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Jochen - kreativ im Studio oder Privat Archiv

500 Episoden

Psalm 68

6 Minuten
Gott ist der Meister aller Klassen

1 Dies ist ein Lied von David, zum Rappen geschrieben. 2 Gott steht auf, macht dich grade, dann werden sieben deiner Feinde und Freunde, die dich hassen, fliehen. 3 Werden sich verziehen, wie die Wolken am Himmel verfliegen. Sie werden ganz auseinander getrieben, wie Wachs im Feuer langsam zerschmilzt, werden die Leute, die ohne dich leben, in deiner Nähe zerfilzt. 4 Aber die dir treu sind, immer tun, was du willst, gehen ab vor Jubel, Freude aus ihrem Herzen rausquillt. 5 Rappt für den Gott, macht Beats für seinen Namen, macht Bahn dem, der durch die Wüste schrubbt, sich als Chef entpuppt. Amen. Freut euch, wenn er auftaucht. Besingt ihn im Solo, denn er fliegt im Universum schneller als Han Solo. 6 Er vertritt alle Witwen, ist der Vater der Waisen, zu seiner heftigen Wohnung, da kann jeder hinreisen. 7 Bei Gott kannst du sein, wenn du einsam bist, wenn du im Knast sitzt, er innere Freiheit gibt, niemals disst. Wem aber die Sachen, die Gott sagt, egal sind, der wird verdursten, ohne Leben und Sinn. 8 Gott, als du vor dem Volk durch die Wüste gingst, 9 bebte rechts die Erde, und es regnete links. Dort, wo du dich gezeigt hast, am Berg Sinai, 10 da drehst du den Hahn auf, lässt es regnen wie nie. So wurde sogar die trockne Erde wieder fruchtbar und schön. Dieses Land war das Erbe, kann man heute noch sehn. 11 Deine Leute haben sich da dann niedergelassen, ein Zuhause für die Obdachlosen. Du bist gut, kann’s kaum fassen. 12 Und Gott machte die Ansage, und die Frauen sagen’s weiter, ja, wir haben gesiegt, wir sind fröhlich und heiter. 13 Die anderen Machthaber sind alle auf der Flucht, wir verteilen die Beute, viel Geld wird abgebucht. 14 Wenn wir uns die Zahlen ansehen, ist’s wie ein Lottogewinn, wie ein Scheck mit vielen Nullen, tausend Liter Benzin. Was hält euch auf den Stühlen? Warum geht ihr nicht ab? 15 Gott jagt unsere Feinde, bringt sie völlig auf Trab! Er bedeckt unsern Garten mit der Beute von Gegnern. Wie der Schnee im Winter alles zudeckt am Berghang. 16 Dieser Berg von dem Gott ist ein Berg mit vielen Hügeln. 17 Warum schaut ihr so neidisch auf den Zionsberg da drüben? Den hat Gott sich erwählt, ja, nur da will er wohnen. 18 Und die Panzer Gottes? Er wird über sie thronen. Er regiert übers Heer der Soldaten des Kosmos, und vom Sinai aus zieht er ein in sein Schloss. 19 Du hast es gepackt, bist der Champ aller Zeiten, hast gefangen genommen die stärksten Gewalten. Auch die härtesten Feinde mussten sich unterwerfen. 20 Du bist der Größte! Schickst die weg, die uns nerven! Und du trägst unsre Lasten, Gott, du bist unsere Rettung. 21 Sind wir mal in der Not, finden wir bei dir Deckung. Selbst in Todesängsten bist du da und passt auf. 22 Doch die Feinde bekommen von dir einen drauf. Du plättest die Köpfe derer, die noch rumzecken. 23 Gott sagte zu ihnen: „Braucht euch nicht zu verstecken, egal, wo ihr seid, ich finde euch doch, ob auf der Zugspitze oder im tiefsten Loch. 24 Ihr müsst euch verantworten für das Blut, was ihr vergossen, eure Hunde werden sich an dem Blut noch verkosten.“ 25 Gott, alle werden es sehen, wenn du siegreich dort einziehst, in dein Heiligtum gehst, wenn der Chef das durchzieht. 26 Die Sänger gehen vor, dicht gefolgt von Gitarren, und die Bassdrum wird getreten, begleitet von Knarren. 27 „Sagt Gott danke, klatscht ihm laut, eine ganze Westkurve, geboren von der Braut, die man eben auch Israel nennen könnte.“ 28 Und dann kommt Stamm Benjamin, geht als Letztes in Rente. Dahinter von Juda die Chefetage, begleitet von seiner gesamten Bagage. Am Ende kommen dann noch Sebulon und die Chefs von Naftali, seht mal da vorn! 29 Gott, zeig, was du draufhast, mach es wie früher! 30 Dein Tempel ragt über die ganze Stadt drüber. Präsidenten werden dir Sachen schenken. 31 Verwarn Ägypten, die ganz miese Geschäfte lenken! Tritt denen entgegen, die nur Kohle haben wollen, die nach Dollars schielen, die den Krieg noch bezollen. 32 Aus Ägypten und Äthiopien wird man Hände sehen, die sich nach Gott ausstrecken, Dinge von ihm erflehen. 33 Schreibt Texte für Gott, rappt zu seiner Ehre, das gilt allen Leuten, die ihn kenn’ auf der Erde. 34 Er surfte auf den Wolken, die er immer schon föhnt. Hört ihr seine Stimme, wie sie überall dröhnt? 35 Gebt Gott alle Power, er soll alles lenken. Seine Macht ist grenzenlos, übersteigt unser Denken. 36 Die Menschen kriegen Panik und geraten ins Staunen, wenn Gott wirklich auftaucht, dann bleibt nur ein Raunen. Der Gott Israels gibt uns Stärke und Kraft, wir danken dir Gott, danke für deine Macht!

