Marktplatz Gesundheitswesen Archiv
128 Episoden
32 Minuten
Heute gibt es eine Sonderfolge im Podcast «Marktplatz Gesundheitswesen». Alfred Angerer hat Dirk Wiedenhöfer eingeladen, der mit ihm ein Elektronisches Patientendossier (EPD) eröffnet. Das EPD ist ein digitaler Gesundheitsdatensatz, der alle relevanten medizinischen Informationen einer Person an einem zentralen Ort zusammenfasst. Allerdings muss man dieses dafür eröffnen. Wie das geht, erfahrt ihr heute live am Beispiel von Alfred Angerer. Hier geht es zur Homepage des EPD: patientendossier.ch
31 Minuten
Heute spricht Joëlle Trüb im Podcast bei Alfred Angerer über Krankenversicherungskompetenz. Joëlle Trüb arbeitet bei der AXA Health im Bereich Kundenmarketingmanagement und ist ehemalige Studentin der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). In ihrer Masterarbeit hat sie die Zusammenhänge von soziodemografischen Merkmalen und der KV-Kompetenz junger Erwachsener in der Schweiz untersucht. Dazu hat sie einen Test entwickelt, um die KV-Kompetenz zu messen. Die Ergebnisse dieser Studie liefern wertvolle Einblicke über junge Menschen und praktische Tipps für alle, die ihre Gesundheitsversorgung selbstbestimmt gestalten möchten. Jetzt reinhören, die eigene KV-Kompetenz erhöhen und zur ExpertIn der eigenen Gesundheitsversorgung werden. Hier geht es zur AXA Health Homepage: https://www.axa.ch/de/privatkunden.html
49 Minuten
Heute sind Lisa Bammatter und Holger Auerbach zu Besuch im Podcast bei Alfred Angerer. Lisa Bammatter ist Geschäftsführerin des Geburtshaus Winterthur, das Schwangere über den gesamten Prozess von Beginn der Schwangerschaft über die Geburt, das Wochenbett und bis zum Ende der Stillzeit. Das Haus bietet eine sichere Alternative zur klinischen Geburt und der Hausgeburt und trifft dabei auf eine grosse Nachfrage nach hebammengeführten Geburten. Holger Auerbach unterstützt das Geburtshaus als Gesundheitsökonom. Er trägt mit betriebswirtschaftlichem Wissen zur Wirtschaftlichkeit des Geburtshauses bei, und erklärt uns, wie das Geburtshaus den schwierigen Weg auf die Kantonspitalliste bezwungen hat. Hören Sie in die Folge rein, und erfahren Sie, weshalb Managementkompetenzen für selbständige Hebammen von grosser Wichtigkeit sind, warum eine natürliche Geburt im Spital ökonomisch schlechter abschneidet und was die Zukunftspläne des Geburtshauses Winterthur sind. Hier geht es zur Homepage: https://www.geburtshauswinterthur.ch/
46 Minuten
Alfred Angerer empfängt in der neuen Folge Simon Hodel und Lhadoen Würth von WeNurse, einem einzigartigen Freelancer-Pool im Schweizer Gesundheitswesen. Mitgründer Simon Hodel erklärt, warum die WeNurse seine Mitarbeitenden am Unternehmen beteiligt. Pflegeberaterin Lhadoen Würth berichtet aus ihrer eigenen Erfahrung als Pflegekraft, wie dieses Modell Pflegekräften die Möglichkeit gibt, aktiv Veränderungen zu gestalten und das Gesundheitssystem zu verbessern. In dieser Folge hören Sie, wie WeNurse auf innovative Weise neue Massstäbe für das Schweizer Gesundheitssystem setzt. Weitere Informationen zum Freelancer Pool WeNurse gibt es hier: https://wenurse.ch/
47 Minuten
