Entscheider treffen Haider - die Erfolgsgeheimnisse der Macher Archiv
451 Episoden
54 Minuten
Wer glaubt, Howard Carpendale zu kennen, wird sich nach dieser Folge von „Entscheider treffen Haider“ wundern. Der Musiker erzählt nicht nur, dass er bereits mit 14 Jahren in eine eigene Wohnung gezogen ist. Er beantwortet auch ein für alle Mal die Frage, was es mit seinem besonderen Akzent auf sich hat: „Ich schwöre, dass ich ihn nicht bewusst mache, auch, wenn das viele immer behaupten. Was wäre das für ein Leben, wenn ich mich seit 50 Jahren dazu zwingen müsste, anders zu sprechen, als ich normalerweise spreche?“ Außerdem geht es um seinen einmaligen Rücktritt 2003 („der größte Fehler meines Lebens“), den „Anfang von Ende meiner Karriere, das hoffentlich sehr lang ist“, um Sterbehilfe und um Bernhard Langer. Fazit: „Wer mich nicht live erlebt hat, kennt mich nicht“, sagt Carpendale.
54 Minuten
Die Chefin von Gruner + Jahr („Stern“, „Brigitte“) spricht über den langen, „aber sehr lustvollen Weg“, auf den sie sich mit dem Verlag gemacht hat und bei dem sie Alphatiere eher nicht gebrauchen kann. Julia Jäkel ist seit mehr als 20 Jahren bei G + J, und hat „noch nie darüber nachgedacht, woanders zu arbeiten“. Inzwischen macht sie das indirekt über die Bertelsmann Content Alliance, in der sie zusammen mit RTL, BMG, der Ufa und anderen Bertelsmann-Töchtern „neue große Projekte“ entwickelt. Weitere Themen im Podcast sind Claas Relotius, Journalisten in Management-Positionen – und der Druck, zu dem der Verkauf des Hamburger Abendblatts auf Gruner + Jahr ausgeübt hat.
1 Stunde 5 Minuten
Bullerei, Altes Mädchen, Überquell – hinter ambitionierten und meist sehr erfolgreichen Gastro-Konzepten steht in Hamburg oft ein Mann: Patrick Rüther ist nicht nur wichtigster Geschäftspartner von Starkoch Tim Mälzer, sondern auch einer der Vordenker der Branche. Im Gespräch mit Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider spricht er über die Zukunft der Bullerei, ein Restaurant in Düsseldorf, das zur Katastrophe wurde – und über einen großen Traum.
1 Stunde 3 Minuten
Eigentlich wollte Güldane Altekrüger nur abnehmen – und fand dabei die Geschäftsidee Ihres Lebens. Die zweifache Mutter wurde innerhalb eines Jahres zur mehrfachen Bestsellerautorin, und das im Alleingang: Mit ihren Büchern „Abnehmen mit Brot und Kuchen“ war sie zeitweise doppelt in der Bestseller-Liste von Amazon vertreten. Und das, obwohl Altekrüger gar keinen Verlag hat…
52 Minuten
Premiere zum ersten Geburtstag von „Entscheider treffen Haider“: Es wird Musik gemacht! Lars Haider hat mit Stefan Gwildis, Joja Wendt und Rolf Claussen drei der derzeit erfolgreichsten Musiker Norddeutschlands zu Gast. Die Söhne Hamburgs präsentieren erstmals Lieder von ihrer neuen CD, sprechen aber auch über Männergrippe, Teleprompter und Blitzer. Außerdem gibt es gleich drei neue Hymnen für Hamburg. Das müssen Sie hören!!
58 Minuten
Frank Wettstein hat gerade erst den nächsten negativen Jahresabschluss des HSV vorlegt - der neunte in Folge. Warum der Finanzvorstand trotz dramatisch anmutender Zahlen ruhig bleibt, sagt er im Gespräch mit Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider.
1 Stunde 6 Minuten
Luisa Neubauer hat einen Traum: Hamburg wird als zweite europäische Großstadt nach Kopenhagen klimaneutral - durch ein günstiges Einheitsticket für den Nahverkehr, den Ausbau von Fahrradschnellstraßen und die Verbannung von Verbrennungsmotoren aus der Innenstadt . „So kann Hamburg zur ökologisch-visionären Großstadt werden“, sagt Luisa Neubauer in der Reihe „Entscheider treffen Haider“. Das deutsche Gesicht der Fridays-for-Future-Bewegung sieht im Kampf gegen die Klimakrise eine „unfassbare Chance“ für ihre Heimatstadt. Warum es dabei nicht reicht, das jeder einzelne sein Leben ändert, was das für unseren Wohlstand bedeutet und warum das Fahrrad beispielhaft für die Entwicklung ist, erklärt Luisa Neubauer im Gespräch mit Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider. Zu hören ist es als Podcast unter www.abendblatt.de/entscheider. Neubauer hat zusammen mit Alexander Repenning auch ein Buch zum Thema geschrieben: „Vom Ende der Klimakrise“ ist bei Tropen erschienen.
54 Minuten
Er hat mit Gregory Peck, Tom Cruise und Nicole Kidman genauso gedreht wie mit Otto Waalkes. Seine Rollen als Bösewicht verfolgen ihn genauso wie der legendäre Auftritt als Santa Maria in „Der Schuh des Manitu“. Und wahrscheinlich gibt es kaum einen Deutschen, der seine Stimme nicht kennt. Deshalb lohnt es wie selten zuvor, sich das Gespräch mit Sky du Mont komplett anzuhören. Der Schauspieler spricht dort über alles, was sein Leben ausgemacht hat und ausmacht. Es geht um die Rocky Horror Picture Show genauso wie um die FDP, um James Bond genauso wie um Alfred Neven du Mont.
1 Stunde 11 Minuten
Stellen Sie sich vor, sie beenden Schulzeit und Studium mit Traumnoten - und bekommen trotzdem keinen Job. Hamburgs Schulsenator Ties Rabe ist genau das passiert. Ausgerechnet die Behörde, die er seit mehr als acht Jahren führt, hat ihn einmal in die Arbeitslosigkeit geschickt. Deshalb wurde der Mann, der heute Deutschlands dienstältester Kultusminister ist, erst Journalist und dann SPD-Geschäftsführer, bevor er endlich in dem Beruf arbeiten durfte, der für ihn der schönste ist. Über die zum Teil unglaubliche Karriere spricht Ties Rabe im Abendblatt-Podcast "Entscheider treffen Haider mit dem Mann, dessen Vorgesetzter er einmal war. Der Schulsenator und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider haben sich vor vielen Jahren kennengelernt. In ihrem ersten Gespräch ging es darum, dass Haider als freier Mitarbeiter beim Elbe-Wochenblatt zu viel Geld verdiente...
1 Stunde
Warum dürfen Werber bei Jung von Matt Holz hacken? Wieso verlieren selbst große Unternehmen die Kontrolle über ihre Werbebotschaften? Und was hat bedeutet bitte schön folgender Satz: „Man kann nicht allein mit vielen, vielen Freunden auf einem Bauernhof in der Großstadt wohnen.“ Die Antworten gibt in der neuen Folge von „Entscheider treffen Haider“ Peter Figge, Vorstand der Werbeagentur Jung von Matt. Und er verrät auch, was am Ende den Unterschied zwischen guter und schlechter Werbung macht…
1 Stunde 41 Minuten
Er ist einer der beliebtesten deutschen Politiker – und ein Super-Gast für einen Podcast. In der neuen Folge von „Entscheider treffen Haider“ spricht Wolfgang Kubicki (FDP), Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Klartext, was sonst. Es geht um Horst Seehofer, die Jamaika-Verhandlungen und den Humor von Bundeskanzlerin Angela Merkels. Es geht um um Kubickis Frauen und den Test, die die Freunde seiner Töchter bestehen mussten. Und natürlich geht es um seinen Lieblingsfeind Ralf Stegner, der Vorsitzender der SPD werden will – und dem Kubicki aus einem ganz bestimmten Grund die Daumen drückt. Aufgezeichnet vor ausverkauftem Haus im Hotel Elysée.
41 Minuten
Mirco Wolf Wiegert hat das Unvorstellbare gewagt und ein Unternehmen gegründet, dass mit Coca-Cola konkurriert. Dabei hatte der Hamburger auch jede Menge andere erfolgversprechende Firmenideen. Warum er trotzdem auf Fritz-Cola setzte, wie Passanten über den Namen entschieden und wieso er sich bis heute immer wieder ein und denselben Satz anhören muss, erzählt er in einer neuen Folge von Entscheider treffen Haider. Viel Spaß!
45 Minuten
In der Abendblatt-Reihe „Entscheider treffen Haider“ sprach der Bundesfinanzminister, Vizekanzler und Kandidat für den SPD-Parteivorsitz mit Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider darüber, warum er ist, wie er ist – und wieso er sich nicht verstellen kann und will. In dem 45 Minuten dauernden Gespräch ging es auch darum, warum er Fragen meist nicht direkt beantwortet, warum seine Liebe zur SPD so groß ist und wieso Erneuerung nichts mit Opposition zu tun hat.
