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Der stoische Pirat Archiv

202 Episoden
51 Minuten
Links:

Pfarramt Linden im Kanton Bern: www.kirche-linden.ch

Konfirmation 2022 in Linden

Webseite "der stoische Pirat": Hier finden Sie sämtliche Folgen des Podcasts, Transkripts und weiterführende Quellenangaben: www.muellermathias.ch
22 Minuten
Mit Grossmütigkeit wird die Charaktereigenschaft beschrieben, Handlungen gegen die eigene Person vergeben zu können. Grossmut ist somit der eigentliche Gegenbegriff der «Rachsucht». Grossmut oder Grossmütigkeit als Tugend sollte insbesondere von Menschen in Machtpositionen befolgt werden. 

Grossmut bedeutet nicht Fehler hinzunehmen oder darüber hinwegzuschauen, sondern die Fähigkeit, Respektlosigkeiten, Unzulänglichkeiten, Fehler aber auch moralische Schwächen von anderen Menschen, insbesondere auch Unterstellten, zu verzeihen. Einer, der das begriffen hatte, war Henri Dufour, Schweizer General und Gründer des Roten Kreuzes. Der Begriff der Grossmütigkeit ist zwar schon lange aus der Mode geraten, es ist aber höchste Zeit ihn zurückzubringen.
1 Stunde 20 Minuten
Inhalt:

00:00 Intro

02:33 Als die Dubler "Mohrenköpfe" verbannt wurden

11:52 Der T-Shirt Konflikt mit der Migros

20:00 Wenn Antirassismus zu Rassismus wird

34:20 Die Reaktionen auf die T-Shirt Aktion

36:21 Bereut Joyce ihren Aktionismus?

39.10 Wo steht Joyce politisch?

40:50 Wer ist Joyce Küng?

43:56 Der politische Gesinnungswandel

48:01 Selbstreflexion und Vergebung

56:20 Religion

59:25 Das Problem der kollektiven Scham

01:01:53 Mit dem Scham steuert man die Menschen

01:05:03 The voice of jars

01:09:09 Weitere Projekte von Joyce Küng

01:12:45 Joyce Küng in den Nationalrat?

01:18:34 Outro

Links:

https://www.thevoiceofjars.com

https://www.muellermathias.ch

https://www.buymeacoffee.com/stoicpirate
23 Minuten
Das gesamte Transkript dieser Episode finden sie auf www.muellermathias.ch
25 Minuten
"Liebe Männer und Frauen von Oberhofen, haben Sie sich schon mal überlegt wir privilegiert ihr seid, im schönsten Dorfim wohl besten Land der Welt zu leben? 

Im November sollen voraussichtlich 8 Milliarden Menschen auf der Erde leben, 2’461 davon in Oberhofen. Das heisst99.99997 % haben es nicht so gut wie sie!

Aber auch alle übrigen Menschen, die zwar nicht Oberhofen, dafür sonst irgendeine Gemeinde in der Schweiz ihr zuHause nennen dürfen, haben keinen Grund sich zu beklagen. Im Gegenteil, wir sollten dankbar sein, dass wir in diesemfreien Land leben dürfen. Dankbar, nicht stolz. Denn schlussendlich hat es vor allem mit Glück und Zufall zu tun, dass wirSchweizerinnen und Schweizer sind.

Wir leben momentan in einer Zeit, wo die Zukunftsaussichten eher ungewiss und düster sind.

Der konventionelle Krieg ist seit dem 24. Februar zurück in Europa, die Inflationsraten schnellen in den meisten Ländernin die Höhen, eine Energiekrise zeichnet sich ab und viele Staaten häufen Schulden an, dass einem Angst und Bang wird. 

Auch kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob das Kapitel Pandemie endgültig beendet ist oder nicht.

Ein anderes Problem, das meiner Ansicht nach das gefährlichste überhaupt ist, kommt noch hinzu, nämlich die Spaltungder Gesellschaft. Eine Spaltung, die in den letzten Jahren spürbar und bedeutend grösser geworden ist.

Die Toleranz innerhalb der Gesellschaft nimmt stetig ab. Meinungsvielfalt und Meinungsäusserungsfreiheit gelten ingewissen Kreisen heute als “undemokratisch”. Was wiederum zeigt, dass gewisse Menschen nicht begriffen haben wasDemokratie ist.

