Cloud ist nicht gleich Cloud und die Unterscheide können für Unternehmen oft entscheidend sein. Wie zukunftsorientiert müssen Cloudlösungen sein und welche Herausforderungen sind derzeit in der Entwicklung. Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert