Die digitale Sprechstunde – Ihre Gesundheitsfragen beantwortet von Asklepios Archiv
253 Episoden
30 Minuten
Es klingt ein bisschen nach Science Fiction: Ein Roboter im OP. Doch längst gehört „Dr. Da Vinci“, so der Name des Assistenzsystems, in vielen großen Kliniken zum Kollegenkreis. „Wichtig ist, dass der Roboter nichts von alleine entscheidet. Er ist so etwas wie der verlängerte Arm des Operateurs, ein besonders präzises Werkzeug“, sagt Dr. Saša Pokupic, Urologe am Asklepios Klinikum Harburg. „Im Prinzip ist der der beste Assistent des Chirurgen“, ergänzt Professor Dr. Gero Puhl, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Asklepios Klinik Altona. Im Doppelinterview erklären die beiden Experten in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, bei welchen Eingriffen das etwa zwei Millionen Euro teure Roboter-Assistenzsystem sinnvoll ist und wie genau es funktioniert. „Für die Patienten bietet die Methode viele Vorteile – und für den Operateur auch“, sagt Professor Puhl, der lange an der Charité in Berlin tätig war. Und Dr. Saša Pokupic, selbst Fan schneller Autos, sagt augenzwinkernd: „Es ist ein bisschen wie Ferrari-Fahren. Wer das einmal gemacht hat, will nicht mehr auf einen Fiat umsteigen.“
19 Minuten
Ein höllischer Schmerz schießt durchs Gesicht, pulsiert im Sekundentakt. Trigeminusneuralgie heißt dieser extreme Gesichtsschmerz unter Medizinern. In Hamburg erkranken daran jedes Jahr 100 neue Patienten. „Wenn das nicht behandelt wird, dann sind Sie fertig mit der Welt. Im Englischen heißt die Krankheit nicht von ungefähr Suicide Disease“, sagt Professor Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie an der Asklepios Klinik Altona in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Gesundheitspodcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Was die schmerzhaften Attacken, die bis zu 100 Mal hintereinander auftreten können, auslöst und welche Therapie den größten Heilungserfolg verspricht, das verrät der Mediziner im Gespräch mit Vanessa Seifert.
49 Minuten
Das Bierchen nach Feierabend, ein schönes Glas Wein zum Abendessen und auf jedem Empfang ein Glas Sekt: Alkohol gehört zum Leben fast selbstverständlich dazu. Doch wann wird aus Genuss Gewohnheit – und wann entwickelt sich daraus womöglich eine Abhängigkeit? Darüber klärt der renommierte Suchtexperte Dr. Peter Strate, Chefarzt der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen an der Asklepios Klinik Nord, in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“ auf. „Ein guter Test ist es, einfach mal ein oder zwei Wochen komplett auf Alkohol zu verzichten. Dann merkt man schon, ob einem etwas fehlt“, sagt der 53-Jährige, der seit 25 Jahren als Psychiater tätig ist. In seiner Suchtambulanz sehe er den gesamten Querschnitt der Gesellschaft – vom Akademiker bis zum Obdachlosen. Wann der wöchentliche Alkoholkonsum definitiv zu hoch ist, was es mit den vielen Mythen („ein Glas Rotwein ist Medizin“) auf sich hat, wie man am besten mit dem Rauchen aufhört und was er von einer Cannabis-Legalisierung hält – das alles verrät der dreifache Vater im Gespräch mit Vanessa Seifert.
31 Minuten
Jeder vierte Deutsche gilt mittlerweile als deutlich zu dick – und das Problem nimmt im wahrsten Sinne des Wortes zu, wie Professor Dr. Thomas Carus, Chirurgie-Chefarzt und Leiter des Asklepios-Zentrums für Adipositas, wie Fettleibigkeit im Fachjargon heißt, warnt. „Essen ist in großen Mengen und sehr günstig verfügbar. Außerdem muss man sich ja theoretisch nicht mal mehr ins Kino bewegen – manche sitzen stundenlang Chips essend auf dem Sofa und schauen Spielfilme“, sagt der Mediziner aus Rissen, dessen schwerster Patient 320 Kilogramm auf die Waage brachte. Ab wann gilt jemand als fettleibig? Welche Diät hilft? Und warum das Magenband nicht mehr die Operation der Wahl ist – all das verrät der leidenschaftliche Kite-Surfer in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Gesundheitspodcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios.
27 Minuten
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat gerade erst vor einer Epidemie gewarnt: Bis 2050 könnten weltweit 152 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein – das entspricht einer Verdreifachung der aktuellen Zahlen. Doch was sind eigentlich die Warnsignale? „Natürlich ist nicht jeder, der etwas vergisst, auch gleich dement“, sagt Professor Dr. Sasha Marrakchi, Leitender Neuropsychologe an der Asklepios Klinik Barmbek, in der neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Gesundheitspodcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Doch wenn das Kurzzeitgedächtnis auffallnd leide und zudem ein und dieselbe Geschichte immer wieder erzählt werde, sei ein Arztbesuch ratsam. Ab welchem Alter das Demenz-Risiko steigt, was man vorbeugend tun kann, wie die Therapie aussieht und welche Hilfe Angehörige in Anspruch nehmen sollten – das alles verrät der Experte im Gespräch mit Vanessa Seifert.
24 Minuten
Schwindel ist in Deutschland derzeit (nach Kopfschmerzen) das zweithäufigste Symptom, mit dem Patienten ihren Hausarzt aufsuchen. Doch die Ursachen können ganz unterschiedlich sein: Menstruationsbeschwerden, Wechseljahre, Stress im Job. „Am häufigsten liegt es aber daran, dass das Innenohr betroffen ist und falsche Infos an die Nerven sendet“, sagt Dr. Silja Strauß in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“ von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Aber auch neurologische oder internistische Erkrankungen wie Diabetes können ein Auslöser sein. Die 38-Jährige, die mit Mann und Tochter in der HafenCity wohnt, leitet die neue Tagesklinik Schwindel, die Asklepios erst im Februar in St. Georg eröffnet hat. Warum das Konzept aufgeht und die zehn Plätze pro Woche so stark nachgefragt sind, warum Schwindel oft mit Vereinsamung einhergeht und welche Erfolgserlebnisse das Team aus Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten immer wieder auf Neuse motivieren, das verrät die Medizinerin im Podcast.
24 Minuten
„Die Zahl der Betroffenen ist riesig“, sagt der Internist Prof. Dr. Thomas von Hahn, Chefarzt an der Asklpios Klinik Barmbek, in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“. Die Leber sei eben ein sehr robustes Organ, aber nach einigen Jahren könne aus der Fettleber, die oft mit Übergewicht, erhöhtem Blutdruck und Diabetes einhergehe, dann doch eine gefährliche und schmerzhafte Leberzirrhose entstehen. Wann eine Lebertransplantation der letzte Ausweg ist, wie die Organspende in Deutschland organisiert werden sollte und welche „Laus“ Professor von Hahn über die Leber gelaufen ist, dass er sich so für das größte menschliche Organ begeistert, das alles erklärt er im Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios.
27 Minuten
„Wer in der Notaufnahme arbeitet, weiß, dass er vom eingewachsenen Zehennagel über den Herzinfarkt bis zum Patienten mit Messer in der Brust alles behandeln muss“, sagt Dr. Sara Sheikhzadeh, Ärztliche Leiterin der Zentralen Notaufnahme an der Asklepios Klinik Harburg mit bis zu 150 Patienten pro Tag. Wann die Wartezeit besonders lang ist, warum seit zwei Jahren ein Sicherheitsdienst die Ärzte und Pfleger beschützt und welche Fälle ihr besonders nahe gingen, das erzählt die habilitierte Kardiologin, die mit Mann und zwei Kindern in Hoheluft lebt, in der neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“ von Hamburger Abendblatt und Asklepios.
