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Geschichten aus der Geschichte Archiv

612 Episoden
26 Minuten
Diese Episode ist aus mehreren Gründen außergewöhnlich: Wir haben die Gelegenheit genutzt, um auf der re:publica zu podcasten. Allerdings mussten wir nach draußen in die Kälte, weil wir sonst keinen (einigermaßen) ruhigen Ort gefunden haben. Dafür ist aber wieder ein Gast dabei: Juna Grossmann, vielen als @IrgendwieJuna bekannt, hat uns eine Geschichte mitgebracht und uns nicht nur von einem falschen Messias erzählt, sondern auch, woher der Döner seinen Namen hat.
28 Minuten
Wir springen für diese Geschichte in die 1930er Jahre Australiens. Ein vor der Küste Sydneys gefangener Hai birgt ein Geheimnis, das einen der noch immer bekanntesten Kriminalfälle Australiens auslösen wird.
43 Minuten
Wir sprechen diesmal darüber, wie sich das Klima auf der Erde in den letzten 1.000 Jahren verändert hat. Dabei stehen zwei außergewöhnliche Phasen im Mittelpunkt: Die Mittelalterliche Klimaanomalie, eine Warmzeit, die von der Kleinen Eiszeit abgelöst wird, und die die Frühe Neuzeit durch kalte Winter und schlechte Ernten prägt. Es geht auch um die Frage, seit wann sich Menschen Gedanken darüber machen, wie sich das Klima verändert und ab wann das Verständnis von Klima entstanden ist, wie wir es heute kennen.
49 Minuten
Dieses Jahr jährt sich die Reformation zum 500. Mal. Allerdings gab es schon vorher Anstrengungen, die katholische Kirche zu reformieren. Eine davon war jene, die vom böhmischen Reformator Jan Hus ausging und einen jahrzehntelangen Konflikt nach sich zog. Wir sprechen über die Hussitenkriege, deren Protagonisten und welche Folgen diese Zeit für Böhmen hatte.
41 Minuten
Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit einem der erfolgreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts und seiner bewegten Biographie: Victor Gruen. Er gilt nicht nur als Erfinder der modernen Einkaufszentren, sondern auch als Pionier der innerstädtischen Fußgängerzonen. Unglücklich über die fortschreitende Kommerzialisierung und die Entwicklung der "Supereinkaufsmaschinen" versucht er in den 1970er-Jahren die Städte vom "Terror der Automobile" zu befreien.
48 Minuten
Wir springen diesmal recht kreuz und quer durch die Geschichte, auf der Suche nach den Ursprüngen unseres Essbestecks. Während das Messer zum Beispiel in der ein oder anderen Form schon lange seinen Platz am Tisch hat, dauerte es einige Zeit, bis wir uns an die Gabel gewöhnt hatten. Wir sprechen auch darüber, warum in anderen Teilen der Welt Stäbchen verwendet wurden und was das über die jeweiligen Küchen aussagt. Als einen tatsächlich relevanten Exkurs gibt's zum Schluss auch noch eine Theorie über die Entstehung des Überbisses.
30 Minuten
Wir springen nach Amsterdam: 1661 beginnt dort der Katholik Jan Hartmann, eine Kirche in sein Grachtenhaus zu bauen. Es entstand eine beeindruckende Kirche, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts genutzt wurde, ehe sie 1888 zu einem Museum wurde, das noch heute besucht werden kann: das Museum Ons’ Lieve Heer op Solder. Um zu klären, warum Jan Hartmann das gemacht hat, sprechen wir über eine faszinierende Zeit in der niederländischen Geschichte: Die Reformation, den Achtzigjährigen Krieg und das Goldene Zeitalter, in dem Amsterdam zu einer der bedeutendsten Städte der Welt wurde.
48 Minuten