Der heutige Gast von Alfred Angerer und Stefan Lienhard ist Matthias Herrmann, Business Development & Sales Director Healthcare des Unternehmens Tenity. Tenity fördert Start-ups in der Frühphase und unterstützt massgebend deren Wachstum. Mit dem digital health incubator im digital health center (dhc) in Bülach startet im Juni das erste Intensiv-Programm, das Start-up GründerInnen im Bereich Digital Health in insgesamt vier Wochen mit Wissen ausstattet, um erfolgreich durchzustarten. Darüber hinaus investiert Tenity selbst in die Start-ups und gibt ihnen mit einem weitreichenden Netzwerk die besten Voraussetzungen, im Gesundheitsbusiness Fuss zu fassen. Die Folge lohnt sich: Hören Sie von Matthias Hermann, wie Tenity und das dhc mit vielversprechenden Plänen das Schweizer Gesundheitssystem vorantreiben wollen. Weitere Informationen zum digital health incubator finden Sie unter: - www.tenity.com/programs/digital-health-incubator - www.digital-health-center.ch
56 Minuten
Im dritten und letzten Teil der der DMEA 24 Startup Sonderreihe interviewen Alfred Angerer und Stefan Lienhard nochmals vier Startups: • Daniel Finger von der medsolv GmbH spricht Klartext in Bezug auf Ressourcenmanagement in Gesundheitseinrichtungen und wie leicht die Softwarelösung medsolv.MRM umzusetzen ist. • Benjamin Dodsworth von der PIPRA AG redet über eine Softwarelösung zur Prävention von postoperativem Delirium (POD). • Michelle Plüss von der MPAssist AG erklärt, wie ein AI-Modell die medizinische Berichterstattung transformiert und letztlich mehr Zeit für die Patientenversorgung schafft. • Finally, Vili Kostamo from MedicubeX Ltd presents their eHealth station, a booth which enables patients to undergo self-performed medical check-ups, providing instant remote doctor’s appointments. Hören Sie in dieser Folge von 4 weiteren innovativen Ideen in der Welt des Digital Health! Weitere Informationen zur DMEA sowie den in dieser Folge interviewten Startups finden Sie hier: - www.dmea.de/ - www.medsolv.com/germany/de/ - www.pipra.ch/ - www.mpassist.ai/ - www.medicubex.com/
48 Minuten
Weiter geht es mit dem Startup Speeddating auf der DMEA 2024 in Berlin. Alfred Angerer und Stefan Lienhard interviewen 4 weitere spannende Startups im «Swiss Pavillon». In Episode 2 der dreiteiligen DMEA Startup Serie wird es international: • Filippo Rossi, Head of Partnering at Exploris Health AG, pitches “Cardio Explorer”, their lately launched non-invasive medical device which uses AI to detect coronary artery disease and therefore contributes to avoiding heart attacks. • Diether Kramer von der Predicting Health GmbH stellt ein KI-gestütztes Entscheidungsunterstützungssystem vor, das über automatisierte Risikoprognosen gängige Komplikationen im Krankenhausumfeld vorbeugt. • Matthias Gutknecht von der SwissDTx GmbH, eine Plattform für digitale Unterstützung bei Psychotherapien, gewährt Einblicke in den Anwendungsbereich «Blended Therapy». • Jonathan Chmiel von biopeak GmbH klärt auf, wie medizinzertifizierte Wearables vitale Parameter erfassen können – im Alltag und ohne Einschränkungen der Lebensqualität. Hören Sie in die Folge an und lassen Sie sich vom Innovationsgeist der Startups begeistern! Weitere Informationen zur DMEA sowie den in dieser Folge interviewten Startups finden Sie hier: - www.dmea.de/ - www.explorishealth.com/ - https://predicting-health.at/ - www.swissdtx.com/ - www.biopeak.de/ Den nächsten und letzten Teil der DMEA 24 Startup Sonderreihe gibt es nächsten Mittwoch, den 15. Mai!
54 Minuten
Auf der DMEA 2024 in Berlin empfangen Alfred Angerer und Stefan Lienhard 12 vielversprechende Startup-Unternehmen im Swiss Pavillon. Im Schnelldurchlauf präsentieren die Startup-Gründer oder Mitarbeitenden in insgesamt 3 Folgen ihre innovativen Geschäftsideen, mit denen sie die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv vorantreiben. Im ersten Teil DMEA 2024 Startup Sonderreihe sind bei Alfred Angerer und Stefan Lienhard zu Gast: • Roman Kisiliuk von RehaCheck.io, der eine Softwarelösung vorstellt, die die Kommunikation zwischen Ärzten, Therapeuten und Angehörigen von Patienten digitalisiert. • Marcus Goerke von der nextOR GmbH, der ein KI-Tool präsentiert, das die Multi-Ressourcenplanung im Operationssaal auf ein neues Effizienzlevel hebt. • Oliver Felix von der docjo GmbH, der erklärt, wie krankheitsspezifische medizinische Apps die hybride Versorgung bei der Behandlung von chronischen Krankheiten verbessern können. • Und Lukas Heck von Deep Care, der die intelligente Sitzverhaltensassistenz Isa vorstellt, die für Arbeits- und Gesundheitsschutz im Arbeitsalltag sorgt. Hören Sie jetzt rein und lassen Sie sich von den innovativen Ideen der Startups inspirieren! Weitere Informationen zur DMEA sowie den in dieser Folge interviewten Startups finden Sie hier: - https://www.dmea.de/ - https://rehacheck.io/ - https://www.next-or.de/ - https://www.docjo.health/ - https://deep-care.de/ Ausserdem: Teil 2 der DMEA 24 Startup Sonderreihe gibt es bereits nächsten Mittwoch!
44 Minuten
In der aktuellen Folge von Marktplatz Gesundheitswesen präsentieren Sina Berger und Alfred Angerer die neueste Studie im Auftrag des Forums Gesundheit Schweiz. Der Titel lautet: "Der konkrete Nutzen von Digital-Health-Lösungen in der Schweiz: Welchen Beitrag kann die Digitalisierung zur Qualitätssteigerung im Gesundheitswesen leisten?" Doch diese Folge ist nicht nur inhaltlich besonders, sondern auch in ihrer Präsentation. Sina und Alfred wechseln sich ab, um den Zuhörern einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren, indem der Entstehungsprozess der Studie von der Ideenfindung über die Angebotserstellung bis hin zum fertigen Druckexemplar beleuchtet wird. Eine zentrale Erkenntnis wird besonders deutlich: Fehler im Entstehungsprozess sind unvermeidlich und gehören zum Lernprozess dazu! Doch zunächst ein kurzes Wort zur eigentlichen Motivation hinter dieser Studie. Mittlerweile ist weithin bekannt, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen nur langsam voranschreitet, obwohl sie ein enormes Potenzial für verbesserte Qualität und Effizienz bietet. Laut Alfred Angerer und Sina Berger liegt einer der Gründe für dieses langsame Tempo darin, dass die positive Botschaft längst nicht bei allen angekommen ist. Ein weiterer Faktor, so Angerer, ist die fehlende Anreizstruktur. Ärzte haben bereits ausreichend Patienten und wenig Zeit - warum also digitale Lösungen anbieten? Dadurch bleiben auch die Bürger oft im Dunkeln darüber, welche Vorteile ihnen die Digitalisierung theoretisch bieten könnte. Es fehlt sowohl bei den Leistungserbringern als auch bei den Bürgern an Anreizen, aktiv mehr Digitalisierung zu fordern. Die Politik wiederum ist mit anderen drängenden Problemen konfrontiert und vernachlässigt das Thema Digitalisierung nur zu gerne. Ein Teufelskreis entsteht, der zu Stillstand, anstatt zu digitaler Transformation führt. Das Ziel der Studie lautet daher: Durch konkrete Beispiele und praktische Handlungsempfehlungen soll einem breiten Publikum aufgezeigt werden, dass eine Vielzahl an vielversprechenden Digital-Health-Lösungen existieren, die praktikabel in der Realität umsetzbar sind und zugleich einen enormen Nutzen für das Gesundheitswesen bereithalten. Ein erfreuliches Studienergebnis kann in diesem Zusammenhang bereits verkündet werden: Eine Vielzahl der 21 untersuchten Digital-Health-Lösungen wird sowohl hinsichtlich ihres Nutzens als auch ihrer Machbarkeit sehr positiv bewertet. Alles deutet also darauf hin, dass die Voraussetzungen mehr als gegeben sind und die Stimmung insgesamt besser ist als oft vermutet. Ausreichend Grund also, um zuversichtlicher und positiver in die Zukunft zu blicken! Werfen Sie in dieser Folge einen Blick hinter die Kulissen und erhalten Sie einen exklusiven Einblick in den Entstehungsprozess sowie die zentralen Ergebnisse unserer neuesten Studie. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei unserem Auftraggeber, dem Forum Gesundheit Schweiz, bedanken, das diese Studie in Auftrag gegeben und finanziell ermöglicht hat. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann laden wir Sie ein, einen Blick in die gesamte Studie zu werfen: https://forumgesundheitschweiz.ch/news/der-konkrete-nutzen-von-digital-health-loesungen-in-der-schweiz/
42 Minuten
Für viele ist Sport ein willkommener Ausgleich zum stressigen Büroalltag und ein fester Bestandteil des Lebens, während für andere schon allein der Gedanke daran die reinste Tortur ist. Bekannt ist schon länger, dass es insbesondere die Muskeln sind, die uns Menschen nicht nur fit und gesund erscheinen lassen, sondern auch einen erheblichen Einfluss auf die körperliche und geistige Gesundheit haben. Laut Dr. Max Lungarella, Gast der sollte das gezielte Muskeltraining daher auch nicht aus rein optischen Gesichtspunkten betrieben werden. Als passionierter Sportler sowie Experte für Robotik und künstliche Intelligenz ist es Max gelungen, mit der Gründung von ddrobotec seine Leidenschaft für Sport und zugleich sein Know-how in einem innovativen Produkt zu vereinen. Dieses ermöglicht es Kunden, körperliche Aktivität spielerisch mit kognitivem Training zu verbinden und somit zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. "Exergaming" ist eine Kombination aus Exercising und Gaming. Schlussendlich soll hierdurch ein möglichst realitätskonformes, intensives Training simuliert werden. Wobei der Fokus nicht darauf liegt, eine bestimmte Muskelgruppe isoliert zu trainieren, sondern einen möglichst ganzheitlichen Trainingseffekt zu erzielen. Zugleich steht natürlich auch das spielerische Erlebnis im Vordergrund. ddrobotec ist laut eigenen Angaben das erste Unternehmen, welches diese Form von muskelzentriertem, kognitivem Training anbietet. Hören Sie in dieser Folge und erfahren Sie im Detail, was diese innovative Trainingsform so besonders macht und warum gerade die Kombination von Robotik und körperlicher Aktivität sowohl für Sportenthusiasten als auch Couch-Surfer eine spassige und zugleich effektive Alternative darstellt, um sowohl die Muskeln als auch die grauen Zellen zu trainieren. Weitere Informationen zu den Technologien von ddrobotec finden Sie unter folgendem Link: https://ddrobotec.com/de/
31 Minuten
Die Frage nach der Finanzierung ist eine, welche Gründer:innen ab dem Aufkeimen der ersten Vision umtreibt. Neben staatlichen Fördermitteln spielen insbesondere Investitionen von Privatunternehmen eine entscheidende Rolle für das Fortbestehen und die Zukunft der Start-ups. Um einen tieferen Einblick in die spanende Welt des Coporate Venture Capital zu erhalten, dürfen Alfred Angerer und Stefan Lienhard in der aktuellen Folge von Marktplatz Gesundheitswesen Daniel Alzer als ihren Gast begrüssen. Als Investment Manager der Swiss Health Ventures AG beschäftigt sich Daniel tagtäglich u.a. mit dem Prüfen und Abwickeln neuer Investitionen in potenzielle Start-ups, dem Scouting innovativer und vielversprechender Start-ups sowie mit dem Ausbau von Kooperationen und dem Wissensaustausch zwischen Investor und Gründern. Schnell wird deutlich, dass eine smarte, innovative oder gar altruistische Idee sowie ein cooler Pitch nicht ausreichen, um als Start-up finanzielle Unterstützung zu ergattern. Vielmehr stehen Faktoren wie der Reifegrad des Unternehmens oder die Frage danach, ob eine Investition in das Produkt oder die Dienstleistung einen Mehrwert für das Kerngeschäft der Krankenversicherer und letztendlich den Schweizer Gesundheitsmarkt schafft, im Fokus der Investoren. Tauchen Sie in diese Episode ein und erhalten Sie einen detaillierten Einblick in den komplexen Prozess von Investitionsentscheidungen – angefangen bei der Selektion potenzieller Start-ups bis hin zur Festlegung der Investitionssumme. Soviel sei schon jetzt verraten: Neben möglichst hoher Rationalität kommt dem Bauchgefühl in diesem Kontext eine ganz besondere Bedeutung zu. Hinweis: Diese Folge ist als Kooperation der ZHAW mit der CSS Gruppe im Rahmen des Digital Health Reports 2023/2024 entstanden
43 Minuten
Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt sagte einmal, "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen," aber wir sind ganz anderer Meinung und uns sicher, dass Visionen von entscheidender Bedeutung sind, um positive Akzeptanz und Motivation in der Bevölkerung zu schaffen und schlussendlich die Digitale Transformation unseres Gesundheitswesens als Ganzes voranzutreiben. In der aktuellen Folge ist daher Dr. Marcel Rösinger zu Gast, um gemeinsam mit Alfred Angerer einen Blick in die Glaskugel zu werfen und über das Schweizer Gesundheitswesen im Jahr 2050 zu sprechen. Als Berater bei Accenture unterstützt Marcel u.a. Krankenkassen in den Bereichen Prozessexzellenz, Prozessoptimierung, Strategieberatung sowie AI-Transformationsprojekten und eignet sich somit als idealer Gesprächspartner für dieses Thema. Aufgrund seiner Expertise hat Marcel ebenfalls einen Beitrag für den neu erschienenen Digital Health Report 2023/2024 verfasst, in dem er sich ausführlich mit diesem Zukunftsszenario auseinandersetzt. So viel sei schon jetzt verraten: Eine erfolgreiche digitale Transformation erfordert einen langfristigen Denkansatz. Dies bedeutet keineswegs, dass Unternehmen und Organisationen ihre IT-Architektur innerhalb der nächsten zwei Jahre komplett verwerfen müssen. Vielmehr sind die richtige Einstellung, Enthusiasmus und die passende Herangehensweise an die Digitalisierung in Verbindung mit dem rechtzeitigen Setzen der richtigen Weichen entscheidend. Wenn digitale Strategien sowohl kurz- als auch langfristig frühzeitig angegangen und verinnerlicht werden, eröffnet sich für viele Akteure im Gesundheitswesen nicht nur die Möglichkeit, zu bestehen, sondern sogar zu profitieren. Auf der anderen Seite sei in diesem Kontext angemerkt, dass es ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Frage des Wollens mehr sein wird. Wenn die Versorgungsqualität in Zukunft hoch gehalten werden soll und wir uns mit unserem Gesundheitssystem auf Augenhöhe bewegen wollen – so betont Marcel Rösinger – sind wir dazu gezwungen, uns und unser Gesundheitssystem kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dies kann durch politischen Druck der Bevölkerung aufgrund von Prämiensteigerungen und Kostenwachstum geschehen, genauso wie durch neue Datennutzungsstrategien und zentral angelegte staatliche Digitalisierungsstrategien. Sicher ist laut Marcel Röslinger: Sobald klare gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden und die Digitalisierung deutliche Vorteile gegenüber den konventionellen Gegebenheiten bietet, werden sich viele zukünftige Technologien durchsetzen. Wenn zudem Individuen in der Lage sind, die volle Kontrolle über ihre Daten zu haben und eigenhändig entscheiden zu können, welche Daten geteilt werden, könnte dies zu einem grossen Erfolg mit hohem Nutzen für alle Beteiligten führen. Hierbei werden die grössten Hebel Preis und Convenience sein. Hören Sie in diese Folge und wagen Sie einen Blick in die Glaskugel! Hinweis: Diese Folge ist als Kooperation der ZHAW mit Accenture im Rahmen des Digital Health Reports 2023/2024 entstanden. Bemerkung des Interviewgasts: Bei der Angabe es gäbe ein 15% Kostenwachstum handelt es sich um einen Versprecher, in Wirklichkeit handelt es sich um 8%.
49 Minuten
In der aktuellen Folge verlässt Alfred Angerer seine gewohnte Rolle als "Moderator" und begibt sich, zusammen mit seiner Co-Autorin Sina Berger, in die des Gastes. Da sich ein Podcast auch im Jahr 2023 nicht alleine führt, übernimmt Co-Host Stefan Lienhard die Moderation der aktuellen Folge. Wie der Titel bereits vermuten lässt, ist das Erscheinen des vierten Digital Health Reportes 2023/2024 der Grund für diese etwas ungewohnte Situation. Sina Berger, Chefredakteurin des Projekts, ist ebenfalls Gast der aktuellen Folge. Für die treuen Hörer:innen ist Sina Berger, die bereits mehrfach in diesem Podcast zu Gast war, keine Unbekannte. Seit 2018 ist sie Teil des Teams Management im Gesundheitswesen des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie und hat bereits diverse Digitalisierungsprojekte erfolgreich umsetzten können. Die vierte Ausgabe des Digital Health Reports 2023/2024 präsentiert sich nicht nur durch die Autorenschaft, sondern auch optisch und inhaltlich in einem neuen Licht. Der Report ist nun erheblich umfangreicher mit insgesamt 197 Seiten und erstmals in gebundener Form beim MWV-Verlag erhältlich. Der Untertitel "Mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen wagen!" deutet bereits darauf hin, dass der Report eine inhaltliche Neuausrichtung erfahren hat. Das übergeordnete Ziel bestand darin, einen Bericht zu verfassen, der allen beteiligten Akteuren Mut macht, mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen zu wagen. Durch konkrete und realitätsnahe Beispiele wird aufgezeigt, dass die Digitalisierung mit der richtigen Umsetzungsstrategie zahlreiche Chancen und Vorteile bietet, ohne dabei die Risiken und potenziellen Gefahren zu vernachlässigen. Die richtige Umsetzung der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist eine positive Nachricht für uns alle: Sie kann die Qualität der Gesundheitsversorgung steigern und gleichzeitig die Kosten senken, um nur einige der zahlreichen Vorteile zu nennen. Die traurige Realität zeigt jedoch, dass diese positiven Botschaften nicht bei allen ankommen. Genau hier setzt der neue Digital Health Report 23/24 an. Hören Sie in diese Sonderfolge und erfahren Sie, welche Innovationen uns in der Patientenreise der Zukunft (2033) erwarten. Entdecken Sie, welche Bedeutung Schnittstellen und ein vernetztes Gesundheitsökosystem für den Erfolg der Digitalisierung haben, welche Sorgen und Ängste in diesem Zusammenhang auftreten und welche konkreten Lösungsansätze dafür existieren – all das und vieles mehr, womit sich Alfred Angerer und Sina Berger in dem Report intensiv beschäftigt haben. Bemerkung: An dieser Stelle möchten wir unseren herzlichen Dank an unsere Sponsoren, Accenture CSS, und die Schweizer Post, aussprechen. Die erfolgreiche Kooperation hat massgeblich zur gelungenen Umsetzung dieses Berichts und letztlich zu dem tollen Endergebnis beigetragen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Den ausführlichen Digital Health Report 2023/2024 erhalten Sie sowohl in physischer als auch digitaler Version unter folgendem Link: https://www.mwv-berlin.de/meldung/!/id/480
47 Minuten
Im Zentrum der aktuellen Folge von Marktplatz Gesundheitswesen steht die Bedeutung von digitalen Gesundheitsplattformen. Als Gast zu diesem Thema empfängt Alfred Angerer den Head of Cuore Platform René Leuenberger, welcher durch vielfältige Beratungsprojekte bei E&Y und letztendlich die Pharmabranche die Leidenschaft für das Thema Digital Health für sich entdeckt hat. Als Betroffener hat René nach einem Ski-Unfall am eigenen Leib erleben können, wie stark das Schweizer Gesundheitswesen im Vergleich zu anderen Branchen in puncto Digitalisierung hinterherhinkt. Während seiner Behandlung musste er selber miterleben, wie er dazu aufgefordert wurde, identische Dokumente in wiederkehrender