26 Minuten
Sie sind oft nur so winzig klein wie ein Sandkorn, können aber heftige Schmerzen verursachen: Gallensteine. Wie sie entstehen und warum Blondinen über 40 ein erhöhtes Risiko haben, erklärt Dr. Thomas Mansfeld, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Asklepios Klinik Wandsbek, in der aktuellen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Gesundheitspodcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Außerdem spricht der Mediziner über zwei weitere Volksleiden: Sodbrennen und Divertikulitis, die Entzündung von Schleimhautsäckchen im Darm. „70 Prozent der über 70-Jährigen leiden daran“, sagt der Chirurg. Auch Sodbrennen betreffe Tausende. „Wenn man weiß, dass es weder vom Rotwein am Vorabend noch vom fetten Sonntagsbraten kommen kann und wenn weder Kamillentee noch die Präparate aus der Apotheke helfen, dann sollte man schon mal zum Arzt gehen.“ Denn Sodbrennen sei zwar in der Regel harmlos, könne aber im schlimmsten aller Fälle zu Speiseröhrenkrebs führen.
36 Minuten
Die Geburt des eigenen Kindes ist ein einschneidendes Erlebnis. Umso wichtiger sei es, dass werdende Eltern wüssten, was sie möchten, sagt Privatdozent Dr. Holger Maul, der die drei Asklepios Geburtskliniken Barmbek, Wandsbek und Heidberg/Nord leitet. „Am besten ist, man hört im wahrsten Sinne des Wortes auf seinen Bauch. Denn natürlich bekommt man als Schwangere von außen jede Menge ungebetener Ratschläge“, rät der renommierte Gynäkologe werdenden Müttern. Warum die Zahl der Kaiserschnitte steigt, warum er selbst im September nie Urlaub nehmen kann und was der Vollmond mit den Wehen zu tun hat, das verrät der Wagner-Fan in der neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Gesundheitspodcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios.
28 Minuten
Masern zählen zu den gefährlichsten und ansteckendsten Virusinfektionen überhaupt. „Es handelt sich mitnichten um eine harmlose Kinderkrankheit, die der Körper durchmachen muss“, warnt Dr. Susanne Huggett, Ärztliche Leiterin der Krankenhaushygiene, in der „Digitalen Sprechstunde“, dem neuen Gesundheitspodcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Immer noch sterbe einer von 1000 Erkrankten. Wer mit einem Patienten in Kontakt komme, stecke sich fast zu 100 Prozent an. In Deutschland hätten Masern bis 2015 ausgerottet sein sollen, doch wegen sinkender Impfbereitschaft ist die Erkrankung wieder auf dem Vormarsch. Gerade erst wurden in Bad Segeberg zwei Schulen wegen Masern-Fällen geschlossen. „Das ist eine absolut richtige Maßnahme“, so die Medizinerin, die auch dafür plädiert, dass Kitas nur geimpfte Kinder aufnehmen. „Vielen sind leider die Spätfolgen von Masern nicht bekannt, da müssen Ärzte und Politik noch mehr aufklären.“
27 Minuten
Was tun, wenn die Pollen fliegen. In der ersten Folge des neuen Gesundheits-Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios gibt der Lungenspezialist Dr. Hans-Peter Hauber im Gespräch mit Vanessa Seifert Tipps für Allergiker. Hilft ein Kortisonspray? Warum sollten Betroffene vor dem Schlafengehen noch die Haare waschen? Und für wen eignet sich die sogenannte Hyposensibilisierung? Kann ich auch in hohem Alter noch eine Allergie entwickeln? Werden Sie zum Experten in eigener Sache.
Die digitale Sprechstunde – Ihre Gesundheitsfragen beantwortet von Asklepios
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