Psalm 67

66 Sekunden
Gott danken

1 Ein Top-Ten-Hit, ein Ritt mit Gitarrenriffs. 2 Gott, bitte geh liebevoll mit uns um, lass dein Liebeslicht leuchten über uns. 3 Dann wird man überall erkennen deine Führungskunst. Alle Menschen werden sehen, verstehen, du willst retten. 4 Die Menschen sollen dir danken, für dich steppen. 5 Jeder, der lebt, soll unentwegt jubeln und sich freuen, weil du gerecht bist, richtest die Fiesen und die Treuen. 6 Danke sagt dir jede Nation, ungelogen. Alle preisen dich 7 für die Ernte, und du sorgst für einen voll fetten Tisch. 8 Du hilfst uns, die anderen Nationen werden dich nicht verhöhnen. Sie werden ab sofort immer mit viel Respekt bei dir wohnen.

Psalm 66

4 Minuten
Gottes Liebe ist da

1 Ein Rap für den Bandleaderdepp, auch zum Singen gedacht. „Gott hat die ganze Welt gemacht!“ 2 Geht ab auf Gottes Macht, lobt ihn in seiner Pracht! 3 „Du hast die ganze Welt erdacht, wie gigantisch war das denn? Da müssen alle Feinde sich vor Respekt verbeugen!“ 4 Alle Völker der Erde werden zu dir beten, dir danken. Werden dir Loblieder singen, erheben ihre Pranken. 5 Seht euch das an, was Gott Geiles mit uns gemacht hat! Gigantisch ist das, kein Mensch hat in der Tat 6 so wie er das Meer geteilt, ließ seine Leute trocken durchgehen. Wir haben uns voll über Gott gefreut, das konnte jeder sehen. 7 Er hat die Macht, und er hat das Sagen, und das für immer, das will ich hier ansagen. Er sieht einfach alles, ihm entgeht schlichtweg nichts. Wer kann sich gegen ihn erheben, der ist doch nur ein kleines Licht? 8 Lobt unseren Gott, ich mein jetzt jede Nation, und macht das voll laut, jeder weiß von seinem Ruhm. 9 Du erhältst uns am Leben und du passt auf uns auf. 10 Du hast uns abgecheckt und du reinigst uns auch! Damit wir so sauber werden wie das Silber auf Erden, das gereinigt wurde in dem Ofen mit den Scherben. 11 Wir waren wie im Knast, hatten Lasten zu tragen, es ging uns voll schlecht, konnten es kaum ertragen. 12 Du hast andere Menschen auf uns rumtrampeln lassen, wir wurden geprüft, doch wir hatten noch alle Tassen im Schrank, und so hast du uns, Gott sei Dank, dort auch rausgeholt und dann fett beschenkt, uns mit Freude geölt, alles wieder eingerenkt. 13 Ich will dir jetzt geben, was ich dir hab versprochen, will dort in dein heftiges Krassestes kommen, 14 wie ich damals geschworen hab, mitten in meiner Krise, 15 will dir die Opfer bringen, was Krasses singen. Diese Brise soll zu dir aufsteigen wie der Duft einer Rose. 16 Hört mir mal alle zu! Ich mein nicht die Mimose, sondern alle, die fett Respekt für Gott zeigen, ich will euch mal die Wahrheit vorgeigen, was er mit mir getan hat, davon will ich erzählen. 17 Als ich total am Ende war, ich war mich voll am Quälen, da wusste etwas in mir drin, Gott ist da, ich kann auf ihn zählen. Darum dankte ich meinem Gott, das muss ich hier mal erwähnen. 18 Wäre ich link drauf, hätte miese Gefühle im Bauch, würde Gott nie was für mich reißen, das weiß ich doch auch. 19 Aber er hat es getan, hat meine Gebete gehört. 20 Darum danke ich ihm, weil er mich nicht nur betört, nein, er nimmt mich ernst, er erhört meine Bitten, seine Liebe bleibt da, das ist ganz unbestritten.

Psalm 65

2 Minuten
Du bist treu

1 Ein Lied von David: 2 Dem King of Kings kann man auf dem Zionsberg begegnen. Wenn man für ihn rockt, wird er einen segnen. 3 Du erhörst unsre Bitten, erkennst die Schmerzen, die wir erlitten. Deswegen kommen die Menschen zu dir, jeder braucht dich hier. 4 Trotz Mist, der uns auf den Boden drückt, trotz Untreue, die uns von dir wegrückt, wirst du uns vergeben, schenkst uns das wahre Leben. 5 Alle haben Glück, die du erwählt hast, im allerderbsten Bereich machen sie nun Rast. Dort in deinem Tempel stillst du die Sehnsucht, mit dem Besten vom Besten ist von dort keiner auf der Flucht. 6 Wenn wir dich dringend brauchen, bist du uns treu, lässt deine Muskeln spielen, ganz und gar nicht scheu. Von Ost nach West, von Süd bis Nord wissen die Leute: „You are the Lord!“ 7 Mit deiner Kraft hast du die Berge gebracht, alle sehen es, du hast die Macht! 8 Das Brausen des Meeres besänftigst du, das Tosen der Wellen verstummt im Nu. 9 Genau, wie das Geschrei der Leute erlischt, ja Mann, ich glaube, die hat’s erwischt. Überall jubeln sie und freuen sich über dich, vor deinen Taten erschrecken sie sich. 10 Das ganze Land ist von dir umsorgt, mit Fruchtbarkeit hast du es versorgt. 11 Du schenkst Wasser zuhauf, machst Flüsse zur Idylle, so wächst das Getreide in Hülle und Fülle. Auf das gepflügte Land lässt du es regnen. Die Dürre tränkst du und wirst die Pflanzen zum Gedeihen segnen. 12 Die reiche Ernte ist die Jahreskrönung, für alle die krasse Bereicherung. 13 Und anstatt vor Hitze zu glühen, beginnt selbst die Steppe zu blühen. 14 Auf den Weiden ist jetzt full house, alle Schafherden gehn dorthin raus. Das Korn bedeckt den ganzen Hang, und alles ist erfüllt von Jubel und Gesang!

Psalm 64

2 Minuten
Gott als Freund

1 Für den Leiter der Band ein Reim, ungehemmt. 2 Hilfe, Gott, hör mich, mir geht es beschissen, meine Feinde sind übel, haben schon viele gerissen. 3 Sie sind schlimm wie die Mafia, ham sich gegen mich verschworen, sie planen den Aufstand, wolln’ mir glatt an die Ohren. 4 Ihre Worte sind schärfer als die schärfste Rasierklinge, und mit ätzenden Sätzen verletzen sie Dinge. 5 Schleimig kommen sie aus dem Hinterhalt gekrochen und schießen auf die Schuldlosen ununterbrochen. Ohne Vorwarnung und Alarm schießen sie skrupellos, 6 reizen sich zu Bösem, wollen ganz famos uns Fallen stellen, unsere Zechen prellen, hämisch fragen: „Wer wird es schon mitkriegen, die Dellen?“ 7 Sie überlegen sich fiese Sachen und protzen dabei: „Genial, wie wir’s machen!“ Oberlink und fies ist ihr Herz, 8 doch jetzt schießt Gott und macht endlich Terz, und er trifft sie genau, sie fangen an zu bluten. 9 Durch ihre eigenen Worte, die nicht absoluten, kamen sie zu Fall, sie wollten nicht hören. Wer sie am Boden liegen sieht, schlackert nur mit den Ohren. 10 Alle haben Respekt, sagen: „So ist Gott drauf! Er hat das getan, und er gibt niemals auf!“ 11 Wenn du Gott treu bleibst, wirst du dich an ihm freuen. Du findest Schutz bei ihm, bei Gott, dem treuen. 12 Und jeder, der ehrlich und straight unterwegs ist, wird stolz auf sich sein, weil du immer sein Freund bist.

Psalm 63

3 Minuten
Ein Lied über das Bedürfnis, mit Gott zusammen zu sein

1 Diesen Reim hat David geschrieben, als er in der Wüste Juda war. Er hing dort rum, länger als nur einen einzigen Tag. 2 David sagt: Gott, du bist der Boss, nach dir such ich! Du fehlst mir so krass, wie das Wasser in der Wüste fehlt. 3 Ich such nach dir, in deinem gigantischen Haus, und ich hab beschlossen, ich geh da nicht eher raus, bis ich deine ganz krasse Art dort mal gesehen hab, wie oberheftig du bist, das ist mir total klar. 4 Von dir geliebt zu sein, ist mir mehr wert als das Leben, deshalb sag ich dir, weder irgendwo im Himmel oder auf Erden gibt es jemand, der größer und heftiger ist als du. Das rappe ich dir jetzt, wer macht ’ne Beatbox dazu? 5 Ich bin dir ewig dankbar, und wenn ich mit dir rede und mich dir mit meinen absolut leeren Händen hingebe, 6 dann füllst du mich ab wie beim besten Festessen, ich fühl mich satt, hab mich mit Liebe vollgefressen. Denn du machst mich so happy, und ich geh voll dabei ab, deswegen schreib ich dir immer wieder einen neuen Rap. 7 Wenn ich nachts nicht schlafe, muss ich über dich nachdenken, 8 ich kann dir vor Freude immer wieder nur neue Lieder schenken. Du hast mir geholfen, mich mit deinen Flügeln beschützt. Deine große schützende Kraft jedem etwas nützt. 9 Ich will so nah bei dir sein, wie’s nur irgendwie geht, du hältst mich ganz fest und hilfst mir, wo’s gerade fehlt. 10 Alle, die drauf warten, dass ich krepier und den Löffel abgebe, sollen selbst sehen, wie’s ist, nicht mehr weiterzuleben. 11 Sie sollen alle verrecken, als Fraß für die Meute, 12 bei Gott bekomme ich als Präsident meine große Freude. Wer schwört auf deinen Namen, der kann sich „was Besonderes“ nennen, aber die, die Lügen verbreiten, werden sich daran das Maul verbrennen.

Psalm 62

2 Minuten
Nur bei Gott kann ich entspannen

1 Dieses Lied ist von David geschrieben, für den Chorleiter Jedutun. 2 Nur bei Gott kann ich entspannen, werde ich still und warte dann. Denn er wird helfen und nicht ruhn. 3 Er ist mein Bunker im Luftkrieg, er steht zu mir, bei ihm ist Sieg. Nichts kann mir da noch wirklich schaden. 4 Wie lange wollt ihr einem Mann noch ans Leder, ihn lieber tot als lebend haben? Wollt ihr ihn unterm Schrott begraben, in einem eingestürzten Keller verschaben? 5 Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, bei jeder Lüge gehen sie ab. Mit ihrem Mund beten sie für jeden, aber im Herz, da ist ein Grab. 6 Da bleibt nur Gott, dem ich vertraue, ich haue mein Gebet zu ihm raus, denn nur bei ihm finde ich Ruhe, er gibt mir Hoffnung hier im Haus. 7 Er ist mein Fels und auch mein Bunker, ich werde stark sein und nicht wanken. 8 Gott rettet mich und meine Ehre, er schützt, ich will ihm dafür danken. 9 Hey, Leute, setzt auf Gott im Leben, schüttet euch völlig aus vor ihm. Bei Gott, da sind wir ganz zu Hause, zu ihm, da können wir immer fliehen. 10 Das Leben des Menschen ist so schnell vorbei wie eine gelöschte Datei. Egal, ob der ein feiner Pinkel ist oder auch ein billiger Lakai, jeder Mensch wiegt nur so viel wie sein Gewicht in CO2. 11 Verlasst euch nicht auf miese Sachen und auch nicht auf Betrügerei und wenn ihr etwas Kohle erbt, dann hängt euch nicht daran. 12 Gott hat schon oft zu mir gesagt: „Ich hab die Macht, gerade dann!“ 13 Du, Gott, alleine, du bist die Liebe und bist gerecht. Das kann man sehen, wenn du die Bösen krass bestrafst, und einen Guten lässt du ziehen.

Psalm 61

87 Sekunden
Bei Gott bin ich in Sicherheit

1 Für den Leadsänger mit E-Gitarre und Bass von David. 2 O Gott, ich schrei zu dir, ziemlich heftig und laut, 3 am andern Ende der Welt sitz ich, wie wenn einer abhaut und nicht mehr zu dir findet, bitte hol mich zurück. 4 Du bist mir das Wichtigste geworden, ich hatte das Glück, dich kennen und lieben zu lernen. Du bist mein Anker in größter Not. 5 Komm, hol’ mich für immer zu dir auf dein Boot! Ich will bei dir sein, solang ich bin, du bist für mich alles, gibst meinem Leben wieder Sinn. 6 Denn du gibst mir Antwort, du bleibst nicht stumm und gabst mir die Power, ich mach mich nicht krumm, weil du mir alles schenkst für meine Belange. 7-8 So lass unser’n Präsi uns noch möglichst lange regieren und gib ihm ein erfülltes Leben, dass er mit dir geht, das lass ihn erstreben. 9 Dann will ich dich feiern, wo immer ich sein werde, du hilfst mir im Leben, hier auf dieser Erde.

Psalm 60

2 Minuten
Gott ist gegen uns

1 Ein Lied von David, ein Lied zum Lehren. 2 Als er mit Syrern und Edomitern kämpfte, und sie sich wehren. Aber das ist vorbei, aus ist der Kampf, seine Gegner wurden geschlagen – zwölftausend Mann. 3 Gott, du hast uns verworfen, zerstört, uns in Teile zerrissen. 4 Deine Leute waren zerstreut und verteilt, heile die Risse. 5 Wir waren gebrochen wie Wellen an steinigen Riffen, waren verwundet, als hätten sie uns mit Steinen beschmissen. 6 Wir hatten Angst, auf uns waren die Kanonen gerichtet, aber dank dir konnten wir fliehen mit reinem Gewissen. 7 Bitte hilf uns, wir müssen die Feinde vernichten, halt unsere Verluste gering, wir möchten keinen vermissen. 8-9 Gott hat geredet in seinen Heiligen Hallen: „Ich will abgehen vor Freude und die Länder verteilen. Sichem, Sukkot, Gilead und Manasse sind mein, auch Efraim und Juda gehörn mir allein. 10 Moab und Edom will ich an mich reißen, und auch Philistäa wird mich loben und preisen!“ 11 Wer wird mich denn bis nach Edom begleiten? 12 Gott, willst du etwa wieder mit uns kämpfen und streiten? 13 Hilf du uns vor den Bedrängern, Hilfe von Menschen ist wertlos. 14 Gott, ein Wort von dir, und ich zieh direkt mit meinem Heer los.

Psalm 59

3 Minuten
Angst und Hoffnung

1 Für den Leadsänger geschrieben, nach der Melodie „Über sieben Brücken“. David, der hat den gemacht, als Saul sein Haus umstellt hat. Er setzte ihn damit ins Schachmatt. 2 Gott, Hilfe! Befreie mich von den Feinden! Beschütze mich vor den Heinis, die alle total gegen mich sind. 3 Pass auf mich auf, bin dein Kind. Bewahre mich vor diesen Typen, diese Mörder wollen mich töten. 4 Sie wollen mich überfallen, stellen Fallen, zeigen ihre Krallen. Mächtige Feinde sind hinter mir her, dabei ist mein Schuldenregister leer. Ich hab nichts getan, hab nichts verbrochen. 5 Ich bin okay, die kommen nicht angekrochen. Nein, sie greifen mich an, Gott, pass auf mich auf! 6 Wach auf, Chef, stell dich in ihren Lauf. Verpass den Verbrechern ein hartes Urteil. 7 Jeden Tag kommen sie bei mir vorbei. Ziehen durch die Szene wie ein Straßenhund, 8 aus ihrem Mund kommt Dreck und Schund, Dum-Dum-Geschosse aus den Lippen. 9 Dich kann man damit nicht beeindrucken, lachst dich tot, wenn die Menschen so reden. 10 Ich zähl auf dich, nur so kann ich leben. Du machst mich stark, bei dir finde ich Schutz. 11 Du liebst mich, befreist von diesem Kotz. Du lässt mich über meine Feinde siegen. 12 Versuch nicht, alle gleichzeitig zu kriegen. Sonst würden meine Leute es schnell vergessen. Mach sie planlos, Gott, sie sollen wie besessen rumirren, den Weg nicht finden, damit jeder abtillt. Du bist doch wie unser großes Schutzschild. 13 Aus ihrem Mund kommt nur Müll, sie reden Scheiß, sie denken, sie wären die Geilen, wären oberheiß. Dabei voll der Verriss, wünschen mir COVID-19 an den Hals. Wollen mich kaputt sehen, mein Leben ist ihr Preis. 14 Sei hassig gegen sie, mach sie alle kaputt. Ihre Leichen sollen ganz schnell auf den Schrott. Gott, dann werden sie alle sehr bald kapieren, dass du das Sagen hast hinter Israels Türen. 15 Jeden Abend kommen sie wieder, kläffen wie Köter, umkreisen die Stadt, voll die Nervtöter. 16 Sie schnüffeln im Müll, suchen was zu fressen. Wenn sie nicht satt werden, knurren sie stattdessen. 17 Ich werde aber rappen und singen über deine Macht, schon morgens fang ich damit an, so gegen halb acht. Denn du hast mich beschützt, in der Not hast du mich versteckt. 18 Ich habe für dich ein paar neue Songs ausgeheckt. Du bist Gott, mein Bunker, mein Schutzschild, und liebst mich, das rappe ich, weil du mir hilfst.

Psalm 58

2 Minuten
Was mit Leuten passiert, die gegen Gott sind

1 Und wieder, nach der Melodie von „Verdirb nicht“, ein Song von David: Plastikgöttern, Zauberei und Magie geb ich einen Megaarschtritt! 2 Seid ihr wirklich gerecht, ihr Politiker, seid ihr fair und ehrlich? 3 Ihr seid böse und schlecht und deshalb sehr gefährlich. 4 Kaum geboren, sind sie schon auf der schiefen Bahn, erzählen Lügen und Geschichten, weil sie keine Liebe hab’n. 5 Sie nehmen sich, was sie wollen, sagen nicht bitte, nicht danke. Sind gefährlich, weil sie Gift spritzen wie die Schlangen. 6 Gott hat sie nicht bestimmt, sie haben sich selbst auserkoren. Wenn Gott mit ihnen sprechen will, stößt er auf taube Ohren. 7 Und deshalb schlag ihnen die Zähne aus, nimm ihnen ihre Stimme, schalte sie ab wie einen Wecker, der nervig klingelt. 8 Wenn er sich wehrt, zeige ihm deinen Zorn, Herr, 9 er soll sich auflösen, als ob er nie geboren wär. 10 Verbrenne ihn wie ein Feuer, das lodert und knistert. Reiß ihn von der Erde weg, so wie bei einem Twister. 11 Wer gottmäßig drauf ist, freut sich, wenn er die Rache sieht, wenn das Blut des Gottlosen wie Wasser fließt. 12 Und deshalb kann ich jedem hier freilich versichern: Gott ist auf der Erde der einzige Richter.

Psalm 57

2 Minuten
Auf der Flucht

1 Dem Chef von der Band. Nach der Melodie: „Verdirb nicht!“ Von David. Als er vor Saul in die Höhle floh. Aber keine Angst, er stirbt nicht. 2 Sei nett zu mir, Gott, sei mir gnädig, mein Innerstes versteckt sich bei dir auf ewig. Im Schatten deiner Flügel berge ich mich nie vergeblich, so lange, bis die Gefahr endlich aus dem Weg ist. 3 Ich glaub dir, Gott, dass du meine Dinge gut für mich zu Ende bringst. 4 Rette mich vor meinem Feind, bis er händeringend zu Boden sinkt. Rette mich vor den Feinden, wie wilde Tiere wollen sie mich beißen, 5 mich mit ihren Waffen reißen, mit ihrem Gerede zerfleischen. 6 Erhebe dich über den Himmel, zeig allen, wie gigantisch du bist. Wenn du auf mich aufpasst, weiß ich, heute sterbe ich nicht! 7 Sie haben mir Fallen gestellt und mir so die linke Seite der Welt gezeigt. Aber wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. 8 Und deshalb hab ich keine Angst, diese Zeit hat mich hart gemacht. 9 Ich will Musik machen und rappen so lange, bis der Tag erwacht. 10 Und ich hör nicht auf, bis diese Story die ganze Welt erfährt. Ich weiß, manche sagen, heute gibt es keine Helden mehr, 11 aber Gott, du bist mein Held, und ich weiß, mit dir werd ich alt. 12 Erhebe dich über den Himmel und zeig allen deine heftige Art.

Psalm 56

89 Sekunden
Gott befreit mich

1 Ein Song von David nach einem bekannten Beat: Philister hatten mich abgegriffen, deshalb mach ich dieses Lied. 2 Hilfe, Gott, ich werde verfolgt von meinen Feinden. Sie hören nicht auf, mich zu attackieren, sie sehen mich gerne leiden. 3 Gott, man will mich foltern, verfolgt mich den ganzen Tag, Feinde rücken mir auf die Pelle und bekämpfen mich hart. 4 Manchmal hab ich das Gefühl, eine heftige Angst gewinnt in mir die Oberhand. 5 Ich vertraue dir, hab keine Menschenfurcht, dein Wort ist wie ’ne Panzerwand. 6 Sie folgen mir, ich fühl mich wie auf dem Rad mit Gegenwind. 7 Sie greifen mich an und quälen mich, solang ich noch am Leben bin. 8 Wenn sie gerettet würden, wäre das etwa fair? Nein, Gott stürze sie nieder und falle über sie her! 9 So lange war ich auf der Flucht, du hast meine Tränen gesehen, 10 aber wenn ich dich um Hilfe bitte, müssen alle Feinde gehen. 11 Ich vertraue dir, Gott, nur dir gehört der Ruhm. 12 Wenn du für mich bist, was sollten Menschen mir dann tun? 13 Ich bringe dir Opfer, als Zeichen meiner Dankbarkeit, 14 du hast mich wieder gerettet, aus des Feindes Hand befreit.