Ein Höhepunkt der seit Jahrzehnten zunehmenden Diktatur der politischen Korrektheit wurde vor rund einer Wocheerreicht, als in der Stadt Bern ein Konzert abgebrochen wurde, weil weisse Musiker Dreadlocks also Rastalocken hatten. 

Kulturelle Aneignung sei dies und gehöre verboten, so die philisterhaften Gesinnungswächterinnen.

Meine Damen und Herren, auf den ersten Blick erscheint dieser Vorfall als lächerlich, er ist aber bezeichnend für eineTendenz hin zu Denk- und Meinungsverbote, eine Tendenz, die alles andere als schweizerisch ist! 

Totalitarismus hatte in der Schweiz nie einen Platz. Totalitarismus ist ein Rezept für den Misserfolg, die Schweiz ist aberbis heute ein Erfolgsmodell! 

Wir haben in den letzten 731 Jahren manche Krisen bewältigt. Während andere Länder aufgestiegen und wieder gefallensind, ist die Schweiz stetig vorwärts marschiert. 

Sicher, wir gehen weniger schnell und mit weniger aufsehen vorwärts als andere, aber wir gehen vorwärts.

Jetzt stellt sich die Frage, wieso ist die Schweiz ein Erfolgsmodell? Was haben wir bis anhin besser gemacht als andereLänder?

Es gibt meines Erachtens drei wesentliche schweizerische Eigenschaften und Prinzipien, welche die Grundlage sind fürden bisherigen erfolgreichen Werdegang der Schweiz:

Der Milizgedanke - das kritische, antiautoritäre Wesen und die Vielfalt

Lassen Sie mich diese drei Prinzipien erläutern

Das erste Prinzip ist jenes des

Milizgedanken

Nicht das Milizsystem, nicht die Milizarmee, sondern – der Milizgedanke! 

Gedanke!! Es ist ein schon fast philosophischer Begriff. 

Es ist auch ein typisch schweizerischer Begriff, der ausserhalb der Schweiz nicht verstanden wird.

Alt-Regierungsrat Hans-Jürg Käser hat vor einigen Jahren in einer Rede folgendes gesagt:

“Die Tatsache, dass sich seit jeher sehr viele Schweizerinnen und Schweizer freiwillig für  etwas eingesetzt haben, das sieals „ihre gute Sache“ betrachtet haben, ist einer der Pfeiler unserer Identität und wohl auch unseres Erfolges.“

Der gelebte Milizgedanke ist schliesslich nichts anderes als die schweizerische Form der Solidarität. 

Wenn ich von Solidarität spreche, dann meine ich damit nicht, durch staatlichen Zwang verordnete Umverteilung.Sondern das was man früher als Nächstenliebe bezeichnet hat.

Ja, meine Damen und Herren, wir Schweizerinnen und Schweizer setzen uns freiwillig seit jeher für das Gemeinwohl ein. 

Wir Schweizerinnen und Schweizer stellen unsere Fähigkeiten und unsere persönlichen Ressourcen traditionell unsererGesellschaft zur Verfügung.

Nicht nur in der Armee, sondern auch in der Feuerwehr, in den Vereinen, in der Politik, in der Kultur, im Sozialwesen, imSport - überall stehen Schweizerinnen und Schweizer ehrenamtlich nebenberuflich im Einsatz.

Es ist Teil des schweizerischen Erfolgsmodells, dass wir selbst Verantwortung übernehmen, dass wir selbst hinstehen,einstehen, mit anpacken und unsere Fähigkeiten und unsere ganz persönlichen Ressourcen und Stärken der Gesellschaftzur Verfügung stellen.

Wir Schweizerinnen und Schweizer warten nicht auf den Staat bis etwas geschieht, wir handeln!

Wir haben deshalb auch eine Milizarmee. Jeder fähige Bürger und jede fähige Bürgerin übernehmen selbst dieVerantwortung im Notfall ihr Land zu verteidigen, statt diese Verantwortung irgendwelchen Berufssoldaten abzugeben.  

Das Gleiche gilt auch für die Feuerwehren. Es sind die Freiwilligen, welche das Fundament der Feuerwehren in unseremLand bilden.

Ich weiss, dass es immer schwieriger wird Leute zu finden, welche sich freiwillig und unentgeltlich engagieren wollen, vorallem in den urbanen Regionen nimmt der Milizgedanke zunehmend ab. 

Interessant ist es, dass es genau jene Kreise sind, welche ständig lauthals Solidarität einfordern, welche selbst amwenigsten bereit sind zu leisten.

Aber eben, wenn diese Kreise von Solidarität sprechen, dann meinen Sie staatlich verordnete Zwangsumverteilung.

Das zweite Prinzip des Erfolgsmodells Schweiz ist unser „kritisches, antiautoritäres Wesen“

Ein befreundeter Deutscher hat mir kürzlich gesagt: „Ihr Schweizer seit schon ein renitentes Völklein“. 

Die grosse deutsche Zeitung „die Welt“ beschrieb die Schweiz unlängst als „anarchistischtes Land“ der Welt.

Ja, wir Schweizer sind definitiv nicht besonders autoritätsgläubig. Das wusste auch Friedrich Schiller.

Willhelm Tell hat den Gesslerhut nicht gegrüsst und so seine kritische Haltung gegenüber dem herrschenden Vogtausgedrückt.

Kritisches Denken und Hinterfragen ist von grösster Bedeutung für den Fortschritt. Wenn in einer Gesellschaft nur nochgewisse Meinungen zugelassen werden, dann ist dies für die Weiterentwicklung dieser Gesellschaft katastrophal.

Es ist kein Zufall, dass die fortschrittlichsten Länder, Gesellschaften und Organisationen auch die freiheitlichsten sind.

Wir müssen zwinge...
28 Minuten
Viele Unternehmungen und Organisationen definieren ein Unternehmensleitbild mit den dazugehörigen Werten und legen auch einen Verhaltenkodex fest. Diese Instrumente sollen den Mitgliedern der Gruppe oder der Organisation als Entscheidungshilfe, sozusagen als moralischer Kompass dienen.

Meines Erachtens macht es auch Sinn, wenn man sich als Individuum seinen ganz persönlichen moralischen Kompass kreiert, wenn man sich als Individuum seine eigenen Werte definiert und sich einen ganz persönlichen Verhaltenskodex überlegt.

Eine Inspiration für einen solchen Verhaltenskodex habe ich bei einer auf den ersten Blick eher aussergewöhnlichen Gruppe gefunden, nämlich bei den amerikanischen Vagabunden, den Hobos.

Die Hobos einigten sich nämlich 1889 bei der "National Hobo Convention" in St. Louis auf einen 15 Punkte starken Ehrenkodex.

Das Transkript und die Quellenangaben zu dieser Folge finden Sie auf:

https://www.muellermathias.ch
1 Stunde
In der 73. Folge des Podcast "der stoische Pirat" ist Professor Dr. Markus Krajewski zu Gast. Markus Krajewski hat eine Professur für Medienwissenschaften an der Universität Basel.

Zusammen mit zwei Freunden ist er in den 1990er Jahren auf die Spur des Phoebus-Kartell gestossen. Dieses Kartell war ein Zusammenschluss der mächtigsten Glühbirnenhersteller der ganzen Welt. Dieses Kartell gilt heute sozusagen als Erfinder der "geplanten Obsoleszenz".

Mit Professor Markus Krajewski spreche ich über:

Das Phoebus Kartell;

Byron the Bulb aus Thomas Pynchon's Roman "Gravity Rainbow";

Die Durchsetzung der Vorgaben des Phoebus Kartell;

Geplante Obsoleszenz und Planwirtschaft;

Heutige Beispiele von geplanter Obsoleszenz.

etc.

Die weiterführenden Quellenangaben zu dieser Podcast-Folge finden Sie auf www.muellermathias.ch
29 Minuten
In dieser Episode behandle ich folgende Themen:

Je grösser eine Organisation wird, desto mehr nimmt das Bedürfnis zu, Abläufe und Prozesse festzulegen sowie an allen Ecken und Enden Kontrollmechanismen zu installieren.

Wie kommt es, dass wir so wenig Vertrauen in andere haben, dass wir unseren Mitarbeitenden nicht einmal die grundlegendsten Entscheidungen zutrauen?

Die zwei reflexartigen Reaktionen von Führungskräften und Politikerinnen auf Fehlverhalten;

"No Rules rules": Die Unternehmensphilosophie bei Netflix;

Bricht ohne Regeln tatsächlich das Chaos aus?

Das fehlende Engagement der Mitarbeitenden ist eines der grössten Probleme in der Arbeitswelt.

"Hire for culture, train for skills".

Die Absurdität von Spesenregelungen;

Das Chaos der Überregulierung.

Der wirtschaftliche Verlust durch Bürokratie.

Das Transkript und die Quellenangaben dieser Folge finden Sie auf www.muellermathias.ch

Gehen Sie auch auf Youtube und besuchen Sie den Kanal "der stoische Pirat".
1 Stunde 30 Minuten
In the 71st episode of the podcast "the stoic pirate" I discuss the following topics with Prof. Dr. Christopher J. Ferguson:

- Have mass shootings increased in recent years?

- Do the majority of shooters have a political affiliation?

- Are mass shootings an American phenomenon?

- What influence do gun laws have?

- How could such mass shootings be prevented?

- The somewhat special political system of the USA;

- The problem of primaries;

- The mental health of heads of state.

The transcript of this talk as well as the German translation can be found on my webpage www.muellermathias.ch.

More information about Christopher J. Ferguson you find on his website: https://www.christopherjferguson.com
31 Minuten
Das Video der Sendung "Nachgefragt" finden Sie hier auf Youtube.

Besuchen Sie meine Webseite: www.muellermathias.ch. Sie finden dort sämtliche 70 Folgen des Podcasts "Der stoische Pirat"
26 Minuten
In dieser 69. Folge des Podcast "der stoische Pirat" spreche ich über die Entstehung des "Tag der Arbeit" und wieso dieser in Europa am 1. Mai begangen wird.

Folgende Themen werden behandelt:

Peter J. McGuire - Erfinder des "Labour Day";

The great southwest Railroad Strike;

Haymarket Riot und die Rolle der Anarchisten;

Der internationale Kongress vom 14. Juli 1889 in Paris;

Tag der Arbeit in der Weimarer Republik;

"Feiertag der nationalen Arbeit" 1933;

Der "Tag der Arbeit" in der Schweiz.

Wenn Sie den Podcast nachlesen wollen, dann gehen Sie auf meine Webseite: www.muellermathias.ch. Dort finden Sie auch die jeweiligen Quellenangaben und die vorherigen Folgen.

Sie finden den Podcast "der stoische Pirat" auch auf Youtube
36 Minuten
Die heute allgemein gültige Meinung ist, dass in vielen Gesellschaftsbereichen Frauen gefördert werden müssen. Dadurch soll die, in diesen ausgewählten Bereichen vorhandene, Übervertretung der Männer korrigiert werden. 

Es macht durchaus Sinn, wenn in der Gesellschaft und in Organisationen versucht wird, für die Übernahme von Funktionen, die fähigsten Menschen zu gewinnen, unabhängig von irgendwelchen, für die Ausübung der Funktion irrelevanten Unterschieden. 

 

In einer freiheitlichen, an Eigenverantwortung und Leistungsprinzip glaubenden Gesellschaft, müssen alle Menschen die gleichen Chancen haben, sich entsprechend ihrer Leistungsbereitschaft und Begabung zu verwirklichen. 

Folgende Themen werden in diesem Podcast angesprochen:

Das heutige Bild der fähigeren Frau;

Gibt es ein Patriarchat?

Macht ein "Krieg der Geschlechter" Sinn?

Sind Frauen und Männer tatsächlich so unterschiedlich?

Warum Männer besser und gleichzeitig schlechter sind?

Das männliche "Extremitätenmuster";

Die Rolle der Motivation;

Frauen im Jazz;

Frauen als Komponistinnen;

Mathematik.

Regulation und staatliche Einflussnahme.

Das vollständige Transkript und die Quellenangaben finden Sie auf www.muellermathias.ch.

Das Video zum Podcast können Sie auf Youtube ansehen.

Viel Spass!
35 Minuten
In dieser Episode behandle ich folgende Themen:

- Woher kommt der Begriff Amateur;

- Was ist der Unterschied zwischen einer amateurhaften und einer professionellen Einstellung?

- 15 Denk- und Handlungsweisen, welche Profs von Amateuren unterscheiden.

Was denken Sie darüber?

Besuchen Sie meine Webpage: www.muellermathias.ch und schreiben Sie mir einen Kommentar!

Das Video zu dieser Episode können Sie auf Youtube anschauen.

Das Transkript und die Quellenangaben finden Sie unter www.muellermathias.ch
1 Stunde 6 Minuten
Klimaschutz, Gendermainstreaming, Proteste gegen Sexismus und Rassismus: Verschiedene moralisch gut gemeinte Anliegen prägen unsere Öffentlichkeit. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch, dass ein alarmierender roter Faden diesen neuen Kulturkampf durchzieht: Eine tiefe Ablehnung gegenüber den jüdisch-christlichen Wurzeln der westlichen Zivilisation und ihrer hart erkämpften liberalen Gesellschaftsordnung wird gesellschaftsfähig. Die Wurzel der westlichen Kultur, die als systemisch ungerecht empfunden wird, soll überwunden werden: durch einen Systemwechsel, durch einen Great Reset. 

Zentraler Angelpunkt ist dabei das Thema Freiheit. Sie soll neu definiert und neu verteilt werden nach Maßgabe einer international orientierten, kollektivistischen Ideologie, die linksgrün eingefärbt ist und über Demokratie und Rechtsstaatlichkeit steht. Sie versucht, den Westen neu zu definieren und dabei den Denk- und Handlungsspielraum des einzelnen Bürgers entsprechend einzuhegen. Querliegende Haltungen, wie etwa eine christliche Lebensführung oder ein klassisch liberales Verständnis der Selbstverantwortung, erscheinen als fortschrittsfeindlich und gefährlich.

Giuseppe Gracia bietet mit seinem Buch "Die Utopia Methode" einen Schlüssel zum besseren Verständnis des aktuellen Kulturkampfs. Er gibt konstruktive Hinweise, was wir tun können, um Freiheit und Demokratie zu verteidigen: in unserem privaten Umfeld, am Arbeitsplatz, als Unternehmer, als Demokraten, als Christen.

Das Buch ist in allen allen gängigen Buchhandlungen oder direkt beim Fontis-Verlag erhältlich

Das Gespräch können Sie auch auf Youtube ansehen.

Besuchen Sie auch meine Webseite: www.muellermathias.ch. Sie finden dort sämtliche Folgen des "stoischen Piraten" und die Transkript fast aller Folgen.
29 Minuten
«Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges», soll Hiram W. Johnson, der republikanische Senator aus Kalifornien 1918 gesagt haben. Dies gilt auch heute noch.

Propaganda, Information Operation, Fake News und Psy Ops sind in einem Krieg gängige Werkzeuge, und zwar bei allen beteiligten Parteien. Es ist eine alte Weisheit, dass ein Krieg nur gewonnen werden kann, wenn das Volk die Kriegführung unterstützt. Aus diesem Grund versuchen die kriegführenden Regierungen alles zu unternehmen, um ihr Volk für den Krieg zu begeistern. Umgekehrt wird alles nichts unterlassen, um die Gegenseite zu demoralisieren. 

Wenn wir von Fake News und Propaganda sprechen, dann denken wir zuerst einmal an die Verbreitung von fabrizierten falschen Informationen. Die Wahrheit wird aber nicht nur mittels Lügen verzerrt, sondern auch durch das Verschweigen von Geschehnissen. 

Es ist auch nicht so, dass die bewusste Verfälschung der Wahrheit nur im Krieg geschieht. Zwar wird im Krieg diese Praxis verstärkt angewendet, doch auch in Friedenszeiten versuchen Menschen immer wieder, andere mittels Falschinformationen zu manipulieren.

"Looking back on the Spanish civil war", George Orwell;

Octavian vs. Marc Antonius;

Simonino von Trient;

Das Erdbeben von Lissabon;

Der kranke König George II.;

Condorcet und John Adams;

Der Spanisch-Amerikanische Krieg;

Die Kadaverbrennungsanlage;

Der Sinowjew-Brief;

Pitbulls in der Schweiz;

Das Interview in der Zeitung "der Bund"

Das Transkript zu dieser Ausgabe und die Quellenangaben finden Sie auf meiner Webseite: www.muellermathias.ch

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Der stoische Pirat ist auf der Suche nach dem Schatz des guten Lebens.