44 Minuten
Mit dem Wimbledonsieg 1991 hat sich Michael Stich (50) ein sportliches Denkmal gesetzt. Schon drei Jahre später begann sich der Tennisstar für HIV-infizierte oder an Aids erkrankte Kinder zu engagieren. Anlässlich des 25. Geburtstags der Michael Stich Stiftung treten am 3. November Künstler wie Sasha, Johannes Strate, Max Mutzke, Stefanie Kloß, die Gruppe Frida Gold und viele weitere im Großen Saal der Elbphilharmonie beim Benefizkonzert „Voices For Children“ auf.
1 Stunde 26 Minuten
„Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt spricht im Podcast „Entscheider treffen Haider“ mit Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider nicht nur über die frühe Liebe zu seiner Zeitung („Ich habe mit sieben Jahren angefangen, „Bild“ zu lesen“), sondern bezieht auch Stellung gegen die AfD: „Ich kann durchaus sagen, dass ich die politische Führung der AfD verachte. Wenn Björn Höcke auftritt, schafft er es, in Habitus und Mimik an das Dritte Reich zu erinnern. Das ist ein Spiel, das mich abstößt.“ „Bild“ sei die einzige Marke, „in der man keine AfD-Interviews finden wird“, so Reichelt, der es „absurd findet, wieviel Air-time die Partei in deutschen Talkshows bekommt“. Dabei habe die „AfD alles verlassen, was es in Deutschland an gesellschaftlichem Konsens gibt“. Stimmen, die die „Bild“-Zeitung als „verlängerten Arm der AfD bezeichnen“, nennt Reichelt eine Unverschämtheit: „Man kann das nur behaupten, wenn man bereit ist, Fakten zu ignorieren.“ Der „Bild“-Chef spricht im Podcast auch über die schwindende Macht von traditionellen Medien und die Reaktion von Politikern darauf: „Die Politiker realisieren immer mehr, dass soziale Medien ihnen die Möglichkeit geben, an traditionellen Medien vorbei zu kommunizieren. Und klammheimlich freuen sie sich auch darüber. Sie sehen nicht, dass wir Journalisten am Ende auch das Fundament bilden, auf dem Demokratie funktioniert. Eine Übernahme der Medienlandschaft durch soziale Medien würde nach meiner Überzeugung die Demokratie nicht überstehen.“ Klare Worte findet Reichelt zu Konkurrenten, die Bezahlangebote von „Bild“ oder anderen Medien übernehmen und auf ihren Plattformen kostenlos verbreiten: „Das ist nichts anderes als Organisierte Kriminalität beim Thema geistiges Eigentum.“ Journalismus müsse etwas wert sein: „Wir wären sonst die einzige Branche, die für ihre Arbeit kein Geld verlangt.“ Ausführlich spricht der „Bild“-Chef auch über Emotionen, die für Massenmedien genauso wie für die Politik wichtig seien: „Es ist gut, wenn verantwortungsvolle Parteien Vernunft und Fakten in den Mittelpunkt stellen. Aber zu sagen, wir bedienen Instinkte und Gefühle gar nicht mehr, führt in den Untergang. Viele Wähler haben die Schnauze davon voll, dass die Themen, die sie bewegen, von den Volksparteien nicht angenommen werden.“ Zu dem Vorwurf, dass „Bild“ unter ihm als Chefredakteur härter und radikaler geworden sei, sagt Reichelt: „Ich bin radikal freiheitlich und radikal an Fakten orientiert. Und in den Konsequenzen, die sich daraus ergeben, bin ich vermutlich sehr radikal.“ Er habe im vergangenen Jahr viel Zeit mit der „Bild“-Zeitung auf Papier verbracht, „weil ich das Gefühl hatte, dass wir die Zeitung ein stückweit neu ausrichten müssen, tatsächlich auch politisch“. „Bild“ sei nicht mehr „the peoples paper“ gewesen. Zur neuen Strategie gehört auch, dass „Bild“ auf der Titelseite möglichst viele Texte rund um den Themenbereich „Rente“ veröffentlicht. Und auch zu seinen Anfängen als „Bild“-Chef äußert sich Reichelt: „Das hieß anfangs ein bisschen anders, hatte ja den Fantasietitel Vorsitzender der Chefredaktion, weil es damals noch eine Zweiteilung gab. Um ehrlich zu sein war mir klar, dass die Marke „Bild“ in der Führung keine Ambivalenz verträgt.“
Entscheider treffen Haider - die Erfolgsgeheimnisse der Macher
Erfolgreiche Menschen aus Hamburg erzählen, wie sie geworden sind, was sie geworden sind.