Psalm 55

3 Minuten
Vom Freund verraten

1 Von David zum Grübeln, kannst du mit der Beatbox dübeln. 2 Hör zu, mein Gott, wenn ich mit dir rede, versteck dich nicht, wenn ich zu dir hier flehe. 3 Hör meine Fragen und antworte mir, meine Sorgen gehen mir auf die Nerven wie Tier. 4 Hör, wie die Feinde ankommen wie Maden, sie wollen mir schaden, hassen mich, woll’n mir an’n Kragen. 5 Mein Herz ist in der Hose, ich sterbe vor Angst. 6 Mir schlottern die Knie, bin gelähmt, festgestanzt. 7 Hätte ich jetzt ’ne Boeing, dann würde ich fliegen, würde fliehen auf die Insel, um dort peacig zu liegen. 8 Ich würde den letzten Fleck auf der Landkarte wählen, 9 würde schnell vor dem Gewitter und Sturm hier entfliehen. 10 Gott, verwirre die Leute, die hinter mir her rennen, damit sie sich nicht mehr verständigen können. In der Stadt geht es grade drunter und drüber. 11 Tag und Nacht sind sie drauf, diese Stadt ist hinüber. 12 In den Straßen geht der Punk ab, wo sie lügen und betrügen, ohne Ende geht das von morgens acht bis abends um sieben. 13 Wären das jetzt Leute, die mich sowieso hassen, dann könnt ich es fassen, könnt von Rache ablassen. 14 Aber es sind die Freunde, die mich hintergehen, meinen besten Freund hab ich dort auch gesehen. 15 Das waren noch Zeiten, als wir Abende verbrachten, wo wir ohne Ende quatschten, in der Kirche rumlachten. 16 Der Tod soll sie holen, er soll sie bestrafen, sie sind einfach nur link, sie werden’s nie raffen. 17 Aber ich schreie zu Gott, ja, ich rufe zum Herrn, dann wird er mir helfen, er wird auf mich hören. 18 Von morgens bis abends will ich vor ihm klagen, ich weine so lange, dann wird er bestimmt was sagen. 19 Er rettet mich, gibt mir garantierte Sicherheit. Das ist wie ein Schutzschild, bin vor Feinden gefeit. 20 Gott herrscht in Ewigkeit, und er wird mich erhören, er wird’s denen zeigen, die sich nicht um Gott scheren. Sie wollen auch überhaupt gar nichts an sich ändern. 21 Und denk ich an meinen Freund, dann krieg ich voll Ränder unter die Augen, denn er hat sein Versprechen gebrochen. 22 Aalglatt kam er angekrochen, aber in seinem Herz war Hass am Hochkochen. Er lächelt so schleimig, als wüsste er es besser, aber mit seinen Worten sticht er zu wie mit einem Messer. 23 Gebt eure Sorgen ab an Gott und dann seht, er wird sich drum kümmern, er macht, dass es gut geht. Wer treu zu dir hält, den lässt du, Gott, niemals im Stich. 24 Nur die Mörder, Abzocker kommen in dein Gericht. Du nimmst von ihrem Leben die Hälfte wech. Ich vertrau auf dich Gott, ja, du bist der Chef!

Psalm 54

69 Sekunden
David funkt SOS an Gott

1 Für den Leadsänger mit E-Gitarre ein Song von David. 2 Als meine Feinde kamen, um mich bei Saul zu verpetzen, da wollte er seine Killer eiskalt auf mich hetzen. 3 O bitte, Gott, nur du kannst mich retten, du wirst für mich eintreten, darauf könnt ich wetten. 4 Erhör mein Hilfegeschrei und das, was ich sage, 5 denn meine Feinde sähen mich am liebsten tot und im Grabe. 6 Aber sie hatten dich nicht mit auf ihrer Rechnung. Du bist bei mir, sorgst für meine Vergeltung. 7 Du wirst sie plattmachen, so wie sie’s verdienen, wie’s dir gefällt, nicht ich muss mich bemühen. 8 Dafür will ich dir ganz fett „danke“ sagen und dich dafür feiern, 9 du hilfst mir mit meinen Gegnern, ich muss hier nicht länger alleine rumeiern.
Jochen - kreativ im Studio oder Privat

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Jochen liest dir was ins Ohr