Regelmässigkeit entlang seiner Patientenreise auszufüllen. Dies verdeutlicht nur einmal mehr, dass in unserem Gesundheitssystem zu viele Insellösungen existieren, die Ineffizienzen und Doppelspurigkeit begünstigen. Gerade in Zeiten, die durch den zunehmenden Fachkräftemangel und das steigende Patientenaufkommen geprägt sind, gilt es Ineffizienzen durch Komplikationen bei der Übermittlung von z.B. Patientendaten, Berichten oder Laboraufträge zu verhindern. Um diesen Problemen zu begegnen, muss das Rad, laut René Leuenberger, nicht neu erfunden werden. Der Fokus sollte auf dem Vernetzen von qualitativ hochwertigen Anbietern liegen, welche bereits hoch entwickelte Dienstleistungen anbieten. Damit dies gelingt, braucht es jedoch einen einheitlichen und qualitativ standardisierten Datenaustausch. Eine digitale Plattform wie «Cuore» schafft in diesem Fall die dringend benötigte Brücke zwischen den heterogenen «Insellösungen», indem sie Anbieter und Nutzer zusammenbringt und somit eine Symbiose schafft. Und dort liegt demnach auch der Nutzen. Fernab des Mottos jeder schaut für sich, sollen alle Akteure entlang des Patientenpfades in gleichem Mass über die Patinent:innen und deren Beschwerden informiert sein. Wie beim physischen Transport der Briefe von A nach B, ist es die Aufgabe der Schweizer Post, den sicheren Transport der Daten von A nach B zu gewährleisten. Analog zu der Briefwelt besteht auch hier eine Art Briefgeheimnis. Der Post kommt mit der Bereitstellung der Cuore-Plattform somit eine Funktion als Daten-Transporteur zu. Erfahren Sie in dieser Folge u.a., wie sowohl Patient:innen als auch Leistungserbringer von einer digitalen Gesundheitsplattform profitieren können, welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen und den Business Case, der sich dahinter verbirgt. Für weiter Informationen besuchen Sie die Cuore-Webseite der Schweizerischen Post: www.cuore.post.ch Bemerkung: Diese Folge ist als Kooperation der ZHAW mit der Schweizerischen Post im Rahmen des Digital Health Reports 2023/2024 entstanden.
53 Minuten
In dieser Folge von Marktplatz Gesundheitswesen wagen wir ein Experiment und weichen vom gewöhnlichen Skript ab. Wir machen einen CO-Produktionspodcast mit Tobias Gantner, einem guten Kollegen von Alfred Angerer, Mediziner, Chirurg und vor allem ein Visionär im Bereich Digital Health. Vor 15 Jahren verliess er die medizinische Welt und gründete HealthCare Futurists. Ein Innovationsbetrieb, ein Think-Tank und Make-Tank. HealthCare Futurists ist bekannt für seine verrückten Ideen und seinen Blick darauf, wohin die digitale Transformation führen kann. Im Moment sind sie auf einer Mission, um mit klugen Köpfen im internationalen Gesundheitswesen und der digitalen Transformation der Medizin zu sprechen. In diesem CO-Produktionspodcast geht es darum, wie wir unser Gesundheitssystem in der Schweiz und in Deutschland anders gestalten können. In der ersten Hälfte liegt der Fokus auf der Schweiz. Ziel ist es, ein positives Bild von der Gesundheitswelt der Digitalisierung zu zeichnen. In der zweiten Hälfte liegt der Fokus auf Deutschland. Dabei geht es vor allem um DiGAs (Digitale Gesundheitsanwendungen) und deren Herausforderungen sowie die zukünftigen Chancen und Vorteile von KI im Gesundheitswesen. Ausserdem geht es darum, wie man den Leuten die Vorteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen vermitteln kann. Diese Folge erscheint nicht nur bei «Marktplatz Gesundheitswesen», sondern auch auf dem Mehr Einsatzwagen Podcast von Tobias Gantner. Beide Podcasts wollen Mut machen, mehr zu wagen, Dinge anzupacken, damit sich in Sachen Digitalisierung im Gesundheitswesen etwas ändert. Hören Sie rein und erfahren Sie, wie der Stand der Digitalisierung in der Schweiz und in Deutschland ist und wie man sie anders gestalten könnte.