Wir springen weit zurück ins Hochmittelalter: Im beginnenden 12. Jahrhundert wird mit dem "Chanson de Roland" ein Epos verfasst, das als eines der frühesten Exemplare der sogenannten Chanson de Geste – des Heldenpos – gilt. Wir sprechen über die eigentlichen historischen Hintergründe, die Propagandawirkung des Werkes und was auch heute noch vom Ruhm des Rolands zeugt.
37 Minuten
Jedes Jahr im März stellen wir die Uhr um eine Stunde vor – und im Oktober wieder zurück. Aber die Sommerzeit gibt es nicht schon immer. In dieser Episode sprechen wir über die erstmalige Einführung der Sommerzeit und wie es dazu kam, dass sich die Umstellung der Uhren in vielen Ländern der Welt inzwischen durchgesetzt hat.
41 Minuten
Im Jahr 1582 geschah etwas Außergewöhnliches: Menschen in weiten Teilen Europas legten sich am 4. Oktober schlafen und wachten am 15. Oktober wieder auf. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam und warum dieser tatsächliche Zeitsprung die deutsche Stadt Augsburg beinahe im Bürgerkrieg versinken ließ.
40 Minuten
Mit dem Ende des 2. Weltkriegs ziehen sich etliche japanische Soldaten in den Dschungel oder auf Inseln zurück. Statt nach Japan zurückzukehren, überleben einige von ihnen dort bis Mitte der 1970er Jahre – einsam und ohne jegliche medizinische Versorgung. Die letzten Holdouts kehren erst mehr als 25 Jahre nach Kriegsende zurück. Wie ist das möglich, was waren ihre Motive und inwiefern handelt es sich um ein spezifisch japanisches Phänomen? Für die Beantwortung dieser Fragen haben wir diesmal einen Experten dabei: Yoshikuni Igarashi ist Geschichtsprofessor an der Vanderbilt University in Nashville (TN) und er beschäftigt sich schon lange mit den japanischen Holdouts. Er hat das Buch "Homecomings. The Belated Return of Japan's Lost Soldiers" geschrieben und erklärt uns, wie es dazu kam.
36 Minuten
Wir springen in diesem Zeitsprung zuerst in die Mitte des 19. Jahrhunderts, um dann einige Jahrzehnte bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts zu wandern. Geographisch erstmals für längere Zeit auf dem afrikanischen Kontinent, sprechen wir über Sobhuza II. von Swaziland, den Monarchen mit der längsten (belegten) Amtszeit.
36 Minuten
Wir springen etwa 100 Jahre zurück, zum Höhepunkt der anarchistischen Bewegung in Europa: Durch zahlreiche Anschläge, Attentate und Überfälle verbreiten Anarchisten seit den 1870er Jahren Angst und Schrecken. Wir beschäftigen uns diesmal mit einer anarchistischen Gruppe, der Bonnot-Bande, die für einige Monate 1911/1912 Paris in Atem hält und zum ersten Mal ein Auto als Fluchtfahrzeug verwendet.
39 Minuten
Wir springen ins 17. Jahrhundert, das in Europa v.a. von einer Person dominiert wird: Ludwig XIV., französischer Sonnenkönig. Bekannt für seinen autokratischen Führungsstil und die bleibenden kulturellen Einflüsse, ist auch seine Krankengeschichte larger than life. Wir sprechen speziell über eine Operation, die zwar recht pikant, aber auch bahnbrechend war. Und zum ersten Mal können wir auch ruhigen Gewissens behaupten, dass diese Folge nichts für schwache Nerven (oder Mägen) ist.
25 Minuten
Wir sprechen in dieser Woche über etwas, das es nicht gibt: Phantominseln. Inseln, die in diversen Karten verzeichnet waren, aber nie existiert haben. Manche davon sind eher skurril, andere sind Sehnsuchtsorte oder auch einfach nur Hochstapeleien oder Kopierfehler. Aber hinter allen Inseln stecken erzählenswerte Geschichten.
Geschichten aus der Geschichte

Geschichten aus der Geschichte

Seit über zehn Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte.